Optimierungen im Personalbereich
| Vorlage: | DHH/2025/0001 |
|---|---|
| Art: | Haushalt Gesamt |
| Datum: | 25.11.2025 |
| Letzte Änderung: | 08.12.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtkämmerei |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Antragsliste DHH 2026/2027 (öffentlich/nichtöffentlich)
Datum: 16.12.2025
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: mehrheitlich abgelehnt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
CDU Gemeinderatsfraktion, Hebelstraße 21, 76133 Karlsruhe Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 76124 Karlsruhe 00.00.0000 DOPPELHAUSHALT 2026/2027 ANTRAG DHH/2025/0001 Optimierungen im Personalbereich Zuordnung im Haushaltsplan Seite im HH-Plan Teilhaushalt 1100 Ergebnishaushalt: Produktbereich | Produktgruppe | Schlüsselposition Finanzhaushalt: Investive Maßnahme Änderungen und neue Mittelanmeldungen Art 2026 2027 2028 2029 Stellenschaffung/-reduzierung Erhöhung/Reduzierung Erträge, Aufwendungen, Ein- oder Auszahlungen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Bitte aus Liste auswählen Sperrvermerk Verpflichtungsermächtigung davon zahlungswirksam in Sonstige Änderungen Konzeption, Ziele, Maßnahmen, Kennzahlen Ab sofort soll bei künftigen Stellenausschreibungen für Führungspositionen auf Tandem-Modelle verzichtet werden. Ebenfalls soll künftig auf Beförderungen vor Ablauf der stadtinternen Wartezeit von mindestens zwei Jahren verzichtet werden. DOPPELHAUSHALT 2026/2027 Optimierungen im Personalbereich Seite - 2 Weitere Angaben bei Leistungen an Zuschussempfänger bitte Zuschussempfänger eintragen Sachverhalt | Begründung Die Personalkosten der Stadt Karlsruhe machen fast ein Viertel aller Gesamtaufwendungen des Haushalts aus. 2026 plant die Stadt hier mit 460,0 Millionen Euro. Trotz aller klugen Haushaltssicherungsmaßnahmen und Strategien in diesem Bereich (z.B. ausbleibende Nachbesetzung durch Befristung oder Altersaustritt) steigen die Personalkosten jedoch immer weiter an. Obwohl im Jahr 2027 weniger Personal beschäftigt wird, müssen zusätzliche 14,0 Millionen Euro eingeplant werden: Tarifanpassungen fressen sämtliche Personal-Einsparungen der einzelnen Ämter und Dienststellen auf. Als CDU-Fraktion sprechen wir uns gegen betriebsbedingte Kündigungen aus. Zudem erscheint ein weiterer Personalabbau wenig zielführend, wenn Aufgaben nicht in gleicher Weise reduziert werden. Diesbezüglich bedarf es anderer Lösungsvorschläge und Vorgehensweisen, z.B. einer stadtweiten Personalentwicklungsstra- tegie, die unter anderem Digitalisierungen und Automatisierungen (etwa die sogenannte „F13-Taste“) berück- sichtigen, die wir hiermit beantragen. Unterzeichnet von: Detlef Hofmann, Nicolas Schütz sowie CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe
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Extrahierter Text
HAUSHALT 2026/2027 STELLUNGNAHME zu Antrag DHH/2025/0001 Optimierungen im Personalbereich Antrag: CDU Seite HH-Plan Wählen Sie ein Element aus Kontierungsobjekt Plankonto/FiPo 31 ff. Wählen Sie ein Element aus 2026 2027 2028 2029 2030 Wählen Sie ein Element aus 2026 2027 2028 2029 2030 Die Personalkosten der Stadtverwaltung werden von vielen Faktoren beeinflusst, auf die die Stadt selbst keinen Einfluss hat. Ein Beispiel dafür sind die erheblichen Tariferhöhungen der letzten Jahre. Auf Tandem-Modelle sollte nicht verzichtet werden, da sich diese in der Praxis bewährt haben. Sie fördern in erster Linie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine generelle Verzögerung von Beförderungen basierend auf internen Wartezeiten könnte sich negativ auf die Motivation der Beamt*innen auswirken und die Position der Stadt Karlsruhe als Arbeitgeberin schwä- chen, insbesondere im Wettbewerb mit anderen Behörden wie dem Landratsamt, dem Regierungspräsi- dium oder den umliegenden Kommunen. Zudem sind Hochschulabsolvent*innen heutzutage nicht mehr unbedingt ortsgebunden und flexibler in ihren Entscheidungen zwischen Behörden mit vergleichbaren Auf- gabenfeldern. Neben „Mobilen Arbeiten“ bleiben die (monetären) Entwicklungsmöglichkeiten starke At- traktivitätsfaktoren. Daher sollte eine Verkürzung dieser Wartezeiten bei guten Leistungen weiterhin mög- lich bleiben. Der von der Stadtverwaltung eingeschlagene Weg der Stellenreduzierungen bis 2030 umfasst zahlreiche Maßnahmen in den Dienststellen und den Querschnittsämtern, darunter auch eine Prozessanalyse und - optimierung sowie eine gezielte Prüfung von Digitalisierungs- und Automatisierungsmöglichkeiten. Die technischen Entwicklungen in diesem Bereich sollten von den Ämtern überwacht werden, wobei insbeson- dere die Dienstleistungsqualität für die Bürger*innen und Gewerbetreibenden im Fokus stehen muss. Fra- gen zur Aufgabenverteilung und zur Standardkritik stehen hierbei im Spannungsfeld zu den Erwartungen der Stakeholder. Die Dienststellen sind aufgefordert, die Personalkosten sowie die Reduzierung von Perso- nalstellen zu berücksichtigen, sodass die Wirtschaftlichkeit in diesem Bereich besonders im Vordergrund steht. Die Verwaltung empfiehlt, den Antrag als erledigt zu betrachten.