Karlsruhe aus Sicht der Region 2012

Vorlage: 32144
Art: Beschlussvorlage
Datum: 09.03.2016
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Innenstadt-West, Mühlburg, Rintheim, Südstadt

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 14.05.2013

    TOP: 2

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Karlsruhe aus Sicht der Region
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 50. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 14.05.2013 1403 2 öffentlich Dez. 2 Karlsruhe aus Sicht der Region 2012 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 07.05.2013 3 Gemeinderat 14.05.2013 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt den Ergebnisbericht der Regionsumfrage „Karlsruhe aus Sicht der Region 2012“ zur Kenntnis. Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH wird beauftragt, in Kooperation mit der KASIG, der KMK, der AG Innenstadt und weiteren Ämtern und Gesellschaften geeignete Maßnahmen zu koordinieren, um insbesondere trotz des Innenstadtumbaus die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und die Attraktivität der City zu stärken. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit: Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Stadt Karlsruhe weist starke Verflechtungen mit den Gemeinden der Region auf. Die Einschätzungen und Bewertungen der Regionsbevölkerung zum Oberzentrum Karlsruhe und zur Attraktivität seiner Angebote sind daher wichtige Rückmeldungen für Politik und Verwaltung, Einzelhandel, Kultur und Stadtmarketing. Aus diesem Grund führt die Stadt seit 1997 im dreijährigen Turnus Befragungen in den Gemeinden der Region Karlsruhe durch. Von besonderem Interesse ist derzeit, inwieweit die Regionsbevölkerung infolge der viel diskutierten Baustellensituation ihre Besuchshäufigkeit und ihre Verhaltensweisen verändert hat. Gäste aus der Region kommen etwas seltener nach Karlsruhe Insgesamt fahren Bewohnerinnen und Bewohner aus der Region etwas seltener nach Karls- ruhe. Insbesondere ist der Anteil der Befragten, die nach eigenen Angaben zwei- bis dreimal pro Monat das Oberzentrum aufsuchen, mit 8,9 % gegenüber 2009 (19,2 %) deutlich zu- rückgegangen, während 25,4 % einmal monatlich kommen (2009: 15,6 %). Leichter Rückgang der hochgerechneten Besucherzahlen Hochgerechnet besuchen rund 482.500 Personen aus der Region mindestens einmal im Monat das Oberzentrum Karlsruhe. Davon kommt der größte Teil (275.700) aus dem direkt angrenzenden Landkreis Karlsruhe plus Remchingen und Bad Herrenalb. Aus dem Land- kreis Rastatt und Baden-Baden fahren hochgerechnet 116.700 Besucher pro Monat nach Karlsruhe. Im Vergleich zu 2009 zeigt sich, dass insgesamt nur ein leichter Rückgang der hochgerechneten Besucherzahlen um 0,9 % zu verzeichnen ist. Dieser Rückgang beruht auf den geringer gewordenen Besucherzahlen aus den Teilräumen Landkreis Rastatt und Ba- den-Baden sowie der Südpfalz. Steigerungen der Besucherzahlen sind jedoch aus dem Nordelsass und vor allem aus dem Landkreis Karlsruhe, Remchingen und Bad Herrenalb festzustellen. Die meisten kommen mit dem Pkw, bei Pendlern liegt der ÖPNV vorn 55,4 % der Befragten kommen in der Regel als Selbstfahrer mit dem Pkw, 5,4 % als Mitfah- rer nach Karlsruhe. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen 38,2 %, geringfügig mehr als 2009 (37,9 %). Unter Befragten, die täglich oder mehrmals pro Woche die Fächerstadt aufsuchen (dies sind erster Linie Berufs- und Bildungspendler), ist der ÖPNV mit 48,7 % jedoch das meistgenutzte Verkehrsmittel. Einkaufen bleibt häufigster Besuchsgrund Der am häufigsten genannte Grund für die Regionsbevölkerung, nach Karlsruhe zu kom- men, ist - wie schon zurückliegend - das Einkaufen. An der Spitze steht mit 87,3 % das Ein- kaufen in der Fußgängerzone, gefolgt vom Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor (79,9 %). Das Schloss mit dem Schlossgarten besuchen 79,0 % der Befragten im Laufe ei- nes Jahres, gefolgt von der Weihnachtsstadt Karlsruhe mit Christkindlesmarkt und Eislaufen (76,0 %). Darüber hinaus geht die Regionsbevölkerung in Karlsruhe essen, besucht den Zoologischen Stadtgarten, Messen, Theater oder Konzerte, Ärzte oder Krankenhäuser so- wie Museen und Ausstellungen und nutzt viele weitere Angebote. Innenstadt wird als attraktives Stadtzentrum gesehen Nahezu zwei Drittel der Befragten (63,3 %) – und damit so viele wie noch nie seit Beginn der Regionsumfragen 1997 – beurteilen die Attraktivität der Innenstadt positiv, ein starkes Drittel (34,0 %) findet, dass noch Dinge fehlen oder verbessert werden müssten. Am häufigsten wird ein rasches Ende der Baustellen als Verbesserungsvorschlag genannt, gefolgt von dem Wunsch nach mehr Flair, schöneren Plätzen mit Sitzmöglichkeiten und einem schöneren Stadtbild. Die Regionsbevölkerung bewertet verschiedene Eigenschaften der Karlsruher Innenstadt mit Durchschnittsnoten zwischen 1,9 und 3,1 recht positiv. Dennoch ist eine Ergänzende Erläuterungen Seite 3 leichte Verschlechterung dieser Bewertungen gegenüber 2009 nicht zu übersehen, insbe- sondere in Bereichen, die durch die Baustellen beeinträchtigt werden, wie die Gestaltung der Verbindungswege und Passagen, die Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte im Freien, die Sauberkeit und die Erreichbarkeit mit dem Auto. Baustellen werden als störend empfunden Fast 71 % der Befragten fühlen sich durch Baustellen in der Innenstadt stark (29,5 %) oder sehr stark (41,4 %) beim Einkaufen und Flanieren eingeschränkt. Häufigere Besucherinnen und Besucher fühlen sich stärker gestört als seltenere Gäste. Nach den Nachteilen von Karlsruhe gefragt, wurden von vielen Befragten (63,3 %) die Baustellen und die damit ver- bundenen Verkehrsbehinderungen genannt. Weitere Nachteile werden im Stellplatzangebot, in „Hektik, Schmutz, zu viele Menschen“ und ÖPNV-Problemen gesehen. Über 40 % reagieren auf Baustellen mit verändertem Einkaufsverhalten Während über die Hälfte der Befragten (57,5 %) ihre Einkaufsgewohnheiten in Karlsruhe aufgrund der Baustellen nach eigenen Angaben nicht geändert hat, reagieren 42,5 % mit Verhaltensänderungen, vor allem, indem sie seltener in der Karlsruher Innenstadt einkaufen bzw. die Fußgängerzone meiden und eher im Ettlinger-Tor-Zentrum oder in anderen Städten einkaufen. Regelmäßig suchen die Befragten aus der Region außer Karlsruhe insbesondere Baden- Baden, Mannheim und Heidelberg sowie Landau und Stuttgart auf. Einkaufsmöglichkeiten überzeugen Annähernd die Hälfte der Befragten (45,8 %) bezeichnet die guten Einkaufsmöglichkeiten als Vorzug der Fächerstadt, gefolgt vom Schloss mit Schlosspark und Botanischem Garten (33,8 %). An dritter Stelle folgt das kulturelle Angebot und an vierter Stelle andere Freizeit- angebote, insbesondere Gastronomie, Feste und der Weihnachtsmarkt. Deutliche Mehrheit sieht Karlsruhe als attraktive Großstadt 71,1 % der Befragten in der Region sehen in Karlsruhe eine attraktive Großstadt, 12,4 % stufen Karlsruhe nur teilweise als attraktiv ein, 11,1 % sehen Karlsruhe nicht als attraktive Großstadt, da noch etwas fehle. Besonders häufig wird mehr Flair vermisst. Für 4,7 % ge- hört Karlsruhe gar nicht in die Kategorie der Großstädte, wobei dies von einigen Befragten durchaus positiv gesehen wird. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - den Ergebnisbericht der Regionsumfrage 2012 „Karlsruhe aus Sicht der Region“ nach Zustimmung durch den Hauptausschuss zur Kenntnis. Die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH wird beauftragt, in Kooperation mit der KASIG, der KMK, AG Innenstadt und weiteren Ämtern und Gesellschaften geeignete Maßnahmen zu koordinieren, um insbesondere trotz des Innenstadtumbaus die Beeinträchtigungen so ge- ring wie möglich zu halten und die Attraktivität der City zu stärken. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 3. Mai 2013

  • Anlage Karlsruhe aus Sicht der Region
    Extrahierter Text

    Stadt KarlsruheAmt für Stadtentwicklung Regionsumfrage 2012 KARLSRUHE AUSSICHT DER REGION 2 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 2 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Stadt KarlsruheAmt für StadtentwicklungZähringerstraße 6176133 KarlsruheLEITERIN: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig BEREICH: Stadtentwicklung PROJEKTLEITUNG: Otto Mansdörfer BEARBEITUNG: Christian FuldaBenedikt Dierßen DATENAUFBEREITUNG/GRAFIK: Ilona ForroE-Mail: afsta@karlsruhe.deInternet: http://www.karlsruhe.de/stadtentwicklungTelefon: 0721 133-1220Fax: 0721 133-1209BILDNACHWEIS:Amt für StadtentwicklungDRUCK:Stadt Karlsruhe, HauptamtPapier: 100% RecyclingAu fl age: 250 Stück Karlsruhe, März 2013 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 3 www.karlsruhe.de INHALT Seite VORWORT 5 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 7 1.1 Zusammenfassung 7 1.2 Methodik 10 2. MOBILITÄTSVERHALTEN DER REGIONSBEVÖLKERUNG 11 2.1 Fahrten nach Karlsruhe 11 2.2 Anlass für Fahrten nach Karlsruhe 21 2.3 Informationsquellen zu kulturellen Veranstaltungen 25 3. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 27 3.1 Bewertung der Karlsruher Innenstadt 27 3.2 Verbesserungsvorschläge für die City 32 3.3 Bekanntheit von Aktionen des Karlsruher City-Einzelhandels 35 3.4 Räumliches Einkaufsverhalten 36 3.5 Baustellen in der Karlsruher Innenstadt 37 3.6 Besuch anderer Mittel- und Oberzentren 39 4. IMAGE DER STADT KARLSRUHE 41 4.1 Spontane Assoziationen zu Karlsruhe 41 4.2 Besonderheiten von Karlsruhe 44 4.3 Karlsruhes Vorzüge 46 4.4 Karlsruhes Nachteile 48 4.5 Beurteilung der Attraktivität als Großstadt 51 4 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 5 VORWORT Um die Attraktivität der zentralörtlichen Angebote in Karlsruhe einschätzen zu können, wird die Regionsbevölkerung regelmäßig zu ihren Verhaltensweisen, Ein-schätzungen und Eindrücken zu Karlsruhe befragt. Derzeit wird die Wahrnehmung der Karlsruher Innenstadt in besonderem Maße durch Baustellen geprägt. Insofern war es naheliegend, diesen Aspekt bei der Regionsumfrage vertieft zu behandeln. Die meisten anderen Fragen wurden dagegen bereits bei zurückliegenden Befra-gungen erhoben, so dass Veränderungen des Meinungsbildes im Zeitvergleich ab-gebildet werden können. Auch wenn ein Teil der Befragten offensichtlich aufgrund der Baustellen etwas seltener nach Karlsruhe fährt, zeigen die Ergebnisse, dass die Karlsruher Innenstadt weiterhin ein hohes Maß an Wertschätzung genießt. Während des Innenstadtum-baus bleibt es daher eine ständige Herausforderung, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und trotz der Einschränkungen die Attraktivität der Fächer-stadt zu stärken. Langfristig wird sich die Karlsruher Innenstadt mit einer schie-nenfreien Fußgängerzone und einer umgestalteten Kriegsstraße noch einladender präsentieren als zuvor. Allen Befragten, die uns mit ihren Auskünften wichtige Informationen geliefert haben, danke ich für Ihre Teilnahme. Dr. Frank MentrupOberbürgermeister 6 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 7 www.karlsruhe.de 1.1 ZUSAMMENFASSUNGEinzelhandel, kulturelle Einrichtungen, Gesundheitswesen und ein großer Teil der Infrastruktur des Oberzentrums Karlsruhe werden auch von Bewohnerinnen und Bewohnern der Regi-on genutzt. Daher liefern neben den regelmäßig erhobenen Meinungen und Bewertungen der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger auch die im Dreijahresrhythmus durchgeführten Regi-onsumfragen wichtige Erkenntnisse darüber, was zu tun ist, damit Karlsruhe auch für die Region ein attraktives Zentrum bleibt. GÄSTE AUS DER REGION KOMMEN ETWAS SELTENER NACH KARLSRUHE Insgesamt fahren Bewohnerinnen und Bewohner aus der Region etwas seltener nach Karlsruhe. Zwar liegt der Anteil der mindestens einmal pro Woche nach Karlsruhe Fahrenden relativ stabil bei 27,7   %. Davon kommen 17,6   % täglich oder mehrmals pro Woche (hauptsächlich Berufs- oder Bildungs-pendler), 10,1   % einmal pro Woche. Größere Verschiebungen bei der Besuchshäu fi gkeit sind jedoch innerhalb der Gruppe der gelegentlichen Besucherinnen und Besucher erkennbar: Der Anteil der Befragten, die zwei- bis dreimal pro Monat das Oberzentrum aufsuchen, ist mit 8,9   % gegenüber 2009 (19,2   %) deutlich zurückgegangen, während 25,4   % einmal monatlich kommen (2009: 15,6   %). Seltener als einmal pro Monat besuchen 38,0   % die Fächerstadt (Kapitel 2.1). ENGE VERFLECHTUNGEN MIT DEM NACHBAR-SCHAFTSVERBANDBesonders die Gemeinden des Nachbarschaftsverbands sind stark nach Karlsruhe orientiert: In diesem Bereich fährt knapp die Hälfte (47,0   %) der Befragten mindestens einmal pro Wo- che nach Karlsruhe. Relativ starke Ver fl echtungen weisen auch der übrige Landkreis Karlsruhe und die Südpfalz (ohne Landau Stadt und Land) auf, wo 28,7   % bzw. 27,7   % mindestens ein- mal wöchentlich in die Stadt kommen. Die geringste Besuchs-häu fi gkeit ist im südlichen Landkreis Rastatt und Baden-Baden festzustellen: 60,3 % der dortigen Bevölkerung kommen selte-ner als einmal im Monat (Kapitel 2.1). 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DIE MEISTEN KOMMEN MIT DEM PKW, BEI PENDLERN LIEGT DER ÖPNV VORN Der Pkw steht für die meisten als Verkehrsmittel an erster Stelle für einen Besuch der Regionsbevölkerung in der Fä-cherstadt: 55,4   % der Befragten kommen in der Regel als Selbstfahrer mit dem Pkw, 5,4   % als Mitfahrer. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen 38,2   % für eine Fahrt nach Karlsruhe, geringfügig mehr als 2009 (37,9   %). Unter Befragten, die täglich oder mehrmals pro Woche die Fächerstadt aufsuchen, spielen öffentliche Verkehrsmittel mit 48,7   % jedoch eine sehr viel größere Rolle und sind in dieser Gruppe der häu fi gen Be- sucherinnen und Besucher sogar das meistgenutzte Verkehrs-mittel (Kapitel 2.1).HOHE ZUFRIEDENHEIT MIT DEN ÖFFENTLICHEN VERKEHRSVERBINDUNGEN NACH KARLSRUHE Unter den Befragten, die meistens oder gelegentlich öffent-liche Verkehrsmittel für ihre Fahrt nach Karlsruhe nutzen, ist die Zufriedenheit mit den Verkehrsverbindungen recht hoch: Zusammengenommen drei von vier Befragten (75,6   %) sind sehr zufrieden oder zufrieden. Weniger zufrieden mit den öffentlichen Verkehrsverbindungen nach Karlsruhe zeigen sich nur 7,7   %, gar nicht zufrieden sind 3,5 % der Befragten (Ka- pitel 2.1). DAS EINKAUFSANGEBOT, DAS SCHLOSS MIT DEM SCHLOSSGARTEN UND DIE WEIH-NACHTSSTADT LOCKEN NACH KARLSRUHE Der am häu fi gsten genannte Grund, nach Karlsruhe zu kom- men, ist - wie schon zurückliegend - das Einkaufen. An der Spitze steht mit 87,3   % das Einkaufen in der Fußgängerzo- ne, gefolgt vom Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor (79,9   %). Ein weiterer Publikumsmagnet ist in den Augen von 79,0   % der Befragten das Schloss mit dem Schlossgarten. Am vierthäu fi gsten wird die Weihnachtsstadt Karlsruhe mit Christ- kindlesmarkt und Eislaufen von 76,0   % der Regionsbewoh- nerinnen und -bewohner genannt. Darüber hinaus geht die Regionsbevölkerung in Karlruhe essen, besucht den Zoologi-schen Stadtgarten, Messen, Theater oder Konzerte, Ärzte oder Krankenhäuser sowie Museen und Ausstellungen und nutzt viele weitere Angebote (Kapitel 2.2). 8 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION INTERNET IST DIE WICHTIGSTE INFORMATIONS-QUELLE FÜR KULTURELLE VERANSTALTUNGENDas Internet stellt 2012 für 53,0   % der Befragten eine immer wichtiger werdende Informationsquelle für kulturelle Veran-staltungen dar. An zweiter Stelle rangieren die Tageszeitungen mit 43,8   %, Sonntagszeitungen werden von 16,7   % der Be- fragten herangezogen (Kapitel 2.3). EIGENSCHAFTEN DER INNENSTADT WERDEN ETWAS KRITISCHER BEWERTETDie Regionsbevölkerung bewertet verschiedene Eigenschaften der Karlsruher Innenstadt mit Durchschnittsnoten zwischen 1,9 und 3,1 recht positiv. Dennoch ist eine leichte Verschlech-terung dieser Bewertungen gegenüber 2009 nicht zu über-sehen, insbesondere in Bereichen, die durch die Baustellen beeinträchtigt werden, wie die Gestaltung der Verbindungs-wege und Passagen, die Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte im Freien, die Sauberkeit und die Erreichbarkeit mit dem Auto (Kapitel 3.1).KNAPP ZWEI DRITTEL SEHEN DIE INNENSTADT DENNOCH ALS ATTRAKTIVES STADTZENTRUM Nahezu zwei Drittel der Befragten (63,3   %) – und damit so viele wie noch nie seit Beginn der Regionsumfragen 1997 – beurteilen die Attraktivität der Innenstadt positiv, ein starkes Drittel (34,0   %) fi ndet, dass noch Dinge fehlen oder verbessert werden müssten (Kapitel 3.1). EIN ENDE DER BAUSTELLEN ALS HÄUFIG-STER VERBESSERUNGSVORSCHLAGAm häu fi gsten wird ein rasches Ende der Baustellen als Ver- besserungsvorschlag genannt, gefolgt von dem Wunsch nach mehr Flair, schöneren Plätzen mit Sitzmöglichkeiten und einem schöneren Stadtbild. Vergleichsweise wenige Befragte haben Vorschläge für konkrete zusätzliche Einzelhandelsangebote gemacht. Der Wunsch nach mehr Fachgeschäften, bevorzugt inhabergeführt und alteingesessen, ist dabei noch die am häu-fi gsten erhobene Forderung (Kapitel 3.2). AKTIONEN DES KARLSRUHER CITY-EINZELHAN-DELS SIND BESONDERS IN DEN GEMEINDEN DES NACHBARSCHAFTSVERBANDS BEKANNT In der gesamten Region kennen 41,9   % der Befragten min- destens eine der drei abgefragten Aktionen des Karlsruher Einzelhandels: Am bekanntesten ist der Karlsruher Geschenk-gutschein (34,8   %), gefolgt von der Bonus-Münze „KARLSRU- HER“ (21,1   %) und dem Gewinnspiel „Wunschlos in Karlsru- he“ (11,4   %). Im Nachbarschaftsverband ist die Bekanntheit noch deutlich größer: Hier kennen 60,1   % den Geschenkgut- schein, 39,9   % den KARLSRUHER und 31,6   % das Gewinn- spiel (Kapitel 3.3). BEIM EINKAUF WERDEN ZUNEHMEND KAISER-STRASSE UND ETTLINGER TOR EINBEZOGENMehr als die Hälfte (51,8   %) der Einkaufsgäste aus der Region suchen sowohl die Kaiserstraße als auch das Einkaufszentrum Ettlinger Tor auf. 2009 lag dieser Anteil noch bei 45,9   %. Der Anteil der ausschließlich in der Kaiserstraße Einkaufenden sinkt von 39,3   % (2009) auf 29,5   % (2012). Überwiegend nur ins Ettlinger Tor Zentrum gehen 14,7   %, etwas mehr als 2009 (11,4   %). In den höheren Altersgruppen hat die Kaiserstraße als bevorzugte Einkaufsdestination noch eine erheblich größe-re Bedeutung (Kapitel 3.4). BAUSTELLEN WERDEN ALS STÖREND EMPFUNDEN Fast 71   % der Befragten fühlen sich durch Baustellen in der Innenstadt stark (29,5   %) oder sehr stark (41,4   %) beim Einkaufen und Flanieren behindert. Häu fi gere Besucherinnen und Besucher fühlen sich stärker gestört als seltenere Gäste (Kapitel 3.5). ÜBER 40   % REAGIEREN AUF BAUSTELLEN MIT VERÄNDERTEM EINKAUFSVERHALTEN Während über die Hälfte der Befragten (57,5   %) ihre Ein- kaufsgewohnheiten in Karlsruhe aufgrund der Baustellen nach eigenen Angaben nicht geändert hat, reagieren 42,5   % mit Verhaltensänderungen, vor allem indem sie seltener in der Karlsruher Innenstadt einkaufen bzw. die Fußgängerzone mei-den und eher im Ettlinger Tor Zentrum oder in anderen Städ-ten einkaufen (Kapitel 3.5).BADEN-BADEN, MANNHEIM UND HEIDELBERG SIND EBENFALLS ZIELE DER REGIONSBEVÖLKERUNG Die Befragten aus der Region suchen außer Karlsruhe vor allem Baden-Baden (21,8   %), Mannheim (20,3   %) und Heidel- berg (16,9   %) regelmäßig auf. