HHS4_GR49 - Werkraum - Rücknahme der Kürzungen
| Vorlage: | DHH/2025/4116 |
|---|---|
| Art: | Haushalt THH 4100 |
| Datum: | 25.11.2025 |
| Letzte Änderung: | 22.12.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtkämmerei |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Antragsliste DHH 2026/2027 (öffentlich/nichtöffentlich)
Datum: 16.12.2025
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: mehrheitlich beschlossen
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Fraktionen Grüne, Volt, Die Linke, KAL Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 20.11.2025 DOPPELHAUSHALT 2026/2027 ANTRAG DHH/2025/4116 Werkraum - Rücknahme der Kürzungen Zuordnung im Haushaltsplan Seite im HH-Plan Teilhaushalt 215 4100 Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition 2610-410 Finanzhaushalt: Investive Maßnahme Änderungen und neue Mittelanmeldungen Art 2026 2027 2028 2029 2030 Stellenschaffung/-reduzierung Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen Transferaufwendungen 16.180 16.180 16.180 16.180 16.180 Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Sperrvermerk Verpflichtungsermächtigung davon zahlungswirksam in Sonstige Änderungen Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen s. Hinweis - F1-Taste ! DOPPELHAUSHALT 2026/2027 Werkraum - Rücknahme der Kürzungen Seite - 2 Weitere Angaben bei Leistungen an Zuschussempfänger Werkraum Alter Schlachthof 1a 76131 Karlsruhe Sachverhalt | Begründung Werkraum Karlsruhe e.V. leistet seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen in Karlsruhe. Der Werkraum ist ein freier, interdisziplinärer Kulturort, der Theater, Film, Musik und Soziales verbindet. Mit altersgestuften Theaterclubs schafft er kontinuierliche kreative Lern- und Erfahrungsräume für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Besonders hervorzuheben ist das inklusive Konzept: Professionelle Kulturschaffende arbeiten gemeinsam mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, mit Flucht- oder Migrationsgeschichte sowie mit unterschiedli- chen Bildungs- und sozialen Hintergründen. In Kooperation mit der Landeserstaufnahmestelle (LEA) Karlsruhe realisiert der Werkraum regelmäßig theaterpädagogische Projekte mit geflüchteten Kindern und Jugendli- chen. Diese Arbeit schafft Orte des Ankommens, der Begegnung und des kulturellen Ausdrucks - gelebte In- tegration durch Kultur. Regelmäßige Kooperationen mit Schulen, u. a. im Programm „Schule und Kultur“, unterstreichen die Bedeutung des Werkraums für den Bildungsbereich. Der Werkraum ist damit weit mehr als ein Kulturprojekt: Er ist ein sozialer Erfahrungsraum, der nied- rigschwellige Zugänge zur kulturellen Teilhabe eröffnet und Chancengerechtigkeit fördert. Aus seinem sozial gerechten Selbstverständnis heraus hält der Verein die Teilnahmebeiträge bewusst niedrig und gewährt Inha- ber*innen des Karlsruher Passes ermäßigte Konditionen. Das Anliegen, Familien finanziell zu entlasten, wird verfolgt, obwohl die verfügbaren Mittel - einschließlich des Personals - äußerst begrenzt sind und die Einrichtung dauerhaft am Limit ihrer Kapazitäten arbeitet. Eine Re- duzierung der institutionellen Förderung hätte zwangsläufig eine Verringerung des Kursangebots, personelle Einschnitte sowie den Abbau wertvoller Zugänge zu Theater und Kultur für Kinder und Jugendliche zur Folge. Unterzeichnet von: Aljoscha Löffler, Jorinda Fahringer und GRÜNE Fraktion Kien Nguyen, Adina Geißinger , Fabian Gaukel VOLT Fraktion Anne Berghoff, Tanja Kaufmann und Die Linke Fraktion Lüppo Cramer, Sonja Döring, Michael Haug KAL Fraktion
-
Extrahierter Text
HAUSHALT 2026/2027 STELLUNGNAHME zu Antrag DHH/2025/4116 HHS4_GR49 - Werkraum - Rücknahme der Kürzungen Interfraktioneller Antrag: GRÜNE, Volt, Die Linke, KAL Seite HH-Plan Produktgruppe Kontierungsobjekt Plankonto/FiPo 215 2610-410 1.410.26.10.01.01.15 43000000 Aufwand (in Euro) 2026 2027 2028 2029 2030 16.180 16.180 16.180 16.180 16.180 Wählen Sie ein Element aus 2026 2027 2028 2029 2030 Auf Grund der dargestellten aktuellen Finanzlage und der erwarteten finanziellen Entwicklung sind zusätzliche Aufwendungen und Zuschüsse in den Bereichen „freiwillige Leistungen“ und „Pflichtaufgaben ohne Weisung“ im Doppelhaushaltsplan 2026/2027 aus Sicht der Verwaltung nicht finanzierbar. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag abzulehnen.
-
Extrahierter Text