Einrichtung weiterer Ganztagsschulen zum Schuljahr 2013/2014, Schloss-Schule - Vorberatung -

Vorlage: 30590
Art: Beschlussvorlage
Datum: 05.11.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Südstadt

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 14.11.2012

    TOP: 5

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

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  • TOP 5
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 14.11.2012 5 öffentlich Dez. 3 Einrichtung weiterer Ganztagsschulen zum Schuljahr 2013/14; Schloss-Schule - Vorberatung - Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Schulbeirat 24.10.2012 2 Gemeinderat 20.11.2012 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Ortschaftsrat Durlach empfiehlt dem Gemeinderat nach Vorberatung im Schul- beirat gemäß § 30 in Verbindung mit § 22 Schulgesetz Baden-Württemberg zum Schuljahr 2013/14 die Einrichtung eines Ganztagsbetriebs in offener Angebotsform:  am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe  an der Drais-Grund- und Hauptschule Karlsruhe  an der Hans-Thoma-Schule Karlsruhe  an der Leopoldschule Karlsruhe  an der Schloss-Schule Durlach  sowie an der Grundschule Südstadt-Ost zu beschließen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 693.620,-- im Endausbau reine Personalkosten (ohne Umbaukosten) -- 693.620,-- Personalkosten (ohne Umbaukosten) -- Haushaltsmittel sind im Rahmen des Doppelhaushalts 2013/14 bereit zu stellen. Kontierungsobjekt: Kostenstelle: 1.400.21.10.06.02.98 Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Miteinander Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am 14.11.2012 Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Ganztagsschulkonzept des Landes Baden-Württemberg Ziel des Landesprogramms ist die bedarfsorientierte und flächendeckende Einrich- tung von Ganztagsschulen, zunächst vor allem im Primarbereich. Bis zum Jahr 2020 soll jede Grundschule zu einer Ganztagsschule werden können. Das Land unterscheidet dabei zwischen gebundenen/teilgebundenen Ganztags- schulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung (früher Brenn- punktschulen) ausschließlich für den Grund-, Haupt- und Werkrealschulbereich und den Ganztagsschulen in offener Angebotsform, welche neben den Grund-, Haupt- und Werkrealschulen auch Realschulen und Gymnasien (ohne Oberstufe) umfas- sen. Ganztagsschulen in offener Angebotsform bieten einen Ganztagsbetrieb an mindes- tens drei Tagen mit sieben Zeitstunden sowie ein vom Schulträger beaufsichtigtes warmes Mittagessen an. Die Teilnahme ist freiwillig und bedarf zur Planungssicher- heit der verbindlichen Anmeldung für ein Schuljahr. Es muss ein dauerhafter Ganz- tagsbetrieb für die ganze Schule, einen Zug oder mehrere Klassen (-stufen) gewähr- leistet sein. Weitere Vorgaben sind eine Rhythmisierung des Unterrichts am Vor- und Nachmittag, längere (Bewegungs-) Pausen, ggf. späterer Unterrichtsbeginn und Kooperationen mit außerschulischen Partnern. Die Darstellung erfolgt in einem pä- dagogischen Ganztagskonzept incl. exemplarischem Stundenplan. 2. Konzeption des Helmholtz-Gymnasiums Karlsruhe Das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das den Anforderungen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 1). Das Konzept umfasst die Klassenstufen 5 - 10 und wird derzeit bereits umgesetzt. Der Unter- richtstag beginnt um 07:40 Uhr und wird durch eine 65-minütige Mittagspause rhythmisiert. Auch am Nachmittag findet Unterricht statt. Der Schultag endet maxi- mal um 18:45 Uhr. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, entsprechende Angebote für die Unterstufe, Freizeitbetreuung, Arbeitsgemeinschaften, Sport- und Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Spielangebote sowie Hausaufgabenbetreuung. Alle Angebote werden mit außer- schulischen Kooperationspartnern, Partnern aus dem Jugendbegleiterprogramm des Landes oder mit Lehrkräften der Schule durchgeführt bzw. beaufsichtigt. 