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Landau (11,6   %) und Stuttgart (10,9   %). Diese Städte werden vor allem für Einkäufe aufgesucht. Weitere Gründe für regelmäßige Besuche sind persönliche Bezüge (Arbeit, Ausbil-dung, Freunde oder Familie), die räumliche Nähe sowie Schön-heit und Flair einer Stadt (Kapitel 3.5). BAUSTELLEN PRÄGEN DAS BILD KARLSRUHES IN DER REGION Derzeit werden die spontanen Assoziationen zu Karlsruhe stark vom Baugeschehen in der Innenstadt beherrscht: Insge-samt 29,4 % der Befragten fallen zu Karlsruhe derzeit Baustel-len mit den Unterpunkten Chaos, Staus und Verkehrsprobleme ein. Im Übrigen assoziiert die Regionsbevölkerung jedoch fast ausschließlich positive Aspekte: Jeweils rund ein Viertel der Befragten nennt das Schloss mit seinen Parkanlagen (27,6 %) AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 9 www.karlsruhe.de und die guten Einkaufsmöglichkeiten in der Kaiserstraße oder am Ettlinger Tor (24,4 %). Weitere Stichworte sind der Fä-chergrundriss (14,7 %), Kultur, Museen, Ausgehmöglichkeiten (12,3 %) sowie das grüne Stadtbild (9,7 %; Kapitel 4.1). SCHLOSS UND SCHLOSSGARTEN ALS HAUPT-SEHENSWÜRDIGKEIT Die meisten Befragten in der Region (84,2   %) würden Gästen in Karlsruhe das Schloss und den Schlossgarten zeigen. Weite-re Attraktionen für Besucherinnen und Besucher sind aus Sicht der Befragten die Innenstadt mit ihren Einkaufsmöglichkeiten, der Zoologische Stadtgarten, Museen, insbesondere das ZKM sowie der Marktplatz mit Pyramide (Kapitel 4.2). EINKAUFSMÖGLICHKEITEN SIND WICHTIGSTE QUA-LITÄT DES OBERZENTRUMS AUS SICHT DER REGION Annähernd die Hälfte der Befragten (45,8   %) bezeichnet die guten Einkaufsmöglichkeiten als Vorzug der Fächerstadt, ge-folgt vom Schloss mit Schlosspark und Botanischem Garten (33,8   %). An dritter Stelle folgt das kulturelle Angebot und an vierter Stelle andere Freizeitangebote, insbesondere Gastrono-mie, Feste und der Weihnachtsmarkt (Kapitel 4.3). BAUSTELLEN DERZEIT GRÖSSTER NACHTEIL KARLSRUHES Mit Abstand die meisten Befragten (63,3   %) emp fi nden der- zeit die Baustellen und die damit verbundenen Verkehrsbehin-derungen als wesentlichen Nachteil Karlsruhes. Weitere Nach-teile werden in der Parksituation, in „Hektik, Schmutz, zu viele Menschen“ und ÖPNV-Problemen gesehen (Kapitel 4.4). DEUTLICHE MEHRHEIT SIEHT KARLSRUHE ALS ATTRAKTIVE GROSSSTADT71,1   % der Befragten in der Region sehen in Karlsruhe eine attraktive Großstadt, 12,4   % stufen Karlsruhe nur teilweise als attraktiv ein, 11,1   % sehen Karlsruhe nicht als attraktive Groß- stadt, da noch etwas fehle. Besonders häu fi g wird mehr Flair vermisst. Für 4,7   % gehört Karlsruhe gar nicht in die Katego- rie der Großstädte, wobei dies von einigen Befragten durchaus positiv gesehen wird (Kapitel 4.5). 10 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 1.2 METHODIKFür die Regionsumfrage wurden 1.100 repräsentativ ausge-wählte Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren in der Region im Herbst 2012 telefonisch befragt. Die Interviews wurden von einem Karlsruher Markt- und Meinungsforschungsinstitut unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Daten-schutzes realisiert. Die Verteilung der Interviews erfolgte quo-tiert entsprechend der Verteilung der Wohnbevölkerung in den Gemeinden der Region sowie unter Beachtung der Alters- und Geschlechtsverteilung. Gleichzeitig wurden Quoten bezüglich der Haushaltsgrößen berücksichtigt. Befragt wurden Personen im Landkreis Karlsruhe, in Remchingen und Bad Herrenalb, in der Südpfalz (Teile der Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie Stadt Landau und Landau-Land), im gesam-ten Landkreis Rastatt und in Baden-Baden sowie im Elsass in den Cantonen Lauterbourg, Seltz und Wissembourg. $ØJN 5GNV\ -CTNUTWJG (QTDCEJ 9KUUGODQWTI $CFGP$CFGP $CF$GTI\CDGTP $TGVVGP -CPFGN $TWEJUCN -TCKEJVCN 4CUVCVV )GTPUDCEJ 9ÒTVJCO4JGKP /CNUEJ 'VVNKPIGP )CIIGPCW ²UVTKPIGP *GTZJGKO 4WGN\JGKO 5VWVGPUGG ,QEMITKO -CTNUDCF 2HKP\VCN 2JKNKRRUDWTI /CTZ\GNN 9CIJÀWUGN .CPFCW 5VCFV .CWVGTDQWTI 9CN\DCEJVCN .KEJVGPCW &GVVGPJGKO 4JGKPUVGVVGP 5WN\HGNF (QTUV &WTOGTUJGKO .CPFCW.CPF 5KP\JGKO 7DUVCFV9GKJGT 4JGKPOØPUVGT *CIGPDCEJ 1VVGTUYGKGT $CF*GTTGPCND +HHG\JGKO 1DGTFGTFKPIGP .QHHGPCW 4GOEJKPIGP )TCDGP0GWFQTH $ØJNGTVCN $CF5EJÒPDQTP -TQPCW 9GKPICTVGP $CFGP -WRRGPJGKO -ØTPDCEJ *ØIGNUJGKO $KGVKIJGKO ²VKIJGKO )QPFGNUJGKO 9CNFDTQPP #WCO4JGKP 'IIGPUVGKP .GQRQNFUJCHGP 5VGKPOCWGTP .KPMGPJGKO *QEJUVGVVGP *CODTØEMGP /WIIGPUVWTO 9GKUGPDCEJ <CKUGPJCWUGP -CTNUFQTH0GWVJCTF 1DGTJCWUGP4JGKPJCWUGP 'NEJGUJGKO+NNKPIGP $KUEJYGKGT #$$706'457%*70)5)'$+'6&'44')+1057/(4#)' 5VCFV-CTNUTWJG#OVHØT5VCFVGPVYKEMNWPI4GIKQPUWOHTCIG6GKNTÀWOGFGT4GIKQP ̧DTKIGT.MT-CTNUTWJG4GOEJKPIGP$CF*GTTGPCND5VCFV.CPFCWWPF8GTDCPFUIGOGKPFG.CPFCW.CPF0QTFGNUCUU-CTNUTWJG)GOGKPFGPFGU0CEJDCTUEJCHVUXGTDCPFU.CPFMTGKU4CUVCVVPÒTFNKEJGT6GKN.CPFMTGKU4CUVCVVUØFNKEJGT6GKNWPF$CFGP$CFGP ̧DTKIG5ØFRHCN\5VCCVUD\Y.CPFGUITGP\G)TGP\GFGT 8GTDCPFU )GOGKPFGPD\Y%CPVQPU AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 11 www.karlsruhe.de 2.1 FAHRTEN NACH KARLSRUHEGrundlegend für die Bewertung der Stadt Karlsruhe als Ober-zentrum ist die Häu fi gkeit der Besuche der Regionsbevölke- rung. In allen Regionsumfragen wurden deshalb die gewohn-heitsmäßigen Besuchsintervalle erfragt, um auch die anderen erhobenen Meinungen und Einstellungen mit der Besuchshäu-fi gkeit in Relation setzen zu können. Wie häu fi g fahren Sie nach Karlsruhe? ABBILDUNG 2.01 zeigt, wie sich die Besuchsfrequenz seit 2006 verändert hat. 17,6 % der Regionsbevölkerung kom-men 2012 täglich oder mehrmals pro Woche nach Karlsruhe. Mindestens einmal pro Woche machen sich 10,1 % auf den Weg in die Stadt. Zwei- bis dreimal pro Monat fahren lediglich 8,9   % der Befragten nach Karlsruhe, während jeder Vierte (25,4 %) mindestens einmal im Monat die Fahrt auf sich nimmt. Die restlichen 38 % der Regionsbevölkerung kommen weniger als einmal im Monat nach Karlsruhe.Die mobilste Gruppe der täglichen Besucher ist mit 17,6 % der Befragten im Vergleich zu den vergangenen beiden Regi-onsumfragen (je 19 %) leicht gesunken. Im Gegensatz dazu steigt der Anteil der Regionsbevölkerung, der mindestens ein-mal pro Woche nach Karlsruhe fährt, auf 10,1 %. Deutlichere Veränderungen lassen sich bei den selteneren Besuchen fest-stellen: der Anteil der monatlich zwei bis drei Mal Karlsruhe aufsuchenden Personen ist gegenüber 2009 um 10,3 Prozent-punkte auf nur noch 8,9 % zurückgegangen. Hingegen steigt der Anteil der Karlsruhe einmal im Monat Besuchenden seit 2009 von 15,6 % auf über ein Viertel (25,4 %) der Regions-bevölkerung. Es ist zu vermuten, dass sich in dieser Verschie-bung der Anteile eine Reaktion auf die Baustellensituation im Stadtgebiet abbildet. Ein Novum ist, dass 2012 keiner der Be-fragten angab, nie nach Karlsruhe zu fahren, während dieser Wert 2006 bei 3,8 % und 2009 noch bei 1,4 % lag.2. MOBILITÄTSVERHALTEN DER REGIONSBEVÖLKERUNG 19,0% 38,0% 10,1% 8,9% 17,6% 25,4% 35,4% 1,4% 19,0% 9,5% 19,2% 15,6% 16,2% 35,3% 3,8% 8,6% 17,1% 0% 10% 20% 30% 40% 50% nie weniger als einmal im Monateinmal im Monat zwei- bis dreimal pro Monat einmal pro Woche täglich oder mehrmals pro Woche 200620092012 ABB. 2.01 HÄUFIGKEIT DER FAHRTEN NACH KARLSRUHEABB. 2.01 2006, 2009 UND 2012 Basis: 1.146 / 1.108 / 1.099 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 / 2012 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? 12 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Die Besuchsgewohnheiten der Regionsbevölkerung sind nach Geschlecht und Lebensalter unterschiedlich (TABELLE 2.01). Offensichtlich ist zunächst, dass Männer in der Gruppe der täglich oder mehrmals pro Woche nach Karlsruhe fahrenden Personen mit 21,1 % deutlich stärker vertreten sind als Frau-en (14,4 %). Vermehrt von Frauen besetzt ist hingegen die Gruppe, die Karlsruhe weniger als einmal im Monat besucht (42   %). Besonders häu fi g kommen Befragte der Altersklasse 18 bis unter 30 Jahren nach Karlsruhe. Mit 34,4 % ist mehr als jeder Dritte in dieser jüngsten Befragtengruppe täglich oder mehrmals pro Woche in Karlsruhe. Zusätzlich zeigt sich bei der Unterscheidung nach dem Erwerbsstatus der Befrag-ten, dass die Auszubildenden, Schüler und Studenten am häu-fi gsten täglich oder mehrmals die Woche in die Stadt fahren (47,4 %), gefolgt von den ganztags Berufstätigen (23,7 %). Die Bedeutung von Karlsruhe als Arbeitsort, vor allem aber auch als Ausbildungszentrum, geht hieraus deutlich hervor. Mit höherem Alter geht die Besuchshäu fi gkeit der Regionsbe- völkerung zurück. Exemplarisch zeigt sich das in der stetigen Abnahme der täglichen oder mehrmaligen Besuche pro Woche mit steigendem Lebensalter. Im Gegenzug steigen mit dem Alter die Anteile derjenigen, die weniger als einmal im Monat nach Karlsruhe fahren. Diese deutlichen Unterschiede waren zwar auch in der Regionsumfrage 2009 zu erkennen, haben sich aber noch verstärkt. Während in der ältesten Gruppe der über 75-Jährigen keiner der Befragten 2012 täglich oder mehrmals pro Woche Karlsruhe besuchte, lag der Anteil 2009 noch bei 9,7 %.Die Besuchshäu fi gkeiten der Regionsbevölkerung unterschei- den sich neben Alter und Geschlecht der Befragten auch stark nach den verschiedenen Teilräumen der Region, wie in ABBIL-DUNG 2.02 zu erkennen ist. Die größten Anteile der Karlsruhe täglich oder mehrmals pro Woche besuchenden Regions-bevölkerung kommen aus den Städten und Gemeinden des Nachbarschaftsverbands (25,7 %). Mit zusammengenommen 47 % besucht fast die Hälfte der Bevölkerung dieses Teilraums mindestens einmal pro Woche die Großstadt. Aus der Südpfalz (ohne Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land) kommt etwa jeder Fünfte (20,8 %) mehrmals pro Woche nach Karlsruhe. Die geringsten Besuchshäu fi gkeiten sind im südlichen Landkreis Rastatt und in Baden-Baden festzustellen. 60,3   % der dortigen Bevölkerung kommen seltener als einmal im Monat, während lediglich 10,3 % täglich oder mehrmals die Woche nach Karlsruhe fahren. TABELLE 2.01 HÄUFIGKEIT DER FAHRTEN NACH KARLSRUHE NACH ALTER UND GESCHLECHT 2012 Wie häufig fahren Sie davon davon im Alter von ... nach Karlsruhe? Männer Frauen 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2009 2012 älter täglich oder mehrmals pro Woche 19,0 % 17,6 % 21,1 % 14,4 % 34,4 % 22,2 % 19,6 % 6,1 % --- einmal pro Woche 9,5 % 10,1 % 9,3 % 10,8 % 13,4 % 9,3 % 10,1 % 9,2 % 9,4% zwei- bis dreimal pro Monat 19,2 % 8,9 % 9,5 % 8,4 % 8,3 % 9,7 % 6,8 % 10,9 % 9,4% einmal im Monat 15,6 % 25,4 % 26,6 % 24,4 % 22,3 % 25,4 % 24,6 % 28,7 % 21,9% weniger als einmal im Monat 35,4 % 38,0 % 33,5 % 42,0 % 21,7 % 33,5 % 38,9 % 45,1 % 59,4% nie 1,4 % --- --- --- --- --- --- --- --- Befragte mit Antwort 1.108 1.099 516 583 157 248 337 293 64 Befragte insgesamt Jahren AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 13 www.karlsruhe.de 15,0% 20,8% 14,5% 10,3% 12,9% 18,3% 25,7% 7,5% 6,9% 4,3% 4,3% 7,5% 10,4% 21,3% 13,1% 6,5% 7,5% 7,0% 15,8% 22,5% 21,5% 18,8% 18,5% 34,0% 28,1% 26,2% 52,5% 37,7% 59,4% 60,3% 38,1% 36,1% 10,9% 2,5% 2,9% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Nordelsass Übrige Südpfalz Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land Südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden Nördlicher Landkreis Rastatt Übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb Gemeinden des Nachbarschaftsverbands täglich bzw. mehrmals pro Woche einmal pro Woche zwei- bis dreimal pro Monat einmal im Monat weniger als einmal im Monat ABB. 2.02 HÄUFIGKEIT DER FAHRTEN NACH KARLSRUHE AUS DEN TEILREGIONEN Basis: 1.099 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? 14 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION In der kartogra fi schen ABBILDUNG 2.03 sind die Anteile der Regionsbevölkerung, die Karlsruhe einmal im Monat und häu fi ger besuchen, farblich dargestellt. Aus den Gemeinden des Nachbarschaftsverbandes kommen 89,1 % der ansässigen Bevölkerung mindestens einmal im Monat nach Karlsruhe. An zweiter Stelle folgen mit 63,9 % der übrige Landkreis Karls-ruhe, Remchingen und Bad Herrenalb. Die seltensten Besuche sind aus der Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land (40,6 %) und dem südlichen Teil des Landkreises Rastatt und Baden-Baden (39,7 %) zu verzeichnen. $KUEJYGKGT 'NEJGUJGKO+NNKPIGP 1DGTJCWUGP4JGKPJCWUGP -CTNUFQTH0GWVJCTF <CKUGPJCWUGP 9GKUGPDCEJ /WIIGPUVWTO *CODTØEMGP .KPMGPJGKO *QEJUVGVVGP 5VGKPOCWGTP 'IIGPUVGKP .GQRQNFUJCHGP #WCO4JGKP 9CNFDTQPP )QPFGNUJGKO ²VKIJGKO $KGVKIJGKO *ØIGNUJGKO -ØTPDCEJ -WRRGPJGKO 9GKPICTVGP $CFGP -TQPCW $CF5EJÒPDQTP $ØJNGTVCN )TCDGP0GWFQTH 4GOEJKPIGP .QHHGPCW 1DGTFGTFKPIGP +HHG\JGKO $CF*GTTGPCND 1VVGTUYGKGT *CIGPDCEJ 4JGKPOØPUVGT 7DUVCFV9GKJGT 5KP\JGKO .CPFCW.CPF &WTOGTUJGKO (QTUV 5WN\HGNF 4JGKPUVGVVGP &GVVGPJGKO .KEJVGPCW 9CN\DCEJVCN .CWVGTDQWTI .CPFCW 5VCFV 9CIJÀWUGN /CTZ\GNN 2JKNKRRUDWTI 2HKP\VCN -CTNUDCF ,QEMITKO 5VWVGPUGG 4WGN\JGKO *GTZJGKO ²UVTKPIGP )CIIGPCW 'VVNKPIGP /CNUEJ 9ÒTVJCO4JGKP )GTPUDCEJ 4CUVCVV -TCKEJVCN $TWEJUCN -CPFGN $TGVVGP $CF$GTI\CDGTP $CFGP$CFGP 9KUUGODQWTI (QTDCEJ -CTNUTWJG 5GNV\ $ØJN #$$$'57%*5* 7(+)-'+6&'44')+105$'8².-'470)+0-#4.547*' #PVGKNFGT$GHTCIVGPKPFGT4GIKQPFKGOKPFGUVGPUGKPOCNKO/Q PCVPCEJ-CTNUTWJGMQOOGP 5VCFV-CTNUTWJG#OVHØT5VCFVGPVYKEMNWPI4GIKQPUWOHTCIG DKUWPVGT 'KPOCNKO/QPCVQFGTJÀWHKIGTHCJTGPPCEJ-CTNUTWJG WPFOGJTDKUWPVGTWPVGT5VCCVUD\Y.CPFGUITGP\G)TGP\GFGT 8GTDCPFU )GOGKPFGPD\Y%CPVQPU AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 15 www.karlsruhe.de Anhand der Bevölkerungszahlen der einzelnen untersuchten Teilräume lassen sich die hochgerechneten Besucherzahlen ermitteln. Im gesamten Untersuchungsgebiet besuchen im Laufe eines Monats rund 482.500 Personen das Oberzentrum Karlsruhe. Davon kommt der größte Teil (275.700) aus dem direkt angrenzenden Landkreis Karlsruhe plus Remchingen und Bad Herrenalb. Aus dem Landkreis Rastatt und Baden-Baden fahren hochgerechnet 116.700 Besucher pro Monat nach Karlsruhe. Im Vergleich zu 2009 zeigt sich, dass insgesamt ein leichter Rückgang der Besucherzahlen zu verzeichnen ist. Die-ser Rückgang beruht auf den geringer gewordenen Besucher-zahlen aus den Teilräumen Landkreis Rastatt und Baden-Baden sowie der Südpfalz. Steigerungen der Besucherzahlen sind jedoch aus dem Nordelsass und vor allem aus dem Landkreis Karlsruhe, Remchingen und Bad Herrenalb festzustellen, wie man in ABBILDUNG 2.04 erkennen kann. 76.600 116.700 275.700 13.500 258.500 132.800 85.100 10.300 0 100.000 200.000 300.000 Nordelsass Südpfalz Landkreis Rastatt und Baden-Baden Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb 20092012 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? - Befragte, die einmal pro Monat oder häufiger nach Karlsruhe fahren. ABB. 2.04 HOCHGERECHNETE BESUCHERZAHLEN IN DER STADT KARLSRUHE AUS DER REGION 2009 UND 2012 Basis: 1.108 / 1.099 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2009 / 2012 16 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Welches Verkehrsmittel benutzen Sie dabei in der Regel?ABBILDUNG 2.05 zeigt, dass sich die Verkehrsmittelwahl bei den Besuchen der Regionsbevölkerung in Karlsruhe in den vergangenen Jahren nur geringfügig geändert hat, hin zu einer leichten Zunahme des Bevölkerungsanteils, der Straßen-bahn, Stadtbahn, Eisenbahn oder Bus nutzt. Im Jahr 2012 fahren 38,2 % der Befragten mit öffentlichen Verkehrsmit-teln nach Karlsruhe. Seit 2006 entspricht das einem Zuwachs um 2,8 Prozentpunkte. Trotz der Abnahme des Anteils der Pkw-Selbstfahrer nach Karlsruhe um 0,9 Prozentpunkte auf 55,4   %, bleibt der Pkw das am häu fi gsten gewählte Verkehrs- mittel. Der leichte Rückgang der Selbstfahrer wird durch die Zunahme der Mitfahrer im Pkw um einen Prozentpunkt auf 5,4 % ausgeglichen. Diese zunehmende Bildung von Fahr-gemeinschaften ist ein Trend, der wohl auch im Kontext der Benzinpreisentwicklung gesehen werden muss. 1,1% 5,4% 0,8% 0,2% 35,4% 60,2% 0,2% 3,2% 37,9% 56,4% 0,5% 0,8% 4,4% 55,4% 38,2% Pkw als Selbstfahrer/in Öffentlicher Verkehr Pkw als Mitfahrer/in Fahrrad Mofa / Moped / Motorrad 200620092012 ABB. 2.05 BENUTZTE VERKEHRSMITTEL BEI FAHRTEN NACH KARLSRUHE 2012 Basis: 1.103 / 1.097 / 1.100 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 / 2012 Welches Verkehrsmittel benutzen Sie in der Regel? Pkw als Selbstfahrer/in 55,4% Fahrrad 0,8% Mofa/Moped/ Motorrad 0,2% Pkw als Mitfahrer/in 5,4% Öffentlicher Verkehr 38,2% Benutzte Verkehrsmittel in 2012 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 17 www.karlsruhe.de Die Wahl des Verkehrsmittels hängt stark von der Qualität der Schienenverkehrsanbindung des Wohnortes an Karlsruhe ab. Besonders häu fi g wird der öffentliche Verkehr im übri- gen Landkreis Karlsruhe plus Remchingen und Bad Herrenalb (45,6   %) genutzt. Auch im Landkreis Rastatt südlicher Teil und Baden-Baden (45,1 %) und den Gemeinden des Nach-barschaftsverbands (41,1 %) fahren hohe Anteile der Bevöl-kerung mit dem ÖPNV nach Karlsruhe. Wie aus ABBILDUNG 2.06 hervorgeht, ist der Anteil der selbst mit dem Pkw nach Karlsruhe fahrenden Bevölkerung aus dem Nordelsass mit 80 % am höchsten. Dahinter folgt die übrige Südpfalz mit 66,4   %. In der Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau- Land (56,5   %) und dem Nordelsass erreichen auch die Mitfah- reranteile mit 21,7 % und 10 % ihre Höchstwerte, während der öffentliche Verkehr dort nur unterdurchschnittlich genutzt wird. Das Fahrrad (4 %) spielt nur für die nahe gelegenen Gemeinden des Nachbarschaftsverbands eine Rolle. 