Sport- und Freizeitpark "Untere Hub", Karlsruhe-Durlach: Anfrage StR Mossuto, StR Wenzel (FW)
| Vorlage: | 30646 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 12.11.2012 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grötzingen |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom 18. Oktober 2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 40. Plenarsitzung Gemeinderat 20.11.2012 1260 25 öffentlich Sport- und Freizeitpark "Untere Hub", Karlsruhe-Durlach A. Wie ist der augenblickliche Planungsstand in Sachen Sport- und Freizeitpark „Untere Hub“? 1. Liegen die Bedarfsermittlungen der betroffenen Sportvereine vor? 2. Inwieweit sind die Vorbereitungen für einen Gemeinderatsbeschluss zur Änderung der Regional- und Flächennutzungspläne? B. Ist sichergestellt, dass der von den Vereinen Turnerschaft Durlach/ASV und DJK Durlach/TC Durlach und des Hundesportvereins benötigte Raumbedarf gedeckt werden kann? 1. Sind ausreichende Hallenkapazitäten vorgesehen? 2. Sind genügend Parkmöglichkeiten vorgesehen? 3. Werden die Zufahrtsmöglichkeiten bedarfsorientiert optimiert? 4. Wurde der Ausbau der Verpflegungsmöglichkeiten (Gastronomie) berücksichtigt? 5. Wurde an entsprechende Gas- und Stromanschlüsse (energetische Sanierung) gedacht, da entsprechende Anschlüsse nicht vorhanden sind? C. Ab wann kann mit einer Umsetzung des Projektes „Untere Hub“ gerechnet werden? Wie sieht der Realisierungshorizont aus? Im Juli 2009 teilte der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe der „Bürgerinitiative Untere Hub“ mit, dass er verschiedene Ämter beauftragt hat, die Vorüberlegungen des Arbeitskreises Untere Hub hinsichtlich eines Sportparks zu prüfen und die Planungen zu vertiefen. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Am 15. Oktober 2010 informierte die Stadtverwaltung den Durlacher Ortschaftsrat nach einem Antrag der GRÜNEN-Fraktion über den Stand der Vorüberlegungen und Planungen zum Sportpark Untere Hub und der weiteren Nutzung der dann freiwerdenden Flächen im Bereich der derzeitigen Sportanlagen. Ausgangslage war, dass am jetzigen Standort keine Expansions- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die beiden Vereine ASV und DJK Durlach bestehen, ein erheblicher Sanierungsbedarf ansteht und Synergieeffekte genutzt werden könnten, streben die beiden Vereine eine Verlagerung ihrer derzeitigen Sportstätten in das vorhandene Sportzentrum der Turnerschaft Durlach bei dortigem Ausbau und Flächenerweiterung an. Der TC Durlach hat die Ambition, sukzessive seinen Sportbetrieb in den Sportpark Durlach oder auf die Anlage des TC Grötzingen zu verlagern, bei gleichzeitiger Fusion beider Tennisvereine sowie eines Ausbaus zu einem Leistungssportzentrum Tennis. Am 8. August 2011 fand im Durlacher Rathaus nach einer langen Phase der „Ruhe“ ein Treffen der betroffenen Durlacher Sportvereine mit Ortsvorsteherin Frau Ries statt. Es wurden vereinbart: Zur Planungssicherheit der einzelnen Vereine soll der aufgrund den angegebenen Bedarfe zu erstellende Plan nach der Sommerpause vorgelegt werden. Es wurde angeregt, den ersten Planentwurf mit den Vereinen vor Ort im Rahmen eines Workshops zu erörtern. Dieser fand am 23. März dieses Jahres statt. Seither ist „Sendepause“ und Ergebnisse liegen den betroffenen Vereinen nicht vor. Zeitnah sollte der Gemeinderat nach Vorberatung im Ortschaftsrat die notwendigen Grundsatzbeschlüsse zur Änderung der Regional- und Flächennutzungspläne fassen. Eine Bedarfsermittlung der Vereine soll erfolgen. In der Zwischenzeit wendet sich der ASV-Durlach per Pressemitteilung an die Öffentlichkeit: "Eine Zukunft hat der ASV Durlach nur dann, wenn der Sportpark Seite 3 __________________________________________________________________________________________ 'Untere Hub' in absehbarer Zeit realisiert werden kann.“ Dies trifft auch für die anderen Vereine zu, welche die Planungssicherheit hinsichtlich mittelfristiger Ersatzinvestitionen bzw. dringend notwendiger energiesparender Sanierungsmaßnahmen bemängeln unterzeichnet von: Eduardo Mossuto Jürgen Wenzel Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. November 2012
