HHS4_GR57 - Hebammen in Familienzentren erhalten

Vorlage: DHH/2025/5039
Art: Haushalt THH 5000
Datum: 02.12.2025
Letzte Änderung: 18.12.2025
Unter Leitung von: Stadtkämmerei
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Antragsliste DHH 2026/2027 (öffentlich/nichtöffentlich)

    Datum: 16.12.2025

    TOP: 242

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Antrag Interfrak_027
    Extrahierter Text

    Fraktionen GRÜNE, KAL, Volt, Hebelstraße 21, 76133 Karlsruhe Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 20.11.2025 DOPPELHAUSHALT 2026/2027 ANTRAG DHH/2025/5039 Hebammen in Familienzentren erhalten (HHS4_GR57)  Zuordnung im Haushaltsplan Seite im HH-Plan Teilhaushalt   5000 Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition  HHS4_GR57 Finanzhaushalt: Investive Maßnahme   Änderungen und neue Mittelanmeldungen Art 2026 2027 2028 2029 2030 Stellenschaffung/-reduzierung Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen Transferaufwendungen 50.000 50.000 50.000 50.000 50.000 Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Sperrvermerk Verpflichtungsermächtigung  davon zahlungswirksam in Sonstige Änderungen Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen s. Hinweis - F1-Taste !  Weitere Angaben bei Leistungen an Zuschussempfänger  Verschiedene Empfänger*innen, Hebammen in Familienzentren  Sachverhalt | Begründung Wir wollen die sogenannten “Hebammensprechstunden” erhalten. Daher sollen die Mittel für die Hebam- men in Familienzentren nicht, wie von der Verwaltung vorgeschlagene um 58.000 Euro reduziert werden, sondern nur um 8.000 Euro auf 50.000 Euro. Die Information durch freiberufliche Hebammen unmittelbar nach der Geburt gehört zu den präventiven Maßnahmen mit kleinstem Aufwand im Verhältnis zum Erfolg. Wenn im Säuglingsalter Gewalt oder übergro- ßer Stress stattfinden, sind die Folgen größer als in jeder anderen Lebensphase. Die sozialpädagogische Be- deutung liegt darin, niederschwellig Familien an Hebammen und damit an die "Frühen Hilfen" heranzufüh- ren, die keine positive Erfahrung mit staatlicher Hilfe gemacht haben oder Hebammenbegleitung nicht ken- nen. Zudem zeigen Studien, dass Familien mit geringem Einkommen deutlich seltener Hebammenbetreuung in Anspruch nehmen. „Hebammensprechstunden“ sind daher keine reine Aufgabe der gesetzlichen Kranken- versicherung (GKV), sondern wichtiger Bestandteil des sozialen Netzes. Unterzeichnet von: Aljoscha Löffler, Jorinda Fahringer und GRÜNE Fraktion Lüppo Cramer, Sonja Döring, Michael Haug, KAL Fraktion Fabian Gaukel, Adina Geißinger, Kiên Nguyen, Volt Fraktion

  • 5039 Stellungnahme DHH
    Extrahierter Text

    HAUSHALT 2026/2027 STELLUNGNAHME zu Antrag DHH/2025/5039 HHS4_GR57 - Hebammen in Familienzentren erhalten Interfraktioneller Antrag: GRÜNE, Volt, KAL Seite HH-Plan Produktbereich Kontierungsobjekt Plankonto/FiPo 272 3630-500 1.500.36.30.06.09.01 43000000 Aufwand (in Euro) 2026 2027 2028 2029 2030 50.000 50.000 50.000 50.000 50.000 Wählen Sie ein Element aus 2026 2027 2028 2029 2030 Auf Grund der dargestellten aktuellen Finanzlage und der erwarteten finanziellen Entwicklung sind zusätzliche Aufwendungen und Zuschüsse in den Bereichen „freiwillige Leistungen“ und „Pflichtaufgaben ohne Weisung“ im Doppelhaushaltsplan 2026/2027 aus Sicht der Verwaltung nicht finanzierbar. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag abzulehnen.

  • Abstimmungsergebnis Ö 242
    Extrahierter Text