45,1% 41,1% 4,6% 6,0% 5,4% 4,3% 45,6% 21,7% 33,3% 10,0% 28,2% 54,5% 56,5% 48,9% 60,5% 49,8% 80,0% 66,4% 0,5% 10,0% 21,7% 4,0% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Nordelsass Übrige Südpfalz Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land Südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden Nördlicher Landkreis Rastatt Übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb Gemeinden des Nachbarschaftsverbands Öffentlicher Verkehr Pkw als Selbstfahrer/in Pkw als Mitfahrer/in Fahrrad Mofa/Moped/Motorrad Basis: 1.100 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Welches Verkehrsmittel benutzen Sie in der Regel? ABB. 2.06 BENUTZTE VERKEHRSMITTEL BEI FAHRTEN NACH KARLSRUHE AUS DEN TEILREGIONEN 18 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Die Verkehrsmittelwahl steht auch im Zusammenhang mit der Besuchshäu fi gkeit der Regionsbevölkerung (TABELLE 2.02). Während insgesamt 38,2 % der Regionsbevölkerung den öffentlichen Verkehr als am häu fi gsten genutztes Verkehrs- mittel angeben, erreicht dieser Wert unter den täglich oder mehrmals pro Woche Karlsruhe besuchenden Befragten einen Wert von 48,7 %. Somit stellt der öffentliche Verkehr in dieser Karlsruhe besonders häu fi g besuchenden Gruppe sogar das meistgenutzte Verkehrsmittel dar. Anhand der hochgerechneten Besucherzahlen der einzelnen untersuchten Teilräume und der angegebenen Verkehrsmittel-wahl lassen sich auch die monatlichen Besucherzahlen je Ver-kehrsmittel ermitteln. Aus dem gesamten Untersuchungsge-biet besuchen im Laufe eines Monats rund 482.500 Personen das Oberzentrum Karlsruhe. Mit 264.400 Besucherinnen und Besuchern wählt davon der größte Teil den Pkw als Verkehrs-mittel und fährt selbst. Hochgerechnet 188.900 Besucher pro Monat entscheiden sich in der Regel für Straßenbahn, Stadt-bahn, Eisenbahn oder Bus bei ihrer Fahrt nach Karlsruhe. Als Mitfahrer im Pkw kommen in einem Monat 23.800 Regions-bewohner, während das Fahrrad von 4.500 und das Mofa/Mo-ped/Motorrad von 900 Besuchern auf dem Weg nach Karls-ruhe genutzt wird. In folgender ABBILDUNG 2.07 kann man erkennen, dass seit 2009 vor allem die Anzahl der Karlsruhe ansteuernden Pkw-Selbstfahrer abgenommen hat, während die Anzahl der Mitfahrer gestiegen ist. Die hochgerechneten Benutzerinnen und Benutzer des öffentlichen Verkehrs und die Radfahrenden haben seit 2009 leicht zugenommen. 264.400 188.900 23.800 4.500 900 271.500 2.300 4.100 20.300 188.700 0 100.000 200.000 300.000 Mofa / Moped / Motorrad Fahrrad Pkw als Mitfahrer Öffentlicher Verkehr Pkw als Selbstfahrer 20092012 Welches Verkehrsmittel benutzen Sie in der Regel? - Befragte, die einmal pro Monat oder häufiger nach Karlsruhe fahren ABB. 2.07 HOCHGERECHNETE BESUCHERZAHLEN IN DERABB. 2.07 STADT KARLSRUHE AUS DER REGION NACH ABB. 2.07 VERKEHRSMITTEL 2009 UND 2012 Basis: 1.097 / 1.100 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2009 / 2012 TABELLE 2.02 BENUTZTE VERKEHRSMITTEL NACH HÄUFIGKEIT DER FAHRTEN NACH KARLSRUHE 2012 Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? täglich oder mehrmals pro Woche einmal pro Woche zwei- bis dreimal pro Monat einmal im Monat weniger als einmal im Monat PKW als Selbstfahrer/in 55,4 % 47,7 % 63,1 % 59,2 % 61,6 % 51,9 % Öffentlicher Verkehr 38,2 % 48,7 % 30,6 % 36,7 % 33,0 % 39,2 % PKW als Mitfahrer/in 5,4 % 1,0 % 5,4 % 3,1 % 4,7 % 8,4 % Fahrrad 0,8 % 2,1 % 0,9 % 1,0 % 0,7 % 0,2 % Mofa / Moped / Motorrad 0,2 % 0,5 % --- --- --- 0,2 % Befragte mit Antwort 1.099 193 111 98 279 418 Befragte insgesamt Welches Verkehrsmittel benutzen Sie dabei in der Regel? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 19 www.karlsruhe.de Beobachtbar ist außerdem ein Zusammenhang der Verkehrs-mittelwahl mit dem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen. Je höher dieses Einkommen unter den Befragten ist, desto eher wird in der Regel der Pkw als Selbstfahrer zur Anfahrt ge-nutzt. Umgekehrt steigt der Anteil der Nutzer des öffentlichen Verkehrs ebenso gleichförmig, je niedriger das monatliche Haushaltsnettoeinkommen ist.Erstmals wurde in der Regionsumfrage 2012 zusätzlich ge-fragt, ob die Befragten außer mit dem hauptsächlich genutz-ten Verkehrsmittel gelegentlich auch auf andere Weise nach Karlsruhe kommen. Von den PKW-Selbstfahrern sehen 57,8   % keine Verkehrsmittelalternative, für 36,9 % ist der ÖPNV eine zweite Fahrtmöglichkeit. Nur wenige (4,3 %) reisen auch mal als PKW-Mitfahrer. Von den ÖPNV-Nutzern sind 78,1 % ausschließlich auf dieses Verkehrsmittel festgelegt, nur 18 % benutzen alternativ auch selbst das Auto, 3,1 % fahren gele-gentlich in einem PKW mit. Anders die PKW-Mitfahrer: Zwar sehen auch unter ihnen 58,8 % keine Reisealternative, aber 37,3 % nutzen wahlweise den ÖPNV. Manchmal selbst ans Steuer eines PKW setzen sich dagegen nur 3,9 % von ihnen. Wie zufrieden sind Sie mit den öffentlichen Verkehrsverbindun-gen nach Karlsruhe?Wer bei der Frage nach der Verkehrsmittelwahl als erste oder zweite Nennung den öffentlichen Verkehr angab, wurde dar-aufhin nach der Zufriedenheit mit den Verkehrsverbindungen nach Karlsruhe gefragt. Die dadurch reduzierte Fallzahl beläuft sich auf 622 Personen. Diese Befragten zeigen sich, wie in ABBILDUNG 2.08 zu sehen, in hohem Maße zufrieden mit den Verkehrsverbindungen nach Karlsruhe. teils teils 13,2% wenig zufrieden 7,7% zufrieden 40,2% sehr zufrieden 35,4% gar nicht zufrieden 3,5% ABB. 2.08 ZUFRIEDENHEIT MIT DEN ÖFFENTLICHEN ABB. 2.08 VERKEHRSVERBINDUNGEN NACH KARLSRUHE Basis: 622 Befragte mit Antwort, die den Ö PNV nutzen Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Wie zufrieden sind Sie mit den öffentlichen Verkehrsverbindungen nach Karlsruhe? Zusammengenommen drei von vier Befragten bezeichnen sich selbst als sehr zufrieden (35,4 %) oder zufrieden (40,2 %). Mit den öffentlichen Verkehrsverbindungen nach Karlsruhe sind lediglich 3,5 % der Befragten gar nicht zufrieden. Räum-lich sind die weniger und gar nicht zufriedenen Befragten auf zwei Regionen konzentriert: auf die Gemeinden des Nach-barschaftsverbandes und die Stadt Landau und Verbandsge-meinde Landau-Land. Während die Unzufriedenheit bei den Befragten aus Landau-Stadt und -Land wohl auf der fehlenden Stadtbahnanbindung beruht, ist bei den Befragten aus den Gemeinden des Nachbarschaftsverbandes vermutlich die star-ke Wahrnehmung der Baustellen und deren Auswirkungen auf die Fahrplanstabilität ausschlaggebend für eine gewisse Unzu-friedenheit mit den öffentlichen Verkehrsverbindungen. 20 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Mit wem fahren Sie in der Regel nach Karlsruhe?Eine weitere neue Frage befasste sich mit der personellen Zu-sammensetzung, in der die Regionsbevölkerung üblicherweise nach Karlsruhe fährt. Da man nicht davon ausgehen kann, dass diese Konstellation immer dieselbe ist, wurden hier bis zu zwei Nennungen erfasst. Beinahe die Hälfte (49,3 %) der Regionsbevölkerung fährt in der Regel alleine nach Karlsruhe. Vorwiegend mit dem Partner fahren 26,1 %, in Begleitung der Familie be fi nden sich 21,8 % der Befragten. Frauen fahren häu fi ger gemeinsam mit der Familie nach Karlsruhe (27   %), Männer hingegen häu fi ger in Begleitung der Partne- rin (29,7   %). Darüber hinaus lassen sich teilraumspezi fi sche Unterschiede feststellen, die am stärksten im Nordelsass und den Gemeinden des Nachbarschaftsverbands zu Tage treten (TABELLE 2.03). So ist bei der besonders nah an Karlsruhe wohnenden Regionsbevölkerung der Anteil der allein Fahren-den mit 66,8 % überdurchschnittlich hoch. Hingegen ist dieser Anteil im Nordelsass mit gerade 22,5 % besonders gering. Hier stellt sich als häu fi gste Konstellation die gemeinsame Anreise mit dem Partner heraus (45,0 %), was die Vermutung nahe legt, dass es sich dabei häu fi g um Shopping-Aus fl üge handelt. Unterschiede in der gewohnheitsmäßigen personellen Zusam-mensetzung bei Fahrten nach Karlsruhe sind außerdem mit unterschiedlicher Besuchshäu fi gkeit auszumachen. Wie aus TABELLE 2.04 ersichtlich ist, fahren 81,8 % der täglich oder mehrmals pro Woche nach Karlsruhe Fahrenden alleine, 6,8 % be fi nden sich in Begleitung von Kollegen. Hingegen sind für diese Befragten, größtenteils Ausbildungs- und Berufspendler, die übrigen Fahrtkonstellationen mit Partner (10,9 %), Familie (10,9 %) oder Freunden (7,8 %) relativ selten. Ein ganz ande-res Muster zeigt sich bei der Gruppe der weniger als einmal im Monat nach Karlsruhe fahrenden Regionsbevölkerung. Zwar sind auch diese in den meisten Fällen alleine (32,5 %), beina-he genauso oft be fi nden sie sich aber in Begleitung des Part- ners (32,2 %) oder von Freunden (28,8   %), wenn sie Karlsru- he zum Einkaufen oder für Freizeitaktivitäten besuchen. TABELLE 2.03 FAHRTKONSTELLATIONEN BEI FAHRTEN NACH KARLSRUHE NACH TEILREGIONEN UND GESCHLECHT 2012 1) TABELLE 2.03: Gemeinden des Nachbarschafts- verbands Übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt Südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land Übrige Südpfalz Nordelsass alleine 49,3 % 66,8 % 49,4 % 47,6 % 40,8 % 32,4% 53,4% 22,5% mit dem Partner 26,1 % 17,1 % 23,5 % 34,0 % 28,3 % 35,3% 23,7% 45,0% mit der Familie 21,8 % 17,1 % 18,5 % 30,6 % 28,3 % 29,4% 14,5% 20,0% mit Freunden 19,3 % 13,1 % 25,6 % 19,7 % 16,3 % 17,6% 16,8% 22,5% mit Kollegen 1,9 % 1,5 % 2,2 % 1,4 % 0,5 % 4,4% 2,3% 5,0% Befragte mit Antwort 1.093 199 324 147 184 68 131 40 ___1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. davon aus der Teilregion ... Befragte insgesamt Mit wem fahren Sie in der Regel nach Karlsruhe? TABELLE 2.04 HÄUFIGKEIT DER FAHRTEN NACH KARLSRUHE NACH FAHRTKONSTELLATION 1) Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe? täglich oder mehrmals pro Woche einmal pro Woche zwei- bis dreimal pro Monat einmal im Monat weniger als einmal im Monat alleine 49,4 % 81,8 % 55,6 % 66,0 % 44,1 % 32,5 % mit dem Partner 26,1 % 10,9 % 28,7 % 18,6 % 29,0 % 32,2 % mit der Familie 21,7 % 10,9 % 19,4 % 15,5 % 24,4 % 20,7 % mit Freunden 19,3 % 7,8 % 20,4 % 19,6 % 21,9 % 28,8 % mit Kollegen 1,9 % 6,8 % --- 2,1 % 0,7 % 1,0 % Befragte mit Antwort 1.092 192 108 97 279 416 ___1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Befragte insgesamt Mit wem fahren Sie in der Regel nach Karlsruhe? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 21 www.karlsruhe.de 2.2 ANLASS FÜR FAHRTEN NACH KARLSRUHE Neben den Fahrgewohnheiten der Regionsbevölkerung inter-essieren auch die Beweggründe, die zum Besuch des Oberzen-trums Karlsruhe veranlassen.Denken Sie einmal daran, was Sie im Laufe eines Jahres bei ei-nem Besuch in Karlsruhe so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei folgenden Dingen jeweils einfach „ja“ oder „nein“, ob das auf Sie zutrifft?Der am häu fi gsten genannte Grund, nach Karlsruhe zu kommen, ist – wie in den zurückliegenden Umfragen – das Einkaufen. An der Spitze steht mit 87,3 % das Einkaufen in der Fußgängerzone, gefolgt vom Anteil derer, die gezielt zum Einkaufen das Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center) an-steuern (79,9 %). Ein weiterer Publikumsmagnet ist mit 79 % das Schloss und der Schlossgarten. An vierter Stelle erfährt die über die Grenzen Karlsruhes hinaus bekannte Weihnachtsstadt Karlsruhe mit Christkindlesmarkt und Eislaufen (76 %) großen Zulauf. Der Anteil der Regionsbevölkerung, der im Laufe des Jahres das ECE-Center besucht, ist seit 2009 um 5,9 Prozentpunkte gestiegen, im Vergleich zur Regionsumfrage 2006 entspricht das sogar einem Plus von 20 Prozentpunkten. Im gleichen Zeitraum ist der Anteil der gezielt in der Fußgängerzone Einkaufenden nur unwesentlich zurückgegangen: Um einen Prozentpunkt seit 2009 und um 2,5 Prozentpunkte seit 2006. Schloss und Schlossgarten können erneut mit beinahe kon-stanten Besuchsraten gegenüber 2009 (79,1 %) ihre starke Anziehungskraft beweisen, die seit 2006 (59,4 %) um 19,6 Prozentpunkte zugenommen hat. Auf etwa gleichem Rang blieben Essen gehen (64,7 %), der Besuch von Zoo / Stadt-garten (63,2 %) und Messen (59,2 %) und Theater / Konzerte (58 %). Außerdem werden von über der Hälfte der Befragten als Besuchsgrund in Karlsruhe das Aufsuchen von Kranken-häusern, Ärzten (54,1 %), sowie der Besuch von Museen und Ausstellungen (50,4 %) angeführt. Alle Ergebnisse sind im Vergleich in ABBILDUNG 2.09 zusammengestellt. Neben dem stark gestiegenen Anteil an Besuchen mit Ziel ECE-Center, ist ein Besuch des Filmpalasts am ZKM der einzige weitere Besuchsgrund, der in den letzten sechs Jahren stetig an Bedeutung gewonnen hat (2012: 49,4 %). Der Besuch eines Kinos in der Innenstadt entwickelte sich davon unabhän-gig von 2006 auf 2009 leicht steigend, von 2009 auf 2012 wieder leicht rückläu fi g. Konstant zurück ging hingegen der Anteil der Regionsbefragten, die die Karlsruher Mess ́ besuch-ten von rund 38 %, auf aktuell nur noch 24 %. Neu erfasst wurde der Besuch des im Jahr 2008 eröffneten Europabads. Dorthin zog es im Laufe des Jahres 22,9 % aller Befragten in der Region. Der Besuch anderer Frei- und Hallenbäder ging im Vergleich zu 2009 um 5,7 Prozentpunkte auf aktuell 15,9 % zurück, was allerdings gegenüber 2006 dennoch einem Zu-wachs um 4,8 Prozentpunkte entspricht.Frauen geben häu fi ger an, den Zoo zu besuchen (67,8   %) als Männer (58   %). Eine Männerdomäne stellt wiederum der Besuch von Sportveranstaltungen dar: Nur 21,2 % der Frauen, aber 39,3   % der befragten Männer in der Region besuchen z.B. Veranstaltungen des KSC, Basketball oder Stadtmarathon (vgl. TABELLE 2.05).Außerdem zeigen sich deutliche Besuchsunterschiede nach dem Alter der befragten Regionsbevölkerung. Es gibt zahl-reiche Anlässe für einen Besuch Karlsruhes, die vor allem für die jüngste Befragtengruppe der 18- bis 30-Jährigen relevant sind. Allen voran das Einkaufen im ECE-Center (92,4 %), der Besuch des Filmpalasts am ZKM (73,9 %), von Diskotheken und ähnlichem (77,1 %). Doch auch Freizeitaktivitäten wie der Besuch von „Das Fest“ (55,4 %) und des Europabades mit 43,9 % überwiegen in der jungen Regionsbevölkerung deut-lich. Von der ältesten Befragtengruppe mit 75 Jahren und älter werden besonders häu fi g Besuche von Zoo und Stadtgarten (76,6 %) und das Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten und Fachärzten (65,6 %) genannt. 22 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 6,5 % 36,2 % 29,7 % 15,9 % 15,6 % 12,9 % 59,2 % 76,0 % 64,7 % 79,9 % 87,3 % 79,0 % 63,2 % 58,0 % 54,1 % 50,4 % 49,4 % 48,4 % 38,2 % 32,4 % 31,3 % 26,2 % 25,8 % 24,1 % 22,9 % 15,9 % 5,1 % 0% 20% 40% 60% 80% 100% Berufsausbildung/Lehre/Schule/Hochschule Besuch anderer Sporteinrichtungen (Tennis, Fitnesscenter etc.) Behördengänge Arbeiten in Karlsruhe Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken Besuch anderer Frei- oder Hallenbäder Besuch des Europabades * Besuch der Karlsruher Mess‘ Besuch des Open-Air-Konzerts "Das Fest" Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung Besuch von Sportveranstaltungen Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel, Sandkorntheater usw. Besuch von Events auf dem Marktplatz Besuch von Diskotheken, Clubs, Kneipen Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt Besuch des ZKM Besuch des Filmpalasts am ZKM Besuch von Museen und Ausstellungen Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten Besuch von Theater, Konzerten usw. Besuch von Messen Besuch Zoo/Stadtgarten Essen gehen Besuch der Märchenhaften Weihnachtsstadt/Christkindlesmarkt Besuch von Schloss/Schlossgarten Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor Einkaufen in der Fußgängerzone 200620092012 ABB. 2.09 ANLÄSSE FÜR EINEN BESUCH IN KARLSRUHE 2006, 2009 UND 2012 * 2012 erstmals gesondert abgefragtBasis: 1.100 / 1.097 / 1.098 Befragte mit AntwortAmt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 / 2012 Was unternehmen oder erledigen Sie bei einem Besuch in Karlsruhe im Laufe eines Jahres? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 23 www.karlsruhe.de Mit wachsender Distanz zum Oberzentrum Karlsruhe verän-dern sich auch die Besuchsanlässe (TABELLE 2.06). Besonders sticht hierbei hervor, dass die Bevölkerung aus den Nachbar-schaftsgemeinden kulturelle Veranstaltungen wie Theater und Konzert (67,3 %), Museen und Ausstellungen (63,4 %), Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel und Sandkorntheater (51   %) und von Kinos in der Innenstadt (40,1 %) im Laufe eines Jahres überdurchschnittlich häu fi g besucht. Doch auch die Erledigung von Behördengängen (24,8 %) und das Auf- suchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken und Bauspar-kassen (31,2   %) sind vorwiegend für die Regionsbevölkerung des Nachbarschaftsverbands relevant. Im Vergleich zu den anderen Teilräumen der Region fällt außerdem auf, dass unter den Befragten dieser nahegelegenen Gemeinden der Anteil der Besucher des Europabades (24,3 %) nur leicht über dem Durchschnitt (22,9 %) liegt, während der Besuch von anderen Frei- und Hallenbädern (29,2 %) für diese einen besonderen Stellenwert genießt. TABELLE 2.05 WICHTIGSTE ANLÄSSE FÜR EINEN BESUCH IN KARLSRUHE NACH ALTER UND GESCHLECHT 2012 Männer Frauen 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2006 2009 2012 Jahre Jahre Jahre Jahre älter Einkaufen in der Fußgängerzone 89,8 % 88,3 % 87,3 % 84,8% 89,6% 93,6% 85,5% 84,2% 89,5% 85,9% Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor 59,9 % 74,0 % 79,9 % 78,2% 81,3% 92,4% 84,7% 85,1% 70,7% 45,3% Besuch von Schloss/Schlossgarten 59,4 % 79,1 % 79,0 % 78,4% 79,5% 76,4% 73,8% 76,7% 86,4% 82,8% Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe (z.B. Christkindlesmarkt) 75,9 % 72,8 % 76,0 % 74,5% 77,2% 80,3% 77,4% 76,7% 74,1% 64,1% Essen gehen 63,3 % 65,5 % 64,7 % 69,6% 60,3% 80,3% 67,7% 58,2% 61,2% 64,1% Besuch von Zoo/Stadtgarten 55,9 % 74,1 % 63,2 % 58,0% 67,8% 40,8% 66,1% 60,6% 72,8% 76,6% Besuch von Messen (Offerta, Giardina, INVENTA, ART-Karlsruhe usw.) 57,9 % 62,5 % 59,2 % 58,9% 59,4% 43,9% 56,0% 65,7% 64,3% 51,6% Besuch von Theaterveranstaltungen, Konzerten, Musikveranstaltungen 52,1 % 60,3 % 58,0 % 58,0% 58,0% 56,7% 54,8% 59,1% 62,2% 48,4% Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten 49,7 % 55,3 % 54,1 % 50,0% 57,7% 34,4% 51,2% 54,6% 63,9% 65,6% Besuch von Museen und Ausstellungen 54,2 % 60,8 % 50,4 % 47,9% 52,6% 25,5% 50,0% 52,5% 61,2% 51,6% Besuch des Filmpalasts am ZKM 44,0 % 46,9 % 49,4 % 48,1% 50,5% 73,9% 60,1% 52,8% 32,7% 6,3% Besuch des ZKM 48,9 % 53,3 % 48,4 % 47,1% 49,5% 38,2% 48,8% 54,3% 48,6% 39,1% Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt 34,2 % 42,3 % 38,2 % 42,6% 34,2% 30,6% 44,0% 40,3% 38,8% 20,3% Besuch von Diskotheken, Clubs, Tanzlokalen, Kneipen 36,1 % 37,1 % 36,2 % 43,2% 30,1% 77,1% 46,0% 32,2% 18,0% 3,1% Besuch von Events auf dem Marktplatz (Fischmarkt usw.) 35,8 % 35,4 % 32,4 % 30,4% 34,2% 29,9% 36,3% 31,9% 34,0% 18,8% Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Sandkorntheater usw. 25,3 % 32,8 % 31,3 % 27,8% 34,4% 21,0% 31,9% 37,3% 33,7% 12,5% Besuch von Sportveranstaltungen (KSC, Stadtmarathon usw.) 26,7 % 34,7 % 29,7 % 39,3% 21,2% 47,1% 35,1% 27,8% 22,8% 7,8% Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung 25,4 % 29,7 % 26,2 % 25,3% 27,1% 41,4% 26,2% 27,2% 21,4% 6,3% Besuch des Open-Air-Konzerts "Das Fest" 28,1 % 34,5 % 25,8 % 29,0% 22,9% 55,4% 29,0% 25,1% 12,6% 4,7% Besuch der Karlsruher Mess‘ 37,8 % 35,6 % 24,1 % 26,3% 22,3% 31,8% 22,6% 23,6% 23,8% 15,6% Besuch des Europabades * --- --- 22,9 % 24,3% 21,6% 43,9% 31,5% 20,3% 11,2% 4,7% Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken, Bausparkassen 15,4 % 16,0 % 15,9 % 16,5% 15,4% 10,8% 17,7% 17,0% 16,3% 14,1% Besuch anderer Frei- und Hallenbäder 11,1 % 21,6 % 15,9 % 15,2% 16,6% 17,8% 23,0% 16,4% 11,2% 3,1% Arbeiten in Karlsruhe 13,5 % 15,7 % 15,6 % 17,3% 14,0% 11,5% 25,8% 22,1% 5,1% --- Behördengänge 15,4 % 18,6 % 12,9 % 14,2% 11,8% 14,0% 13,3% 13,7% 11,9% 9,4% Besuch anderer Sporteinrichtungen (Fitnesscenter usw.) 5,8 % 6,7 % 6,5 % 7,8% 5,3% 8,9% 6,5% 7,2% 5,8% --- gehe in Karlsruhe zur Berufsausbildung/Lehre/Schule/Hochschule 3,6 % 3,2 % 5,1 % 7,4% 3,1% 26,8% 1,6% 2,4% 0,3% 1,6% Befragte mit Antwort 1.100 1.097 