Entwicklung des südlichen Bereichs des Hauptbahnhofs - Antrag CDU-Fraktion
| Vorlage: | 31242 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 13.09.2013 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadtrat Thorsten Ehlgötz (CDU) Stadtrat Sven Maier (CDU) Stadtrat Tilman Pfannkuch (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 21. Januar 2013 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 46. Plenarsitzung Gemeinderat 19.02.2013 1341 11 öffentlich Entwicklung des südlichen Bereichs des Hauptbahnhofs Die CDU-Fraktion beantragt: 1. Die Erstellung einer Verkehrssimulation für den südlichen Bereich des Haupt- bahnhofs. 2. Der Verkehrssimulation liegen die im Bebauungsplanvorentwurf „Schwarz- wald-, Ettlinger und Fautenbruchstraße“ enthaltenen Planungen zu Grunde. Sachverhalt/Begründung: In der Planungsausschusssitzung vom 10.01.2013 wurde der Bebauungsplanvor- entwurf „Schwarzwald-, Ettlinger und Fautenbruchstraße“ und die Entwicklung süd- lich des Hauptbahnhofs thematisiert. Eine Prognose über eine ausreichende verkehr- liche Erschließung des südlichen Hauptbahnhofs für Verkehrsteilnehmer des Indivi- dualverkehrs konnte dabei nicht ausreichend dargestellt werden. Auch im Hinblick auf die bestehende Sperrung des Bahnhofvorplatzes für den Indivi- dualverkehr und einer zu erwartenden Zunahme des nationalen und internationalen Buslinienverkehrs, der überwiegend über den in unmittelbarer Nähe zum südlichen Zugang zum Hauptbahnhof befindlichen Busbahnhof abgewickelt werden wird, muss eine angemessene Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs für Verkehrsteilnehmer des Individualverkehrs garantiert werden. Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Die Verkehrsflusssimulation dient dazu, die notwendigen prognostischen Daten zur Ergänzung der Entscheidungsgrundlagen zu liefern. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Thorsten Ehlgötz Sven Maier Tilman Pfannkuch Dr. Albert Käuflein Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 8. Februar 2013
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 21.01.2013 eingegangen: 21.01.2013 Gremium: 46. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 19.02.2013 1341 11 öffentlich Dez. 6 Entwicklung des südlichen Bereichs des Hauptbahnhofs - Kurzfassung - Die grundsätzliche Leistungsfähigkeit des Verkehrskonzepts wurde von einem Ingeni- eurbüro bereits nachgewiesen, gleichwohl bietet eine Mikrosimulation hilfreiche Ein- blicke in Details des Verkehrsablaufs. Das Stadtplanungsamt hat daher Ingenieurbüros um Angebote für eine Mikrosimulation angefragt. Eine Vorstellung der Ergebnisse ist im Planungsausschuss vorgesehen, angestrebt wird eine Präsentation am 11.04.2013. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ca. 10.000 Euro - 10.000 Euro Keine, da einmalige Ausgabe Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Kontierungsobjekt: PSP-Element: 1.610.51.10.07 (Konzepte zur Verkehrslenkung und -steuerung Kontenart: 42900000 ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Für die Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs sowie für die Entwicklung der südlich gelege- nen Flächen ist eine verlässliche Anbindung des Südzugangs für den Kraftverkehr erfor- derlich. Daher hat das Büro Koehler, Leutwein und Partner im Auftrag der Stadt ver- schiedene Varianten für einen angemessenen Ausbau des Verkehrsnetzes untersucht. Im Zuge dieser Analyse wurde eine Variante favorisiert, die sich hinreichend leistungsfä- hig, städtebaulich verträglich und zudem flexibel bezüglich verschiedener Nutzungsal- ternativen der Flächen erwiesen hat. Diese Variante sieht einen Ausbau der westlichen und östlichen Anschlüsse der Erschließungsfahrbahn gemäß gültigem Bebauungsplan „Hauptbahnhof-Süd“ sowie eine Erschließung des südlichen Bereiches mit einer Er- schließungsfahrbahn südlich der Gelände (Güterbahnstraße) vor. Diese Planvariante be- inhaltet auch eine Ausbauoption mit Anschluss der nördlichen Tiefgaragen unterhalb der Schwarzwaldstraße von der Güterbahnstraße aus. Die grundsätzliche verkehrliche Leistungsfähigkeit dieser Variante samt Option wurde vom Ingenieurbüro mit einem makroskopischen Verkehrsnachfragemodell nachgewie- sen, die Ergebnisse wurden am 10.01.2013 im Planungsausschuss kurz vorgestellt. Gleichwohl kann ein zusätzlich durchgeführtes mikroskopisches Simulationsmodell wei- tere Erkenntnisse liefern und insbesondere kleinteilige Probleme im Verkehrsablauf identifizieren. Diese Erkenntnisse können nützliche Hinweise für die weitere Planung liefern. Das Stadtplanungsamt Karlsruhe hat daher mehrere Ingenieurbüros auch aus Karlsruhe um Angebote für eine derartige Mikrosimulation gebeten. Auf Grund der Wichtigkeit des Themas ist eine zeitnahe Vergabe geplant. Die Vorstellung der Ergebnisse ist im Planungsausschuss vorgesehen, angestrebt wird eine Präsentation bereits am 11.04.2013.