2 a) Räumliche Situation und notwendige bauliche Veränderungen Seit Juli 2012 ist das Hausmeisterhaus am Helmholtz-Gymnasium nicht mehr be- wohnt. Die Wohnung wird derzeit nach den Bedürfnissen für den Ganztagsbetrieb sowie in enger Abstimmung mit der Schulleitung umgestaltet. Zusätzlich wird ein im Hauptgebäude gelegenes Klassenzimmer als Aufenthaltsbereich für die Schülerin- nen und Schüler der Oberstufe umgestaltet. Alle Planungen sind beim Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft zur zeitnahen Realisierung in Auftrag gegeben. Die Kosten hierfür können zum derzeitigen Stand noch nicht beziffert werden. Eine aus- reichend dimensionierte Mensa mit Küche ist im Erdgeschoss des Hausmeisterhau- ses bereits vorhanden. 2 b) Finanzielle Auswirkungen Nach Auffassung des Landes ist die Mittagsbetreuung derzeit noch Aufgabe des kommunalen Schulträgers. Das Land beteiligt sich an Gymnasien in offener Ange- botsform mit einer zusätzlichen Lehrerwochenstunde je Ganztagsklasse, was einer finanziellen Förderung von rund 3.400,-- Euro pro Jahr entspricht. Die Betreuungsangebote im Rahmen des Ganztagsbetriebs am Helmholtz- Gymnasium sollen, vergleichbar mit der Förderung am Kant-Gymnasium, am Goe- the-Gymnasium sowie am Otto-Hahn-Gymnasium, mit einem städtischen Pauschal- zuschuss in Höhe von 11.500,-- Euro pro Jahr gefördert werden. Für das angebotene Mittagessen erhebt der Caterer ein Elternentgelt. Ggf. sind auch einzelne Betreuungsleistungen am Nachmittag durch außerschulische Partner ent- geltpflichtig. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 3. Konzeption der Drais-Grund- und Hauptschule Die Drais-Grund- und Hauptschule hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das den Anforderungen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 2). Das Konzept umfasst die Klassenstufen 1 - 4 und soll sukzessive ab dem Schuljahr 2013/14 beginnend mit Klassenstufe 1 umgesetzt werden. Der Unterrichtstag be- ginnt um 07:30 Uhr mit einem offenen Anfang mit Betreuung und wird durch zwei längere Bewegungs- und Spielpausen sowie eine 75-minütige Mittagspause mit freien Angeboten rhythmisiert. Auch am Nachmittag findet Unterricht statt. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, Hausaufgaben- betreuung, Freizeitbetreuung und ergänzende Angebote. Außerschulische Koopera- tionspartner für die Nachmittagsbetreuung sind z. B. verschiedene Sportvereine so- wie Ehrenamtliche aus dem Jugendbegleiterprogramm des Landes. Die Organisati- on des Mittagessens erfolgt durch den Schulträger. Die Schülerinnen und Schüler werden während der Essenszeit von Lehrkräften und Betreuungskräften beaufsich- tigt. Die ergänzenden Betreuungsangebote sind am Nachmittag bis 16:00 Uhr vorgese- hen. Ab 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr findet bedarfsorientiert eine weitergehende freiwilli- ge kostenpflichtige Betreuung durch den Schulträger in Absprache mit der Schule statt. 3 a) Räumliche Situation und notwendige bauliche Veränderungen Für den Ganztagsbetrieb der Drais-Grund- und Hauptschule sind im Endausbau bei Einzügigkeit vier Aufenthaltsräume à 60 m², ein Speisesaal für circa 100 Essensteil- nehmer sowie eine Küche/Ausgabe notwendig. Für den Bereich Speisesaal sowie Küche/Ausgabe ist von einer gemeinsamen Nutzung im Schichtbetrieb mit der ge- planten Gemeinschaftsschule an der Drais-Realschule auszugehen. Die Planung, inwieweit der Bedarf der Drais- Grund- und Hauptschule mit Ganztagsbetrieb sowie der Bedarf der Gemeinschaftsschule an der Drais-Realschule im derzeitigen Gebäu- Ergänzende Erläuterungen Seite 5 debestand beider Schulen untergebracht werden kann, wurde im August 2012 beim Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft in Auftrag gegeben. Zu berücksichtigen ist bei dieser Planung auch die Herstellung der Barrierefreiheit sowie die Einrichtung eines Behinderten-WCs. Sollte sich ein Raumfehlbestand ergeben, werden auf Grundlage eines vom Regierungspräsidium festgestellten Raumprogramms bauliche Erweiterungsmaßnahmen notwendig. Die Kosten hierfür können zum jetzigen Stand noch nicht beziffert werden. 