1.098 514 584 157 248 335 294 64 ___* 2012 erstmals gesondert abgefragt davon im Alter von ... insgesamt Denken Sie einmal daran, was Sie bei einem Besuch in Karlsruhe im Laufe eines Jahres so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach "ja" oder "nein", ob dies auf Sie zutrifft. Befragte davon 24 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Die Bewohner des übrigen Landkreises Karlsruhe, Remchingen und Bad Herrenalb suchen im Laufe eines Jahres besonders häu fi g die Fußgängerzone (92,9 %) und das Einkaufszentrum Ettlinger Tor (86,5 %) auf. Ein ähnliches Muster zeigt sich bei der Regionsbevölkerung aus dem nördlichen Landkreis Rastatt, von denen 91,2 % die Fußgängerzone und 85,7 % das ECE-Center zum Einkaufen ansteuern.Befragte aus dem südlichen Landkreis Rastatt und Baden-Baden nutzen vor allem die Möglichkeiten des Besuchs im Karlsruher Zoo/Stadtgarten (71,6 %) und im ZKM (51,4 %). Besucher Karlsruhes aus der Stadt Landau und VG Landau Land steuern mit 94,2 % überdurchschnittlich häu fi g die Fußgängerzone an, um dort einzukaufen und besuchen außer-dem häu fi g Diskotheken, Tanzlokale und Kneipen (43,5   %). In der übrigen Südpfalz fällt hingegen auf, dass mit 64,9 % überdurchschnittlich viele Befragte im Laufe des Jahres Kran-kenhäuser, Ärzte oder Fachärzte aufsuchen. Die bei ihren Besuchen die Bundesgrenze überschreitenden Personen aus dem Nordelsass lassen sich vor allem vom Zoo/ Stadtgarten (82,5   %) sowie vom Einkaufen in Fachmärkten oder Super- märkten außerhalb der Stadt (52,5 %) anlocken. TABELLE 2.06 WICHTIGSTE ANLÄSSE FÜR EINEN BESUCH IN KARLSRUHE NACH TEILREGIONEN 2012 Befragte insgesamt 2012 Einkaufen in der Fußgängerzone 87,3% 80,7% 92,9% 91,2% 84,7% 94,2% 77,9% 92,5% Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor 79,9% 79,2% 86,5% 85,7% 73,8% 69,6% 74,8% 70,0% Besuch von Schloss/Schlossgarten 79,0% 88,6% 79,8% 83,7% 76,0% 71,0% 69,5% 65,0% Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe (z.B. Christkindlesmarkt) 76,0% 84,2% 79,8% 79,6% 63,4% 65,2% 73,3% 75,0% Essen gehen 64,7% 64,9% 68,7% 68,7% 57,9% 63,8% 61,1% 60,0% Besuch von Zoo/Stadtgarten 63,2% 62,9% 54,6% 70,7% 71,6% 55,1% 63,4% 82,5% Besuch von Messen (Offerta, Giardina, INVENTA, HOGAKA usw.) 59,2% 68,3% 62,3% 68,7% 53,6% 42,0% 51,9% 32,5% Besuch von Theaterveranstaltungen, Konzerten, Musikveranstaltungen 58,0% 67,3% 61,3% 52,4% 51,9% 55,1% 58,8% 35,0% Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten 54,1% 68,3% 50,6% 59,2% 41,5% 50,7% 64,9% 20,0% Besuch von Museen und Ausstellungen 50,4% 63,4% 43,9% 58,5% 49,2% 42,0% 47,3% 37,5% Besuch des Filmpalasts am ZKM 49,4% 62,4% 46,9% 63,3% 38,3% 43,5% 46,6% 22,5% Besuch des ZKM 48,4% 62,4% 44,8% 49,0% 51,4% 44,9% 41,2% 20,0% Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt 38,2% 59,4% 35,3% 35,4% 24,0% 21,7% 39,7% 52,5% Besuch von Diskotheken, Clubs, Tanzlokalen, Kneipen 36,2% 42,1% 41,7% 29,3% 26,8% 43,5% 33,6% 27,5% Besuch von Events auf dem Marktplatz (Fischmarkt, Brigandefeschd usw.) 32,4% 47,5% 25,8% 42,9% 23,5% 29,0% 29,0% 30,0% Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel, Sandkorntheater usw. 31,3% 51,0% 27,6% 34,7% 23,0% 29,0% 25,2% 12,5% Besuch von Sportveranstaltungen (KSC, Basketball, Stadtmarathon usw.) 29,7% 33,7% 35,6% 34,7% 22,4% 27,5% 19,8% 12,5% Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung 26,2% 40,1% 24,2% 28,6% 17,5% 31,9% 19,1% 17,5% Besuch des Open-Air-Konzerts "Das Fest" 25,8% 31,2% 27,0% 25,2% 20,2% 31,9% 24,4% 10,0% Besuch der Karlsruher Mess‘ 24,1% 36,1% 20,6% 33,3% 18,0% 17,4% 16,0% 25,0% Besuch des Europabades 22,9% 24,3% 26,7% 19,0% 21,9% 18,8% 18,3% 25,0% Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken, Bausparkassen 15,9% 31,2% 13,2% 17,0% 8,2% 8,7% 15,3% 7,5% Besuch anderer Frei- und Hallenbäder 15,9% 29,2% 13,8% 10,9% 13,1% 14,5% 13,7% 7,5% Arbeiten in Karlsruhe 15,6% 22,8% 15,3% 17,0% 5,5% 11,6% 18,3% 20,0% Behördengänge 12,9% 24,8% 12,9% 11,6% 9,3% 7,2% 3,1% 17,5% Besuch anderer Sporteinrichtungen (Tennis-/Squash-Anlage usw.) 6,5% 11,4% 4,3% 3,4% 6,0% 13,0% 6,9% --- gehe in Karlsruhe zur Berufsausbildung/Lehre/Schule/Hochschule 5,1% 5,0% 6,7% 5,4% 2,7% 4,3% 5,3% 2,5% Befragte mit Antwort 1.098 202 326 147 183 69 131 40 Denken Sie einmal daran, was Sie bei einem Besuch in Karlsruhe im Laufe eines Jahres so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach "ja" oder "nein", ob dies auf Sie zutrifft. davon aus ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchin- gen, Bad Herrenalb Nördl. Landkreis Rastatt Südl. Landkreis Rastatt u. Baden- Baden Stadt Landau und VG Landau- Land Übrige Süd- pfalz Nord- elsass AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 25 www.karlsruhe.de 2.3 INFORMATIONSQUELLEN ZU KULTURELLEN VERAN-STALTUNGEN Verschiedenste Informationsquellen bieten der Bevölkerung im Umland des Oberzentrums Informationen über die Veran-staltungen in der Kulturstadt Karlsruhe. Da sich diese Medien oftmals gegenseitig ergänzen, konnten die Befragten mehrere Wege der Informationsgewinnung nennen.Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltun-gen in Karlsruhe?ABBILDUNG 2.10 zeigt, wie sich die Informationskanäle, bezogen auf den kulturellen Sektor in Karlsruhe, für die Regi-onsbevölkerung in den letzten Jahren seit 2006 verändert ha- ben. Die überall spürbare Ausweitung der Rolle des Internets zeigt sich auch in diesem Bereich. Das Internet stellt 2012 mit 53 % nun die wichtigste Säule der Informationsgewinnung über kulturelle Veranstaltungen für die Regionsbevölkerung dar. An zweiter Stelle rangieren erstmals die Tageszeitungen mit 43,8   %, Sonntagszeitungen werden von 16,7 % der Befragten herangezogen. Der drittwichtigste Weg, um Veran-staltungsinformationen zu erhalten, ist für die Regionsbevöl-kerung die Mund-zu-Mund-Propaganda (26,2 %). Während das Kulturmagazin „Klappe auf“ (6,6 %) über die Jahre an Relevanz gewinnt, wird der Rundfunk (4,1 %) immer seltener genutzt.In den Dreijahresschritten der Regionsumfrage stieg der Anteil derer, die das Internet zur Information über Kulturveranstal-tungen in Karlsruhe nutzen von 29 % (2006) über 41,7 % (2009) auf 53 % im Jahr 2012 an, womit dem Internet erst-mals der Spitzenplatz gehört. 16,7% 21,0% 41,7% 5,1% 26,2% 29,0% 4,1% 1,1% 13,4% 6,6% 4,0% 17,6% 26,2% 43,8% 53,0% 14,9% 63,9% 7,5% 5,4% 15,7% 2,9% 3,2% 1,6% 67,7% 8,4% 15,5% 1,4% 0,5% 0% 20% 40% 60% 80% Sonstiges Flyer, Prospekte, Programme, Veranstaltungskalender Rundfunk Kulturmagazin "Klappe auf" Plakate Sonntagszeitungen (BNN-Der Sonntag/Boulevard Baden)* Wochenblätter (z.B. Kurier) Mund-zu-Mund-Propaganda Tageszeitung (u.a. BNN) Internet 200620092012 ABB. 2.10 INFORMATIONSQUELLEN ZU KULTURELLEN VERANSTALTUNGEN IN KARLSRUHE 2006, 2009 UND 2012 1) 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. * 2012 erstmals gesondert abgefragt Basis: 1.018 / 993 / 1.055 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 / 2012 Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? 26 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION TABELLE 2.07 schlüsselt die Informationsquellen für kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe nach den soziodemogra fi schen Faktoren Alter und Geschlecht auf. Während es kaum ge-schlechtsspezi fi sche Unterschiede gibt, sind Tageszeitungen oder auch Rundfunk vor allem für ältere Befragtengruppen wichtig. Dagegen beherrschen sowohl das Internet, als auch die Mund-zu-Mund-Propaganda das Informationsverhalten vor allem der jüngeren Regionsbefragten. In TABELLE 2.08 werden Unterschiede der Informationsgewin-nung über kulturelle Veranstaltungen nach dem Wohnort der Befragten dargestellt. Nur im Landkreis Rastatt und Baden-Baden sind die Tageszeitungen stets das am häu fi gsten ge- nutzte Medium. Alle anderen Teilräume werden vom Internet dominiert. Auffallend ist die große Bedeutung der Mund-zu- Mund-Propaganda in den beiden Teilräumen „übriger Land-kreis Karlsruhe plus Remchingen und Bad Herrenalb“ (34,1 %) und „Stadt Landau und VG Landau-Land“ (37,7 %). Sowohl Wochenblätter (38,8 %) als auch Sonntagszeitungen (32,8 %) spielen vor allem in den Gemeinden des Nachbarschaftsver-bandes eine Rolle, wo sie teilweise umsonst verteilt werden. TABELLE 2.07 INFORMATIONSQUELLEN ZU KULTURELLEN VERANSTALTUNGEN NACH ALTER UND GESCHLECHT 2012 1) Befragte insgesamt 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2012 Männer Frauen Jahre Jahre Jahre Jahre älter Internet 53,0% 52,9% 53,0% 83,7% 61,6% 55,0% 35,3% 10,2% Tageszeitungen 43,8% 40,6% 46,6% 7,8% 31,8% 49,7% 60,4% 76,3% Mund-zu-Mund-Propaganda 26,2% 28,1% 24,5% 40,5% 29,4% 23,1% 23,0% 6,8% Wochenblätter (Wochenblatt/Kurier) 17,6% 17,0% 18,2% 8,5% 13,1% 18,4% 25,9% 16,9% Sonntagszeitungen (BNN - Der Sonntag/Boulevard Baden) 16,7% 16,2% 17,1% 11,8% 12,2% 16,3% 24,1% 15,3% Plakate 13,4% 14,9% 12,0% 18,3% 18,8% 13,4% 8,3% 1,7% Klappe auf 6,6% 4,4% 8,6% 7,2% 8,6% 8,4% 4,0% --- Rundfunk 4,1% 3,6% 4,5% 0,7% 2,9% 4,1% 6,1% 8,5% Flyer, Prospekte, Programme, Veranstaltungskalender 4,0% 2,4% 5,4% 3,9% 2,9% 3,1% 6,5% 1,7% Sonstige 1,1% 0,6% 1,6% 0,7% 1,2% 1,3% 1,4% --- Befragte mit Antwort 1.055 495 560 153 245 320 278 59 ___1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. davon davon im Alter von ... Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? TABELLE 2.08 INFORMATIONSQUELLEN ZU KULTURELLEN VERANSTALTUNGEN NACH TEILREGIONEN 2012 1) Befragte insgesamt 2012 Internet 53,0% 57,2% 59,6% 42,2% 44,3% 63,9% 52,8% 36,7% Tageszeitungen 43,8% 45,8% 34,1% 59,2% 52,3% 32,8% 46,3% 20,0% Mund-zu-Mund-Propaganda 26,2% 22,4% 34,1% 17,7% 19,3% 37,7% 27,6% 20,0% Wochenblätter (Wochenblatt/Kurier) 17,6% 38,8% 22,7% 5,4% 9,1% 3,3% 5,7% 10,0% Sonntagszeitungen (BNN - Der Sonntag/Boulevard Baden) 16,7% 32,8% 26,8% 6,1% 4,5% 4,9% 3,3% --- Plakate 13,4% 13,4% 15,8% 11,6% 10,8% 21,3% 6,5% 23,3% Klappe auf 6,6% 11,9% 8,5% 3,4% 2,3% 6,6% 2,4% 10,0% Rundfunk 4,1% 3,0% 3,2% 9,5% 4,0% 1,6% 4,1% --- Flyer, Prospekte, Programme, Veranstaltungskalender 4,0% 7,0% 3,2% 2,7% 1,1% 8,2% 4,9% 3,3% Sonstige 1,1% 0,5% 0,3% 2,0% 3,4% --- 0,8% --- Befragte mit Antwort 1.055 201 317 147 176 61 123 30 ___1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Nord- elsass Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe? davon aus ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt Südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden Stadt Landau und VG Landau- Land Übrige Südpfalz AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 27 www.karlsruhe.de 3.1 BEWERTUNG DER KARLS- RUHER INNENSTADT Um ein differenziertes Stimmungsbild zu den Qualitäten der Karlsruher Innenstadt zu erhalten, wurden die Befragten in der Region gebeten, verschiedene Eigenschaften der City mit Schulnoten von 1 („sehr gut“) bis 6 („ungenügend“) zu be-werten. Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend).Für die abgefragten Eigenschaften wurden Durchschnittsnoten auf Grundlage aller abgegebenen Bewertungen berechnet, die zwischen 1,9 und 3,1 und damit im Bereich gut bis be-friedigend liegen (ABBILDUNG 3.01). Die drei am besten be-werteten Eigenschaften der Karlsruher Innenstadt sind –   wie bereits bei der letzten Umfrage 2009 – die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln (1,9), das Warenangebot (2,3) und die Ausstattung mit Cafés und Restaurants (2,4). An vierter Stelle folgt die Gestaltung der Geschäfte (2,5). Im Mit-telfeld aller Bewertungen mit einer Durchschnittsnote von 2,7 liegen die öffentliche Sicherheit auf Straßen und Plätzen der Innenstadt, der Service der Geschäfte rund ums Einkaufen, die Beratung des Verkaufspersonals, die Sauberkeit und die Ge-staltung der Verbindungswege und Passagen. Im Durchschnitt mit 2,8 bewerten die Befragten den Gesamteindruck der Stra-ßen, Plätze und Gebäude in der Innenstadt. Etwas kritischer werden die Erreichbarkeit mit dem Auto (2,9), die Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte im Freien (2,9) sowie die Ausgestaltung der Fußgängerzone (3,1) gesehen. ABBILDUNG 3.2 zeigt den Anteil der Spitzenbewertungen „sehr gut“ und „gut“ an den Bewertungen der abgefragten Eigenschaften für die Jahre 2006, 2009 und 2012. Der Ver-gleich der jüngsten Ergebnisse mit denen im Jahr 2009 zeigt, dass die Befragten alle Eigenschaften kritischer beurteilen als vor drei Jahren. So bewerten beispielsweise zwar er freu - licherweise 82,9   % der Befragten die Erreichbarkeit der Innen- stadt mit Bus und Bahn als gut oder sehr gut, allerdings lag dieser Anteil 2009 noch bei 91,5   %. Es ist zu vermuten, dass diese Verschlechterung nicht zuletzt die baustellenbedingten Umleitungen und Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr widerspiegelt. Ein gesunkener Anteil der Bestnoten „gut“ und „sehr gut“ lässt sich auch bei den anderen abgefragten Eigenschaften feststellen. Die deutlichsten Verschlechterungen sind in vier Bereichen erkennbar, deren Qualität sicherlich durch die Bau stellen beeinträchtigt wird: die Gestaltung der Verbin- dungswege und Passagen (-18,3   Prozentpunkte), die Ruhe- zonen, Sitzmöglichkeiten und Treffpunkte im Freien (-17,4   Pro- zentpunkte), die Sauberkeit (-17,2   Prozentpunkte) und die Erreichbarkeit mit dem Auto (-16,8   Prozentpunkte). Gegenüber 2009 verschlechterte Bewertungen sind jedoch auch in Bereichen ohne direkten Zusammenhang mit den gegenwärtigen Baustellen zu konstatieren, etwa beim Service der Geschäfte rund ums Einkaufen (-11,8 Prozentpunkte), beim Warenangebot (-8,6   Prozentpunkte) und bei der Bera- tung durch Verkaufspersonal (-6,3 Prozentpunkte). 3. EINSCHÄTZUNGEN ZUR KARLSRUHER INNENSTADT 28 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 3,1 2,9 2,9 2,8 2,7 2,7 2,72,7 2,7 2,5 2,4 2,3 1,9 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 Ausgestaltung der Fußgängerzone Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien Erreichbarkeit mit dem Auto Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäude Gestaltung der Verbindungswege und Passagen Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen Beratung durch Verkaufspersonal Service der Geschäfte rund ums Einkaufen Öffentl. Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt Gestaltung der Geschäfte Ausstattung mit Cafés, Restaurants Warenangebot Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus ABB. 3.01 DURCHSCHNITTSNOTEN WICHTIGER EIGENSCHAFTEN DER INNENSTADTBasis: 1.085 Befragte mit AntwortAmt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 29 www.karlsruhe.de 37,3% 44,5% 51,9% 55,1% 62,2% 61,5% 68,8% 64,1% 53,0% 64,1% 66,7% 67,4% 76,4% 77,1% 91,8% 82,9% 45,7% 46,4% 38,0% 42,9% 47,1% 48,2% 48,3% 53,9% 59,7% 63,8% 69,7% 59,7% 55,4% 57,5% 65,5% 54,5% 63,1% 73,7% 64,7% 60,1% 75,8% 91,5% 59,5% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Ausgestaltung der Fußgängerzone Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien Erreichbarkeit mit dem Auto Service der Geschäfte rund ums Einkaufen Gestaltung der Verbindungswege und Passagen Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäude Beratung durch Verkaufspersonal Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt Gestaltung der Geschäfte Ausstattung mit Cafés, Restaurants Warenangebot Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus 200620092012 ABB. 3.02 ANTEILE DER SPITZENBEWERTUNGEN WICHTIGER EIGENSCHAFTEN DER INNENSTADTABB. 3.02 (BEWERTUNGEN MIT "SEHR GUT" UND "GUT") 2006, 2009 und 2012 Basis: 1.084 / 1.072 / 1.085 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 /2012 Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt bewerten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). 30 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Besucherinnen und Besucher einer Stadt bewerten diese in der Regel aufgrund ihrer Wahrnehmung der Innenstadt. Bereits seit 1997 fragt die Stadt Karlsruhe daher regelmäßig in der Region nach der Attraktivität der Karlsruher Innenstadt. Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadtzentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten?Nahezu zwei Drittel der Befragten (63,3   %) – und damit so viele wie noch nie seit Beginn der Regionsumfragen 1997 – beurteilen die Attraktivität der Innenstadt positiv, ein starkes Drittel (34   %) fi ndet, dass noch Dinge fehlen oder verbessert werden müssten. Knapp drei Prozent (2,7   %) haben diese Fra- ge nicht beantwortet, vor allem Befragte, die nur sehr selten nach Karlsruhe fahren und die Stadt daher kaum kennen. AB-BILDUNG 3.03 zeigt, dass sich der Anteil der Positivantworten gegenüber 1997 (51   %) deutlich erhöht hat. Insgesamt ergibt sich seit 1997 eine fast durchgängige Aufwärtsentwicklung, die nur bei der letzten Umfrage 2009 unterbrochen wurde, als der Anteil positiver Antworten mit 51,2   % wieder auf das Niveau von 1997 zurück fi el. Im Jahr 2012 hat sich der positive Trend der früheren Jahre jedoch fortgesetzt. Eine Differenzierung nach Altersgruppen zeigt, dass beson-ders die jüngeren Befragten die Karlsruher Innenstadt positiv bewerten (vgl. TABELLE 3.01): Fast drei Viertel (74,5   %) der Befragten unter 30 Jahre geben an, die Karlsruher Innenstadt entspreche ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadt-zentrum (vgl. Anhangtabelle 3.14). In den mittleren Alters-gruppen liegt dieser Anteil mit 56   % (30 bis unter 45 Jahre) bzw. 57,9   % (45 bis unter 60 Jahre) dagegen etwas niedri- ger, während Ältere ab 60 Jahre mit einem Positivanteil von 68,4   % wiederum zufriedener mit der Karlsruher Innenstadt sind. 60,0% 10,3% 7,5% 4,3% 4,1% 5,3% 63,3% 55,1% 51,2% 51,0% 54,5% 40,6% 35,9% 43,5% 34,0% 38,7% 38,0% 2,7% 0% 20%40%60%80% 100% 1997 2000 2003 2006 2009 2012 keine Antwort, kenne Karlsruhe kaumes fehlt einiges, Verbesserungen nötigentspricht den Vorstellungen ABB. 3.03 EINSCHÄTZUNG DER KARLSRUHER INNENSTADT ALS ATTRAKTIVES STADTZENTRUM Basis: 662 / 1.028 / 1.060 / 1.103 / 1.108 / 1.100 Befragte Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfragen 1997 / 2000 / 2003 / 2006 / 2009 / 2012 Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadtzentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 31 www.karlsruhe.de ABBILDUNG 3.04 zeigt, dass die Bewertung der Karlsruher Innenstadt regional ebenfalls unterschiedlich ausfällt: Wäh-rend im Nachbarschaftsverband Karlsruhe (47   %) und in der übrigen Südpfalz (47,3   %) nur knapp die Hälfte der Befrag- ten die Karlsruher Innenstadt uneingeschränkt als attraktives Stadtzentrum sehen, liegt dieser Anteil in den drei Teilräumen übriger Landkreis Karlsruhe zusammen mit den Gemeinden Bad Herrenalb und Remchingen (74   %), Landkreis Rastatt nördlicher Teil (74,2   %) und Nordelsass (75   %) deutlich höher bei etwa drei Viertel. 