Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2012
| Vorlage: | 32582 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 15.07.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Grötzingen, Grünwettersbach, Knielingen, Neureut, Oberreut, Rintheim, Waldstadt |
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BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 52. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 23.07.2013 1465 9 öffentlich Dez. 4 Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2012 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 16.07.2013 7 Gemeinderat 23.07.2013 9 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungsbe- richt 2012 Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KVVH u. a. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Allgemeines Die Stadt Karlsruhe betreibt seit Jahren ein aktives Beteiligungsmanagement (Steuerung und Überwachung) hinsichtlich ihrer direkten und indirekten Beteiligungen. Neben dem stra- tegischen und operativen Beteiligungscontrolling, dem Vertragsmanagement, der Wahrneh- mung von Gesellschafterrechten und der Mandatsbetreuung ist der Beteiligungsbericht ein zentraler Baustein des Beteiligungsmanagements. Er stellt für alle Entscheidungsträger der Stadt Karlsruhe eine umfassende Informationsbasis für die Aktivitäten des Konzerns Stadt Karlsruhe dar. Hierfür sind im Bericht (II. Überblick) die Verflechtungen der Stadt Karlsruhe mit den Beteiligungsgesellschaften sowie die wesentlichen Kenndaten der Stadt im Ver- gleich dargestellt. Durch die permanente Fortentwicklung des Beteiligungsberichtes soll eine steuerungswirk- same Konzernberichterstattung entstehen. So werden erstmals die Übersichten „Entwick- lung der Investitionen und Abschreibungen bei Stadt und Beteiligungsgesellschaften“ (S. 21) und „Entwicklung der Rückstellungen bei Stadt und Beteiligungsgesellschaften“ (S. 25) in den Bericht aufgenommen. Im Vergleich zum Beteiligungsbericht 2011 sind keine Gesellschaften und Stiftungen neu hinzugekommen bzw. weggefallen. 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze Im Geschäftsjahr 2012 weist die Holdinggesellschaft KVVH GmbH (S. 31 ff.) einen Jahres- überschuss von 1,6 Mio. € aus, was einen Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. € darstellt. Dieser Rückgang ist maßgeblich durch die um 3,9 Mio. € geringeren Dividendenerträge aus der Beteiligung an der EnBW zurückzuführen. Dieser Effekt konnte durch eine Verbesserung der Ergebnisbeiträge der Tochtergesellschaften sowie einem hö- heren städtischen Liquiditätszuschuss an die KVVH teilweise kompensiert werden. Im aktuellen Wirtschaftsplan rechnet die KVVH GmbH für 2013 mit einem Verlust in Höhe von 2,6 Mio. €. Maßgeblich für die Ergebnisverschlechterung gegenüber 2012 ist der um 2,2 Mio. € niedrigere Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (S. 52 ff.) sowie die um 1,7 Mio. € höheren Verlustübernahmen für die VBK GmbH (S. 82 ff.). Gemäß der aktuellen Mittelfristplanung prognostiziert die KVVH GmbH bis 2017 einen weite- ren starken Anstieg der Fehlbeträge. Ein wesentlicher Grund ist der bis 2017 stark steigende Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Verlust der Tochtergesellschaft VBK GmbH. Hinzu kommen ab 2015 rückläufige Ergebnis- beiträge der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Geschäftsführung der KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH (S. 40 ff.) geht davon aus, dass spätestens 2014 erstmals ein positives operatives Ergebnis erreicht werden kann. Die geplante Inbetriebnahme des Teilprojekts Stadtbahntunnel wird sich aufgrund eingetre- tener Verzögerungen in das Jahr 2018 verschieben. Die KASIG – Karlsruher Schieneninf- rastruktur-Gesellschaft mbH (S. 48 ff.) wird jedoch weiterhin alle Anstrengungen unter- nehmen, um das Gesamtprojekt Kombilösung bis zum Jahr 2019 fertig zu stellen. Eine Be- schleunigung wurde durch die Sperrung der Kaiserstraße zwischen Kronen- und Marktplatz für den Straßenbahnverkehr von Ende April bis Mitte November 2013 bereits erreicht. Die Gesamtkosten für die Kombilösung werden sich auf voraussichtlich 788,6 Mio. € erhöhen. Die Alpine Bau GmbH, Österreich und ihre deutsche Tochtergesellschaft Alpine Bau Deutschland AG haben am 19. Juni 2013 Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen auf das Teilprojekt Stadtbahntunnel lassen sich derzeit (20. Juni 2013) noch nicht abschätzen. Das Teilprojekt Kriegsstraße ist noch nicht ausgeschrieben. Die Bundesregierung plant, die Begrenzung der EEG-Kosten für Verkehrsunternehmen evtl. aufzuheben. Die Kosten der betroffenen Verkehrsunternehmen (VBK, AVG und DB Regio) bei der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (S. 97 ff.) würden im Falle der Realisierung dieses Vorhabens mindestens um geschätzte 3,5 bis 4,0 Mio. € steigen. Diese Mehrkosten könnten voraussichtlich nicht vollständig durch Tarifanpassungen ausgeglichen werden. Die weitere positive Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (S. 102 ff.) ist eng mit der Entwicklung des Baden Airparks verbunden. Aufgrund des erwarteten Rückgangs der Fluggastzahlen rechnet die Geschäftsführung im Jahr 2013 mit einem ge- genüber dem Vorjahr leicht rückläufigen positiven Ergebnis vor Steuern und Abschreibun- gen. Trotz weiterhin hoher Investitionen in den Wohnungsbestand erwartet die VOLKSWOHNUNG GmbH (S. 109 ff.) in den Jahren 2013 bis 2017 stabile Jahresüber- schüsse. Die Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (S. 144 ff.) geht davon aus, dass auf dem ehemaligen Schlachthofareal bis zum Stadtgeburtstag die Sanierungen an den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden abgeschlossen sein werden. Nach dem der- Ergänzende Erläuterungen Seite 4 zeitigen Stand der Grundstücksverhandlungen ist nicht davon auszugehen, dass alle Neu- baugrundstücke auf dem Viehhof bis dahin bebaut sind. Die massive Ergebnisverschlechterung in 2012 beim Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH (S. 149 ff.) hängt im Wesentlichen mit deutlich geringeren Erlösen zusammen. Die im Verlauf des Jahres 2012 eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen wurden von den Steigerungen im Personalkostenbereich wieder aufgezehrt. Die Zielplanung „Klinikum 2015“, welche einen neuen Betten- und Funktionsbau, ein Insti- tutsgebäude, eine Produktionsküche und einen Speisesaal vorsieht, wurde Anfang 2013 bezüglich der Planung und des Kostenrahmens weiterentwickelt. Für den jetzt ermittelten Gesamtkostenrahmen von 241,2 Mio. € benötigt das Klinikum danach Fremdmittel in Höhe von 96,5 Mio. €. Zusätzlich werden für die Sanierung der Altbauten ca. 97,5 Mio. € benötigt; in ersten Schritten sollen für die Jahre 2013 bis 2016 11 Mio. € über einen Zuschuss der Stadt Karlsruhe umgesetzt werden. Wesentlichen Anteil an dem deutlich höheren Jahresfehlbetrag 2012 bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (S. 169 ff.) hat der Buchverlust in Höhe von 6,2 Mio. € aus der Übertragung der Gartenhalle an die Stadt Karlsruhe. Der Fehlbetrag vor Buchverlust hingegen liegt um 0,3 Mio. € unter der Planung. Weiterhin belasten hohe Fixkosten aus dem Mietvertragsverhältnis mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG, der Kontrakting- Vereinbarung mit den Stadtwerken sowie weitere Instandhaltungsverträge das Ergebnis. In 2013 wird sich das Defizit nach dem Herausrechnen der Strukturkosten aufgrund steigender Personal- und Sachkosten erhöhen. Ab dem Jahr 2013 erfolgen beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie (S. 195 ff.) zwar eine Anhebung der Grundfinanzierung sowie die Einrichtung eines Baukorridors für Reinvestitionen in die Gebäudetechnik. Aufgrund der mittlerweile erfolgten Kürzungen des Landes - die dann auch im städtischen Haushalt nachvollzogen werden - bleibt von der ursprünglich geplanten Mittelaufstockung um 600 T€ zur Bewältigung der strukturellen Unterfinanzierung jedoch nur noch ein Teilbetrag. Auch ist die Anhebung der Grundfinanzierung nur für einen Doppelhaushalt gesichert. Zur Bewahrung des internationalen Renommees und der Zukunftsfähigkeit braucht das ZKM neben der Bewältigung der strukturellen Unterfinanzierung vor allem auch Planungssicherheit. Die Heimstiftung Karlsruhe (S. 201 ff.) schließt das Wirtschaftsjahr 2012 trotz eingeleiteter Konsolidierungsmaßnahmen mit einem Fehlbetrag in Höhe von 374 T€ ab. Das Senioren- zentrum am Klosterweg leidet unter den nur schwer zu belegenden Plätzen im Altbau. Zur Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Zukunftssicherung ist daher eine rasche Grundsatzentscheidung über Art und Höhe der dringenden Gebäudesanierung und der damit verbundenen konzeptionellen Entwicklung der Einrichtung geboten. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungsbe- richt 2012 Kenntnis. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 12. Juli 2013
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Beteiligungsbericht 2012 der Stadt Karlsruhe Impressum Herausgegeben von Dezernat 4 und Stadtkämmerei - Abteilung Vermögen und Schulden, Beteiligungsmanagement - der Stadt Karlsruhe Ansprechpartner: Torsten Dollinger Telefon 133-2000 Dr. rer. pol. Roland Vogel Telefon 133-2020 Udo Bäuerlein Telefon 133-2021 Frank Binder Telefon 133-2022 Carola Reich Telefon 133-2024 Juliane Güldner Telefon 133-2025 Karlsruhe, 30.06.2013 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Einführung 1 Inhaltsverzeichnis Seite I. Einführung 1. Vorwort 5 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 6 II. Überblick 1. Beteiligungsübersicht 11 2. Graphische Darstellung der Beteiligungen über 25 Prozent 14 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe 16 4. Personalentwicklung Stadt – Beteiligungsgesellschaften 18 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungsströme und Rückstellungen Stadt – Beteiligungsgesellschaften 20 6. Entwicklung der Darlehensverbindlichkeiten 26 7. Übersicht der Abschlussprüfer 28 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen 29 III. Kapital- und Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) 33 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 40 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 44 4. KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH 48 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) 52 6. Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH (SWK Netze) 58 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 62 8. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 65 9. SWK-NOVATEC GmbH 68 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 71 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 74 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH 77 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) 82 14. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 88 15. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH 93 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 97 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 102 18. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH i. L. (GWK) 107 Wohnungswesen und Stadtentwicklung 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 111 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 117 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 121 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 124 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 127 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 131 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 135 2 Seite III. Kapital- bzw. Personengesellschaften (Fortsetzung von Seite 1) Wohnungswesen und Stadtentwicklung 26. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) 139 27 . Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) 144 Gesundheit und Soziales 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 149 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheitswesen GmbH (KVD) 155 30. MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH 159 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 163 Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung und Sportstätten 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 169 33. DAS FEST GmbH (Fest) 175 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) 179 35. Messe Karlsruhe GmbH 182 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 185 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) 189 IV. Rechtlich selbständige Stiftungen 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) 195 2. Heimstiftung Karlsruhe 201 3. Wirtschaftsstiftung Südwest (KKFB) 207 4. Stiftung Centre Culturel Franco - Allemand de Karlsruhe 210 5. Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe 213 I. Einführung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Einführung 5 1. Vorwort Die Stadt Karlsruhe hat eine Vielzahl ihrer Aufgaben auf eigenständige Unternehmen, Stiftungen und Zweckverbände übertragen, an denen sie entweder als Gesellschafterin beteiligt ist oder die ihr als Alleingesellschafterin zu 100 Prozent gehören. Bereits zum zweiundzwanzigsten Mal erscheint der von der Stadtkämmerei erarbeitete Beteiligungsbericht, der alle wesentlichen Unternehmensdaten der städtischen Beteiligungsgesellschaften enthält und der die hohe wirtschaftliche und finanzielle Bedeutung der kommunalen Beteiligungen und Stiftungen für die Stadt Karlsruhe dokumentiert. Eine effiziente Gesamtsteuerung der Beteiligungen ist daher von entscheidender Bedeutung. Als Informationsbasis soll hierbei der Beteiligungsbericht dienen, an dessen Weiterentwicklung hin zu einer steuerungswirksamen Konzernbericht- erstattung stetig gearbeitet wird. So haben wir in diesem Jahr erstmals die Übersichten „Entwicklung der Investitionen und Abschreibungen“ (S. 21) und „Entwicklung der Rückstellungen“ (S. 25) in den Bericht aufgenommen, um so die Verflechtungen der Beteiligungen mit dem Konzern Stadt Karlsruhe noch besser herausarbeiten zu können. Der Beteiligungsbericht besteht aus „druckfrischen“ Informationen aus den Geschäftsberichten der einzelnen Gesellschaften und Stiftungen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 verbunden mit einem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2013: Mit Blick auf die frühzeitige Vorlage des Berichtes an den Gemeinderat bereits im Juli 2013 ist die Stadt Karlsruhe landesweit führend. Der Beteiligungsbericht 2012 ist nicht nur als Druckwerk erhältlich, sondern kann auch über das Internetportal der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de abgerufen werden. Karlsruhe, im Juli 2013 Margret Mergen Erste Bürgermeisterin Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Einführung 6 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze Im Geschäftsjahr 2012 weist die Holdinggesellschaft KVVH GmbH (S. 33 ff) einen Jahresüberschuss von 1,6 Mio. € aus, was einen Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. € darstellt. Dieser Rückgang ist maßgeblich durch die um 3,9 Mio. € geringeren Dividendenerträge aus der Beteiligung an der EnBW zurückzuführen. Dieser Effekt konnte durch eine Verbesserung der Ergebnisbeiträge der Tochtergesellschaften sowie einem höheren städtischen Liquiditätszuschuss an die KVVH teilweise kompensiert werden. Im aktuellen Wirtschaftsplan rechnet die KVVH GmbH für 2013 mit einem Verlust in Höhe von 2,6 Mio. €. Maßgeblich für die Ergebnisverschlechterung gegenüber 2012 ist der um 2,2 Mio. € niedrigere Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (S. 52 ff) sowie die um 1,7 Mio. € höheren Verlustübernahmen für die VBK GmbH (S. 82 ff). Gemäß der aktuellen Mittelfristplanung prognostiziert die KVVH GmbH bis 2017 einen weiteren starken Anstieg der Fehlbeträge. Ein wesentlicher Grund ist der bis 2017 stark steigende Verlust der Tochtergesellschaft VBK GmbH. Hinzu kommen ab 2015 rückläufige Ergebnisbeiträge der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Geschäftsführung der KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH (S. 40 ff) geht davon aus, dass spätestens 2014 erstmals ein positives operatives Ergebnis erreicht werden kann. Die geplante Inbetriebnahme des Teilprojekts Stadtbahntunnel wird sich aufgrund eingetretener Verzögerungen in das Jahr 2018 verschieben. Die KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (S. 48 ff) wird jedoch weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um das Gesamtprojekt Kombilösung bis zum Jahr 2019 fertig zu stellen. Eine Beschleunigung wurde durch die Sperrung der Kaiserstraße zwischen Kronen- und Marktplatz für den Straßenbahnverkehr von Ende April bis Mitte November 2013 bereits erreicht. Die Gesamtkosten für die Kombilösung werden sich auf voraussichtlich 788,6 Mio. € erhöhen. Die Alpine Bau GmbH, Österreich und ihre deutsche Tochtergesellschaft Alpine Bau Deutschland AG haben am 19. Juni 2013 Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen auf das Teilprojekt Stadtbahntunnel lassen sich derzeit (20. Juni 2013) noch nicht abschätzen. Das Teilprojekt Kriegsstraße ist noch nicht ausgeschrieben. Die Bundesregierung plant, die Begrenzung der EEG-Kosten für Verkehrsunternehmen evtl. aufzuheben. Die Kosten der betroffenen Verkehrsunternehmen (VBK, AVG und DB Regio) bei der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (S. 97 ff) würden im Falle der Realisierung dieses Vorhabens mindestens um geschätzte 3,5 bis 4,0 Mio. € steigen. Diese Mehrkosten könnten voraussichtlich nicht vollständig durch Tarifanpassungen ausgeglichen werden. Die weitere positive Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (S. 102 ff) ist eng mit der Entwicklung des Baden Airpark verbunden. Aufgrund des erwarteten Rückgangs der Fluggastzahlen rechnet die Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Einführung 7 Geschäftsführung im Jahr 2013 mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufigen positiven Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen. Trotz weiterhin hoher Investitionen in den Wohnungsbestand erwartet die VOLKSWOHNUNG GmbH (S. 111 ff) in den Jahren 2013 bis 2017 stabile Jahresüberschüsse. Die Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (S. 144 ff) geht davon aus, dass auf dem ehemaligen Schlachthofareal bis zum Stadtgeburtstag die Sanierungen an den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden abgeschlossen sein werden. Nach dem derzeitigen Stand der Grundstücksverhandlungen ist nicht davon auszugehen, dass alle Neubaugrundstücke auf dem Viehhof bis dahin bebaut sind. Die massive Ergebnisverschlechterung in 2012 beim Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH (S. 149 ff) hängt im Wesentlichen mit deutlich geringeren Erlösen zusammen. Die im Verlauf des Jahres 2012 eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen wurden von den Steigerungen im Personalkostenbereich wieder aufgezehrt. Die Zielplanung „Klinikum 2015“, welche einen neuen Betten- und Funktionsbau, ein Institutsgebäude, eine Produktionsküche und einen Speisesaal vorsieht, wurde Anfang 2013 bezüglich der Planung und des Kostenrahmens weiterentwickelt. Für den jetzt ermittelten Gesamtkostenrahmen von 241,2 Mio. € benötigt das Klinikum danach Fremdmittel in Höhe von 96,5 Mio. €. Zusätzlich werden für die Sanierung der Altbauten ca. 97,5 Mio. € benötigt; in ersten Schritten sollen für die Jahre 2013 bis 2016 11 Mio. € über einen Zuschuss der Stadt Karlsruhe umgesetzt werden. Wesentlichen Anteil an dem deutlich höheren Jahresfehlbetrag 2012 bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (S. 169 ff) hat der Buchverlust in Höhe von 6,2 Mio. € aus der Übertragung der Gartenhalle an die Stadt Karlsruhe. Der Fehlbetrag vor Buchverlust hingegen liegt um 0,3 Mio. € unter der Planung. Weiterhin belasten hohe Fixkosten aus dem Mietvertragsverhältnis mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG, der Kontrakting-Vereinbarung mit den Stadtwerken sowie weitere Instandhaltungsverträge das Ergebnis. In 2013 wird sich das Defizit nach dem Herausrechnen der Strukturkosten aufgrund steigender Personal- und Sachkosten erhöhen. Ab dem Jahr 2013 erfolgen beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie (S. 195 ff) zwar eine Anhebung der Grundfinanzierung sowie die Einrichtung eines Baukorridors für Reinvestitionen in die Gebäudetechnik. Aufgrund der mittlerweile erfolgten Kürzungen des Landes - die dann auch im städtischen Haushalt nachvollzogen werden - bleibt von der ursprünglich geplanten Mittelaufstockung um 600 T€ zur Bewältigung der strukturellen Unterfinanzierung jedoch nur noch ein Teilbetrag. Auch ist die Anhebung der Grundfinanzierung nur für einen Doppelhaushalt gesichert. Die Heimstiftung Karlsruhe (S. 201 ff) schließt das Wirtschaftsjahr 2012 trotz eingeleiteter Konsolidierungsmaßnahmen mit einem Fehlbetrag in Höhe von 374 T€ ab. Das Seniorenzentrum am Klosterweg leidet unter den nur schwer zu belegenden Plätzen im Altbau. Zur Zukunftssicherung ist daher eine rasche Grundsatzentscheidung über Art und Höhe der dringenden Gebäudesanierung und der damit verbundenen konzeptionellen Entwicklung der Einrichtung geboten. II. Überblick Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 11 1. Beteiligungsübersicht Durch die Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) ist die Stadt Karlsruhe (Beteiligungsmanagement) aufgefordert, eine aktive Beteiligungssteuerung und - überwachung zu implementieren. Hierzu gehört auch die Verpflichtung jährlich einen Beteiligungsbericht zu erstellen (§ 105 Abs. 2 GemO), der zudem öffentlich bekannt gegeben und ausgelegt werden muss (§ 105 Abs. 3 GemO). In Tabelle 1 sind die jeweiligen Anteile der Stadt Karlsruhe an den dort aufgeführten Unternehmen, unabhängig von der Beteiligungsquote, dargestellt. Eigenbetriebe hatte die Stadt Karlsruhe im Berichtszeitraum keine. Nachfolgend wird in Kurzform über die Unternehmen berichtet, an denen die Stadt Karlsruhe unmittelbar oder mittelbar mit i. d. R. mehr als 25 % beteiligt ist. Über Stiftungen wird nur dann berichtet, wenn die Stadt Karlsruhe aus eigenen Mitteln zum Stiftungskapital beigetragen hat. Die Mehrzahl der vorgelegten Jahresabschlüsse 2012 wurde bis zum 30.06.2013 von den beauftragten Abschlussprüfern geprüft. Die Feststellung durch die Beschlussgremien steht zum Teil noch aus. Nachfolgend werden nur die zum Stichtag 30.06.2013 noch nicht abschließend geprüften Jahresabschlüsse 2012 mit dem Vermerk „vorläufig“ versehen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 12 Tabelle 1: Übersicht über sämtliche direkte städtische Beteiligungen unabhängig von der jeweiligen Beteiligungsquote BeteiligungenStand der Geschäftsanteile bzw. Stammeinlagen am 31.12.2012 Stammkapitalanteil Beteiligungswert 1) - € - - € - 1 Abwasserverband "Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal"857.519,33857.519,33 2 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH52.000,0052.000,00 3 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH7.000.000,007.000.000,00 4 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH14.400,0016.604.210,00 5 Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband19.600,0019.600,00 6 Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH i. L.13.000,0013.000,00 7 Grundstückseigentümergemeinschaft RRZ K ́he GbR1.444.651,781.444.651,78 8 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH12.500,0012.500,00 9 Karlsruher Fächer GmbH270.000,008.590.151,72 10 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG4.000.000,0012.320.000,00 11 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH3.100.000,0023.572.126,93 12 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH14.400,0011.100,01 13 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH33.233,9733.233,97 14 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH50.000,0050.000,00 15 Kunststiftung Baden-Württemberg gGmbH511,29511,29 16 KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- u. Hafen GmbH107.371.300,00223.331.817,24 17 Neue Messe K ́he GmbH & Co.KG58.277.048,6242.454.626,97 18 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH300.500,001.303.000,00 19 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH26.000.000,0043.176.922,89 20 SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I500.000,00312.500,00 21 VOLKSWOHNUNG GmbH37.000.000,0036.817.159,69 22 Zweckverband KIVBF724.232,71724.232,71 Zusammen247.054.897,70418.700.864,53 1) Entsprechend den "Anschaffungs- und Herstellungskosten", d.h. entsprechend den tatsächlichen Buchungen und Zugangsanordnungen. Aufgrund der Prüfungsfeststellungen der Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg zur Eröffnungsbilanz werden Stiftungen nicht mehr als Beteiligungen - sondern als verlorener Zuschuss - und Genossenschaften als Ausleihungen dargestellt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 13 Tabelle 2: Übersicht über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25 % beteiligt ist Lfd.Nr. Unternehmen Beteiligungs- Bilanz- Ergebnis 2012 Plan 2012 2 ) quote summe + Gewinn + Gewinn Stadt - Verlust - Verlust % -T€- -T€- -T€- 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- 100,00 339.979 + 1.635 - 3.272 und Hafen GmbH 2. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 26,15 2.342 + 68 + 82 3. KEK – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50,00 165 - 36 - 4 4. Albtal - Verkehrs-Gesellschaft mbH 100,00 195.163 + 318 + 239 5. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH 52,00 14.784 + 0 + 0 6. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 43,90 37.999 + 0 + 0 7. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe GmbH i.L.50,00 125 - 2 3) 4) 8. VOLKSWOHNUNG GmbH 100,00 591.220 + 4.864 + 4.900 9. Karlsruher Fächer GmbH 100,00 5) 18.998 + 635 + 511 10. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 100,00 13.053 - 1.072 - 725 11. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 100,00 289.085 - 7.946 - 772 12. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 100,00 869 - 126 - 361 13. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 100,00 19.780 - 19.687 - 13.796 14. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 69,91 105.095 - 1.954 - 1.968 15. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 100,00 6) 2.013 - 27 - 35 16. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 48,00 976 +59 3) + 15 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z.B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) I.d.R. der vom Beschlussgremium genehmigte Urplan; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 3) Vorläufige Zahlen 4) Planzahlen liegen nicht vor 5) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 28,2 % am Stammkapital. 6) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 59,6 % am Stammkapital. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 14 Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Stadt Karlsruhe * ) KVVH-Karlsruher A lbt al-Verkehrs- Versorgungs-,Gesellschaft Verkehrs- undmbH Hafen GmbH Stammkapital:Stammkapital: 107.371,3 T€7.000 T€ V er- und Entsorgung, V erkehr und Bäder Stadtw erkeKBG - KarlsruherFächerbad VBK-Verkehrs-KASIG-KarlsruherTransport Tech- KarlsruheBädergesellschaftKarlsruhe GmbHbetriebe KarlsruheSchienen-nologie- Consult GmbHmbHGmbHinfrastruktur-Karlsruhe GmbH gesellschaft mbH Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital: 116.785,5 T€3.200 T€62,5 T€100.000 T€5.500 T€76,7 T€ Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote: KVVH 80,0 %KVVH 100,0 %KVVH 60,0 %KVVH 100,0 %KVVH 100,0 %AVG 44,0 % St adt w erkeSWK-NOVA TEC TelemaxXPS ProjectSWK-Regenerat iv-SWK-Reg.- KarlsruheGmbHTelekommunika-Systems GmbHVerw altungs-GmbH & Co. KG - Net ze GmbHt ion GmbH& Co. KGGmbHSolarpark I Kommanditeinl.: Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Kommanditeinl.:Stammkapital:1.912 T€ 100,0 T€25,0 T€2.000,0 T€68,8 T€25,6 T€Bet. Quote: Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:SWK 14,3 % SWK 100,0 %SWK 50,0 %SWK 42,0 %SWK 40,0 %SWK 100,0 %Stadt KA 26,2 % Karlsruher Verkehrsverbund GmbH St ammkapit al: 63,9 T€ Bet . Quot e: 52,0% KEK - Karlsruher Baden Air parkGesellschaf t f ür Energie- und Beteiligungsge-Wertstoffrecycling Klimaschutz- sellschaft mbHKarlsruhe GmbH agentur gGmbH i.L. Stammkapital St ammkapit al:St ammkapit al: 25,0 T€ 32,8 T€26,0 T€ Bet.Quote: Bet. Quote:Bet. Quote: Stadt, SWK je 50% 43,9%50,0% * ) ohne Beteiligungen unter 2 5 % AlleingesellschafterStadt StadtM itgesellschafter Tochter- gesellschaften M ehrheitsgesellschaft erStadt Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 15 Stand 31.12.2012 Karlsruher VOLKSWOHNUNG AFB -StädtischesStadtmarketing Fächer GmbHGmbHArbeitsförderungs-KlinikumKarlsruhe GmbH & Co. Stadtent-betriebe gGmbHKarlsruhe gGmbH wicklungs-KG Kommanditeinl:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital: 4.000 T€37.000 T€52 T€26.000 T€300,5 T€ KarlsruherKarlsruher FächerMesse- und GmbHKongress GmbH Stammkapital:Stammkapital: 376 T€3.100 T€ VOWO ServiceEntwicklungs-Wohnbau WörthK'her Versorgungs-Messe Karlsruhe GmbHgesellschafta. Rh. GmbHdienste im Sozial-GmbH Cité mbHund Gesundheits- wesen GmbH Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital: 1.100 T€5.150 T€5.200 T€25 T€130 T€ Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote: VoWo 100,0 %VoWo 38,8 %VoWo 50,0 %Kli 100,0 %KMK 100,0 % KES - KarlsruherVOWOKonversionsge-Medizinisches Ver-DAS FEST GmbH EnergieserviceBauträger GmbHsellschaft Karls-sorgungszentrum GmbHruhe mbH (KGK)am Städt. Klinikum Stammkapital:Stammkapital:Karlsruhe GmbH 100 T€Stammkapital:500 T€Kommanditeinl.:Stammkapital: Bet. Quote:1.000 T€Bet. Quote:25,6 T€100 T€ SWK 50,0 %Bet. Quote:VoWo 60,0 %Bet. Quote:Bet.Quote: VoWo 50,0 %VoWo 100,0 %Stadt KA 10,0 %Kli 100,0 %KMK 26,0 % Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG Wohnungswesen Gesundheit und und Kommanditeinl.: Stadtentwicklung Soziales 83.361 T€ Bet. Quote: 69,9% Karlsruher Messe, Sportstätten- Wirtschaftsförderung Betriebs- GmbH Sportstätten Stammkapital: 30 T€ Bet. Quote: 48,0% Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 16 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 17 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe (Fortsetzung) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 18 4. Personalentwicklung Stadt Karlsruhe - Beteiligungsgesell- schaften Bei den Personalzahlen handelt es sich i.d.R. um umgerechnete Vollkraftstellen. Die Stadt Karlsruhe arbeitet mit Stichtagszahlen (Dezember), während die Beteiligungsgesellschaften (hier sind auch die von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten erfasst) i.d.R. Durchschnittszahlen verwenden. Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Karlsruher Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 1: Personalentwicklung 1995 – 2012 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr Mitarbeiter Stadt KarlsruheEigenbetrieb Stadtwerke Beteiligungsgesellschaften 10.234 10.834 10.060 4.278 (42%) 4.094 (38%) 4.466 (45%) 2.034 (20%) 3.560 (35%) 5.956 (58%) 6.740 (62%) 6.880 (62%) 11.061 4.181 (38%) Von der Gesamtzahl der Beschäftigten beim Konzern Stadt Karlsruhe arbeitet ein kontinuierlich steigender Anteil bei den Beteiligungsgesellschaften. Im Jahre 2012 betrug dieser Anteil 62,2 Prozent, vor 10 Jahren lag er noch bei 58,5 Prozent. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 19 Tabelle 3: Personalaufwand bei Stadt und Gesellschaften 2008 – 2012 Lfd. Nr. Unternehmen 2008 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. KVVH GmbH (nur Personal Rheinhäfen) 1.7682.0971.582 1.708 1.982 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 5601.0111.180 1.216 1.386 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 823843 902 932 4. KASIG 661 0 0 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH 67.94667.70067.446 68.238 69.901 6. Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 3931.1701.428 1.553 1.571 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 8. SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG-Solarpark I 4) 4) 4) 4) 4) 9. SWK-NOVATEC GmbH 2) 4) 4) 4) 4) 10. KEK 2) 127301 323 396 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH 3.2433.2203.368 3.451 3.750 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH 52.97054.52954.911 57.209 59.570 14. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 35.15837.41429.971 31.806 35.806 15. TTK Transport-Technologie-Consult K ́he GmbH 1.5821.6211.730 1.850 1.910 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 1.5921.6741.741 1.766 1.814 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 121111 11 11 18. Gesellschaft f. Wertstoffrecycling K ́he GmbH i. L. 222 2 2 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 9.49311.02910.780 12.448 11.029 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 1.3671.6431.659 2.732 2.773 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 4) 4) 4) 4) 4) 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 2) 720671 713 853 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 262283304 285 265 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 26. Karlsruher Fächer GmbH 424297332 359 413 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentw.-KG 489546559 648 671 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 163.169175.821180.516 189.074 199.858 KAPEG 769 5) 5) 5) 5) 29. Karlsruher Versorgungsdienste 1.8982.0392.236 2.384 2.683 30. MVZ 100310476 560 537 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 2.1842.2312.171 2.102 2.044 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 7.7527.7217.950 7.967 8.936 33. DAS FEST GmbH 6) 6) 147 91 112 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 35. Messe Karlsruhe GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 513655786 956 1.021 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 162171176 184 190 Personalaufwand Gesellschaften 353.814374.871373.278 390.538 410.416 Personalaufwand Stadt 7) 8) 238.761248.984254.638 260.556 269.924 1) Mit der Eröffnung des Europabades im März 2008 hat die KBG ihre operative Tätigkeit aufgenommen. 2) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet bzw. die Beteiligung an der Gesellschaft erfolgte in 2009. 3) Gesellschaft hat zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. 4) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 5) Wegfall durch Verschmelzung mit der Muttergesellschaft Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH. 6) Im April 2010 ist die KMK der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 7) Um eine Vergleichbarkeit zur Zahl des Jahres 2008 herzustellen wurden die Beihilferückstellungen sowie die Pensionsrückstellungen (Pflichtrückstellung bis einschl. 2010) herausgerechnet. 8) In 2012 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 17.06.2013) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 20 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungsströme und Rückstellungen Stadt Karlsruhe – Beteiligungsgesellschaften Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Karlsruher Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 2: Investitionsentwicklung 1995 – 2012 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr Investitionen - in TEUR - Stadt KarlsruheEigenbetrieb StadtwerkeBeteiligungsgesellschaften 412.729 342.565 197.886 284.556 252.670 (74%) 318.374 (77%) 152.337 (54%) 89.895 (26%) 134.924 (68%) 70.832 (25%) 61.387 (21%) 94.355 (23%) 62.962 (32%) Der größte Teil der Investitionen innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe entfällt auf die Beteiligungsgesellschaften. Ihr Anteil schwankt zwischen 59,2 Prozent (2004) und 77,1 Prozent (2003 / Bau der Neuen Messe). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 21 Tabelle 4: Entwicklung der Investitionen und Abschreibungen bei Stadt und Beteiligungsgesellschaften 2008 – 2012 Gesellschaft 2008 1) 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 4,8 2,0 3,8 2,2 1,4 2,5 42,5 4,4 23,2 2,1 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 40,7 25,8 50,8 24,6 51,4 23,8 44,1 25,4 41,3 24,9 c) VBK GmbH 28,3 13,7 30,4 14,5 33,4 15,2 20,1 15,9 58,7 15,9 d) KASIG 3,3 0,0 3,8 0,0 49,2 0,1 36,0 0,1 53,1 0,2 e) Karlsruher Bädergesellschaft 9,4 1,3 0,1 1,6 0,6 1,7 0,2 1,7 2,2 1,7 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,0 0,1 0,1 0,1 0,2 0,1 0,2 0,1 0,5 0,1 zusammen: 86,5 42,9 89,0 43,0 136,2 43,4 143,1 47,6 179,0 44,9 TelemaxX Telekommunikation GmbH 6,9 3,3 5,1 3,5 3,3 3,5 4,9 3,5 10,8 3,5 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,2 SWK-NOVATEC GmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 2) 2) 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 12,0 1,3 41,4 1,4 42,6 1,8 18,3 2,1 11,5 2,8 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,1 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,1 0,1 0,0 0,1 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 12,9 9,6 31,8 9,6 37,4 10,9 36,0 10,8 20,8 12,6 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 1,0 1,1 2,5 1,2 0,2 1,2 3,1 1,7 0,7 1,8 Konversionsgesellschaft K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 1,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 3) 3) 0,0 0,5 0,3 0,5 0,2 0,5 0,1 0,5 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 1,8 0,7 0,6 0,4 0,2 0,4 0,0 0,3 0,0 0,3 KES - Energieservice GmbH 0,1 0,7 0,0 0,5 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 Karlsruher Fächer GmbH 0,0 1,1 0,2 1,0 0,1 1,1 0,9 1,1 0,0 1,1 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 3,0 0,1 0,2 1,8 0,4 0,1 2,2 0,2 3,3 0,2 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 22,2 16,2 8,5 16,0 7,6 15,7 17,9 15,3 14,4 15,7 KVD 0,00,00,00,00,00,00,00,00,00,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,3 1,1 0,8 1,0 0,3 1,0 0,8 1,1 8,2 1,8 Das Fest GmbH 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,1 4,9 0,2 4,8 0,1 4,8 0,3 4,8 0,1 4,7 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,1 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,3 0,3 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,2 0,2 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 Gesamt: 150,1 83,8 183,5 85,2 233,1 85,2 230,9 89,7 252,2 90,8 Nachrichtlich:Stadt Karlsruhe 5) 106,7 54,9 82,0 56,8 88, 3 75,9 87, 9 61,6 89,9 72,4 1) Stand 31.12. (Ausnahme: Das Fest GmbH, 30.09.) 2) Gesellschaften wurden erst in 2009 gegründet. 3) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte erst in 2009. 4) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 5) In 2012 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 17.06.2013) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 22 Diagramm 3: Entwicklung der Zahlungsströme 2000 - 2012 Bei den Ausschüttungen handelt es sich im Wesentlichen um Konzessionsabgaben Versorgung und Verkehr. Unter die sonstigen Zuwendungen der Stadt fallen u.a. (Ertrags-) Zuschüsse, Stammkapitalerhöhungen und zinslose Darlehen. Minuszahlen beim Saldo bedeuten eine Belastung des städtischen Haushalts. -3.402 -19 -1.005 -5.514 -13.305 3.733 -3.933 6.030 -1.119 -5.426 -1.925 7.365 -2.910 -60.000 -40.000 -20.000 0 20.000 40.000 60.000 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr - Zahlungsströme in TEUR - Ausschüttungen an die StadtVerlustausgleiche und sonstige ZuwendungenSaldo Die deutliche Verbesserung im Geschäftsjahr 2009 im Vergleich zu 2008 hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass im Zuge der Kapitalrestrukturierungsmaßnahmen bei der KMK (s. u.) in 2008 abschließend die Kapitalrücklage um weitere 6 Mio. € aufgestockt wurde. Die Verbesserung im Geschäftsjahr 2008 im Vergleich zu 2007 ist im Wesentlichen auf die erste Tilgungszahlung der KMK von 7,5 Mio. € aus dem eigenkapitalersetzenden Darlehen der Stadt Karlsruhe zurückzuführen. Diese Rückzahlung wurde ermöglicht durch die in 2007 begonnene Kapitalrestrukturierungsmaßnahme bei der KMK (s. u.). Der Anstieg der Belastung im Geschäftsjahr 2007 im Vergleich zu 2006 und insbesondere zu 2005 ist im Wesentlichen begründet in einem deutlich höheren finanziellen Engagement der Stadt Karlsruhe bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH aufgrund der vom Gemeinderat am 15.05.2007 beschlossenen Kapitalrestrukturierungsmaßnahme. Die große Abweichung von 2002 nach 2003 hängt damit zusammen, dass die Abschlagszahlungen auf die Konzessionsabgabe ab dem Haushaltsjahr 2003 im laufenden Haushaltsjahr veranschlagt werden (zuvor im Folgejahr). Dadurch wurden im Haushaltsjahr 2003 die Konzessionsabgaben für 2002 und 2003 vereinnahmt. Nähere Details können der folgenden Tabelle „Entwicklung der Zahlungsströme 2010 - 2012“ entnommen werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 23 Tabelle 5: Entwicklung der Zahlungsströme 2010 – 2012 Entwicklung der Zahlungsströme St adt / Beteiligungsgesellschaften 1) - ohne Stiftungen - 2010 2011 2012 Aus- V erlust- sonstige Saldo A us- V erlust- sonstige Saldo A us- V erlust- sonstige Saldo schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - KVVH GmbH - Konzern 22.903 0 -1.574 21.329 23.263 0 -2.192 21.071 23.200 0 -4.108 19.092 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG -Solarpark I 38 0 0 38 35 0 0 35 35 0 0 35 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur 00-250 -250 00-250 -250 00-250 -250 AVG 42 0 0 42 42 0 0 42 42 0 0 42 Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) 0 -1.128 0 -1.128 0 -1.055 0 -1.055 0 -1.062 0 -1.062 V OLKSWOHNUNG GmbH 244 0 0 244 299 0 0 299 275 0 0 275 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 200 2 200 2 20 0 2 Karlsruher Fächer GmbH 28 0 0 28 28 0 0 28 26 0 0 26 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 10-1.000 -999 15 0 -3.200 -3.185 10 0 -1.000 -990 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 10 0 0 10 700 7 70 0 7 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 11 -12.741 -1.176 -13.906 10 -12.732 -1.111 -13.833 10 -13.819 -1.181 -14.990 DAS FEST GmbH 0-316 0 -316 0-180 0 -180 0-58 -40 -98 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 70 0 0 70 90 0 0 90 72 0 0 72 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 00-2.212 -2.212 00-3.260 -3.260 00-2.634 -2.634 AFB - A rbeitsförderungsbetriebe gGmbH (AFB) 00-1.679 -1.679 00-1.427 -1.427 00-1.638 -1.638 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 100 1 100 1 10 0 1 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 00-1.293 -1.293 00-1.295 -1.295 00-1.292 -1.292 Gesamt 23.350 -14.185 -9.184 -19 23.792 -13.967 -12.735 -2.910 23.680 -14.939 -12.143 -3.402 1) Ohne Heimstiftung, Stiftung Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karl sruhe, Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe sowie ohne Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM). 2) Im Wesentlichen Konzessionsabgabe Stadtwerke sowie Bürgschaftsgebühren 3) z. B. Zuschüsse und Stammkapitalerhöhungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 24 Tabelle 6: Ergebnisübersicht 2008 – 2012 über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25% beteiligt ist. Lfd. Unternehmen20082009201020112012 Nr. - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Kapital- bzw. Personengesellschaften: 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH+ 4.900 + 5.495 + 2.577 + 2.375 + 1.635 2. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I -9 + 16 + 1 + 85 + 68 3. KEK 2) + 84 + 18 + 41 -36 4. Albtal - Verkehrs - Gesellschaft mbH+ 750 + 703 + 108 + 153 + 318 5. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 6. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH+ 4 + 0 + 0 + 0 + 0 7. GWK GmbH i. L.+ 50 + 8 + 42 -35 -2 8. VOLKSWOHNUNG GmbH+ 3.354 + 3.876 + 3.725 + 4.229 + 4.864 9. Karlsruher Fächer GmbH+ 515 + 325 + 731 -247 + 635 10. Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG-972 -2.533 + 815 -721 -1.072 11. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH+ 104 + 2.005 + 2.038 + 186 -7.946 12. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH+ 40 + 180 + 140 -136 -126 13. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH -11.948 -12.910 -12.741 -12.732 -19.687 14. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG-2.764 -2.705 -2.208 -2.393 -1.954 15. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH+ 10 + 5 -1.059 -13 -27 16. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH+ 78 + 62 + 74 + 68 + 59 Stadt Karlsruhe: 3) Ergebnishaushalt: + 1.447 -11.137 + 19.696 + 15.148 + 57.285 Geleistete Verlustausgleiche und sonstige Zuwendungen an GmbH ́s: -30.475 -24.292 -23.369 -26.702 -27.082 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z. B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH ), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 03.06.2009). 3) Vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 17.06.2013) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 25 Tabelle 7: Entwicklung der Rückstellungen bei Stadt und Beteiligungs- gesellschaften 2008 – 2012 Gesellschaft 2008 1) 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- stellungen stellungen stellungen stellungen stellungen -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 5,0 2,2 4,3 2,4 6,5 2,4 4,5 2,5 5,1 2,5 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 85,5 6,6 47,9 6,5 45,3 6,3 38,5 6,6 36,9 6,3 c) VBK GmbH 49,1 10,2 46,6 10,7 58,2 11,4 56,8 11,2 62,6 11,6 d) KASIG 0,4 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 1,4 0,0 1,5 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 1,0 0,0 0,3 0,0 0,5 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,3 0,0 0,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,2 0,0 zusammen: 141,3 19,0 99,7 19,6 110,9 20,1 101,7 20,3 106,6 20,4 TelemaxX Telekommunikation GmbH 2,3 0,0 1,7 0,0 1,9 0,0 2,0 0,0 2,6 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 7,7 0,0 8,9 0,0 9,7 0,0 7,5 0,0 9,2 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 50,2 8,2 55,7 16,9 45,0 17,0 50,3 17,0 56,4 17,7 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,6 0,0 0,7 0,0 0,5 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 7,0 0,0 5,4 0,0 7,3 0,0 8,5 0,0 8,6 0,0 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,2 0,0 0,4 0,0 0,4 0,0 1,4 0,0 1,4 0,0 Konversionsgesellschaft K ́he 8,1 0,0 9,4 0,0 9,2 0,0 9,4 0,0 8,8 0,0 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 3) 3) 0,3 0,0 0,4 0,0 0,6 0,0 0,6 0,0 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,9 0,0 0,6 0,0 1,1 0,0 1,2 0,0 1,4 0,0 KES - Energieservice GmbH 0,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Karlsruher Fächer GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 37,1 12,0 36,3 12,4 35,4 12,5 34,3 12,7 36,9 12,8 KVD 0,2 0,0 0,4 0,0 0,4 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 MVZ 0,1 0,0 0,7 0,0 0,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 5,8 0,2 5,1 0,2 5,7 0,2 6,0 0,2 6,3 0,2 Das Fest GmbH 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 1,4 0,0 1,0 0,0 1,1 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,1 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 262,8 39,4 226,4 49,1 230,9 49,8 225,6 50,2 241,4 51,1 Nachrichtlich: Rü c k ste ll ungen S ta d t K ar l sru h e 5) 6) 626, 6 310,5 628, 8 321,7 238,2 - 87,4 - 124, 8 - 1) Stand 31.12.(Ausnahme: Das Fest GmbH, 30.09.) 2) Gesellschaften wurden erst in 2009 gegründet. 3) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte erst in 2009 4) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 5) Gemäß § 41 Abs. 2 Satz 2 der Gemeindehaushaltsverordnung Baden-Württemberg ist ab 01.01.2010 die Bilanzierung von Pensionsrück stellungen verboten. 6) In 2012 vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 17.06.2013) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 26 6. Darlehensverbindlichkeiten 2008 bis 2012 (Tabelle 8 ) Gesellschaft 2008 1) 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 46,7 17,0 54,9 13,3 52,5 13,3 90,9 0,0 89,4 0,0 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 30,2 0,0 58,2 0,0 90,9 0,0 111,0 0,0 130,9 0,0 c) VBK GmbH 52,6 23,3 54,3 23,3 51,7 23,3 36,0 10,7 51,1 10,7 d) KASIG 0,0 0,0 0,0 0,0 39,7 0,0 53,3 0,0 76,5 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 19,2 0,0 18,8 0,0 18,2 0,0 17,8 0,0 17,3 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 1,0 0,0 0,8 0,0 0,6 0,0 0,4 0,0 zusammen: 148,7 40,3 187,2 36,6 253,8 36,6 309,6 10,7 365,6 10,7 TelemaxX Telekommunikation GmbH 6,4 0,0 5,0 0,0 3,3 0,0 4,9 0,0 10,4 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 2,0 0,0 1,8 0,0 1,4 0,0 1,3 0,0 1,2 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 35,2 0,0 34,0 0,0 32,4 0,0 30,8 0,0 31,8 0,0 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 392,7 20,0 386,2 14,6 385,6 15,0 400,7 14,0 391,0 13,5 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 24,4 13,8 25,9 14,1 22,3 12,9 25,3 14,8 23,8 14,1 Konversionsgesellschaft K ́he 76,1 76,1 65,7 65,7 58,6 58,6 36,9 36,9 15,2 15,2 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 2,5 2,5 3,1 3,1 2,6 2,6 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 3) 3) 6,3 0,4 5,7 0,4 5,7 0,4 5,3 0,4 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 17,5 0,0 17,6 1,7 14,2 1,3 12,5 0,0 10,6 0,0 KES - Energieservice GmbH 5,1 2,1 3,6 0,6 4,3 1,4 3,1 0,2 3,0 0,2 Karlsruher Fächer GmbH 16,2 0,5 15,4 0,0 15,1 0,0 14,0 0,0 13,7 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,6 0,0 0,6 0,0 0,6 0,0 3,1 0,0 5,2 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 11,8 7,0 4,2 0,0 3,8 0,0 3,7 0,0 3,6 0,0 Das Fest GmbH 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 34,0 0,0 31,3 0,0 29,1 0,0 28,3 0,0 26,3 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 773,4 162,3 787,9 136,8 832,8 128,8 879,9 77,0 906,7 54,1 Nachrichtlich: Schuldenstand Stadt Karlsruhe 159, 8 144, 2 147, 7 155, 6 143, 0 1) Stand 31.12.(Ausnahme: Das Fest GmbH, 30.09.) 2) Gesellschaften wurden erst in 2009 gegründet. 3) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte erst in 2009 4) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Anmerkung : Die hier aufgeführten Darlehensverbindlichkeiten stellen nur einen Teil der Verbindlichkeiten der Gesellschaften dar. Hinzu kommen i.d.R. weitere Verbindlichkeiten i.S. des § 266 Handelsgesetzbuch (z.B. Verbindlichkeiten aus L ieferung und Leistung). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 27 Tabelle 9: Zins- und Tilgungsleistungen 2008 – 2012 Gesellschaft 2008 1) 2009 1) 2010 1) 2011 1) 2012 1) Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 2,0 6,6 1,9 6,9 2,0 2,1 2,9 14,8 3,3 1,6 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 1,3 1,5 2,0 2,0 3,2 2,3 4,1 4,8 4,7 5,2 c) VBK GmbH 2,8 6,0 2,5 2,2 2,4 2,5 1,8 15,2 1,9 3,4 d) KASIG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 1,9 0,0 3,0 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft 0,8 0,4 0,8 0,4 0,8 0,5 1,0 0,5 0,9 0,5 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,1 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 zusammen: 6,9 14,5 7,3 11,7 8,5 7,6 11,7 35,5 13,8 10,9 TelemaxX Telekommunikation GmbH 0,2 0,2 0,3 1,4 0,4 1,7 0,2 0,8 0,2 1,1 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,1 0,2 0,1 0,4 0,0 0,1 0,0 0,3 SWK-NOVATEC GmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 1,2 1,5 1,1 1,6 1,1 1,6 1,1 1,6 1,0 1,6 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 13,5 17,1 13,3 18,0 13,5 30,3 12,2 14,2 13,0 17,0 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,0 2,5 0,8 0,8 0,8 3,0 0,6 9,1 0,6 3,8 Konversionsgesellschaft K ́he 3,1 7,8 2,5 0,9 1,4 14,4 0,9 22,7 0,5 21,9 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,0 1,1 0,1 0,5 0,1 0,5 0,1 2,6 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 3) 3) 0,3 0,4 0,3 0,6 0,2 0,6 0,4 0,0 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,0 1,5 0,7 1,6 0,7 4,3 0,5 3,6 0,5 1,8 KES - Energieservice GmbH 0,0 3,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,4 0,1 0,1 Karlsruher Fächer GmbH 0,6 0,3 0,6 0,3 0,6 0,3 0,6 0,9 0,5 0,3 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,2 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,0 1,5 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,2 8,2 0,2 7,6 0,2 0,3 0,2 0,1 0,2 0,1 Das Fest GmbH 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 1,4 1,4 1,3 2,7 1,2 2,2 1,1 1,8 1,0 2,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 27,1 60,7 28,7 47,8 29,0 67,3 29,6 94,0 32,0 60,9 Nachrichtlich:Zins- und Tilgungsleistungen Stadt Karlsruhe 8,7 25,3 7, 6 15,7 7,2 16,6 6, 6 12,1 6,7 12,6 1) Stand 31.12. (Ausnahme: Das Fest GmbH, 30.09.) 2) Gesellschaften wurden erst in 2009 gegründet. 3) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte erst in 2009. 4) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 28 7. Übersicht Abschlussprüfer 2012 Gesellschaft Abschlussprüfer Beauftragt seit 1) 1 KVVH GmbH KPMG AG 2010 2 KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH KPMG AG 2010 3 Fächerbad Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 4 KASIG–Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH KPMG AG 2010 5 Stadtwerke Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 6 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH KPMG AG 2010 7 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH KPMG AG 2010 8 SWK-NOVATEC GmbH KPMG AG 2010 9 KEK – Karlsruher Energie- u. Klimaschutzagentur gGmbH KPMG AG 2010 10 PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt K ́he-West DanRevision GmbH 2008 11 TelemaxX Telekommunikation GmbH Walter Bischoff 2008 12 VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 13 AVG mbH Deloitte & Touche 2011 14 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Ernst & Young GmbH 2012 15 VOLKSWOHNUNG GmbH Bavaria Treu AG 2009 16 VOLKSWOHNUNG Service GmbH Bavaria Treu AG 2009 17 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH Bavaria Treu AG 2009 18 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Bavaria Treu AG 2009 19 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Bavaria Treu AG 2009 20 Entwicklungsgesellschaft Cité Bavaria Treu AG 2009 22 KES - Karlsruher Energieservice GmbH Bavaria Treu AG 2009 18 Karlsruher Fächer GmbH Rechnungsprüfungsamt 2006 23 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG Rechnungsprüfungsamt 2006 24 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH PWC AG 2012 25 KVD PWC AG 2012 26 MVZ PWC AG 2012 27 KMK GmbH Ernst & Young GmbH 2008 28 DAS FEST GmbH Ernst & Young GmbH 2010/2011 29 Neue Messe K ́he GmbH & Co. KG Ernst & Young GmbH 2008 30 Messe Karlsruhe GmbH Ernst & Young GmbH 2008 31 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Rechnungsprüfungsamt 2012 32 AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Rechnungsprüfungsamt 1988 33 GWK GmbH i. L. Treuhand Südwest GmbH 1993 34 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Rechnungsprüfungsamt 1975 35 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Wissler, Protzen & Partner 2008 Nachrichtlich : Stadt Karlsruhe Rechnungsprüfungsamt 1) Geschäftsjahr Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Überblick 29 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen Kennzahl Erläuterung Anlagenintensität Formel: Anlagevermögen x 100 Bilanzsumme Die Kennzahl ermöglicht Aussagen zum Vermögensaufbau. Eine hohe Anlagenintensität ist ein Indiz für einen kostenintensiven (Fixkosten) Betrieb des Unternehmens. Umlaufintensität Formel: Umlaufvermögen x 100 Bilanzsumme Sie gibt Auskunft darüber, wie lange das Umlaufvermögen im Unternehmen verweilt. Eine hohe Umlaufintensität ermöglicht es, sich in stärkerem Umfang mit kurzfristigem Fremdkapital zu finanzieren. Eigenkapitalquote Formel: Eigenkapital x 100 Bilanzsumme Eine hohe Eigenkapitalquote gilt als wichtiger Indikator für die Bonität eines Unternehmens und verschafft Sicherheit und Handlungsfähigkeit. Anlagendeckungsgrad I Formel: Eigenkapital x 100 Anlagevermögen Es gilt als grundlegende Finanzierungsregel, dass langfristig gebundene Vermögenswerte auch durch langfristige Mittel finanziert werden; die Fristigkeit der Finanzierungsmittel soll der Nutzungsdauer der damit finanzierten Objekte entsprechen. Hieraus wird die Regel abgeleitet, dass zumindest das Anlagevermögen eines Unternehmens langfristig, also durch Eigenkapital zu finanzieren sei. Die Kennzahl Anlagendeckung sagt aus, in welchem prozentualen Umfang diese Regel tatsächlich eingehalten wurde. Umsatzrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Umsatzerlöse Der Betriebserfolg wird hier am Geschäftsumfang, nämlich der Umsatztätigkeit, gemessen. Die Umsatzrentabilität (auch Gewinnspanne) gehört damit zu den wichtigsten Kennzahlen für die Beurteilung der Ertragskraft. Eigenkapitalrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Eigenkapital Die Kennzahl gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte Eigenkapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Gesamtkapitalrentabilität Formel: (Jahresüberschuss nach Steuern + Zinsaufwand) x 100 Gesamtkapital Sie zeigt an, welche Rendite das im Unternehmen gebundene Kapital erbracht hat. Mit der Berücksichtigung des Zinsaufwandes wird die unterschiedliche Ausstattung der Unternehmen mit Eigen- und Fremdkapital bzw. die daraus resultierende unterschiedliche Zinsbelastung neutralisiert. Die Kennzahl bietet so vor allem im Branchenvergleich eine gute Grundlage zu einer von der Kapitalstruktur unabhängigen Beurteilung der Ertragskraft. Kostendeckung Formel: Umsatzerlöse x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aufwendungen am Markt über Umsatzerlöse decken kann. Cash-flow Formel: Jahresüberschuss + Abschreibungen + / - Änderung der lang- fristigen Rückstellungen Der Cash-flow beschreibt den Mittelzufluss (Einzahlungen) des Geschäftsjahres, dem kein unmittelbarer Mittelabfluss (Auszahlungen) gegenübersteht. Er zeigt, in welchem Umfang Finanzmittel für Investitionen, zur Schuldentilgung oder für Gewinnausschüttungen für das Folgejahr zur Verfügung stehen. Personalkostenintensität Formel: Personalkosten x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, wie personalintensiv ein Unternehmen arbeitet. Anmerkungen: 1. Jahresüberschuss vor Abführung oder Verlustübernahme 2. Gesamtkapital = Bilanzsumme 3. Gesamtaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nrn. 5-8, 12, 13, 16 und 19 HGB. 4. Mitarbeiterzahl entsprechend Tabelle „Personalentwicklung“. III. Kapital- bzw. Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVVH 33 1. KVVH – Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76127 KarlsruheTelefax: 0721 / 599-1009 Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1997 (vorm. Eigenbetrieb Stadtwerke) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Harald RosemannStadt Karlsruhe100% = 107.371.300 € (Sprecher) Dr. Walter Casazza Patricia Erb-Korn Aufsichtsrat: EB Margret Mergen (Vorsitz) Rudolf Hausmann Leonard Bauer (verdi / ab 06.07.2012) (stellv. Vorsitz / ab 06.07.2012) Reinhold Heß (verdi / bis 05.07.2012) Gerhard Sambas Thomas Hoffmann (bis 05.07.2012) (stellv. Vorsitz / bis 05.07.2012) Sabine Hofmann-Stadtländer StR Doris Baitinger(verdi / bis 05.07.2012) StR Thorsten Ehlgötz Peter Holstein (bis 31.05.2012) StR Dr. Eberhard Fischer Harald Klingler (ab 06.07.2012) StR Thomas Hock Michaela Kräutter StR Detlef Hofmann(verdi / ab 12.04.2012) StR Bettina Lisbach Günter Lenz (bis 05.07.2012) StR Dr. Thomas MüllerProf. Dr. Matthias Maier StR Hans Pfalzgraf (ltd. Angestellter / ab 06.07.2012) StR Manfred SchubnellMartina Stegemann (ab 06.07.2012) Andreas Claus Rüdiger Steinke (verdi / bis 11.04.2012) (ltd. Angestellter / bis 05.07.2012)Udo Unger (ab 06.07.2012) Silke Gleitz (ab 06.07.2012)Hugo Unser (bis 05.07.2012) Dirk Gümpel (ab 06.07.2012)Susanne Wenz (verdi / ab 06.07.2012) Erika Häberle (01.06. bis 05.07.2012) Beteiligungen (mind. 20%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe GmbH 80% = 93.428.400,00 € VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH100% = 100.000.000,00 € KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH100% = 3.200.000,00 € KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH100% = 5.500.000,00 € Fächerbad Karlsruhe GmbH 60% = 37.500,00 € Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VBK GmbH Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KBG-Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft GmbH 20 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 10 Vertreter der Arbeitnehmer E-Mail/Internet: kvvh@stadtwerke-karlsruhe.de Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Elektrizität, Gas, Fernwärme,Wasser,dasAnbietenvon TelekommunikationsdienstleistungenunddieDurchführungder Straßenbeleuchtung sowie die Verkehrsbedienung und das Betreiben der Rheinhäfen (GV vom 25.06.2002). www.kvvh.de Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVVH 34 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates (KVVH Gruppe) 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 579 499 546 585 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 34 41 44 42 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit der Abschlussprüfung 2010). Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Beschäftigte 4) 282728 31 Beamte 4) 111 1 Gesamtbelegschaft 292829 32 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten Leistungszahlen KVVH - Geschäftsbereich Rheinhäfen 2009- 2012: 2009 2010 2011 2012 1. Schiffsgüterumschlag (in Mio to) - Mineralölprodukte 4,13,73,6 4,2 - andere Güter 2,22,32,4 2,6 Zusammen 6,36,06,0 6,8 2. Einnahmen aus Umschlag - Gesamt (in Mio €) 2,82,72,8 3,1 - je Tonnen (in €) 0,440,450,47 0,45 3. Fahrgastschifffahrt - Anzahl der Teilnehmer 21.05534.07437.435 37.716 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVVH 35 Wichtigste Zahlungsströme zwischen Stadt Karlsruhe und KVVH-Konzern in den Jahren 2009- 2012 aus Sicht der Stadt Karlsruhe: 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Konzessionsabgabe Versorgung 1) 3) + 23.177 + 21.164 + 21.635 + 21.483 2. Konzessionsabgabe Verkehr (lfd. Jahr) 2) + 539+ 539+ 539+ 539 3. Liquiditätszuschuss an KVVH GmbH 4) -2.888-628-1.022-2.861 4. Zuschüsse an Fächerbad Karlsruhe GmbH: a) Betriebskostenzuschuss -757-757-827-797 b) Sportfördermittel-186-186-186-186 c) Investitionszuschüsse (X2-Maßnahmen)-326 -3-157-264 -1.269-946-1.170-1.247 Saldo+ 19.559 + 20.129 + 19.982 + 17.914 1) Über Stadtwerke Karlsruhe GmbH an Stadt Karlsruhe. 2) Über VBK GmbH an Stadt Karlsruhe. 3) Anteil Stadt Karlsruhe (d. h. ohne Anteil Rheinstetten/Gasversorgung Hardt). 4) Als Beitrag der KVVH GmbH zur städtischen Haushaltskonsolidierung wurde der für 2010 und 2011 vorgesehene Liquiditätszuschuss um 2 Mio. € reduziert. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr der Jahresgewinn um 0,8 Mio. € auf 1,6 Mio. €. Dieser Rückgang ist maßgeblich auf die um 3,9 Mio. € geringeren Dividendenerträge aus der Beteiligung an der EnBW Energie Baden-Württemberg AG zurückzuführen; dieser Effekt konnte durch eine Verbesserung der Ergebnisbeiträge der Tochterunternehmen sowie einen höheren städtischen Liquiditätszuschuss an die KVVH teilweise kompensiert werden. Entw icklung der Ergebnisse 2007 - 2012 0,0 1,0 2,0 3,0 4,0 5,0 6,0 200720082009201020112012 Jahr - in Mio. EURO - +1,3 +2,4 +2,6 +1,6 +4,9 +5,5 Das Gesamtergebnis der KVVH GmbH setzt sich aus den Einzelergebnissen des Finanzbereichs sowie des eigenständigen Geschäftsbereichs Rheinhäfen zusammen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVVH 36 Der Finanzbereich der KVVH GmbH, welcher insbesondere den Querverbund im Rahmen der körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft beinhaltet, entwickelte sich leicht rückläufig und steuerte im Wirtschaftsjahr 2012 insgesamt 1,2 Mio. € (Vorjahr 1,6 Mio. €) Gewinn zum Gesamtergebnis bei. Die Dividendenzahlungen aus dem Aktienpaket der EnBW beeinflussten das Ergebnis des Finanzbereiches wesentlich. Im Jahr 2012 verringerte sich die Ausschüttung je Aktie von 1,53 € auf 0,85 €. Damit konnte die KVVH im Berichtjahr Dividendenzahlungen in Höhe von 4,9 Mio. € verbuchen. Das sind rd. 3,9 Mio. € weniger als noch im Vorjahr. Eine Stabilisierung des KVVH-Ergebnisses ergab sich aus der positiven Entwicklung der Ergebnisbeiträge der einzelnen Tochtergesellschaften. So konnte die Stadtwerke Karlsruhe GmbH ihren Ergebnisbeitrag um 1,5 Mio. € auf 25,7 Mio. € steigern (Vorjahr 24,2 Mio. €). Der Ergebnisbeitrag setzt sich aus der Gewinnabführung in Höhe von 22,8 Mio. € (Vorjahr 21,9 Mio. €) sowie aus der so genannten Organumlage in Höhe von 7,5 Mio. € (Vorjahr 6,7 Mio. €) zusammen. Abzüglich der dem Gesellschafter EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH zustehenden Gewinnbeteiligung in Höhe von 4,6 Mio. € (Vorjahr 4,4 Mio. €) verbleibt damit ein Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in Höhe von 25,7 Mio. €. Nicht nur der höhere Gewinn der Stadtwerke, sondern auch die geringeren Verluste der übrigen Tochtergesellschaften beeinflussten das KVVH-Ergebnis positiv. Der Fehlbetrag der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH verringerte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2 Mio. € auf nun 24,1 Mio. €, während das Defizit der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH auf dem Niveau des Vorjahres verharrte. Für das Europabad weist die KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH im Wirtschaftsjahr 2012 einen Verlust in Höhe von 2,6 Mio. € aus, das sind 0,2 Mio. € weniger als im Vorjahr. Der eigenständige Geschäftsbereich Rheinhäfen schloss das Geschäftsjahr 2012 mit einem positiven Ergebnis von 0,4 Mio. € (Vorjahr 0,8 Mio. €) ab. Die Verminderung um 0,4 Mio. € ist im Wesentlichen auf den im Vorjahr realisierten Ertrag aus dem Verkauf des alten Fahrgastschiffes „Karlsruhe“ in Höhe von 0,3 Mio. € zurückzuführen. Gesamtumschlag Rheinhäfen 1994 - 2012 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 1 9 9 4 199 6 1998 2 000 2 0 0 2 2 0 0 4 200 6 2008 2 0 1 0 2 0 1 2 Jahr - in Mio. t - 11,4 6,86,87,0 Die Investitionen der KVVH GmbH beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt 23,2 Mio. € (Vorjahr: 42,5 Mio. €). Davon flossen 19,9 Mio. € in das Finanzanlage- vermögen für eine weitere Aufstockung des im Finanzbereich geführten EnBW- Aktienpaketes. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVVH 37 Ausblick Im aktuellen Wirtschaftsplan rechnet die KVVH GmbH für 2013 mit einem Verlust in Höhe von 2,6 Mio. €. Dabei geht die KVVH GmbH von einer stabilen Dividende aus dem EnBW- Aktienpaket von 0,85 € je Aktie aus. Starken Einfluss auf die Ergebniserwartung der KVVH GmbH für 2013 haben die wirtschaftlichen Entwicklungen der einzelnen Tochtergesellschaften. Maßgeblich hierfür ist insbesondere der von 25,7 Mio. € in 2012 um 2,2 Mio. € auf 23,5 Mio. € in 2013 sinkende Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die unverändert intensive Wettbewerbssituation im Energiebereich erzeugt einen erheblichen Druck auf die Margen und damit auf das Ergebnis der Stadtwerke. Die geplante Verlustübernahme für die VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH für das Jahr 2013 liegt bei 25,8 Mio. € und damit um 1,7 Mio. € über dem Vorjahreswert. Der eigenständige Geschäftsbereich Rheinhäfen rechnet auch für 2013 mit einem positiven Ergebnis, insbesondere werden Zuwächse beim Schiffsgüterumschlag und im Bahnverkehr erwartet, vor allem durch zusätzlichen Kohleumschlag für den neuen Kohleblock des EnBW-Kraftwerks. Bei der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH wird im aktuellen Wirtschaftsplan in 2013 ein Anstieg des Fehlbetrages um 0,4 Mio. € auf 1,1 Mio. € prognostiziert. Auch bei der KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH rechnet die KVVH GmbH in ihrer Planung für 2013 mit einer Verlustübernahme über dem Niveau des Jahres 2012; der auszugleichende Verlust wird voraussichtlich insgesamt 3,1 Mio. € betragen. Gemäß der aktuellen Mittelfristplanung prognostiziert die KVVH GmbH bis 2017 einen weiteren starken Anstieg der Fehlbeträge. Ein wesentlicher Grund ist der bis 2017 stark steigende Verlust der Tochtergesellschaft VBK. Hinzu kommen ab 2015 rückläufige Stadtwerkebeiträge. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 293.462.213 € 44.618 € 46.386.739 € 8.041 € 77.762 € 339.979.373 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 107.371.300 € 18.414.492 € 19.988.404 € 1.635.012 € 147.409.208 € 5.097.090 € 187.473.085 € 0 € 339.979.373 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVVH 38 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)84,883,587,686,3 2. Umlaufintensität (in %)15,216,512,413,7 3. Investitionen (in Mio. €)3,81,442,523,2 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)50,751,146,943,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)59,861,253,550,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 73,8+ 33,2+ 28,3+ 18,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 3,9+ 1,8+ 1,6+ 1,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,1+ 1,8+ 2,2+ 1,7 4. Kostendeckung (in %)84,478,172,679,7 5. Cash Flow (in Mio. €) a) vor Ertragsteuern + 9,8+ 6,9+ 7.876+ 5.014 b) nach Ertragsteuern + 7,9+ 5,2+ 6.721+ 3.914 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)5,53,84,15,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)72.32356.49858.90861.932 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +7.447+7.756+8.391+8.786+8.039+8.343 2. Sonstige betriebliche Erträge+3.808+648+3.741+3.033+1.012+2.785 3. Personalaufwand-2.097-1.582-1.708-1.982-1.700-1.970 4. Materialaufwand-2.070-2.970-2.471-2.706-2.590-2.565 5. Abschreibungen-2.222-2.465-4.357-2.125-2.051-2.057 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-980-3.333-869-1.091-891-937 7. Erträge aus Beteiligungen+0+0+0+0+0+0 8. Erträge aus anderen Wertpapieren u. a.+11.431+8.701+8.853+4.918+3.472+5.464 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1.214+40+27+9+3+3 10. Erträge aus Gewinnabführung+17.422+19.603+17.487+18.269+17.931+15.836 11. Aufwendungen aus Verlustübernahme-27.584-28.213-27.801-27.431-29.656-29.877 12. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen-3.095-2.581-4.314-4.151-4.492-4.689 13. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit+3.274-4.396-3.021-4.471-10.923-9.664 14. Außerordentliche Aufwendungen+0-204-40-40-40-40 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+2.507+7.336+5.579+6.314+7.838+7.238 16. Sonstige Steuern-286-159-143-168-147-152 17. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+5.495+2.577+2.375+1.635-3.272-2.618 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVVH 39 Nachrichtlich: KVVH - Konzernabschluss 2012 Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 842.569.658 € 28.550.596 € 115.529.528 € 15.338.700 € 25.365.654 € 2.140.850 € ______ _____ 1.029.494.986 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzgewinn Ausgleichsposten f. Anteile anderer Gesellschafter Sonderposten Zuschüsse von Dritten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 107.371.300 € 158.211.293 € 30.820.701 € 32.874.995 € 329.278.289 € 57.965 € 23.869.592 € 115.594.785 € 557.649.503 € 3.044.852 € 1.029.494.986 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2012 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.061.319+1.047.504+832.089+755.084 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+419+195+303-419 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+10.409+10.223+9.974+9.872 4. Sonstige betriebliche Erträge+36.201+27.792+27.946+19.554 5. Personalaufwand-127.335-127.393-130.826-135.341 6. Materialaufwand-878.079-845.810-628.470-535.432 7. Abschreibungen-42.895-43.203-45.465-45.100 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-49.767-54.213-53.288-51.069 9. Erträge aus Beteiligungen+1.181+1.353+1.257+1.524 10. Erträge aus anderen Wertpapieren u.a.+11.441+8.711+8.861+4.925 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+3.690+545+1.955+916 12. Aufwendungen aus Beteiligungen+0+0-13-61 13. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen-8.251-11.064-13.791-14.309 14. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+18.333+14.640+10.532+10.144 15. Außerordentliches Ergebnis+0-2.707-409-409 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-3.322-2.651-1.969-1.951 17. Sonstige Steuern-725-719-874-889 18. Konzernergebnis+14.286+8.563+7.280+6.895 19. Anteile anderer Gesellschafter-7.513-4.941-4.436-4.586 20. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+6.773+3.622+2.844+2.309 21. Konzerngewinnvortrag / -verlustvortrag +15.273+22.046+25.668+28.512 22. Entnahme aus Kapitalrücklage+0+0+0+0 23. Ausschüttung der KVVH+0+0+0+0 24. Konzerngewinn / -verlust (+ / -)+22.046+25.668+28.512+30.821 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KBG 40 2. KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 133-5200info@baeder.karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5248 Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.04.2002 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Oliver Sternagel KVVH GmbH100% = 3,2 Mio. € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) AStR Barbara Kofler 13 Mitglieder GF Harald Rosemann StR Dr. Christofer Leschinger (stellv. Vorsitz) (ab 01.12.2012) StR Michael Borner (bis 30.11.2012)StR Sven Maier StR Elke ErnemannStR Eduardo Mossuto StR Detlef HofmannStR Ute Müllerschön StR Friedemann Kalmbach StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Tanja KluthStR Reiner Weinbrecht Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH GmbH. Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, die Errichtung und der Betrieb von Hallen- und Freibädern, insbesondere in Karlsruhe (GV vom 25.07.2005). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 9 4 3 3 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KBG 41 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009 2010 2011 2012 Beschäftigte 4) 31 31 33 35 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 31 31 33 35 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten Leistungszahlen 2009 - 2012 Europabad2009201020112012 1. Besucherzahlen - nur öffentlicher Badebetrieb - 384.981400.661401.658429.042 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 6,756,977,577,96 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft weist einen Fehlbetrag von 2,6 Mio. € aus und liegt damit um 0,6 Mio. € unter dem bei der Planerstellung für das Geschäftsjahr 2012 erwarteten Verlust. Betrachtet man nur das rein operative Ergebnis (EBITDA / Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zins und Steuern) konnte der Fehlbetrag von 131 T€ (2011) auf 23 T€ (2012) reduziert werden. Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der gesamte Fehlbetrag durch die Mutter- gesellschaft KVVH GmbH ausgeglichen. Der Besucherdurchschnitt pro Tag wurde erneut auf nunmehr 1.302 Besucher (2009: 1.131 Besucher, 2010: 1.192 Besucher, 2011: 1.209 Besucher) gesteigert. Im Zusammenhang mit der in 2012 durchgeführten Preismaßnahme konnten damit die in der Planung vorgesehenen Umsatzerlöse um rd. 0,4 Mio. € überschritten werden. Ausblick Durch ständige Verbesserungen in der Angebotspalette und in Verbindung mit einem attraktiven Tarifkonzept sollen die Besucherzahlen und damit auch die Umsatzerlöse weiter gesteigert werden. Eine hohe Kundenzufriedenheit ist hierfür absolute Voraussetzung. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KBG 42 Aufgrund der großen baulichen Aktivitäten im Jahr 2012 (Bau der Raketenstart- Rutsche sowie Inbetriebnahme des karelischen Saunadorfes) wird 2013 auf weitere Neuinvestitionen verzichtet. Mit den Planungen für das im Jahr 2014 zu realisierende Kosmetik- und Massagehaus sowie zur Schaffung weiterer dringend benötigter Liegeflächen soll jedoch bereits 2013 begonnen werden. Gemäß der aktuellen Mittelfristplanung wird bei Zugrundelegung des EBITDA (Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zins und Steuer) spätestens in 2016 erstmals ein positives operatives Ergebnis erwartet. Die Geschäftsführung geht jedoch davon aus, dass ein solches positives Ergebnis bereits in 2014 erreicht werden kann. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 30.539.816 € 27.501 € 2.939.771 € 231.384 € 26.914 € 33.765.386 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 3.200.000 € 250.000 € 0 € 3.450.000 € 257.205 € 29.799.537 € 258.644 € 33.765.386 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KBG 43 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+2.800 +2.913 +3.203 +3.595+3.155+3.525 2. Sonstige betriebliche Erträge+221+365+387+566+410+400 3. Materialaufwand-2.081-1.982-1.888-2.148-2.170-2.150 4. Personalaufwand-1.011-1.180-1.216-1.386-1.290-1.370 5. Abschreibungen-1.583-1.650-1.656-1.679-1.680-1.820 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-970-784-622-655-615-630 7. Erträge aus Beteiligungen+2+3+4+5+2+2 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+23+9+19+12+10+10 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-971-907-951-868-950-950 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-3.570-3.213-2.720-2.558-3.128-2.983 11. Außerordentliche Aufwendungen-1+0+0+0+0 12. Erträge aus Verlustübernahme 2) +3.626 +3.283 +2.789 +2.627+3.198+3.051 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 14. Sonstige Steuern-56-69-69-69-70-68 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben ) 2) Verlustausgleich erfolgt über die KVVH GmbH Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)89,089,790,490,4 2. Umlaufintensität (in %)10,710,29,59,5 3. Investitionen (in T€)1035741762.181 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)9,49,810,410,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)10,610,911,511,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-129,5- 112,7- 87,1- 73,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-105,1- 95,2- 80,8- 76,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 7,2- 6,8- 5,5- 5,2 4. Kostendeckung (in %)42,044,350,052,8 5. Cash Flow (in T€)- 2.043- 1.633- 1.132- 948 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)22,124,625,026,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)47.64952.24948.40651.972 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächerbad 44 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Am Fächerbad 4Telefon: 0721 / 96701-0 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 96701-70 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.01.2009 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namens- änderung, zuvor Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Joachim HornuffKVVH GmbH60,0 % = 37.500 € SSC Karlsruhe e.V.22,0 % = 13.750 € Bürgerverein Waldstadt e.V.10,4 % =6.500 € Polizeisportverein K ́he e.V. 4,0 % = 2.500 € KSV Rintheim-Waldstadt e.V. 3,6 % =2.250 € 100,0 % =62.500 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Rainer Weinbrecht StR Dr. Eberhard Fischer GF Harald Rosemann (stellv. Vorsitz) Heinz Christ StR Detlef Hofmann Robert Gebhard AStR Barbara KoflerDieter Marschall StR Ute MüllerschönTom Siebert StR Dr. Dorothea Polle-Holl Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag vom 18.09.1980 mit der Stadt Karlsruhe. Zuschussvereinbarung vom 17.09.2008 zwischen der Stadt Karlsruhe und der KVVH GmbH. Geschäftsbesorgungsvertrag vom 13.11.2008 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. 12 Mitglieder E-Mail/Internet: info@faecherbad.de Betrieb des Fächerbades in Karlsruhe (GV vom 30.07.2008). www.faecherbad.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 5 3 3 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächerbad 45 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 6 6 6 6 Angestellte 11 9 10 11 Gesamtbelegschaft 17 15 16 17 Auszubildende - 2 2 2 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte Leistungszahlen 2009 - 2012 2009201020112012 1. Besucherzahlen: 1.1 Badbesuche (Einzel-, Mehrfach- und Zeitkarten)160.570170.107167.441170.414 1.2 Sport (Schule, Verein, Gruppen)107.849108.860120.044110.254 1.3 Badbesuche mit Sauna51.40461.18549.19349.086 1.4 Freier Eintritt (Kinder unter 4 Jahre)7.6298.1958.2339.205 Zusammen327.452348.347344.911338.959 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 3,643,984,194,29 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Im Geschäftsjahr 2012 erfolgten verschiedene Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen. Diese betrafen insbesondere die Sanierung der Saunatechnik im Gewerk Badewasser, die Sanierung des Planschbeckens, die Erstinstallation einer Brandmeldeanlage sowie den ersten Schritt zu einer Gebäudeleittechnik. Einen wesentlichen Aufgabenschwerpunkt bildete 2012 die Fortsetzung der Planung des Umbaus des Fächerbades zu einem Kombibad. Nach Abschluss des bereits 2011 in die Wege geleiteten Architektenwettbewerbs erfolgte im Geschäftsjahr 2012 als weiterer Schritt die Vergabe der im Rahmen der weiteren Planungen erforderlichen Architekten- und Ingenieurleistungen sowie die Beauftragung eines Projektsteuerers. Die Beauftragungen erfolgten zunächst bis zur Vorplanung. In 2012 hat sich die Besucherzahl auf 338.959 reduziert. Es zeigt sich eine Umkehr der gegenläufigen Entwicklung des Vorjahres 2011 in den einzelnen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächerbad 46 Besuchsgruppen. Die geringere Zahl an Sportveranstaltungen ließ die Badbesuche mit Tages- und Mehrfachkarten steigen, während die Gruppenbesuche abnahmen. Die Saunabesuche haben sich auf dem niedrigsten Stand stabilisiert. Konstant stark sind die Nutzung der Zeitkarten und der Schulsport, während sich die Besuchszahlen im Vereinssport um fast 10 % reduziert haben (wesentlich in den Gruppen des Leistungssports). Entwicklung der Besucherzahlen 2000 - 2012 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 20 0 0 20 0 1 2 0 02 20 03 20 0 4 20 0 5 2006 20 07 20 08 20 0 9 20 1 0 2 0 11 20 12 Jahr 420.527383.807 338.959 Die Gesellschaft weist aufgrund der Zuschüsse von KVVH GmbH und Stadt Karlsruhe in Höhe von insgesamt 1.053 T€ einen Jahresüberschuss in Höhe von 51 T€ aus. Der positive Jahresüberschuss ist notwendig, um das negative Eigenkapital weiter zu reduzieren. Die Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr (69 T€) ist auf die Reduzierung des städtischen Zuschusses um 30 T€ zurückzuführen. Der sich trotz leicht rückläufiger Besucherzahlen ergebende Anstieg der Umsatzerlöse ist auf die Erhöhung der Eintrittspreise zum 01.08.2012 zurückzuführen. Ausblick Die Fächerbad Karlsruhe GmbH wird weiterhin durch ein entsprechendes Angebot an ihre Kunden ihre Position als Schwerpunktbad für Sport und Familien in Karlsruhe stärken. Sobald der Gemeinderat über die Gesamtstrategie für die Karlsruher Bäderlandschaft entschieden hat, soll im Aufsichtsrat der Fächerbad Karlsruhe GmbH über die Erweiterung zum Kombibad entschieden werden. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.098.393 € 13.448 € 274.098 € 34.212 € 12.129 € 1.252.914 € 2.685.194 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Verlustvortrag Jahresüberschuss Nicht d. EK gedeckter Fehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 62.500 € -1.366.343 € 50.929 € 1.252.914 € 0 € 177.545 € 2.243.554 € 264.095 € 2.685.194 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächerbad 47 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)18,623,628,140,9 2. Umlaufintensität (in %)13,214,818,412,0 3. Investitionen (in T€)111176248510 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)- 66,7- 61,0- 53,1- 46,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)- 359,3- 258,2- 188,8- 114,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 14,2+ 12,6+ 5,4+ 4,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 11,1- 11,2- 5,3- 4,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 10,4+ 9,3+ 4,9+ 3,3 4. Kostendeckung (in %)44,853,653,755,1 5. Cash Flow (in T€)+ 406+ 104+ 159+ 275 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)30,937,037,839,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)48.41456.17656.34854.807 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+1.193 +1.222 +1.280+1.289+1.337+1.330 2. Sonstige betriebliche Erträge+1.640 +1.110 +1.174+1.102+1.058+1.058 3. Materialaufwand-1.366-1.049-1.077-984-1.018-960 4. Personalaufwand-823-843-902-932-899-1.033 5. Abschreibungen-64-69-89-102-96-100 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-340-255-258-276-274-256 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+0+0+0+0+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-68-55-51-38-36-32 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+172+61+77+59+72+7 10. Außerordentliche Erträge+0+100+0+0+0+0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 12. Sonstige Steuern-2-7-8-8-7-7 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+170+154+69+51+65+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KASIG 48 4. KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kriegsstr. 100Telefon: 0721 / 133-5591kasig.com@kasig.karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5599www.kasig.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 25.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter Casazza KVVH GmbH100% = 5,5 Mio. € Uwe Konrath (ab 02.02.2012) Aufsichtsrat: 16 Mitglieder EB Margret Mergen ( Vorsitz ) StR Bettina Lisbach GF Harald Rosemann (stellv. Vors. ) StR Gabriele Luczak-Schwarz StR Doris BaitingerStR Sven Maier Bernd Breidohr Gerhard Sambas (bis Sept. 2012) StR Lüppo CramerUdo Unger (ab Okt. 2012) StR Rita FrommStR Rainer Weinbrecht StR Angela GeigerTim Wirth StR Johannes Honné StR Michael Zeh StR Dr. Albert Käuflein Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH. Planung, Errichtung und Betrieb der insbesondere für die Entlastung der Kaiserstraße notwendigen Verkehrs-infrastruktureinrichtungen (GV vom 02.06.2005). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 13 13 12 14 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KASIG 49 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Angestellte 4) 7,0 7,5 11,5 11,5 Beamte 4) 1,0 1,0 3,0 4,0 Gesamtbelegschaft 8,0 8,5 14,5 15,5 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe und AVG abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Der Schwerpunkt der Fortsetzungsarbeiten an der Kombilösung lag 2012 weiterhin auf der Deckelherstellung für die unterirdischen Haltestellen lag. Mit der Fertigstellung der Halbdeckel an den Haltestellen Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz wurden erste bedeutende Bauabschnitte abgeschlossen, so dass der Seitenwechsel durchgeführt und der Bau der weiteren Halbdeckel dieser Haltestellen in Angriff genommen werden konnte. Auch die Arbeiten an der Haltestelle Durlacher Tor machen deutliche Fortschritte. Die Verkehrsführung für den Individualverkehr und die Straßenbahnen wurde als Folge des Baufortschritts geändert und Bahnen und Kraftfahrzeuge fahren derzeit über einen bereits fertig gestellten Teildeckel. Hier trägt die vorgenommene Vergrößerung des Baufeldes dazu bei, den positiven Baufortschritt aufrechtzuerhalten. Der erreichte Gesamtbaufortschritt entspricht bisher nicht dem vorgesehenen und vertraglich festgestellten Bauablaufplan. Neben nicht zu erwartenden Erschwernissen aus dem Untergrund haben insbesondere bei der Bauausführung zutage getretene Defizite in der Qualitätssicherung und Baulogistik sowie bislang nicht erreichte Leistungsansätze zu bauzeitlichen Verzögerungen geführt. Die Bauarbeiten an den künftigen Haltestellen Durlacher Tor und Ettlinger Tor liegen im Plan. Um weitere Verzögerungen zu verhindern hat, die KASIG Schritte eingeleitet, die mittels eines verstärkten Mängel- und Verzugsmanagements zukünftig eine vertragsgerechtere Bauausführung besser gewährleisten sollen. Tendenziell ist bei den Auftragnehmern eine Verbesserung der Leistungsbereitschaft, Qualität und Ausnutzung der Arbeitszeiten zu erkennen. Aufgrund der eingetretenen Verzögerungen wird sich die ursprünglich geplante Inbetriebnahme des Teilprojekts Stadtbahntunnel im Jahr 2016 voraussichtlich auf 2018 verschieben. Die Geschäftsführung wird weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um das Gesamtprojekt Kombilösung bis zum Jahr 2019 fertig zu stellen. Dazu ist es erforderlich, dass mit dem Bau des Teilprojekts Kriegsstraße planmäßig in 2014/2015 begonnen werden kann. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KASIG 50 Ausblick Im derzeitigen Baufeld für das Kombibauwerk am Ettlinger Tor wurden weitere Erkundungen hinsichtlich Kontamination durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass auch die bestehende Straßenunterführung eine Asbestbelastung aufweist. Es ist daher damit zu rechnen, dass beim Teilprojekt Kriegsstraße ebenfalls entsprechende Mehrkosten anfallen werden. Die Höhe kann erst nach Kenntnis des Umfangs sowie der Ausschreibung der Umbauarbeiten quantifiziert werden. Die KASIG hat im Januar 2013 die endgültige Zusage erhalten, dass auch der Straßentunnel unter der Kriegsstraße von Bund und Land gefördert wird. Zur Beschleunigung der Baumaßnahme hat - auf Empfehlung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates - der Herr Oberbürgermeister am 13.03.2013 die komplette Sperrung der Kaiserstraße zwischen Kronen- und Marktplatz für den Straßenbahnverkehr von Ende April bis Mitte November 2013 beschlossen. Durch diese Maßnahme können die Arbeiten am Stadtbahntunnel in der Kaiserstraße schneller als unter laufendem Betrieb durchgeführt werden. Durch diese Maßnahme soll der bestehende Rückstand auf den ursprünglich geplanten Zeitablauf deutlich verringert und die Inbetriebnahme des Teilprojekts Stadtbahntunnel in 2018 ermöglicht werden. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 25.04.2013 wurden die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert, dass sich die Gesamtbaukosten für die Kombilösung auf voraussichtlich 788,6 Mio. € erhöhen werden. Die Alpine Bau GmbH, Österreich und ihre deutsche Tochtergesellschaft Alpine Bau Deutschland AG haben am 19. Juni 2013 Insolvenz angemeldet. Die Auswirkungen auf das Teilprojekt Stadtbahntunnel lassen sich derzeit (20. Juni 2013) noch nicht abschätzen. Der Arbeitsgemeinschaft Stadtbahntunnel (ARGE) gehören neben der Alpine Bau Deutschland AG zwei weitere Tochterunternehmen des Alpine-Konzerns sowie dessen spanischer Mutterkonzern FCC Construcción S.A. an. Die ARGE ist als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts selbst rechts- und insolvenzfähig. Die Insolvenz eines ihrer Gesellschafter berührt den Fortbestand der ARGE nicht. Die ARGE wird von den verbleibenden Gesellschaftern fortgeführt. Eine Insolvenz des Vertragspartners ARGE Stadtbahntunnel würde damit erst auftreten, wenn alle Gesellschafter insolvent werden würden. Das Teilprojekt Kriegsstraße ist noch nicht ausgeschrieben. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 69.412.121 € 0 € 2.412.853 € 16.242.613 € 220.100 € 88.287.687 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 5.500.000 € 0 € 5.500.000 € 1.502.912 € 81.284.775 € 0 € 88.287.687 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KASIG 51 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0+0+0+0+0+0 2. Andere aktivierte Eigenleistungen+3+1+0+0+0+0 3. Sonstige betriebliche Erträge+10+51+16+34+7+15 4. Materialaufwand-274-308-306-260-243-332 5. Personalaufwand-6-1+0+0+0+0 6. Abschreibungen-35-131-142-186-160-256 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-175-303-249-305-355-498 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+6+7+4+4+7+4 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-56-24-11-3-12-6 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-527-708-688-716-756-1.073 11. Erträge aus Verlustübernahme 2) +527+708+690+718+758+1.076 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern+0+0-2-2-2-3 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben) 2) Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)95,074,377,078,6 2. Umlaufintensität (in %)5,025,322,721,1 3. Investitionen (in T€)3.75149.21635.95353.115 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)29,911,58,46,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)31,515,410,97,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 9,6- 12,9- 12,5- 13,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 2,6- 1,4- 1,0- 0,8 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)- 491- 578- 548- 532 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK 52 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0Postbox@stadtwerke-karlsruhe 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 590-896 www.stadtwerke-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Energie, Trinkwasser, Tele- kommunikationsdienstleistungen und die Durchführung der Straßen- beleuchtung - letztere nach Maßgabe eines Beleuchtungsvertrages mit der Stadt Karlsruhe - im Versorgungsgebiet, insbesondere dem der Stadt Karlsruhe (GV vom 25.11.10). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Harald RosemannKVVH GmbH 80% =93.428.400 € (Sprecher)EnBW Kommunale Dr. Karl RothBeteiligungen GmbH 20% =23.357.100 € Michael Homann100% =116.785.500 € (ab 01.02.2013) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen (Vorsitz) StR Dr. Thomas Müller Dr. Wolfgang Bruder (stellv. Vors.) Thomas Müllerschön (ab 01.03.2012) StR Dr. Eberhard FischerDr. Anke Weidlich StR Alexander Geiger Leonhard Bauer Uli Huener (ab 11.05.2012)Dirk Gümpel Ralf Klöpfer (bis 29.02.2012)Peter Holstein (bis 21.06.2012) StR Gabriele Luczak-SchwarzGerhard Sambas (bis 21.06.2012) Prof. Dr. Mathias Maier (ab 22.06.2012)Udo Unger (ab 22.06.2012) StR Jürgen Marin Hugo Unser Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH100% =100.000,00 € SWK - Regenerativ-Verwaltungs- GmbH100% =25.600,00 € KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50% =12.500,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € SWK-NOVATEC GmbH 50% =12.500,00 € TelemaxX Telekommunikation GmbH 42% =840.900,00 € PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 40% =27.507,50 € Wichtige Verträge: Vereinbarung über Strombezug aus dem RDK 4S vom 16.07.2012 mit der EnBW Trading GmbH.. Gasllieferungsvertrag mit E.ON Ruhrgas AG vom 22.07.2011 mit einer Laufzeit vom 01.10.2011 bis zum 30.09.2013 einschließlich Konkretisierungsvereinbarungen. Fernwärmelieferungsvertrag mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW Kraftwerke AG) vom 11.10.1990. Miteigentumsvertrag RDK 4S mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW Kraftwerke AG) und der KMS Kraftwerke Grundbesitzmanagement- u. Service GmbH vom 16.07.1997 u. Betriebsführungsvertrag RDK 4S mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW Kraftwerke AG) vom 16.06.1997. Konzessionsvertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 30.10.1997 einschließl. Nachtrag vom 06.09.1999. Organschaftsvertrag mit der KVVH GmbH als Organträgerin vom 14.12.2000. Mit Vertrag vom 15.12.2006 wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz an die Stadtwerke Karlsruhe Netze verpachtet. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK 53 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 607 516 404 413 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 22 23 21 22 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft geprüft. Leistungszahlen SWK 2009 - 2012 2009 2010 2011 2012 1. Stromversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 582.204575.793531.163 519.025 - Sondervertragskunden 836.039888.392884.760 758.657 Zusammen (nutzbare Abgabe) 1.418.2431.464.1851.415.923 1.277.682 2. Regenerative Energien (Verkauf in MWh) 16.70716.55618.187 26.289 3. Erdgasversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 444.069468.282370.510 391.305 - Sondervertragskunden 3.439.408 3.374.530 1.463.253 1.378.886 Zusammen (nutzbare Abgabe) 3.883.4773.842.8121.833.763 1.770.191 4. Wasserversorgung (Verkauf in Mio m 3 ) 21,922,722,2 22,2 5. Fernwärmeversorgung (Verkauf in MWh) 639.331705.973602.736 667.045 6. Erwirtschaftete Konzessionsabgabe(in T€) - Strom 11.69811.76611.658 11.543 - Erdgas 2.1252.0292.002 1.874 - Wasser 4.1624.2634.407 4.551 - Fernwärme 3.4343.6973.299 3.840 Zusammen 21.41921.75521.366 21.808 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK 54 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) 471461461 458 Angestellte 4) 660645645 649 Beamte 4) 443 3 Gesamtbelegschaft 1.1351.1101.109 1.110 Auszubildende 100103103 103 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 31,1 Mio. € weist die Stadtwerke Karlsruhe GmbH einen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 1,7 Mio. € aus. Der ausgewiesene Jahresgewinn beläuft sich nach Abzug der Ertragsteuer auf 22,8 Mio. €, er liegt damit um 0,9 Mio. € über dem Vorjahresergebnis von 21,9 Mio. €. In diesem Ergebnis ist bereits die Verlustübernahme im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages mit der Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH in Höhe von 5,7 Mio. € enthalten. Das rückläufige Stromergebnis konnte durch Ergebnisverbesserungen in den übrigen Sparten mehr als ausgeglichen werden. Das Jahresergebnis der Stromsparte liegt unter dem Rechnungsergebnis des Vorjahres. Gründe für die Ergebnisbelastung sind im Wesentlichen der markt- und konkurrenzbedingte Verzicht auf eine Preismaßnahme bei den Stromtarifpreisen sowie wettbewerbsbedingte Absatzmengenrückgänge. Die Erdgassparte hingegen verzeichnete eine Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr. Ein deutlich positiver Ergebniseinfluss ergab sich aus dem zum 01.10.2011 in Kraft getretenen Erdgasbezugsvertrag mit der E.ON Ruhrgas AG, der wesentlich günstigere Bezugskonditionen für die Stadtwerke erbrachte und sich in 2012 erstmals über ein volles Jahr positiv auswirkte. Bei der Trinkwasserversorgung konnten die Stadtwerke das Ergebnis leicht verbessern. Hier macht sich die zum 01.10.2012 beschlossene Preismaßnahme positiv bemerkbar. Das Ergebnisplus bei der Fernwärmeversorgung beruht im Wesentlichen auf zwei Faktoren: Zum einen stieg der Wärmeverkauf durch die niedrigeren Temperaturen um 10,7 % an. Zum anderen wirkte sich die zum 01.11.2011 durchgeführte Preismaßnahme im Tarifbereich erstmals über ein volles Jahr aus. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK 55 Die Gesamtinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 unter Zurechnung erhaltener Zuschüsse für die Wärmeübergabestation auf dem MiRO-Gelände auf 41,7 Mio. €. Davon wurden 37,7 Mio. € in Sachanlagen und 0,8 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Durch die Beteiligung der Stadtwerke an der Windpol GmbH investierten die Stadtwerke weitere 3,2 Mio. € in Finanzanlagen. Die Konzessionsabgabe ist das wichtigste finanzielle Bindeglied zwischen der Stadt Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Entwicklung der Jahre 1994 bis 2012 ergibt sich aus der nachfolgenden Abbildung: Entwicklung Konzessionsabgabe 1994 - 2012 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 1994 19 96 19 98 2 0 00 20 0 2 20 04 2006 20 08 20 10 2012 Jahr - in Mio. € StromErdgasWasserWärme 28,5 20,6 21,8 18,4 Ausblick Die Stadtwerke erwarten gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan bei leicht sinkenden Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2013 einen Jahresgewinn vor Steuern in Höhe von 28,1 Mio. €; dieser liegt damit um 3,0 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis. Die an die Stadt Karlsruhe abzuführende Konzessionsabgabe liegt gemäß Wirtschaftsplan bei 22,3 Mio. € (Vorjahr: 21,8 Mio. €). Bei den Personalkosten ergeben sich im Wirtschaftsjahr 2013 für die Stadtwerke weitere Ergebnisbelastungen aus der im Tarifabschluss 2012 vereinbarten linearen tariflichen Entgeltsteigerung zum 01.01.2013 mit plus 1,4 % und zum 01.08.2013 mit einem weiteren Plus von 1,4 %. Aufgrund des weiterhin hohen Investitionsvolumens und dem damit einhergehenden Kapitalbedarf wird mit einem steigenden Zinsaufwand gerechnet. Für das Jahr 2013 planen die Stadtwerke Investitionen in Höhe von 59,3 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Neben Finanzmitteln in Höhe von 23,0 Mio. €, die für die Erneuerung und den Ausbau des bestehenden Rohr- und Leitungsnetzes eingeplant sind, fließen im Bereich der Fernwärme auch weiterhin erhebliche zusätzliche Mittel in Höhe von 6,3 Mio. € für den Weiterbau der dritten Fernwärme-Hauptleitung. In den Ausbau regenerativer Stromerzeugungs- anlagen über verschiedene Projektbeteiligungen und Angebote im Bereich von Wärmedienstleistungen sind für 2013 weitere Mittel in Höhe von 10,1 Mio. € eingeplant. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK 56 In der Stromsparte werden die steigenden Belastungen aus den gesetzlichen Vorgaben und den Netzentgelten im Sondervertragskundenbereich margenneutral weiterverrechnet. Bei den Tarifkunden mussten die Stadtwerke die Kostenbelastungen zum 01.01.2013 über eine Tariferhöhung um 2,5 ct/kWh weitergeben. Der aufgrund des intensiven Wettbewerbs im Netzgebiet Karlsruhe prognostizierte leichte Mengenrückgang bei den Tarifkunden soll durch die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten außerhalb des Karlsruher Netzgebietes zumindest teilweise aufgefangen werden. Auch auf dem Erdgasmarkt wird mit einem anhaltend starken Wettbewerb um die Kunden im Karlsruher Netzgebiet gerechnet. Aufgrund dessen werden im Bereich der Tarif- und Heizgasmengen weitere Mengenverluste erwartet. Einen wesentlichen Einfluss auf das Spartenergebnis der Erdgasversorgung wird die künftige Erdgasbeschaffung ab dem 01.10.2013 haben. Der am 01.10.2011 in Kraft getretene Gasbezugsvertrag mit der E.ON Ruhrgas AG läuft zum 01.10.2013 aus. Im Laufe des Jahres 2013 werden die Stadtwerke entscheiden, wie sich die zukünftige Erdgasbeschaffung darstellt. Für die Sparte Fernwärme wird mit weiter steigenden Absatzmengen gerechnet. Im Bereich der Fernwärmebereitstellung wird voraussichtlich im Laufe des Wirtschaftsjahres 2014 der neue und hocheffiziente Kraftwerksblock RDK8 seinen Betrieb aufnehmen und Fernwärme aus umweltfreundlicher Kraft-Wärme-Kopplung in das Karlsruher Fernwärmenetz einspeisen. Infolge der prognostizierten höheren Betriebszeiten der neuen Anlage erwarten die Stadtwerke eine Steigerung beim Fernwärmebezug von der EnBW und damit eine weitere Verringerung des Fernwärme-Eigenerzeugungsanteils. Aufgrund von rückläufigen Wasserabsatzmengen bei den Tarifkunden wird bei der Sparte Trinkwasser für 2013 mit einem leichten Ergebnisrückgang gerechnet. Die zum 01.10.2012 vorgenommene Wasserpreiserhöhung wird allerdings die Umsatzerlöse der Trinkwasserversorgung stabilisieren. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Rechnungsabgrenzungsposten 336.486.838 € 4.655.741 € 83.752.912 € 15.338.700 € 7.915.718 € 1.803.946 € 449.953.855 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 116.785.500 € 48.923.996 € 624 € 0 € 165.710.120 € 57.965 € 14.337.851 € 36.852.930 € 232.954.989 € 40.000 € 449.953.855 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK 57 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.009.929 +999.167 +762.007 +682.038 +725.248+710.388 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+232+327-10-374+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+8.010+8.312+8.031+7.581+8.130+8.045 4. Sonstige betriebliche Erträge+32.107+28.191+25.425+19.645+3.683+3.783 5. Personalaufwand-67.700-67.446-68.238-69.901-70.041-73.582 6. Materialaufwand-889.178-870.026-629.028-534.374-565.987-544.879 7. Abschreibungen-24.614-23.832-25.405-24.869-25.184-25.277 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-36.313-38.031-36.635-37.661-37.301-44.371 9. Erträge aus Beteiligungen+173+567+573+557+563+550 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+2.636+590+2.107+953+355+470 11. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen-1.787-4.117-5.534-6.311-6.227-6.817 12. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit+33.495+33.702+33.29 3+37.284+33.239+28.310 13. Ergebnis aus Verlustübern. Netzgesellschaft-2.482+2.219-3.441-5.741-1.029+290 14. Außerordentliches Ergebnis-1.103-123-123-124-123 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-5.829-9.987-7.548-8.265-9.345-8.356 16. Sonstige Steuern-295-327-323-319-327-326 17. Ergebnis vor Gewinnabführung+24.889+24.504+21.85 8+22.836+22.414+19.795 18. Abgeführte Gewinne aufgrund Gewinnabführungsvertrag-24.889-24.504-21.858-22.836-22.414-19.795 19. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)70,971,172,874,0 2. Umlaufintensität (in %)29,128,827,025,6 3. Investitionen (in Mio. €)50,851,444,141,7 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)43,840,239,238,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)61,756,553,851,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,5+ 2,5+ 2,9+ 3,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 15,0+ 14,8+ 13,2+ 13,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 6,7+ 6,7+ 6,3+ 6,5 4. Kostendeckung (in %)99,099,599,6101,3 5. Cash Flow (in Mio. €) a) vor Ertragsteuern + 52,5+ 60,2+ 53.517+ 52.833 b) nach Ertragsteuern + 46,6+ 50,2+ 45.969+ 44.568 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)6,66,78,910,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)59.64760.76361.53162.974 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK Netze 58 6. Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Stadtwerke Karlsruhe Netze Telefon: 0721 / 599-0netze@stadtwerke-karlsruhe.de GmbH, Daxlander Str. 72,Telefax: 0721 / 599-4109 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.01.2007 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Michael BeckerStadtwerke Karlsruhe GmbH100% = 100.000,00 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Gewinnabführungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 15.12.2006 Durch Vertrag vom 15.12.2006 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz einschließlich Messstellen gepachtet. Netzbetreiber gemäß dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), insbesondere der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau des Elektrizitäts- und des Gasversorgungsnetzes der Stadtwerke Karlsruhe GmbH sowie die ErfüllungvonVerteilungsaufgaben.Eingeschlossenistdie Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen (GV vom 15.12.2006). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK Netze 59 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) Leistungszahlen SWK 2009 - 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Der gegenüber dem Vorjahr von 3,4 Mio. € auf 5,7 Mio. € erhöhte Verlust wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH ausgeglichen. Auch im Jahr 2012 hat sich der Trend zu zunehmenden Anforderungen durch die Regulierung verstärkt. Zusätzliche Belastungen sind weiterhin aus dem Beschluss der Bundesnetzagentur zum so genannten „Pooling“ zu erwarten. Darin wurden im Rahmen des Aufgreifermessens die Bedingungen für die künftige zeitgleiche Erfassung bezogener Leistung mehrerer Entnahmestellen neu festgelegt. Da diese Festlegung eine sehr starke Schwankung der vorgelagerten Netznutzungsentgelte und damit der relevanten Aufwendungen mit sich bringen kann, hat die Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH dagegen Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingelegt. Aktuell laufen noch weitere Beschwerdeverfahren hinsichtlich der Festlegung der Erlösobergrenzen gegen die Regulierungsbehörden, wobei für die Sparte Gas zwischenzeitlich Gespräche mit der Landesregulierungsbehörde geführt wurden. Hierbei ist eine außergerichtliche Einigung unter anderem bezüglich der für die Jahre 2007 bis 2009 bislang nicht genehmigten Erweiterungsfaktoren in Endabstimmung. 2009201020112012 Arbeiter 4) ---- Angestellte 4) 14222223 Beamte 4) ---- Gesamtbelegschaft14222223 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MA ́s 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt bzw. Muttergesellschaft abgeordneten Beschäftigten 2009201020112012 1. Netznutzung durch SWK-Vertrieb (in MWh) 1.369.432 1.385.143 1.326.142 1.277.682 2. Netznutzung durch Dritte (in MWh) 571.693534.281408.686626.528 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK Netze 60 Ausblick Für das Wirtschaftsjahr 2013 erwartet die Gesellschaft ein positives Ergebnis in Höhe von 0,3 Mio.€. Die Reorganisation der kaufmännischen und technischen Prozesse und deren Abbildung in den IT-Systemen im Hinblick auf die Umsetzung der größeren Netzgesellschaft wird in 2013 erhebliche Ressourcen der Gesellschaft binden. Mit der den Stromnetzbetreibern von der Bundesnetzagentur (BNetzA) auferlegten so genannten Selbstverpflichtungserklärung zur Beschaffung von Verlustenergie können seit 2010 weitgehend sachgerechte Verlustenergiekosten in der Netzentgeltkalkulation angesetzt werden. Maßgeblich für die anerkennungsfähige Höhe ist ein Referenzpreis, den die BNetzA aus dem Durchschnitt der Börsenpreise der betreffenden Zeitspanne bildet. Die Beschaffungskosten im Ausschreibungsverfahren lagen für 2013 leicht unter dem Referenzpreis und werden sich somit positiv auf das Ergebnis auswirken. Für das kommende Wirtschaftsjahr hat die Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH für das Stromnetz eine gegenüber 2012 um 4,0 Mio. € höhere Erlösobergrenze eingeplant, weil negative Einmaleffekte wie die Ausschüttung von Mehreinnahmen aus den Vorjahren im Jahr 2013 nicht mehr vorliegen. Das Erreichen der Erlösobergrenze hängt maßgeblich von der Übereinstimmung der tatsächlichen gegenüber den prognostizierten Strommengen und der Verteilung in den einzelnen Spannungsebenen ab. Im Jahr 2013 beginnt im Gasnetz die zweite Regulierungsperiode. Generell wird sich die Erlösobergrenze in den nächsten Jahren aufgrund von Vorgaben der Regulierungsbehörden effektiv rückläufig entwickeln. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 26.384.808 € 144.897 € 0 € 26.529.705 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 100.000 € 0 € 0 € 100.000 € 9.153.177 € 7.308.771 € 9.967.757 € 26.529.705 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK Netze 61 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)99,9100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,40,40,40,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 2,6+ 2,2- 3,4- 5,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 2.482+ 2.220- 3.441- 5.741 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-9,3+ 9,4- 12,2- 20,7 4. Kostendeckung (in %)97,0101,496,194,2 5. Cash Flow (in T€)- 1.818+ 2.131- 3.437- 5.740 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)1,21,41,51,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)83.52864.91170.60468.286 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 Plan 2012 2) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+95.542 +101.598 +100.398 +105.865 +97.059+106.295 2. Sonstige betriebliche Erträge+355+507+393+350+200+298 3. Personalaufwand-1.170-1.428-1.553-1.571-1.474-1.654 4. Materialaufwand-80.925-83.011-87.943-96.820-82.070-84.941 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-16.348-15.470-14.649-13.677-14.776-19.711 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+104+314+233+372+73+275 8. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen-40-263-320-260-40-272 9. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.482+2.247-3.441-5.741-1.028+290 10. Erträge aus Verlustübernahme+2.482+0+3.441+5.741+1.029+0 11. Aufwendungen aus Gewinnabf.vertrag+0-2.219+0+0+0-290 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern+0-28+0+0-1+0 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) Gesellschaft hat zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. 2) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Regenerativ-GmbH 62 7. SWK – Regenerativ-Verwaltungs-GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 24.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Jürgen Schmidt Stadtwerke Karlsruhe GmbH 100% = 25.600 € Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Beteiligung an und die Verwaltung von anderen Unternehmen als deren persönlich haftende geschäftsführendeGesellschafterin, insbesondere von Projektgesellschaften, deren Gegenstand das Erstellen und Betreiben von Kraftanlagen im Bereich regenerativer Energien ist. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Regenerativ-GmbH 63 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2012 die in ihrem Gesellschaftsvertrag vorgesehene wirtschaftliche Betätigung durchgeführt und wiederum ein positives Jahresergebnis nach Steuern von 7 T€ (Vorjahr: 5 T€) erwirtschaftet. Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin – ohne Kapitaleinlage – der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark I, der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark Zwei und der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark III. Als Komplementärin übernimmt sie deren Geschäftsführung, die Vertretung sowie die Verwaltung und erhält hierfür eine jährliche Vergütung. Hierbei bedient sie sich zur Sicherstellung effizienter und qualifizierter Abläufe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Ausblick Die Gesellschaft wird die Geschäftsführungstätigkeiten für die drei beschriebenen Kommanditgesellschaften in den kommenden beiden Geschäftsjahren weiter durchführen und strebt daher für die Jahre 2013 und 2014 wiederum positive Jahresergebnisse an. Die SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Wind- und Solarpark wurde durch notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags vom 19.02.2013 und Eintragung in das Handelsregister am 08.03.2013 errichtet. Die SWK-Regenerativ-Verwaltungs- GmbH ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin (ohne Kapitaleinlage) und übernimmt als Komplementärin deren Geschäftsführung, die Vertretung und die Verwaltung. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 0 € 7.814 € 38.501 € 46.315 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.600 € 0 € 10.139 € 6.740 € 42.479 € 2.424 € 1.412 € 46.315 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Regenerativ-GmbH 64 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)89,387,789,591,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)30,624,916,421,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 17,0+ 15,0+ 12,8+ 15,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 15,2+ 13,2+ 11,4+ 14,6 4. Kostendeckung (in %)139,0140,3123,0134,3 5. Cash Flow nach Ertragsteuern (in T€)+ 4+ 5+ 5+ 7 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+14,7+18,8+27,9+30,7+25,0+28,0 2. Sonstige betriebliche Erträge+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 3. Personalaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 4. Materialaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 5. Abschreibungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-10,6-13,4-22,6-22,9-16,5-24,0 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0,5+0,1+0,1+0,2+0,2+0,2 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+4,6+5,5+5,4+8,0+8,7+4,2 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-0,1-0,8-0,8-1,3-1,8-0,6 11. Sonstige Steuern+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+4,5+4,7+4,6+6,7+6,9+3,6 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Regenerativ-KG 65 8. SWK – Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.12.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei der Stadt Karlsruhe26,15% =500.000 € SWK-Regenerativ-Verwaltungs- Stadtwerke Karlsruhe14,33% =274.000 € GmbH als persönlich haftende Weitere Kommanditisten59,52% =1.138.000 € Gesellschafterin (Komplementärin). 100,00% =1.912.000 € Diese ist am Kapital der SWK-Re-Hiervon wurden im Jahr 2012 weitere 7,0% an die Kommanditisten zurück- generativ-GmbH & Co.KG - Solar-gewährt. Der Beteiligungswert der Stadt Karlsruhe beträgt somit 312.500 €, park I nicht beteiligt und handelt das Haftkapital wird dadurch jedoch nicht reduziert. durch ihre Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschafterin hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: ErrichtungundBetriebvonGemeinschaftsanlagenzurNutzung regenerativer Energieträger, insbesondere Photovoltaikanlagen. (GV in der Fassung vom 03.11.2005) Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH und der SWK-Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Regenerativ-KG 66 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Wichtigste Zahlungsströme zwischen dem Kommanditisten Stadt Karlsruhe und der Gesellschaft aus Sicht des Kommanditisten Stadt Karlsruhe: Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Der Solarpark I erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 Einspeisevergütungen in Höhe von 396 T€ (Vorjahr: 421 T€). Die gesamte Stromerzeugung des Solarparks in 2012 lag bei 832.836 kWh (Vorjahr: 888.105 kWh). Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss von rd. 68 T€ (Vorjahr: + 85 T€) ausweisen. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.009.382 € 18.281 € 313.844 € 2.341.507 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 1.912.000 € -758.151 € 1.153.849 € 21.824 € 1.165.834 € 2.341.507 € 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Kommanditanteil ---- 2. Rückfluss Kommanditanteil+ 30+ 38+ 35+ 35 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Regenerativ-KG 67 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)84,391,488,385,8 2. Umlaufintensität (in %)15,78,611,714,2 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)43,046,648,249,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)51,051,054,657,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 3,9+ 0,2+ 20,3+ 17,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,2+ 0,0+ 7,0+ 5,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 2,3+ 2,0+ 5,1+ 4,6 4. Kostendeckung (in %)101,798,6122,1123,2 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 327+ 279+ 337+ 303 b) nach Ertragsteuern + 324+ 278+ 336+ 294 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €) ---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+418+365+421+396+400 2. Sonstige betriebliche Erträge+1+3+8+0+0 3. Materialaufwand-1-5-14-20+0 4. Personalaufwand+0+0+0+0+0 5. Abschreibungen-308-278-251-226-226 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-42-34-37-37-52 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+11+4+2+2+1 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-60-53-43-38-40 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+19+2+86+77+83 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-3-1-1-9-1 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+16+1+85+68+82 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Planzahlen liegen nicht vor. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK-NOVATEC 68 9. SWK-NOVATEC GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 22.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ralf KneippStadtwerke Karlsruhe GmbH50% =12.500 € Martin SeligNOVATEC-Verwaltungs-GmbH50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke GmbH. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der Baugenossenschaft Familienheim. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der WEG Neues Gritzner Zentrum. E-Mail/Internet: Planung,RealisierungundBetriebvonWärmeerzeugungs-und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im BereichregenerativerEnergienunddieErbringungderdamit zusammenhängenden Dienstleistungen (GV vom 15.05.2009). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK-NOVATEC 69 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Leistungszahlen 2009 - 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss in Höhe von 4 T€. Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr (Jahresfehlbetrag in Höhe von 5 T€) beruht im Wesentlichen auf den witterungsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 23 T€ gestiegenen Umsatzerlösen, denen im Berichtsjahr um 6 T€ gestiegene Bezugsaufwendungen gegenüberstehen. Weiterhin verringerten sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 8 T€ gegenüber dem Vorjahr auf Grund der seit dem Geschäftsjahr 2011 nicht mehr bestehenden Möglichkeit zur Energiesteuererstattung gemäß § 54 Energiesteuergesetz. Ausblick Im Geschäftsjahr 2013 ist die endgültige Funktions- und Nutzungsfähigkeit der Holzhackschnitzelanlage mit Brennwertnutzung und damit die finale Fertigstellung vorgesehen. Der Übergang der Biomasseanlage in die Gesellschaft soll sich im Rahmen einer Sacheinlage der beiden Gesellschafter durch Einstellung in die Kapitalrücklage vollziehen. Die Gesellschaft strebt in den kommenden beiden Geschäftsjahren weiterhin positive Jahresergebnisse. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 44.975 € 42.559 € 0 € 87.534 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 18.202 € 4.031 € 47.233 € 2.001 € 38.300 € 0 € 87.534 € 2009201020112012 1. Wärmeverkäufe (in T€) 124208184225 2. Wärmeverkäufe (in kWh) 1.640.98 53.069.2342.516.4592.950.436 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 SWK-NOVATEC 70 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)52,440,741,254,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 18,8- 0,3- 2,2+ 1,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 48,3- 1,3- 10,5+ 8,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 25,3- 0,5- 4,3+ 4,6 4. Kostendeckung (in %)136,897,894,0101,8 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 33- 1- 5+ 4 b) nach Ertragsteuern + 23- 1- 5+ 4 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+124+213+202+225+197 2. Sonstige betriebliche Erträge+0+4+8+0+0 3. Materialaufwand-77-188-185-191-155 4. Personalaufwand+0+0+0+0+0 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-14-30-30-30-30 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+0+0+0+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+33-1-5+4+12 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-10+0+0+0-6 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+23-1-5+4+6 1) vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. 2) Planzahlen liegen nicht vor. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KEK 71 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hebelstraße 15Telefon: 0721 / 48088-0 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 48088-19 Gründung:Unternehmensgegenstand: 03.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dirk VogeleyStadt Karlsruhe 50% =12.500 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: E-Mail/Internet: www.kek-karlsruhe.de info@kek-karlsruhe.de Förderung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (GV vom 12.05.2009). Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 01.06.2009 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Mitgesellschafters Stadt Karlsruhe 2009 – 2012 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stammkapitaleinzahlung Stadt Karlsruhe 1300 0 2. Zuschuss Stadt Karlsruhe 159250250 250 Zusammen 172250250 250 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KEK 72 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009 2010 2011 2012 Angestellte 4) 4,47 4,55 4,88 6,39 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4,47 4,55 4,88 6,39 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe und den Stadtwerken abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 sowie Ausblick Die Umsatzerlöse aus Projekten und die damit verbundenen Kosten hängen in den Jahren 2012 und 2013 maßgeblich vom Verlauf von drei Großprojekten ab. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresfehlbetrag von 36 T€ erzielt (Vorjahr: Jahresüberschuss von 41 T€). In den Geschäftsjahren 2013 und 2014 erwartet die Gesellschaft weitere negative Jahresergebnisse, die sich jedoch gegenüber 2012 verringern sollen. Dabei verfolgt die Gesellschaft das Ziel, die in den vorangegangenen Geschäftsjahren erwirtschafteten Finanzierungsüberschüsse in Klimaschutzprojekte zu investieren. Gleichzeitig ist es ein dauerhaftes Ziel, den voraussichtlichen Anstieg der Personalkosten und der laufenden Kosten über Zuwächse bei den Umsatzerlösen zu kompensieren. Die Finanzierung der Gesellschaft ist bei Aufrechterhaltung der Zuschüsse gesichert. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 66.305 € 5.007 € 29.147 € 57.754 € 6.302 € 164.515 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 143.347 € -35.993 € 132.354 € 19.104 € 13.057 € 0 € 164.515 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KEK 73 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)50,140,125,040,3 2. Umlaufintensität (in %)45,955,972,155,9 3. Investitionen (in T€)8732032 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)71,886,372,480,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)143,3215,3289,4199,6 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 1.401+ 1.199+ 27,3- 44,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 77,1+ 14,3+ 24,4- 27,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 55,4+ 12,5+ 17,8- 21,7 4. Kostendeckung (in %)2,60,325,113,3 5. Cash Flow (in T€)+ 95+ 39+ 62- 12 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)55,258,053,964,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)28.30 866.20666.23561.994 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009 1) 201020112012 Plan 2012 2) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+6+2+150+81+45+223 2. Bestandserhöhung an fertigen Erzeugnissen+0+0+0+2+0+0 3. Sonstige betriebliche Erträge+307+536+488+490+487+524 4. Materialaufwand+0-36-152-46-10-214 5. Personalaufwand-127-301-323-396-328-393 6. Abschreibungen-11-20-21-24-19-23 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-91-162-103-144-179-153 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+1+2+1+0+0 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+84+20+41-36-4-36 11. Außerordentliche Aufwendungen+0-2+0+0+0+0 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+84+18+41-36-4-36 1) Rumpfgeschäftsjahr 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 PS Project Systems 74 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gadelander Str. 172Telefon: 04321 / 878-0 24539 NeumünsterTelefax: 04321 / 878-228 Gründung:Unternehmensgegenstand: 23.07.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: PS Project Systems GmbHStadtwerke Karlsruhe GmbH40% =27.507,50 € mit dem GeschäftsführerHarry Haase, Großenaspe25% =17.192,19 € Jürgen Martens Jürgen Martens, Flintbek25% =17.192,19 € Matthias Hahm, Kiel10% =6.876,88 € 100% =68.768,76 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Errichtung und Betrieb von anlagentechnischen Einrichtungen zur energetischen Deponiegasverwertungauf der Deponie Karlsruhe-West der Stadt Karlsruhe und an anderen Standorten. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der DanRevision GmbH, Flensburg- Handewitt, geprüft. Leistungszahlen 2009 - 2012 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 2009201020112012 Energieeinspeisung (in kWh) 5.746.040916.4204.797.6003.862.740 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 PS Projekt Systems 75 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft betrieb seit ihrer Gründung bis zum 31.10.2009 Anlagen zur Deponiegasverwertung auf der Mülldeponie Karlsruhe-West. Bei den Anlagen handelt es sich um zwei mobile Blockheizkraftwerke, die im Eigentum der Gesellschaft stehen. Zwischen der Gesellschaft und der Stadt Karlsruhe - Amt für Abfallwirtschaft - besteht ein Betreibervertrag über die Verwertung von Deponiegas zur Gewinnung von elektrischer und thermischer Energie. Die von der Gesellschaft erzeugte elektrische Energie wurde bis zum 31.10.2009 in das Netz der Stadtwerke Karlsruhe GmbH eingespeist. Seit dem 31.10.2009 wurden die beiden Anlagen zur Deponiegasverwertung an die vormalige Haase Energietechnik AG vermietet, die diese seitdem auf eigene Rechnung betrieb. Nach deren Insolvenz werden die Mietverträge mit der neu gegründeten Haase Energietechnik GmbH weitergeführt. Die monatliche Miete beträgt 3 T€. Somit ergeben sich in 2012 Umsatzerlöse von 36 T€. Insgesamt ergibt sich ein Jahresgewinn von 51 T€ (Vorjahr: 15 T€). Für 2013 wird ein Überschuss von 29 T€ prognostiziert. Energieeinspeisung 2001 - 2012 (in kWh) 0 1.000.000 2.000.000 3.000.000 4.000.000 5.000.000 6.000.000 7.000.000 2001 2002 2 0 0 3 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2 0 1 0 2011 2012 Jahr 1,38 M io. 5,75 M io. 5,84 M io. 3,85 M io. 0,92 M io. 4,80 M io. 3,86 M io. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3 € 34.396 € 140.432 € _____ ___ 174.831 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 68.769 € 1.531 € 70.300 € 12.120 € 92.411 € _____ ___ 174.831 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 PS Project Systems 76 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+365+36+36+36+36+36 2. Sonstige betriebliche Erträge+7+11+9+30+11+0 3. Materialaufwand-286-3+0+0+0+0 4. Abschreibungen-45-45-22+0+0+0 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen-16-6-9-12-6-6 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+0+1+1+0+0 7. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+2+0+0+0+0+0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+27-7+15+55+41+30 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-1+0+0-4-3-1 10. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+26-7+15+51+38+29 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)45,122,10,00,0 2. Umlaufintensität (in %)54,977,9100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)83,175,556,940,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)184,2341,2-- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 7,3- 20,4+ 40,3+ 140,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 21,4- 9,6+ 40,5+ 72,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 17,8- 7,2+ 23,1+ 29,0 4. Kostendeckung (in %)105,166,8114,5316,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 72+ 38+ 37+ 55 b) nach Ertragsteuern + 71+ 37+ 37+ 51 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TelemaxX 77 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Amalienbadstr. 41 (Bau 61)Telefon: 0721 / 13088-0Info@telemaxx.de 76227 KarlsruheTelefax. 0721 / 13088-77wwww.telemaxx.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dieter KettermannStadt/Stadtwerke Baden-Baden 9,1% =181.800 € Stadtwerke Bretten GmbH 6,8% =136.350 € Energie- u. Wasserversorgung Bruchsal GmbH 8,0% =159.100 € Stadtwerke Bühl GmbH 5,7% =113.700 € Stadtwerke Ettlingen GmbH 8,0% =159.100 € Stadt/Stadtwerke Gaggenau 6,8% =136.350 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 42,0% =840.900 € star.ENERGIEWERKE GmbH&Co. 9,1% =181.800 € Stadt Stutensee 4,5% =90.900 € 100% = 2.000.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Rahmenverträge über Vermietung, Neubau und Instandhaltung von Telekommunikationsdienstleistungen zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern. Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der TechnologieRegion Karlsruhe gelegenen Übertragungsnetzes sowie Angebot und Vermarktung von Telekommunikationsdienstleistungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von Dipl.-Betriebswirt (FH) Walter Bischoff geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TelemaxX 78 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) 2 2 2 2 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Leistungszahlen 2009 - 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft kann für das Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,3 Mio. € ausweisen (Vorjahr: 3,6 Mio. €). Der Umsatz konnte mit 24,7 Mio. € (Vorjahr: 22,4 Mio. €) um rd. 10 % gesteigert werden. 