Vollsperrung der BAB-Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte ab April 2013, Auswirkung der Umleitungen auf Grötzingen
| Vorlage: | 31369 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 27.02.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grötzingen |
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Ortsverwaltung Grötzingen Gremium: Ortschaftsrat Grötzingen Termin: Vorlage Nr.: TOP: 06.03.2013 252 1 Vollsperrung der BAB-Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte ab April 2013; Auswirkun- gen der Umleitung auf Grötzingen Die Ortsverwaltung war im Dezember 2012 auf Nachfrage informiert worden,dass die viermonatige Vollsperrung des Grötzinger Tunnels nicht vor Oktober 2013 beginnen werde, da die Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte der Autobahn A 5 ab April dieses Jahres wegen der Erneuerung der Fahrbahn bis Ende September gesperrt wird. Die B10 sei in diesem Zeitraum als Umleitungsstrecke ausgewiesen und könne daher im Tunnelbereich nicht gesperrt werden. Das Regierungspräsidium hat auf eine erneute Anfrage der Ortsverwaltung inzwischen ergänzend mitgeteilt: Grund der Sperrung der BAB-Anschlusstelle Karls- ruhe-Mitte ist die Sanierung der Rampen in der Anschlussstelle und der Fahrbahn Stuttgart-Frankfurt sowie der Bau der Lärmschutzwand Killisfeld. Der Verkehr der Autobahn wird hierfür nach dem Autobahndreieck Karlsruhe auf die Westseite ver- legt, und vor der Anschlussstelle Durlach wieder auf die Hauptfahrbahnen zurückge- führt. Im Bereich der Anschlussstelle KA-Mitte wird nur noch die Auffahrt von der Südtangente von Westen kommend in Richtung Basel/Stuttgart möglich sein. Die Sperrung der Anschlussstelle hat dabei folgende Vorteile: 1. Da auf Verkehrsumlegungen im Anschlussstellenbereich verzichtet werden kann, ist eine deutlich verbesserte Qualität, und damit Dauerhaftigkeit der Sanierung zu erzielen. Das Intervall bis zur nächsten Sanierung (und entsprechenden Verkehrs- behinderungen auf der Autobahn und in Karlsruhe) wird damit deutlich verlängert. 2. Ohne die Zu- und Abfahrten im Anschlussstellenbereich kann der überregionale Verkehr so störungsfrei wie möglich geführt werden. Damit wird verhindert, dass überregionaler Verkehr auf das umliegende innerörtliche Straßennetz von Karlsruhe ausweicht. 3. Die Verkehrssicherheit im Baustellenbereich wird deutlich verbessert. Damit wird das Risiko großer Staus durch kleine Unfälle minimiert, und ebenso die Gefahr ge- fährlicher Auffahrunfälle an Stauenden. Selbstverständlich wird die Sperrung jedoch deutliche Auswirkungen auf den Karls- ruhe Quell- und Zielverkehr haben. Wobei dieser durch die Sperrung zielgerichtet mit Umleitungsbeschilderungen geführt werden kann. Dieser Verlagerungsverkehr wür- de sich in großen Teilen auch ohne die Sperrung ergeben, da durch Behinderungen auf der Autobahn viele Verkehrsteilnehmer die Strecken mit Behinderungen umfah- ren würden, dann jedoch ohne gezielte Führung durch unsere Umleitungsbeschilde- rung. Die Auswirkungen der Sperrung wurden von einem Gutachter untersucht. Dabei wurde das Verkehrsmodell der Stadt Karlsruhe benutzt, um größtmögliche Sicherheit im Ergebnis zu erhalten. Auswirkungen auf Grötzingen: Weder Grötzingen, noch der Tunnel der B 10 ist offizielle Umleitungsstrecke. Die Aussage, dass der Tunnel Umleitungsstrecke sei, bezieht sich darauf, dass im Falle einer Vollsperrung aufgrund eines Unfalls, ein Großteil des Verkehrs Stuttgart- Frankfurt die B 10 als weiträumige Umfahrung nutzen wird. Aus diesem Grund muss der Tunnel die gesamte Bauzeit über von Verkehrsbehinderungen, insbesondere Sperrungen, frei gehalten werden. Dennoch zeigt sich laut Gutachten auch eine leichte Zunahme von rund 5% auf der B 10 in und hinter Grötzingen. Diese Zunahme sollte aber keine weiteren Verlagerungen nach Grötzingen zur Folge haben. In Gröt- zingen selbst ergeben sich ebenfalls Verlagerungen des Quell- und Zielverkehrs, mit überregionalem Verkehr ist jedoch nicht zu rechnen. In der Sitzung wird ein Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe die geplanten Maßnahmen und die voraussichtlichten Auswirkungen auf Grötzingen erläutern. Beschlussvorschlag: Der Ortschaftsrat nimmt die geplanten Maßnahmen des Regierungspräsidiums Karlsruhe im Bereich der BAB-Anschlussstelle Karlsruhe-Mitte zur Kenntnis.