63,0% 75,0% 4,3% 6,1% 7,5% 47,3% 74,2% 60,9% 47,0% 74,0% 17,5% 23,8% 34,3% 34,8% 46,6% 51,0% 24,8% 2,0% 2,7% 2,0% 1,2% 0% 20%40%60%80% 100% Gemeinden des Nachbarschafts- verbands Übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt Südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden Stadt Landau und Verbandsgemeinde Landau-Land Übrige Südpfalz Nordelsass keine Antwort, kenne Karlsruhe kaumes fehlt einiges, Verbesserungen nötigentspricht den Vorstellungen ABB. 3.04 EINSCHÄTZUNG DER KARLSRUHER INNENSTADT ALS ATTRAKTIVES STADTZENTRUM NACH TEILRÄUMEN Basis: 1.100 Befragte Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadtzentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fe hlen oder verbessert werden müssten? TABELLE 3.01 EINSCHÄTZUNG DER KARLSRUHER INNENSTADT ALS ATTRAKTIVES STADTZENTRUM Befragte insgesamt 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2012 Männer Frauen Jahre Jahre Jahre Jahre älter entspricht den Vorstellungen 63,3% 64,5% 62,2% 74,5% 56,0% 57,9% 68,4% 68,8% es fehlt einiges, Verbesserungen nötig 34,0% 33,1% 34,8% 24,8% 42,3% 38,3% 29,3% 23,4% keine Antwort, kenne Karlsruhe kaum 2,7% 2,3% 3,1% 0,6% 1,6% 3,9% 2,4% 7,8% Befragte mit Antwort 1.100 516 584 157 248 337 294 64 Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadtzentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten? davon davon im Alter von ... 32 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Festzustellen ist zudem ein Zusammenhang zwischen der Ein-schätzung zur Attraktivität der Innenstadt mit der Besuchshäu-fi gkeit der Befragten: Je häu fi ger Karlsruhe aufgesucht wird, desto niedriger liegt der Anteil der Positivantworten. So ist von den Befragten, die täglich oder mehrmals pro Woche nach Karlsruhe kommen, nur knapp die Hälfte (48,2   %) zufrieden mit der Innenstadt, während 51,8   % Verbesserungsbedarf sehen. Seltenere Gäste sehen dagegen auch weniger Verbes-serungsbedarf. Eine nahe liegende Erklärung ist, dass häu fi ge- re Besucherinnen und Besucher die Stadt besser kennen und vielfältiger nutzen und daher auch eher verbesserungswürdige Aspekte wahrnehmen. 3.2 VERBESSERUNGSVOR- SCHLÄGE FÜR DIE CITY Befragte, die Verbesserungen in der Innenstadt gefordert ha-ben, wurden in einer offenen Frage ohne Antwortvorgaben um konkrete Vorschläge gebeten. Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem?Insgesamt haben 362 Befragte Verbesserungsvorschläge gemacht. ABBILDUNG 3.05 zeigt, dass die Reduzierung der Baustellen ganz oben auf der Wunschliste der Befragten steht: 31,2   % der Befragten mit Antwort sprechen sich für weniger Baustellen aus. Bei den Befragungen 2006 und 2009 spielte dieser Aspekt nahezu keine Rolle, da die Bauarbeiten der Kombilösung noch nicht begonnen hatten. An zweiter Stelle mit 28,5   % folgt der Wunsch nach mehr Flair, schön gestalte- ten Plätzen mit Sitzmöglichkeiten und einem schöneren Stadt-bild. Dieses Thema ist im Vergleich zu den zurückliegenden Befragungen ebenfalls wichtiger geworden. An dritter Stelle steht mit 22,9 %   der Wunsch nach attrakti- veren Einkaufsmöglichkeiten und einem breiten Angebot an individuellen Fachgeschäften. Dieses Anliegen ist im Vergleich zu den Vorjahren kontinuierlich in seiner Bedeutung rück-läu fi g. Noch weitaus stärker an Bedeutung verloren hat die Forderung nach einer Reduzierung der Straßenbahnen in der Fußgängerzone: Während 2009 noch ein Anteil von 42,8   % der Antworten auf diesen Aspekt ent fi el, sind es nunmehr nur noch 16,9   %, häu fi g verbunden mit der Erwartung, dass sich die Situation mit der Umsetzung der Kombilösung verbessern werde. Weitere Anliegen sind „mehr (Straßen-)Cafés, mehr (Außen-)Gastronomie“ (10,5   %), „mehr Grün“ (8,3   %) und „mehr bzw. günstigere Parkmöglichkeiten“ (4,1   %). Die weiteren in ABBILDUNG 3.05 dargestellten Verbesserungsvorschläge wurden von jeweils unter 4   % der Befragten mit Antwort genannt. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 33 www.karlsruhe.de 2,2% 8,3% 28,5% 3,3% 2,2% 1,9% 1,7%1,4% 1,1% 0,8%0,8% 0,3% 31,2% 22,9% 16,9% 10,5% 4,1% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Sonstiges zu viele Bettler, Obdachlose, komische Leute Verkehrssituation, -führung,-beschilderung verbessern Spielmöglichkeiten für Kinder, Kinderbetreuung (abends) zu wenig los mehr Kultur, Veranstaltungen Sauberkeit verbessern bessere ÖPNV-Anbindung zu groß, unübersichtlich, weite Wege keine Tieferlegung der Straßenbahn zu viel Verkehr zu hektisch, zu laut, zu voll mehr Parkmöglichkeiten, günstigere Parkgebühren mehr Grün mehr (Straßen-)Cafés, (Außen-)Gastronomie zuviele Straßenbahnen, mit Kombi-Lösung besser attraktivere, individuelle Geschäfte, Fachgeschäfte mehr Flair, ruhigere Plätze, schöneres Stadtbild, Sitzgelegenheiten Baustellen reduzieren 200620092012 ABB. 3.05 VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE FÜR DIE KARLSRUHER INNENSTADT AUS SICHT DER BEFRAGTEN IN DER REGION 1) Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen mehr als 100%.Basis: 390 / 472 / 362 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 / 2012 34 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Darüber hinaus hatten die Befragten die Gelegenheit, konkre-te Vorschläge für zusätzliche Einzelhandelsangebote zu ma-chen. Diese Frage wurde bei den früheren Befragungen nicht gestellt, so dass kein Zeitvergleich möglich ist. Wenn Sie an den Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt denken, fallen Ihnen da Branchen oder Angebote ein, die Sie vermissen?Diese Frage wurde von 880 Befragten beantwortet. Fast drei Viertel (73,3   %) von diesen 880 Personen vermissen nach ei- genen Angaben keine Branchen oder Angebote in der Karlsru-her Innenstadt (ABBILDUNG 3.06). Bei den Jüngeren unter 30 Jahre sind sogar 79,4   % zufrieden mit dem bestehenden An- gebot. Allgemein mehr Fachgeschäfte, mehr inhabergeführte und alteingesessene Geschäfte wünschen 14,3   % der Befrag- ten mit Antwort. In diesem Zusammenhang wird vor allem der Rückgang inhabergeführter Geschäfte und Traditionsbetriebe beklagt. Ein zu geringes Angebot im Bereich Haushaltswaren und Porzellan bemängeln 6   %, häu fi g wird dabei auf die Schließung von Hammer & Helbling verwiesen, vereinzelt fällt auch der Name Wohlschlegel. Vor allem Befragte im Alter ab 60 Jahren sehen hier Bedarf. Individuelle Modegeschäfte, vor allem im mittleren und gehobenen Segment bzw. für mittlere und ältere Altersgruppen wünschen 5   %. Teilweise wird dabei eine Dominanz von Ketten und Billiganbietern für ein vorwie-gend jugendliches Publikum kritisiert. Zusätzlich sehen 1,5   % der Befragten Bedarf im Bereich Herrenbekleidung, meist ver-bunden mit dem Namen Hiller. Jeweils mehr als ein Prozent der Nennungen entfallen außer-dem auf Kaufhäuser (1,9   %), genannt werden insbesondere das ehemalige Kaufhaus Schneider und Hertie, Spielwaren (1,9   %) mit Verweis auf die bevorstehende Schließung von Doering sowie Cafés und Gastronomie (1,6   %). 1,0% 1,6% 1,9%1,9% 5,0% 6,0% 14,3% 73,3% 1,9% 0,9% 1,5% 0,6% 0,9% 0% 20% 40% 60% 80% Sonstiges (spezielle) Sportgeschäfte, Outdoor Buchhandlung (spezielle) Handy-, Computerläden, Elektronik Herrenbekleidung Cafés, mehr Gastronomie Kauf/Warenhäuser Spielwaren Lebensmittel, Delikatessen Indiv. Modegeschäfte, gehobenere und mittlere Bekleidung für alle Altersgruppen, Boutiquen Haushaltswaren, Porzellanfachgeschäfte Fach- u. Spezialgeschäfte, inhabergeführte, alteingesessene Geschäfte alles vorhanden, vermisse keine ABB. 3.06 ERWÜNSCHTE ZUSÄTZLICHE EINZELHANDELSANGEBOTE IN DER INNENSTADT 1) 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: 880 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Wenn Sie an den Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt denken, fallen Ihnen da Branchen oder Angebote ein, die Sie vermissen ? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 35 www.karlsruhe.de 3.3 BEKANNTHEIT VON AKTIO- NEN DES KARLSRUHER CITY-EINZELHANDELS Der Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt hat gemeinsam verschiedene Aktionen entwickelt, um für seine Angebote zu werben. Abgefragt wurden die drei wichtigsten Aktionen, der Karlsruher Geschenkgutschein, das Gewinnspiel „Wunschlos in Karlsruhe“ und die Bonus-Münze „KARLSRUHER“.Der Karlsruher City-Einzelhandel wirbt mit verschiedenen Aktio-nen für seine Angebote. Welche der folgenden Aktionen kennen Sie? - Karlsruher Geschenkgutschein, Gewinnspiel „Wunschlos in Karlsruhe“, Bonus-Münze „KARLSRUHER“.Die Mehrheit der Befragten aus der Region (58,1   %) kennt keine der drei abgefragten Aktionen. Über die größte Be-kanntheit verfügt der Karlsruher Geschenkgutschein, den 34,8   % kennen. Die Bonus-Münze „KARLSRUHER“, die für ÖPNV-Fahrscheine wie auch für Parkgebühren nutzbar ist, ist 21,1   % der Befragten ein Begriff, das Gewinnspiel „Wunsch- los in Karlsruhe“ 11,4   % (ABBILDUNG 3.07). Allerdings kennen Befragte aus den Gemeinden des Nachbarschaftsver-bandes diese Angebote wesentlich besser: Hier wissen nur 31,6   % mit keiner der drei Aktionen etwas anzufangen, den Karlsruher Geschenkgutschein kennen dagegen 60,1   %, die Bonus-Münze „KARLSRUHER“ 39,9   % und das Gewinnspiel „Wunschlos in Karlsruhe“ 26,6   %. 60,1% 11,4% 58,1% 34,8% 21,1% 26,6% 31,6% 39,9% 0% 20% 40% 60% 80% kenne keine der genannten Gewinnspiel - Wunschlos in Karlsruhe Bonus-Münze „KARLSRUHER“ Karlsruher Geschenkgutschein Gemeinden des NachbarschaftsverbandsRegion insgesamt ABB. 3.07 BEKANNTHEIT VON AKTIONEN DES ABB. 3.07 KARLSRUHER EINZELHANDELS Basis: 919 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Der Karlsruher City-Einzelhandel wirbt mit verschiedenen Aktionen für seine Angebote. Welche der folgenden Aktionen kennen Sie? 36 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 3.4 RÄUMLICHES EINKAUFS- VERHALTENWie bereits in den Jahren 2006 und 2009 wurden die Präfe-renzen zwischen Kaiserstraße und Ettlinger Tor Center beim Einkauf erhoben. Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kai-serstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center)?ABBILDUNG 3.08 zeigt, dass mehr als die Hälfte (51,8   %) der Einkaufsgäste aus der Region sowohl die Kaiserstraße als auch das Einkaufszentrum Ettlinger Tor aufsuchen. Dieser Anteil hat sich gegenüber 2009 (45,9   %) um fast sechs Prozentpunkte erhöht. Meist ausschließlich in die Kaiserstraße gehen 29,5   % der Befragten und damit fast zehn Prozentpunkte weniger als 2009 (39,3   %). Überwiegend nur ins Ettlinger Tor Zentrum gehen 14,7   %, etwas mehr als 2009 (11,4   %). Insgesamt setzt sich damit der Trend fort, dass Besucherinnen und Besucher bei ihrem Einkauf zunehmend die Kaiserstraße und das Ettlinger Tor einbeziehen. Die frühere Dominanz der Kaiserstraße als alleinige Einkaufsdestination ist deutlich rück-läu fi g. Der Anteil der überwiegend im Ettlinger Tor Zentrum Einkaufenden steigt, bleibt jedoch noch deutlich hinter der Kaiserstraße zurück. Diese wachsende Bedeutung des Ein-kaufszentrums Ettlinger Tor hat sich bereits bei den Anlässen für einen Besuch in Karlsruhe (Kapitel 2.2) abgezeichnet. Eine Differenzierung des Einkaufsverhaltens nach Altersklassen zeigt, dass die Kaiserstraße mit zunehmendem Alter an Bedeu-tung gewinnt (ABBILDUNG 3.09). Der Anteil derjenigen, die bevorzugt in der Kaiserstraße einkaufen, steigt von 16,8   % in der Altersklasse 18 bis unter 30 Jahre auf 53,2   % in der Altersklasse ab 75 Jahre. Auffällig ist auch, dass das Ettlin-ger Tor Zentrum bei Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren besonders populär ist: 21,6   % der Familien suchen in der Regel nur das Ettlinger Tor auf, und damit deutlich mehr als im Durchschnitt aller Befragten (14,7   %). Meist nur die Kai- serstraße nutzen ebenfalls 21,6   % der Familien (Durchschnitt 29,5   %). Auch bei den Familien gilt jedoch, dass die Mehrheit (52,8   %) sowohl am Ettlinger Tor als auch in der Kaiserstraße einkaufen. 4,0% 14,7% 29,5% 51,8% 31,8% 39,3% 45,9% 3,4% 11,4% 56,9% 3,4% 7,9% 0% 20% 40% 60% 80% woanders hin Ettlinger Tor Fußgängerzone Kaiserstraße beides, Kaiserstraße und Ettlinger Tor 200620092012 ABB. 3.08 RÄUMLICHES EINKAUFSVERHALTEN ABB. 3.08 2006, 2009 UND 2012 Basis: 1.074 / 1.091 / 1.085 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 / 2012 Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center)? 9,7% 1,6% 53,2% 35,5% 3,5% 7,6% 40,6% 48,3% 4,2% 18,8% 25,7% 51,3% 63,9% 18,8% 4,5% 53,1% 23,7% 18,1% 1,3% 16,8% 0% 20% 40% 60% 80% woanders hin Ettlinger Tor Fußgängerzone Kaiserstraße beides, Kaiserstraße und Ettlinger Tor 18 bis unter 30 Jahre30 bis unter 45 Jahre45 bis unter 60 Jahre60 bis unter 75 Jahre75 Jahre und älter ABB. 3.09 RÄUMLICHES EINKAUFSVERHALTEN ABB. 3.08 NACH ALTERSGRUPPEN Basis: 1.085 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center)? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 37 www.karlsruhe.de 3.5 BAUSTELLEN IN DER KARLS- RUHER INNENSTADT Das Thema Baustellen dominiert derzeit die Diskussionen um die Karlsruher Innenstadt. Die Auswirkungen auf das Einkaufs-verhalten wurden daher in der Regionsumfrage 2012 genauer untersucht. Durch die Tieferlegung der Straßenbahn in der Karlsruher In-nenstadt sind mehrere große Baustellen entstanden. Wie stark wird dadurch aus Ihrer Sicht das Einkaufen und Flanieren in der City behindert?ABBILDUNG 3.10 zeigt, dass 41,4   % der Befragten die Be- hinderungen als sehr stark und 29,5   % als stark emp fi nden. Als teils-teils behindernd bewerten sie 17,5   %, wenig Behin- derungen sehen 7,6   % und gar keine 4   %. Damit fühlen sich fast 71   % der Befragten durch Baustellen stark oder sehr stark beim Einkaufen und Flanieren behindert. Eine differenzierte Betrachtung zeigt, dass Befragte, die häu fi ger nach Karlsruhe kommen, die Baustellen eher als störend emp fi nden: Gut drei Viertel der Befragten (76,5   %), die täglich oder mehrmals pro Woche nach Karlsruhe kommen, emp fi nden die Behinderun- gen als stark oder sehr stark. Vor diesem Hintergrund ist es interessant, ob und wie die Be-fragten ihr Einkaufsverhalten in Karlsruhe aufgrund der Bau-stellensituation geändert habenHaben Sie aufgrund der Baustellen Ihr Einkaufsverhalten in der Karlsruher Innenstadt geändert?Über die Hälfte der Befragten (57,5   %) haben die Einkaufs- gewohnheiten in Karlsruhe nicht geändert, 42,5   % haben sie aufgrund der Baustellen geändert (ABBILDUNG 3.11). Frauen reagieren eher mit einem veränderten Einkaufsverhal-ten (48,8   %) als Männer (35,3   %). Auch Befragte aus dem Nachbarschaftsverband geben überdurchschnittlich häu fi g an (57,4   %), ihre Einkaufsgewohnheiten geändert zu haben. sehr stark 41,4% wenig 7,6% stark 29,5% gar nicht 4,0% teils-teils 17,5% ABB. 3.10 BEHINDERUNGEN DES EINKAUFENS DURCH ABB. 2.01 BAUSTELLEN Basis: 1.033 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012Durch die Tieferlegung der Straßenbahn in der Karlsruher Innenstadt sind mehrere große Baustellen entstanden. Wie stark wird dadurch aus Ihrer Sicht das Einkaufen und Flanieren in der City behindert? ja 42,5% nein 57,5% ABB. 3.11 VERÄNDERTES EINKAUFSVERHALTENABB. 2.01 AUFGRUND DER BAUSTELLEN Basis: 1.062 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Haben Sie aufgrund der Baustellen Ihr Einkaufsverhalten in der Karlsruher Innenstadt geändert? 38 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Personen, die ein verändertes Einkaufsverhalten angegeben haben, wurden in einer offenen Folgefrage gebeten, diese Veränderungen näher zu erläutern. Wie haben Sie Ihr Einkaufsverhalten aufgrund der Baustellen geändert?Insgesamt haben 451 Personen diese Frage beantwortet. ABBILDUNG 3.12 zeigt, dass die meisten Befragten dieser Teilgruppe seltener in der Karlsruher Innenstadt einkaufen (71,6   %). 38,6   % dieser Befragten geben an, die Innenstadt bzw. die Fußgängerzone zu meiden, weitere 36,8   % kaufen eher in anderen Städten ein. Ausweichen auf das Einkaufs-zentrum Ettlinger Tor ist für 29,3   % eine Reaktion auf die Baustellen, 22,4   % nutzen gezielt Geschäfte, die nicht an einer Baustelle liegen. Mehr über das Internet einzukaufen, ist nur für 8   % eine Strategie zur Baustellenvermeidung. Wenige Befragte gaben zudem an, dass sie in der Karlsruher Innen-stadt derzeit nur gezielt einkaufen, sich aber nicht länger zum Bummeln o.ä. aufhalten (1,6   %) oder dass die Anfahrt mit dem ÖPNV erfolge, während das Auto außerhalb geparkt wird (0,9   %). Die dargestellten Verhaltensänderungen in Folge der Baustellen illustrieren die bei der letzten Fußgängerzählung im Oktober 2012 ermittelte rückläu fi ge Frequenz auf der Kaiser- straße. 22,4% 36,8% 38,6% 71,6% 8,0% 29,3% 0,9% 1,6% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% fahre mit dem ÖPNV, parke außerhalb kaufe nur gezielt ein, kein schlendern / bummeln kaufe mehr über das Internet ein kaufe in Läden ein, die nicht an einer Baustelle liegen kaufe mehr im Einkaufszentrum Ettlinger Tor ein kaufe mehr in anderen Städten ein meide die Fußgängerzone / Innenstadt kaufe seltener / weniger in der Innenstadt ein ABB. 3.12 ÄNDERUNGEN DES EINKAUFSVERHALTENS 1) 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%.Basis: 451 Befragte mit Antwort; Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung- Regionsumfrage 2012 Wie haben Sie Ihr Einkaufsverhalten aufgrund der Baustellen geändert? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 39 www.karlsruhe.de 3.6 BESUCH ANDERER MITTEL- UND OBERZENTRENAus der Region Karlsruhe sind andere Mittel- und Oberzentren schnell und bequem zu erreichen. Daher ist es von Interesse, welche anderen Städte von der Regionsbevölkerung regelmä-ßig frequentiert werden. Gibt es eine andere Stadt oder andere Städte, die Sie regelmä-ßig aufsuchen, um irgendwelche Erledigungen dort zu machen oder um sich dort aufzuhalten? ... Und warum suchen Sie die anderen Städte auf?Insgesamt haben 758 Befragte andere Städte genannt, die sie regelmäßig aufsuchen. Am häu fi gsten genannt werden Baden-Baden (21,8   %), Mannheim (20,3   %) und Heidelberg (16,9   %), wie TABELLE 3.02 zeigt. Dabei hat Baden-Baden gegenüber 2009 an Bedeutung gewonnen und liegt nunmehr knapp vor Mannheim. