Setzungen infolge des Schildvortriebs im Umfeld der Kaiserstraße: Anfrage StR Kalmbach (GfK)
| Vorlage: | 32159 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 13.09.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) vom 14. März 2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 50. Plenarsitzung Gemeinderat 14.05.2013 1416 16 öffentlich Setzungen infolge des Schildvortriebs im Umfeld der Kaiserstraße 1. Wurde von der KASIG die Möglichkeit einkalkuliert, dass es durch den Schildvortrieb zu Setzungen des Untergrundes kommen kann? Mit wie viel Zentimeter Setzungen rechnet die Stadtverwaltung durch den Bohrvortrieb? Und welche Maßnahmen wurden im Vorfeld getroffen? Welche Auswirkungen sind noch zu erwarten? 2. Besteht die Gefahr, dass durch diese Setzungen Häuser Risse bekommen? 3. Wie gedenkt die KASIG mit auftretenden Setzungen umzugehen, und mit welchen Mehrkosten des Baubudgets rechnen sie durch z. B. notwendig werdende zusätzliche Betoninjektionen und eventuell andere notwendige Maßnahmen? Begründung: „Der Schildvortrieb eignet sich hervorragend, um die Kaiserstraße möglichst störungsfrei zu untertunneln. Dafür wird ein rotierendes Schneidrad mit einem Durchmesser von ca. neun Meter unterirdisch durch das Erdreich geschoben.“ So steht es auf der Webseite der Stadt Karlsruhe zur Kombilösung. Das Problem in Karlsruhe ist, dass der Untergrund, durch den das Schneiderad sich arbeitet, aus Kies und Sand besteht. Die Rotation des Vortriebes bringt die Kies- und Sandmassen im Untergrund zum Schwingen, und es ist dann damit zu rechnen, dass hier Setzungen entstehen, gewiss auch in Abhängigkeit von dem Vortrieb und der Drehzahl. GfK macht sich Gedanken, mit welchen Ausmaßen von Setzungen zu rechnen ist und wie sich diese auf die umliegenden Gebäude und natürlich auf die Anwohner solcher betroffener Gebäude auswirken. Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Auch die in der Erde liegenden Leitungen können betroffen sein und Schaden nehmen. GfK möchte sicher sein, dass dies alles berücksichtigt wurde oder, falls nicht, rechtzeitig die Möglichkeit besteht, für die auftretenden Probleme zeitnahe Lösungen zu finden. Es gibt Beispiele wie Köln, bei denen das Problem der Setzungen nicht ernst genug genommen wurde. unterzeichnet von: Friedemann Kalmbach Hauptamt -Ratsangelegenheiten - 3. Mai 2013
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) vom: 14.03.2013 eingegangen: 18.03.2013 Gremium: 50. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 14.05.2013 1416 16 öffentlich Dez. 4 Setzungen infolge des Schildvortriebs im Umfeld der Kaiserstraße 1. Wurde von der KASIG die Möglichkeit einkalkuliert, dass es durch den Schildvortrieb zu Setzungen des Untergrundes kommen kann? Mit wie viel Zentimeter Setzungen rechnet die Stadtverwaltung durch den Bohrvortrieb? Und welche Maßnahmen wur- den im Vorfeld getroffen? Welche Auswirkungen sind noch zu erwarten? Um die Auswirkungen von Setzungen infolge des Schildvortriebs abzuschätzen, wurden im Vorfeld umfangreiche Bodenuntersuchungen und detaillierte Berechnungen durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass die zu erwartenden Setzungen im Bereich der Randbebauung als weitestgehend unkritisch angesehen werden können. Unabhängig davon, wird vor Be- ginn des Tunnelvortriebs für sämtliche im Einflussbereich liegende Gebäude eine Be- standsdokumentation zur Beweissicherung durchgeführt. Gebäude, bei denen aufgrund ih- rer statisch konstruktiven Beschaffenheit erkennbare Rissbildungen nicht auszuschließen sind, werden bei Bedarf im Fundamentbereich stabilisiert und gesichert. 2. Besteht die Gefahr, dass durch diese Setzungen Häuser Risse bekommen? Siehe Antwort zu Punkt 1. 3. Wie gedenkt die KASIG mit auftretenden Setzungen umzugehen und mit welchen Mehrkosten des Baubudgets rechnen sie durch z. B. notwendig werdende zusätzli- che Betoninjektionen und eventuell andere notwendige Maßnahmen? Eine verlässliche Aussage darüber, wieviel Gebäude vor dem Schildvortrieb zu sichern sind und welchen Umfang die Sicherungsmaßnahmen jeweils erfordern, wird in Kürze nach den abschließenden Festlegungen mit der ARGE gemacht werden können.