HHS4_GR49 - Jazzclub - Rücknahme der Kürzung

Vorlage: DHH/2025/4115
Art: Haushalt THH 4100
Datum: 25.11.2025
Letzte Änderung: 22.12.2025
Unter Leitung von: Stadtkämmerei
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Antragsliste DHH 2026/2027 (öffentlich/nichtöffentlich)

    Datum: 16.12.2025

    TOP: 178

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich abgelehnt

Zusätzliche Dateien

  • Antrag KAL_006
    Extrahierter Text

    KAL Gemeinderatsfraktion, Hebelstraße 21, 76133 Karlsruhe Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 11.11.2025 DOPPELHAUSHALT 2026/2027 ANTRAG DHH/2025/4115 Jazzclub - Rücknahme der Kürzung  Zuordnung im Haushaltsplan Seite im HH-Plan Teilhaushalt  215  4100 Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition  2620-410 Finanzhaushalt: Investive Maßnahme   Änderungen und neue Mittelanmeldungen Art 2026 2027 2028 2029 2030 Stellenschaffung/-reduzierung Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen Transferaufwendungen 11.930 11.930 11.930 11.930 11.930 Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Sperrvermerk Verpflichtungsermächtigung  davon zahlungswirksam in Sonstige Änderungen Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen s. Hinweis - F1-Taste ! DOPPELHAUSHALT 2026/2027 Jazzclub - Rücknahme der Kürzung Seite - 2  Weitere Angaben bei Leistungen an Zuschussempfänger  Jazzclub Karlsruhe e.V. Kaiserpassage 6 76133 Karlsruhe  Sachverhalt | Begründung Der Jazzclub Karlsruhe konnte 2023 nach langer Vorbereitungsphase seine eigene Spielstätte in der Karlsru- her Kaiserpassage beziehen. Ermöglicht wurde dies zu einem wesentlichen Teil durch die entschlossene und umfangreiche Unterstützung der Stadt Karlsruhe, die hier eng und vertrauensvoll mit dem Jazzclub zusam- mengearbeitet hat und sich auch angesichts unvorhergesehener Herausforderungen als ebenso flexible wie verlässliche Partnerin erwiesen hat. Der Jazzclub Karlsruhe ist sich dessen bewusst und sehr dankbar. Für den Verein ergibt sich daraus die Verpflichtung, die noch immer neue Spielstätte weiterhin nachhaltig zu konsoli- dieren – stets mit der zentralen Zielsetzung, die geleisteten Anstrengungen in größtmöglichen kulturellen Mehrwert für die Stadt und ihre Menschen umzuwandeln. Mit der neuen Spielstätte gehen gestiegene Anforderungen an Personal und Organisationsteam einher. Um die Räume effizient zu bespielen und eine Deckung der laufenden Kosten im Sinne des zugrunde liegenden Gesamtfinanzierungskonzepts zu erreichen, wurde das Veranstaltungsaufkommen stark erhöht. Dies erfor- dert zusätzliche Kapazitäten in verschiedensten Bereichen, angefangen beim Abenddienst über die techni- sche Betreuung bis hin zu Kommunikation, Marketing, Vertragswesen und Buchhaltung. Gerade in diesem Bereich ist der Jazzclub angesichts des stark gestiegenen Umsatzes auf ein professionell aufgestelltes Team angewiesen. Mit den komplexer gewordenen Aufgaben verbinden sich vielfach höhere Verantwortung und ein stärkeres Risikopotential. Das Arbeitsaufkommen lässt sich in vielen Fällen nicht mehr „nebenher“ bewäl- tigen. Das Ehrenamt stößt hier an seine Grenzen. Der Jazzclub Karlsruhe hat steigenden Bedarf an Menschen, die den komplexer werdenden Aufgabenbereichen persönlich und fachlich gewachsen sind und bereit, Verant- wortung zu übernehmen. Der Verein sieht sich in der Pflicht, das ohnehin hohe persönliche Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeitenden nicht über Gebühr zu beanspruchen. Auf Dauer lässt sich der Betrieb der Spielstätte in der weitestgehend ehrenamtlichen Organisationsstruktur nicht aufrechterhalten. Allgemeine Herausforderungen aller Einrichtungen und Betriebe kommen erschwerend hinzu. Insbesondere die Energiekosten sind drastisch und sprunghaft gestiegen, liegen mittlerweile weit im fünfstelligen Bereich und stellen für den Betrieb der Spielstätte eine starke Belastung dar. Diese Entwicklung war im zugrunde lie- genden, allgemeine Kostensteigerungen antizipierenden Finanzierungskonzept nicht abbildbar, da ihr Aus- maß nicht vorhersehbar war. Die Situation würde eigentlich eine Erhöhung des Zuschusses erfordern, da dies in der derzeitigen finanziellen Lage der Stadt Karlsruhe nicht möglich ist, sollte zumindest die Kürzung des Zuschusses unterbleiben. Unterzeichnet von: Lüppo Cramer Sonja Döring Michael Haug

  • 4115 Stellungnahme DHH
    Extrahierter Text

    HAUSHALT 2026/2027 STELLUNGNAHME zu Antrag DHH/2025/4115 HHS4_GR49 - Jazzclub - Rücknahme der Kürzung Antrag: KAL Seite HH-Plan Produktgruppe Kontierungsobjekt Plankonto/FiPo 215 2620-410 1.410.26.20.04.01.18 43000000 Aufwand (in Euro) 2026 2027 2028 2029 2030 11.930 11.930 11.930 11.930 11.930 Wählen Sie ein Element aus 2026 2027 2028 2029 2030 Auf Grund der dargestellten aktuellen Finanzlage und der erwarteten finanziellen Entwicklung sind zusätzliche Aufwendungen und Zuschüsse in den Bereichen „freiwillige Leistungen“ und „Pflichtaufgaben ohne Weisung“ im Doppelhaushaltsplan 2026/2027 aus Sicht der Verwaltung nicht finanzierbar. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag abzulehnen.

  • Abstimmungsergebnis Ö178
    Extrahierter Text