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Landau (11,6   %) und Stuttgart (10,9   %). Relevante Größen- ordnungen erreichen außerdem Bruchsal, Rastatt, Ettlingen, Pforzheim, Speyer und Freiburg. Die TABELLE 3.03 zeigt die zehn am häu fi gsten genannten anderen Städte, die regelmäßig besucht werden, differenziert nach Teilräumen der Region. Dabei wird deutlich, dass die Bevölkerung aus den Gemeinden des Nachbarschaftsverban-des neben Karlsruhe auf Ettlingen, Mannheim, Stuttgart, Heidelberg und Bruchsal orientiert ist. Der übrige Landkreis Karlsruhe mit Remchingen und Bad-Herrenalb besucht neben Karlsruhe vor allem Heidelberg, Mannheim, Bruchsal und Stuttgart. Der Landkreis Rastatt mit Baden-Baden ist stark auf Baden-Baden ausgerichtet, auch Rastatt und Stuttgart spielen hier eine überdurchschnittliche Rolle. Befragte aus der Pfalz nennen an erster Stelle Landau vor Mannheim, Speyer, Heidel-berg und Stuttgart. Ziele für Gäste aus dem Nordelsass sind neben Karlsruhe vor allem Baden-Baden, Landau und Rastatt. Eine differenzierte Betrachtung der drei meistgenannten Städ-te nach Altersgruppen zeigt, dass Baden-Baden weniger die unter 30-Jährigen anspricht, aber überdurchschnittlich von den Befragten über 60 Jahren genannt wird. Dagegen fi ndet Mannheim und in noch stärkerem Maße Heidelberg bei der jüngeren Regionsbevölkerung besonderen Zuspruch, während der Anteil der Nennungen dieser Städte mit zunehmendem Alter zurückgeht. Die Gründe für den regelmäßigen Besuch anderer Städte sind der TABELLE 3.04 zu entnehmen. Der im Durchschnitt aller ge-nannten Städte mit Abstand am häu fi gsten angeführte Grund ist das Einkaufen, Bummeln bzw. das spezi fi sche Angebot an Geschäften in diesen Städten (61,2   %). An zweiter Stelle folgt mit 28   % eine persönliche Beziehung der Befragten zu der je- weiligen Stadt, die als Arbeits- oder Ausbildungsort oder ehe-maliger Wohnort aufgesucht wird, oder um Verwandte und Freunde zu besuchen. Am dritthäu fi gsten führen 18,3   % der Befragten mit Antwort die räumliche Nähe einer Stadt bzw. die Lage auf dem Weg als Grund für einen regelmäßigen Be-such an. Weitere Gründe sind Schönheit und Flair einer Stadt, eine schöne Altstadt oder schöne Grünanlagen (15,9   %), An- gebote im Bereich Gastronomie und Nachtleben (14   %) sowie kulturelle Veranstaltungen und Feste (10   %). Darüber hinaus führen einige (7,3   %) an, die besuchte Stadt sei im Vergleich zu Karlsruhe „nicht so groß, gemütlicher, nicht so hektisch“. Eine differenzierte Betrachtung der Besuchsgründe nach einzelnen Städten (TABELLE 3.04) zeigt, dass die zehn meist genannten Städte hauptsächlich zum Einkaufen und Bummeln regelmäßig aufgesucht werden. Baden-Baden punktet neben dem Einkaufen (51   %) insbesondere auch mit der Schönheit und dem Flair der Stadt und seiner Grünanlagen (24,2   %) sowie mit seiner Nähe (19,7   %). Auch Sporteinrichtungen, insbesondere die Thermen spielen in Baden-Baden eine grö-ßere Rolle (5,1   %) als in den anderen Städten. Regelmäßige Besucher von Mannheim und Heidelberg geben besonders häu fi g das Einkaufen als Besuchsgrund an (77,1   % bzw. TABELLE 3.02 ANDERE STÄDTE, DIE REGELMÄSSIGTABELLE 3.02 BESUCHT WERDEN 1) TABELLE 3 . 02 2009 2012 Baden-Baden 18,4% 21,8% Mannheim 20,4% 20,3% Heidelber g 16,7% 16,9% Landau 14,4% 11,6% Stutt g art 8,1% 10,9% Bruchsal 11,8% 9,4% Rastatt 8,4% 7,1% Ettlin g en 6,9% 5,9% Pforzheim 6,6% 5,7% S p e y er 4,8% 4,7% Freibur g 7,0% 4,6% München 3,1% 2,9% Neustadt 1,6% 2,5% Frankfurt 2,3% 2,4% Bretten 3,3% 2,2% Bühl 4,4% 1,8% Berlin 2,6% 1,7% Heilbronn 1,9% 1,6% Ga gg enau 0,9% 1,6% Ludwi g shafen 0,1% 1,5% Straßbur g 3,4% 1,1% Hambur g 2,3% 1,1% Offenbur g 2,0% 0,9% Sonsti g es 15,7% 10,3% Befragte mit Antwort 798 758 __ _ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher ergeben sich Summen größer 100 %. Gibt es eine andere Stadt oder andere Städte, die Sie regelmäßig aufsuchen, um irgendwelche Erledigungen dort zu machen oder um sich dort aufzuhalten? Regionsumfrage insgesamt 40 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 73,2   %), insbesondere in Heidelberg spielen darüber hinaus Gastronomie und Nachtleben (30,9   %) sowie Schönheit und Flair der Stadt (17,9   %) eine Rolle. Landau ist zum Einkaufen (41   %) attraktiv, dabei spielt für viele auch die Nähe eine Rolle (32,5   %). Regelmäßige Besucher der „südpfälzischen Metro- pole“ schätzen darüber hinaus, dass Landau nicht so groß und hektisch, sondern gemütlich ist (19,3   %). Besuche in Stuttgart sind ebenfalls in den meisten Fällen vom Einkaufen motiviert (70,1   %), aber auch persönliche Gründe wie Arbeit, Ausbil- dung oder der Besuch von Freunden und Verwandten spielen eine wichtige Rolle (27,3   %). Bruchsal wird ebenfalls zum Einkaufen aufgesucht (75   %); die Nähe bzw. die Lage auf dem Weg (30,9   %), persönliche Gründe (29,4   %) sowie das gastronomische Angebot und Nachtleben (22,1   %) sind wei- tere Gründe für einen Besuch des Mittelzentrums. Als schöne Städte mit Flair werden neben Baden-Baden und Heidelberg auch Ettlingen und Speyer wahrgenommen, aber auch hier, ebenso wie in Pforzheim, steht das Einkaufen an erster Stelle der Besuchsgründe. TABELLE 3.03 DIE AM HÄUFIGSTEN GENANNTEN ANDEREN STÄDTE, DIE REGELMÄSSIG BESUCHT WERDEN , TABELLE 3.03 NACH TEILRÄUMEN DER REGION 1) Befragte insgesamt 2012 Baden-Baden 21,8% 7,9% 7,6% 53,1% 51,6% 3,9% 5,4% 50,0% Mannheim 20,3% 19,7% 32,1% 3,1% 5,6% 37,3% 24,7% 3,6% Heidelber g 16,9% 15,0% 37,6% 2,0% 4,8% 11,8% 4,3% 7,1% Landau 11,6% 0,8% 0,4% --- --- 47,1% 54,8% 39,3% Stutt g art 10,9% 15,7% 11,8% 7,1% 13,7% --- 11,8% --- Bruchsal 9,4% 14,2% 20,7% --- 1,6% 2,0% 1,1% --- Rastatt 7,1% 0,8% 2,1% 33,7% 7,3% --- --- 21,4% Ettlin g en 5,9% 25,2% 3,0% 5,1% 0,8% --- --- --- Pforzheim 5,7% 8,7% 9,7% 1,0% 4,0% --- 1,1% 7,1% S p e y er 4,7% 3,9% 5,9% --- --- 11,8% 11,8% --- Befragte mit Antwort 758 127 237 98 124 51 93 28 ___ 1) M e h r f ac h nennungen waren m ö g li c h , d a h er S ummen gr öß er a l s 100% . davon aus ... Südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden Stadt Landau und Verbands- gemeinde Landau-Land Übrige Südpfalz Nord- elsass Gibt es eine andere Stadt oder andere Städte, die Sie regelmäßig aufsuchen, um irgendwelche Erledigungen dort zu machen oder um sich dort aufzuhalten? Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt TABELLE 3.04 DIE WICHTIGSTEN GRÜNDE FÜR DEN BESUCH DER AM HÄUFIGSTEN GENANNTEN ANDEREN STÄDTE 1) Insge- samt Baden- Mann- Heidel- Landau Stutt- Bruch- Ra- Ett- Pforz- Speyer Baden heim berg gart sal statt lingen heim 2012 2) Einkaufen, Bummeln, Geschäfte, Warenangebot 61,2% 51,0% 77,1% 73,2% 41,0% 70,1% 75,0% 57,7% 65,9% 37,5% 58,8% enge Beziehung (Wohn-, Heimatort, Arbeit, Ausbildung, Freunde, Familie) 28,0% 14,0% 18,1% 13,8% 10,8% 27,3% 29,4% 26,9% 17,1% 32,5% 8,8% Nähe, liegt auf dem Weg 18,3% 19,7% 3,5% 2,4% 32,5% --- 30,9% 28,8% 14,6% 20,0% 5,9% Stadt ist schön, hat Flair, Altstadt, Grünanlagen 15,9% 24,2% 5,6% 17,9% 6,0% 13,0% 2,9% 3,8% 19,5% 2,5% 17,6% Gastronomie/Nachtleben 14,0% 7,0% 10,4% 30,9% 3,6% 10,4% 22,1% 3,8% 12,2% 5,0% 23,5% Kultur, Theater, Kino, Weihnachtsmarkt, Feste 10,0% 9,6% 9,7% 13,8% 7,2% 6,5% 2,9% 5,8% --- 5,0% 20,6% nicht so groß, gemütlicher, nicht hektisch 7,3% 6,4% 2,1% 2,4% 19,3% 1,3% 4,4% --- 12,2% 2,5% 17,6% Freizeitaktivitäten, Abwechslung, Urlaub 6,2% 7,6% 5,6% 5,7% 3,6% 3,9% 1,5% --- --- 7,5% 2,9% Ärzte, Kliniken, Behördengänge 5,4% 3,2% 1,4% 4,1% 8,4% --- 4,4% 19,2% 4,9% 5,0% --- gute Verkehrsanbindung, Parkplätze, keine Baustellen / Staus 5,3% 3,2% 4,2% 1,6% 14,5% 1,3% 4,4% 5,8% 4,9% 2,5% 11,8% Sporteinrichtungen/Schwimmbad/Therme 2,2% 5,1% --- --- 2,4% 1,3% 1,5% --- --- --- --- Befragte mit Antwort 737 157 144 123 83 77 68 52 41 40 34 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%.2) Durchschnitt aller genannten Städte ... Und warum suchen Sie die anderen Städte auf? Zehn meist genannte andere Städte ... Anteile an den Befragten AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 41 www.karlsruhe.de 4.1 SPONTANE ASSOZIATIONEN ZU KARLSRUHEWas kommt der Regionsbevölkerung beim Stichwort Karlsruhe spontan in den Sinn? Wie kann das Zentrum der Technologie-Region treffend beschrieben werden? Was kennzeichnet das Oberzentrum Karlsruhe? Um Antworten auf diese Fragestel-lungen zu erhalten, wurde folgende Frage gestellt:Wenn Sie Karlsruhe beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spon-tan ein?Derzeit werden die spontanen Assoziationen zu Karlsruhe stark vom Baugeschehen der Kombilösung beherrscht. Insge-samt 29,4   % der Befragten fallen beim Stichwort Karlsruhe Baustellen, Chaos, Staus, Verkehrsprobleme und Umleitungen ein. Dieser momentan in der Innenstadt an zahlreichen Stellen auffallende Störfaktor bleibt allerdings der einzige bedeuten-de Negativpunkt. Im Übrigen assoziieren die Befragten mit Karlsruhe fast durchweg positive Aspekte. 27,6   % der Umfra- geteilnehmer nennen spontan das Schloss mit Schlossgarten und Botanischem Garten, rund jeder Vierte (24,4   %) streicht die guten Einkaufsmöglichkeiten heraus, die die Stadt in der Kaiserstraße, dem Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center) und auch generell im Stadtgebiet vorzuweisen hat. Der Fächergrundriss der Stadt Karlsruhe kommt 14,7   % der Regionsbevölkerung beim Stichwort Karlsruhe in den Sinn. An fünfter Stelle folgen mit 12,4   % der Befragten Kultur, Museen oder Ausgehmöglichkeiten. Viel Grün und Parkanlagen wird von 9,7 % der Regionsbewohner spontan genannt, 8,6   % emp fi nden Karlsruhe als eine schöne Stadt, überschaubar und vielseitig. In ABBILDUNG 4.01 sind die häu fi gsten Äußerungen zu Karlsruhe dargestellt. TABELLE 4.01 stellt alters- und geschlechtsspezi fi sche Un- terschiede der spontanen Äußerungen zu Karlsruhe dar. Baustellen werden stärker von Frauen (32,1 %) und in der Altersgruppe 45 bis unter 60 Jahre (34,2 %) wahrgenommen. Die guten Einkaufsmöglichkeiten und Geschäfte werden von Frauen (27,8   %) häu fi ger als von Männern (20,5   %) erwähnt, um Karlsruhe spontan zu beschreiben. Männern fallen hinge-gen öfter die Assoziationen Fächerstadt (17,9   %) und KSC, Sport und Bäder (12,9   %) ein. Befragte der Altersgruppe 18 bis unter 30 Jahre heben besonders das Schloss (32,3 %) und die guten Einkaufsmöglichkeiten (29,7   %) sowie Kultur und Ausgehmöglichkeiten hervor (19,4   %) und verbinden mit Karlsruhe oftmals den KSC und Sport (14,2   %) sowie die ei- gene Arbeit oder Ausbildung (12,9   %). Viel Grün und Parkan- lagen kommt vor allem Befragten zwischen 30 und 45 Jahren (11,2   %) sowie den 60- bis unter 75-Jährigen (11,1 %) in den Sinn. Die Befragten im Alter von 75 Jahren und älter weisen häu fi g auf die Eigenschaft Fächerstadt (18,8   %) hin und be- zeichnen Karlsruhe oftmals als schöne Stadt, überschaubar oder vielseitig (15,6   %). Der Zoo/Stadtgarten wird von 30- bis unter 45-Jährigen (9,1 %) häu fi ger erwähnt. Darunter sind viele Familien mit Kindern.Eine Betrachtung nach Teilräumen der Region (TABELLE 4.02) zeigt, dass die Baustellen weit überdurchschnittlich von den Befragten aus dem Nachbarschaftsverband (46,9   %) wahrge- nommen werden, die ja auch recht häu fi g nach Karlsruhe fah- ren. Die Stichworte Schloss (35,3 %) und Fächerstadt (28,8   %) kommen besonders den Befragten aus dem übrigen Landkreis Karlsruhe, Remchingen und Bad Herrenalb in den Sinn. Ähn-lich äußern sich die Menschen im nördlichen Landkreis Rastatt. Befragte aus der Stadt Landau und der Verbandsgemeinde Landau-Land (45,6   %), dem Nordelsass (28,9   %) und dem nördlichen Landkreis Rastatt (27,2   %) gewichten häu fi g die guten Einkaufsmöglichkeiten in Karlsruhe. 4. IMAGE DER STADT KARLSRUHE 42 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 2,3% 2,6%2,6% 2,8% 3,2% 3,6% 4,3% 5,2% 6,3% 7,0% 8,6% 9,7% 12,4% 14,7% 24,4% 27,6% 29,4% 1,1% 2,7% 1,1% 1,2% 6,2% 1,0% 0% 10% 20% 30% 40% sonstige schlechte Parkmöglichkeiten, schlechte Erreichbarkeit Fahrradstadt Studentenstadt Wirtschaftszentrum, TechnologieRegion Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht laut, schmutzig, langweilig, unattraktiv meine Heimatstadt, habe da gewohnt, Familie Beamtenstadt angenehmes Arbeiten, Wohnen, Leben gutes Verkehrsnetz, guter ÖPNV Großstadt Marktplatz, Pyramide Zoo, Stadtgarten (eigene) Arbeit, Arbeitsstelle, Ausbildung, Studium, Uni/KIT KSC, Sport, Bäder schöne Stadt, überschaubar, vielseitig viel Grün, Grünflächen, Parks Kultur, Museen, Ausgehmöglichkeiten, Gastronomie Fächerstadt gute Einkaufsmöglichkeiten, Kaiserstraße, ECE-Center, Geschäfte Schloss, Schlossgarten, Botanischer Garten Baustellen, Staus, Chaos, Verkehrsprobleme, Umleitungen ABB. 4.01 SPONTANE ÄUßERUNGEN ZU KARLSRUHE 1) 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100 %.Basis: 1.079 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2012 Wenn Sie Karlsruhe beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein? AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 43 www.karlsruhe.de TABELLE 4.01 SPONTANE ÄUßERUNGEN ZU KARLSRUHE NACH ALTER UND GESCHLECHT 1) Befragte insgesamt Männer Frauen 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2012 Jahre Jahre Jahre Jahre älter Baustellen, Staus, Chaos, Verkehrsprobleme, Umleitungen 29,4% 26,2% 32,1% 26,5% 28,5% 34,2% 28,5% 18,8% Schloss, Schlossgarten, Botanischer Garten 27,6% 27,8% 27,4% 32,3% 30,6% 23,9% 27,8% 23,4% gute Einkaufsmöglichkeiten, Kaiserstraße, ECE-Center 24,4% 20,5% 27,8% 29,7% 21,9% 25,8% 22,2% 23,4% Fächerstadt 14,7% 17,9% 12,0% 12,9% 19,0% 13,9% 12,2% 18,8% Kultur, Museen, Ausgehmöglichkeiten, Gastronomie 12,4% 14,1% 10,9% 19,4% 7,9% 11,8% 12,2% 17,2% viel Grün, Grünflächen, Parks 9,7% 9,5% 9,9% 5,8% 11,2% 9,7% 11,1% 7,8% schöne Stadt, überschaubar, vielseitig 8,6% 7,6% 9,5% 7,1% 6,6% 7,0% 11,5% 15,6% KSC, Sport, Bäder 7,0% 12,9% 1,7% 14,2% 6,6% 8,8% 2,4% 1,6% (eigene) Arbeit, Arbeitsstelle, Ausbildung, Studium, Uni/KIT 6,3% 8,2% 4,7% 12,9% 6,2% 5,5% 3,8% 6,3% Zoo, Stadtgarten 5,2% 3,2% 6,9% 1,9% 9,1% 3,6% 4,5% 9,4% Marktplatz, Pyramide 4,3% 3,4% 5,0% 8,4% 4,1% 2,4% 3,8% 6,3% Großstadt 3,6% 4,0% 3,3% 4,5% 3,3% 3,9% 3,1% 3,1% gutes Verkehrsnetz, guter ÖPNV 3,2% 3,2% 3,3% 2,6% 1,7% 4,8% 2,8% 4,7% angenehmes Arbeiten, Wohnen, Leben 2,8% 4,0% 1,7% 0,6% 3,3% 2,1% 4,2% 3,1% Beamtenstadt 2,7% 4,0% 1,6% 0,6% 0,4% 2,7% 5,6% 3,1% meine Heimatstadt, habe da gewohnt, Familie 2,6% 1,6% 3,5% 1,3% 2,1% 1,8% 3,8% 6,3% laut, schmutzig, langweilig, unattraktiv 2,6% 2,8% 2,4% 2,6% 2,9% 1,8% 3,8% 0,0% Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht 2,3% 4,0% 0,9% 1,3% 3,3% 2,1% 2,4% 1,6% Wirtschaftszentrum, TechnologieRegion 1,2% 1,6% 0,9% 1,3% 1,2% 0,3% 1,7% 3,1% Studentenstadt 1,1% 1,6% 0,7% 4,5% 0,8% 0,9% 0,0% 0,0% Fahrradstadt 1,1% 1,8% 0,5% 0,0% 2,1% 0,9% 1,4% 0,0% schlechte Parkmöglichkeiten, schlechte Erreichbarkeit 1,0% 1,8% 0,3% 0,0% 1,7% 1,5% 0,7% 0,0% sonstige 6,2% 7,4% 5,2% 2,6% 7,9% 5,2% 6,9% 10,9% Befragte mit Antwort 1.079 503 576 155 242 330 288 64 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100 % Wenn Sie Karlsruhe beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein? davon davon im Alter von ... 44 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 4.2 BESONDERHEITEN VON KARLSRUHEJede Stadt hat bestimmte Symbole und Wahrzeichen, die sie kennzeichnen. Um zu ermitteln, mit welchen Karlsruher Se-henswürdigkeiten oder Besonderheiten sich die Regionsbevöl-kerung besonders identi fi ziert, wurde folgende Frage gestellt: Was würden Sie einem auswärtigen Besucher in der Stadt un-bedingt zeigen, wenn er Karlsruhe richtig kennen lernen soll - also welche Besonderheiten, welche Orte und Plätze?Mit einer überwältigenden Mehrheit von 84,2   % gilt das Schloss mit Schlossgarten nach wie vor als die Hauptattraktion von Karlsruhe, die fast jeder Befragte einem Besucher zeigen würde. Mehr als ein Drittel (34,7   %) würden mit Gästen dar- über hinaus die Innenstadt mit den Einkaufsmöglichkeiten in der Kaiserstraße, ECE-Center und Postgalerie aufsuchen. Auch der Zoologische Stadtgarten stellt für 29   % der Regionsbe- völkerung eine Besonderheit Karlsruhes dar. Als besonders sehenswert in Karlsruhe werden außerdem die Museen allge-mein (19,2   %) und das ZKM (12,1   %), sowie der Marktplatz mit Pyramide (18,3   %) erachtet. Im Vergleich zur Regionsumfrage 2000 (ABBILDUNG 4.02) zeigt sich, dass viele der wichtigsten Highlights der Stadt so-gar noch an Bedeutung und Bekanntheit gewonnen haben. Schloss und Schlossgarten konnten ihren ersten Rang um 5,4 Prozentpunkte ausbauen, der Marktplatz mit Pyramide kann sogar ein Plus um 6,9 Prozentpunkte verzeichnen. Bemerkens-wert ist der Bedeutungsgewinn der Innenstadt mit ihren Ein-kaufsmöglichkeiten um 9,8 Prozentpunkte auf 34,7   %. Einen besonders starken Bedeutungszuwachs um 7,6 Prozentpunkte auf 9,6   % erfahren die Gerichte in der Stadt. Einbußen musste hingegen der Zoologische Stadtgarten hinnehmen, der 2000 von 39,8   % und 2012 noch von 29   % der Regionsbevölke- rung mit ihren auswärtigen Besucherinnen und Besuchern angesteuert würde. TABELLE 4.02 SPONTANE ÄUßERUNGEN ZU KALRSRUHE NACH TEILREGIONEN 1) Befragte insgesamt 2012 Baustellen, Staus, Chaos, Verkehrsprobleme, Umleitungen 29,4% 46,9% 31,0% 21,8% 21,5% 19,1% 30,2% 7,9% Schloss, Schlossgarten, Botanischer Garten 27,6% 27,0% 35,3% 35,4% 19,9% 22,1% 19,8% 7,9% gute Einkaufsmöglichkeiten, Kaiserstraße, ECE-Center 24,4% 18,4% 20,1% 27,2% 25,4% 45,6% 27,0% 28,9% Fächerstadt 14,7% 13,3% 28,8% 4,1% 12,7% 5,9% 5,6% 0,0% Kultur, Museen, Ausgehmöglichkeiten, Gastronomie 12,4% 10,7% 13,0% 12,9% 13,3% 17,6% 9,5% 10,5% viel Grün, Grünflächen, Parks 9,7% 15,3% 9,9% 4,8% 7,2% 8,8% 11,1% 7,9% schöne Stadt, überschaubar, vielseitig 8,6% 10,2% 6,8% 10,9% 6,6% 5,9% 9,5% 18,4% KSC, Sport, Bäder 7,0% 4,1% 9,6% 8,2% 7,7% 5,9% 4,0% 2,6% (eigene) Arbeit, Arbeitsstelle, Ausbildung, Studium, Uni/KIT 6,3% 3,1% 8,0% 4,8% 7,7% 4,4% 7,1% 7,9% Zoo, Stadtgarten 5,2% 3,6% 4,3% 6,8% 6,6% 5,9% 5,6% 5,3% Marktplatz, Pyramide 4,3% 5,6% 3,4% 5,4% 6,6% 1,5% 1,6% 2,6% Großstadt 3,6% 2,0% 4,0% 1,4% 5,0% 5,9% 1,6% 13,2% gutes Verkehrsnetz, guter ÖPNV 3,2% 4,1% 2,8% 1,4% 6,1% 4,4% 1,6% 0,0% angenehmes Arbeiten, Wohnen, Leben 2,8% 2,6% 1,9% 1,4% 2,8% 4,4% 3,2% 13,2% Beamtenstadt 2,7% 4,6% 4,6% 0,0% 2,8% 0,0% 0,0% 0,0% meine Heimatstadt, habe da gewohnt, Familie 2,6% 3,1% 3,1% 2,0% 2,8% 1,5% 1,6% 2,6% laut, schmutzig, langweilig, unattraktiv 2,6% 4,1% 2,5% 1,4% 3,9% 1,5% 1,6% 0,0% Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht 2,3% 4,1% 2,8% 1,4% 1,7% 1,5% 1,6% 0,0% Wirtschaftszentrum, TechnologieRegion 1,2% 0,5% 1,2% 0,7% 2,2% 1,5% 0,8% 2,6% Studentenstadt 1,1% 0,5% 0,9% 0,0% 2,2% 2,9% 1,6% 0,0% Fahrradstadt 1,1% 0,5% 1,9% 0,0% 1,7% 0,0% 1,6% 0,0% schlechte Parkmöglichkeiten, schlechte Erreichbarkeit 1,0% 0,5% 0,9% 0,7% 1,7% 1,5% 1,6% 0,0% sonstige 6,2% 6,1% 4,0% 5,4% 8,3% 7,4% 7,9% 10,5% Befragte mit Antwort 1.079 196 323 147 181 68 126 38 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100 % davon aus... Nord- elsass Wenn Sie Karlsruhe beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein? Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt Südlicher Landkreis Rastatt und Baden-Baden Stadt Landau und VG Landau- Land Übrige Südpfalz AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 45 www.karlsruhe.de Aus TABELLE 4.03 geht hervor, dass Frauen ihren Gästen über-durchschnittlich häu fi g den Zoologischen Stadtgarten (32,9   %) und die Museen der Stadt (22,1   %) zeigen, während Män- ner als besondere Plätze häu fi ger auf die Gerichte (14,5   %) und die Ausgehmöglichkeiten, Nachtleben und Gastronomie (9,1   %) verweisen. Mit steigendem Alter der Befragten wird der Zoologische Stadtgarten zunehmend als besonders sehens-wert angesehen: Während der Zoo nur von 15,3   % der 18- bis unter 30-Jährigen mit auswärtigen Besuchern aufgesucht würde, sind es bei den 60- bis unter 75-Jährigen 35,8   %, bei den noch älteren Befragten sogar 41,4   %. Die 18- bis unter 30-Jährigen präferieren dagegen vor allem die Innenstadt mit ihren Einkaufsmöglichkeiten (44   %) und die Ausgehmöglich- keiten, Nachtleben und Gastronomie (20,7   %). Während die jungen Befragten unter 30 Jahre die Museen nur zu 4,7   % aufsuchen würden, wird das ZKM mit 12,7   % auch in dieser Gruppe als Sehenswürdigkeit empfunden. 