Anfrage GRÜNE: Amphibienvorkommen

Vorlage: 32082
Art: Beschlussvorlage
Datum: 29.04.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 08.05.2013

    TOP: 9

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 9, Anfrage
    Extrahierter Text

    ANFRAGE B‘90/Die Grünen OR-Fraktion vom: 03.04.2013 eingegangen: 04.04.2013 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat 08.05.2013 9 öffentlich Umwelt- und Arbeitsschutz Thema: Amphibienvorkommen In den wassergefüllten Gräben der Breiten Gaß, der Langen Gasse und der Großen Salzgasse in Durlach sind seit jeher Amphibien zu Hause, welche dort vor allem zum Laichen in Erscheinung treten. Waren vor 30-40 Jahren diese Bewohner noch zahlreich mit mehreren Arten wie Kammmolch, Bergmolch und Teichmolch vertreten, muss man heute schon sehr genau und länger suchen und diese zu entdecken. In der Laichzeit überqueren die Molche auch die Wege in unmittelbarer Umgebung der Gräben. Hierbei kommt es wohl auch vor, dass einzelne Tiere überfahren werden. Anfrage: Wann wurde die letzte Erhebung der Artenvielfalt der Amphibien im o.g. Bereich durchgeführt? Welche Amphibienarten kommen dort heute noch vor? Können die Bestände durch ein nächtliches Durchfahrtsverbot zur Laichzeit besser geschützt werden? gez. Ralf Köster Martin Pötzsche Winnie Kratzmeier-Fürst Dietmar Maier Dr. Heike Puzicha-Martz Gerhard Stolz

  • TOP 9, STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage B 90/Die Grünen-OR-Fraktion vom: 03.04.2013 eingegangen: 04.04.2013 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 08.05.2013 9 öffentlich Umwelt- und Arbeitsschutz Amphibienvorkommen 1. Wann wurde die letzte Erhebung der Artenvielfalt der Amphibien im o.g. Bereich durchgeführt? 2. Welche Amphibienarten kommen heute noch vor? Das Gebiet Imbergärten mit seinen extensiven Gärten, den zahlreichen Gräben und der Luss- quelle gilt als günstiger Lebensraum für Amphibien, insbesondere für Molche. Systematische Erhebungen von dort sind uns nicht bekannt. Nach sporadischen, älter als 10 Jahre alten Er- kenntnissen, kam dort auch der streng geschützte Kammmolch vor. Der Umwelt- und Arbeitsschutz wird dieses Jahr eine Erfassung der Amphibien vornehmen. 3. Können die Bestände durch ein nächtliches Durchfahrtsverbot zur Laichzeit besser geschützt werden? Aktuelle Gefährdungen gehen in erster Linie vom nächtlichen Befahren der Wege aus. Vor al- lem im Frühjahr, wenn die Molche aus den Gärten in die Gräben wandern, überqueren sie in der Dämmerung und nachts die Wege. Weniger Autoverkehr, besonders in dieser Zeit würde die betreffenden Verluste verringern.