Stadtgeburtstag 2013, Vorstellung des Veranstaltungsprogramms

Vorlage: 32097
Art: Beschlussvorlage
Datum: 29.04.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Hauptausschuss

    Datum: 07.05.2013

    TOP: 2

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Stadtgeburtstag 2013
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 29. Sitzung Hauptausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 07.05.2013 365 2 öffentlich Dez. 4 Stadtgeburtstag 2013, Vorstellung des Veranstaltungsprogramms Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 07.05.2013 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Das Stadtmarketing bereitet derzeit den Stadtgeburtstag 2013 vom 21. bis 23. Juni 2013 vor. Zeitgleich startet vom 21. bis 30. Juni 2013 erstmals das Wissenschaftsfestival EFFEKTE. Der Stadtgeburtstag 2013 soll als Pilotprojekt Erfahrungen zur Bilanzierung des CO 2 - Fußabdrucks und zu Emissionsminderungsmaßnahmen liefern, die dann auf das Stadtjubi- läum 2015 übertragen werden können. Die Vorlage informiert über den aktuellen Sachstand und das weitere Vorgehen. Der Hauptausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 820.000 EUR 370.000 EUR 200.000 Stadtgeburtstag 250.000 aus Projektmittel StMal keine Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: Kostenstelle: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Image der Stadt Karlsruhe Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Stadtjubiläum 2015 – Stadtgeburtstag 2013/Wissenschaftsfestival EFFEKTE Der Stadtgeburtstag bietet seit 2001 im Zweijahresturnus eine Plattform für Bürgerinnen und Bürger, sich zu einem übergeordneten Thema zu treffen und auszutauschen. 2011 hieß es „Karlsruhe nimmt Fahrt auf“ – zum Thema Mobilität luden 150 Institutionen und Vereine ein. Gleichzeitig finden seit 2011 die Feierlichkeiten rund ums Schloss, am Geburtsort der Stadt, statt. Dieses Jahr wird vom 21. bis 23. Juni unter dem Motto „Karlsruhe will es wissen“ der Forschergeist der Karlsruher Bürgerschaft angesprochen: Die Wissenschaft steht im Mittelpunkt und ist ein Thema, mit dem jeder Fünfte in Karlsruhe beruflich befasst ist und das jeden in Karlsruhe indirekt betrifft. Dieses Jahr werden die Karlsruher den Ideenreichtum und die Neugier des Entde- ckens und Erforschens an erprobten Formaten wie dem Bewegungsparcours oder dem Draisinenrennen testen und neue Traditionen anstoßen: Beispielsweise wird der Bewegungsparcours der Sportvereine und des badischen Turnerbundes zum Bewegungslabor. „Tribut an Carl Benz“ macht die „Hauben auf“ und zeigt Histori- sches und Motoreninnovationen. Eine erste „Erfindernacht“ lädt alle dazu ein, als Erfinder, Künstlerin oder auch als Erfindung verkleidet zu Livemusik, Shows und Party in den Schlossgarten zu kommen. Beim „Schlossturmexperiment“ mit künstle- rischer Multimediaperformance und Pyroevent nimmt der Schlossturm verschiedene „Aggregatzustände“ an. Das traditionelle Cityrooming der HfG führt einen Feldver- such in Sachen Gastronomie durch. Am Geburtstagswochenende wird am Sams- tag das neue Wissenschaftsfestival „EFFEKTE“ eröffnet. Ein inszenierter „Dominoef- fekt“ bildet den Aufschlag für die umfassende Präsentation der Wissenschaften und Wissenschaftsinstitutionen vom 21.06 bis 30.06.2013. Das Wissenschaftsfestival soll dann im Jubiläumsjahr 2015 wiederum stattfinden und im Zweijahresturnus fortge- führt werden. Mit der Verbindung des Stadtgeburtstags und der Eröffnung des neuen Wissenschaftsfestivals „EFFEKTE“ werden Synergien zwischen bürgernahen Stadtgeburtstagsformaten und neuen Formen der Wissenschaftskommunikation erzeugt. Damit wird das Wissenschaftsfestival ein zeitgemäßes Fest für die Bürger. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Das Thema Wissenschaft steht im Fokus der Aktivitäten, da sich in Karlsruhe auf engstem Raum eine hervorragende Wissenschafts- und Forschungslandschaft konzentriert. Somit soll durch den Stadtgeburtstag 2013 und dem Wissenschaftsfestival die Wissenschaft stärker in das Bewusstsein der Bürgerschaft rücken. Das breite Portfolio an Veranstaltungen der Wissenschaftskommunikation im städtischen Kontext wird eingebunden. Mittlerweile sind etwa 200 einzelne Veranstaltungen und Formate für Stadtgeburtstag und Wissenschaftsfestival in das Programm aufgenommen, als weitere Formate sind beispielsweise zu nennen: - Science