Schaffung einer offenen Mehrgenerationenanlage für Spiel, Sport und Freizeit im Karlsruher Nordosten: Antrag CDU-Fraktion
| Vorlage: | 30642 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 16.03.2016 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Hagsfeld, Rintheim, Waldstadt |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadtrat Ingo Wellenreuther (CDU) Stadtrat Sven Maier (CDU) Stadtrat Detlef Hofmann (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 22. Oktober 2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 40. Plenarsitzung Gemeinderat 20.11.2012 1256 21 öffentlich Schaffung einer offenen Mehrgenerationenanlage für Spiel, Sport und Freizeit im Karlsruher Nordosten Die CDU-Fraktion beantragt: 1. Die Verwaltung wird beauftragt eine Konzeption für die Schaffung einer offenen Mehrgenerationenanlage für Spiel, Sport und Freizeit im Traugott- Bender-Sportpark zu erarbeiten. Dabei sind die in der Vergangenheit von der Stadtverwaltung erstellten Planungen in die Erarbeitung der Konzeption mit einzubeziehen. 2. Die Verwaltung prüft und zeigt mögliche Formen der Zusammenarbeit mit den beteiligten Vereinen zur Umsetzung des zu erarbeitenden Konzeptes auf. Sachverhalt/Begründung: Der Arbeitsgemeinschaft Traugott-Bender-Sportpark gehören mittlerweile acht Vereine und Institutionen an: Deutscher Alpenverein/Sektion Karlsruhe DAV, Karlsruher Sportverein KSV, Ski-Club Karlsruhe SCK, Sport- u. Schwimm-Club Karlsruhe SSC, Kunstturnregion Karlsruhe KRK, Sport- u. Gymnastikschule SGKA, Fächerbad GmbH und Kind&Beruf eV als Betreiber der Sportkita Wirbelwind. Die Kooperationen der Vereine untereinander sind beispielhaft. Das gesamte Gelände ist, auch an Wochenenden, stark frequentiert. Nicht nur von den ca. 13.500 Mitgliedern der Vereine, sondern auch von den Besuchern des Fächerbades, den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern benachbarter Institutionen (u. a. Fraunhofer, Technologiepark), sowie der neuen Sportkita Wirbelwind. Zu erwähnen sind auch die vielen regelmäßigen Veranstaltungen von Karlsruher Schulen und Kindergärten im Sportpark oder die Nutzung durch die vielen Bürgerinnen und Bürger der Waldstadt, Hagsfeld und Rintheim. Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Die Erreichbarkeit des Geländes ist mit dem ÖPNV sehr gut, ebenso die Infrastruktur wie öffentliche Gaststätten und Sanitäranlagen sind vorhanden. Die bisher und auch in Zukunft als offene Anlage betriebene Fläche, zwischen der Straße Am Sportpark und dem Traugott-Bender-Weg gelegen, wurde vor fast 30 Jahren als Modellanlage für Spiel, Sport und Freizeit erbaut und vom Land mitfinanziert. Mittlerweile ist ein Großteil der Spielgeräte auf Anforderungen des TÜV wegen Verletzungsgefahr abgebaut worden. Der Entwurf des Gartenbauamtes von 2008 stellt eine Gestaltungsmöglichkeit für die Schaffung einer offenen Mehrgenerationsanlage für Jung und Alt dar. Dazu gehören ein Sand- und Wasserbereich für die ganz Kleinen, Schaukeln, Rutschen und verschiedene Klettergeräte für die Größeren bis hin zu Fitnessbereich für Erwachsene und Ältere. Die Gestaltung und der Weiterausbau dieser Anlage kann für die Bürgerinnen und Bürger als Naherholungsgebiet im Karlsruher Nordosten als vergleichbar mit der Günther-Klotz-Anlage im Südwesten angesehen werden. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Ingo Wellenreuther Sven Maier Detlef Hofmann Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. November 2012
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 22.10.2012 eingegangen: 22.10.2012 Gremium: 40. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.11.2012 1256 21 öffentlich Dez. 6 Schaffung einer offenen Mehrgenerationenanlage für Spiel, Sport und Freizeit im Karlsru- her Nordosten - Kurzfassung - Das Bürgermeisteramt erkennt die Bereitschaft des SSC und seiner Vereinspartner an, im Traugott-Bender-Sportpark einen attraktiven Spielpark auch für die Allge- meinheit anzubieten. Allerdings ist die Erarbeitung eines entsprechenden Konzeptes nicht Aufgabe der Verwaltung. Da auch die Voraussetzungen für eine gemeinsame Umsetzung des beantragten Konzeptes nicht gegeben sind, erübrigt sich auch die Prüfung möglicher Formen der Zusammenarbeit. Der Antrag wird daher abgelehnt. Das Bürgermeisteramt schlägt deshalb vor, den Antrag abzulehnen. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Konzeption für die Schaffung einer of- fenen Mehrgenerationenanlage für Spiel, Sport und Freizeit im Traugott- Bender-Sportpark zu erarbeiten. Dabei sind die in der Vergangenheit von der Stadtverwaltung erstellten Planungen in die Erarbeitung der Konzeption mit einzubeziehen. Es besteht kein öffentlicher Bedarf für die Erarbeitung des beantragten Konzeptes. Die Verwaltung ermittelt regelmäßig den quartierbezogenen und den stadtteilüber- greifenden Spielflächenbedarf und aktualisiert auf dieser Grundlage die städtische Spielflächenentwicklungsplanung. Der Bericht 2012 zur Spielflächenentwicklungs- planung wurde gerade fertig gestellt und soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt dem Gemeinderat vorgelegt werden. Das beantragte Angebot im Traugott-Bender- Sportpark lässt sich nicht mit einer Unterversorgung oder gar einem dringenden Be- darf in benachbarten Stadtteilen begründen. Dem vor vier Jahren auf Wunsch des SSC-Vorstandes vom Gartenbauamt erstellten Konzept lagen detaillierte Vorstellun- gen des Vereins zugrunde. Grundsätzlich ist es sehr anerkennenswert und aus sportfachlicher Sicht zu begrüßen, dass der SSC und seine Vereinspartner im Trau- gott-Bender-Sportpark einen attraktiven Spielpark nicht nur für ihre Mitglieder, son- dern auch für die Allgemeinheit anbieten möchten. Dennoch sieht die Verwaltung die Erwartung, dass hier in beträchtlichem Umfang weitere städtische Planungsleistun- gen erbracht werden sollen, kritisch. Es muss dem Grundsatz der Gleichbehandlung aller Karlsruher Sportvereine Rechnung getragen werden. Daher erkennt die Verwal- tung keinen Spielraum, dem Antrag zu entsprechen. 2. Die Verwaltung prüft und zeigt mögliche Formen der Zusammenarbeit mit den beteiligten Vereinen zur Umsetzung des zu erarbeitenden Konzeptes auf. Die Möglichkeiten zur Umsetzung einer Konzeption für eine Mehrgenerationenanla- ge für Spiel, Sport und Freizeit auf dem Gelände des Traugott-Bender-Sportparks werden in erster Linie durch die Regeln der städtischen Sportförderung bestimmt. Nur wenn auf andere Weise der dringende öffentliche Spielflächenbedarf nicht ge- deckt werden kann, lässt sich eine darüber hinausgehende Kooperation begründen. Dies ist für diesen Standort nicht der Fall. Die Verwaltung sieht daher keinen An- satzpunkt für eine weitergehende Prüfung.