Anfrage CDU: Hochwasser durch Starkregen

Vorlage: 32521
Art: Beschlussvorlage
Datum: 09.07.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Grünwettersbach, Palmbach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Wettersbach

    Datum: 16.07.2013

    TOP: 6

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • VorlNr._175_Anfrage CDU_Hochwasser durch Starkregen
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Ortsverwaltung Wettersbach ANFRAGE CDU-FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach vom 17.06.2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: Ortschaftsrat Wettersbach 16.07.2013 175 6 öffentlich Hochwasser durch Starkregen Berichterstattung über Erkenntnisse nach dem Starkregen In den zurückliegenden Wochen waren sowohl die Stadtteile Grünwettersbach und Palmbach, wie auch die benachbarten Stadtteile von verschiedenen Hochwasserschäden auf Grund von Starkregen betroffen. Hierzu bitten wir um Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie haben sich die verschiedenen Hochwasserschutzeinrichtungen in unseren beiden Stadtteilen anlässlich der zurück liegenden Starkregenfälle bewährt? 2. Gibt es Veranlassung, an unserem Hochwasserschutzkonzept nachzubessern? 3. Besteht die Möglichkeit im Interesse der Bevölkerung, die unterhalb von Karlsruhe unter Hochwasser kleinerer Bäche oder des Rheins zu leiden hat, unsere Rückhaltebecken erst dann zu entleeren, wenn die Gefahr von Überschwemmungen gebannt ist? Begründung: Der Ortschaftsrat braucht vertiefte Informationen darüber, wie unsere Stadtteile bei Unwettern gegen Hochwasser geschützt sind. Hier bietet es sich nach den zurückliegenden dauerhaften Regenfällen an, dass wir ein aktuelles Lagebild erhalten. Im Übrigen muss geprüft werden, wie wir Solidarität mit der Bevölkerung üben können, die auch von unseren Oberflächenwassern betroffen ist. ___________________________________________________ unterzeichnet von: Tilman Pfannkuch, Fraktionsvorsitzender

  • VorlNr._175_STN_Anfrage CDU_Hochwasser durch Starkregen
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Ortsverwaltung Wettersbach STELLUNGNAHME zur Anfrage CDU-FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach vom: 17.06.2013 eingegangen: 18.06.2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: Ortschaftsrat Wettersbach 16.07.2013 175 6 öffentlich Hochwasser durch Starkregen Berichterstattung über Erkenntnisse nach dem Starkregen zu 1. Hochwasserschutzeinrichtungen Alle HRB- und RRB`s (Am Michelsberg, Ob den Gärten, Hatzenwies und Im Winterrot) haben ihre Funktion grundsätzlich erbracht. - Am Michelsberg gibt es Erkenntnisse, dass an den Einlaufschächten kleinere Verbesserungen vorgenommen werden müssen um die Zuläufe und somit das Zuleiten in das Becken zu gewährleisten, wie z. B. Verbreiterung des Zulaufes im Pfeilerweg - Ob den Gärten müssen kleinere Maßahmen getroffen werden um das direkte Zuleiten des Oberflächenwassers in das Becken zu erhöhen. - HRB Hatzenwies hat Funktion erfüllt - Im Winterrot gibt es keine verbesserungswürdigen Schwachpunkte. Aufgrund der brachliegenden Flächen im Gewerbegebiet kam es zu unwesentlichen Ableitungen in das Becken. Der Wetterbach hat sein Aufnahmevermögen/Fassungsvermögen bestätigt. zu 2. Hochwasserschutzkonzept Das Gesamtkonzept der Schutzeinrichtungen ist im Grundsätzlichen nicht verbesserungswürdig. zu 3. Entleerung Rückehaltebecken Alle RRB`s haben eine festgelegte “Minimal-Drosselung“ zur Ableitung des Rückstauwassers! Eine generelle zeitverzögerte Entleerung ist nicht möglich. Allgemein: Kleinere Schwachstellen, die aber keinen schwerwiegenden Einfluss auf das Gesamtkonzept haben, werden in den kommenden Wochen in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt ausgearbeitet. Die Ergebnisse dieser Ausarbeitungen sollen bei entsprechender Finanzmittelfreigabe sukzessive umgesetzt werden. Verbesserungswürdig wäre: - ob bei vorhersehbaren außerordentlichen Wetterlagen eine stadtweit geregelte Rufbereitschaft ausgerufen wird, die sich vom Prinzip mit seinem Ablauf an das Winterdienstkonzept der Stadt Karlsruhe anlehnt. Die Aktivierung einer RB hat sich am 31.05. – 02.06. mehr als nur gelohnt, es war gerechtfertigt und hat sich als notwendig bewahrheitet. - die Art, der Umfang und die Unterhaltung- und Pflegearbeiten sämtlicher baulicher Einrichtungen, um das einwandfreie funktionieren zu gewährleisten.