Ralley: Eine wissenschaftliche Schnitzeljagd durch die Karlsruher Forschungslandschaft mit Smartphone und eigens entwickelter App. - Science Shopping: Mitten in Karlsruher Geschäften präsentieren Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse und klären wissenschaftliche Ergebnisse des Alltags. - Science Dinner: In Mensen, Kantinen und Großküchen geben Wissenschaftler Antworten auf Fragen rund um die Themen Kochen und Genießen. - Übermorgentalk: Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaft- ler aus Karlsruhe ein, um über Zukunftsfragen zu diskutieren. Die Fragen wurden zuvor von Bürgerinnen und Bürgern über die Effekte-Homepage gestellt. - Fest der jungen Forscher: Schülergruppen präsentieren sich und ihr Forschungsprojekt. Herausragende Projekte erhalten die wissenschaftliche Auszeichnung osKarl. - Science Movie: Es werden Spielfilme zu wissenschaftlichen Themen gezeigt, die anschließend mit anwesenden Wissenschaftlern diskutiert werden können. Zusätzlich werden etablierte Veranstaltungen auch an dezentralen Orten zum Wissenschaftsfestival stattfinden. Das Programmheft befindet sich derzeit noch im Druck. Vorabflyer werden im Rahmen der Sitzung verteilt. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Klimafairer Stadtgeburtstag 2013 Der Gemeinderat hatte am 26. Juni 2012 beschlossen, dass das Stadtjubiläum 2015 möglichst klimaneutral und ökologisch nachhaltig gestaltet werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten die Stadtmarketing Karlsruhe GmbH als Veranstalter und die KEK gGmbH als Partner konzeptionell und inhaltlich eng zusammen. Zunächst sollen mit dem Stadtgeburtstag 2013 Erfahrungen zur Bilanzierung des CO 2 - Fußabdrucks gesammelt werden, welche auf das Stadtjubiläum 2015 übertragen werden können. Insoweit dient der Stadtgeburtstag vom 21. bis 23. Juni 2013 als Pilotprojekt, bei dem die Methodik der Berechnung, Minimierung und Kompensation von CO 2 -Emissionen erprobt wird. Die Klimaneutralität ist dann erreicht, wenn die Treibhausgasemissionen einer Aktivität bilanziell gleich Null betragen. Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgt die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur das Prinzip, Handlungsalternativen und Maßnahmen zu identifizieren, um Treibhausgasemissionen zu vermeiden. Die Treibhausgasemissionen, die trotz der durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen nicht vermieden werden können, werden kompensiert, d. h. diese Emissionen werden an anderer Stelle mit Hilfe des Karlsruher Klimaschutzfonds vermieden. Der Fonds gewährleistet, dass durch einen festgelegten Geldbetrag von 22 € für jede nicht vermiedene Tonne CO 2 -Minderungsprojekte finanziert werden. Diese zeichnen sich durch soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit aus und werden zumindest teilweise in Karlsruhe umgesetzt. Als erkennbares Zeichen kann die Stadtmarketing GmbH das Klimafair-Siegel des Klimaschutzfonds einsetzen, etwa auf dem Programmheft oder der Internetseite. Ausgehend von der Annahme, dass die dreitägige Veranstaltung rund 100.000 zusätzliche Besucher anzieht, ergibt die Vorabbilanzierung der CO 2 -Emissionen, dass durch das Veranstaltungsmanagement, die Besucherverpflegung, die An- und Abreise der Besucher und Künstler rund 500 Tonnen Emissionen verursacht werden. Diese Prognose ermöglicht es, dort sinnvolle Maßnahmen zu Emissionsreduzierung zu identifizieren, wo der größte Teil der Emissionen anfällt und zugleich direkte Einflussmöglichkeiten des Veranstalters bestehen. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Um die tatsächlichen Emissionen am Stadtgeburtstag zu erfassen, werden die Strom-, Wasser- und Gasverbräuche erfasst. Daneben wird eine Anzahl von Besuchern in kurzer Form zu ihrem Konsum- und Mobilitätsverhalten am Stadtgeburtstag befragt. Damit wird gleichzeitig die Chance wahrgenommen, den Besuchern Raum für Fragen, Ideen und Anmerkungen zu geben und das Thema des ökologischen Fußabdrucks ohne moralischen Zeigefinger zu kommunizieren. Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur wird zudem einen Infostand zum Thema Klimaschutz und Klimawandel betreuen, um den Besuchern während der gesamten Veranstaltung zur Verfügung zu stehen. Beschluss: Der Hauptausschuss nimmt die Vorlage zustimmend zur Kenntnis. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 26. April 2013