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 08.10.2012 eingegangen: 08.10.2012 Gremium: 40. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.11.2012 1260 25 öffentlich Dez. 6 Sport- und Freizeitpark "Untere Hub", Karlsruhe-Durlach A. Wie ist der augenblickliche Planungsstand in Sachen Sport- und Freizeitpark „Untere Hub“? 1. Liegen die Bedarfsermittlungen der betroffenen Sportvereine vor? In einem Workshop mit Durlacher Vereinen und Vertretern des Stadtamtes hat im März 2012 eine vom Stadtamt Durlach beauftragte Agentur Planungsalterna- tiven für eine Verlagerung von Sportvereinen „Auf die Untere Hub“ vorgestellt. Insgesamt bedarf der Gesamtkomplex noch einer gründlichen Überprüfung und Wertung aller beteiligten und betroffenen Dienststellen, einschließlich der Volkswohnung 2. Inwieweit sind die Vorbereitungen für einen Gemeinderatsbeschluss zur Änderung der Regional- und Flächennutzungspläne? Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein bzw. dessen politisches Gremium, die Verbandsversammlung, müssen der Änderung des Regionalplanes zustimmen. Dieses gilt sowohl für bestehende Altfläche in Durlach als auch für die Fläche auf der Unteren Hub. Erste Gespräche auf Verwaltungsebene wurden zwischen der Stadt Karlsruhe und dem Regionalverband geführt. Der Regionalverband wird erst eine politische Entscheidung über die Fläche herbeiführen, wenn die Stadt ein Gesamtkonzept für die Fläche auf der Unteren Hub vorlegt, also nicht nur für eine Teilfläche mit Sportnutzung, sondern eine Planung für die komplette Fläche. Städtischerseits ist somit zuerst eine Gesamtkonzeption zu erarbeiten. Dann kann der Flächennutzungsplan im Zusammenhang mit der ohnehin gera- de betriebenen Fortschreibung geändert und ein daraus abgeleiteter Bebau- ungsplan aufgestellt werden. B. Ist sichergestellt, dass der von den Vereinen Turnerschaft Durlach/ASV und DJK Durlach/TC Durlach und des Hundesportvereins benötigte Raumbedarf gedeckt werden kann? 1. Sind ausreichende Hallenkapazitäten vorgesehen? In einer gemeinsamen Sitzung am 15.08.2011, an der die am Sport- und Frei- zeitpark interessierten Vereine teilnahmen, wurde ein gemeinsamer Konsens hinsichtlich der erforderlichen Sportflächen und Gebäude erzielt. Diese Be- darfsermittlung war Grundlage für eine Konzeptstudie, die als Vorberatung für ein Bebauungsplanverfahren von der Firma SportConcept (Stuttgart) erstellt wurde. Eine Bedarfsprüfung durch die Verwaltung hat noch nicht stattgefunden. Der Hundesportverein ist nicht beteiligt und daher in der Planung nicht enthal- ten. Seite 2 In einem Workshop am 23.02.2012 wurde diese Studie mit den beteiligten Ver- einen und den Fachämtern ausführlich erörtert und zwischen den anwesenden Vereinen einvernehmlich eine Variante als Grundlage für die weitere Bearbei- tung festgelegt. Darin sind auch Gastronomiemöglichkeiten berücksichtigt. Wo- bei auch dort schon darauf hingewiesen wurde, dass einzelne Vereine noch zu integrieren und im Gegenzug einzelne Nutzungswünsche zu hinterfragen seien. 2. Sind genügend Parkmöglichkeiten vorgesehen? Parkstände wurden von dem planenden Büro entsprechend den gängigen Kennwerten berücksichtigt. Je nachdem, in welchem Ausmaß sich derzeit vor- gesehene Nutzungen noch ändern, muss die Parkierung in der Planung ent- sprechend angepasst werden. 3. Werden die Zufahrtsmöglichkeiten bedarfsorientiert optimiert? Für die verkehrliche Erschließung des Gebietes gibt es mehrere grundsätzliche Möglichkeiten. Neben den bestehenden Straßen kommt dabei einer neu zu schaffenden Anbindung an die ehemalige B 10 (in Höhe der Brücke im Zuge der Hubstraße) hohe Bedeutung zu. Auch hierbei sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, deren Realisierbarkeit jedoch neben topografischen Fragen auch von den Besitzverhältnissen der betroffenen Grundstücke abhängt. Genauere Aus- sagen hierzu sind jedoch im derzeitigen Planungsstand noch nicht möglich. 4. Wurde der Ausbau der Verpflegungsmöglichkeiten (Gastronomie) berück- sichtigt? Ja, siehe auch B 1. 5. Wurde an entsprechende Gas- und Stromanschlüsse (energetische Sanie- rung) gedacht, da entsprechende Anschlüsse nicht vorhanden sind? So weit ist der Planungsstand noch nicht detailliert. C. Ab wann kann mit einer Umsetzung des Projektes „Untere Hub“ gerechnet werden? Wie sieht der Realisierungshorizont aus? Die Frage kann abschließend nicht beantwortet werden, da sie von den oben ge- nannten Faktoren abhängt.