2009201020112012 1. Erlöse aus Telekommunikation (in T€) 11.32912.01813.58615.736 2. Erlöse aus Vermietung von Datenleitungen (in T€) 9.5379.0908.8518.939 3. Anzahl der Kunden 1.0581.0841.1901.253 2009201020112012 Arbeiter 4) 0000 Angestellte 4) 52515360 Beamte 4) 0000 Gesamtbelegschaft52515360 Auszubildende23272720 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MA ́s 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TelemaxX 79 Die TelemaxX hat durch eine solide Unternehmenspolitik auch in 2012 die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen und die gute Marktposition weiter festigen können. Auch das abgelaufene Geschäftsjahr war durch den anhaltenden Preisdruck in der Telekommunikationsbranche und einer anhaltenden Investitionszurückhaltung geprägt. Lediglich im Bereich der Rechenzentrumsdienst- leistungen ist eine zunehmende Investitionsbereitschaft in Unternehmen festzustellen, die durch Outsourcing ihrer unternehmensinternen IT-Strukturen Kosteneinsparungen und höhere Sicherheit erreichen möchten. Erlöse aus Telekommunikation 1999 - 2012 (in T€) 0 5.000 10.000 15.000 20.000 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2 0 1 0 2011 2012 Jahr 5 13.586 15.736 3.619 Die Investitionen in Höhe von rd. 10,9 Mio. € beinhalten u. a. den im 4. Quartal 2011 begonnenen Neubau eines weiteren Rechenzentrums, das 2013 in Betrieb genommen wird. Entwickung der Kundenzahlen 1999 - 2012 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1999 2000 2001 2 0 0 2 2003 2004 2006 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr 10 170 1.190 1.253 Ausblick Die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung in der IT-Branche werden von der Gesellschaft verhalten positiv eingeschätzt. Demnach wird auch im Jahr 2013 mit einem positiven Auftragseingang gerechnet, der mindestens das Vorjahresniveau erreichen sollte. Diese Annahme beruht darauf, dass Unternehmen in Deutschland infolge der unsicheren konjunkturellen Entwicklung im europäischen Raum noch immer zurückhaltend in IT-Projekte investieren. Darüber hinaus werden die Märkte Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TelemaxX 80 der Telekommunikationsbranche weiterhin von einem sich fortsetzenden Preisverfall geprägt sein. Durch die Stärkung des Bereiches Vertrieb sollte es aber gelingen, diese negativen Faktoren zumindest auszugleichen. Unter Beachtung dieser Gegebenheiten hat die Gesellschaft in den Jahren 2013 und 2014 das Ziel, das Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2012 mindestens zu halten und bei einer positiven Entwicklung in der Vermarktung des neuen Rechenzentrums eine leichte Steigerung der Umsätze zu erreichen. Ziel der Gesellschaft wird es sein, die durch den Preisverfall verursachten sinkenden Umsätze in den Bereichen Datendirektverbindungen, Sprachdienste und Internetdienstleistungen durch die angestrebte Umsatzsteigerung bei der Vermarktung von Rechenzentrumsdienst- leistungen zu kompensieren. Die Umsätze und Auftragseingänge des ersten Quartals 2013 bestätigen diese Annahme. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 27.137.257 € 151.443 € 2.266.095 € 5.694.531 € 117.394 € 35.366.720 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Gewinnvortrag Gewinnverwendung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 2.000.000 € 4.332.112 € 14.412.900 € -1.300.000 € 19.445.012 € 2.601.603 € 13.276.126 € 43.979 € 35.366.720 € Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +20.866 +21.108 +22.437 +24.675+21.790 +23.708 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+0+0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +273+940+421+259+300 +350 4. Personalaufwand -3.220 -3.368-3.451 -3.750-3.524 -4.085 5. Materialaufwand -6.718 -6.521-6.643 -6.651-6.210 -6.267 6. Abschreibungen -3.460 -3.510-3.548-3.519-3.352 -3.569 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3082-3.434-3.855-4.553-3.976 -4.527 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +63+13+10+55+10 +10 9. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -253-446-153-160-245 -299 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +4.469+4.782+5.218+6.357+4.793 +5.321 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.621 -1.855-1.626-2.010-1.822 -1.810 12. Sonstige Steuern -9-8-5-14+0 +0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +2.839+2.919+3.587+4.332+2.971 +3.511 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TelemaxX 81 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)81,985,477,476,7 2. Umlaufintensität (in %)17,013,122,022,9 3. Investitionen (in T€)5.0513.2774.94210.850 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)59,864,563,555,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)72,975,582,171,7 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 13,6+ 13,8+ 16,0+ 17,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 21,0+ 20,7+ 21,9+ 22,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 13,7+ 15,4+ 14,5+ 12,7 4. Kostendeckung (in %)124,6122,1127,1132,3 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 7.921+ 8.284+ 8.761+ 9.861 b) nach Ertragsteuern + 6.299+ 6.428+ 7.135+ 7.851 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)19,219,519,520,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)61.92666.03365.11762.497 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VBK 82 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@vbk.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.vbk.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen des öffentlichen Personen- nahverkehrs (ÖPNV) und Erbringung von Nahverkehrsdienst- leistungen in der Stadt Karlsruhe und deren Umland (GV in der Fassung vom 26.06.2002). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaKVVH GmbH100% = 100 Mio. € Aufsichtsrat: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) StR Sven Maier StR Hans Pfalzgraf ( stellv. Vors. ) Volker Dürr (ab Juli 2012) StR Dr. Eberhard FischerSilke Gleitz (ab Juli 2012) StR Angela GeigerJean-Claude Durand (bis Juli 2012) StR Johannes HonnéThomas Hoffmann (bis Juli 2012) StR Dr. Albert Käuflein Harald Klingler StR Thomas KalesseRenate Motzbäuchel (bis Juli 2012) StR Bettina LisbachStefan Oberacker (ab Juli 2012) StR Gabriele Luczak-SchwarzBertram Wagner Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie ein Personalüberleitungs- u. -überlassungs- vertrag mit der KVVH GmbH. Konzessionsvertrag über gegenseitige Recht und Pflichten, die sich aus der Durchführung der ÖPNV mit Schienenbahnen ergeben mit der Stadt Karlsruhe. Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag mit dem Karlsruher Verkehrsverbund. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter des Anteilseigners und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VBK 83 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 20 20 20 20 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen 2009 – 2012 2009 2010 2011 2012 1. Anzahl der beförderten Personen 1) (in Mio) 104,3106,1107,6 107,9 2. Beförderungsleistung (in Mio Wagenkilometer) - Straßenbahn 9,19,19,1 9,2 - Omnibus 4,14,34,1 4,2 Zusammen 13,213,413,2 13,4 3. Zuschussbedarf je beförderter Person (in €) 0,220,230,23 0,22 4. Fahrgelderträge - Gesamt (in Mio €) 49,249,756,5 59,4 - je Fahrgast (in €) 0,470,470,53 0,55 1) Gesamtverkehr mit Freifahrern und Gelegenheitsverkehr „brutto“ ohne Schwerbehinderte Entwicklung Fahrgäste 1) und Defizit 1994 - 2012 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 1 9 94 1996 1 9 98 2 0 00 2002 2004 20 06 20 08 20 1 0 2 0 12 Jahr 1) Gesamtverkehr mit Freif ahrern und Gelegenheitsverkehr ohne Schw erbehinderte 24,1 27,9 68,5 107,9 Fahrgäste in Mio. De fizit in Mio. € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VBK 84 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009 2010 2011 2012 Angestellte 4) 1.0731.0631.090 1.099 Beamte 4) 302827 27 Zwischensumme 1 1.1031.0911.117 1.126 An AVG / KVV / KASIG zu 100% abgeordnet: - Beamte 555 5 - Angestellte 111013 15 Zwischensumme 2 161518 20 Gesamtbelegschaft 1.0871.0761.099 1.106 Auszubildende 313134 38 1) Vollkraftstellen (ohne Teilzeit) 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die VBK konnte die Zahl der beförderten Personen im Geschäftsjahr 2012 verglichen mit dem sehr hohen Niveau von 2011 noch einmal steigern: Die vorläufige Fahrgastzahl ohne die schwerbehinderten Fahrgäste stieg auf 107,9 Mio. Die endgültige Schlussabrechnung mit dem Verbund steht jedoch noch aus. Die Betriebsleistung der VBK betrug 2012 13,4 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 13,2 Mio.). Die Betriebsleistungen auf der Schiene waren mit 9,2 Mio. Wagenkilometer nahezu unverändert, im Omnibusverkehr mit 4,2 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 4,1 Mio.) ebenfalls nahezu konstant. Der Personalaufwand stieg um 4,1 % auf 59,6 Mio. €. Der Anteil des Personalaufwands am Gesamtaufwand inkl. außerordentlichem Aufwand beträgt 43,9 % und stellt nach wie vor den größten Posten auf der Aufwandsseite dar. Die Beförderungserlöse betrugen 71,6 Mio. € und damit 1,5 Mio. € mehr als im Vorjahr. Die staatlichen Ausgleichszahlungen für die unentgeltlich beförderten Schwerbehinderten wurden mit dem gesetzlichen Prozentsatz von 2,53 % zu den Fahrgeldeinnahmen des Jahres 2012 hinzugerechnet. Das Defizit, welches durch die Alleingesellschafterin KVVH GmbH getragen wird, reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 24,3 Mio. € auf 24,1 Mio. €. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VBK 85 In 2012 wurden Investitionen von insgesamt 58,7 Mio. € getätigt. 35,0 Mio. € entfielen auf die Beschaffung von Fahrzeugen für die Personenbeförderung. 18,6 Mio. € wurden in die Streckeninfrastruktur und 0,8 Mio. € für Gebäude investiert. Weitere 3,2 Mio. € wurden für die Beschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie für die nächste Generation des rechnergestützten Betriebsleitsystem (ITCS) ausgegeben. Der Rest in Höhe von 1,1 Mio. € entfiel auf immaterielle Wertgegenstände und sonstige Anlagegüter. Die Bauarbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke Karlsruhe Süd-Ost konnten früher als geplant abgeschlossen und die Strecke im September 2012 in Betrieb genommen werden. Die VBK bestellten am 25. Oktober 2011 für den künftigen Betrieb im Karlsruher Schienennetz 25 Niederflur-Stadtbahnwagen. Der Auftragswert beträgt rund 75 Mio. €. Die neuen Fahrzeuge sollen ab Anfang 2014 ausgeliefert werden und vor allem die letzten noch vorhandenen Straßenbahnwagen aus den 1960er und 1970er Jahren ersetzen. Ausblick Für 2013 rechnen die VBK mit einer Konsolidierung der Fahrgastzahlen auf dem hohen Niveau des Jahres 2012. Das prognostizierte Defizit 2013 beträgt nach aktuellem Wirtschaftsplan 25,8 Mio. € und liegt damit über den Zahlen der Jahre 2011 (24,3 Mio. €) und 2012 (24,1 Mio. €). Vor der Einführung der Videoschutzanlagen hat der Vandalismus in und an den Stadt- und Straßenbahnen sowie an den Haltestelleneinrichtungen erheblich zugenommen. Um die Kosten für die Beseitigung von Vandalismusschäden weiter zu verringern, werden die VBK ihr Programm Stadtbahnwagen und bestimmte Haltestellen mit Videoschutzanlagen auszustatten fortführen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben bewiesen, dass sich die Maßnahme bewährt und der Vandalismus in den mit Video ausgestatteten Bereichen und Fahrzeugen spürbar zurückgegangen ist. Die Föderalismuskommission hat beschlossen, die Zuständigkeit für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) vollständig auf die Länderebene zu verlagern. Die Mittel allerdings werden nur bis 2019 bereitgestellt. Die Zweckbindung des GVFG ist nach derzeitigem Stand sogar nur bis 2013 gesichert. Das vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg eingebrachte Landes-GVFG ist vom Ministerrat gebilligt worden. Nach der Anhörung wurde es in der ersten Jahreshälfte 2011 verabschiedet. Das neue Landes-GVFG ersetzt das im Zuge der Föderalismusreform abgeschaffte GVFG und wird eine neue und verlässliche Rechtsgrundlage für die Förderung von Investitionsvorhaben der VBK bilden. Eine nicht zeitnahe Auszahlung von Fördermitteln für Investitionen nach dem GVFG wird Kosten für die Vor- und Zwischenfinanzierung verursachen, was das Ergebnis der VBK weiterhin belastet. Auch die ausgesetzte Förderung für Schienenfahrzeuge sowie die nicht ersichtliche Dynamisierung der im Landeshaushalt für die Busförderung zur Verfügung stehenden Mittel werden das Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VBK 86 Ergebnis der VBK belasten, wenn entsprechende Ersatzbeschaffungen notwendig werden. Das Land Baden-Württemberg plant eine Neuregelung der Bemessung der Ausgleichszahlungen gemäß § 45a Personenbeförderungsgesetz. Die finanziellen Auswirkungen für die VBK sind noch nicht absehbar. Für die VBK sind die Ausgleichszahlungen für die Studikarten bis Ende 2013 jedoch gesichert, da die VBK mit dem Land Baden-Württemberg eine Pauschalregelung vereinbart haben. Des Weiteren sind zwischen dem Land Baden-Württemberg und den VBK Verhandlungen über die Verlängerung der auslaufenden Pauschalvereinbarung für die ScoolCards im Gange. Sollte diese zu gleichen Bedingungen wie die vorherige verlängert werden, hätten die VBK weiter Planungssicherheit. Radreifen für Straßen- und Stadtbahnfahrzeuge können nur aus einer ganz bestimmten Stahlsorte gefertigt werden. Derzeit ist in Europa nur ein Stahlwerk in der Lage diesen Stahl herzustellen. Deswegen kommt es bei den Herstellern der Radreifen zu Lieferengpässen. Sollte sich die Situation verschärfen, könnte unter Umständen sogar der Betrieb nicht mehr in gewohntem Maße aufrechterhalten werden. Auf jeden Fall ist von weiteren Preissteigerungen für Radreifen auszugehen. Anfang 2013 hat die Schwestergesellschaft KASIG mit vorbereitenden Arbeiten für die unterirdische Haltestelle Marktplatz sowie mit dem Bau der Tunnelrampe in der Durlacher Allee begonnen. Zur Beschleunigung der Baumaßnahme hat - auf Empfehlung des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung der KASIG - der Herr Oberbürgermeister am 13.03.2013 die komplette Sperrung der Kaiserstraße zwischen Kronen- und Marktplatz für den Straßenbahnverkehr von Ende April bis Mitte November 2013 beschlossen. Dadurch können für die VBK unter Umständen neben erhöhten Betriebskosten auch Qualitätsverluste sowohl im Bahn- als auch im Schienenverkehr sowie Verluste bei den Tarifeinnahmen entstehen. Die Bundesregierung plant die Begrenzung der EEG-Kosten für Verkehrsunternehmen evtl. aufzuheben. Das Ergebnis der VBK würde im Falle der Realisierung dieses Vorhabens mit rd. 1 Mio. € belastet. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 247.460.233 € 23.809.289 € 49.004.394 € 788.789 € 0 € 321.062.705 € A B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000.000 € 38.864.426 € 138.864.426 € 2.000.000 € 62.553.936 € 115.162.229 € 2.482.114 € 321.062.705 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VBK 87 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +92.559 +89.559+100.472 +100.256 +98.380 +103.063 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +186-132+313-46 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +1.068+824+883+935 +840 +858 4. Sonstige betriebliche Erträge +13.978 +12.464 +12.358 +10.483 +11.704 +12.219 5. Personalaufwand -54.529-54.911-57.209-59.570 -57.675 -61.299 6. Materialaufwand -50.461-41.112-49.437-44.956 -49.390 -50.025 7. Abschreibungen -14.542-15.226-15.885-15.907 -15.500 -16.200 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.087-10.539-12.208-11.608 -10.897 -9.989 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +191+153+172+140 +230 +223 10. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -2.709-3.676-3.209-3.244 -2.810 -4.031 11. 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis -23.346-22.596 -1.471 -23.750 -246 -23.517 -246 -25.118 -246 -25.181 -246 13. Erträge aus Verlustübernahme 2) +23.431+24.222+24.322+24.086 +25.700 +25.750 14. Sonstige Steuern -85-155-326-323 -336 -323 15. Jahresüberschuss +0+0+0+0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)76,576,277,077,1 2. Umlaufintensität (in %)23,523,823,022,9 3. Investitionen (in T€)30.36533.36220.06358.741 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)52,949,95143,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)69,265,466,256,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 25,3- 27,0- 24,2- 24,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 16,9- 17,4- 17,5- 17,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 7,9- 7,4- 7,8- 6,5 4. Kostendeckung (in %)70,471,372,773,9 5. Cash Flow (in T€)- 9.290- 10.514- 9.520- 8.482 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)41,543,241,443,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)50.16551.03452.05553.861 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AVG 88 14. Albtal-Verkehrs- Gesellschaft mbH (AVG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@avg.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.avg.info Gründung:Unternehmensgegenstand: GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaStadt Karlsruhe100% = 7,0 Mio. € Aufsichtsrat: 15 Mitglieder, davon 10 OB Dr. Frank MentrupStR Ute Müllerschon Vertreter der Anteilseigner ( Vorsitz / ab 01.03.2013) LR Helmut Riegger und 5 Vertreter der OB a. D. Heinz Fenrich LR Dr. Christoph Schnaudigel Arbeitnehmer (Vorsitz / bis 28.02.2013) Willi Bischof (bis 03.07.2012) MD Elmar Steinbacher (stellv. Vorsitz) Ralph Gutschmidt (ab 03.07.2012) OB Johannes Arnold Uwe Klein (ab 03.07.2012) LR Jürgen Bäuerle Kurt Lackinger StR Karl-Heinz Jooß Iris Preiß Dietmar Maier (bis 28.02.2012)Joachim Sahner StR Sven Maier Daniel Van Vlem Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Transport Technologie-Consult 44% = 33.745,27 € Karlsruhe GmbH (TKK) Wichtige Verträge: Vertrag vom 26.07.1995 mit der Deutschen Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Regionalbereich KA, über die Verpachtung der Strecke Grötzingen-Bretten, Bretten-Eppingen und mit dem 2. Nach- tragsvertrag vom 04.12.1997 die Strecke Eppingen-Heilbronn sowie von Teilbereichen der Bahn- höfe Bretten, Grötzingen und Heilbronn und des gesamten Bahnhofs Eppingen. Mit Nachtrags- vertrag Nr. 4 vom 20.06.2000 wurde die Vertragsdauer bis zum 31.12.2025 verlängert. Verkehrsvertrag mit dem Land Baden-Württemberg vom 29.10.2004 über Angebote im Schienen- personennahverkehr im Raum Karlsruhe. Der Vertrag trat rückwirkend zum Fahrplanwechsel Dezember 2003 in Kraft und ist befristet bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013. Vertrag vom 17.06.1999 mit der Deutschen Bahn AG, DB Netz, Niederlassung Südwest und der Stadt Maulbronn über die Verpachtung der zur DB-Strecke Maulbronn-Maulbronn-West gehörenden Grundstücke und Teilflächen, der sich hierauf befindlichen Betriebsanlagen sowie die Übernahme des Betriebes der Eisenbahninfrastruktur für den öffentlichen Verkehr durch die AVG. Die Vertragslaufzeit endet am 31.12.2025. Verkehrsvertrag vom 16.03.2009 mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd über Angebote im Schienenpersonnenahverkehr im Land Rheinland- Pfalz. Der Vertrag trat rückwirkend zum 01.01.2009 in Kraft und endet am 31.12.2016. Daneben bestehen zahlreiche Vereinbarungen mit angeschlossenen Gebietskörperschaften . Bau und Betrieb von Verkehrs- und artverwandten Unternehmen (Personen- und Güterverkehr) sowie die Beteiligungen an solchen (GV in der Fassung vom 01.02.2006). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Niederlassung Stuttgart geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AVG 89 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 8,7 8,6 8,1 8,7 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) 163158 155 163 Angestellte 4) 459461 480 517 Beamte 4) 00 0 0 Zwischensumme 1 622619 635 680 Über VBK GmbH zu 100% an AVG mbH abgeordnet: - Beamte 33 3 3 - Angestellte 22 2 2 Zwischensumme 2 55 5 5 von AVG an KASIG abgeordnet: - Angestellte 22 2 3 Gesamtbelegschaft 625622 638 682 Auszubildende 33 3 5 1) lt. Anhang zum Prüfungsbericht 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2012 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Jahr - in Mio. - 28,2 47,2 70,4 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AVG 90 Leistungszahlen 2009 - 2012 2009 2010 2011 2012 1. Fahrgastzahlen ÖPNV (in Mio) 70,069,870,30 70,4 2. Beförderungsleistung ÖPNV (in Mio Wagenkilometer): - Bahnverkehr 17,5918,1218,13 18,00 - Kraftomnibusverkehr 3,993,993,99 3,42 Zusammen 21,5822,1122,12 21,42 3. Durchschnittliche Fahrgeldeinnahmen im 0,530,500,58 0,58 ÖPNV je beförderte Person (netto) in € 4. Omnibusgelegenheitsverkehr (Ausflugs- und Mietwagenverkehr): - beförderte Personen 28.18324.64826.874 24.572 - km-Leistung (in Mio.) 0,350,330,36 0,30 5. Güterverkehr (Beförderungsleistung in to) - Bahn 409.893471.521518.084 570.763 - Lastkraftwagen 8.44900 0 Zusammen 418.342471.521518.084 570.763 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Im Geschäftsjahr 2012 blieb die Fahrgastzahl, verglichen mit dem Vorjahr, nahezu konstant und betrug 70,4 Mio. (Vorjahr: 70,3 Mio.). In diesem Wert sind die in Kooperation mit DB Regio AG betriebenen Strecken im Enztal, im Murgtal und Heilbronn-Öhringen enthalten. Die Betriebsleistung im Straßen- und Stadtbahnbetrieb sank geringfügig auf 18,0 Mio. Wagenkilometer. Bei der AVG entwickelte sich der Schienengüterverkehr im Jahr 2012 positiv und somit gegenläufig zur allgemeinen Entwicklung. Die Transportmenge stieg um 10,2 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem durch den weiteren Ausbau der Kooperationsverkehre konnten neue Leistungen bzw. Mehrverkehre generiert werden. Die Entwicklung der Branche Reise und Touristik war geprägt von dem nach wie vor sehr großen Preisdruck. Vor diesem Hintergrund entschloss sich die AVG das AVG-Reisebüro in der Lammstraße zu schließen und sich zukünftig im Bereich Busreisen auf das Arrangement von Gruppen-, Vereins- und Firmenreisen sowie die Busvermietung inkl. Fahrer zu beschränken. Der Aufbau der zentralen Leitstelle im neuen Betriebshof Gerwigstraße wurde im August 2012 mit dem Umzug der Zugleitung Eppingen fortgesetzt. Bis 2014 sollen alle AVG-Zugleitungen und Zugüberwachung räumlich zusammengefasst sein, um somit Kommunikationswege und Kosten zu verringern. Ansonsten war der Bereich Infrastruktur überwiegend von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten geprägt. Die Beförderungserlöse lagen 2012 geringfügig über den Vorjahreswerten, die Bestellerentgelte des Landes Baden-Württemberg stiegen planmäßig leicht an. Die AVG schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 318 T€ ab. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AVG 91 Das 2012 getätigte Investitionsvolumen belief sich auf 11,5 Mio. €. Die AVG hat zusammen mit den VBK im Jahr 2010 bei der Firma Bombardier insgesamt 30 Zweisystemfahrzeuge bestellt, die ab 2013 in Betrieb genommen werden sollen. Ausblick Für 2013 rechnet die AVG mit einem leichten Rückgang der Fahrgastzahlen. Zu dieser Verringerung kommt es, da die AVG bei der Ausschreibung des Buslinienbündels Ettlingen I nicht mehr den Zuschlag erhalten und somit dieses Linienbündel zum 09.12.2012 an einen Konkurrenten verloren hat. Zur Verbesserung der Einnahmen führen alle Verkehrsverbünde, in denen die AVG tätig ist, für 2013 Tariferhöhungen durch. So hat der KVV zum Fahrplanwechsel am 09.12.2012 eine Tariferhöhung von durchschnittlich 4,2 % beschlossen. Der Landkreis Karlsruhe hat den Vertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Abwicklung der Verkehre im Landkreis durch die Verkehrsunternehmen der Stadt Karlsruhe zum 31.12.2013 gekündigt. Die AVG ist sehr daran interessiert, über die Stadt- und Straßenbahnverkehre im Landkreis Karlsruhe einen neuen Verkehrsvertrag abzuschließen. Da sie Inhaberin der Straßenbahnkonzessionen bis 2025 ist, sind die Voraussetzungen für eine vertragliche Fortführung dieser Leistungen aussichtsreich. In der Region Heilbronn wird derzeit das Stadtbahnnetz Richtung Norden erweitert. Die AVG ist daran interessiert, im Rahmen dieses Ausbaus weitere Verkehrsleistungen zu erbringen. Das Land Baden-Württemberg plant, die Stadtbahnverkehre der AVG in Baden- Württemberg zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 neu zu vergeben sowie in einem Verkehrsvertrag zusammenzufassen. Darüber hinaus ist beabsichtigt, einen Teil der Leistungen ab 2017 in den Wettbewerb zu überführen. Die AVG ist bestrebt, die Leistungen weiter zu erbringen und einen auskömmlichen Verkehrsvertrag abzuschließen. Wegen Risiken wird im Wesentlichen auf die Ausführungen bei der VBK bzw. beim KVV unter Nr. 13 bzw. 16 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.ä. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive latente Steuern 94.262.418 € 635.342 € 92.700.934 € 4.098.490 € 29.388 € 3.435.953 € 195.162.525 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 7.000.000 € 28.249.235 € 17.897.242 € 7.198.362 € 60.344.839 € 0 € 56.399.651 € 77.523.883 € 894.152 € 195.162.525 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AVG 92 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1)2) Plan 2013 1)2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +126.188 +148.912 +138.794 +140.796+130.298+132.118 2. Bestandsveränderungen an unfertigen Bauten und Leistungen+4.430-4.557-142-11+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+98+125+116+55+100+100 4. Sonstige betriebliche Erträge+21.312 +16.287 +16.288 +13.752+14.997+15.215 5. Materialaufwand und Fremdleistungen-96.609 -113.508 -104.387 -99.568 -95.018-95.706 6. Personalaufwand-37.414-29.971-31.806-35.806-33.301-34.669 7. Abschreibungen-1.426-1.792-2.120-2.805-4.000-4.000 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-14.583-13.073-15.306-15.119-11.546-12.751 9. Erträge aus Beteiligungen, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+662+239+327+352+0+0 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.498-2.426-1.462-1.374-1.200-994 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+1.160+23 6+302+272+330-687 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-418-93-111+98-50+0 13. Sonstige Steuern-39-35-38-52-41-250 14. Jahresüberschuss+70 3+108+153+318+239-937 15. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr+5.917+6.620+6.728+6.880 16. Einstellungen in Gewinnrücklagen+0+0+0+0 17. Bilanzgewinn+6.620+6.72 8+6.880+7.198 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) ohne Bauleistungen für Dritte (betrifft Umsatzerlöse und Materialaufwand) und Sonderpostenverrechnung (in "sonstige betriebliche Erträge" und "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten). 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)42,051,755,548,3 2. Umlaufintensität (in %)57,946,342,649,9 3. Investitionen (in T€)41.37042.61718.28811.513 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)21,030,931,430,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)49,959,856,764,0 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,5+ 0,1+ 0,1+ 0,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 2,0+ 0,2+ 0,3+ 0,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,3+ 1,5+ 0,9+ 0,9 4. Kostendeckung (in %)86,289,889,491,0 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 11.979- 1.869+3.508+ 5.047 b) nach Ertragsteuern + 11.561- 1.962+ 3.359+ 5.14 5 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)24,718,620,523,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)59.86348.18649.85 352.501 Anmerkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TTK 93 15. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gerwigstr. 53Telefon: 0721 / 62503-0Info@ttk.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 62503-33www.ttk.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Udo SparmannAlbtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 44% = 33.745,27 € Dr. Ing. Udo Sparmann 5% = 3.834,69 € PTV Planung Transport Verkehr 51% = 39.113,82 € AG 100% = 76.693,78 € Gesellschafterversammlung: Dr. Ing. Thomas Schwerdtfeger (PTV) Dr. Walter Casazza (AVG) Dr. Ing. Udo Sparmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit Herlan Grundstücksgesellschaft GdbR vom 20.09.1996 sowie Anschlussmietvertrag vom 26.11.2002 über die Anmietung von Erweiterungsflächen in einem Neubau ab August 2003 am gleichen Standort. Beratung und Planung im Verkehrswesen mit ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Methoden unter Verwendung DV-gestützer Verfahren (GV in der Fassung vom 20.01.1998). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TTK 94 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 25,0 26,0 26,0 28,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 25,0 26,0 26,0 28,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2009 - 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Gegenüber dem Vorjahr hat sich der ausländische Markt mit Ausnahme von Frankreich stärker entwickelt als der deutsche Markt. Das findet seinen Niederschlag in einem höheren Auslandsanteil der Umsätze von 50 %. Der Markt in Großbritannien stagniert weiterhin. Größere Umsatzanteile im Ausland konnten durch Projekte in Holland, Luxemburg und Schweden bzw. Skandinavien hinzu gewonnen werden. Der französische Markt gestaltet sich schwieriger als in der Vergangenheit. Die Erfolgsquote bei Ausschreibungen ist zurückgegangen, aber mit 30 bis 40 % immer noch akzeptabel. Der häufigste Grund der Absage ist der Preis. Es ist zu vermuten, 2009201020112012 1. Betriebsleistung pro Mitarbeiter (in T€) 122108112119 2. Auftragssumme (in T€) 1) 2.0001.7001.9002.300 3. Auslandsanteil am Erlös 2) (in %) 55554650 1) Zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres 2) Rohertrag Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TTK 95 dass bei den Wettbewerbern in Frankreich Überkapazitäten vorhanden sind, die durch günstige Preisgestaltung reduziert werden sollen. Für die TTK bedeutet dies einen Rückgang der Margen im französischen Markt. Erfreulich demgegenüber ist die Entwicklung am deutschen Markt. Es konnte ein „Generalplanervertrag für das Projekt Elektrifizierung und Ausbau der Schönbuchbahn“ gewonnen werden. Durch dieses Großprojekt besteht eine längerfristige Grundauslastung. Der Auftragsbestand hat sich erhöht. Die Auftragssumme am Ende des Berichtsjahres auf 2,3 Mio. € angestiegen. Entwicklung des Auftragsbestandes 1999 - 2012 (in T€) 0 1.000 2.000 3.000 4.000 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2 0 1 0 2011 2012 Jahr 1.900 1.600 3.400 1.700 3.300 2.300 Ausblick Für das Jahr 2013 rechnet die TTK dank der guten Auslastung wiederum mit einem guten Ergebnis. Die auf das gesamte Jahr gesehene Auftragslücke hat sich zwischenzeitlich geschlossen. Für den geplanten Umsatz liegen entsprechende Bestellungen vor. Das laufende Geschäftsjahr zeigt einen positiven Trend im skandinavischen Markt. In Großbritannien herrscht weiterhin große Zurückhaltung hinsichtlich von Projekten im Portfolio der TTK. Im französischen Markt wird auf den Preisdruck reagiert. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 100.832 € 175.473 € 870.735 € 539.736 € 11.949 € 1.698.725 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 76.694 € 200.000 € 360.627 € 294.001 € 931.322 € 262.966 € 504.437 € 1.698.725 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 TTK 96 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2012 2009201020112012 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+4.576+3.380+2.684+2.893 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen-1.520-584+224+433 3. Sonstige betriebliche Erträge+34+61+48+51 4. Personalaufwand-1.621-1.730-1.850-1.910 5. Aufwendungen für bezogene Leistungen-509-166-142-447 6. Abschreibungen-43-37-32-53 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-485-494-457-541 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+6+3+7+4 9. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+438+433+482+430 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-136-135-150-135 12. Sonstige Steuern-1-1-1-1 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+301+297+331+294 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)4,73,54,35,9 2. Umlaufintensität (in %)94,896,295,593,4 3. Investitionen (in T€)41245465 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)45,649,552,054,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)963,91.432,81.206,3923,6 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 9,9+ 10,6+ 11,4+ 8,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 42,5+ 36,9+ 35,3+ 31,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 19,4+ 18,3 18,417,3 4. Kostendeckung (in %)114,9115,2117,1112,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 481+ 470+ 514+ 483 b) nach Ertragsteuern + 344+ 334+ 363+ 347 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)61,071,374,564,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)64.82366.54871.16368.212 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVV 97 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0Info@kvv.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-7159www.kvv.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 29.07.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaStadt Karlsruhe 52% =33.233,97 € Landkreis Karlsruhe 20% =12.782,30 € Landkreis Germersheim 8% =5.112,92 € Landkreis Rastatt 8% =5.112,92 € Stadt Baden-Baden 8% =5.112,92 € Landkreis Südl. Weinstraße 2% =1.278,23 € Stadt Landau 2% =1.278,23 € 100% =63.911,49 € Aufsichtsrat: OB Dr. Frank MentrupBM Toni Huber ( Vorsitz / ab 01.03.2013) KR Günter Kast OB a. D. Heinz Fenrich Ltd. MR Dr. Lothar Kaufmann ( Vorsitz / bis 28.02.2013) StR Gabriele Luczak-Schwarz LR Dr. Fritz BrechtelKlaus Maas ( stellv. Vorsitz ) StR Sven Maier LR Dr. Christoph SchnaudigelStR Yvette Melchien ( stellv. Vorsitz ) KR Jürgen Nelson LR Jürgen BäuerleOB a. D. Josef Offele BM Wolfgang BratzelStR Hans Pfalzgraf Sonja Döring LR Theresia Riedmaier OB Wolfgang GerstnerOB Hans-Dieter Schlimmer MdB Heinz Golombeck Günter Seifermann BM a. D. Gerrit Große (bis 31.01.2012)BM Harald Seiter BM Dietmar Späth (ab 01.02.2012)Ltd. MR Elmar Steinbacher BM Walter Heiler, MdL StR Rainer Weinbrecht StR Johannes HonnéTim Wirth Wichtige Verträge: Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt, den Städten Karlsruhe und Baden-Baden sowie der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH über die weitere Finanzierung des Karlsruher Verkehrsverbundes. Die neue Vereinbarung trat zum 01.01.2010 in Kraft und gilt bis zum 31.12.2018. Die Vereinbarung mit dem Land Rheinland-Pfalz wurde bis zum 31.12.2012 verlängert. Daneben bestehen eine Vielzahl von Verträgen mit den Verkehrsunternehmen über die Durchführung der Verbundverkehre. 28 Mitglieder, davon 10 Verteter der Stadt Karlsruhe, 5 Vertreter des Landkreises Karlsruhe, je 3 Vertreter der Landkreise Germersheim und Rastatt sowie der Stadt Baden- Baden, je ein Vertreter des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau und je ein Vertreter der Länder Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz Die Gesellschaft dient den Zwecken desöffentlichen Personennahverkehrs. Sie wurdegegründet,umdieWettbewerbsfähigkeitdesöffentlichen Personennahverkehrsin der Region Karlsruhe vor allemdurch die Einführung von einheitlichen Tarifen(Verbundtarif) für alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Abstimmung der Fahrpläne der verschiedenen Verkehrsunternehmen zu verbessern (GV in der Fassung vom 14.12.1998). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVV 98 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 13 13 13 13 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) 000 0 Angestellte 4) 434544 46 Beamte 4) 000 0 Gesamtbelegschaft 434544 46 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2009 – 2012 2009201020112012 1. Zahl der Fahrgäste im Verbundgebiet 175177178178 (in Mio) 2. Fahrgeldeinnahmen im Verbundgebiet 115119122126 (in Mio €) -ohne Schwerbehinderte und ohne Abgeltung Schüler nach § 45 a PBfG- 3. Fahrgeldeinnahmen je Fahrgast (in €) 0,660,670,690,71 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVV 99 Finanzielles Engagement der Gesellschafter 2009 – 2012 (Verlustabdeckung) 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Stadt Karlsruhe 9511.1281.055 1.062 Landkreis Karlsruhe 366434406 408 Landkreis Germersheim 146173162 163 Landkreis Rastatt 146173162 163 Stadt Baden-Baden 146173162 163 Landkreis Südliche Weinstraße 111212 12 Stadt Landau 111212 12 Zusammen 1.7772.1061.971 1.983 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Zahl der beförderten Personen der Verbundunternehmen stieg im Geschäftsjahr 2012, im Vergleich zum Vorjahr, geringfügig um 0,3 % auf 178,0 Millionen an. Dabei handelt es sich um sogenannte „Verbundbeförderungsfälle“, das heißt Umsteiger zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und -unternehmen werden nur einmal gewertet. In dieser Zahl sind die ohne Entgelt beförderten schwerbehinderten Fahrgäste enthalten. Seit Gründung des KVV 1994 sind damit die Fahrgastzahlen kontinuierlich gestiegen. Seit 2011 werden die Fahrgelder auf der Grundlage der Ergebnisse der Fahrgasterhebung, die im Auftrag des KVV 2008 und 2009 im Verbundgebiet durchgeführt worden ist, zugeschieden. Darauf haben sich die Gesellschafter des KVV im Jahr 2010 verständigt. Die Fahrgeldeinnahmen der Verbundunternehmen im Verbundgebiet erhöhten sich um 3,46 % auf 126,3 Mio. €. Entw icklung der Fahrgeldeinnahmen 1994 - 2012 0 20 40 60 80 100 120 140 1994 1996 1 9 9 8 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Jahr - in Mio. € - 25 126 72 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVV 100 Der KVV erhielt auch im Jahr 2012 als Ausgleich für die verbundbedingten Lasten sowie für die Verbundorganisation Zuschüsse von den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2012 0 50 100 150 200 1994 1996 1 9 9 8 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Jahr - in Mio. - 55 178 160 Ausblick Für 2013 rechnet der KVV mit einer Konsolidierung der Fahrgastzahlen in seinem Verbundgebiet. Unter Berücksichtigung der Tarifanpassung zum 09.12.2012 um durchschnittlich 4,2 % geht der KVV davon aus, dass die Fahrgeldeinnahmen der Verbundunternehmen im Jahr 2013 voraussichtlich leicht steigen. Der KVV wird weiter mit attraktiven Angeboten und hoher Qualität versuchen, zusätzliche Stammkunden zu gewinnen und zu halten, um die Einnahmen zu verbessern. Die Bundesregierung plant, die Begrenzung der EEG-Kosten für Verkehrsunternehmen evtl. aufzuheben. Die Kosten der betroffenen Verkehrsunternehmen im KVV (VBK, AVG und DB Regio) würden im Falle der Realisierung dieses Vorhabens mindestens um geschätzte 3,5 bis 4,0 Mio. € steigen. Diese Mehrkosten könnten voraussichtlich nicht vollständig durch Tarifanpassungen ausgeglichen werden Wegen weiterer Risiken wird auf die Ausführungen bei der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH unter Nr. 13 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand Rechnungsabgrenzungsposten 37.458 € 14.688.760 € 46.032 € 12.237 € 14.784.487 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss / -fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 63.911 € 0 € 63.911 € 214.280 € 14.506.296 € 14.784.487 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVV 101 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 2) + 5.074+6.245+5.955+7.774 +6.295 +6.293 2. Sonstige betriebliche Erträge +10.344+9.783+9.831+9.866 +9.876 +10.168 3. Personalaufwand - 1.674-1.741-1.766-1.814 -1.829 -2.110 4. Abschreibungen - 118-89-48-17 -100 -130 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2) -15.444 -16.320-15.965-17.809 -16.872 -17.142 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +42+17+22+16 +10 +10 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen + 0+0+0+0 +0 -5 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.776-2.105-1.971-1.984 -2.620 -2.916 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag + 0+0+0+0 +0 +0 10. Sonstige Steuern -1-1+0+0 -3 -3 11. Zuschüsse der Gesellschafter nach § 5 des Gesellschaftervertrages +1.777+2.106+1.971+1.984 +2.623 +2.919 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag +0+0+0+0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Die Vertriebskosten werden ab dem Wirtschaftsjahr 2001 brutto verbucht, d. h. als Umsatzerlöse und als Aufwendungen aus Vertriebskostenübernahme (AVG / VBK / BBL). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)2,21,10,40,3 2. Umlaufintensität (in %)97,798,799,499,7 3. Investitionen (in T€)1157610 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)1,00,70,60,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)43,763,6143,4170,6 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 35,0- 33,7- 33,1-25,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-2.780-3.296- 3.083- 3.104 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-27,0- 23,1- 18,0- 13,4 4. Kostendeckung (in %)29,434,433,539,6 5. Cash Flow (in T€)-1.659- 2.018-1.923- 1.967 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)9,79,69,99,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)38.92838.69040.12039.438 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Baden Airpark 102 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Victoria Boulevard A 106Telefon: 07229 / 66-2125Amt11@Landkreis-Rastatt.de 77836 RheinmünsterTelefax: 07229 / 66-2309 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.03.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Hermann Merx (bis 28.02.2013)Stadt Karlsruhe43,90% =14.400 € Dieter Au (ab 01.05.2013)Stadt Baden-Baden15,55% = 5.100 € Landkreis Karlsruhe12,65% = 4.150 € Landkreis Rastatt12,65% = 4.150 € Stadt Bühl 4,27% = 1.400 € Gemeinde Hügelsheim 4,88% = 1.600 € Gemeinde Rheinmünster 4,88% = 1.600 € Stadt Rheinau 1,22% = 400 € 100% = 32.800 € Gesellschafterversammlung: OB a. D. Heinz Fenrich (Vorsitz / bis 21.04.2013) OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz / ab 22.04.2013) Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Baden Airpark GmbH34,17% = 8,559 Mio. € Wichtige Verträge: In der Rahmenvereinbarung vom 30.07.2003 zwischen dem Land Baden-Württemberg, der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) und der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) haben sich die FSG und die BTG als Gesellschafter der Baden-Airpark GmbH (BAG) verpflichtet, zu deren Fortentwicklung, insbesondere für Investitionen und Folgelasten in den Jahren 2003 bis 2015, in jährlich gleichen Teilbeträgen Gesellschafterzuschüsse an die BAG in Höhe von insgesamt 114 Mio. € im Verhältnis zwei Drittel (FSG) zu einem Drittel (BTG) zu leisten. Beteiligung von Kommunen, Landkreisen und sonstigen öffentlichen Körperschaften sowie ggf. Privaten aus der Region an der als Tochtergesellschaft der Flughafen Stuttgart GmbH gegründeten Baden Airpark Erwerbs GmbH heute Baden Airpark GmbH (GV in der Fassung vom 11.07.2007). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wissler, Protzen & Partner in Baden-Baden geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Baden Airpark 103 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe 2009 – 2012 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erhöhung Kapitalrücklage 1.2831.2831.283 1.283 2. Verwaltungskostenumlage 101012 9 Zusammen 1.2931.2931.295 1.292 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 2009201020112012 Arbeiter 3) 0,00,00,00,0 Angestellte 3) 0,00,00,00,0 Beamte 3) 2,02,02,02,0 Gesamtbelegschaft2,02,02,02,0 Auszubildende---- 1) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 2) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 3) Sonderregelung als geringfügig Beschäftigte Leistungszahlen Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) 2009 2010 2011 2012 1. Flugbewegungen 43.48744.78945.298 42.269 2. Passagiere 1.101.733 1.192.894 1.126.500 1.299.291 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Baden Airpark 104 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die wirtschaftliche Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) ist an die Entwicklung der Baden Airpark GmbH (BAG) gekoppelt. Im Geschäftsjahr 2012 konnte die Baden Airpark GmbH bei den Passagierzahlen entgegen dem allgemeinen Trend der kleineren internationalen Verkehrsflughäfen ein Wachstum um 15,3 % im Vergleich zum Vorjahr (1.126.500 Passagiere) errei- chen. Mit insgesamt 1.299.291 Passagieren wurde das Jahr 2012 zum passagier- stärksten Jahr seit Bestehen der Gesellschaft. Entwicklung der Passagierzahlen 1997 - 2012 0 200.000 400.000 600.000 800.000 1.000.000 1.200.000 1.400.000 1997 1 9 9 9 2001 2003 2005 2007 2009 2011 Jahr 20.544 292.456 623.052 1.299.291 1.151.583 Der Linienverkehr stellt mit 1.040.283 Fluggästen (80 %) weiterhin die wichtigste Säule des Verkehrsaufkommens dar. Hauptumsatzträger mit 158.164 Fluggästen blieb die Verbindung in die Hauptstadt Berlin gefolgt von Mallorca mit 130.152 Pas- sagieren. Die bisher gut ausgelastete Destination Hamburg wurde im Rahmen der Konsolidie- rungsbemühungen der Air Berlin am 31.10.2012 eingestellt. Ohne Unterbrechung konnte zum 02.11.2012 mit der Fluggesellschaft OLT Express das Ziel zunächst wieder angeflogen werden. Dennoch blieb es mit 95.668 Passagieren bei einem Rückgang um rd. 14 %. Auch 2012 - seit 2004 bereits zum neunten Mal - konnte die Baden Airpark GmbH ein positives Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von rd. 5,3 Mio. € erzielen. Der Jahresfehlbetrag von rd. 2,7 Mio. € ist auf die hohen Abschreibungen auf die Investitionen in den Flughafenausbau zurückzuführen. Die Finanzierung der BAG ist aufgrund der Vereinbarung vom 30.07.2003 zwischen der BAG und den Gesellschaftern Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) und Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) gesichert. Ausblick Durch die Umstrukturierung im Jahre 2003 und dem damit verbundenen Ausbau des Baden Airpark wurde eine stabile Basis für den Flughafen als bedeutende Infrastruk- tureinrichtung innerhalb der Region geschaffen. Bereits jetzt kann ein großer Teil der künftigen Investitionen aus erwirtschafteten Abschreibungen bestritten werden. Dar- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Baden Airpark 105 über hinaus belasten die über die Einlagen der Gesellschafter und des Landes finan- zierten Investitionen und die sich daraus ergebenden Abschreibungen im Endeffekt das Eigenkapital nicht, da sie über die Kapitalrücklagen kompensiert werden können. Ein weiterer Schritt zur Stärkung des Standorts stellt die geplante Verbesserung der äußeren Erschließung zunächst durch einen direkten Autobahnanschluss und in einer zweiten Stufe die Realisierung eines Stadtbahnanschlusses dar. Für den Auto- bahnanschluss sollen im Jahr 2013 die planungsrechtlichen Weichen gestellt wer- den. Mit der Eröffnung der Ryanair-Basis im März 2012 wurde eine Basis von über 700.000 jährlichen Ryanair-Passagieren gelegt, den es zu halten und auszubauen gilt. Ab Anfang Mai 2013 startet die Fluggesellschaft Germania im Auftrag der TUI und anderer Reiseveranstalter bis zu 14 mal pro Woche ab FKB zu neun Sonnen- destinationen und auch Air Berlin verstärkt die Anzahl der Flugziele über das Dreh- kreuz Berlin. Gleichwohl rechnet die Geschäftsführung aufgrund des derzeit bekann- ten Sommerflugplanes 2013 mit einem Rückgang der Fluggastzahlen um rd. 15 %. Im Bereich des Gewerbeparks stehen interessante Grundstücksverkäufe vor dem Abschluss, die zur Stärkung der angesiedelten Firmen führen und weitere Arbeits- plätze schaffen. Die Baden Airpark GmbH rechnet für 2013 mit einem gegenüber 2012 leicht rückläufigen positiven operativen Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern. Damit kann ein Anteil der hohen Abschreibungslast aus dem Ausbau selbst geleistet werden. Unter Berücksichtigung dieser Abschreibungen werden die Ergebnisse der nächsten Jahre jedoch negativ sein. