HHS4_V184 Schulsozialarbeit an beruflichen Schulen sichern

Vorlage: DHH/2025/5022
Art: Haushalt THH 5000
Datum: 24.11.2025
Letzte Änderung: 08.12.2025
Unter Leitung von: Stadtkämmerei
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Antragsliste DHH 2026/2027 (öffentlich/nichtöffentlich)

    Datum: 16.12.2025

    TOP: 212

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: erledigt

Zusätzliche Dateien

  • Antrag Interfrak_029
    Extrahierter Text

    Fraktionen GRÜNE, KAL, Die Linke, VOLT Hebelstr. 21, 76133 Karlsruhe Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 20.11.2025 DOPPELHAUSHALT 2026/2027 ANTRAG DHH/2025/5022 Schulsozialarbeit an beruflichen Schulen sichern  Zuordnung im Haushaltsplan Seite im HH-Plan Teilhaushalt  268  5000 Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition  3620-500 Finanzhaushalt: Investive Maßnahme   Änderungen und neue Mittelanmeldungen Art 2026 2027 2028 2029 2030 Stellenschaffung/-reduzierung Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen Transferaufwendungen 100.000 Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Sperrvermerk Verpflichtungsermächtigung  davon zahlungswirksam in Sonstige Änderungen Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen s. Hinweis - F1-Taste ! DOPPELHAUSHALT 20FEHLER! VERWEISQUELLE KONNTE NICHT GEFUNDEN WERDEN./20FEHLER! VERWEISQUELLE KONNTE NICHT GEFUNDEN WERDEN. Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. Seite - 2  Weitere Angaben bei Leistungen an Zuschussempfänger  Arbeitsförderung Karlsruhe, afka  Sachverhalt | Begründung Die Schulsozialarbeit wurde auf Beschluss des Gemeinderats sukzessive aufgebaut, so dass seit dem Schuljahr 24/25 Schulsozialarbeit an allen 12 öffentlichen Beruflichen Schulen in Karlsruhe flächendeckend vertreten ist. Die Arbeitsförderung Karlsruhe (afka) ist von der Stadt für die Umsetzung der Schulsozialarbeit an den beruf- lichen Schulen beauftragt. Entsprechende Personal- und Sachkosten wurden stets vollständig über die SJB erstattet. Die afka müsste aufgrund der von der SJB geplanten Mittelkürzung für diesen Posten die Schulsozi- alarbeit ab 2026 an 2-3 Schulen streichen. Dies widerspricht dem erklärten Ziel der Verwaltung, trotz Reduzierung der Projektmittel Schulsozialarbeit nicht an den Personalstellen zu sparen. Deshalb beantragen wir, übergangsweise bis zur Klärung der Ausstattung (Stellenumfang) der beruflichen Schulen mit Schulsozialarbeit bzw. bis zur Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes durch die SJB, wie bisher praktiziert die Erstattung der Kosten für das Schuljahr 2025/2026. Unterzeichnet von: Aljoscha Löffler, Jorinda Fahringer und GRÜNE Fraktion Lüppo Cramer, Sonja Döring, Michael Haug, KAL Fraktion Anne Berghoff, Tanja Kaufmann, Fraktion Die Linke Kien Nguyen, Adina Geißinger, Fabian Gaukel, Volt Fraktion

