Ergebnis konkurrierendes Entwurfsverfahren "Eisenbahnüberführung Weiherfeld"

Vorlage: 31885
Art: Beschlussvorlage
Datum: 27.03.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Weiherfeld-Dammerstock

Beratungen

  • Planungsausschuss

    Datum: 11.04.2013

    TOP: 1

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 1 - EÜ Weiherfeldstr
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: Planungsausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 11.04.2013 243/PlanA 1 öffentlich Dez. 6 Ergebnis konkurrierendes Entwurfsverfahren Eisenbahnüberführung Weiherfeldstraße" Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Planungsausschuss 11.04.2013 Kenntnisnahme Antrag an den Ausschuss Der Planungsausschuss wird um Kenntnisnahme gebeten. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) noch nicht bezifferbar 160.000 € (Bahn) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: 160.000 € werden von der Bahn für die Gestaltung inkl. Beleuchtung über- nommen. Darüber hinausgehende Kosten müssen von der Stadt übernommen werden. ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Städtebau Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Eisenbahnüberführung über die Weiherfeldstraße befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Eine Sanierung ist nicht möglich. Daher plant die Deutsche Bahn die Erneuerung der Eisanbahnüberführung. Das neue Brückenbauwerk soll als massive 1-Feld-Betonkonstruktion errichtet werden und ohne Stützen über die gesamte Breite spannen. Die Weiherfeldstraße mit Geh- und Radweg wird an die neuen Gegebenheiten entsprechend angepasst und neu trassiert. Die Überführung stellt eine wichtige Verbindung zwischen den Stadtteilen Weiherfeld und Dammerstock und der Innenstadt dar. Sie wird gerade auch von Fußgängern und Radfahrern intensiv genutzt. Das Bild dieser Stadtzufahrt wurde bisher durch das historische Brückenbau- werk mit seinen genieteten Pendelstützen bestimmt. Mit dem Abbruch der alten Stahlbrücke wird ein wertvoller Teil konstruktiver Ingenieurbaukunst verloren gehen, der auch aus gestalteri- scher Sicht einen hohen Anspruch hat. Mit dem Brückenneubau gilt es nun, eine attraktive Gestaltung mit einer fußgänger- und fahr- radfreundlichen Atmosphäre zu schaffen. Die neue Überführung soll damit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk sein. Sie soll zusätzlich eine gestalterische Aufwertung analog zur Überfüh- rung in der Schwarzwaldstraße erhalten. Die Bahn stellt für die Gestaltung inklusive Beleuch- tung 160.000,- € zur Verfügung. Das Stadtplanungsamt hat für die Gestaltung der Überführung eine Mehrfachbeauftragung mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren durchgeführt. Es konnten sich Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Lichtplanern und auch Künstlern um die Teilnahme bewerben. Vier Büros wur- den ausgewählt. Das Büro, das bereits die Wandgestaltung in der Schwarzwaldstraße realisiert hat, wurde als Teilnehmer gesetzt.  Netzwerkarchitekten, Darmstadt, (gesetzt) mit studiocandela, Herford  Basicc Architektur mit Lunalicht, Karlsruhe  Kränzle Fischer-Wasels Architekten mit lightingarchitects, Karlsruhe  Team Agence Ter mit Architektur + Licht + Lorenz, Karlsruhe  Konrad Lenzinger mit Barbara Benkert und Antje Bessau, Karlsruhe Am 11.03.2013 fand die Jurysitzung zu diesem Verfahren statt, an dem Fachjuroren, gemeinde- rätliche Vertreter, Vertreter der Bahn, der betroffenen Bürgervereine und der Verwaltung mit- gewirkt haben. Die Jury empfahl mit einem Votum von sieben zu fünf Stimmen, den Entwurf des Teams Agence Ter mit Architektur + Licht + Lorenz der weiteren Bearbeitung zu Grunde zu legen. Das Ergebnis der Mehrfachbeauftragung wird dem Planungsausschuss vorgestellt.