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 37.789.771 € 166.458 € 42.546 € 37.998.775 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten 32.800 € 37.789.770 € 37.822.570 € 6.800 € 169.405 € 37.998.775 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Baden Airpark 106 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2009 - 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0+0+0+0+0+0 2. Sonstige betriebliche Erträge+22+25+25+25+26+27 3. Materialaufwand+0+0+0+0+0+0 4. Personalaufwand-11-11-11-11-11-11 5.Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-15-15-14-15-16-16 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+11+8+8+8+1+0 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-7-7-8-7+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+0+0+0+0+0+0 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)99,499,499,499,4 2. Umlaufintensität (in %)0,60,60,60,6 3. Investitionen (in T€)2.9232.9232.9232.923 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)99,599,599,599,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)100,1100,1100,1100,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)+ 0+ 0+ 0+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)32,132,833,533,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)5.3305.4285.4645.463 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 GWK 107 18. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH (GWK) i. L. Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ottostr. 21, 76227 Karlsruhe;Telefon: 0721 / 133-7081hanselmann@afa.karlsruhe.de Industriestr. 1, 76189 Karlsruheoder 0721 / 5000657robert.kassel@alba.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1993 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Udo HanselmannALBA Nordbaden GmbH 50% =13.000 € (Stadt Karlsruhe)Stadt Karlsruhe 50% =13.000 € Robert Kassel100% =26.000 € (ALBA Nordbaden GmbH) Gesellschafterversammlung: Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den Gesellschaften und lag im Jahr 2012 bei der Stadt Karlsruhe, vertreten durch Frau Stadtverwaltungsrätin Carola Reich. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Duale Systeme - Leistungsvertrag vom 11.07./26.07.07 mit EKO-Punkt GmbH, beendet zum 31.08.11 Duale Systeme-Leistungsvertrag vom 22.01./28.01.08 mit Redual GmbH, beendet zum 31.08.11 Duale Systeme-Leistungsvertrag vom 08.01./14.01.08 mit Zentek GmbH & Co. KG, beendet zum 31.08.11 Sammlung u. Sortierung vom 02.03. bzw. 26.03.1993 mit Stadt Karlsruhe, Laufzeit wie Leistungsverträge Entsorgung von Wertstoffen, insbesondere Einsammeln, Transportieren, Sortieren, und Vermarkten von Altstoffen nach der Verpackungsverordnung. Die Gesellschaft hat von der "Dualen System Deutschland" den Alleinauftrag für den Aufbau und Betrieb eines Systems zur Erfassung und Sortierung von Verkaufsverpackungen in der Stadt Karlsruhe. Zur Erfüllung dieser Aufgaben setzt die Gesellschaft Subunternehmer ein (GV in der Fassung vom 24.01.2002). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 GWK 108 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wird von der Treuhand Südwest GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Leistungszahlen 2009 – 2012 Verwertete Mengen (pro Einwohner und Jahr) 2009 2010 1) 2011 1) 2012 2) - in kg - - in kg - - in kg - - in kg - 1. Papier, Pappe, Karton (incl. Vereinssammlungen) 4752 51 0 2. Glas 00 0 0 3. Kunststoff, Dosen 109 9 0 4. Verbunde 32 2 0 1) Die ab 2010 ausgewiesenen Mengen stellen aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Vorjahren weiterhin die jeweilige Gesamtmenge aller Systembetreiber dar, wobei ab 2010 nur noch die Mengen der Systembetreiber Eko-Punkt, Redual und Zentek über die GWK abgewickelt wurden. 2) Keine operative Tätigkeit in 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 sowie Ausblick Die Gesellschaft war in 2012 nicht mehr operativ tätig. Bereits in der Gesellschaf- terversammlung vom 04.11.2011 wurde die Auflösung und Liquidation der Gesell- schaft beschlossen. Der Liquidationsbeschluss wurde ins Handelsregister eingetra- gen. Die Löschung der Gesellschaft erfolgt nach Vorliegen der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2012, somit in 2013. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 GWK 109 Vorläufige Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 17.538 € 107.477 € 125.015 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 26.000 € 76.532 € -2.121 € 100.411 € 2.227 € 22.377 € 125.015 € Vorläufige Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 – 2013 2009 2010 2011 2012 1) Plan 2012 2) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +4.004+671+450-3 2. Sonstige betriebliche Erträge +0+171+39+3 3. Aufwand für bezogene Leistungen -3.923-675-451+0 4. Personalaufwand -2-2-2-2 5. Abschreibungen +0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -75-108-79+0 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +8+3+1+0 8. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen +0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +12+60-42-2 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4-18+7+0 11. Sonstige Steuern +0+0+0+0 12. Jahresüberschuss +8+42-35-2 13. Ausschüttung bzw. Gewinnvortrag vom Vorjahr (saldiert) +61+69+111+76 14. Bilanzgewinn +69+111+76+74 1) vorläufige Zahlen. 2) Die Gesellschaft erstellt keinen Wirtschaftsplan. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 GWK 110 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)--- - II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)12,940,472,080,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,2+ 6,2-7,7 - 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 8,7+ 30,4-34,0-2,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,1+ 12,3-24,4-1,7 4. Kostendeckung (in %)100,185,484,6 - 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 12+ 60-42-2 b) nach Ertragsteuern + 8+ 42-35-2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Wohnungswesen und Stadtentwicklung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO 111 19. VOLKSWOHNUNG GmbH (VOWO) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger - Tor - Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 08.03.1951 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) Stadt Karlsruhe100% =37.000.000 € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: BM Michael Obert (Vorsitz) StR Karl-Heinz Jooß StR Dr. Heinrich Maul StR Bettina Meier-Augenstein (stellv. Vorsitz) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring Anne Segor StR Angela Geiger StR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: VOLKSWOHNUNG Service GmbH100% =1.100.000,00 € VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 100% =1.000.000,00 € Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 60% =300.000,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 50% =2.600.000,00 € Entwicklungsgesellschaft Cité mbH38,8% =2.000.000,00 € Wichtige Verträge: Mit der VOLKSWOHNUNG Service GmbH sowie der Konversionsgesellschaft Karlsruhe GmbH wurden Beherrschungs- u. Ergebnisabführungsverträge (Organschaftsverträge) geschlossen. Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnungen. Dazu gehört auch die angemessene Wohnversorgung einkommensschwacher Bevölkerungskreise. Die Gesellschaft errichtet und bewirtschaftet im eigenen Namen Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann auch die Errichtung solcher Wohnungen betreuen und fremde Wohnungen verwalten. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks kann die Gesellschaft auch andere Bauten errichten, betreuen, bewirtschaften oder verwalten, soweit diese wohnungswirtschaftlich, städtebaulich oder infrastrukturell bedingt sind oder der Wirtschaftsförderung dienen. Sie kanninsoweitauchTrägervonErschließungs-und Sanierungsmaßnahmen sein (GV in der Fassung vom 12.11.2007). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO 112 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Aufsichtsrates 2) 20 20 20 19 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentli- chung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Prüfung 2009). Leistungszahlen 2009 - 2012 2009 2010 2011 2012 1. Zahl der Mietinteressenten (Warteliste) 5.9276.7756.441 5.682 2. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen 12.33212.50912.578 12.578 - Gewerbe 112138143 156 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 3.2523.2523.351 3.453 - sonstige Mietverhältnisse 10010378 82 - eigengenutzte Einheiten 14 14 Zusammen 15.79616.00216.164 16.283 3. Bautätigkeit eigene Objekte -fertiggestellt- - Mietwohnungen 500 92 - Gewerbe 200 6 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 000 116 Zusammen 700 214 4. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen 8575924 3 - Gewerbe 1248164 64 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 60159332 32 - sonstige Mietverhältnisse 121010 10 Zusammen 1.5941.276110 109 5. Eigentumswohnungen - im Bau 01632 0 - verkauft 0031 1 - zum Verkauf angeboten 0032 1 - Mietkauf 000 0 - noch nicht verkauft 001 0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO 113 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 149 177 183 173 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 149 177 183 173 Auszubildende 11 10 8 9 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Im Geschäftsjahr 2012 konnte ein Jahresüberschuss von 4,9 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) erzielt werden. Insbesondere die Erträge der Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (5,15 Mio. €) und der VOLKSWOHNUNG Service GmbH (1,035 Mio. €) trugen zu dem Ergebnis bei. Diese Erträge unterstützten maßgeblich die Finanzierung des umfassenden Mo- dernisierungs- und Instandhaltungsprogramms in 2012. Ergebnisentwicklung 1994 - 2012 -20,0 -15,0 -10,0 -5,0 0,0 5,0 10,0 15,0 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2 0 1 0 2012 Jahr - in Mio. € - + 4,1 - 15,2 + 9,7 + 8,2 + 4,9 Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist weiterhin hoch. Allein im abgelaufenen Ge- schäftsjahr 2012 ließen sich 2.237 Wohnungssuchende bei der VOLKSWOHNUNG GmbH erstmalig vormerken. Per 31.12.2012 standen 303 Wohnungen leer (Vorjahr: 362). Dies entspricht einer Leerstandsquote von 2,4 % (Vorjahr: 2,9 %). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO 114 Neben dem Engagement in innovative Konzepte zur Energieeinsparung, Energieeffi- zienz und zum Umweltschutz zählt die kontinuierliche Modernisierung des Bestandes zu den Hauptaufgaben der Gesellschaft. Das umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramm entspricht sowohl den Energiezielen der Geschäftsfüh- rung zur Verringerung der CO 2 -Belastung in Karlsruhe als auch den gestiegenen Erwartungen der Mieter hinsichtlich bezahlbarer Heizkosten. In 2012 führte die Gesellschaft ihr umfangreiches Mietneubauprogramm im Karls- ruher Stadtgebiet weiter. Aufgrund anhaltender Nachfrage für attraktive Mietobjekte sieht die VOLKSWOHNUNG GmbH weiterhin günstige Vermarktungschancen. Ausblick Das Unternehmen entwickelt sich in den Jahre 2013 und 2014 positiv. Die konti- nuierliche Modernisierung des Wohnungsbestandes führt zu einer nachhaltigen Auf- wertung und Attraktivität des Immobilienportfolios sowie stabilen Mietumsätzen. Die Gesellschaft erwartet in den Jahren 2013 bis 2017 trotz weiterhin hoher Investi- tionen in den Wohnungsbestand stabile Jahresüberschüsse. Die Erträge aus Hausbewirtschaftung basieren auf langfristigen Verträgen und stel- len nachhaltige Einnahmen dar. Die Modernisierungsmaßnahmen verbessern die Vermietbarkeit der Bestände und ermöglichen eine moderate Steigerung der Um- satzerlöse. Die Modernisierungsmaßnahmen sind mittelfristig geplant, die Finanzie- rung ist über einen entsprechenden Liquiditätsplan sichergestellt. Durch den Neubau von Wohnungen und Gewerbeeinheiten erweitert die Gesell- schaft ihr Mietbestandsportfolio. Sie wird als Immobilienspezialist in der Region wei- terhin ein breites Leistungsspektrum rund ums Wohnen anbieten. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 509.103.364 € 31.970.141 € 20.650.366 € 29.126.635 € 369.003 € 591.219.509 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 112.003.725 € 4.863.817 € 153.867.542 € 8.545.836 € 428.806.131 € 0 € 591.219.509 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO 115 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+69.597 +72.820 +78.496 +85.537+84.733+81.480 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen +913+2.217+5.631+2.789-3.918+599 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+624+1.262+1.247+902+850+350 4. Sonstige betriebliche Erträge+6.509+4.473+3.250+5.935+1.756+1.285 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-36.235-36.520-43.900 -52.451-41.438-38.548 6. Personalaufwand-11.029-10.780-12.448 -11.029-12.526-12.174 7. Abschreibungen-9.550-10.899-10.807 -12.632-11.877-12.689 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-5.865-5.430-5.360-5.792-4.481-5.216 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4.576+4.717+3.880+7.261+7.983+6.284 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-14.403-14.024-13.799 -13.689-14.245-14.541 11. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen+0+0+0+0+0+0 12. Außerordentliche Finanzaufwendungen+0-2.201+0+0+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+5.137+5.635+6.190+6.831+6.837+6.830 14. Steuern-1.261-1.910-1.961-1.967-1.937-1.980 15. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag+3.876+3.725+4.229+4.864+4.900+4.850 16. Einstellung in Gewinnrücklagen+0+0+0+0 17. Entnahme aus Rücklagen+0+0+0+0 18. Bilanzgewinn+3.876+3.725+4.229+4.864 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)90,690,686,986,1 2. Umlaufintensität (in %)9,39,413,113,8 3. Investitionen (in T€)31.81937.44135.99920.755 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)25,225,424,726,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)27,828,028,530,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 5,6+ 5,1+ 5,6+ 5,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 2,7+ 2,6+ 2,8+ 3,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,3+ 3,1+ 3,0+ 3,1 4. Kostendeckung (in %)88,491,588,987,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 12.106+ 14.170+ 16.354+ 15.930 b) nach Ertragsteuern + 12.466+ 14.170+ 16.362+ 15.892 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)14,013,514,111,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)74.14660.90268.02663.753 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VoWo 116 Nachrichtlich: VOLKSWOHNUNG - Konzernabschluss 2012 Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 505.217.178 € 66.124.058 € 7.468.343 € 33.187.983 € 369.691 € 612.367.253 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 108.868.567 € 4.939.343 € 200.000 € 151.007.910 € 999.999 € 18.779.586 € 441.437.672 € 142.086 € 612.367.253 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2012 2009201020112012 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+86.102+93.012+114.502+126.817 2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten / Leistungen +4.045+2.856+5.451+1.262 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+2.826+2.613+1.254+909 4. Sonstige betriebliche Erträge+8.249+6.905+4.789+7.495 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-52.627-54.547-74.968-81.964 6. Personalaufwand-12.672-12.439-15.181-13.803 7. Abschreibungen-10.744-12.109-12.511-14.500 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-6.206-5.598-5.410-5.528 9. Erträge / Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen-304+224+690+868 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+593+404+380+367 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-14.790-14.398-14.159-14.093 12. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen+0+0+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+4.472+6.923+4.837+7.830 14. Außerordentliche Aufwendungen+0-133+0+0 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+361+0+7-42 16. Sonstige Steuern-1.727-2.027-2.052-2.022 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+3.106+4.763+2.792+5.766 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO Service 117 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger-Tor-Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.12.1989 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) VOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1,1 Mio. € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: Aufsichtsrat besteht aus BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Karl-Heinz Jooß dem Aufsichtsrat der StR Dr. Heinrich MaulStR Bettina Meier-Augenstein VOLKSWOHNUNG GmbH ( stellv. Vorsitz ) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring Anne Segor StR Angela GeigerStR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der VOLKSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der VOLKSWOHNUNG Service GmbH anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages . Facility Management-Vertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 20.05.2011 bzw. 23.05.2011. Die Gesellschaft übernimmt Bau- u. Versorgungsaufgaben im Interesse der VOLKSWOHNUNG GmbH wie auch Aufgaben mit öffentlichem Zweck inwohnungswirtschaftlicher,städtebaulicheroderinfrastruktureller Hinsicht sowie im Interesse der Wirtschaftsförderung. Sie ist zu allen MaßnahmenundGeschäftenberechtigt,durchdieder Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar gefördert werden kann (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates - 1) - 1) - 1) - 1) 1) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft VOLKSWOHNUNG GmbH. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO Service 118 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) 32,0 39,0 43,0 48,0 Angestellte 4) 2,5 2,5 5,5 4,5 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 34,5 41,5 48,5 52,5 Auszubildende 2,0 - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Bei der Durchführung ihrer Bauvorhaben wird die Gesellschaft von der VOLKSWOHNUNG GmbH technisch und kaufmännisch betreut. Des Weiteren erledigt die Muttergesellschaft alle anfallenden Verwaltungsarbeiten wie z. B. Personalwesen und Buchführung. Leistungszahlen 2009 - 2012 2009201020112012 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen96969696 - Gewerbe56464646 - Garagen + TG + Abstellplätze116110110110 - sonstige Mietverhältnisse7777 Zusammen275259259259 2. Verwaltete Objekte - Verwaltete Wohnungen4814491.0591.158 - Verwaltete Garagen3693699021.002 - Verwaltete Gewerbe18182727 Zusammen 1)8688361.9882.187 3. Geschäftsfeld Telemetrie - angeschlossene Einheiten 2) --10.00510.554 1) Im Zuge der Neustrukturierung zum 01.01.2011 übernahm das Unternehmen von der VOLKSWOHNUNG GmbH die komplette Verwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaften. 2) Geschäftsfeld wurde zum 01.01.2011 von der KES - Karlsruher Energieservice GmbH übernommen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO Service 119 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Der Jahresüberschuss stieg in 2012 auf 1.035 T€ (Vorjahr: 526 T€). Ergebnisentwicklung 2002 - 2012 0,0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr - in Mio. € - + 1,0 + 0,6 + 0,5 + 1,0 + 0,4 + 0,1 Die Zahl der durch die Gesellschaft mit Breitbandkommunikationstechnik (Kabel- fernsehen) ausgestatteten Objekte hat sich auf 14.269 Einheiten (Vorjahr 13.857) erhöht. Durch die Erschließungsmaßnahmen der Konversionsflächen in Neureut und Knielingen werden sich die Anzahl der Anschlüsse und damit die Umsätze weiter erhöhen. Ausblick Der aktuelle Wirtschaftsplan sieht in den nächsten Jahren stabile Jahresüber- schüsse vor. Nach Einschätzung der Geschäftsführung existieren keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Erträge aus der Hausbewirtschaftung sowie aus dem Breitbandkabel und Telemetriegeschäft basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Einnahmen dar. Ein Teil der Verträge sind mit der Muttergesellschaft abgeschlossen und stellen daher ein geringes Risiko dar. Die Risiken der Finanzierung konnten durch langfristige Verträge und durch frühzeitige Prolongationen bzw. Refinanzierun- gen der auslaufenden Darlehen reduziert werden, die Liquiditätslage ist gut. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsbegrenzungsposten 24.832.622 € 542.926 € 1.587.856 € 1.838.014 € 0 € 28.801.418 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.100.000 € 0 € 1.100.000 € 1.393.062 € 26.166.270 € 142.086 € 28.801.418 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO Service 120 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +6.476 +6.472 +9.289 +11.194+10.829 +11.079 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen -4-7-15+87+1 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+0+0+0+0 +0 4. Sonstige betriebliche Erträge +35+94+243+60+10 +16 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -2.013 -2.037-2.910-4.456-3.400 -3.747 6. Personalaufwand -1.643 -1.659-2.732-2.773-2.713 -2.937 7. Abschreibungen -1.194 -1.210-1.734-1.797-1.815 -1.850 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -683-470-937-679-1.411 -888 9. Zinserträge +2+2+2+31+0 +29 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -858-802-644-627-598 -550 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen +0-1+0+0+0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+118+381+562+1.040+903 +1.152 13. Steuern -39-43-36-5-42 -32 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +79+338+526+1.035+861 +1.120 15. Abzuführender Überschuss -79-338-526-1.035-861 -1.120 16. Bilanzgewinn 0+0+0+0+0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)94,894,881,986,2 2. Umlaufintensität (in %)4,95,218,113,8 3. Investitionen (in T€)2.4891893.065662 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)4,04,23,73,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)4,24,54,54,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 1,2+ 5,2+ 5,7+ 9,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 7,2+ 30,7+ 47,8+ 94,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,4+ 4,4+ 3,9+ 5,8 4. Kostendeckung (in %)100,7104,0103,3108,3 5. Cash Flow (in T€)+ 1.385+ 1.557+ 2.955+ 2.870 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)25,526,730,426,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)47.60939.97556.33452.826 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KGK 121 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.06.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) VOLKSWOHNUNG GmbH60% = 300.000 € Reiner KuklinskiSparkasse Karlsruhe Ettlingen30% = 150.000 € Stadt Karlsruhe10% = 50.000 € 100% = 500.000 € Aufsichtsrat: 9 stimmberechtigte Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Angela Geiger (bis Juni 2012) StR Dr. Heinrich Maul Michael Huber ( stellv. Vorsitz ) (Vorstandsvorsitzender Sparkasse) StR Bettina Meier-AugensteinStR Karl-Heinz Jooß StR Michael Borner (ab Juli 2012)Anne Segor Heinrich G. BirkenStR Karin Wiedemann (Vorstandsmitglied Sparkasse) Gäste (mit den Rechten eines AStR Michael KunzThomas Müllerschön beratenden Mitglieds) OR Prof. Hans Müller Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VOLKSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der KGK anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Hauptaufgabe ist die Durchführung der Konversion von Liegenschaften insbesondere im Raum Karlsruhe, besonders durch Erwerb, Neuordnung und Verwertung, um eine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik undMaßnahmenderInfrastrukturundWirtschaftsförderungzu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen (GV i.d.F. vom 17.03.1999). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KGK 122 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 6 5 5 4 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt seit 2007 kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2012 ein Jahresüberschuss in Höhe von rd. 5,2 Mio. € (2011: 1,7 Mio. €) erwirtschaften. Aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von rd. 4,6 Mio. € vor- genommen. Die Vermarktung der Objekte und Grundstücke verlief auch in 2012 auf- grund der hohen Nachfrage sehr gut, so dass überdurchschnittliche Erlöse ergebnis- wirksam wurden. Ausblick Für die nächsten beiden Jahre wird eine stabile Ertragslage erwartet. Die beiden Areale in Neureut und Knielingen mit insgesamt 82 ha waren bis zum 31.12.2012 zu ca. 98 % erschlossen und zu großen Teilen vermarktet. Die vollständige Verwer- tung der restlichen Wohnflächen ist bis zum Jahr 2015 geplant. Risiken bestehen, neben dem üblichen unternehmerischen Risiko, bei der Vermark- tung der Neubaugebiete durch mögliche Nachzahlungsverpflichtungen aufgrund des Kaufvertrages mit dem Bund sowie in der zeitlichen Verschiebung des ursprünglich geplanten Abzugs der Bundeswehr im Bereich „Gewerbegebiet“ in Neureut und der damit deutlich später als geplant beginnenden Erschließung und Vermarktung der Grundstücke. Ferner werden aufgrund von Schallschutz-Auflagen derzeit Risiken bei der Verwertung des ehemaligen Sportplatzes des TV Knielingen gesehen. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 4.416.027 € 33.610.991 € 2.355.801 € 2.040.808 € 688 € 42.424.315 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 500.000 € 0 € 500.000 € 8.832.993 € 33.091.322 € 0 € 42.424.315 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KGK 123 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+18.750 +23.835+38.174+37.776+33.306+22.822 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen+5.195+1.951-663-1.668-5.425-2.407 3. Sonstige betriebliche Erträge+1.699+2.644+1.887+1.489+1.060+860 4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-19.831-23.112-35.281-30.429-21.360-15.486 5. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen+0+0-9-110+0-112 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-2.390-1.739-1.416-1.331-1.037-1.000 8. Zinserträge+7+27+60+67+25+48 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-2.527-1.366-971-584-792-333 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+903+2.240+1.781+5.210+5.777+4.392 11. Steuern-64-72-46-60-72-42 12. Erträge aus Verlustübernahme+0+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+839+2.168+1.735+5.150+5.705+4.350 14. Abzuführender Überschuss-839-2.168-1.735-5.150-5.705-4.350 15. Bilanzgewinn+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)1,02,74,810,4 2. Umlaufintensität (in %)99,097,395,289,6 3. Investitionen (in T€)01.11300 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,70,70,71,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 4,5+ 9,1+ 4,5+ 13,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 167,9+ 433,6+ 346,8+ 1.029,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,4+ 4,7+ 4,0+ 13,5 4. Kostendeckung (in %)75,690,7101,2116,2 5. Cash Flow vor Ertragsteuer (in T€)+ 2.072+ 1.883+ 1.858+ 4.648 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO Bauträger 124 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2 Telefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.10.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) VOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1.000.000,00 € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Bettina Meier-Augenstein StR Michael Borner StR Hans Pfalzgraf StR Karl-Heinz Jooß StR Tilmann Pfannkuch Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Die Volkswohnung GmbH erledigt alle bei der VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Im Rahmen der am öffentlichen Interesseorientierten Aufgabenstellung, vorrangig eine sozial verantwortbareWohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerungsicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- u. Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 3 4 3 2 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO Bauträger 125 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Im Geschäftsjahr 2012 ruhte die Geschäftstätigkeit weitgehend. Ausblick Derzeit sind keine Aktivitäten geplant. Die Gesellschaft verfügt über eine ausrei- chende Ausstattung an Liquidität und Eigenkapital. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 297 € 182.526 € 0 € 182.823 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.000.000 € -831.228 € 168.772 € 7.695 € 6.356 € 0 € 182.823 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 – 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +268+329+1.641+0 +0 2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +0+0-34+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +4+1+967+11 +0 4. Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke -264-402-1.821+0 +0 5. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung +0+0+0+0 +0 6. Abschreibungen +0+0+0+0 +0 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -44-40-33-16 -14 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +1+1+1+0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -75-42-48+0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-110-153+673-5 -14 11. Sonstige Steuern -2-2-2+0 +0 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -112-155+671-5 -14 13. Verlust- / Gewinnvortrag -1.230-1.342-1.497-826 14. Ertrag aus Kapitalherabsetzung +0+0+0+0 15. Bilanzgewinn / -verlust -1.342-1.497-826-831 1) Planzahlen liegen nicht vor. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 VOWO Bauträger 126 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)---- 2. Umlaufintensität (in %)89,281,5100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)- 10,8- 18,5+ 88,492,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 41,9- 46,8+ 40,9- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 32,7- 31,0+ 386,0- 3,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 1,2- 4,2+ 365,7- 2,8 4. Kostendeckung (in %)69,567,986,2- 5. Cash Flow (in T€)- 112- 154+ 671- 5 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Wohnbau Wörth 127 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hanns-Martin-Schleyer-Str. 4Telefon: 07271 / 9226-0 76744 Wörth am RheinTelefax: 07271 / 9226-55 Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.04.1963 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Bruno Schneider (bis 31.07.2012) VOLKSWOHNUNG GmbH50,00% = 2.600.000 € Petra Pfeiffer (ab 01.08.2012) Stadt Wörth44,23% = 2.300.000 € Landkreis Germersheim5,77% = 300.000 € 100,00% = 5.200.000 € Aufsichtsrat: Reiner Kuklinski ( Vorsitz ) LR Dr. Fritz Brechtel BM Harald SeiterDr. Thomas Hain ( stellv. Vorsit z) (bis 31.03.2013) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages nimmt die VOLKSWOHNUNG GmbH kauf- männische und technische Betreuungsaufgaben für die Gesellschaft wahr. 4 Mitglieder, davon 2 Mitglieder vom Gesellschafter VOLKSWOHNUNG GmbH sowie je 1 Mitglied von den Gesellschaftern Stadt Wörth und Landkreis Germersheim. E-Mail/Internet: info@wohnbauwoerth.de Bereitstellung von Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschafter (GV vom 28.04.2009). www.wohnbauwoerth.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die über- wiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffent- lichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Wohnbau Wörth 128 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) 5 6 6 6 Angestellte 4) 7 6 7 6 Gesamtbelegschaft 12 12 13 12 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von Stadt und VOLKSWOHNUNG GmbH abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2009 - 2012 2009201020112012 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen827826825825 - Gewerbe6222 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze660651650650 - sonstige Mietverhältnisse0222 Zusammen1.4931.4811.4791.479 2. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen111717171 - Gewerbe0999 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze0121121121 - sonstige Mietverhältnisse0000 Zusammen111201201201 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss von 932 T€ erzielen (2011: 533 T€). Die Sanierung der Bestandsobjekte wird kontinuierlich fortgesetzt. In 2012 wurden ca. 30 Wohnungen bei Mieterwechsel voll- oder teilsaniert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Wohnbau Wörth 129 Ausblick Eine Steigerung der Umsatzerlöse wird durch Anpassung der Mieten an den Markt und aufgrund durchgeführter Modernisierungsmaßnahmen erreicht werden. Daneben werden die geplanten Modernisierungs- und Mietneubaumaßnahmen sowie die Errich- tung und der Verkauf von Eigentumswohnungen zu einer Erweiterung des Geschäfts- volumens führen. Die Risiken des geplanten Neubauprojektes „Wohnen am Park“ mit Gesamtherstell- kosten von über 30 Mio. € werden durch eine detaillierte Bauplanung, eine frühzeitige und umfassende Kosten- und Finanzplanung sowie eine gut organisierte Bauabwick- lung minimiert. Die erforderlichen Mittel können in ausreichendem Maße zur Verfü- gung gestellt werden. Zinsgünstige KfW-Mittel und Tilgungszuschüsse reduzieren den Finanzierungsaufwand. Mit der Sanierung der Bestandsobjekte in der Keltenstraße soll Mitte 2013 gestartet werden. Risiken der Finanzierung konnten durch zinsgünstige Prolongationen von insgesamt sieben auslaufenden Darlehen minimiert werden. Die Realisierung der Gesamtmaßnahme (Neubau und Modernisierung) wird voraus- sichtlich 2017/2018 abgeschlossen. Aktuell wurden bei den zwei Wohnhochhäusern in der Dorschbergstraße erhebliche Beschädigungen bei der Fassadenkonstruktion festgestellt. Da unverzüglicher Hand- lungsbedarf besteht, werden bisher nicht vorgesehene Instandhaltungskosten das ge- plante Ergebnis 2013 belasten. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 14.749.187 € 1.939.224 € 173.511 € 3.454.564 € 0 € 20.316.486 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.200.000 € 5.529.015 € 532.711 € 932.438 € 12.194.164 € 616.999 € 7.505.323 € 0 € 20.316.486 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Wohnbau Wörth 130 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +5.063 +5.106 +5.026 +4.997+5.121 +5.300 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +49-49-36+123+930 +2.545 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+0+0+0+0 +0 4. Sonstige betriebliche Erträge +80+90+79+183+36 +52 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -2.937-2.848-2.907 -2.703-4.290 -5.760 6. Personalaufwand -720-671-713-853-690 -786 7. Abschreibungen -488-483-467-457-520 -463 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -160-224-174-194-270 -199 9. Zinserträge +31+28+36+40+27 +23 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -282-258-228-202-243 -214 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen +0-1+0+0+0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+636+689+616+933+100 +501 13. 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern -45 -78 -18 -78 +0 -83 +0 -1 +0 -100 +0 -91 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +513+593+533+932+0 +410 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)83,880,375,572,6 2. Umlaufintensität (in %)16,219,724,527,4 3. Investitionen (in T€)10279181139 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)52,155,856,460,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)62,169,574,782,7 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 10,1+ 11,6+ 10,6+ 18,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 5,1+ 5,5+ 4,7+ 7,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,1+ 4,4+ 3,8+ 5,6 4. Kostendeckung (in %)108,5111,9109,9113,3 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 1.078+ 1.452+ 1.012+ 1.403 b) nach Ertragsteuern + 1.033+ 1.434+ 1.012+ 1.403 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)15,414,715,619,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)64.00454.58654.84171.094 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Cité 131 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Pariser Ring 37Telefon: 07221 / 80954-0Info@cite-baden-baden.de 76532 Baden-BadenTelefax: 07221 / 80954-5www.cite-baden-baden.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Markus Börsig Stadt Baden-Baden38,8% = 2.000.000 € Dr. Thomas Hain (bis 31.03.2013) Gesellschaft für Stadterneuerung EB Werner Friedrich Hirthu. Stadtentw. Baden-Baden mbH11,7% = 600.000 € (Stadt Baden-Baden) VOLKSWOHNUNG GmbH38,8% = 2.000.000 € Peter SchmidBaugenossenschaft Familien- heim Baden-Baden e.G.10,7% = 550.000 € 100% = 5.150.000 € Aufsichtsrat: 11 Mitglieder OB Wolfgang Gerstner ( Vorsitz ) * StR Dr. Heinrich Maul StR Tilman Pfannkuch StR Werner Schmoll * ( 1. stellv. Vorsitz ) Klaus Blödt-Werner * Gäste mit den Rechten eines ( 2. stellv. Vorsitz ) beratenden Mitgliedes: StR Michael BornerStadtkämmerer Thomas Eibl * StR Margot DöringBM Michael Geggus * StR Heinz Gehri *BM Michael Obert Günter Hoferer * StR Joachim Knöpfel ** Vetreter der Stadt Baden-Baden Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechende Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Die Konversion von Liegenschaften in Baden-Baden insbesondere durchErwerb,NeuordnungundVerwertung,umstädtebauliche Entwicklungs-,Erschließungs-undSanierungsmaßnahmenzu übernehmen,kommunalundregionaldieStädtebaupolitikund MaßnahmenderInfrastrukturzuunterstützen,Gewerbe-und Dienstleistungsunternehmenanzusiedelnunddamitzueiner WirtschaftsförderunginBaden-Badenbeizutragensowieeine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen (GV in der Fassung vom19.10.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Cité 132 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 4 4 4 4 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die über wiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffent- lichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 4,50 4,50 4,25 4,00 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4,50 4,50 4,25 4,00 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2009 – 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Im Geschäftsjahr 2012 konnte die Gesellschaft einen gegenüber dem Vorjahr nahe- zu unveränderten Jahresüberschuss in Höhe von 1,5 Mio. € erzielen. Das Jahres- 2009201020112012 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen0000 - Gewerbe15161616 - Sonstige Mietverhältnisse0001 Zusammen15161617 2. Eigentumswohnungen - im Bau303000 - verkauft1313124 - zum Verkauf angeboten3017176 - noch nicht verkauft17452 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Cité 133 ergebnis wird maßgeblich durch die Erlöse aus dem Verkauf von unbebauten Grundstücken im Quartier Bretagne bestimmt. Ergebnisentwicklung 2002 - 2012 -2,0 -1,0 0,0 1,0 2,0 3,0 2 0 0 2 2 0 0 3 2004 2 0 0 5 2 0 0 6 2 0 0 7 2 0 0 8 2 0 0 9 2 0 1 0 2011 2 0 1 2 Jahr - in Mio. € - + 2,0 + 1,3 - 0,9 + 1,5 + 0,5 - 1,7 Die Vermarktung des größten Einzelprojekts der Cité mit einem Verkaufsvolumen von über 8 Mio. €, die „Krahn-Lofts“, nähert sich dem Ende. Bis zum 31.12.2012 konnten 28 der insgesamt 30 Wohnungen verkauft und an ihre Erwerber übergeben werden. Der Verkauf der letzten beiden Einheiten ist für 2013 vorgesehen. Baufertig- stellung der komplexen Sanierungs- und Umbaumaßnahme war im Frühjahr 2012. Die Entwicklung und Vermarktung des gesamten Quartiers Paris ist damit abge- schlossen. Ausblick Nach nahezu abgeschlossener Entwicklung der Quartiere Paris und Normandie so- wie dem Gewerbepark Cité steht für 2013 die erfolgreiche Weitervermarktung des größten Quartiers Bretagne im Vordergrund (Abschluss der Maßnahme Krahn-Lofts durch Verkauf der letzten beiden Lofts und Vertrieb der letzten Baugrundstücke so- wie von vier Reihenhäusern). Für 2013 und die Folgejahre erwartet die Geschäftsführung aufgrund der geplanten Verkäufe angemessene Jahresüberschüsse. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 4.448.739 € 11.004.773 € 387.956 € 6.037.939 € 142 € 21.879.549 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 5.150.000 € 2.636.164 € 1.489.264 € 9.275.428 € 1.371.867 € 11.232.254 € 0 € 21.879.549 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Cité 134 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€- - in T€- 1. Umsatzerlöse+2.551 +7.842+7.874 +6.618+6.420+5.836 2. Bestandsveränderungen an fertigen und und unfertigen Erzeugnissen+3.426+264-2.936-708-573-630 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+10+5+0+0+2+0 4. Sonstige betriebliche Erträge+193+226 +1.899+802+150+53 5. Personalaufwand-283-304-285-265-263-272 6. Materialaufwand-5.458-6.096-3.393-3.174-3.157-2.852 7. Abschreibungen-449-430-315-320-307-320 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-435-568-360-364-368-372 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+16+61+12+27+27+8 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-741-683-578-506-493-410 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.170+317 +1.918+2.110+1.438+1.040 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+392-99-304-552+0+0 13. Sonstige Steuern-100-114-110-69-499-420 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-878+104 +1.504 +1.489+939+620 15. Gewinn- / Verlustvortrag+1.907 +1.029 +1.133 +2.637 16. Bilanzgewinn / -verlust+1.029 +1.133 +2.637 +4.126 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan", eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)20,420,118,820,3 2. Umlaufintensität (in %)79,679,981,279,7 3. Investitionen (in T€)642161115 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)23,524,835,542,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)115,3123,5189,1208,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 34,4+ 1,3+ 19,1+ 22,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 14,2+ 1,7+ 19,3+ 16,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,5+ 3,1+ 9,5+ 9,1 4. Kostendeckung (in %)34,295,7156,2140,9 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern - 1.102+ 1.366+ 1.843+ 1.866 b) nach Ertragsteuern - 709+ 1.267+ 1.538+ 1.314 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)3,83,75,75,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)62.92167.45167.11366.164 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KES 135 25. KES – Karlsruher Energieservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbH,Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100www.Volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 04.