G-9-Angebote an Karlsruher Schulen: Anfrage StRn Zürn, StR Fostiropoulos (Die Linke)
| Vorlage: | 32606 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 08.03.2016 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom 11. Juni 2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 53. Plenarsitzung Gemeinderat 23.07.2013 1483 27 öffentlich G-9-Angebote an Karlsruher Schulen 1. Wie viele Schülerinnen und Schüler wurden in Karlsruhe für G-9-Plätze zum kommenden Schuljahr abgewiesen? 2. Wie viele G-9-Plätze stehen für das kommende Schuljahr in Karlsruhe zur Verfügung? 3. Welche Informationen hat die Stadt Karlsruhe in Bezug auf die Nachfrage nach G-9-Plätzen in Karlsruhe für die kommenden Schuljahre: a) aus dem Bereich der Eltern, Elternbeiräte und des Gesamtelternbeirates der Schulen in Karlsruhe? b) von Karlsruher Grundschulen? c) von sonstigen Stellen oder Quellen? 4. Welche Möglichkeiten hat die Stadt Karlsruhe, der Nachfrage nach G-9- Plätzen in Karlsruhe zu entsprechen? 5. Was müsste seitens der Landesregierung getan werden, um ein dem Bedarf bzw. der Nachfrage entsprechendes Kontingent an G-9-Plätzen in Karlsruhe zur Verfügung zu stellen? 6. Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Auffassung, dass G-9-Züge oder deren Alternativen in Karlsruhe flächendeckend angeboten werden sollten – wie es zum Beispiel der Gesamtelternbeirat der Schulen in Karlsruhe formuliert hat? Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Die Einführung von G 8 ist bundesweit von engagierter Zustimmung als auch Kritik begleitet gewesen, beides hält bis heute an. Die Kritik kommt nicht nur von Eltern und Schülerschaft, auch aus der Wissenschaft, der Ärzteschaft und dem Bildungswesen nahestehenden Berufskreisen. Eine sich hieraus anbietende Option ist eine möglichst weitgehende Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9. Die derzeitige Regelung der grün-roten Landesregierung, G 9 in einer begrenzten Quote anzubieten, zieht plausiblerweise Kritik auf sich, da z. B. in Karlsruhe die Nachfrage größer ist als das von der Landesregierung zugestandene Angebot. Eine pädagogische Begründung für die Kontingentierung von G-9-Angeboten unterhalb der Nachfrage ist bis jetzt nicht bekannt. unterzeichnet von: Sabine Zürn Niko Fostiropoulos Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 12. Juli 2013 Sachverhalt/Begründung:
-
Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) vom: 11.06.2013 eingegangen: 11.06.2013 Gremium: 52. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.07.2013 1483 27 öffentlich Dez. 3 G-9-Angebote an Karlsruher Schulen 1. Wie viele Schülerinnen und Schüler wurden in Karlsruhe für G-9-Plätze zum kommen- den Schuljahr abgewiesen? Die Umlenkungsmaßnahmen betrafen 30 Schülerinnen und Schüler. Allen diesen Schülerinnen und Schülern konnte ein Platz in einem Karlsruher Gymnasium angeboten werden. 2. Wie viele G-9-Plätze stehen für das kommende Schuljahr in Karlsruhe zur Verfügung? 168 Plätze stehen zur Verfügung. 3. Welche Informationen hat die Stadt Karlsruhe in Bezug auf die Nachfrage nach G-9- Plätzen in Karlsruhe für die kommenden Schuljahre: a) aus dem Bereich der Eltern, Elternbeiräte und des Gesamtelternbeirates der Schulen in Karlsruhe? b) von den Grundschulen c) von sonstigen Stellen und Quellen? Die Nachfrage nach G-9-Plätzen wird voraussichtlich mindestens den Anmeldezahlen dieses Jah- res entsprechen. Konkrete Zahlen liegen erst nach den Anmeldeterminen (Ende Februar/Anfang März 2014) für die Karlsruher Gymnasien fest. 4. Welche Möglichkeiten hat die Stadt Karlsruhe, der Nachfrage nach G-9-Plätzen in Karlsruhe zu entsprechen? Auch für das Schuljahr 2014/15 wird das Humboldt-Gymnasium G-9-Klassen anbieten. 5. Was müsste seitens der Landesregierung getan werden, um ein dem Bedarf bzw. der Nachfrage entsprechendes Kontingent an G-9-Plätzen in Karlsruhe zur Verfügung zu stellen? Hierzu wäre eine Ausweitung des Schulversuchs über die bisher 44 eingerichteten Standorte hin- aus erforderlich. Seite 2 6. Wie beurteilt die Stadtverwaltung die Auffassung, dass G-9-Züge oder deren Alternati- ven in Karlsruhe flächendeckend angeboten werden sollten - wie es zum Beispiel der Gesamtelternbeirat der Schulen in Karlsruhe formuliert hat? Neben der Möglichkeit G 9 gibt es u. a. folgende weitere Alternativen: Realschule - allgemein bildendes Gymnasium bzw. berufliches Gymnasium Gemeinschaftsschule - Sekundarstufe 2 an einem allgemein bildenden Gymnasium bzw. be- ruflichen Gymnasium Grundsätzlich würde die Verwaltung eine Lösung im Sinne der Eltern begrüßen, allerdings liegt dies nicht in der Kompetenz des Schulträgers.