Personalsituation beim Sozialen Dienst - Anfrage StRn Baitinger, StRn Geiger, StRn Fischer, StRn Melchien (SPD)

Vorlage: 31248
Art: Beschlussvorlage
Datum: 13.09.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 19.02.2013

    TOP: 14

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Personal Sozialer Dienst
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) vom 21. Dezember 2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 46. Plenarsitzung Gemeinderat 19.02.2013 1344 14 öffentlich Personalsituation beim Sozialen Dienst 1.) In den Jahren 2008 und 2009 ermittelte die Gemeindeprüfungsanstalt einen Stellenmehrbedarf für den Sozialen Dienst von 18,6 zusätzlichen Stellen. Wie hat sich seitdem die Personalsituation im Sozialen Dienst entwickelt? 2.) Wie schätzt die Verwaltung den aktuellen Stellenbedarf im Sozialen Dienst ein? 3.) Falls weiterhin ein zusätzlicher Stellenbedarf vorliegt: Wie und in welchem Zeitraum wird Abhilfe geschaffen? Die Gemeindeprüfungsanstalt bescheinigte in ihrer Untersuchung aus den Jahren 2008 und 2009 dem Sozialen Dienst einen erheblichen Personalbedarf. Die Personalentwicklung in diesem sensiblen Bereich braucht daher weiter große Aufmerksamkeit von Verwaltung und Gemeinderat. unterzeichnet von: Doris Baitinger Angela Geiger Gisela Fischer Yvette Melchien Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 8. Februar 2013 Sachverhalt/Begründung:

  • Stellungnahme TOP 14
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadträtin Yvette Melchien (SPD) vom: 21.12.2012 eingegangen: 21.12.2012 Gremium: 46. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 19.02.2013 1344 14 öffentlich Dezernat 3 Personalsituation beim Sozialen Dienst 1. In den Jahren 2008 und 2009 ermittelte die Gemeindeprüfungsanstalt einen Stel- lenmehrbedarf für den Sozialen Dienst von 18,6 zusätzlichen Stellen. Wie hat sich seitdem die Personalsituation im Sozialen Dienst entwickelt? Im Jahr 2009 wurden nach einem entsprechenden Antrag verschiedener Gemeinderats- fraktionen zunächst 4 Planstellen und im Jahr 2010 weitere 3,5 Planstellen für die Be- zirkssozialarbeit des Sozialen Dienstes geschaffen. 2012 wurden insgesamt 7 überplan- mäßige Poolstellen zur Übernahme von Auszubildenden eingerichtet. Die Stellen konnten allerdings nicht besetzt werden, da die Auszubildenden nach Ende ihrer Ausbildung auf offenen Stellen eingestellt wurden oder andere Angebote bevorzugten. 2. Wie schätzt die Verwaltung den aktuellen Stellenbedarf im Sozialen Dienst ein? Die Fallzahlen bei den Hilfen zur Erziehung, dem quantitativ bedeutendsten Arbeitsgebiet des Sozialen Dienstes, sind zwischen Januar 2008 und Dezember 2012 um über 20 % gestiegen. Das Personal ist durch die oben erwähnten Stellenschaffungen im Umfang von 7,5 Planstellen jedoch nur um 16 % gestiegen. Der Personalbedarf des Sozialen Dienstes betrug nach den Arbeitsbemessungskriterien der Organisationsuntersuchung Ende 2011 über 7 Planstellen. Die Statistikauswertung für das Jahr 2012 liegt aktuell noch nicht vor. Durch erhebliche Fallzahlensteigerungen bei den Hilfen zur Erziehung und bei den Mel- dungen von Kindeswohlgefährdung (2012 höchste Zahl seit 2007) wird sich der Personal- bedarf weiter erhöhen. Seite 2 3. Falls weiterhin ein zusätzlicher Stellenbedarf vorliegt: Wie und in welchem Zeit- raum wird Abhilfe geschaffen? Die Ergebnisse der Organisationsuntersuchung wurden in den letzten Jahren durch meh- rere Arbeitsgruppen und Projekte bearbeitet und geprüft. Wegen der Personalbemessung findet im Rahmen einer Arbeitsgruppe ein Dialog zwischen dem Personalamt und der So- zial- und Jugendbehörde statt. Die Sozial- und Jugendbehörde hat wegen der andauern- den Überlastung der Mitarbeitenden vorgeschlagen, im Vorgriff auf eine abschließende Bewertung, die in der gemeinsamen Arbeitsgruppe mit dem Personalamt vorgenommen wird, weitere Planstellen für die Bezirkssozialarbeit des Sozialen Dienstes zu schaffen. Die Entscheidung hierüber soll aber erst nach Abschluss der Evaluierung getroffen wer- den.