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Manuel Rink Stadtwerke Karlsruhe GmbH50% = 50.000 € Reiner Kuklinski VOLKSWOHNUNG GmbH50% = 50.000 € 100%= 100.000 € Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der KES - Karlsruher Energieservice GmbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH wurde mit Wirkung vom 19.05.2003 ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Dieser wurde auf Grund der Über- nahme des Geschäftsbereiches Telemetrie an die VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs- GmbH neu überarbeitet und am 30.06.2011 neu geschlossen. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte, insbesondere für die Liegenschaften der VOLKSWOHNUNG GmbH. Hierzu kann die Gesellschaft alle technischen Einrichtungen errichten und betreiben, die der Erzeugung und Lieferung von Wärme und Kälte dienen. Die Gesellschaft kann für die Gesellschafter und deren Gesellschaften sowie die Stadt Karlsruhe weitere energienahe Dienstleistungen wie z.B. die Verbrauchsablesung und Abrechnung von Energie, Wasser und Abwasser übernehmen (GV vom 19.05.2003). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KES 136 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Leistungszahlen 2009 - 2012 2009201020112012 1. Bestand eigene Objekte - Blockheizkraftwerk incl. Nahwärmenetz4444 - angeschlossene Wohnungen1.4611.4611.4611.461 - angeschlossenes Schulzentrum1111 2. Bestand genutzte Objekte - Nahwärmenetz1111 - angeschlossene Einheiten180180180180 3. Geschäftsfeld Mess- und Abrechnungsdienstleistungen (Telemetrie) - angeschlossene Einheiten 1) 9.3471) 9.540 2)2) 4. Geschäftsfeld Nahwärme ( Anzahl der Anschlüsse) - Neureut160232278305 - Rintheim7172026 - Knielingen (in Betrieb ab 01.10.2010) 276095 1) Bis 2008 nur VoWo-Einheiten und Stadtobjekte, ab 2009 Ausweis aller angeschlossenen Einhei- ten (z. B. auch WEG-Objekte). 2) Geschäftsfeld wurde zum 01.01.2011 in die VOLKSWOHNUNG Service GmbH übernommen. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die KES - Karlsruher Energieservice GmbH (KES) weist für 2012 einen Jahresfehl- betrag in Höhe von 154 T€ aus (Vorjahr: - 121 T€). Die Verbesserung der Abgren- zung von Einnahmen und Ausgaben sowie der internen Kostenstrukturen bzw. Ab- lauforganisation wird fortgesetzt. Für das Jahr 2013 wird mit einem deutlich geringe- ren Verlust gerechnet. Die KES betreibt derzeit Nahwärmenetze in verschiedenen Stadtteilen von Karlsru- he. Die Netze werden zum einem aus dem zentralen Fernwärmenetz der Stadtwerke Karlsruhe GmbH gespeist (Smiley, Rintheim), andererseits gibt es örtlich betriebene Heizzentralen auf Erdgasbasis, die vorrangig in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden (Oberreut, Bernsteinstraße, Edelbergstraße) sowie eine mit Holzpellets be- triebene Heizzentrale (Lindenallee). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KES 137 Ausblick Die Umsatzerlöse steigen in den nächsten Jahren aufgrund von Aufsiedlungen in Knielingen und Neureut sowie von Neuanschlüssen in Rintheim. Durch eine bessere Auslastung wird es in den Folgejahren zu einer Verbesserung der Rohergebnisse und somit zu einer positiven Entwicklung bei den Jahresergebnissen kommen. Durch sukzessive Umstellung der mit Brennstoff beheizten Versorgungszentralen in den Gebieten Oberreut, Lindenallee, Bernsteinstraße und Edelbergstraße auf eine Fernwärmeversorgung wird die Volatilität der Beschaffungskosten deutlich reduziert und der technische Aufwand erheblich vermindert. Die Fremdaufwendungen werden dadurch in der Zukunft sinken und das Ergebnis in diesen Gebieten stabilisiert. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 2.554.400 € 6.220 € 1.011.925 € 1.062.845 € 11.677 € 4.647.067 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € 1.000.000 € -394.994 € -154.487 € 550.519 € 40.970 € 4.055.578 € 0 € 4.647.067 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+2.495+2.597+2.267+2.392+2.620+3.165 2. Sonstige betriebliche Erträge+632+78+14+8+0+0 3. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-1.461-2.152-1.888-2.057-2.196-2.718 4. Materialaufwand+0+0+0+0+0+0 5. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen-493-308-269-264-276-255 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-880-614-165-160-170-141 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+2+1+2+3+1+1 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-102-77-78-74-75-73 10. Außerordentliche Finanzaufwendungen+0-1+0+0+0+0 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+193-476-117-152-96-21 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-8-7-4-2-7-4 14. Erträge aus Verlustübernahme+88+457+0+0+0+0 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+273-26-121-154-103-25 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KES 138 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)74,758,862,355,0 2. Umlaufintensität (in %)25,041,237,744,8 3. Investitionen (in T€)151570 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)17,615,615,611,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)23,626,525,021,6 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 10,9- 1,0- 5,3- 6,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 32,0- 3,1- 17,2- 28,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 7,7+ 1,0- 0,9- 1,7 4. Kostendeckung (in %)84,782,294,393,6 5. Cash Flow (in T€)+ 766+ 282+ 148+ 110 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächer 139 26. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 15.12.2004 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namensände- rung, zuvor Ständehaus Bau- träger und Verw. GmbH, eingetragen ins Handelsregister am 18.02.2005. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus LehmannStadt Karlsruhe71,8 % = 270.000 € Karlsruher Fächer GmbH mit eigenen Anteilen28,2 % = 106.000 € 100% = 376.000 € Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Thorsten Ehlgötz StR Anne Segor StR Elke Ernemann ( stellv. Vorsitz / bis 31.10.2012) StR Dr. Klaus Heilgeist StR Dr. Ute Leidig StR Detlef Hofmann ( stellv. Vorsitz / ab 12.04.2013) StR Tom Hoyem StR Doris BaitingerStR Dr. Albert Käuflein StR Lüppo CramerStR Ute Müllerschön Lars Erhan Dragmanli StR Uta van Hoffs (ab 03.12.2012) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietverträge mit der Stadt Karlsruhe zum Ständehaus, Rathauserweiterung und Teilen des Technischen Rathauses. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung des Grund und Bodens - Anwesen Fritz- Erler-Str. 7-11 von 1978 und Nachtragsvertrag von 1985. Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Vermietung der städtischen Grundstücke westlich der Brauerstraße zur Errichtung und zum Betrieb einer Tiefgarage vom 20.12.1996/02.01.1997. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung der Hauptbahnhof-Garage von 2002. u. a. Planung, Errichtung und Modernisierung kommunaler und sonstiger öffentlicherEinrichtungenmitundohneprivatwirtschaftliche Randnutzungen auf eigene und fremde Rechnung im Stadtgebiet Karlsruhe, Verwaltung und Betrieb solcher Einrichtungen, Übernahme der persönlichenHaftungundderGeschäftsführungbei Personengesellschaften. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks die Verwaltung eigener und fremder Grundstücke und baulicher Anlagen (GV in der Fassung vom 23.09.2005, geändert am 09.10.2006). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächer 140 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 3 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentli- chung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009201020112012 Beschäftigte 4) 3,73,13,54,1 Beamte 4) 1,31,41,31,4 Nebenberuflich Tätige 4) 7,17,05,85,3 Gesamtbelegschaft12,111,510,610,8 Auszubildende0,6--- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 2009201020112012 1. Parkhaus Kronenplatz / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 44,4640,3639,3037,80 - Kurzzeitparker (täglich)42,0340,6744,0148,60 2. ZKM-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 106,17 110,8399,0075,83 - Kurzzeitparker (täglich)43,6738,5038,3337,83 3. Hauptbahnhof-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 64,0759,4260,5859,00 - Kurzzeitparker (täglich)54,0753,8754,5356,00 4. Immobilien (ohne Parkgaragen): - Anzahl vermieteter Läden 18171718 - Anzahl vermieteter Gastronomiebetriebe1011119 - Hauptnutzfläche vermieteter Büros3.4173.4173.4173.417 - Hauptnutzfläche vermieteter öffentl. Einrichtungen3.9783.9783.9783.978 - Anzahl vermieteter Wohngebäude3333 5. Anteil der Grundmieten an den Gesamtumsätzen (in %) 57,859,258,857,6 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächer 141 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft hat im Jahr 2012 mit einen Überschuss i. H. v. rd. 635 T€ erzielt. Der Geschäftsverlauf in den einzelnen Bereichen stellt sich wie folgt dar: Vermietungen: Im Jahr 2012 standen mehrere Mieterwechsel an. Das große Ladengeschäft auf der Kaiserstraße konnte an ein renommiertes Damenoberbekleidungsunternehmen (Hallhuber) langfristig vermietet werden. Im Weiteren wurden in der Lammstraße zwei kleinere Einheiten an ein Teefachgeschäft (Ronnefeldt) und ein Herrenoberbe- kleidungsunternehmen („Cotes Nord“) vermietet. Bei den Neuvermietungen musste hinsichtlich der Miethöhenregelung auf die Baustellensituation eingegangen werden. Parkgaragen: Die Hauptbahnhof-Garage war auch im Jahre 2012 gut ausgelastet. Vielfach war die Garage nebst den zugeordneten Außenflächen komplett belegt. Im Juli wurden die Parkentgelte für die „Nicht-Bahnfahrer“ erhöht. Die Auslastung der Fahrradstation hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich ver- bessert. Bei der ZKM-Garage sind die Parkentgelte zurückgegangen. Dies wurde so auch bereits 2011 prognostiziert, nachdem ein Großkunde aufgrund eigener Kapazitäten 200 Dauerstellplätze gekündigt hatte. Das Parkhaus Kronenplatz war 2012 aus nördlicher Richtung nur schwer und aus westlicher Richtung gar nicht mehr anfahrbar, da die KASIG-Baustelle zur Haltestelle Kronenplatz ausgeweitet wurde. Die Anfahrbarkeit aus Süden war unbeeinträchtigt. Die Parkentgelte für Kurzzeitparker wurden zur Attraktivitätssteigerung ermäßigt, die der Dauerparker moderat erhöht. Es wurden außerdem 18 Maxi-Parkplätze geschaf- fen, durchgehende Öffnungszeiten eingeführt, neue Fahrstühle eingebaut und in Teilbereichen eine farbige Beleuchtung mit Außenwirkung installiert. Die Erträge sind geringfügig gestiegen. Ausblick Im Hinblick auf die laufenden Baumaßnahmen zur Kombi-Lösung im Bereich des Rathauses und den damit verbundenen Beeinträchtigungen der Läden und der Gast- ronomiebetriebe rechnet die Gesellschaft bis Mitte 2015 mit einem Rückgang der Mieterlöse durch den Rückgang der umsatzabhängigen Mieten und durch Mietmin- derungsansprüche. Um die Attraktivität der Immobilien zu wahren bzw. zu steigern, sind verschiedene größere Instandhaltungen und Modernisierungen, aber auch bauliche Veränderun- gen angedacht. Die Umsetzung ist teilweise schon in 2013 geplant. Beim Parkhaus Kronenplatz bleibt die beeinträchtigte Erreichbarkeit auch 2013 be- stehen. Bei der Hauptbahnhof-Garage ist davon auszugehen, dass auch weiterhin hohe Erträge erzielt werden können. Sofern die planerischen Überlegungen zur Be- bauung des südlichen Bahnhofzugangs zur Umsetzung kommen, kann dies Auswir- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächer 142 kungen auf den Betrieb der Garage haben. Im Geschäftsfeld "Parkgaragen" wird auch 2013 ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. In 2013 werden Überlegungen zur strategischen Neuausrichtung der Gesellschaft angestellt. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 15.116.825 € 0 € 3.693.308 € 165.193 € 22.442 € 18.997.768 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 270.000 € 1.732.059 € 91.400 € 1.726.086 € 635.384 € 4.454.929 € 132.620 € 14.086.254 € 323.965 € 18.997.768 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+4.618 +4.659 +4.669 +4.666+4.508+4.640 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen-3+0+0+0+0+0 3. Aktivierte Eigenleistungen+0+0+0+0+0+0 4. Sonstige betriebliche Erträge+77+83+56+148+55+200 5. Materialaufwand-1.362 -1.364 -1.349 -1.414-1.360-1.405 6. Personalaufwand-297-332-359-413-380-430 7. Abschreibungen-1.043 -1.056 -1.058 -1.062-1.075-1.085 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -988-590-632-632-640-800 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+21+18+48+20+30+65 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-618-600-590-538-540-530 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+405+818+785+775+598+655 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0-52+0-82 13. Sonstige Steuern-80-87 -1.032-88-87-87 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+325+731-247+635+511+486 15. Einstellung in Rücklage für eigene Anteile+0+0+0+0+0+0 16. Bilanzgewinn+325+731-247+635+511+486 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" , d. h. nicht fortgeschrieben . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Fächer 143 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)67,682,082,779,6 2. Umlaufintensität (in %)32,217,717,120,3 3. Investitionen (in T€)18214287612 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)38,523,319,523,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)57,028,423,629,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 7,0+ 15,7-5,3+ 13,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 3,2+ 15,0-6,5+ 14,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,5+ 6,41,8+ 6,2 4. Kostendeckung (in %)105,3115,693,0112,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuer + 1.368+ 1.787+ 811+ 1.750 b) nach Ertragsteuer + 1.368+ 1.787+ 811+ 1.698 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)6,88,27,210,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)29.41524.53833.88338.208 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KFE 144 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax. 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Karlsruher Fächer GmbH alsGesellschafter sind die Stadt100% = 4.000.000 € persönlich haftende Gesell-Karlsruhe als Kommanditistin schafterin. Diese handelt durchund die Karlsruher Fächer GmbH ihren Geschäftsführer Klausals Komplementärin. Diese ist Lehmann.am Kapital nicht beteiligt. Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Thorsten Ehlgötz StR Anne SegorStR Elke Ernemann ( stellv. Vorsitz / bis 31.10.2012) StR Dr. Klaus Heilgeist StR Dr. Ute Leidig StR Detlef Hofmann ( stellv. Vorsitz / ab 12.04.2013) StR Tom Hoyem StR Doris BaitingerStR Dr. Albert Käuflein StR Lüppo CramerStR Ute Müllerschön Lars Erhan Dragmanli StR Uta van Hoffs (ab 03.12.2012) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Einbringungsvertrag vom 26.07.2005, mit dem die Stadt Karlsruhe in Erfüllung ihrer Einlageverpflicht- ung als Kommanditistin im einzelnen bezeichnete Grundstücke in die Gesellschaft eingebracht hat. Vertrag vom 16.04.2008/18.05.2009 zur Aufhebung des Erbbaurechts der Fleischerei + Gastronomie Service Nordbaden eG (FGS). Vertrag mit der Stadt Karlsruhe über den Verkauf der öffentlichen Flächen vom 29.11.2010. Entschädigungsvertrag vom 16.12.2010 mit der Firma Färber nach Auslaufen des Erbbaurechts. Der Besitz, die Verwaltung und die Verwertung von bebautem und unbebautem Grundvermögen, das aus dem Eigentum der Stadt Karlsruhe eingebracht wird, zum Zwecke der Stadtentwicklung auf der Gemarkung der Stadt Karlsruhe (GV vom 26.07.2005). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KFE 145 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 3 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegen- de Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Erschließungsarbeiten wurden auch im Jahre 2012 weiter fortgesetzt. Der Schlachthofbereich wurde durch einen Durchbruch zur Durlacher Allee hin ange- schlossen und kann nun aus dieser Richtung ebenfalls angefahren werden. Die Straßenbahntrasse Süd-Ost wurde im Sommer 2012 in Betrieb genommen, die Schlachthausstraße somit dauerhaft für den motorisierten Individualverkehr stillge- legt. Im Vorfeld der Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie wurde der Platz um die Gaststätte neu hergestellt, er wird im Sommer als großflächige Außenbewir- tungsfläche dienen können. 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Kapitalaufstockung01.0003.2001.000 2009201020112012 Beschäftigte 4) 6,026,657,588,29 Beamte 4) 1,821,680,750,75 Nebenberuflich Tätige1,000,831,552,33 Gesamtbelegschaft 4) 8,849,169,8811,37 Auszubildende-- - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KFE 146 Die Höfe des Schlachthofs wurden und werden sukzessive als Verkehrsflächen neu erschlossen. Die Arbeiten in diesem Bereich sind beinahe vollständig beendet. Ebenfalls abgeschlossen werden konnte die Herstellung von Hausanschlüssen in den Bestandsgebäuden des Areals. Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Bestandsgebäude sind im Jahre 2012 weiter fortgeschritten. Der Schweinestall wurde zu Beginn des Jahres von zwei Firmen bezogen. Er wurde zwischenzeitlich mit dem Preis "Beispielhaftes Bauen" der Architektenkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet und fand auch in der renommierten Architekturzeitschrift "Bauwelt" Erwähnung. Die ebenfalls fertig ge- stellten Räume der Kaldaunenwäsche konnte im September 2012 eine Werbeagen- tur beziehen. Der Umbau der Remise wurde ebenfalls in Teilen abgeschlossen. Die Sanierung des Kühlhauses, dem größten Bestandsgebäude, hat im Jahr 2012 be- gonnen. Die Schadstoffe, die einen weiteren Baufortschritt bisher verhinderten, wur- den im Laufe des Jahres aus den Wänden entfernt. Entgegen den Erwartungen konnte 2012 noch keines der Baugrundstücke auf dem Viehhof verkauft werden. Zwei große Projekte wurden weiter entwickelt. Die Archi- tektenwettbewerbe wurden durchgeführt, Detailüberlegungen und Vermarktungen durch die Investoren angegangen. Sofern die derzeitigen Vertragsverhandlungen zu einem positiven Abschluss kommen, könnten die Projekte noch 2013 in die Umset- zungsphase kommen. Ausblick In der ersten Ergebnisvorausschau (Stand: Ende März 2013) rechnet die Gesell- schaft für 2013 im Hinblick auf die in diesem Jahr vorgesehenen Grundstücksver- käufe mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 813 T€ (Vorjahr: Fehlbetrag in Höhe von 1.072 T€). In den Jahren ohne größere Grundstücksverkäufe wird die Gesellschaft aufgrund der hohen Kosten für Modernisierungen, Erschließungsarbeiten und Altlastenbeseitigung mit Jahresfehlbeträgen abschließen. Die sukzessive Fertigstellung der Sanierungen wird jedoch zu steigenden Mieterträgen führen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass in Anbetracht der positiven Entwicklung des Ge- bietes die Verkehrswerte voraussichtlich über den Buchwerten liegen und somit nicht unerhebliche stille Reserven entstehen werden. Im April 2013 eröffnete das Kreativgründerzentrum Perfekt Futur. Dort werden zu- künftig Gründerinnen und Gründer der kreativen Branchen kostengünstige Räume in einem außergewöhnlichen Umfeld zur Verfügung stehen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KFE 147 Bei der Langzeitbetrachtung bestehen insbesondere noch Unsicherheiten hinsicht- lich des Zeitpunkts der Veräußerung der Baugrundstücke und der Höhe der Sanie- rungskosten an den noch nicht sanierten Gebäuden Bis zum Stadtgeburtstag 2015 werden die Sanierungen an den denkmalgeschützten Bestandsgebäuden abgeschlossen sein. Nach dem derzeitigen Stand der Grund- stücksverhandlungen ist nicht davon auszugehen, dass alle Neubaugrundstücke auf dem Viehhof bis dahin bebaut sind. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 11.390.226 € 1.356.184 € 296.614 € 10.019 € 13.053.043 € A. B. C. D. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Jahresfehlbetrag Summe Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 4.000.000 € 3.696.163 € -1.072.018 € 6.624.145 € 225.020 € 6.203.878 € 0 € 13.053.043 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KFE 148 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)95,997,478,787,3 2. Umlaufintensität (in %)3,72,220,912,7 3. Investitionen (in T€)2243572.2303.271 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)39,665,763,450,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)41,367,580,558,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-691,9+ 217,4-174,8-246,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-105,0+ 19,3-10,8-16,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-40,9+ 13,4-5,9-6,8 4. Kostendeckung (in %)12,227,130,925,7 5. Cash Flow (in T€)-753+ 958-560-865 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)18,340,448,539,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)61.74660.99065.62559.062 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+364+375+413+434+649+1.155 2. Grundstückerlöse+55 +1.732+0+0+430+890 3. Aktivierte Eigenleistungen+8+70+158+142+140+150 4. Sonstige betriebliche Erträge+18+21+24+26+5+15 5. Personalaufwand-546-559-648-671-675-650 6. Materialaufwand-239-268-171-352-520-625 7. Abschreibungen-1.769-143-161-207-295-400 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-377-353-242-252-230-200 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4+0+21+16+0+4 10. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-41-46-101-181-210-270 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.523+829-707-1.045-706+69 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-10-14-14-27-19-24 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-2.533+815-721-1.072-725+45 1) Vom Beschlussgremium genehmi gter "Urplan" ; eine förmli che Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Gesundheit und Soziales Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Klinikum 149 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Moltkestr. 90Telefon: 0721 / 974-0Geschaeftsführung@klinikum- 76187 KarlsruheTelefax: 0721 / 974-1009karlsruhe.de www.klinikum-karlsruhe.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1994 (Umwandlungs- erklärung vom 09.06.1994) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Prof. Dr. Martin HansisStadt Karlsruhe100% = 26,0 Mio. € Ulrich Meier (bis 30.09.2012) Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf (Vorsitz) StR Jürgen Marin StR Dr. Klaus Heilgeist (1. stellv.Vors.) StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell (2. stellv. Vors.) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Johannes Krug Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: KVD100% = 25.000,00 € MVZ 100% = 25.000,00 € Wichtige Verträge: Mit den leitenden Ärzten bestehen besondere Vereinbarungen über den Umfang der Neben- tätigkeit , die zu leistenden Abgaben und deren Abrechnung. Mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst besteht ein Vertrag über die Beteiligung des Klinikums als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg. Mit der KVD wurden sechs Verträge geschlossen ( u.a. Vertrag über die Dienstleistung für Gebäude- reinigung, Personalüberlassungsvertrag). Außerdem besteht ein Beherrschungsvertrag . Mit dem zum 01.04.2006 gegründeten MVZ wurden drei Verträge geschlossen (u.a. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ sowie einen Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ). Budgetvereinbarung vom 29.11.2012 und Pflegesatzvereinbarung vom 05.07.2012 mit den Krankenkassen (Laufzeit jeweils 1 Jahr). Errichtung, Verwaltung und Betrieb des Städtischen Klinikums als Krankenhaus der Maximalversorgung mit Einrichtungen für eine hochdifferenzierteDiagnostikundTherapieeinschließlichder organisatorisch und wirtschaftlich mit ihm verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe sowie von Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen (GV in der Fassung vom 08.06.2010). 14 Mi tglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 10 Mitglieder des Gemeinderats + 3 vom Betriebsrat benannte Mitglieder). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Ab- schlussprüfung 2012). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Klinikum 150 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 22,7 23,0 23,8 24,2 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einver- standen ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Beschäftigte 4) 2.9653.0243.092 3.148 Beamte 4) 232323 21 Gesamtbelegschaft 2.9883.0473.115 3.169 Sonstiges Personal 5) 6885114 131 Gesamtbelegschaft lt. Prüfungsbericht 3.0563.1323.229 3.300 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten 5) Zivildienstleistende, Auszubildende (ohne Pflegebereich) Leistungszahlen 2009 – 2012 2009 2010 2011 2012 1. Auslastung der aufgestellten Betten (in %) 88,587,5 87,8 87,8 2. Zahl der behandelten Patienten (stationär) 65.15265.485 66.243 64.314 4. Verweildauer pro Patient (Tage) 7,17,0 7,0 7,3 5. Belegungstage 458.619457.249 462.843 468.195 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Klinikum 151 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Im Jahr 2012 stand die Krankenhausbranche weiterhin unter dem Einfluss der sich weiter öffnenden Kosten- und Erlösschere. Trotz der gesamtwirtschaftlichen positi- ven Entwicklung in Deutschland kämpfen immer mehr Kliniken in Deutschland mit roten Zahlen. Diese Finanzierungsnotlage zeigt sich besonders an folgenden Tatbe- ständen: 1. Die Veränderungsrate, die für die Bemessung der Landesbasisfallwerte maßgeblich ist, wurde im Jahr 2012 um 0,5 Prozentpunkte auf 1,48 Prozent vermindert. 2. Für vertraglich vereinbarte Mehrleistungen war im Jahr 2012 die Höhe des Mehrleistungsab- schlags erstmals zu vereinbaren. Die Krankenkassen bestanden auf einen Mehrleistungsabschlag in Höhe von 30 %. 3. Die lineare Tarifsteigerung im öffentlichen Dienst betrug 3,5 % ab 01.03.2012 ohne zusätzliche Komponenten wie Einmalzahlungen oder Veränderungen der Tarifstruktur. Die Tarifsteigerungen bei den Ärzten beliefen sich auf insgesamt 5,2 %. Gegenüber der tarifbedingten Erhöhung der Personalkosten stiegen die Erlöse im Klinikum durch die Anhebung des Landesbasisfallwertes nicht ausgleichend an. Das Klinikum wird das Geschäftsjahr 2012 trotz einer Erbschaft von 0,9 Mio. € mit einem Verlust von rund 8 Mio. € abschließen. Diese massive Ergebnisverschlech- terung hängt im Wesentlichen mit deutlich geringeren Erlösen zusammen. Vorrangig handelt es sich um ein Erlösproblem, welches zum einen durch eine nicht zeitge- rechte Inbetriebnahme der internistisch-neurologischen Aufnahmestation (geplante Inbetriebnahmen ab April 2013, tatsächlicher Beginn erst im Oktober 2013) und zum anderen durch einen generellen Leistungsabfall ab August 2012 bedingt war. Die im Verlauf des Jahres 2012 eingeleiteten Konsolidierungsmaßnahmen wurden aber von den Steigerungen im Personalkostenbereich wieder aufgezehrt. Im Einzelnen waren folgende Gründe relevant: 1. Der Rückgang der Bewertungsrelationen (Case-Mix-Punkte) gegenüber dem Planansatz. 2. Außerdem entstanden Mindereinnahmen im Bereich der Pflegekomplexmaßnahmen-Scores (PKMS) im Vergleich zu dem Pflegestellenprogramm in 2011. 3. Da das Klinikum in 2012 unter den vereinbarten Leistungen blieb, erhöht sich der Zuführungsbe- trag bei den MDK-Rückstellungen durch die Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung (Ausgleichsmechanismen). 4. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Personalkosten um rd. 10,8 Mio. €. Neben den Tarifsteige- rungen von rd. 6,7 Mio. € war hierfür der Anstieg des Personals im Ärztlichen Dienst um 20 Voll- kraftstellen und im Pflegedienst um 31 Vollkraftstellen ursächlich. All diese Effekte zusammen haben den hohen Verlust verursacht. Folgende Schwerpunkte standen im Fokus des Berichtsjahres, um die Zukunftsfä- higkeit des Klinikums zu sichern: Im Geschäftsjahr 2012 wurde durch Umbau der Station C20-22 eine große in- ternistisch-neurologische Aufnahmestation geschaffen. Die Rückführung des Rechenzentrumsbetriebs vom Dienstleister KRBF auf den Campus des Klinikums wurde im Oktober 2012 abgeschlossen. Im Jahr 2012 wurde nach Durchführung eines Architektenwettbewerbs der Auftrag zur Realisierung der Neubaumaßnahmen im Rahmen der „Zielpla- nung 2015“ an das Architekturbüro Woerner und Partner aus Frankfurt ver- geben. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Klinikum 152 Ausblick Es wurden und werden für das Geschäftsjahr 2013 bereits Konsolidierungsmaß- nahmen eingeleitet. Kurzfristig soll durch Stellensperrung, Abbau von Resturlaub und Überstunden sowie eine verbesserte MDK-relevante Dokumentation das Ergeb- nis weiter verbessert werden. Mittelfristig sollen durch strukturelle Maßnahmen (wie temporäre Schließung von Stationen, Reduktion von Überkapazitäten bei Betten und Personal usw.) ein Gleichgewicht zwischen den Erlösen und Kosten erreicht werden. Unwirtschaftliche Strukturen besonders bedingt auch durch die schlechte Bausub- stanz müssen behoben werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken. Die Zielplanung „Klinikum 2015“, welche einen neuen Betten- und Funktionsbau, ein Institutsgebäude, eine Produktionsküche und einen Speisesaal vorsieht, wurde Anfang 2013 bezüglich der Planung und des Kostenrahmens weiterentwickelt. Für den jetzt ermittelten Gesamtkostenrahmen von 241,2 Mio. € benötigt das Klinikum danach Fremdmittel in Höhe von 96,5 Mio. €. Zusätzlich werden für die Sanierung der Altbauten ca. 97,5 Mio. € benötigt. In ers- ten Schritten sollen für die Jahre 2013 – 2016 11 Mio. € über einen Zuschuss der Stadt Karlsruhe umgesetzt werden. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten 198.112.643 € 10.169.612 € 79.602.689 € 41.551 € 941.761 € 216.262 € 289.084.518 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 17.174.422 € 5.408.596 € 11.591.398 € -7.946.248 € 52.228.168 € 146.974.515 € 36.948.718 € 52.820.938 € 112.179 € 289.084.518 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Klinikum 153 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 – 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +240.842 +244.991 +255.689 +263.967 +269.621 +273.117 2. Sonstige betriebliche Erträge +29.999 +30.307 +31.505 +26.134 +29.118 +26.988 3. Veränderungen des Bestands an un- fertigen Leistungen +764+680-261+278 +0 +0 4. Andere aktivierte Eigenleistungen +7+2+634+424 +0 +0 5. Zuweisungen u. Zuschüsse öffentl. Hand +475+513+472+505 +470 +605 6. Personalaufwand -175.821 -180.516 -189.074 -199.858 -197.300 -198.935 7. Materialaufwand -63.870-68.033-68.776-70.483 -72.209 -71.663 8. Sonder- u. Ausgleichsposten n.d.KHG +13.116 +13.108 +12.785+13.086 +14.577 +13.454 9. Abschreibungen -16.043-15.701-15.330-15.727 -17.278 -16.241 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -27.884-21.627-26.194-24.827 -26.755 -25.810 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +381+239+323+109 +359 +41 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5-1.243-1.242-1.196 -1.200 -1.242 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+1.961+2.720+531-7.588 -597 +314 14. Außerordentliche Erträge/Aufwendungen +270-562-170-170 +0 -171 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -223-146-158-172 -158 -143 16. Sonstige Steuern -3+26-17-16 -17 +0 17. Jahresüberschuss +2.005+2.038+186-7.946 -772 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. 2) Aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)68,065,966,068,5 2. Umlaufintensität (in %)31,733,733,631,1 3. Investitionen (in T€)8.5357.56517.86914.374 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)19,420,320,218,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)27,729,929,725,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,8+ 0,8+ 0,1- 3,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 3,4+ 3,3+ 0,3- 14,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,7+ 1,1+ 0,5- 2,3 4. Kostendeckung (in %)89,687,485,786,6 5. Cash Flow (in T€)- 9.328+ 3.719+ 6.100- 10.046 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)62,061,160,362,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)57.53357.63658.55560.563 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Klinikum 154 Nachrichtlich: Klinikum - Konzernabschluss 2012 Vorläufige Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 198.093.892 € 10.194.638 € 79.652.156 € 75.836 € 366.262 € 288.382.784 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 16.390.483 € 5.408.596 € 11.762.766 € -7.844.012 € 46.244 € 51.764.077 € 146.974.515 € 37.040.428 € 52.491.584 € 112.180 € 288.382.784 € Vorläufige Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2012 2009201020112012 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+242.914+248.341+259.435+267.513 2. Sonstige betriebliche Erträge+24.014+23.489+24.655+19.587 3. Veränderungen des Bestands an unfertigen Leistungen+764+681-261+278 4. Andere aktivierte Eigenleistungen+7+1+634+423 5. Zuweisungen und Zuschüsse öffentliche Hand+475+513+472+505 6. Personalaufwand-178.170-183.242-192.017-203.078 7. Materialaufwand-57.426-61.597-62.393-63.967 8. Sonder- und Ausgleichsposten n. d. KHG+13.106+13.098+12.778+13.081 9. Abschreibungen-16.052-15.709-15.337-15.734 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen-27.998-21.771-26.391-24.992 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+381+245+324+105 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-5-1.254-1.242-1.195 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+2.010+2.795+657-7.474 14. Außerordentliche Erträge / Aufwendungen+270-535-170-170 15. Ertragsteuern-166-184 16. Sonstige Steuern-234-128-17-16 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+2.046+2.132+304-7.844 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVD 155 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheits- wesen GmbH (KVD) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1235KVD-Geschaeftsfuehrung@ Karlsruhe gGmbH, Moltkestr. 90Telefax: 0721/ 974-1282klinikum-karlsruhe.de 76187 Karlsruhewww.klinikum-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 14.04.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Sabine ZeitlerStädtisches Klinikum 100% = 25.000 € Karlsruhe gGmbH Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell ( 2. stellv. Vors. ) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Johannes Krug Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Durchführung der Gebäudeinnenreinigung zwischen KVD und Klinikum v. 12.09.03. Organschaftssvertrag vom 18.08.2004 zwischen KVD und Klinikum. Für die von der KVD genutzten Räume sowie für die vom Klinikum der KVD überlassenen Reinigungs- geräte sind Mietverträge abgestimmt. Für die Durchführung der Aufgabe der gesamten Reinigung im Klinikum hat das Klinikum die dort be- schäftigten Mitarbeiterinnen im Reinigungsdienst und die Hauswirtschaftsleiterinnen der KVD über- lassen. Hierfür wurde am 21.08.03 ein Personalüberlassungsvertrag abgeschlossen. Die Personalangelegenheiten der KVD werden vom Klinikum verwaltet. Hierfür wurde am 21.08.2003 ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Ab dem 01.06.2004 übernahm die KDV die Wohnheimverwaltung der klinikeigenen Wohnheime. Hierzu wurde am 26.08.04 zwischen der KVD und dem Klinikum ein Vertrag für Wohnheimverwaltung abgeschlossen. Am 01.04.05 übernahm die KVD den Gardinenservice für das Klinikum. Hierzu wurde am 14.06.2005 ein Vertrag "Dienst- leistung Gardinenservice" abgeschlossen . Erbringung von Servicedienstleistungen im Gesundheitswesen im Bereich der Wirtschafts- und Versorgungsdienste, insbesondere Reinigung, Wäscherei und Küche. Das Unternehmen arbeitet vorrangig für die Städt. Klinikum gGmbH und für die Stadt Karlsruhe sowie deren Gesellschaften und Stiftungen (GV in der Fassung vom 20.03.2003). Der Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat des städtischen Klinikums. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVD 156 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009 2010 2011 2012 Arbeiter 4) 89,43 93,19 98,89 106,45 Angestellte 4) 1,51 1,51 1,50 1,50 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 90,94 94,70 100,39 107,95 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen (39 Stunden / Woche) 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigen Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Karlsruher Versorgungsdienste konnten bei leicht gestiegenen Umsatzerlösen wiederum ein positives Betriebsergebnis ausweisen. Beim Leistungsumfang gab es 2012 zahlreiche Veränderungen. Durch den Bezug von Haus X (Tagesklinik Sucht), dem Teilbezug der C20, sowie der Ausweitung der WC-Kontrolle und des Sonntagsdienstes im Haus E gab es bereits zum 01.01.2012 eine Leistungsausweitung um 2,27 Vollkraftstellen. Zum 01.05.2013 wurde der Leis- tungsumfang im Haus L/Augenklinik um 1,33 Vollkraftstellen ausgeweitet. Im Ge- genzug konnten Einsparungen im Haus S durch den Wegfall der Restspülarbeiten und einer neuen Reviereinteilung im Umfang von 2,22 Vollkraftstellen umgesetzt werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVD 157 Die KVD erbrachte in 2012 auf ca. 150.000 m 2 Fläche Reinigungsdienstleistungen für das Klinikum Karlsruhe. Diese Fläche wurde zu 70 % durch die KVD und zu ca. 30 % durch dritte Dienstleister gereinigt. Ausblick Im Rahmen der natürlichen Personalfluktuation wird es auch in 2013 eine Abnah- me der vom Städtischen Klinikum überlassenen Mitarbeiterinnen und einen Zuwachs an Mitarbeiterinnen der KVD geben. Die Reinigungsorganisation der Karlsruher Versorgungsdienste wird sich an Verän- derungen im Klinikum Karlsruhe in gewohnter Weise anpassen. Bereits umgesetzt ist die Umstellung im Haus C auf das Twixter-System. Die hier- durch erzielten Rationalisierungseffekte konnten genutzt werden, um im Haus C Leistungs- und Qualitätsausweitungen vorzunehmen (Abziehen- und Beziehen der Entlassbetten, Aufweitung der WC-Kontrolle). Die Unterhaltsreinigung der Station C22 (IMC) und der zweite Teilabschnitt der C20 konnte „kostenneutral“ übernommen werden. Das wirtschaftliche Risiko der KVD hat sich gegenüber der Gründungssituation nicht verändert. Bestandsgefährdende Risiken sind durch die enge Einbindung an die Muttergesellschaft nicht erkennbar. Die KVD rechnet für das Geschäftsjahr 2013 wiederum mit einem positiven Er- gebnis. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 31.249 € 25.026 € 502.037 € 30.529 € 0 € 588.841 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 131.867 € 5.886 € 162.753 € 0 € 317.060 € 109.028 € 588.841 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KVD 158 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+7.749+7.719+7.697+7.908+7.780+7.697 2. Sonstige betriebliche Erträge+2+3+3+3+4+2 3. Materialaufwand-5.188-4.947-4.466-4.329-4.567-4.073 4. Personalaufwand-2.039-2.236-2.384-2.683-2.651-2.708 5. Abschreibungen-9-7-7-7-10-11 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-500-512-819-868-526-842 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+2+1+0+2+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0-10-9-7-11-9 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+15+12+16+17+21+56 10. Außerordentliche Erträge+0+27+0+0+0+0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-4-12-8-11-10-15 12. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+11+27+8+6+11+41 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)2,54,04,25,3 2. Umlaufintensität (in %)97,396,095,894,7 3. Investitionen (in T€)64411 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)9,721,724,527,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)391,8547,2580,4520,8 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,1+ 0,3+ 0,1+ 0,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 8,8+ 18,0+ 5,2+ 3,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,9+ 5,4+ 2,8+ 2,2 4. Kostendeckung (in %)100,299,9100,1100,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 24+ 46+ 22+ 25 b) nach Ertragsteuern + 20+ 34+ 15+ 13 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)26,428,931,034,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)22.42023.60723.74524.853 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 MVZ 159 30. MVZ – Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1001 Karlsruhe gGmbH,Telefax: 0721 / 974-1009www.klinikum-karlsruhe.de Moltkestr. 90 76187 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.04.2006 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ulrich Meier (bis 30.09.2012)Städtisches Klinikum Karlsruhe100% = 25.000 € Prof. Dr. Martin Hansis gGmbH (ab 01.10.2012) Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Jürgen Marin StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Tilman Pfannkuch StR Manfred Schubnell ( 2. stellv. Vors. ) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Johannes Krug Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge mit dem Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH: Beherrschungsvertrag vom 25.01.2006 zwischen MVZ und Klinikum. Nutzungsvertrag über die Bereitstellung von Personal, Räumen, Einrichtungen und Material des Klinikums. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ. Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ in den Gebieten Nuklear-, Labor-, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlentherapie und Pathologie. 14 Mitglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 3 vom Betriebsrat bestimmte Mitglieder). Der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne des § 95 SGB V, insbesondere im Rahmen der vertragsärztlichen sowie der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten (GV in der Fassung vom 10.12.2008). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1) Die Geschäftsführung bekam keine Bezüge vom MVZ. 2) Der Aufsichtsrat ist personenidentisch mit dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 MVZ 160 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewa- terhouseCoopers AG geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2009 2010 2011 2012 Beschäftigte 4) 1,99 2,98 4,28 4,37 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 1,99 2,98 4,28 4,37 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen (39 Stunden / Woche) 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigen Leistungszahlen 2009 - 2012 2009 2010 2011 2012 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 12.051 13.978 22.016 27.052 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Um den Patienten weiterhin den Zugang zur ambulanten fachärztlichen Versorgung am Klinikum gewähren zu können, werden folgende Bereiche vom MVZ angeboten: Nuklearmedizin, Labormedizin, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlenthera- pie, Pathologie und Onkologie (ab 01.01.2013). Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 96 T€ (Vorjahr: 110 T€)ab. Die Umsatzerlöse liegen bei 3.518 T€ und betreffen ausschließlich Erlöse aus ambu- lanter ärztlicher Behandlung. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist überwiegend auf die Schwäche in der Abrechnung im 2. und 3. Quartal in der Strahlentherapie mit einer Abnahme in Höhe von 5 bis 6 % zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 17 T€ (Vorjahr: 152 T€) und resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Abrechnung des 4. Quartals 2010 der Kas- senärztlichen Vereinigung. Der Rückgang der Personalkosten (2012: 537 T€) beruht auf den geringeren Abgaben aus den o. g. geringeren Erlösen. Der Materialaufwand bewegt sich ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 MVZ 161 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 2006 - 2012 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 2006200720082009201020112012 Jahr 7.869 27.052 13.978 22.016 Ausblick Das MVZ hat mit dem Erwerb und der Übernahme eines Facharztsitzes für Innere Medizin sowie dessen Verlegung auf den Campus des Klinikums zum 01.01.2013 die Möglichkeit erhalten, künftig ambulante Krebspatienten internistisch-onkologisch betreuen zu können. Dies hat für eine Onkologie auf der Stufe der Maximalversor- gung große Bedeutung, da die Behandlung bei vielen Patienten stationäre und am- bulante Therapiephasen beinhaltet, und das in mehrfachem zeitlichem Wechsel. Ge- rade bei den hochkomplexen Behandlungen, die das Klinikum anbieten, muss die Kontinuität der Versorgung - gleichgültig, ob eine Behandlung stationär oder ambu- lant durchgeführt wird - unbedingt erhalten bleiben. Bestandsgefährdende Risiken und Entwicklungen der Gesellschaft sind der Ge- schäftsführung nicht bekannt. Zwar ist die ambulante Versorgung mit ihren Unabdingbarkeiten insbesondere bei den ambulanten vertragsärztlichen Vergütungen nicht leicht prognostizierbar, den- noch sind Wachstums- und damit Erlöspotentiale vorhanden. