Effekte Festival: städtischen Zuschuss um 20 % reduzieren
| Vorlage: | DHH/2025/8005 |
|---|---|
| Art: | Haushalt THH 8000 |
| Datum: | 24.11.2025 |
| Letzte Änderung: | 26.01.2026 |
| Unter Leitung von: | Stadtkämmerei |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Antragsliste DHH 2026/2027 (öffentlich/nichtöffentlich)
Datum: 16.12.2025
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: mehrheitlich beschlossen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
GRÜNE Gemeinderatsfraktion, Hebelstraße 21, 76133 Karlsruhe Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 20.11.2025 DOPPELHAUSHALT 2026/2027 ANTRAG DHH/2025/8005 Effekte Festival: städtischen Zuschuss um 20 % reduzieren Zuordnung im Haushaltsplan Seite im HH-Plan Teilhaushalt 461 8000 Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition 5710-800 Finanzhaushalt: Investive Maßnahme Änderungen und neue Mittelanmeldungen Art 2026 2027 2028 2029 2030 Stellenschaffung/-reduzierung Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen Sachaufwendungen 3.618 70.000 Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Sperrvermerk Verpflichtungsermächtigung davon zahlungswirksam in Sonstige Änderungen Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen s. Hinweis - F1-Taste ! DOPPELHAUSHALT 20FEHLER! VERWEISQUELLE KONNTE NICHT GEFUNDEN WERDEN./20FEHLER! VERWEISQUELLE KONNTE NICHT GEFUNDEN WERDEN. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. Seite - 2 Weitere Angaben bei Leistungen an Zuschussempfänger bitte Zuschussempfänger eintragen Sachverhalt | Begründung Die Zuschüsse zur alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung „Effekte“, die der Wissenschaftskommunika- tion in die Bevölkerung dient, werden um 20 % reduziert. Sobald die Haushaltssituation in Karlsruhe es wie- der zulässt, kann die Unterstützung wieder aufgenommen werden. Zudem bleibt die ebenfalls zweijährlich vom KIT organisierte „Science Week“. Hier könnte ein abwechselnder Turnus eingeführt werden. Um auch mit den reduzierten Mitteln ein interessantes Programm für das Effekte-Festival zu erstellen, sollen mögliche Synergieeffekte geprüft werden: - enge Verzahnung und ggf. Anbindung des Effekte-Wissenschaftsfestivals an die KME, - engere Verzahnung mit schon bestehenden Maßnahmen zur Kooperation mit Unternehmen und dem KIT, etwa im Rahmen von DAS FEST und den Schlosslichtspielen, - Überprüfung der notwendigen Personalressourcen bei der Wirtschaftsförderung in enger Kooperation mit der KME. Unterzeichnet von: Aljoscha Löffler, Jorinda Fahringer und GRÜNE Fraktion
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HAUSHALT 2026/2027 STELLUNGNAHME zu Antrag DHH/2025/8005 Effekte Festival: städtischen Zuschuss um 20 % reduzieren Antrag: GRÜNE Seite HH-Plan Produktgruppe Kontierungsobjekt Plankonto/FiPo 461 5710-800 1.800.57.10.04.02.05 42700000 Aufwand (in Euro) 2026 2027 2028 2029 2030 -3.618 -70.000 -3.618 -70.000 -3.618 Wählen Sie ein Element aus 2026 2027 2028 2029 2030 Das Wissenschaftsfestival EFFEKTE ist ein zentraler Bestandteil der durch den Gemeinderat beschlossenen Strategie „Wirtschaftsförderung 2030“ zur Sichtbarmachung des Wissenschafts- und Innovationsstandortes. Das Event ist eines der zentralen Formate der Stadt Karlsruhe, um Wissenschaft und Forschung in die breite Öffentlichkeit zu bringen und den Wissenschafts- und Innovationsstandort sichtbar zu stärken. Eine Kürzung des Budgets um 20 Prozent würde Qualität, Reichweite und Wirkung des Festivals unmittelbar beeinträchtigen. Steigende Kosten erfordern stabile Budgets. Die Kostensteigerungen im Event- und Kulturbereich betreffen insbesondere Technik, Produktion, Personal, Sicherheit und Logistik. Das bestehende Budget ist bereits knapp kalkuliert. Eine Reduktion um 20 Prozent würde nicht nur das Programm verringern, sondern zentrale Elemente des Festivals gefährden und damit die Gesamtwirkung deutlich schwächen. Die gesicherte Finanzierung ist Voraussetzung für Qualität und Reichweite. Dort, wo Synergien mit der Karlsruher Marketing und Event GmbH (KME) sinnvoll sind, werden sie genutzt – etwa durch zeitversetzte Nutzung gleicher Technik/Aufbauten, Nutzung des Gastro-Netzwerkes oder gleiche externe Dienstleister. Teils wurden in der Vergangenheit nach Angebotsvergleichen Kosten explizit durch andere Dienstleister gespart. Eine vertiefte organisatorische Verschneidung würde zusätzliche Abstimmungen, längere Entscheidungswege und geringere Agilität bedeuten. Ebenso können dadurch keine relevanten Effizienzgewinne erzeugt werden. EFFEKTE verfolgt als Wissenschaftsfestival einen hohen fachlichen Anspruch mit kuratierter inhaltlicher Ausrichtung, der nicht dem Profil eines klassischen Veranstaltungsmanagements entspricht. Die gemeinsame Entwicklung der Beiträge mit Forschenden und Wissenschaftler*innen erfordert eine enge inhaltliche Begleitung und Übersetzungsleistung für ein nicht spezialisiertes Publikum; dies bedingt eine spezialisierte Steuerung durch das Wissenschaftsbüro, die durch eine zusätzliche Einbindung der KME nicht sinnvoll ersetzt werden kann. EFFEKTE ist bewusst an den „Tag der offenen Tür“ des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gekoppelt, um Reichweite, Synergien und effiziente Ressourcennutzung zu sichern. Eine Verschiebung zugunsten der KIT Science Week ist nicht möglich, da das Wissenschaftsbüro im entsprechenden Zeitraum die Bunte Nacht der Digitalisierung umsetzt, die wiederum im Wechsel mit dem InnovationFestival @karlsruhe.digital, welches wiederum bereits Teil der KIT Science Week ist, stattfindet. Eine Terminänderung würde funktionierende Abläufe stören und Ressourcen – sowohl bei den Wissenschaftseinrichtungen als auch dem Wissenschaftsbüro - überlasten. Gerade seitens KIT wäre hier keine Beteiligung im gleichen Maße möglich, sodass sich die Gesamtqualität des Events verschlechtern würde. EFFEKTE basiert auf langjährig aufgebauten Partnerschaften mit KIT, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie auf einem eingespielten, flexiblen Team. Die agile Struktur ermöglicht kreative Formate und kurzfristige Kooperationen. Eine strukturelle Verschneidung mit anderen Organisationseinheiten birgt das Risiko, diese gewachsenen Beziehungen zu schwächen, ohne Einsparungen zu erzielen. Das Festival trägt zur Attraktivität des Standorts für Fachkräfte, Studierende, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei. Eine Kürzung würde ein negatives Signal senden. Eine Budgetkürzung würde Qualität, Reichweite und die strategische Positionierung Karlsruhes als Wissenschaftsstadt und damit den bisherigen Auftrag des Gemeinderates in Form der Stärkung und Sichtbarmachung des Wissenschafts- und Innovationsstandortes als Teil der Strategie der Wirtschaftsförderung 2030 gefährden. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag abzulehnen.
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