1,0% 1,0% 1,1% 1,8% 18,3% 34,7% 0,9% 1,4% 1,6% 4,1% 5,8% 10,1% 8,9% 2,0% 15,8% 11,4% 39,8% 24,9% 78,8% 9,6% 2,4% 4,9% 4,2% 4,0% 84,2% 29,0% 19,2% 12,1% 7,8% 6,9% 1,0% 1,2% 1,7% 3,0% 17,9% 2,1% 1,5% 3,5% 0% 20% 40% 60% 80% 100% sonstige Umgebung, andere Städte Rhein(ufer) Bäder Natur um Karlsruhe Universität, KIT, Campus Grünflächen, Günther-Klotz-Anlage Majolika KSC/Stadion Durlach, einzelne Stadtteile Turmberg Fächergrundriss, Architektur, einzelne Plätze und Gebäude Ausgehmöglichkeiten, Nachtleben, Gastronomie Theater, Konzerte Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht ZKM Marktplatz, Pyramide Museen Zoo/Stadtgarten Innenstadt, Kaiserstraße, ECE, Postgalerie Schloss, Schlossgarten 20002012 ABB. 4.02 BESONDERHEITEN VON KARLSRUHE 2000 UND 2012 1) 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100 %Basis: 1.011 / 1.051 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2000 / 2012 Was würden Sie einem auswärtigen Besucher in der Stadt unbedingt zeigen, wenn er Karlsruhe richtig kennen lernen soll - also we lche Besonderheiten, welche Orte und Plätze? 46 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 4.3 KARLSRUHES VORZÜGE Wie bereits bei den zurückliegenden Befragungen wurde die Regionsbevölkerung gefragt, was ihr in Karlsruhe besonders gut und was weniger gut gefällt. Die Antworten auf diese offen gestellte Frage wurden den Kategorien der zurückliegen-den Befragungen zugeordnet, so dass Zeitvergleiche möglich sind. Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut?ABBILDUNG 4.03 zeigt, dass annähernd die Hälfte der Befrag-ten (45,8   %) die guten Einkaufsmöglichkeiten als Vorzug der Fächerstadt bezeichnen. Damit sind die Einkaufsmöglichkeiten, wie bereits bei den vorherigen Befragungen, die am häu fi g- sten genannte Qualität der Stadt und dies mit deutlich stei-gender Tendenz: Im Jahr 2003 nannte nicht einmal jeder Dritte diesen Punkt. Ein Drittel der Befragten (33,8   %) nennt das Schloss mit Schlosspark und Botanischem Garten, ebenfalls mehr als 2009 (25,9   %). An dritter Stelle folgt das kulturelle Angebot (16,9   %) und an vierter Stelle andere Freizeitangebo- te, insbesondere Gastronomie, Feste und der Weihnachtsmarkt (12,9   %). Als weitere Vorzüge sehen die Befragten den Zoologischen Stadtgarten (12,2   %), die Innenstadt mit ihren Plätzen und dem Fächergrundriss bzw. die Architektur (8,5   %) sowie die Grün fl ächen und Parks (6,8   %). Die Nennung der Innenstadt mit ihren Plätzen und Gebäuden sowie der Fächerstadt ist im Vergleich mit 2009 (26,6   %) besonders stark rückläu fi g auf jetzt nur noch 8,5   %, was vermutlich auf die Baustellensituati- on zurückzuführen ist. Die Stadtgröße („übersichtlich, alles vor Ort, kurze Wege“) emp fi nden 5,7   % der Befragten als angenehm, 5   % bewerten Karlsruhe einfach als „schöne Stadt“. Ein Anteil von 6,7   % hat diese Frage mit „nichts/weiß nicht“ oder gar nicht beant-wortet. Alle weiteren Qualitäten wurden von jeweils weniger als 5   % der Befragten genannt und sind ebenfalls der ABBIL- DUNG 4.03 zu entnehmen. TABELLE 4.03 BESONDERHEITEN VON KARLSRUHE NACH ALTER UND GESCHLECHT 1) Befragte insgesamt Männer Frauen 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2012 Jahre Jahre Jahre Jahre älter Schloss, Schlossgarten 84,2% 83,6% 84,7% 80,7% 86,6% 81,7% 87,9% 79,3% Innenstadt, Kaiserstraße, ECE, Postgalerie 34,7% 34,1% 35,3% 44,0% 28,9% 37,0% 33,0% 31,0% Zoo/Stadtgarten 29,0% 24,6% 32,9% 15,3% 27,2% 28,6% 35,8% 41,4% Museen 19,2% 16,0% 22,1% 4,7% 19,7% 21,4% 23,8% 20,7% Marktplatz, Pyramide 18,3% 20,0% 16,7% 26,7% 18,8% 14,3% 17,4% 20,7% ZKM 12,1% 12,3% 11,9% 12,7% 11,3% 14,3% 11,0% 6,9% Bundesgerichtshof, Bundesverfassungsgericht 9,6% 14,5% 5,2% 10,7% 8,8% 9,0% 11,7% 3,4% Theater, Konzerte 7,8% 7,3% 8,3% 4,7% 4,6% 6,8% 12,4% 12,1% Ausgehmöglichkeiten, Nachtleben, Gastronomie 6,9% 9,1% 5,0% 20,7% 6,7% 4,7% 3,5% 1,7% Fächergrundriss, Architektur, einzelne Plätze und Gebäude 4,9% 5,9% 4,1% 2,7% 3,3% 5,3% 6,4% 8,6% Turmberg 4,2% 4,2% 4,1% 2,0% 4,2% 4,3% 5,0% 5,2% Durlach, einzelne Stadtteile 4,0% 4,0% 4,0% 4,0% 3,8% 4,3% 4,6% --- KSC/Stadion 3,0% 4,8% 1,4% 6,7% 2,9% 2,8% 1,4% 3,4% Majolika 1,8% 1,8% 1,8% 0,7% 2,5% 1,6% 2,1% 1,7% Grünflächen, Günther-Klotz-Anlage 1,7% 1,6% 1,8% --- 3,3% 1,9% 1,4% --- Universität, KIT, Campus 1,2% 2,2% 0,4% 3,3% 0,4% 0,9% 1,1% 1,7% Natur um Karlsruhe 1,1% 0,8% 1,4% --- 0,4% 1,6% 2,1% --- Bäder 1,0% 1,2% 0,9% 0,7% 1,3% 1,2% 0,7% 1,7% Rhein(ufer) 1,0% 1,2% 0,7% --- 1,7% 1,6% 0,4% --- Umgebung, andere Städte 1,0% 1,2% 0,7% 1,3% 0,4% 0,6% 1,1% 3,4% sonstige 2,4% 2,4% 2,3% 2,0% 0,4% 3,4% 3,2% 1,7% Befragte mit Antwort 1.051 495 556 150 239 322 282 58 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100 % Was würden Sie einem auswärtigen Besucher in der Stadt unbedingt zeigen, wenn er Karlsruhe richtig kennen lernen soll - also welche Besonderheiten, welche Orte und Plätze? davon davon im Alter von ... AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 47 6,7% 1,3% 2,4% 5,0% 33,8% 45,8% 4,5% 6,8% 12,9% 16,9% 0,3% 0,3% 0,2% 0,7% 1,3% 1,8% 3,5% 3,7% 5,7% 8,5% 12,2% 0,9% 0,8% 0,3% 1,3% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Sonstiges fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe Radmöglichkeiten, Radnetz Gerichte, Stadt des Rechts kinderfreundlich, Spielplätze schöne Umgebung, Lage, Landschaft Heimatstadt, persönliche Bindung Verkehrsanbindung, Erreichbarkeit mit dem Auto, Parkplätze Infrastruktur, Ärzte, Banken etc. Uni, Studentenstadt, Schulen zentrale Lage, gut erreichbar diverse Stadtteile die Menschen, die Mentalität, nette Leute, Vielfalt an Menschen gute Stadtbahnverbindung, öffentliche Verkehrsmittel KSC, Stadion, Bäder, Sport Flair, angenehme, saubere Stadt schöne Stadt gute Stadtgröße, übersichtlich, alles vor Ort, kurze Wege viel Grün, Grünflächen, Parks Innenstadt, Plätze, Fächerstadt, Gebäude Zoo, Stadtgarten Freizeitangebote, Gastronomie, Feste, Weihnachtsmarkt kulturelles Angebot (Kinos, Museen, Messen, ZKM, Theater...) Schloss, Schlosspark gute Einkaufsmöglichkeiten, Ettlinger Tor, Kaiserstraße 200320092012 ABB. 4.03 KARLSRUHES VORZÜGE AUS SICHT DER REGION 2003, 2009, 2012 1) Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen mehr als 100%.Basis: 1.060 / 1.108 / 1.100 Befragte, Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2003 / 2009 / 2012 48 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 4.4 KARLSRUHES NACHTEILEEbenso wichtig wie die Vorzüge des Oberzentrums sind auch die negativen Aspekte, bieten sie doch Ansatzpunkte für Ver-besserungen. Was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut?Es überrascht nicht, dass mit Abstand die meisten Befragten die Baustellen und die damit verbundenen Verkehrsbehinde-rungen bemängeln (vgl. ABBILDUNG 4.04): Fast zwei Drittel (63,3   %) der Befragten emp fi nden die Baustellen- und Ver- kehrssituation als problematisch. Bei der letzten Umfrage vor Baubeginn der Kombilösung im Jahre 2009 waren Baustellen und Verkehrsprobleme nur für 15,1   % ein Thema, damals wurde in dem Zusammenhang häu fi g die Rheinbrücke ge- nannt. Demgegenüber ist der Anteil derer, denen bei der Frage nach Karlsruher Nachteilen nichts einfällt bzw. die keine Angabe machen, von 39,7   % (2009) auf 17,8   % (2012) deut- lich gesunken. „Zu wenig Parkplätze bzw. zu hohe Parkgebühren“ emp fi nden 10,6   % als Manko, geringfügig mehr als noch 2009 (9,9   %). An „Hektik, Schmutz, zu viele Menschen“ stören sich 5,5   % der Befragten. „Schlechte ÖPNV-Verbindungen, Verspätungen, zu hohe Fahrpreise“ beklagen 5,4   %. Auch hier dürfte die Steigerung gegenüber 2009 (2,3   %) auf die Baustellen zurück- zuführen sein. Weitere – allerdings an Bedeutung verlierende – Kritikpunkte sind schlechte Einkaufsmöglichkeiten (4,5   %), die Straßenbahn in der Innenstadt (3,5   %) sowie mangelndes Flair der Stadt (3,3   %). Alle weiteren Aspekte wurden von weniger als drei Prozent der Befragten genannt. TABELLE 4.04 zeigt, dass die Baustellensituation überdurch-schnittlich häu fi g von der Altersgruppe der unter 30-Jährigen bemängelt wird (72   %), während mit zunehmendem Alter der Anteil der Baustellenkritiker rückläu fi g ist. Das Thema Parken und Parkgebühren ist besonders für die 30- bis 45-Jährigen relevant (14,1   %). Die regionale Differenzierung (TABELLE 4.05) macht deutlich, dass die Baustellen in hohem Maße von Befragten im Nachbarschaftsverband (77,7   %) und im sonsti- gen Landkreis Karlsruhe (74,9   %) bemängelt werden. Auch die Kritik am ÖPNV kommt vorrangig aus diesem Bereich. Darüber hinaus stören sich häu fi ge Besucherinnen und Besu- cher eher an den Baustellen als seltenere Gäste: 78,8   % der Befragten, die täglich oder mehrmals pro Woche nach Karlsru-he kommen, emp fi nden die Baustellen- und Verkehrssituation als störend, während dieser Anteil bei Befragten, die seltener als einmal pro Monat kommen, bei 52,6   % liegt. Ein ähnlicher Zusammenhang besteht auch beim Kritikpunkt ÖPNV: Häu fi ge Besucherinnen und Besucher bemängeln eher schlechte Ver-bindungen, Verspätungen oder die Fahrpreise. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 49 1,3% 0,4% 0,5% 1,5%1,5% 2,0% 5,4% 10,6% 63,3% 17,8% 0,4% 0,4% 0,9% 1,4% 2,7% 3,3% 3,5% 4,5% 5,5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Sonstiges fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe Wohnungssituation, Mietpreise Unzufriedenheit mit Entscheidungen der Politik Bau der U-Strab (nicht erwünscht) Bahnhof, Bahnhofsvorplatz KSC, Stadionumbau zu wenig Grün, zu wenig Ruhezonen wenig Freizeit-, Ausgehmöglichkeiten, kulturelles Angebot unsicher, komisches Publikum unfreundliche Menschen, unpersönlich Innenstadt, Fußgängerzone, allgemein keine schöne Stadt, wenig Flair Straßenbahn stört in der Innenstadt, ist gefährlich Einkaufsmöglichkeiten schlecht, keine Fachgeschäfte, zu viele Ketten schlechte ÖPNV-Verbindung, Verspätungen, Fahrpreise Hektik/Stress/Schmutz, zu viele Menschen zu wenig Parkplätze, hohe Parkgebühren Baustellen, Umleitungen, Verkehrssituation, Stau 200320092012 ABB. 4.04 KARLSRUHES NACHTEILE AUS SICHT DER REGION 2003, 2009, 2012 1) Was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%.Basis: 1.060 / 1.108 1.100 Befragte, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2003 / 2009 / 2012 50 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION TABELLE 4.04 KARLSRUHES NACHTEILE AUS SICHT DER REGIONSBEVÖLKERUNG 1) Männer Frauen 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2009 2012 Jahre Jahre Jahre Jahre älter Baustellen, Umleitungen, Verkehrssituation, Stau 15,1% 63,3% 60,1% 66,1% 72,0% 66,5% 63,5% 58,8% 48,4% zu wenig Parkplätze, hohe Parkgebühren 9,9% 10,6% 12,2% 9,2% 10,8% 14,1% 11,6% 8,5% 1,6% Hektik/Stress/Schmutz, zu viele Menschen 8,1% 5,5% 5,0% 5,8% 6,4% 4,4% 4,2% 6,5% 9,4% schlechte ÖPNV-Verbindung, Verspätungen, Fahrpreise 2,3% 5,4% 5,4% 5,3% 10,8% 6,0% 4,7% 2,7% 4,7% Einkaufsmöglichkeiten schlecht, zu viele Ketten 6,0% 4,5% 3,1% 5,7% 1,9% 3,2% 5,3% 6,1% 3,1% Straßenbahn stört in der Innenstadt, ist gefährlich 9,2% 3,5% 3,1% 3,9% 0,6% 4,0% 3,3% 5,8% --- keine schöne Stadt, wenig Flair 5,4% 3,3% 3,3% 3,3% 0,6% 4,4% 4,2% 3,1% 1,6% Innenstadt, Fußgängerzone allgemein 6,3% 2,7% 1,6% 3,8% 1,9% 2,0% 3,9% 2,4% 3,1% unfreundliche Menschen, unpersönlich 2,1% 2,0% 2,3% 1,7% 1,9% 0,4% 1,5% 3,4% 4,7% unsicher, komisches Publikum 2,0% 1,5% 1,9% 1,2% 5,7% 0,8% 0,6% 1,4% --- Freizeit-, Ausgehmöglichkeiten, kulturelles Angebot 1,8% 1,5% 1,9% 1,2% 2,5% 0,8% 2,4% 1,0% --- zu wenig Grün, zu wenig Ruhezonen --- 1,4% 1,6% 1,2% 1,3% 1,2% 0,3% 2,7% 1,6% KSC, Stadionumbau 1,6% 0,9% 1,4% 0,5% 0,6% 0,4% 1,5% 1,0% --- Bahnhof, Bahnhofsvorplatz --- 0,5% 0,8% 0,3% --- --- 0,3% 1,7% --- Bau der U-Strab (nicht erwünscht) 1,8% 0,4% 0,4% 0,3% --- 0,4% 0,6% --- 1,6% Unzufriedenheit mit Entscheidungen der Politik 1,1% 0,4% 0,6% 0,2% --- 0,4% 0,3% 0,3% 1,6% Wohnungssituation, Mietpreise --- 0,4% 0,4% 0,3% 0,6% 0,4% 0,3% 0,3% --- fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe 39,7% 17,8% 19,4% 16,4% 15,3% 17,7% 13,9% 20,7% 31,3% Sonstiges 3,4% 1,3% 1,2% 1,4% 0,6% 1,6% 1,5% 1,4% --- Befragte mit Antwort 1.108 1.100 516 584 157 248 337 294 64 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. davon im Alter von ... Und was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut? davon Befragte insgesamt TABELLE 4.05 KARLSRUHES NACHTEILE NACH TEILRÄUMEN DER REGION 1) Befragte insgesamt 2012 Baustellen, Umleitungen, Verkehr, Stau 63,3% 77,7% 74,9% 64,6% 48,4% 30,4% 55,7% 40,0% zu wenig Parkplätze, hohe Parkgebühren 10,6% 9,4% 11,0% 12,2% 9,2% 20,3% 8,4% 5,0% Hektik/Schmutz, zu viele Menschen 5,5% 7,9% 4,3% 4,1% 7,1% 2,9% 5,3% 5,0% ÖPNV-Verbindung, Verspätungen, Preise 5,4% 9,9% 8,6% 1,4% 2,2% 4,3% 0,8% 2,5% Einkaufsmöglichkeiten schlecht 4,5% 7,9% 3,1% 4,1% 3,3% 2,9% 6,9% --- Straßenbahn in der Innenstadt 3,5% 3,5% 4,9% 2,7% 2,7% 5,8% 2,3% --- keine schöne Stadt, wenig Flair 3,3% 5,0% 3,1% 0,7% 3,8% 1,4% 3,1% 7,5% Innenstadt, Fußgängerzone allgemein 2,7% 3,5% 1,2% 2,0% 3,8% 2,9% 4,6% 2,5% unfreundliche Menschen, unpersönlich 2,0% 2,0% 1,8% 0,7% 2,2% 1,4% 3,8% 2,5% unsicher, komisches Publikum 1,5% 2,0% 2,8% 0,7% 1,1% --- 0,8% --- Freizeit-, Ausgehmöglichkeiten, Kultur 1,5% 1,0% 3,7% --- 1,1% 1,4% 0,0% --- zu wenig Grün, zu wenig Ruhezonen 1,4% 2,0% 2,4% --- 1,1% 1,4% 0,0% --- KSC, Stadionumbau 0,9% 1,0% 0,6% 0,7% 1,6% 1,4% 0,8% --- Bahnhof, Bahnhofsvorplatz 0,5% 1,0% 0,3% 1,4% 0,5% --- --- --- Bau der U-Strab (nicht erwünscht) 0,4% 0,5% 0,3% 0,7% 0,5% --- --- --- Unzufriedenheit mit Entsch. der Politik 0,4% 1,0% 0,3% --- --- --- 0,8% --- Wohnungssituation, Mietpreise 0,4% --- --- 0,7% 0,5% 1,4% --- 2,5% fällt mir nichts ein, nichts, keine Angabe 17,8% 5,9% 12,8% 12,9% 26,6% 34,8% 26,7% 37,5% Sonstiges 1,3% 1,5% 0,9% 2,0% 1,1% 4,3% --- --- Befragte mit Antwort 1.100 202 327 147 184 69 131 40 ___ 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. Und was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut? davon aus ... Gemeinden des Nachbar- schafts- verbands Übrige Südpfalz Nord- elsass Übriger LK Karlsruhe Remchingen, Bad Herrenalb Nördlicher Landkreis Rastatt Südlicher Landkreis Rastatt u. Baden-Baden Stadt Landau u. Verbands- gem. Landau- Land AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 51 www.karlsruhe.de 4.5 BEURTEILUNG DER ATTRAK- TIVITÄT ALS GROSSSTADT Im Folgenden geht es um die Attraktivität von Karlsruhe als Großstadt insgesamt. Diese Frage wurde zuletzt im Jahr 2003 gestellt. Ergebnisse von 2006 und 2009 liegen daher nicht vor. Ist Karlsruhe für Sie eine attraktive Großstadt, oder fehlt da aus Ihrer Sicht insgesamt noch etwas?Die Antworten verteilen sich auf die Kategorien „ja, ist aus meiner Sicht attraktiv“, „teils-teils“, „nein, keine attraktive Großstadt, es fehlt noch etwas“, „sehe Karlsruhe nicht als Großstadt“ und „kenne Karlsruhe kaum“. ABBILDUNG 4.05 zeigt, dass Karlsruhe für 71,1   % der Befragten eine attraktive Großstadt ist. 12,4   % stufen Karlsruhe nur teilweise als attrak- tiv ein, 11,1   % sehen Karlsruhe nicht als attraktive Großstadt, da noch etwas fehle. Für 4,7   % gehört Karlsruhe gar nicht in die Kategorie der Großstädte. Gegenüber der Befragung 2003 hat sich der Anteil der Positivantworten von 74,6   % auf 71,1   % leicht verringert, während deutlich mehr Befragte (12,4   %) dem Oberzentrum eine eingeschränkte Attraktivität (teils-teils) attestieren als 2003 (6,7   %). Überdurchschnittlich positiv wird die Fächerstadt von Befrag-ten zwischen 18 und 30 Jahren gesehen (vgl. TABELLE 4.06): Vier von fünf jungen Erwachsenen (80   %) beurteilen Karlsruhe als attraktive Großstadt, während diese Einschätzung in der Altersgruppe von 45 bis unter 60 Jahren von 61,3   % geteilt wird. In dieser Altersgruppe von 45 bis unter 60 Jahren ist der Anteil der Kritiker, die Karlsruhe nicht als attraktive Großstadt sehen, mit 17,5   % überdurchschnittlich hoch. Eine Diffe- renzierung nach dem Einkommen zeigt darüber hinaus, dass Befragte mit höherem Haushaltseinkommen Karlsruhes At- 12,4% 6,3% 8,5% 23,5% 4,7% 0,7% 71,1% 11,1% 6,5% 2,2% 74,6% 6,7% 10,0% 1,8% 59,9% 0% 20% 40% 60% 80% kenne Karlsruhe kaum sehe Karlsruhe nicht als Großstadt nein, keine attraktive Großstadt, es fehlt noch etwas teils-teils ja, ist aus meiner Sicht attraktiv 200020032012 ABB. 4.05 ATTRAKTIVITÄT VON KARLSRUHE ALS ABB. 4.05 GROSSSTADT Basis: 1.056 / 1.023 / 1.074 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 2006 / 2009 / 2012 Ist Karlsruhe für Sie eine attraktive Großstadt, oder fehlt da aus Ihrer Sicht insgesamt noch etwas? traktivität als Großstadt deutlich zurückhaltender einschätzen, als weniger Wohlhabende. Bezieher höherer Einkommen sind eher der Meinung, Karlsruhe fehle noch etwas zu einer attrak-tiven Großstadt bzw. Karlsruhe sei gar keine Großstadt. TABELLE 4.06 KARLSRUHES ATTRAKTIVITÄT ALS GROSSSTADT Männer Frauen 18 bis 30 bis 45 bis 60 bis 75 Jahre unter 30 unter 45 unter 60 unter 75 und 2003 2012 Jahre Jahre Jahre Jahre älter ja, ist aus meiner Sicht attraktiv 74,6% 71,1% 72,7% 69,7% 80,0% 72,3% 61,3% 76,8% 70,5% teils-teils 6,7% 12,4% 10,5% 14,1% 10,3% 12,8% 14,2% 10,2% 16,4% nein, keine attraktive Großstadt, es fehlt noch etwas 10,0% 11,1% 10,7% 11,4% 5,8% 9,5% 17,5% 9,1% 4,9% sehe Karlsruhe nicht als Großstadt 6,5% 4,7% 5,5% 3,9% 3,2% 4,1% 6,3% 3,2% 8,2% kenne Karlsruhe kaum 2,2% 0,7% 0,6% 0,9% 0,6% 1,2% 0,6% 0,7% --- Befragte mit Antwort 1.023 1.074 506 568 155 242 331 285 61 davon im Alter von ... Ist Karlsruhe für Sie eine attraktive Großstadt, oder fehlt da aus Ihrer Sicht insgesamt noch etwas? davon Befragte insgesamt 52 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Die Befragten, welche die Frage nach der Attraktivität Karlsru-hes als Großstadt mit „teils-teils“, „nein“ oder „sehe Karlsru-he nicht als Großstadt“ beantwortet haben, wurden vertiefend gefragt, wo sie De fi zite sehen. Was fehlt aus Ihrer Sicht, was muss noch geboten werden, da-mit Karlsruhe eine attraktive Großstadt wird?Von den 302 Befragten, die Karlsruhe nicht uneingeschränkt als attraktive Großstadt einstufen, haben 252 zum Teil meh-rere Vorschläge gemacht, wie nach ihrer Einschätzung die Attraktivität weiter erhöht werden könnte. Knapp ein Drittel (31,3   %) dieser Personen vermisst „Flair/Atmosphäre, ruhige- re Plätze“ (ABBILDUNG 4.06). Dieser Aspekt wurde deutlich häu fi ger genannt als bei den letzten Umfragen 2003 (18,8   %) und 2000 (8,9   %), in denen diese Frage gestellt wurde. 