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 367.115 € 3.756 € 150.000 € 520.871 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinn- / Verlustvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 243.566 € 96.351 € 364.917 € 0 € 21.600 € 134.354 € 520.871 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 MVZ 162 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +2.052 +3.326 +3.720 +3.519 +3.812 +3.956 2. Sonstige betriebliche Erträge +34+28+152+17 +3 +1 3. Materialaufwand -1.661 -2.658-2.911-2.756 -3.050 -2.969 4. Personalaufwand -310-476-560-537 -601 -727 5. Abschreibungen +0+0+0+0 +0 -13 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -80-160-301-150 -150 -160 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +0+3+10+3 +0 +2 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1+0+0+0 +1 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +34+63+110+96 +15 +90 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+4+0+0 +0 +0 11. Sonstige Steuern -4+0+0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +30+67+110+96 +15 +90 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung der Wirtschaftsplä- ne erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,071,2 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)5,815,741,970,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 1,5+ 2,0+ 3,0+ 2,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 32,9+ 42,5+ 40,9+ 26,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,9+ 6,6+ 17,1+ 18,5 4. Kostendeckung (in %)100,1101,098,6102,2 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 34+ 63+ 110+ 96 b) nach Ertragsteuern + 30+ 67+ 110+ 96 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)15,114,414,815,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)155.996159.936130.907122.789 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AFB 163 31. AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daimler Str. 8Telefon: 0721 / 97246-0info@afb-karlsruhe.de 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 755160 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.07.1988 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ariane NeumannStadt Karlsruhe100% = 52.000 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Thomas Kalesse StR Gisela Fischer (stellv. Vorsitz) StR Christa Köhler StR Michael Borner StR Johannes Krug StR Margot Döring StR Yvette Melchien StR Thorsten EhlgötzStR Uta van Hoffs Beratende Mitglieder:Frank Binder, Beteiligungsmanagement der Stadt Karlsruhe Brigitte Dorwarth-Walter, stellv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe Alfons Moritz, IHK Karlsruhe Engelbert Wangler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Die vorübergende Beschäftigung und Betreuung von sozial benachteiligten, insbesondere jungen Menschen mit dem Ziel, ihre Vermittlungsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt zu erhöhen oder sie für eine Ausbildung zu befähigen (GV in der Fassung vom 22.07.2002). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates: 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3,6 3,5 3,6 3,7 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AFB 164 Leistungszahlen 2009 – 2012 Finanzielles Engagement des Gesellschafters und sonstiger öffentlicher Kas- sen 2009 - 2012 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stadt Karlsruhe - Pauschaler Zuschuss 1) 1.1981.1701.053 1.170 - Zuschuss BAI 2) 148144130 144 - Freiwillige Zuwendungen im Rahmen der Sozial- und Jugendhilfe 3) 304365244 324 Zusammen 1.6501.6791.427 1.638 2. Arbeitsagentur 3) 1.2011.2751.013 1.035 3. Sonstige Stellen (z.B. EU) 338366340 280 Gesamt 3.1893.3202.780 2.953 1) incl. Zuschuss für arbeitstherapeutische Werkstatt Werderstr. 57 2) Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative 3) findet nicht oder nur teilweise Eingang in Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2009201020112012 1. Zahl der Arbeitsplätze a) Ungefördert sozialversicherungspflichtig18,0019,2918,5020,50 b) Gefördert sozialversicherungspflichtig (ABM u.a.)98,7582,6381,0483,41 c) Zusatzjobs (Mehraufwandsentschädigung)117,25113,1770,0857,41 Gesamtzahl (Summe a bis c) 234,00215,0 9169,62161,32 2. Bei Clearingstelle vorsprechende Personen 52302626 (Sozialhilfeempfänger) 3. Vermittlungsquote (1. Arbeitsmarkt) -in %- - aus AFB-Zeitverträgen 21,5427,2720,6521,67 - aus AFB-Zusatzjobs 11,6913,4510,736,03 - Clearingstelle 26,9213,3315,387,69 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AFB 165 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Der wichtigste Parameter zur Beurteilung der geförderten Beschäftigung ist die Ent- wicklung des Arbeitsmarktes im Stadtkreis Karlsruhe. Dabei gilt der Entwicklung der Daten zur Grundsicherung für Arbeitssuchende nach SGB II (Hartz IV) ein besonde- res Augenmerk, da die AFB-Beschäftigungsangebote zu 98 % an SGB II-Kunden gerichtet sind. Im Stadtkreis Karlsruhe waren im Jahr 2012 im Jahresdurchschnitt 8.423 Menschen ohne Arbeit, dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,6 % (Vorjahr 5,8 %). Die Zahl der arbeitslosen erwerbsfähigen SGB II-Kunden erreichte mit 5.986 Personen im Jahresdurchschnitt 2012 den niedrigsten Wert seit Einführung von Hartz IV. Hin- gegen haben die Langzeitarbeitslosen vom Aufschwung am Arbeitsmarkt nicht profi- tiert. Durch das am 01.04.2012 in Kraft getretene „Gesetz zur Verbesserung der Einglie- derungschancen am Arbeitsmarkt“, auch Instrumentenreform genannt, wurden die Bedingungen für „Ein-Euro-Jobs“ weiter erschwert. Das Jobcenter Stadt Karlsruhe bewilligte daher ab 01.04.2012 statt der geplanten 500 Plätze nur noch insgesamt 400 Plätze für Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung. Das Jobcenter Stadt Karlsruhe konnte den AFB aufgrund der Kürzungen bei den Eingliederungsmaßnahmen sowie den strengen Vorgaben infolge der Instrumen- tenreform für das Jahr 2012 nur noch 54 Plätze für Arbeitsgelegenheiten (Vorjahr: 93) bewilligen, die in AFB-Werkstätten, städtischen Dienststellen und gemeinnützi- gen Einrichtungen angeboten wurden. Während die Zahl der Beschäftigten in geförderten Zeitverträgen im Jahresdurch- schnitt von 73 Personen um 14 % auf 83 Personen anstieg, sank die Zahl der Be- schäftigten in „Ein-Euro-Jobs“ von 69 Teilnehmern um 16 % auf 58 Teilnehmer im Jahresdurchschnitt. Daher sanken die Zuschüsse der Agentur für Arbeit und des Jobcenter Stadt Karlsruhe gegenüber dem Vorjahr von 537 T€ auf 526 T€. 2009201020112012 Beschäftigte 4) 3,172,542,541,96 Beamte 4) 3,253,003,003,00 Gesamtbelegschaft 5) 6,425,545,544,96 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 5) ohne geförderte Arbeitnehmer / innen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AFB 166 Im Jahr 2012 wurden ca. 83 % des wirtschaftlichen Umsatzes für Personal- und Qualifizierungskosten aufgewandt. Dies verdeutlicht den Zweck der AFB als Be- schäftigungsgesellschaft. Ausblick Wie alle Maßnahmenträger im Stadtkreis Karlsruhe sind auch die AFB von den er- heblichen Kürzungen der Eingliederungsmittel betroffen. Für die Stadt Karlsruhe ist das Thema Integration von Sozialleistungsbeziehen- den in den Arbeitsmarkt auch nach der Einführung des SGB II im Jahr 2005 ein zentrales Thema geblieben. Die Stadt Karlsruhe untersucht mit wissenschaftlicher Begleitung der Hochschule Kehl, welcher kommunale Beitrag zur Unterstützung der Integration Langzeitarbeitsloser geleistet werden kann. Neben den rechtlichen Rah- menbedingungen sollen auch konkrete Unterstützungsmöglichkeiten erarbeitet wer- den. Konkrete Ergebnisse sollen im Juli 2013 vorliegen. Im Gemeinderat der Stadt Karlsruhe traf die Idee eines kommunalen Beitrags zur Unterstützung der Integration Langzeitarbeitsloser im Rahmen eines Gesamtkonzepts „Sozialer Arbeitsmarkt“ auf breite Zustimmung, daher wurden vorbehaltlich der Klärung der rechtlichen Rah- menbedingungen 300 T€ für das Jahr 2013 und 600 T€ für das Jahr 2014 mit Sperr- vermerk in den Haushalt eingestellt. Die AFB sind in die Erarbeitung des Konzepts eingebunden und hoffen die rückläufigen Fördermittel über das kommunale Pro- gramm zumindest teilweise kompensieren zu können. Durch die im Jahr 2010 auf 741 T€ angewachsene Gewinnrücklage konnte das Jah- resdefizit 2011 von 135 T€ und das Jahresdefizit 2012 von 126 T€ aufgefangen wer- den. Mit der verbleibenden Gewinnrücklage in Höhe von 480 T€ können im Jahr 2013 die Angebote der AFB zur Beschäftigung, Qualifizierung und Beratung von so- zial benachteiligten Menschen in Karlsruhe fortbestehen. Im Jahr 2013 wird der Fehlbetrag mit voraussichtlich 341 T€ zwar etwas geringer ausfallen als geplant. Es ist aber damit zu rechnen, dass bis zum Jahr 2014 die Rücklagen aufgebraucht sind. Es ist davon auszugehen, dass durch Tariferhöhun- gen und allgemeine Kostensteigerungen die Kosten weiter steigen werden. Demge- genüber stehen pauschale Förderungen wie z. B. bei der bis 2014 bewilligten Bür- gerarbeit und bei den „Ein-Euro-Jobs“, die nicht erhöht werden. Allein dadurch muss ein stetes Anwachsen des Defizits befürchtet werden. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B . C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonst. Vermögens- gegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 158.227 € 4.200 € 651.535 € 52.185 € 3.041 € 869.188 € A. B . C. D . Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklage Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 52.000 € 1.023 € 479.133 € 532.156 € 118.462 € 170.442 € 48.128 € 869.188 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 AFB 167 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ -- in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - Pauschaler Zuschuss Stadt K ́he 2) +1.346 +1.314 +1.182+1.314+1.314 +1.314 - Zuschüsse ARGE / Agentur für Arbeit +778+715+537+526+540 +547 - Kostenersatz Werkstätten +489+484+432+348+350 +348 - Sonstiges +338+366+340+280+249 +288 +2.951 +2.879 +2.491+2.468+2.453 +2.497 2. Sonstige betriebliche Erträge +11+19+7+11+7 +7 3. Materialaufwand -125-114-114-92-108 -85 4. Personalaufwand -2.231 -2.171 -2.102 -2.044-2.241 -2.289 5. Abschreibungen -24-40-40-42-45 -38 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -407-435-388-412-433 -461 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +5+4+11+5+6 +4 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen +0-2+0+0+0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+180+140-136-106-361 -365 10. Sonstige Steuern +0+0+0-20+0 +0 11. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag +180+140-136-126-361 -365 12. Gewinnvortrag +0+0+00+0 +0 13. Rücklageneinstellung (-) / -entnahme (+) -180-140+136+126+361 +365 14. Bilanzgewinn +0+0+0+0+0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. 2) Einschließlich Zuschuss für Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative (BAI). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)15,017,014,318,2 2. Umlaufintensität (in %)84,782,585,281,4 3. Investitionen (in T€)96818163 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)74,878,468,461,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)498460479336 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 6,1+ 4,9-5,5-5,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 27,5+ 17,7-20,6-23,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 20,5+ 13,8-14,1-14,5 4. Kostendeckung (in %)105,9104,394,294,6 5. Cash Flow (in T€)+ 203+ 181-95,8-84,2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)80,178,779,578,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)29.23129.95431.30929.428 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung und Sportstätten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KMK 169 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2116www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.09.1950 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Stadt Karlsruhe100% = 3,1 Mio. € Britta Wirtz (Sprecherin) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) StR Dr. Heinrich Maul StR Thorsten EhlgötzStR Bettina Meier-Augenstein ( stellv. Vorsitz ) AStR Prof. Dr. Jürgen Morlok Michael Haug LR Dr. Christoph Schnaudigel StR Uta van HoffsStR Manfred Schubnell StR Detlef HofmannStR Michael Zeh Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Messe Karlsruhe GmbH 100% = 130.000 € DAS FEST GmbH 26% = 26.000 € Wichtige Verträge: Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Tiefgarage am Festplatz vom 30.09.1986. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die städtischen Hallen am Festplatz vom 18.05.2011 bzw. 23.05.2011. Facility Management-Vertrag mit der VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs-GmbH vom 13.05.2011 bzw. 16.05.2011. Personalgestellungsvertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG vom 20.12.2001. Mietvertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG über die Anmietung der Messe auf 29 Jahre. Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH über das Nutzungsrecht der im Eigentum der Stadtwerke befindlichen technischen Anlagen auf dem Gelände der NMK vom 29.12.2003. Durchführung von Messen, Ausstellungen, Kongressen, Tagungen, Versammlungen,Kundgebungensowiekulturellen,sportlichen, unterhaltenden und sonstigen Veranstaltungen. Vermietung und Verpachtung städtischer Hallen. Betrieb der Messe Karlsruhe. Organisation und Abwicklung des Karlsruher Tourismus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 18 17 17 16 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KMK 170 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Finanzielles Engagement des Gesellschafters 2009 – 2012 2009 - in T€ - 2010 - in T€ - 2011 - in T€ - 2012 - in T€ - 1. Verlustausgleich / Budget 12.91012.741 12.732 13.819 2. Aufstockung Kapitalrücklage - - - - 3. Abdeckung Verlustvortrag - - - - 3. Zuschuss für Geschäftsbereich Tourismus 969982 941 960 4. Weitere Veranstaltungszuschüsse 139194 170 221 5. Eigenkapitalersetzendes Darlehen (Tilgung) -6.952 - - - Zusammen 7.06613.917 13.843 15.000 Leistungszahlen 2009 - 2012 2009201020112012 1. Zahl der Veranstaltungen: - Eigenveranstaltung18232532 - Gastveranstaltung284278294288 Zusammen302301319320 2. Anzahl der Besucher und Teilnehmer: - Regional481.673465.406439.760385.328 - Überregional211.061254.806313.055338.098 Zusammen692.734720.212752.815723.426 3. Anzahl der Aussteller: - Innland7.0266.9767.3636.899 - Ausland583867472760 Zusammen7.6097.8437.8357.659 4. Saalbelegungen (Belegungstage) 2.5693.5673.8693.543 5. Umschlagshäufigkeit am Standort Neue Messe 8,439,2310,5010,46 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KMK 171 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 2009 2010 2011 2012 Angestellte / Beschäftigte 3) 138,8139,2139,8 149,2 Beamte 3) 0,00,00 0 Gesamtbelegschaft 4) 138,8139,2139,8 149,2 Nicht voll beschäftigtes Garderobenpersonal 4,03,03,0 3,0 Auszubildende 10,08,06,0 7,0 1) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter. 2) Ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 3) Einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 4) In 2012 sind hierin 21 Teilzeitbeschäftigte enthalten. In den Vorjahren waren dies 19 (2010 + 2011) bzw. 20 (2009). Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2012 Jahresfehlbetrag von 19,7 Mio. € aus, der über dem geplanten Fehlbetrag von 13,8 Mio. € liegt. Wesentli- chen Anteil an diesem höheren Fehlbetrag hat der Buchverlust in Höhe von 6,2 Mio. € aus der Übertragung der Gartenhalle an die Stadt Karlsruhe. Der Fehlbetrag vor Buchverlust liegt somit bei 13,5 Mio. € und damit um 0,3 Mio. € unter der Pla- nung. Die Hallenkosten (insb. Miete, Wartung, Instandhaltung, Betriebskosten) betragen am Standort Messe 7,1 Mio. € und am Standort Festplatz 1,8 Mio. €. Entwicklung der Jahresfehlbeträge 2001 - 2012 -25,0 -20,0 -15,0 -10,0 -5,0 0,0 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Jahr - in Mio. € - -19,7 -12,7 -6,9 -13,6 -13,5 -5,3 Weiterhin belasten hohe Fixkosten aus dem Mietvertragsverhältnis mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG, der Kontrakting-Vereinbarung mit den Stadtwer- ken sowie weitere Instandhaltungsverträge das Ergebnis. Besonders die vertragliche Verpflichtung zum Unterhalt der Messe bedingt zukünftige Vorsorge für erhöhten Instandhaltungsbedarf. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl von 2011 nach 2012 um durchschnittlich 10 Perso- nen war bedingt durch die Übernahme von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und durch befristete Beschäftigungen auf Grund Mutterschutz und Elternteilzeit. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KMK 172 Zur Erhaltung der Eigenkapitalausstattung hat die Stadt Karlsruhe als alleinige Gesellschafterin in 2012 eine Kapitalrücklage von 12,7 Mio. € eingezahlt. Damit konnte der Bilanzverlust des Jahres 2011 ausgeglichen werden. Der Bereich Eigenmessen und Kongresse war geprägt durch das „Onboarding“ der neuen Messethemen und Teams der Inventa und offerta. Ebenso wurden die Weiter- und Neuentwicklung von Themen vorangebracht und die Weichenstellungen für den Kauf der REHAB vorgenommen. Die LEARNTEC hat mit der Erweiterung der Themen auf das lebenslange Lernen den Weg zu weiteren Wachstumsmöglichkeiten eingeschlagen. Hohe Wiederbu- chungsraten ermöglichen es, neue Ausstellerpotentiale zu erschließen. Die INVENTA konnte als erste Messe aus dem Hinte-Portfolio durch einen sehr ho- hen Einsatz des Messeteams und der beteiligten Partner durchgeführt werden. Hier gilt es für die Folgeveranstaltung insbesondere dem Thema Showgärten wieder mehr Aussteller zuzuführen, um die gesunkene Besucherzahl und Besucherzufrie- denheit wieder herzustellen. Die HORIZONT-OUTDOOR konnte in ihrer dritten Ausgabe die finanziellen Erwar- tungen nicht ganz erfüllen. Als Konsequenz werden die Themen „Freizeit & Region“ in Verbindung mit Outdoor-Elementen in die offerta integriert. Die IT-Trans fand turnusmäßig statt. Der Umzug vom Kongresszentrum auf das Messegelände ist gelungen. Die Ausstellungsfläche erhöhe sich ebenso wie die Be- sucherzahl deutlich. Die art Karlsruhe konnte in ihrer neunten Ausgabe weiter an Qualität und internati- onaler Reputation zulegen und hat damit ihre Position im Reigen der internationalen Kunstmessen zwischen Köln und Basel gefunden. Die EUNIQUE verzeichnet nach wie vor höhere Besucherzufriedenheit als andere Messen im Portfolio der KMK; die Erlössituation ist aber trotz leicht verbesserter De- ckungsbeiträge aufgrund der Ausstellerstruktur, die vielfach aus Ein-Personen- Betrieben besteht, nicht zufrieden stellend. Die WTT Expo wurde um ein weiteres Thema ergänzt und wird parallel mit der Paint Expo in 2014 erneut stattfinden. Die offerta hat erstmalig unter der Regie der KMK stattgefunden und kann laut Ge- schäftsführung als Erfolg gewertet werden. Die Ausstellerzufriedenheit kann durch eine gute Wiederbuchungsrate belegt werden. Die Besucherzufriedenheit ist gegen- über den Vorveranstaltungswerten ebenso gestiegen. Auch wurden die finanziellen Ziele der Veranstaltung erreicht. Die Tierisch Gut - Heimtiermesse Karlsruhe hat erstmalig mit einem laut Ge- schäftsführung großen Erfolg stattgefunden. Die aus der Durchführung der Veran- staltung entstandenen Lerneffekte könnten gut in die nächste Veranstaltung über- führt werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KMK 173 Im Bereich Gastmessen fanden u. a. zum dritten Mal die von der Messe Sinsheim durchgeführten Messen Echtdampf und Modellbau statt, die erneut zusammen rd. 65.000 Besucher nach Karlsruhe zogen. Die Faszination Motorrad wurde aufgrund der Marktgegebenheiten und der geringen Ausstellernachfrage seitens Messe Sins- heim gekündigt. Der Veranstalter hat am Jahresende 2012 ebenso den Vertrag für die Modellbaumesse sowie pro Forma auch den Vertrag des Echtdampf Hallentref- fens gekündigt. Regulär bis wachsend erwiesen sich Gastmessen wie die Edeka Innovationsmes- se und die e-Gast, die langfristig an den Standort gebunden werden konnten. Ausblick Gemäß der aktuellen Hochrechnung wird für das Geschäftsjahr 2013 ein Fehlbetrag in Höhe von 13,6 Mio. € erwartet. Das Defizit nach dem Herausrechnen der Struk- turkosten erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund steigender Personal- und Sachkosten um 0,3 Mio. € auf 6,8 Mio. €. Das Erreichen der Umsatzziele hängt nicht unwesentlich von der Akzeptanz des Messeplatzes durch Gastveranstalter ab, auch wenn in die Entwicklung von Eigen- themen stärkeres Gewicht gelegt wird. Aktuell wird auch die Akquise von Messen erwogen. Mit der Übernahme der REHAB baut die KMK ihr Gesundheitssegment aus. Bisher führte die KMK die Messe als Gastveranstaltung durch, erstmals 2015 erfolgt dies in Form einer Eigenveranstaltung. Für die technische und optische Modernisierung der Stadthalle stehen in den Haushaltsjahren 2013 bis 2017 städtische Mittel von insgesamt 7,85 Mio. € zur Ver- fügung. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 9.262.221 € 81.185 € 10.014.573 € 422.172 € 0 € 19.780.151 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 3.100.000 € 20.451.675 € -19.687.311 € 3.864.364 € 6.253.710 € 9.593.077 € 69.000 € 19.780.151 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KMK 174 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 - 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +16.805 +18.143 +20.135 +25.146 +22.806 +24.209 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.298-129+95-52 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +2.626+1.679+1.429+1.274 +1.323 +1.327 4. Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.968-13.682-15.879-18.897 -15.792 -18.212 5. Personalaufwand -7.721-7.950-7.967-8.936 -8.855 -9.401 6. Abschreibungen -1.041-1.029-1.148-1.830 -1.873 -1.437 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.562-9.567-9.405-10.100 -11.323 -10.244 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +454+96+227+89 +85 +56 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -185-195-196-193 -144 -139 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-12.890-12.634-12.709-13.499 -13.773 -13.841 11. 12. Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen +0 +0 +0 -84 +0 +0 +0 -6.165 +0 +0 +0 +0 13. Sonstige Steuern -20-23-23-23 -23 +0 14. Jahresfehlbetrag -12.910-12.741-12.732-19.687 -13.796 -13.841 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)40,938,434,746,8 2. Umlaufintensität (in %)59,161,665,353,2 3. Investitionen (in T€)8383047728.181 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)+ 42,7+ 43,9+ 41,4+ 19,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)+ 104,5+ 114,3+ 119,2+ 41,7 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 76,8- 70,2- 63,2- 78,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 121,3- 117,9- 117,7- 509,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 51,1- 50,9- 48,0- 98,6 4. Kostendeckung (in %)53,455,958,262,9 5. Cash Flow (in T€)- 11.631- 11.110- 11.447- 18.012 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)24,524,523,022,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)55.62 557.11256.99159.896 Anmerkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Das Fest 175 33. DAS FEST GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Durlacher Allee 64Telefon: 0721 / 664879-00martin.wacker@kmkg.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 664879-49www.dasfest.net Gründung:Unternehmensgegenstand: Die Gesellschaft ist entstanden infolge Ausgliederung des Ge- schäftsbereichs "Das Fest" aus dem Vermögen des Vereins "Stadtjugendausschuss e.V." nach Maßgabe des Spaltungs- plans vom 16.12.2009 und des Versammlungsbeschlusses vom 21.01.2010. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Martin Wacker Stadtjugendausschuss e.V.25,00% = 25.000 € Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK)26,00% = 26.000 € ROCKSHOP Musikinstrumenten- handlung GmbH12,25% = 12.250 € Privatbrauerei Hoepfner GmbH12,25% = 12.250 € b.i.g. sicherheit GmbH12,25% = 12.250 € Thomas Geiger12,25% = 12.250 € 100,0% = 100.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Vorbereitung und Durchführung derVeranstaltung "Das Fest", eine generations- und spartenübergreifende Kulturveranstaltung für Karlsruhe und die Region unter besonderer Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen (GV in der Fassung vom 31.03.2010). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009/10 1) 2) 2010/11 2) 2011/12 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) - - - 1) Im April 2010 ist die KMK der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 2) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 3) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Das Fest 176 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2011/2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe 2009 – 2012 2009 1) - in T€ - 2010 - in T€ - 2011 - in T€ - 2012 - in T€ - Verlustausgleich - 316 180 58 1) Im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Leistungszahlen 2009 - 2012 2009 1) 201020112012 1. Besucherzahlen 1.1 Sport- und Familienbereich - Vorwoche-10.00012.500 - Freitag-20.00013.00025.000 - Samstag-35.00030.00035.000 - Sonntag-40.00039.00045.000 95.00092.000117.500 1.2 Hügelbereich - Freitag-43.09229.00030.000 - Samstag-45.18740.00045.000 - Sonntag-55.00050.00045.000 143.279119.000120.000 1.3 Gesamt - 238.279211.000237.500 2. Getränkeerlös pro Kopf (in €) -2,452,342,60 1) Im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft war 2010 erstmals mit der Planung und Durchführung der Veran- staltung DAS FEST betraut. Das FEST 2011 ist ohne jeden Zwischenfall zu Ende gegangen. Im Bereich Jugend- schutz und Umweltverträglichkeit (vermindertes Müllaufkommen) konnte DAS FEST 2012 sich erneut verbessern. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Das Fest 177 Im finanziellen Ergebnis konnte die Veranstaltung die Erwartungen trotz zweier Schlechtwettertage weitgehend erfüllen und wies im operativen Ergebnis das beste Ergebnis seit Bestehen der Veranstaltung aus. Der Verlust in Höhe von 58 T€ be- ruht alleine auf Schlechtwettermaßnahmen zur Befestigung des Geländes und wur- de von der Stadt Karlsruhe vollständig abgedeckt. Ticket- und Getränkeeinnah- men liefen nach Plan, Sponsoreneinnahmen über Plan. Bei Gründung der DAS FEST GmbH wurde festgelegt, dass nach drei Veranstaltun- gen über das weitere Vorgehen und die künftige Ausgestaltung der Veranstaltung entschieden werden soll. Die durchgeführte Evaluierung ergab, dass sich die Ver- anstaltung DAS FEST in der dreijährigen Evaluationsphase finanziell, strukturell und inhaltlich kontinuierlich weiterentwickelt hat. Ausblick Für 2013 wird erneut ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt. Die Fortführung über 2013 hinaus ist durch die beschlossene feste Bezuschussung durch die Stadt gewährleistet. Das hohe wirtschaftliche Risiko (drei Tage Regenwetter) kann nicht ausgeschlossen und auch nicht versichert werden. Kurzbilanz 2011/12 1) Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 19.260 € 0 € 64.042 € 99.206 € 0 € 182.508 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € -75.563 € 24.437 € 32.136 € 125.935 € 0 € 182.508 € 1) Das Geschäftsjahr 2011/12 begann am 01.10.2011 und endete am 30.09.2012. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Das Fest 178 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 - 2013 2009/10 1)2) 2010/11 2) 2011/12 2) Plan 2011/12 2) 3) Plan 2012/13 2) 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.414+1.571+1.866+1.795 +1.958 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +328+211+98+0 +0 4. Materialaufwand -1.347-1.460-1.657-1.477 -1.608 5. Personalaufwand -147-91-112-110 -120 6. Abschreibungen -15-14-10-10 -10 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -251-275-185-198 -220 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +0+0+0+0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 18- 58+0+ 0 +0 11. Außerordentliche Erträge +0+0+0+0 +0 12. Sonstige Steuern +0+0+0+0 +0 13. Jahresfehlbetrag -18-58+0+0 +0 1) Im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 2) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 3) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)-8,816,910,6 2. Umlaufintensität (in %)-91,283,189,4 3. Investitionen (in T€)-110 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)-17,014,113,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)-193,483,0126,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-- 1,3- 3,7+ 0,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-- 21,6- 236,3- 0,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-- 3,7- 33,0+ 0,0 4. Kostendeckung (in %)-80,485,495,0 5. Cash Flow (in T€)-- 3- 44+ 10 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 NMK 179 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2106www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.2000 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei Stadt Karlsruhe69,90% =58,277 Mio. € der Messe Karlsruhe GmbH alsLandkreis Karlsruhe28,51% =23,775 Mio. € persönlich haftende Gesell-Stadt Baden-Baden 1,23% =1,022 Mio. € schafterin. Diese ist am KapitalHandwerkskammer Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € der NMK nicht beteiligt und IHK Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € handelt durch ihre Geschäfts-Landkreis Germersheim 0,03% =0,021 Mio. € führung.Landkreis Südliche Weinstraße 0,03% =0,021 Mio. € Regionalverb. Mittlerer Oberrhein 0,03% =0,021 Mio. € Stadt Landau 0,03% =0,021 Mio. € 100% = 83,361 Mio. € Gesellschafterversammlung: OB a. D. Heinz Fenrich ( Vorsitz / bis 28.02.2013) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Rheinstetten über das zu bebauende Grundstück (Laufzeit 99 Jahre). Personalgestellungsvertrag mit der KMK. Mietvertrag mit der KMK über die Anmietung der Neuen Messe auf 29 Jahre. ErarbeitungderPlanung,Projektentwicklung,Finanzierungund Realisierung der Neuen Messe Karlsruhe auf dem Gelände des ehemaligen Verkerhrslandeplatzes Karlsruhe-Forchheim zum Zwecke der anschließenden Vermietung an eine Messebetriebsgesellschaft. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 NMK 180 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Gesellschaft schließt 2012 mit einem Jahresfehlbetrag von 1.954 T€ (Vorjahr: -2.393 T€) ab. Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr hängt im Wesentlichen mit den in 2011 erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen im Bereich der Glasfugen in den Hallendächern zusammen. Wie in den Vorjahren befasste sich die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2012 hauptsächlich mit der Beseitigung von nach der Fertigstellung aufgetretenen Män- geln. Dabei konnten zwei gerichtlich beantragte Beweisverfahren abgeschlossen werden. Wegen der Schäden an den Hallenböden und den Glasbändern in den Hal- lendächern wurde jeweils Schadensersatzklage gegen den Architekten erhoben. Die Baukosten haben sich 2012 um rd. 146 T€ erhöht und liegen rd. 720 T€ über der einstigen Planung. Der Anstieg wurde durch die im Jahr 2012 veranlassten Schnee- fangeinrichtungen im Bereich der Glasfugen in den Hallendächern verursacht. Die Stadt Rheinstetten hat zum Ende des Jahres 2012 ihren Kommanditanteil von rd. 2.045 T€ auf den Landkreis Karlsruhe übertragen. Alle Gesellschafter haben die- ser Übertragung zugestimmt. Ausblick Die Gesellschaft prognostiziert für das Geschäftsjahr 2013 einen Jahresfehlbetrag von 1.807 T€. Auch in den nächsten Jahren werden negative Ergebnisse erwartet, in den Folgejahren bis 2016 fallend auf rd. - 1.294 T€. Aufgrund der Ergebnissituation bei der Mieterin KMK ist weiterhin von einem Ausfall der ursprünglich ab 2007 geplanten erfolgsabhängigen Miete M3 auszugehen. Ohne Einnahme der Miete M3 können die Abschreibungen von jährlich rd. 4,7 Mio. € (Plan 2013) nicht erwirtschaftet werden und das Kommanditkapital wird langfristig aufge- zehrt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 NMK 181 Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 104.402.867 € 692.331 € 0 € 0 € 105.095.198 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapitel Buchmäßiges Eigenkapital Sonderposten f. Inv.zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 83.361.028 € -22.632.809 € 60.728.219 € 16.974.602 € 78.175 € 27.314.202 € 0 € 105.095.198 € Gewinn- und Verlustrechnungen 2009 - 2013 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+4.140+4.140+4.140+4.140+4.140+4.080 2. Sonstige betriebliche Erträge+1.124+1.115+1.125+1.132+1.112+1.106 3. Abschreibungen-4.810-4.810-4.809-4.744-4.735-4.700 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen-1.517-1.089-1.375-1.142-1.141-1.031 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+10+0+0+0+0+0 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.325-1.237-1.138-1.004-1.008-926 7. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.378-1.881-2.057-1.618-1.632-1.471 8. Sonstige Steuern-327-327-336-336-336-336 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 10. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-2.705-2.208-2.393-1.954-1.968-1.807 11. Vortrag variables Kapital-13.373 -16.078 -18.286 -20.679 12. Einlagen (+) / Entnahmen (-) der Kommanditisten+0+0+0+0 13. Variables Kapital-16.078-18.286 -20.679 -22.633 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)99,399,599,499,3 2. Umlaufintensität (in %)0,70,50,60,7 3. Investitionen (in T€)17561322146 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)56,557,057,257,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)56,957,357,558,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 65,3- 53,3-57,8-47,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 4,0- 3,4-3,8-3,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 1,2- 0,9-1,1-0,9 4. Kostendeckung (in %)51,955,554,157,3 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuer + 2.105+ 2.603+ 2.416+ 2.790 b) nac h Ertragsteuer + 2.105+ 2.603+ 2.416+ 2.790 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Messe 182 35. Messe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o KarlsruherTelefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de Messe- und Kongress GmbHTelefax: 0721 / 3720-2116www.messe-karlsruhe.de Festplatz 9 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Karlsruher Messe- und 100% = 130.000 € Kongress GmbH Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen, verbundene Unternehmen (mind. 25%): Die Gesellschaft ist alleinige Komplementärin (ohne Einlage) der Neuen Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG. PersönlichhaftendeGesellschafterin(Komplementärin)der Kommanditgesellschaft Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK). In dieser Funktion übt sie die Geschäfte der NMK aus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Messe 183 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Messe Karlsruhe GmbH (MK) ist ausschließlich als Komplementärin der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) tätig und übt sonst keine Tätigkeiten aus. Für die Geschäftsführertätigkeit bei der NMK erhält die Gesellschaft eine Vergütung. Für die Gestellung von Personal der KMK an die MK zur Erledigung ihrer Aufgaben hat die MK Personalkostenersatz zu leisten. Ausblick Aus der Geschäftstätigkeit sind derzeit weder Risiken noch Chancen ersichtlich. Die Aufwendungen werden in den Folgejahren auf gleichem Niveau erwartet, ein anhal- tend niedriges Zinsniveau wird gleich bleibende Ergebnisse bewirken. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. 0 € 175.322 € 0 € 175.322 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 130.000 € 28.314 € 158.314 € 4.500 € 12.508 € 175.322 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 – 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +0+0+0+0+0 +0 2. Sonstige betriebliche Erträge +10+10+10+10+10 +10 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -14-11-17-15-14 -14 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +2+1+2+1+1 +1 5. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2+0-5-4-3 -3 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0+0 +0 7. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -2+0-5-4-3 -3 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftspla- nes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Messe 184 Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)91,392,192,390,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--- - III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)--- - 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 1,4- 0,1- 3,1- 2,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 1,3- 0,1- 2,9- 2,3 4. Kostendeckung (in %)--- - 5. Cash Flow (in T€)- 2+ 0- 5- 4 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Stadtmarketing 185 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstraße 142-144Telefon: 0721 / 35236-0 info@stadtmarketing-karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 35236-20 www.stadtmarketing-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Norbert KäthlerStadt Karlsruherd. 40,4 % =300.500 € Stadtmarketing Karlsruhe GmbH mit eigenen Anteilenrd. 59,6 % =442.500 € 100 % =742.500 € Aufsichtsrat: EB Margret Mergen (Vorsitz) StR Bettina Meier-Augenstein StR Doris BaitingerStR Ute Müllerschön (bis 31.12.2012) Thomas Balser (ab 01.01.2013)Herbert Arthen StR Dr. Eberhard Fischer(dm-drogerie markt GmbH & Co. KG) StR Detlef HofmannHans Bretz (Fa. Vollack / bis 31.03.2012) StR Tom HoyemDr. Gerd Keysberg StR Dr. Ute Leidig(FIDUCIA IT AG / ab 25.04.2012) StR Bettina LisbachGerhard Rastetter StR Gabriele Luczak-Schwarz(Volksbank Karlsruhe eG) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Kooperationsmanagement mit der KASIG bezüglich Baustellenmanagement (Kombi-Lösung). 13 Mitglieder Erarbeitung von Strategien und Konzepten zur Positionierung und Erhöhung des Bekanntheitsgrades für Karlsruhe, zur Förderung ihres identitätsstiftenden Profils einschließlich deren Umsetzung. Sie kann im Einzelfall eigene Veranstaltungen oder Veranstaltungen im Auftrage Dritter durchführen (GV in der Fassung vom 28.03.2011). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einver- standen ist. 2) Aufwandsentschädigungen. 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder d. Geschäftsführung 1)1)1)1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) -- -5 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Stadtmarketing 186 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) Finanzielles Engagement des Mitgesellschafters Stadt Karlsruhe 2009 – 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Die Vorbereitung zum Stadtjubiläum 2015 liegt im Plan. Das Grundkonzept wurde im Gemeinderat verabschiedet und damit eine städtische Kofinanzierung in Höhe von 11 Mio. € beschlossen. Damit ist das Stadtjubiläum mit Abstand das größte Pro- jekt des Stadtmarketings. Wichtiger als das Volumen ist jedoch die inhaltliche Fo- kussierung des Jubiläums als zentrales Projekt zur Profilierung von Karlsruhe. Damit wird es weniger als Veranstaltung, sondern mehr als Marketingkampagne begriffen, die die Aktionen öffentlicher und privater Institutionen bündelt und inhaltlich ausrich- tet. Mit den Ausschreibungen von Eröffnungsveranstaltung und Pavillon wurden wichtige Etappenziele erreicht. Weiterhin wurde in Abstimmung mit den Bürgerverei- nen und Ortschaftsräten die Ideenfindung zu den Stadtteilprojekten gestartet. Damit wurde der bürgerorientierte Ansatz des Jubiläums transparent. Die Umsetzung der 15 Ideenwettbewerbsprojekte erfordert weiterhin aufgrund der Finanzierungsbedin- gungen notwendige Projektanpassungen. Es ist jedoch weiterhin angestrebt, alle Projekte umzusetzen. 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Grund- und Projektzuschüsse Stadt Karlsruhe 2.0512.2122.2572.634 2. Erhöhung Stammkapital 10 3. Erhöhung Kapitalrücklage 1.0020 2009201020112012 Arbeiter 4) ---- Angestellte/Beschäftigte 4) 7,49,811,414,1 Beamte 4) 1,81,71,71,3 Gesamtbelegschaft9,211,513,115,4 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Stadtmarketing 187 Die finanzwirtschaftliche Situation ist stabil. Der Jahresabschluss weist einen Fehlbe- trag von 27 T€ aus. Ausblick Die Positionierung von Karlsruhe zeigt zwar weiterhin sehr gute Bestandsdaten, es ergeben sich jedoch mit dem Fachkräftemangel sowie einer im Dynamikranking nur schwachen Position auch Herausforderungen. Hierbei ist zu beachten, dass sich diese Position in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat, da andere Städte und Regionen ihre Strukturen optimiert haben. Insofern ist die systematische Bün- delung der Stadtmarketingfunktionen weiterhin geboten. Die Internationalisierung, die Stärkung einer umfassenden Willkommenskultur sowie eine unternehmerische und innovative Ausrichtung von Stadt und Verwaltung sind wichtige Aufgabenfelder für das Stadtmarketing. Besondere Potentiale für das Stadtmarketing liegen darin, in den Projekten zum Stadtjubiläum und zum Kooperationsmanagement noch stärker die Bürger und Unternehmen zu Botschaftern der Stadt zu machen. Die umfangrei- chen Erfahrungen in den neuen Medien schaffen hierzu sehr gute Voraussetzungen. Das Kooperationsmarketing wird für die Jahre 2013 bis 2015 fortgeschrieben. Vor- aussetzung für die Finanzierung des Kooperationsmarketings ist, dass eine 1 : 3- Regelung weiterhin angestrebt wird. Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 91.000 € 18.375 € 1.630.491 € 254.351 € 18.892 € 2.013.109 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital eigene Anteile eingefordertes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 743.000 € -442.500 € 300.500 € 1.223.750 € 1.700 € -1.073.816 € -26.999 € 425.135 € 1.133.533 € 401.316 € 53.125 € 2.013.109 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Stadtmarketing 188 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 - 2013 2009 2010 2011 2012 Plan 2012 1) Plan 2013 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +124+1.018 +1.078 +1.213 +1.020 +1.345 2. Bestandsveränderung an unfertigen Arbeiten +25-25+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +2.401+2.335 +2.888 +2.581 +2.079 +3.509 4. Materialaufwand -1.669-2.059-2.303-2.088 -1.929 -3.355 5. Personalaufwand -655-786-955-1.021 -957 -1.242 6. Abschreibungen -19-34-38-39 -30 -34 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -209-352-297-265 -220 -230 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +9+3+4+1 +3 +3 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0-18-12+0 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +7+82+365+382 -35 -4 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2+1+0+0 +0 +0 12. Sonstige Steuern +0 2) -1.142 -378-409 +0 +0 13. Jahresüberschuss +5-1.059-13-27 -35 -4 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“ (d. h. nicht fortgeschrieben). 2) Berücksichtigt ist eine Rückstellungsbildung aufgrund möglicher Steuernachforderung. Die Gespräche mit dem Finanzamt sind noch nicht abgeschlossen. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)4,58,06,74,5 2. Umlaufintensität (in %)93,972,691,894,5 3. Investitionen (in T€)171192010 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)62,718,22521,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)1.396,8228,9375,7467,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 4,0- 103,9- 1,2- 2,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,7- 334,4- 2,9- 6,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,4- 59,9- 0,1- 1,3 4. Kostendeckung (in %)4,923,227,131,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 25- 1.025+ 25+ 11 b) nach Ertragsteuern + 23- 1.024+ 25+ 12 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)25,717,924,026,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)71.94468.32072.94966.323 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KSBG 189 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 811016ksbg@karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5209www.europahalle.