  • Antrag Interfrak_002
    Extrahierter Text

    Absender: SPD- und CDU-Gemeinderatsfraktion Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 20.11.2025 DOPPELHAUSHALT 2026/2027 ANTRAG DHH/2025/5022 Thema: Schulsozialarbeit erhalten  Zuordnung im Haushaltsplan Seite im HH-Plan Teilhaushalt  268  5000 Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition  3620-500 Finanzhaushalt: Investive Maßnahme   Änderungen und neue Mittelanmeldungen Art 2026 2027 2028 2029 2030 Stellenschaffung/-reduzierung Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen Personalaufwendungen 100.000 100.000 100.000 100.000 100.000 Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Sperrvermerk Verpflichtungsermächtigung  davon zahlungswirksam in Sonstige Änderungen Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen Flächendeckende Schulsozialarbeit darf nicht aufgegeben werden. Der bestehende Standard muss gesichtet bleiben. An den beruflichen Schulen ist der aktuelle Status quo zu erhalten. DOPPELHAUSHALT 2026/2027 Thema: Schulsozialarbeit erhalten Seite - 2  Weitere Angaben bei Leistungen an Zuschussempfänger  Arbeitsförderung Karlsruhe, afka  Sachverhalt | Begründung Die antragsstellenden Fraktionen beantragen, im Doppelhaushalt 2026/27 die Stellen der Schulsozialarbeit an den beruflichen Schulen vollständig zu sichern und die derzeit befristeten Stellen, bei der afka, über den Sommer 2026 hinaus zu verstetigen. Damit bleibt der bestehende Standard im Bereich der Schulsozialarbeit - insbesondere an der Engelbert-, Bohn-, Heinrich-, Meidinger- und Walter-Eucken-Schule - erhalten. Die beruflichen Schulen in Karlsruhe stehen mit rund 18.700 Schülerinnen und Schülern vor besonderen sozi- alen, psychischen und entwicklungsbezogenen Herausforderungen. Schulsozialarbeit ist in diesem Kontext kein freiwilliges Zusatzangebot, sondern ein tragendes Fundament für stabile Bildungsbiografien, die Vermei- dung von Ausbildungsabbrüchen und die Sicherung von Fachkräften in unserer Stadt. Bereits heute liegt der Betreuungsschlüssel bei rund 1.800 Schülerinnen und Schülern pro Vollzeitstelle – ein Wert, der deutlich über dem der allgemeinbildenden Schulen liegt, die im Schnitt etwa 700 Schülerinnen und Schüler pro Fachkraft betreuen. Mit dem Wegfall von drei Stellen würde sich dieser Schlüssel weiter massiv verschlechtern und bis zu 2.200 Jugendliche pro Vollzeitkraft erreichen. Eine kontinuierliche sozialpädagogische Begleitung wäre damit nicht mehr zu gewährleisten. Die Anwendung des Prinzips „75 % Schulsozialarbeit pro Schule“ auf die beruflichen Schulen stellt keine sachgerechte Vergleichsgrundlage dar, da an beruflichen Schulen nicht die Anzahl der Standorte, sondern die deutlich höheren Schülerzahlen sowie die komplexeren sozialen Problemlagen entscheidend sind. Junge Menschen an beruflichen Schulen stehen häufig am Übergang ins Berufsleben, sind von Krisen, psychischen Belastungen, finanziellen Schwierigkeiten oder migrationsspezifischen Fragen betroffen und benötigen daher verlässliche Ansprechpersonen in der Schule. Dies belegen auch die mehr als 3.000 Beratungsanlässe im Schuljahr 2024/25. Kürzungen in diesem Bereich gefährden nicht nur pädagogische und schulische Ziele, sondern erzeugen lang- fristig höhere Folgekosten im Jugend- und Sozialbereich und schwächen die Fachkräftesicherung der gesam- ten Region. Die Stadt Karlsruhe kann es sich nicht leisten, gerade in diesem sensiblen Bereich Personal abzu- bauen. Wir beantragen daher, die Schulsozialarbeit an den beruflichen Schulen im Doppelhaushalt 2026/27 vollum- fänglich zu sichern, die befristeten Stellen zu entfristen und die Verwaltung zu beauftragen, alternative Ein- sparpotenziale außerhalb der Schulsozialarbeit zu identifizieren. Die Gleichbehandlung mit den allgemeinbil- denden Schulen muss sich am Bedarf der Schülerinnen und Schüler orientieren und darf nicht auf die reine Anzahl der Schulstandorte reduziert werden. Nur so kann die Stadt ihrem Bildungs- und Jugendhilfeauftrag gerecht werden und junge Menschen auf ihrem Weg in ein selbstständiges und gelingendes Leben unterstüt- zen. Unterzeichnet von: Dr. Anton Huber, Sibel Uysal und SPD-Fraktion Detlef Hofmann, Dr. Thomas Müller, Katrin Schütz und CDU-Gemeinderatsfraktion

  • 5022 Stellungnahme DHH
    Extrahierter Text

    HAUSHALT 2026/2027 STELLUNGNAHME zu Antrag DHH/2025/5022 HHS4_V184 Schulsozialarbeit an beruflichen Schulen sichern Interfraktioneller Antrag: GRÜNE, Volt, Die Linke, KAL Interfraktioneller Antrag: CDU, SPD Seite HH-Plan Produktgruppe Kontierungsobjekt Plankonto/FiPo 268 3620-500 Aufwand (in Euro) 2026 2027 2028 2029 2030 Wählen Sie ein Element aus 2026 2027 2028 2029 2030 Die Verwaltung stellt über die Veränderungsliste zusätzlich 100.000 Euro für das Jahr 2026 und 179.000 Euro für das Jahr 2027 für die Umsetzung der Schulsozialarbeit an beruflichen Schulen (arbeitsweltbezogene Schulsozialarbeit) für die afka bereit. Die Verwaltung empfiehlt, die Anträge als erledigt zu betrachten.