4. Konzeption der Hans-Thoma-Schule Die Hans-Thoma-Schule hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das den Anfor- derungen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 3). Das Konzept umfasst die Klas- senstufen 1-4 und soll sukzessive ab dem Schuljahr 2013/14 beginnend mit Klas- senstufe 1/2 (jahrgangsgemischt) umgesetzt werden. Der Unterrichtstag beginnt um 07:00 Uhr mit einem offenen Anfang mit Betreuung und wird durch zwei längere Be- wegungs- und Spielpausen sowie eine 90-minütige Mittagspause mit freien Angebo- ten rhythmisiert. Auch am Nachmittag findet Unterricht statt. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, Hausaufgaben- betreuung, individuelles Lernen, Freizeitbetreuung und Arbeitsgemeinschaften. Au- ßerschulische Kooperationspartner für die Nachmittagsbetreuung sind z. B. der Stadtjugendausschuss e.V., verschiedene Sportvereine sowie Kulturvereine. Ehren- amtliche aus dem Jugendbegleiterprogramm des Landes ergänzen die Angebote. Die Organisation des Mittagessens erfolgt durch den Schulträger. Die Schülerinnen und Schüler werden während der Essenszeit von Lehrkräften und Betreuungskräften beaufsichtigt. Die ergänzenden Betreuungsangebote und Arbeitsgemeinschaften sind am Nach- mittag bis 16:00 Uhr vorgesehen. Ab 16:00 Uhr findet bedarfsorientiert eine weiter- gehend freiwillige Betreuung durch den Schulträger in Absprache mit der Schule statt. Ergänzende Erläuterungen Seite 6 4 a) Räumliche Situation und bauliche Veränderungen Die für den Ganztagsbetrieb der Hans-Thoma-Schule notwendigen Räumlichkeiten stehen bereits in ausreichender Anzahl und Größe zur Verfügung (Spielezimmer, Bibliothek, Multifunktionsraum, Ruheraum). Auch für das Mittagessensangebot sind eine ausreichend dimensionierte Mensa sowie eine Küche bereits vorhanden. Bauli- che Veränderungen sind daher im Zuge der Einrichtung eines Ganztagsbetriebs nicht notwendig. 5. Konzeption der Leopoldschule Die Leopoldschule hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das den Anforderun- gen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 4). Das Konzept umfasst die Klassen- stufen 1-4 und soll sukzessive ab dem Schuljahr 2013/14 beginnend mit Klassenstu- fe 1 umgesetzt werden. Der Unterrichtstag beginnt um 07:45 Uhr mit einem 15- minütigen offenen Anfang mit Betreuung und wird durch zwei längere Bewegungs- und Spielpausen sowie eine 60-minütige Mittagspause mit Bewegungsangeboten rhythmisiert. Auch am Nachmittag findet Unterricht statt. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, Freizeitbetreu- ung, individuelles Lernen und Arbeitsgemeinschaften. Außerschulische Kooperati- onspartner für die Nachmittagsbetreuung sind insbesondere die Kinderstadtkirche sowie verschiedene Kultureinrichtungen. Die ergänzenden Betreuungsangebote sind am Nachmittag bis 16:00 Uhr vorgese- hen. Ab 16:00 Uhr findet eine bedarfsorientierte weitergehende freiwillige Betreuung statt. 5 a) Räumliche Situation und notwendige bauliche Veränderungen Die für den Ganztagbetrieb der Leopoldschule notwendigen Räumlichkeiten sind in ausreichender Anzahl und Größe bereits vorhanden (Ruheraum, Bibliothek, Spiele- Ergänzende Erläuterungen Seite 7 raum). Ebenfalls stehen 4 kleine Räume sowie eine Küche im „Leos Häusle“ - ehe- maliges Wohnhaus des Hausmeisters auf dem Schulgelände - für die Angebote am Nachmittag zur Verfügung. Eine ausreichend dimensionierte Küche mit Speiseraum wurde bereits im Erdgeschoss eingerichtet. Für den Ganztagsbetrieb sind daher kei- ne baulichen Veränderungen notwendig. 6. Konzeption der Schloss-Schule Durlach Die Schloss-Schule Durlach hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das den An- forderungen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 5). Das Konzept umfasst die Klassenstufen 1-4 und soll sukzessive ab dem Schuljahr 2013/14 beginnend mit Klassenstufe 1/2 (jahrgangsgemischt) umgesetzt werden. Der Unterrichtstag beginnt um 07:45 Uhr mit einem offenen Anfang mit Betreuung und wird durch zwei längere Bewegungs- und Spielpausen sowie eine fast zweistündige Mittagspause mit Bewe- gungsangeboten und Lese- und Entspannungszeit rhythmisiert. Auch am Nachmit- tag findet Unterricht statt. