Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetscher bei offiziellen Informationsveranstaltungen der Stadt Karlsruhe - Antrag KAL-Fraktion

Vorlage: 31240
Art: Beschlussvorlage
Datum: 13.09.2013
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 19.02.2013

    TOP: 9

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • KAL-Gebärdendolmetscher
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Margot Döring (KAL) Stadtrat Lüppo Cramer (KAL) KAL-Gemeinderatsfraktion vom 17. Dezember 2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 46. Plenarsitzung Gemeinderat 19.02.2013 1339 9 öffentlich Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmetscher bei offiziellen Informationsveranstaltungen der Stadt Karlsruhe Die Stadt Karlsruhe verpflichtet bei offiziellen Veranstaltungen eine/-n Gebärdendolmetscher/-in zur Simultanübersetzung von Redebeiträgen. Seit langem ist die Stadt Karlsruhe bemüht, größtmögliche Barrierefreiheit bei Veranstaltungen zu gewährleisten. Dabei wurde bisher vor allem auf Gehbehinderte und Schwerhörige geachtet. Wie beispielsweise bei der offiziellen Vorstellung der Oberbürgermeisterkandidaten im November deutlich wurde, konnten Gehbehinderte mit speziellen Rollstuhlplätzen und Schwerhörige über eine Kopfhöreranlage weitgehend barrierefrei an der Veranstaltung teilnehmen. Gehörlose hatten jedoch keine Chance, die Redebeiträge zu verfolgen. Die Verpflichtung eines/einer Gebärdendolmetscher/-in durch Stadt Karlsruhe bei möglichst allen offiziellen Informationsveranstaltungen kann diese Lücke in der Barrierefreiheit schließen. unterzeichnet von: Margot Döring Lüppo Cramer Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 8. Februar 2013 Sachverhalt/Begründung:

  • Stellungnahme TOP 9
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag KAL-Gemeinderatsfraktion vom: 17.12.2012 eingegangen: 17.12.2012 Gremium: 46. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 19.02.2013 1339 9 öffentlich Dez. 1 Gebärdendolmetscher/Gebärdendolmetscherin bei offiziellen Informationsveranstaltungen der Stadt Karlsruhe - Kurzfassung - Die Stadt Karlsruhe ist weiterhin bereit, Gebärdendolmetscherinnen und Gebärdendolmet- scher einzusetzen. Das Angebot wurde dem Gehörlosenverband erneuert. Bei der OB-Kandidatenvorstellung am 15.11.2012 waren zwei Gebärdendolmetscher anwe- send. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK Karlsruhe 2020 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit: Ergänzende Erläuterungen Seite 2 In der Vergangenheit wurde dem Gehörlosenverband die Bereitschaft der Stadt sig- nalisiert, bei öffentlichen Veranstaltungen in Einzelfällen eine Übersetzung in die Gebärdensprache vorzusehen. Anfragen nach dieser Übersetzung werden üblicher- weise an den Verband gestellt, der sie dann an die zuständigen Veranstalter weiter- gibt. Wir haben dieses Angebot gegenüber dem Gehörlosenverband erneuert und gebeten, uns im Bedarfsfall zu informieren. Unabhängig davon werden wir bei be- sonderen Großveranstaltungen eine Übersetzung in die Gebärdensprache vorsehen. Nach den Angaben des Verbandes gibt es leider sehr wenige Gebärdendolmet- scher, so dass im Bedarfsfall auch bei anderen Landesverbänden gesucht werden muss. In Abstimmung mit dem Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten Karlsruhe e. V. waren bei der OB-Kandidatenvorstellung am 15. November 2012 zwei Gebär- dendolmetscher eingesetzt. Der Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten war gebeten worden, vorab darüber zu informieren. Auch in der Presse wurde hierüber berichtet. Vor Ort wies ein Schild am Eingang auf reservierte Plätze für Hörgeschä- digte hin. Aufgrund fehlender Nachfrage erfolgte jedoch keine Übersetzung in die Gebärdensprache.