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 1975 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Stadt Karlsruhe48% = 14.400,00 € Herr Theobald Jopke13% =3.900,00 € Herr Ralph-Jürgen Grotz13% =3.900,00 € Herr Heinz Fütterer13% =3.900,00 € Herr Peter Mayer13% =3.900,00 € 100% = 30.000,00 € hiervon insgesamt 50% einbezahlt Gesellschafterversammlung: EB Margret Mergen ( Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 23.04.1975 über die Anmietung diverser Sportstätten (städt. Turn- und Sporthallen) in der Fassung des vierten Nachtragsvertrages vom 13.04./28.04.1994. An- und Vermietung sowie Bau, bauliche Erweiterung von Anlagen und Einrichtungen in Sportstätten, Betrieb und Vermarktung von Sportstätten bzw. deren Einrichtungen sowie Förderung des Sports und Durchführung von Veranstaltungen (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KSBG 190 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Beschäftigte 4) 2,70 2,70 2,70 2,70 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 2,70 2,70 2,70 2,70 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten Leistungszahlen 2009 - 2012 Gastveranstaltungen 2009 2010 2011 2012 1. Anzahl der Veranstaltungen 504947 47 2. Veranstaltungstage 505352 55 3. Anzahl der Besucher 170.500169.249155.100 152.050 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Aufgrund der Zunahme umsatzstarker und mehrtägiger Veranstaltungen in der Eu- ropahalle im Jahr 2012 gegenüber 2011 wurde das Umsatzniveau des Vorjahres bei den Gastveranstaltungen überschritten. Die Erlöse im Bereich der Sporthallen- und Nebenraumvermietung belaufen sich auf Vorjahresniveau. Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufes kalkuliert die KSBG für 2012 mit einem Jahresüberschuss von 59 T€. Ausblick Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hat sich seit 2004 auf das eigentliche Kern- geschäft der Hallenvermietung begrenzt und ermöglicht somit eine weitgehend kal- kulierbare Kosten- und Erlössituation im Vermietungsgeschäft. Die Vertragskonstel- lation bezüglich der Stadionvermietung des neuen Stadions „SVK Beiertheim“ wird einen Verlust der KSBG aus dieser Geschäftstätigkeit ebenfalls ausschließen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KSBG 191 In den Vermietungsumfang der Gesellschaft neu aufgenommen wurde ab Septem- ber 2012 die Sporthalle 2 der Merkur Akademie, aus deren Vermietung ebenfalls kein Risiko resultiert. Des Weiteren wird bei planmäßigem Verlauf im Jahr 2013 die neue einteilige Sport- halle Karlsruhe-Südost fertig gestellt, die ab 09.09.2013 in das Mietverhältnis der KSBG aufgenommen werden soll. Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung kalkuliert die KSBG im Jahr 2013 mit einem Jahresüberschuss von 16 T€. Vorläufige Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 72.311 € 241.873 € 662.238 € 0 € 976.422 € A. B. C. D. Eigenkapitel Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 15.000 € 415.004 € 58.986 € 488.990 € 101.942 € 347.801 € 37.689 € 976.422 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 2009 2010 2011 2012 1) Plan 2012 2) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.038 +1.066+1.066+1.122 +1.013 +1.033 2. Aufwendungen für bezogene Leistungen -546-628-694-607 -531 -540 3. Sonstige betriebliche Erträge +15 +844+1+23 +8 +8 4. Personalaufwand -171-176-184-190 -204 -205 5. Abschreibungen -140-73-44-212 -128 -127 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -103-912-49-50 -135 -145 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +2+2+2+2 +0 +0 8. Zinsen und andere Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+95+123+98+88 +23 +24 10. Außerordentliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 11. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -33-49-30-29 -8 -8 12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag +62+74+68+59 +15 +16 1) Vorläufige Angaben 2) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 KSBG 192 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)15,411,511,07,4 2. Umlaufintensität (in %)84,688,589,092,6 3. Investitionen (in T€)1496745201 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)50,450,956,850,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)328,3440,9516,8676,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 6,0+ 6,9+ 6,4+ 5,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 21,5+ 20,2+ 15,9+ 12,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 10,8+ 10,3+ 9,0+ 6,0 4. Kostendeckung (in %)108,159,6109,8106,0 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 235+ 196+ 142+ 300 b) nach Ertragsteuern + 202+ 147+ 112+ 271 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)17,89,819,017,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)42.36943.12944.88146.283 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. IV. Rechtlich selbständige Stiftungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 ZKM 195 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lorenzstr. 19Telefon: 0721 / 8100-1200Info@zkm.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 8100-1139 www.zkm.de Gründung:Stiftungszweck: 1989 als Stiftung des öffentlichen Rechts Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Professor Peter WeibelLand Baden-Württemberg50% = 127.822,97 € Stadt Karlsruhe50% = 127.822,97 € 100% = 255.645,94 € Stiftungsrat (stimmberechtigte Mitglieder): OB Dr. Frank Mentrup Prof. Dr. Gregor Hopf ( Vorsitz / ab 01.03.2013) (ab 22.02.2013) OB a. D. Heinz Fenrich Prof. Dr. Birgit Locher-Finke ( Vorsitz / bis 28.02.2013) (bis 21.02.2013) Staatssekretär Jürgen Walter StR Elke Ernemann ( stellv. Vorsitz ) (bis 22.03.2012) Ltd. MR Alfred DietenbergerUlrike Maier (ab 23.03.2012) (ab 22.02.2013)StR Dr. Klaus Heilgeist MR Robert Fischer (bis 30.09.2012) Kuratorium: Prof. Dr. Manfred Popp ( Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag vom 20.11.1997 mit der Stadt Karlsruhe über die Anmietung der Lichthöfe 1,2, 6-9 und des Glaswürfels des ehemaligen IWKA-Hallenbaus in der Fassung vom 11./16.10.2007. Stromliefervertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Stiftung hat die Aufgabe, als Einrichtung der Forschung, der KulturvermittlungundderWeiterbildungeineumfassende Auseinandersetzung mit Kunst und Medientechnologie, insbesondere in den Bereichen Bild, Musik, Wort und Verbindungen unter ihnen, zu ermöglichen (aktualisierte Stiftungssatzung vom 12.11.2010, veröffentlicht im Gemeinsamen Amtsblatt für Baden-Württemberg am 26.02.2011). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 ZKM 196 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter) 1) 2) 3) 2009 4) 2010 4) 2011 4) 2012 4) Beschäftigte / Angestellte 5) 817876 79 Beamte 5) 232 2 Gesamtbelegschaft 838178 81 Nachrichtlich: Sonstiges Personal 6) 151716 22 Auszubildende 111 2 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) mit Personal des Museums für Neue Kunst 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 6) Werkverträge, Volontäre Leistungszahlen 2009 - 2012 2009 2010 2011 2012 1. Anzahl der Besucher 218.204233.264220.450 210.360 2. Zuschuss pro Besucher (in €) 746469 73 3. Finanzierung (in %) - Eigenfinanzierungsquote 1) 4,924,976,16 4,79 - Drittmittelfinanzierungsquote 2) 10,5811,8610,87 8,85 4. Zahl der Veranstaltungen - Ausstellungen 181717 15 - Vorträge / Symposien 263323 24 - Musikveranstaltungen 303224 35 - Gruppenführungen 1.7081.8401.584 1.537 - Sonstiges 6179117 76 Zusammen 1.8432.0011.765 1.687 1) Verhältnis Umsatzerlöse – Summe der Aufwendungen. 2) Verhältnis Zuwendungen Dritter – Summe der Aufwendungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 ZKM 197 Finanzielles Engagement der Stifter in den Jahren 2009 bis 2012 Blick auf den Kubus bei Nacht Geschäftsverlauf 2012 Im Jahr 2012 haben 210.360 Personen (Vorjahr: 220.450) das ZKM besucht. Die Besucherzahl setzt sich zusammen aus 174.340 Museumsbesuchern (2011: 179.254) und 36.020 Besuchern von Veranstaltungen und der Mediathek (2011: 41.196). Entwicklung der Besucherzahlen 1998 - 2012 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 1998 2 0 0 0 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Jahr 189.861 154.498 185.000 262.241 233.264 210.360 Das Land Baden-Württemberg feierte im Jahr 2012 sein 60. Gründungsjubiläum. Aus dem ZKM-Medienmuseum wurde zu diesem Anlass die SWR-Live- 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Land Baden-Württemberg 7.4377.4857.5757.983 2. Stadt Karlsruhe 7.4377.4857.5757.983 Zusammen14.87414.97015.15015.966 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 ZKM 198 Fernsehsendung „60 Jahre Baden-Württemberg - 60 Jahre Zukunft“ in Anwesen- heit von Ministerpräsident Kretschmann übertragen. Das ZKM als Ort der Zukunft war auf besonderen Wunsch des SWR als Veranstaltungsort ausgewählt worden. Zum Landesjubiläum hat das Land Baden-Württemberg mit dem „Ressourceneffi- zienzkongress“ einen innovativen Themenschwerpunkt gesetzt. Die mehrtägige Veranstaltung fand im ZKM und der HfG statt und wurde von Ministerpräsident Kretschmann, Umweltminister Untersteller und Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid eröffnet. Einer der Hauptredner war der renommierte US-amerikanische So- ziologe, Ökonom und Publizist Jeremy Rifkin. Die zentralen Ausstellungen des ZKM im Jahr 2012 waren „Sound Art. Klang als Medium der Kunst“ im Medienmuseum sowie „Moments. eine Geschichte der Performance in 10 Akten“ und „the name is BORROUGHS - Expanded Media“ im Museum für Neue Kunst. Alle drei Ausstellungen zielten auf die Gattungsüberschrei- tungen in der Kunst, ganz im Sinne des ZKM als „Museum aller Gattungen und Me- dien“ von Heinrich Klotz. Mit Ryoji Ikeda kam einer der aktuellen Superstars der Kunstszene ans ZKM. Ikeda verbindet in seinen Arbeiten Computerkunst, Computermusik, Performance und Wissenschaft. Während einer sechswöchigen residency entwickelte er mit seinem Team im Medientheater seine neueste Produktion „superposition“. Nach einer Vor- premiere am ZKM ging der Künstler mit seinem Projekt auf Welttournee. Insgesamt war das ZKM in den Medien, in den überregionalen Zeitungen und vor allem im Fernsehen 2012 sehr präsent. Die Kooperation mit SWR und ARD hat sich durch viele Berichte, aber auch gemeinsame Projekte sehr gut entwickelt. Auch die Kooperation mit ARTE hat sich durch das Projekt „Alles für die Kunst“ noch weiter intensiviert. In den Jahren 2011 und 2012 wurden große Querschnittsaufgaben begonnen, die alle Abteilungen des ZKM betreffen. Diese Aufgaben umfassen den Aufbau einer übergreifenden Archiv- und Sammlungsstruktur und damit zusammenhängend die Einführung eines Museumsmanagementsystems. Der Aufbau einer Struktur für die Konservierung und Restaurierung von Medienkunstwerken und Medienarchiven steht ebenfalls damit in Zusammenhang. All dies sind Strukturen, die an anderen Museen selbstverständlich und oft über lange Zeit gewachsen sind. Für das ZKM als noch junge Institution, die zunächst rein auf Produktion orientiert war, müssen diese Strukturen erst implementiert werden. Ausblick Ein Schwerpunkt bleibt der weitere Ausbau der Querschnittsbereiche Archiv, Online- Dependance und der Erhalt der Medienkunst-Sammlung. Dieser ist notwendig um das ZKM in seiner Struktur zu professionalisieren und den neuesten medientechno- logischen Entwicklungen gemäß zu positionieren und damit seine Zukunftsfähigkeit zu sichern. Auch in der Gebäudetechnik stehen große Maßnahmen an. So beginnen die Pla- nungen für die Erneuerung der Sprinkleranlage im Medienmuseum und der städti- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 ZKM 199 schen Galerie, wofür der komplette Abbau aller künstlerischen Installationen im Me- dienmuseum und deren Einlagerung sowie der temporäre Umzug der Kunstdepots in den Lichthöfen 8 und 9 zu bewerkstelligen ist. Daneben stehen weitere technische Erneuerungen wie z. B. die der Lichtsteuerung in den Museen und anderen öffentli- chen Bereichen an. Mit den beiden Großausstellungen „Babel World“ und „Move on Asia“ werden 2013 umfassende Einblicke in die zeitgenössische asiatische Medienkunst geboten. Weitergeführt werden die Forschungen zu „Global Studies“, um damit das ZKM als eine international ausgerichtete Institution in diesem wichtigen Forschungs- und Dis- kursbereich zu positionieren. Ab dem Jahr 2013 erfolgen zwar eine Anhebung der Grundfinanzierung sowie die Einrichtung eines Baukorridors für Reinvestitionen in die Gebäudetechnik. Aufgrund der mittlerweile erfolgten Kürzungen des Landes - die dann auch im städtischen Haushalt nachvollzogen werden - bleibt von der ursprünglich geplanten Mittelaufstockung um 600 T€ zur Bewältigung der strukturellen Unterfinanzierung jedoch nur noch ein Teilbetrag. Auch ist die Anhebung der Grundfinanzierung nur für einen Doppelhaushalt gesichert. Zur Bewahrung des internationalen Renommees und der Zukunftsfähigkeit braucht das ZKM neben der Bewältigung der strukturellen Unterfinanzierung vor allem auch Planungssicherheit. Mit dem Baukorridor ist nun, nach 16 Jahren Dauerbetrieb der Technik, eine voraus- schauende Planung für den Erhalt und Betrieb der Gebäudetechnik möglich, was für ein internationales Museum und hochtechnisiertes Medienzentrum unbedingt not- wendig ist. Von Seiten der Stadt Karlsruhe werden ab 2013 auch Sondermittel für die Ausstel- lung „Die Globale“ zum Stadtgeburtstag 2015 ans ZKM fließen, so dass die Vorbe- reitungen dieses wichtigen Projekts beginnen können. Vorläufige Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte, Waren Shop Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Kassenbestand, Forderungen gegenüber der Stadt Karlsruhe Barkasse Rechnungsabgrenzungsposten 12.434.777 € 90.212 € 293.681 € 755.801 € 9.772 € 25.414 € 13.609.657 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Stiftungsstock Gewinnvortrag Vorjahre Rücklagen Jahresüberschuss Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt Verbindlichkeiten aus Liefe- rungen und Leistungen Rückstellungen Rechnungsabgrenzungsposten 255.646 € 12.392.940 € 200.000 € 49.818 € 12.898.404 € 2.824 € 616.133 € 36.296 € 56.000 € 13.609.657€ Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 ZKM 200 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 - 2013 Bilanz und sonstige Kennzahlen 200920102011 2012 1) Plan 2012 2) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+873+864+1.116+872+765+795 2. Bestandveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+86+2+2+0+0+0 3. Sonstige Zuwendungen Dritter+16.753 +17.006 +17.101 +16.942+16.229+17.021 4. Sonstige betriebliche Erträge+70+100+120+240+50+50 5. Personalaufwand-5.602-5.831-5.925-5.891-6.200-6.300 6. Aufwendungen für bezogene Leistungen-7.855-7.454-8.245-8.410-7.140-7.490 7. Abschreibungen-486-515-601-608-580-580 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-3.798-3.588-3.375-3.280-3.087-3.187 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4+3+8+6+10+5 10. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-2-1-2-3-2-3 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+43+586+199-132+45+311 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 14. Neutraler Ertrag+603+562+560+594+500+300 15. Neutraler Aufwand-541-570-483-412-500-300 16. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+105+578+276+50+45+311 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben ). 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)90,389,489,991,4 2. Umlaufintensität (in %)9,710,610,18,4 3. Investitionen (in T€)798828960782 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)93,594,494,294,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)103,5105,6104,8103,7 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)12,067,024,85,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)0,94,62,10,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)0,84,42,00,4 4. Kostendeckung (in %)4,95,06,14,8 5. Cash Flow (in T€)5911.094878658 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)31,633,532,632,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)67.49771.99075.96072.726 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Heimstiftung 201 2. Heimstiftung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lammstraße 9Telefon: 0721 / 133-5437verwaltung@heimstiftung- 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5109karlsruhe.de www.heimstiftung-karlsruhe.de Gründung:Stiftungszweck: 17.08.1994 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: BM Martin Lenz (als ständiger Stadt Karlsruhe6,22 Mio.€ Vertreter des Oberbürgermeisters) Stiftungsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) StR Christa Köhler StR Dr. Thomas Müller StR Jürgen Marin ( stellv. Vorsitz ) StR Ute Müllerschön StR Michael Borner StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Margot DöringAlexandra Ries, berat. Mitglied StR Thomas Kalesse Josef Seekircher, berat. Mitglied Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Speiseanlieferung für die Einrichtungen der Heimstiftung vom 29.10.2010. Zweck der Stiftung ist die Errichtung und der Betrieb von Kinder- und Jugendheimen,Alten-undPflegeheimen,betreuten Seniorenwohnungen sowie stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Sozialhilfe und der Jugendhilfe. Zu den Einrichtungen der Jugendhilfe zählt auch eine Schule am Heim (Schule für Erziehungshilfe).Sieverfolgtausschließlichundunmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" (§§ 51ff) der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 27.07.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Heimstiftung 202 Leistungszahlen 2009 - 2012 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2009 – 2012 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Investitionszuschüsse (Wohnungslosenhilfe) 0040 2. Betriebskostenzuschüsse 1) 46454346 3. Sonstige Zuschüsse (Augartenschule) 5555 4. Betriebskostenzuschüsse IGLU 2) 11099110110 5. Generalsanierung Parkschlößle 292000 6. Zuschuss für Wirtschaftlichkeitsanalyse 25000 7. Betriebskostenzuschüsse NOKU -396262 8. Betriebskostenzuschüsse JUNO --1517 9. Zuschuss Projekt Esperanza --- 46 10. Betriebskostenzuschuss Miete Adler-/Amalienstr. --- 27 Zusammen478188239313 1) Nachtdienst im Bereich der Wohnungslosenhilfe für das gesamte Karlsruher Stadtgebiet. 2) Zuschüsse für Kinder und Jugendliche ohne Zuhause. Auslastung der Einrichtungen2009201020112012 - in % - - in % - - in % - - in % - 1. Seniorenzentrum am Klosterweg - Betreutes Wohnen100,0091,9093,5794,60 - Pflegeheim95,8795,7797,2492,08 2. Seniorenzentrum Parkschlössle - Betreutes Wohnen95,0095,0096,2793,50 - Pflegeheim89,1595,8196,9794,75 3. Kinder- und Jugendhilfezentrum - vollstationäre Gruppen111,98110,1797,3888,09 - Tagesgruppen92,0995,8488,4987,85 - Plätze im betreuten Wohnen100,00100,00100,00100,00 4. Wohnungslosenhilfe - Eingliederungsgruppe / Adlerstr. 1)1)1)1) - Langzeitwohngruppe97,1094,9098,7797,23 5. Seniorenresidenz am Wettersbach - Pflegeheim 58,3289,5997,4285,88 1) Seit 2007 keine Abrechnung mehr über Belegungstage, sondern nach monatlicher Betreuungs- und Wohnungsnutzungspauschale. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Heimstiftung 203 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009 2010 2011 2012 Beschäftigte 4) 270295304 282 Beamte 4) 9812 12 Gesamtbelegschaft 279303316 294 Auszubildende 263230 32 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Das Wirtschaftsjahr 2012 schließt trotz eingeleiteter Konsolidierungsmaßnahmen mit einem Fehlbetrag in Höhe von 374 T€ T€ (Vorjahr: Überschuss in Höhe von 26 T€) ab, das Planziel (Fehlbetrag in Höhe von 124 T€) wurde damit aus unterschiedlichen Gründen verfehlt. Wesentliche Ergebnis beeinflussende Faktoren waren die Rück- gänge der Belegung im Kinder- und Jugendhilfezentrum sowie im Seniorenzentrum am Klosterweg. Außerdem fielen aufgrund der teilweise maroden Gebäudesubstanz höhere Instandhaltungskosten als geplant an. Des Weiteren wurde das Ergebnis durch zusätzliche Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenansprüche belastet. Entwicklung der (prognostizierten) Ergebnisse 2004 - 2016 -1000 -500 0 500 1000 2004 2005 2006 2 0 0 7 2 0 0 8 2 0 0 9 2 0 1 0 2 0 1 1 2 0 12 2013 2014 20 1 5 2 0 1 6 Jahr - in T€ - - 357 - 803 - 624 + 856 + 26 - 374 (- 29) (- 399) Seniorenzentrum Klosterweg Im Berichtsjahr entstand ein Fehlbetrag in Höhe von - 249 T€ (Plan: - 42 T€). Die Einrichtung leidet unter den nur schwer zu belegenden Plätzen im Altbau. Das Er- gebnis ist im Wesentlichen durch die deutlich schwächere Belegung und dem damit verbundenen Rückgang der Benutzungsentgelte beeinflusst. Die Auslastung lag mit 92,08 % rd. 5 % unter der geplanten Belegung und dem Vorjahreswert und zeigt den dringenden Sanierungsbedarf der Altbaubestandteile. Seniorenzentrum Parkschlößle Der Fehlbetrag fiel mit - 15 T€ geringer aus als geplant (- 29 T€). Das generalsa- nierte Haus erfreut sich eines ausgesprochen guten Rufs und hoher fachlicher Aner- kennung. Trotz der leicht geringfügigeren Belegung konnten die geplanten Benut- zungsentgelte nahezu erreicht werden, da ab 01.08.2012 ein höherer Pflegesatz als Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Heimstiftung 204 im Wirtschaftsplan geplant erzielt werden konnte und es keine gravierende Abwei- chung in der Pflegeklasseneinstufung gab. Die Personalkosten weichen im Vergleich zum Plan um rd. 101 T€ ab. Wesentlicher Grund war der erhöhte Rückstellungsbe- darf für Überstunden und Urlaub (70 T€). Ohne diesen Rückstellungsbedarf wäre das Jahresergebnis im positiven Bereich. Seniorenresidenz am Wettersbach Der Fehlbetrag von - 9 T€ entspricht nahezu dem geplanten Ergebnis (Fehlbetrag von - 6 T€). Die Einrichtung in Grünwettersbach hat sich etabliert und wird gut nach- gefragt. Bei den Benutzungsentgelten gab es eine deutliche Verbesserung, da die Bewohnerinnen und Bewohner vermehrt in der Pflegeklasse 3 im Vergleich zum Plan eingestuft wurden. Ambulanter Dienst (Mobile Pflege Fidelitas) Im Berichtsjahr entstand ein Fehlbetrag von - 19 T€ (Plan: - 5 T€). In 2012 reduzier- ten sich die ambulanten Erträge, nachdem viele Kunden durch die erhöhte Pflege- bedürftigkeit stationär aufgenommen wurden bzw. verstarben. Nachfolgende Neu- kunden fragen zu Beginn nur geringe Leistungen ab, die entsprechend nur niedrige Erträge generieren. Betreutes Wohnen / Therapiezentrum Im Berichtsjahr beträgt der Überschuss 2 T€ (Plan: + 8 T€). Der stabile Bereich des betreuten Wohnens findet gute Resonanz und ist ein wichtiges und stabiles Stand- bein im Bereich der erweiterten Altenhilfe. Kinder- und Jugendhilfezentrum Im Berichtsjahr entstand ein Fehlbetrag in Höhe von - 101 T€ (Plan: - 41 T€). Der Anstieg des Fehlbetrages ist auf die stark rückläufigen Belegungszahlen im Bereich der Inobhutnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zurückzuführen. Die Inobhutnahme wird durch die Heimstiftung als einziger Träger in Karlsruhe im Auf- trag der Stadt Karlsruhe durchgeführt. Dies beinhaltete bislang die Verpflichtung der unbegrenzten Aufnahme zu jeder Zeit. Refinanziert wurden allerdings nur die jeweils belegten Plätze. Bei längerfristiger Überkapazität an Plätzen wirkt sich dies durch die Vorhaltekosten für Personal- und Sachkosten unmittelbar negativ auf das Ergebnis aus. Nach Verhandlungen mit der Sozial- und Jugendbehörde konnte eine neue kos- tendeckende Entgeltvereinbarung ab November 2012 abgeschlossen werden. Wohnungslosenhilfe Im Segment der Wohnungslosenhilfe wurde ein Überschuss von 17 T€. Auch in diesem Berichtsjahr zeigt sich der hohe Bedarf des Angebotes insbesondere für jün- gere Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten. Insgesamt ist das Ergeb- nis deutlich besser als die ursprüngliche Planung (Fehlbetrag von 9 T€). Ausblick Gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan 2013 erwartet die Heimstiftung für das lau- fende Jahr einen Fehlbetrag von 399 T€. Das Seniorenzentrum am Klosterweg leidet unter den nur schwer zu belegenden Plätzen im Altbau. Zur Zukunftssicherung ist eine rasche Grundsatzentscheidung über Art und Höhe der dringenden Gebäudesanierung und der damit verbundenen konzeptionellen Entwicklung der Einrichtung geboten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Heimstiftung 205 Das Kinder- und Jugendhilfezentrum hat ebenfalls eine marode Bausubstanz. Moderne stationäre und ambulante Jugendhilfekonzepte sollten eher dezentral in den Stadtteilen umgesetzt werden. Das zentral für eine Identifizierung erforderliche Haupthaus müsste entsprechend saniert und umgebaut werden. Bereits jetzt be- lasten hohe Instandhaltungskosten eine wirtschaftliche Erbringung der Jugendhilfe- angebote. Vorläufige Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Bestand Neubauwohnungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 25.302.172 € 44.287 € 0 € 2.835.294 € 104.816 € 28.670 € 28.315.239 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Sonderposten Fördermittel für Investitionen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 6.219.919 € 1.163 € -1.238.857 € -373.636 € 4.608.589 € 7.670.421 € 974.131 € 15.062.098 € 0 € 28.315.239 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2013 200920102011 2012 1) Plan 2012 2) Plan 2013 2) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erträge aus allg. Pflegeleistungen+6.109+7.111+7.342+7.337+7.665+7.436 2. Erträge aus Unterkunft u. Verpflegung+1.817+2.134+2.182+2.188+2.253+2.311 3. Erträge aus Investitionskosten+995+1.417+1.437+1.414+1.438+1.408 4. Zuweis. u. Zuschüsse zu Betriebskosten+773+773+972+1.193+1.098+1.195 5. Sonstige betriebliche Erträge+7.210+8.071+7.675+7.394+7.382+6.653 = Summe der Erlöse und Erträge+16.904+19.506+19.608+19.526+19.836+19.003 6. Personalaufwand-12.105-13.551-13.655-14.229-13.410-13.467 7. Materialaufwand -3.299-3.380-3.495-3.231-4.107-3.425 8. Steuern, Abgaben, Versicherungen-107-92-97-97-66-79 9. Sachaufwendungen für Nebenbetriebe-11-14-8-12+0-22 10. Mieten, Pacht und Leasing-805-844-837-841-840-810 = Zwischenergebnis I+577+1.625+1.516+1.116+1.413+1.200 11. Ertr. aus öffentl./nichtöffentl. Förderung+292+0+0+0+0+0 12. Ertr. aus Auflösung von Sonderposten +479+449+373+443+228+241 13. Aufwend. für Zuführung zu Sonderposten-706-187-79-289+0+0 14. Abschreibungen-910-1.038-1.004-999-1.001-1.000 15. Aufwendungen für Instandsetzungen-460-474-432-607-347-441 = Zwischenergebnis II-728+375+374-336+293+1 16. Zinsen und ähnliche Erträge+15+10+22+17+0+8 17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-463-543-468-419-417-408 = Zinssaldo-448-533-446-402-417-400 18. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.176-158-72-738-124-399 19. Außerordentliche Erträge+468+174+204+399+0+0 20. Außerordentliche Aufwendungen-51-122-123-66+0+0 21. Weitere Erträge+135+52+17+31+0+0 22. Außerordentliches Ergebnis+552+104+98+364+0+0 23. Jahresüberschuss/ -verlust-624-54+26-374-124-399 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Heimstiftung 206 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)91,291,688,989,4 2. Umlaufintensität (in %)8,88,311,010,5 3. Investitionen (in T€)5.256496199550 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)16,216,417,216,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)17,717,919,318,2 III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 3,7- 0,3+ 0,1- 1,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 12,5- 1,1+ 0,5- 8,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,5+ 1,6+ 1,7+ 0,2 4. Kostendeckung (in %)92,897,297,595,2 5. Cash Flow (in T€)+ 142+ 970+ 912+ 568 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)66,567,667,969,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)43.38844.72243.21148.399 Anmerkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Wirtschaftsstiftung 207 3. Wirtschaftsstiftung Südwest Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringer Str. 65 aTelefon: 0721 / 133-7330info@wirtschaftsstiftung.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721/ 133-7339www.wirtschaftsstiftung.de Gründung:Stiftungszweck: 19.12.2000 Förderung der Volks- und Berufsbildung der Allgemeinheit im Wirtschaftsraum Südwest (Stiftungssatzung vom 14.12.2011). Vorstand:Gesellschafter:Stiftungskapital: Michael Kaiser ( Vorsitz ) Stadt Karlsruhe 98% =250.000 € Heinrich Birken Sparkasse Karlsruhe Ettlingen 1% =2.500 € Andreas Lorenz Volksbank Karlsruhe 1% =2.500 € Dr. Olaf Sauer 100% =255.000 € StiftungskuratoriumOB a. D. Heinz Fenrich Michael Huber (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Karlsruhe Ettlingen) Gerhard J. Rastetter (Vorstandsvorsitzender Volksbank Karlsruhe) Beteiligungen : An der Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH (GfBB) ist die Stiftung mit 52.500 € ( 10% ) beteiligt. Die übrigen Anteile halten Sparkasse Karlsruhe Ettlingen und Volksbank Karlsruhe mit jeweils 236.250 € (45%) Abschlussprüfer Die Bestellung eines Abschlussprüfers ist nach § 9 Abs. 3 Stiftungsgesetz Baden- Württemberg nicht zwingend notwendig und daher nicht erfolgt. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2009201020112012 Arbeiter 4) ---- Angestellte 4) 3,03,03,03,0 Beamte 4) ---- Gesamtbelegschaft3,03,03,03,0 1) Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Wirtschaftsstiftung 208 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 sowie Ausblick Um dem Fachkräftemangel in der TechnologieRegion Karlsruhe entgegenzuwirken startete die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Karlsruhe 2009 das Förderprogramm „myKAreer!“ (www.my-kareer.de). Ziel der Plattform ist es, Studierende und kleine und mittelständische Unternehmen aus Karlsruhe bzw. der Region zusammenzubringen. Aktuell haben sich ca. 50 Unternehmen und 82 Stu- denten registriert. MyKAreer! erweitert die Initiative „Unternehmer und Ingenieure braucht das Land“ mit Erfolg. In 2013 soll die Plattform technisch und optisch über- arbeitet werden und mit neuen Webseiten stärker beworben werden. Das Ziel der Kontaktstelle Frau und Beruf, eine Scharnierfunktion zwischen Wirt- schaft und den Frauen wahrzunehmen, prägt die strategische Ausrichtung und spie- gelte sich in den in 2012 aufgegriffenen Themen wider. Darüber hinaus bündelt die Stiftung das beraterische Know-how der Region, um kleinen und mittleren Unternehmen in besonderen Situationen schnell zur Seite zu stehen. Ihr angeschlossen sind Wirtschafts-, Technologie-, Finanz- und Rechtsbera- ter. Sie unterstützen Unternehmen in Phasen der Gründung, der Umstrukturierung, des schwierigen Wachstums oder in Krisensituationen sowie Firmen bei anstehen- dem Generationswechsel. Die Beratungsvermittlung wird in der angeschlossenen GfBB Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH vorgenommen. Schwerpunkte der Stiftungstätigkeit in 2013 sind u. a.: Weiterentwicklung der Initiative „Unternehmer und Ingenieure braucht das Land“, Erweiterung der Wissens- und Beraterdatenbank im www.beraternetz-karlsruhe.de sowie diverse Maßnahmen der Kontaktstelle Frau und Beruf (u. a. Frauenwirt- schaftstage). Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 62.022 € 695 € 406.945 € 63 € 469.725 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 255.000 € 55.603 € 38.007 € 348.610 € 2.185 € 108.930 € 10.000 € 469.725 € 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Betriebsmittelzuschuss31314747 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Wirtschaftsstiftung 209 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2009 bis 2012 2009 2010 2011 2012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 1) +154+201+ 213 + 221 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen + 1+1+ 1 + 1 3. Sonstige betriebliche Erträge +0+0+ 1 + 0 4. Personalaufwand -132-162- 138 - 143 5. Abschreibungen -1-1-2 - 1 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -41-46- 68 - 65 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +8+8+ 8 + 2 8. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit -11+1+ 15 + 15 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+ 0 +0 10. Sonstige Steuern +0+0+ 0 +0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -11+1+ 15 +15 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr +47+30+ 24 + 30 13. Einstellung in Gewinnrücklagen -6-7- 9 - 7 14. Bilanzgewinn +30+24+ 30 + 38 1) Hierin enthalten ist der Betriebsmittelzuschuss der Stadt Karlsruhe. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2009201020112012 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)14,213,713,413,2 2. Umlaufintensität (in %)85,886,386,686,8 3. Investitionen (in T€)0003 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)73,071,473,974,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)512,9520,4551,7562,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 7,2+ 0,4+ 7,2+ 6,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3,5+ 0,2+ 4,6+ 4,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 2,5+ 0,2+ 3,4+ 3,2 4. Kostendeckung (in %)88,395,8102,5105,8 5. Cash Flow (in T€)- 10+ 2+ 17+ 16 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)76,177,566,468,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)44.21254.09745.90 547.647 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Centre Culturel 210 4. Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstr. 160-162Telefon: 0721 / 16038-0Info@ccf-ka.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 16038-29www.ccf-ka.de Gründung:Stiftungszweck: 23.01.2002 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Robert WalterRepublik Frankreich 50% =12.800 € Stadt Karlsruhe 50% =12.800 € 100% =25.600 € Stiftungsrat: BM Wolfram Jäger ( Vorsitz ) Emmanuel Suard, Kulturgesandter der franz. Botschaft in Berlin ( stellv. Vorsitz ) Michel Charbonnier, Generalkonsul der Republik Frankreich in Stuttgart Philippe Richert, Präsident der Région Alsace Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe Heinrich G. Birken, Vorstandsmitglied der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW (Nachfolger ab Oktober 2012: Dr. Frank Mastiaux) Sabine Aichholz, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Räumlichkeiten im Gebäude Karlstraße 16 b. Die Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen, die Verbreitung der französischen Sprache und Kultur in Karlsruhe und die Herstellung und Pflege der Beziehungen und des Austauschs zwischen französischen und deutschen Wissenschaftlern, Künstlern, Wirtschaftsleuten sowie in den sonstigen Bereichen der Gesellschaft (Stiftungsurkunde vom 23.01.2002). Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2009 – 2012 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Betriebsmittelzuschuss Stadt Karlsruhe 1) 165165165165 2. Projektzuschüsse4111 3. Zuschuss für Umzug 2) 00200 Zusammen169166186166 1) Betriebsmittelzuschuss stellt nur die Infrastruktur wie Miete und Personalkosten für den Direktor und die stellvertretende Leiterin sicher. 2) Für die mit dem Umzug in die Postgalerie verbundenen Aufwendungen leistete die Stadt Karlsruhe eine Einmalzahlung. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Centre Culturel 211 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 1) Vollkraftstellen 2) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) Ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte Leistungszahlen 2009 – 2012 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 In den Bereichen Kunst, Literatur, Theater, Musik sowie in Bezug auf Begegnungen mit französischen Persönlichkeiten war 2012 ein ereignisreiches Jahr mit vielen Ver- anstaltungen. Durch die Teilnahme an wichtigen Kunstmessen wie der Art Karlsruhe und der St’art Strasbourg möchte die Stiftung Begegnungen zwischen Galerien und den deutschen oder französischen Künstlern fördern. Die Stiftung beteiligte sich auch an der Euro- pawoche und den europäischen Kulturtagen. Im Jahr 2012 nahm die Stiftung eine besondere diplomatische Funktion ein: Neben den konsularischen Beratungen, die regelmäßig in deren Räumlichkeiten stattfinden, war die Stiftung auch Wahlbüro für die jeweils zwei Wahlgänge der Präsident- schaftswahlen und der Parlamentswahlen. Die Unterstützungen durch die Stadt Karlsruhe, die französische Botschaft, die Région Alsace, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg 2009201020112012 1. Sprachkurse9096123105 2. DELF-Prüfungen506694610820 3. Bibliothek (Neuanmeldungen)24322612 4. Ausstellungen14141615 5. Konzerte181254 6. Vorträge, Lesungen22181413 7. Theater8642 8. Film2916157 9. Diverse Veranstaltungen79711 Zusammen718897820989 2009201020112012 Angestellte / Beschäftigte 3,03,03,03,0 Beamte---- Gesamtbelegschaft3,03,03,03,0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Centre Culturel 212 und die EnBW bildeten die Grundlage des jährlichen Budgets der Stiftung, welche außerdem durch die Hilfe anderer Regionalbündnisse wie dem Conseil Général (Generalrat) des Departements Niederrhein, der Stadt Straßburg und von deutscher Seite dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und der Firma Würth, ergänzt wurden. Die Deutsch-Französische Woche 2012 hätte ohne ihren Hauptsponsor, der Spar- da-Bank Baden-Württemberg, nicht in gleichem Umfang stattfinden können. Ausblick In diesem Jahr stehen die Veranstaltungen ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Elysée-Vertrages und der deutsch-französischen Verständigung. Höhepunkte sind die Zusammenarbeit mit dem Badischen Staats- theater mit der Uraufführung des zweisprachigen Schauspiels „Le Traité / Der Ver- trag. Eine Hommage an Charles de Gaulle und an Konrad Adenauer“ sowie der Be- such der Botschafterin aus Burkina Faso anlässlich des Tags der Francophonie. Die finanzielle Situation wird schwieriger werden. Die EnBW hat im Jahr 2012 ihre Unterstützung zur Organisation der Deutsch-Französische Woche gesenkt und wird 2013 die Unterstützung voraussichtlich ganz einstellen. Jahresabschlüsse 2009 bis 2013 Das Rechnungswesen wird in Form einer Einnahmen- / Überschussrechnung ab- gewickelt. Eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung ist daher nicht zu erstellen. 1) Die hohe Planabweichung bei den Ausgaben und beim Ergebnis beruht insbesondere darauf, dass in der Ergebnisrechnung der restliche Personalkostenersatz an die Stadt für 2012 von 74 T€ nicht enthal- ten ist. Mangels ausreichender Deckungsmittel konnte dieser 2012 nicht mehr beglichen werden. Nach einer überschlägigen Berechnung bestanden Ende 2012 offene Posten von 78 T€ Bei der Einnahmen- / Überschussrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben nicht periodengerecht, sondern nach dem Zuflussprinzip den einzelnen Ge- schäftsjahren zugeordnet. Genaue Aussagen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse werden dadurch erschwert. 2009201020112012Plan 2012 Plan 2013 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Übertrag liquide Mittel Vorjahr+14+24+19+27+27-65 2. Kurse, Prüfungsgebühren+140+148+136+136+126+115 3. Zuschüsse (allgemein)+251+237+244+232+232+282 4. Projektzuschüsse+122+140+98+92+68+75 5. Sonstiges +9+8+11+5+29+33 6. Werbung+5+7+7+7+5+6 Gesamteinnahmen +541+564+515+499+487+446 7. Personalausgaben (inkl. Aushilfen)-181-155-175-191-267-202 8. Sachausgaben lfd. Betrieb-235-253-247-249-242-202 9. Ausgaben für Projekte-101-137-66-52-43-42 Gesamtausgaben 1)-517-545-488-492-552-446 Ergebnis 1)+24+19+27+7-65+0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Majolika 213 5. Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Geschäftsstelle,Telefon: 0721 / 133-2023 Rathaus am MarktplatzTelefax: 0721 / 133-95-2023 www.majolika-stiftung.de 76124 Karlsruhe Gründung:Stiftungszweck: 15.08.2011 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Klaus LindemannStadt Karlsruhe50.000 € Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Volksbank Karlsruhe, Unternehmen und Privatpersonen mit insg.184.350 € Stiftungsrat: Ehrensenator Wolfgang Eichler Rigo Fay ( Vorsitz ) Prof. Dr. Klaus Gallwitz EB Margret MergenKlaus-Dieter Rohlfs ( stellv. Vorsitz ) Dr. Gottfried Greschner Manfred Blum(ab 18.06.2012) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung ist Alleingesellschafterin der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe GmbH. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur .Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung freischaffender Künstler bei der Herstellung von Kunstkeramiken sowie durch die Bewahrung historischer keramischer Produktionsverfahren, historischer Formen und Glasuren. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 15.08.2011). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2012 wurde von der Treuhand Südwest GmbH, Karlsruhe ge- prüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2009 – 2012 1) Die Stiftung wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe mit Urkunde vom 15.08.2011 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. 2009201020112012 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Einzahlung Stiftungskapital 1)1)500 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Majolika 214 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Stiftung hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2012 Im Berichtsjahr sind weitere Zustiftungen in Höhe von 84.350 € und Spenden in Hö- he von rd. 78.900 € eingegangen. Zum ersten Mal vergab die Majolika-Stiftung ihren neu geschaffenen Keramik-Preis. Damit werden Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, in deren Schaffen kerami- sche Arbeiten einen besonderen Stellenwert haben. Als erste Preisträgerin wurde die international renommierte in Berlin ansässige Künstlerin Elvira Bach mit dem Preis ausgezeichnet. Den Förderpreis erhielt die Künstlerin Anna Lea Hucht, die ebenfalls in Berlin ansässig ist. Der Preis soll in zweijährigem Turnus vergeben wer- den. Im Zusammenwirken mit dem sehr angesehenen und beliebten Polizeimusikkorps Karlsruhe wurde im August im Innenhof der Majolika ein viel beachtetes Benefizkon- zert zugunsten der Majolika-Stiftung gegeben. Ausblick Im Jahr 2013 wird die Majolika-Stiftung ein Künstleratelier in der Majolika Manufaktur auf ihre Kosten renovieren und einrichten lassen, so dass für Keramik- Kunstschaffende ein attraktives Atelier zur Verfügung steht. Das erste in 2012 initiierte Schüler-Kunstprojekt, bei dem unter Anleitung der Kera- mik-Künstlerin Franziska Schemel die Siebtklässler der Nordschule Neureut jeweils eine Keramikplatte künstlerisch gestalteten, konnte in den Räumen der Majolika Ma- nufaktur mit dem Stiftungsfest der CONNECTStiftung, die das Projekt finanzierte, und der anschließenden Preisverleihung seinen Abschluss finden. Auf der „art Karlsruhe 2013“ und auf der Messe für Angewandte Kunst und Design „Eunique“ wird die Stiftung zum Akquirieren von Spenden und Zustiftungen, das wei- terhin eine der Hauptaufgaben der Stiftung sein wird, erneut zu einen kleinen Emp- fang und einem Dialog mit den Majolika-Keramik-Künstlern einladen. Auch ein weiteres Benefizkonzert zugunsten der Majolika-Stiftung mit dem Polizei- musikkorps Karlsruhe ist im Innenhof der Majolika Manufaktur im August geplant. Außerdem wird die Stiftung die Verhandlungen mit dem Land zur Erneuerung des Blauen Strahls im Schlosspark im Hinblick auf das Stadtjubiläum 2015 fortführen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2012 Majolika 215 Kurzbilanz 2012 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 4.084 € 1.705 € 284.611 € 0 € 290.400 € A. B. C. D. Eigenkapital Grundstockvermögen Rücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 234.350 € 45.674 € 280.024 € 1.325 € 9.051 € 0 € 290.400 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2009 - 2013 2009 1) 2010 1) 2011 2012 Plan 2012 2) Plan 2013 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Ideeller Bereich - Einnahmen - - + 8,3+ 78,9 - Ausgaben - - - 5,6- 40,8 - - + 2,7+ 38,1 2. Vermögensverwaltung - Einnahmen - - + 0,9+ 4,0 - Ausgaben - - + 0,0+ 0,0 - - + 0,9+ 4,0 3. Stiftungsergebnis - - + 3,6+ 42,1 4. Mittelvortrag aus Vorjahr - - - + 3,0 5. Einstellung in Rücklagen - - - 0,6- 5,1 6. Mittelvortrag - - + 3,0+ 40,0 1) Die Stiftung wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe mit Urkunde vom 15.08.2011 als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. 2) Die Stiftung erstellt keinen Wirtschaftsplan.