Antrag CDU: Öffentlicher Personennahverkehr: Buskonzept - Vernetzung des Liniennetzes der Höhenstadttteile mit den Gemeinden im Landkreis
| Vorlage: | 32113 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 30.04.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Ortsverwaltung Wettersbach ANTRAG CDU-FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach vom 10.03.2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: Ortschaftsrat Wettersbach 07.05.2013 164 6 öffentlich Öffentlicher Personennahverkehr - Buskonzept – Vernetzung des Liniennetzes der Höhenstadtteile mit den Gemeinden im Landkreis Der Ortschaftsrat Wettersbach möge folgenden Beschluss fassen: Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), bzw. der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) sollen beauftragt werden, ein neues Buskonzept zur Vernetzung des Liniennetzes der Karlsruher Höhenstadtteile mit den benachbarten Gemeinden im Landkreis zu erstellen. Begründung: Im letzten Jahrzehnt wurde im Bereich zahlreicher Stadtbahnlinien der ÖPNV des Landkreises und des Stadtkreises miteinander vernetzt. In Bereichen ohne Stadtbahn bestehen an den Grenzen zwischen Stadt- und Landkreis keine oder schlechte Verbindungen. So auch im Bereich der Karlsruher Höhenstadtteile. Die Karlsruher Höhenstadtteile sind beim öffentlichen Personennahverkehr mit verschiedenen Buslinien sehr gut an das Verkehrsnetz in Richtung Karlsruhe angeschlossen. Es wurden, bzw. werden immer wieder Verbesserungen und Optimierungen verwirklicht. Busverbindungen von und zu den benachbarten Gemeinden im Landkreis gibt es fast keine. Hier besteht Verbesserungsbedarf. Im Bereich der Karlsruher Bergdörfer gibt es folgende Verkehrsströme, die nicht mit einer Busverbindung abgedeckt sind: - Eine große Anzahl von Arbeitnehmern der Karlsruher Höhenstadtteile arbeitet im Großraum Waldbronn, Karlsbad und Pfinztal. In den Gewerbegebieten von Ittersbach, Waldbronn, Pfinztal und Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Remchingen gibt es zahlreiche namhafte Unternehmen. Hiervon ist das Industriegebiet Ittersbach mit ca. 3.000 Arbeitsplätzen, davon 1.250 bei Firma Harman/Becker, das bedeutendste.Außerdem gibt es eine große Anzahl von Arbeitnehmern im Raum Pforzheim, die erst mit dem Bus nach Durlach oder Karlsruhe fahren müssen, um dann in die Stadtbahn in Richtung Pfinztal - Pforzheim umzusteigen. In umgekehrter Richtung besteht auch ein steigender Bedarf vom Landkreis zu bestehenden und zurzeit entstehenden Gewerbegebieten in den östlichen Stadtteilen. Außerdem gibt es folgende Verkehrsströme zu Zielen in unseren Nachbargemeinden: - Karlsbad: Klinikum Karlsbad – Langensteinbach (1.072 Mitarbeiter (Okt. 2010), über 9.000 Patienten jährlich), Schulzentrum Langensteinbach (Hauptschule, Realschule, Gymnasium), Schießhütten-Center (KSC) - Waldbronn: Freibad, Eistreff, Albtherme, Rathausmarkt, Kurkliniken - Aufgrund vieler Schulbesuche in Karlsbad (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) gibt es zahlreiche private Kontakte zwischen Jugendlichen im Bereich Karlsbad / Waldbronn und den Höhenstadtteilen. - Pfinztal: Aloys-Henhöfer-Schule Kleinsteinbach (500 Schüler) - Ettlingen: Industriegebiet Ettlingen-West mit einer sehr großen Anzahl von Arbeitsplätzen Wir sehen daher einen Bedarf, das bisherige Liniennetz mit der Trennung zwischen Stadtkreis und Landkreis zu überarbeiten. ___________________________________________________ unterzeichnet von: Tilman Pfannkuch, Fraktionsvorsitzender Seite 3 __________________________________________________________________________________________ Anhang zum Antrag vom 10.03.2013 „Buskonzept – Vernetzung der Höhenstadtteile mit Gemeinden im Landkreis“ Zahlen zu diesem Thema: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sowie Berufseinpendler im Jahre 2011: Karlsbad: Sozialversicherungspfl. Beschäftigte am Arbeitsort 6.431 Karlsbad: Berufseinpendler über die Gemeindegrenzen 4.5877 Waldbronn: Sozialversicherungspfl. Beschäftigte am Arbeitsort 2.849 Waldbronn: Berufseinpendler über die Gemeindegrenzen 2.075 Pfinztal: Sozialversicherungspfl. Beschäftigte am Arbeitsort 2.929 Pfinztal: Berufseinpendler über die Gemeindegrenzen 1.876 Remchingen: Sozialversicherungspfl. Beschäftigte am Arbeitsort 2.794 Remchingen: Berufseinpendler über die Gemeindegrenzen 1.869 Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
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STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-FW- Ortschaftsratsfraktion Wettersbach vom: 10.03.2013 eingegangen: 12.03.2013 Gremium: Ortschaftsrat Wettersbach Termin: Vorlage Nr.: TOP: 07.05.2013 164 6 öffentlich Öffentlicher Personennahverkehr - Vernetzung des Liniennetzes der Höhenstadtteile mit den Gemeinden im Landkreis Der öffentliche Personennahverkehr aus den Karlsruher Höhenstatteilen in die Umland- gemeinden im Landkreis Karlsruhe ist geprägt durch die Buslinie 118, die ausschließlich auf die Belange von Schülern ausgerichtet ist. Die im Antrag angesprochenen Verkehrs- bedürfnisse von Arbeitspendlern, aber auch von potentiellen Fahrgästen zum Klinikum Karlsbad-Langensteinbach und anderen außerschulischen Einrichtungen werden dadurch nicht abgedeckt. Die Anregung, ein neues Buskonzept zu entwickeln, das auch die außerschulischen Be- lange abdeckt, haben wir an den KVV weitergeleitet. Der KVV wird die Thematik in die Diskussion mit den Aufgabenträgern über die Fortschreibung des Nahverkehrsplans auf- nehmen. Eine Beschlussfassung über den neuen Nahverkehrsplan wird voraussichtlich Anfang 2014 erfolgen.