Lärmsanierung der Deutschen Bahn entlang der Gleise

Vorlage: 31944
Art: Beschlussvorlage
Datum: 05.04.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen

Beratungen

  • Ortschaftsrat Grötzingen

    Datum: 10.04.2013

    TOP: 6

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 6 Vorlage Nr. 266 Lärmsanierung der Deutschen Bahn entlang der Gleise
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Ortsverwaltung Grötzingen Gremium: Ortschaftsrat Grötzingen Termin: Vorlage Nr.: TOP: 10.04.2013 266 6 Lärmsanierung der Deutschen Bahn entlang der Gleise Der Ortschaftsrat hat am 06.03.2013 in öffentlicher Sitzung nach Vorberatung vom 20.02.2013 mit 12 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung dem Bau je einer Lärmschutzwand nördlich (Länge 418 Meter) und südlich (Länge 840 Meter) der Eisenbahngleise Karlsruhe-Pforzheim in einer Höhe von drei Metern grundsätzlich unter der Voraussetzung zugestimmt, dass in diesem für das Malerdorf sensiblen Bereich eine Verbesserung der Gestaltung nach den Vorstellungen des Ortschaftrates erfolgt. Bisher sind Aluminium- oder Betonwände von der Bahn vorgesehen, das Stadt- planungsamt empfiehlt Gabionen mit einem Meter Breite, wo dies vom Platz her möglich ist. Transparente Elemente werden von der Bahn für 90 laufende Meter (Elementhöhe ein Meter) bezahlt. Am 27.03.2013 hat der Ortschaftsrat hinsichtlich der Gestaltung der Wände folgen- den Beschluss gefasst: Gabionen sollen bei der Wand entlang der Eisenbahnstraße direkt am Anfang und Ende und bei der Grünfläche der Abfahrt zur Kirchstraßenunterführung links und rechts des Fahrleistungsmasten in gleicher Länge von jeweils 15 Metern ausgeführt werden. Glaselemente sind bei der Büchelbergstraße, im Bereich Schuh Götz, über der Kirchstraßenunterführung und beim Feindhag bis auf zwei Meter herunter vorzu- sehen. Darüber hinaus wünscht der Ortschaftsrat zwischen der Kirchstraßenunter- führung und „Pamina“ die Gestaltung des obersten Elementes durchgehend in Glas. An einigen weiteren Stellen in diesem Bereich könnte auch eine symmetrische An- ordnung von Glas bis auf zwei Meter herunter erfolgen. Bei der südlichen Lärmschutzwand sollen Gabionen nicht überall, wo das möglich ist, angeordnet und nicht in der bisher vorgesehenen Länge vorgesehen werden. Konkret sollen Gabionen lediglich am Ende auf der West- und Ostseite und im mittle- ren Bereich symmetrisch an zwei Stellen stehen. Analog des Verhältnisses der Wandlängen sollen Gabionen in einer Länge von höchstens 30 Metern eingeplant werden. Glaselemente sollen nur bei der Unterführung Kirchstraße und bei der Kampmannbrücke, und bei Letzterer bis auf zwei Meter herunter, eingebaut werden. Hinsichtlich Aluminium oder Beton hat sich das Gremium mit 11 Ja-Stimmen bei ei- ner Nein-Stimme sowie einer Enthaltung für Beton ausgesprochen, wobei Aluminium als drittes Gestaltungselement (z.B. auf Brücken oder um Fahrleitungsmasten) erhal- ten bleiben soll. Nun ist durch den Ortschaftsrat ein abschließendes Votum zur Gestaltung der Lärm- schutzwände abzugeben.