16,3   % sehen Karlsruhe aufgrund seiner Größe nicht als Groß- stadt („zu klein, provinziell, zu wenig Einwohner“), wobei das von einigen durchaus positiv gesehen wird („soll so bleiben“, „Provinz, aber gemütlich“, „Charme“). An dritter Stelle folgt mit 13,9   % der Wunsch nach besseren Einkaufsmöglichkeiten und attraktiveren Geschäften. Mehr Kultur, mehr Veranstal-tungen fehlen 11,5   % dieser Befragten, um Karlsruhe als Großstadt attraktiver zu machen. Die Erweiterung des Kultur-angebotes, die im Jahr 2000 noch einem Drittel der Befragten (35,3   %) ein Anliegen war, hat seitdem deutlich an Bedeutung verloren. Weitere Vorschläge sind mehr (Straßen-)Cafés und gehobene Gastronomie-Angebote (7,9   %), eine allgemein attraktivere Fußgängerzone bzw. Innenstadt (7,5   %), mehr Grün (7,1   %) und ein Ende der Baustellen (6,3   %). Darüber hinaus vermis- sen 5,2   % mehr schöne Architektur, historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten. Ebenfalls 5,2   % der Befragten geben an, Karlsruhe sei ihnen zu groß, zu laut oder zu hektisch bzw. sie mögen generell keine Großstädte. Die weiteren Anregungen wurden von jeweils weniger als 5   % der Befragten genannt (vgl. ABBILDUNG 4.06). AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 53 2,8% 3,2% 4,4% 4,8% 5,2%5,2% 7,1% 7,5% 1,9% 1,0% 4,8% 3,1% 14,9% 24,5% 3,1% 3,6% 1,6% 2,8% 6,3% 7,9% 11,5% 13,9% 16,3% 31,3% 2,0% 1,6% 1,2% 3,1% 3,8% 14,9% 12,5% 18,8% 16,8% 4,3% 0,8% 2,3% 4,7% 2,7% 8,9% 5,0% 35,3% 12,0% 9,7% 7,4% 0% 10% 20% 30% 40% Sonstiges verbesserte Parksituation, günstigere Parkgebühren bessere ÖPNV-Verbindungen mehr Sicherheit, weniger komische Leute mehr Sauberkeit mehr junge Leute, frischer, jünger zu viele Straßenbahnen in der Fußgängerzone bessere Verkehrsregelung, weniger Stau / Verkehr besserer KSC, Stadion(umbau) Mentalität, offenere und freundlichere Menschen zu groß/laut/hektisch, mag Großstädte nicht Architektur, (historische) Gebäude, Sehenswürdigkeiten Baustellen beenden mehr Grün attraktivere Fußgängerzone, Innenstadt mehr (Straßen)Cafés, bessere Gastronomie mehr Kultur, mehr Veranstaltungen, Leben attraktivere Geschäfte, bessere Einkaufsmöglichkeiten zu klein, keine Großstadt mehr Flair/Atmosphäre, ruhigere Plätze 200020032012 ABB. 4.06 VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE FÜR KARLSRUHE ALS ATTRAKTIVE GROSSSTADT 2000, 2003, 2012 Was fehlt aus Ihrer Sicht, was muss noch geboten werden, damit Karlsruhe eine attraktive Großstadt wird? Basis: 258 / 208 / 252 Befragte mit AntwortStadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Regionsumfrage 200 / 2003 / 2012 54 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Interviewnummer: Attraktivität der Stadt Karlsruhe aus Sicht der Region 2012 Guten Tag, mein Name ist......................... im Auftrag der Stadt Karlsruhe führt das Karlsruher Institut für Marktforschung eine telefoni-sche Umfrage zur Attraktivität der Stadt Karlsruhe aus Sicht der Region durch. Ich möchte Ihnen hierzu einige Fragen stellen. Die Befragung ist völlig anonym. Gebietsnummer: 1. Wenn Sie Karlsruhe beschreiben sollen, was fällt Ihnen da spontan ein ? _______________________________________________________________ 2. Wie häufig fahren Sie nach Karlsruhe ? täglich oder mehrmals pro Woche 1 einmal pro Woche 2 zwei- bis dreimal pro Monat 3 einmal im Monat 4 weniger als einmal im Monat 5 nie 6 keine Antwort 9 3. Welches Verkehrsmittel benutzen Sie dabei in der Regel ? Maximal 2 Nennungen Pkw als Selbstfahrer 1 1 weiter mit 4 Pkw als Mitfahrer 2 2 weiter mit 4 Öffentlicher Verkehr (Straß enbahn/Stadtbahn/Eisenbahn/Bus) 3 3 weiter mit 3a Mofa/Moped/Motorrad 4 4 weiter mit 4 Fahrrad 5 5 weiter mit 4 zu Fuß 6 6 weiter mit 4 keine Antwort 9 9 weiter mit 4 3a. Wie zufrieden sind Sie mit den Öffentlichen Verkehrsverbindungen nach Karlsruhe ? sehr zufrieden 1 zufrieden 2 teils teils 3 wenig zufrieden 4 gar nicht zufrieden 5 keine Antwort 9 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 55 4. Mit wem fahren Sie in der Regel nach Karlsruhe ? Maximal 2 Nennungen alleine 1 1 mit Kollegen 2 2 mit Freunden 3 3 mit dem Partner 4 4 mit der Familie 5 5 keine Antwort 9 9 5. Was gefällt Ihnen an Karlsruhe besonders gut ? ____________________________________________________ 6. Und was gefällt Ihnen an Karlsruhe weniger gut ? ____________________________________________________ 7. Was würden Sie einem auswärtigen Besucher in der Stadt unbedingt zeigen, wenn er Karlsruhe richtig kennen lernen soll - also welche Besonderheiten, welche Orte oder Plätze ? ____________________________________________________ ____________________________________________________ 8. Denken Sie einmal daran, was Sie im Laufe eines Jahres bei einem Besuch in Karlsruhe so alles unternehmen oder erledigen. Sagen Sie mir bei den folgenden Dingen jeweils einfach „ja“ oder „nein“, ob das auf Sie zutrifft ? Vorlesen - Ankreuzen ja nein 1 arbeite in Karlsruhe 2 gehe in Karlsruhe zur Berufsausbil dung/Lehre/Schule/Hochschule 3 Einkaufen in der Fußgängerzone 4 Einkaufen im Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center) 5 Einkaufen in Fachmärkten oder Supermärkten außerhalb der Innenstadt 6 Essen gehen 7 Besuch von Schloss/Schlossgarten 8 Besuch Zoo/Stadtgarten 9 Behördengänge 10 Aufsuchen von Krankenhäusern, Ärzten, Fachärzten 11 Aufsuchen von Anwälten, Steuerberatern, Banken, Bausparkassen 12 Besuch von Sportveranstaltungen (KSC, Basketball, Stadtmarathon, Radsportveranstaltungen, Leichtathletik-Meeting o.ä.) 13 Besuch des Europabades 14 Besuch anderer Frei- oder Hallenbäder 15 Besuch anderer Sporteinrichtungen (Tenni s-/Squash-Anlage, Fitnesscenter etc.) 16 Besuch von Diskotheken, Clubs, Tanzlokalen, Kneipen 17 Besuch von Messen (Offerta, Giardina, INVENTA, HOGAKA, ART-Karlsruhe usw.) 18 Besuch der Weihnachtsstadt Karlsruhe (z.B. Christkindlesmarkt, Eislaufen) 19 Besuch von Events auf dem Marktplatz (Stadtfest, Brigandefeschd usw.) 20 Besuch der Karlsruher Mess‘ 21 Besuch des ZKM - Museum / Städtische Galerie 22 Besuch von Museen und Ausstellungen 23 Besuch des Filmpalasts am ZKM 24 Besuch eines Kinos in der Innenstadt oder einer Filmveranstaltung 25 Besuch von Theaterveranstaltu ngen, Konzerten, Musikveranstaltungen 26 Besuch von Veranstaltungen im Tollhaus, Tempel, Sandkorntheater usw. 27 Besuch des Open-Air-Konzerts „Das Fest“ 28 andere Einrichtungen _____________________________________ 99 keine Antwort 56 | TITEL DER BROSCHÜRE 9. Wie informieren Sie sich meistens über kulturelle Veranstaltungen in Karlsruhe ? NICHT VORLESEN ! - Mehrfachnennungen möglich Tageszeitung 1 Wochenblätter (Wochenblatt/ Kurier) 2 Sonntagszeitungen (BNN - Der Sonntag/Boulevard Baden) 3 Klappe auf 4 Service- und Veranstaltungskalender der CIK 5 Rundfunk 6 Plakate 7 Internet 8 Mund-zu-Mund-Propaganda 9 anderes Medium, nämlich ... ______________________ 10 keine Antwort 99 10. Wenn Sie zum Einkaufen in die Karlsruher Innenstadt kommen, wohin gehen Sie da in aller Regel – in die Fußgängerzone Kaiserstraße oder ins Einkaufszentrum Ettlinger Tor (ECE-Center) ? Fußgängerzone Kaiserstraße 1 Einkaufszentrum Ettlinger Tor 2 beides 3 woanders hin 4 keine Antwort 9 11. Entspricht die Karlsruher Innenstadt Ihren Vorstellungen von einem attraktiven Stadt- zentrum, oder gibt es da noch Dinge, die fehlen oder verbessert werden müssten ? entspricht den Vorstellungen 1 weiter mit 12 es fehlt einiges, Verbesserungen nötig 2 mit 11a keine Antwort 9 mit 12 11.a Sie haben gesagt, es sind Verbesserungen nötig. An was denken Sie dabei vor allem ? Bitte Stichworte notieren ________________________________________________________________ ________________________________________________________________ Wieder an alle ! 12. Wenn Sie an den Einzelhandel in der Karlsruher Innenstadt denken, fallen Ihnen da Branchen oder Angebote ein, die Sie vermissen ? ________________________________________________________________ ________________________________________________________________ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 57 13. Der Karlsruher City-Einzelhandel wirbt mit verschiedenen Aktionen für seine Angebote. Welche der folgenden Aktionen kennen Sie ? Vorlesen Bonus-Münze „KARLSRUHER“ 1 Gewinnspiel - Wunschlos in Karlsruhe 2 Karlsruher Geschenkgutschein 3 kenne keine der genannten 4 keine Antwort 9 14. Sagen Sie mir doch bitte, wie Sie die folgenden Dinge in der Karlsruher Innenstadt be- werten. Verteilen Sie dazu Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Vorlesen - Schulnoten eintragen (weiß nicht - 9) 1 Warenangebot 2 Beratung durch Verkaufspersonal 3 Gestaltung der Geschäfte 4 Service der Geschäfte rund ums Ein kaufen (z.B. Geschenkgutscheine, Kinder- betreuung, Bonus-Münze „KARLSRUHER“) 5 Ausstattung mit Cafes, Restaurants 6 Öffentliche Sicherheit auf den Straßen und Plätzen der Innenstadt 7 Erreichbarkeit mit Straßenbahn und Bus 8 Erreichbarkeit mit dem Auto 9 Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen 10 Gestaltung der Verbindungswege und Passagen 11 Ruhezonen, Sitzmöglichkeiten, Treffpunkte im Freien 12 Ausgestaltung der Fußgängerzone 13 Gesamteindruck der Straßen, Plätze und Gebäude 15. Gibt es eine andere Stadt/Städte, die Sie regelmäßig aufsuchen, um irgendwelche Erle- digungen dort zu machen oder um sich dort aufzuhalten ? Stadt 1 ______________________________ ohne Nennung weiter mit 16 Stadt 2_______________________________ Stadt 3_______________________________ 15.a ... und warum suchen Sie Stadt 1 auf ?_______________________ ... und warum suchen Sie Stadt 2 auf ?_______________________ ... und warum suchen Sie Stadt 3 auf ?_______________________ Wieder an alle ! 16. Durch die Tieferlegung der Straßenbahn in der Karlsruher Innenstadt sind mehrere große Baustellen entstanden. Wie stark wird dadurch aus Ihrer Sicht das Einkaufen und Flanieren in der City behindert ? Vorlesen sehr stark 1 stark 2 teils teils 3 wenig 4 gar nicht 5 keine Antwort 9 58 | TITEL DER BROSCHÜRE 17. Haben Sie aufgrund der Baustellen Ihr Einkaufsverhalten in der Karlsruher Innenstadt geändert ? ja 1 weiter mit 17.a nein 2 r mit 1 8 keine Antwort 9 r mit 1 8 17.a Wie haben Sie Ihr Einkaufsverhalten aufgrund der Baustellen geändert ? NICHT VORLESEN ! - Mehrfachnennungen möglich kaufe seltener/weniger in der Innenstadt ein 1 kaufe in Läden ein, die nicht an ei ner Baustelle liegen 2 kaufe mehr im Einkaufszentrum Ettlinger Tor ein 3 meide die Fußgängerzone/ Innenstadt 4 kaufe mehr in anderen Städten ein 5 kaufe mehr über Internet ein 6 Andere Änderungen ______________________________ 7 keine Antwort 9 Wieder an alle ! 18. Ist Karlsruhe für Sie eine attraktive Großstadt, oder fehlt da aus Ihrer Sicht insgesamt noch etwas ? ja, ist aus meiner Sicht attraktiv 1 weiter mit S1 teils-teils 2 weiter mit 18.a nein, keine attraktive Großstadt, es fehlt noch etwas 3 weiter mit 18.a sehe Karlsruhe nicht als Großstadt 4 weiter mit 18.a kenne Karlsruhe kaum 5 weiter mit S1 keine Antwort 9 weiter mit S1 18.a Was fehlt aus Ihrer Sicht, was muss noch geboten werden, damit Karlsruhe eine attraktive Großstadt wird ? ___________________________ Demografie Abschließend noch einige Angaben für die Statistik S1 Geschlecht der/des Befragten männlich 1 weiblich 2 S2 Wie alt sind Sie? Alter in Jahren: ____________ S3 Wie viele Personen leben in Ihrem Haushalt - Sie selbst eingeschlossen? Haushalt mit ____________ Person/-en Wenn bei S3 mehr als 1 Person im Haushalt: S4 Wie viele Kinder unter 18 Jahre leben in Ihrem Haushalt ? _______ Kind(er) Teilhaushalte von Wohngemeinschaften werden als Einzelhaushalte betrachtet ! keine Antwort=9 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 59 6 S5 Sind Sie ... Vorlesen - nur eine Antwort ganztags berufstätig 1 Teilzeitbeschäftigt, geringfügig bzw. stundenweise beschäftigt 2 Schüler(in)/Student(in), Berufsausbildung (auch: Lehre, Wehrdienst, Zivildienst) 3 Arbeitslos 4 Rentner(in)/Pensionär(in) 5 Hausfrau/Hausmann 6 keine Antwort 9 S6 Welche berufliche Ausbildung/letzten Abschluss haben Sie absolviert ? Vorlesen - nur höchsten Abschluss ! noch in der Berufsausbildung 11 noch Schüler/Student 12 kein beruflicher Ausbildungsabschluss 13 angelernt mit Abschluss 14 Lehre mit Abschluss 15 Berufsfachschulabschluss 16 Berufsakademie 17 Fachhochschulabschluss 18 Hochschulabschluss 19 sonstiger Abschluss 20 keine Antwort 99 S7 Wenn Sie einmal alles zusammen rechnen, was alle Personen in Ihrem Haushalt zusam- men an Einkommen haben, wie hoch ist dann das Nettoeinkommen nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung, über das der Haushalt insgesamt monatlich verfügt ? 1 - 6 Vorlesen bis 750 € 1 750 € bis unter1.500 € 2 1.500 € bis unter 2.250 € 3 2.250 € bis unter 3.000 € 4 3.000 € bis unter 4.000 € 5 4.000 € und mehr 6 keine Antwort 9 nicht vorlesen Wir haben keine weiteren Fragen mehr und danken Ihnen für Ihre freundliche Mitarbeit ! Interviewnummer: Gebietsnummer: Interviewernummer: Wohngemeinschaften hier nicht zusammenfassen, son-dern nur Einkommen des/der einzelnen Befragten erfassen! 60 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION KARLSRUHER BEITRÄGE ZUR STADTENTWICKLUNG:Heft 5 - 1997 Regional-Monitoring: Umfrage in der Region Heft 5a - 1997 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger Heft 6 - 1998 Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karls ru he 1997 Heft 7 - 1999 Das Sicherheitsemp fi nden der Bevölkerung in Karlsruhe Heft 8 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 – Teil 1 Heft 9 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 – Teil 2 Heft 10 - 2001 Regionalmonitoring 2000: Umfrage in der Region Heft 11 - 2002 Die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl 1999 in Karlsruhe Heft 12 - 2003 Nachfrage nach Freizeit- und Sportangeboten in Karlsruhe Heft 13 - 2003 Bürgerumfrage 2001 Heft 14 - 2003 Integrierte Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Karlsruhe 2003 – 2015 Heft 15 - 2003 Regionalmonitoring 2003: Umfrage in der Region Heft 16 - 2004 Citypro fi le 2003: Passantenbefragung in der Karlsruher Innenstadt Heft 17 - 2004 Bürgerumfrage 2002 Heft 18 - 2005 Bürgerumfrage 2003 Heft 19 - 2005 Demogra fi scher Wandel in Karlsruhe 1: Die Lebenssituation der älteren Menschen 2005 Heft 20 - 2006 Wohnen im Zentrum 2006 – Rückkehr in die zentralen Stadtteile Heft 21 - 2006 Demogra fi scher Wandel in Karlsruhe 2: Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 - 2030 Heft 22 - 2007 Demogra fi scher Wandel in Karlsruhe 3: Kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung der Stadt Kalsruhe 2005 bis 2030 Mai 2007 Zukunftsfähige Innenstadt – Entwicklung der Karlsruher City Heft 23 - 2007 Einkaufen und Nahversorgung in Karlsruhe 2007 Heft 24 - 2008 Demogra fi scher Wandel in Karlsruhe 4: Lebensverhältnisse der Jugendlichen in Karlsruhe 2008 Heft 25 - 2008 Wohnen und Bauen in der Stadt – 7. Sachstandsbericht 2008 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 61 www.karlsruhe.de Heft 26 - 2009 Demogra fi scher Wandel in Karlsruhe 5: Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008 Heft 27 - 2010 Das Sicherheitsemp fi nden der Bevölkerung in Karlsruhe 2009 Heft 28 - 2010 Die Nutzung kultureller Einrichtungen in Karlsruhe 2009 Heft 29 - 2010 Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Heft 30 - 2011 Unternehmens- und Betriebsumfrage 2010 Heft 31 - 2011 Demogra fi scher Wandel in Karlsruhe 6: Zurück in die Stadt – Motive der Zu- und Fortziehenden 2010 Heft 32 - 2011 Wirtschaft und Arbeit 1 - Analyse wichtiger Zukunftsbranchen 2011 Heft 33 - 2011 Lebensqualität in Karlsruhe aus Bürgersicht 2011 Heft 34 - 2012 Wirtschaft und Arbeit 2: Forschung und Entwicklung in der Region Mittlerer Oberrhein 2012 Heft 35 - 2012 Bevölkerungsvorausrechnung Karlsruhe 2030 Neue Prognose 2012 – Grundlegende Ergebnisse Heft 36 - 2012 Bürgerumfrage 2012: Kommunalpolitik, Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung Heft 37 - 2012 Konzept zur systematischen Bürgerbeteiligung in Karlsruhe Heft 38 - 2013 Karlsruhe aus Sicht der Region – Regionsumfrage 2012 BERICHTE ZUR STADTTEILENTWICKLUNG:1 - 2002 Stadtteilentwicklung Südstadt – Bestandsaufnahme und Zielvorstellungen 2 - 2003 Stadtteilentwicklung Südstadt – Erster Zwischenbericht 3 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt – Zweiter Zwischenbericht Januar - Dezember 2003 4 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt – Abschlussbericht 2002 - 2004 1 - 2005 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West – Zwischenbericht 2004 / 2005 62 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 2 - 2006 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West – Abschlussbericht 2006 1-2008 Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet City-West – Abschlussbericht 2008 1-2009 Stadtteilentwicklung Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg 6-2010 Ressortforschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR (Bonn) „Zurück in die Stadt? Gibt es eine neue Attraktivität der Städte“ 4-2009 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg – Zwischenbericht 2007 bis 2009 11-2010 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Dokumentation der Bürgerbeteiligung Oktober 2007 bis Dezember 2010 3-2011 Stadtteilentwicklung – Bürgerbeteiligung Rintheim April 2009 bis März 2011 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Rintheim BERICHTE ZU WAHLEN:12-1994 Ergebnisse der Europawahl am 12. Juni 1994 12-1999 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 1999 07-2004 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 2004 08-2009 Europawahl am 7. Juni 2009 in Karlsruhe 10-1994 Ergebnisse der Bundestagswahl am 16. Oktober 1994 10-1998 Ergebnisse der Bundestagswahl am 27. September 1998 09-2002 Ergebnisse der Bundestagswahl am 22. September 2002 09-2005 Ergebnisse der Bundestagswahl am 18. September 2005 10-2009 Bundestagswahl in Karlsruhe am 27. September 2009 03-1996 Die Landtagswahl am 24. März 1996 in Karlsruhe 03-2001 Die Landtagswahl am 25. März 2001 in Karlsruhe 04-2006 Die Landtagswahl am 26. März 2006 in Karlsruhe 05-2011 Die Landtagswahl am 27. März 2011 in Karlsruhe 01-1995 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 12. Juni 1994 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 63 www.karlsruhe.de 02-2000 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 24. Oktober 1999 07-2004 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 13. Juni 2004 09-2009 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 7. Juni 2009 11-1994 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 17. April 1994 07-1998 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 19. Juli 1998 07-2006 Oberbürgermeisterwahl am 2. Juli 2006 in Karlsruhe 02-2013 Oberbürgermeisterwahl in Karlsruhe am 2. Dezember 2012 12-2011 Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz am 27. November 2011 64 | REGIONSUMFRAGE 2012 – KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 65 66 | TITEL DER BROSCHÜRE