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, Hausaufgaben- betreuung, Freizeitbetreuung und Arbeitsgemeinschaften. Außerschulische Koopera- tionspartner für die Nachmittagsbetreuung sind z. B. Sport- und Musikvereine sowie Ehrenamtliche aus dem Jugendbegleiterprogramm des Landes. Die Organisation des Mittagessens erfolgt durch den Schulträger. Die Schülerinnen und Schüler wer- den während der Essenszeit von Lehrkräften und Betreuungskräften beaufsichtigt. Die ergänzenden Betreuungsangebote und Arbeitsgemeinschaften sind am Nach- mittag bis 16:00 Uhr vorgesehen. Ab 16:00 Uhr findet bis voraussichtlich 18:00 Uhr eine bedarfsorientierte weitergehende freiwillige Betreuung durch den Schulträger in Absprache mit der Schule statt. 6 a) Räumliche Situation und notwendige bauliche Veränderungen Für den Ganztagsbetrieb der Schloss-Schule Durlach stehen Räumlichkeiten des ehemaligen Hauptschulzweiges zur Verfügung. Mobiliar und Ausstattung sind anzu- Ergänzende Erläuterungen Seite 8 passen. An zwei Nachmittagen sollen teilweise Betreuungsangebote im sportlichen Bereich in der Weiherhof-Sporthalle stattfinden. Ein ausreichend dimensionierter Speisesaal mit Küche ist in Räumlichkeiten der ehemaligen Hauptschule einzurich- ten. Die Kosten für alle baulichen Veränderungen können zum jetzigen Stand noch nicht beziffert werden. Eine Gesamtkonzeption für die Ganztagsangebote im Schul- kindbereich wird derzeit erarbeitet. Aufgrund der vom Land vorgegebenen Fristen muss der Bereich Ganztagsschule vorgezogen werden, damit ein Start zum Schul- jahr 2013/14 möglich ist. 7. Konzeption der Grundschule Südstadt-Ost Die neue Grundschule nimmt ihren Schulbetrieb zum Schuljahresbeginn 2013/14 auf. Da zum heutigen Stand noch keine Schulleitung benannt ist, hat das Staatliche Schulamt Karlsruhe das beigefügte pädagogische Konzept erarbeitet, das den An- forderungen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 6). Das Konzept umfasst die einzügigen Klassenstufen 1-4. Die in Ermangelung eines festgelegten Schulbezirks für die neue Grundschule Südstadt-Ost derzeit an der Nebenius-Grundschule be- schulte Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die im künftigen Schulbezirk der neuen Grundschule Südstadt-Ost wohnen, lässt erwarten, dass die neue Grund- schule zum Schuljahr 2013/14 im Vollbetrieb, d. h. in allen Klassenstufen einzügig beginnen kann. Der Unterrichtstag soll um 07:30 Uhr mit einem 15-minütigen offenen Anfang mit Betreuung beginnen. Er wird durch zwei längere Bewegungs- und Spielpausen so- wie eine zweistündige Mittagspause mit Bewegungs- und Spielangeboten rhythmi- siert. Auch am Nachmittag findet Unterricht statt. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, Freizeitbetreu- ung, individuelles Lernen und ergänzende Angebote mit außerschulischen Partnern. Ein detaillierter Plan wird durch die neue Schulleitung zu entwickeln sein. Die ergänzenden Betreuungsangebote sind am Nachmittag bis 16:00 Uhr vorgese- hen. Ergänzende Erläuterungen Seite 9 7 a) Räumliche Situation und notwendige bauliche Veränderungen Da die neue Grundschule Südstadt-Ost bereits auf der Grundlage eines Raumpro- gramms für eine Ganztagsgrundschule konzipiert wurde, sind alle für den Ganztags- betrieb erforderlichen Räumlichkeiten vorhanden. 8. Finanzielle Auswirkungen Der Schulträger wird die im Rahmen des Ganztagsbetriebs an den einzelnen Grund- schulen vorgesehenen Angebote bis 16:00 Uhr sowie das Mittagsband mit einer Be- treuungszeit von 22,5 Stunden pro Woche durch Erzieher/innen gewährleisten. Im Endausbau werden 2,3 Vollzeitstellen pro Grundschule im Einsatz sein. Für den Küchenbereich werden Ausgabekräfte mit 0,69 Stellenanteilen pro Grund- schule benötigt. Die Sekretariatskräfte erhalten für die zusätzlichen Aufgaben im Ganztagsbetrieb einen Stellenzuschlag von 0,13. Die neue Grundschule Südstadt-Ost wird mit einer 0,5 Vollzeitstelle im Sekretariats- bereich sowie mit einer 1,0 Vollzeitstelle im Hausmeisterbereich besetzt werden. Die Mehrkosten für den Ganztagsbetrieb an allen Ganztagsgrundschulen sind in An- lage 7 tabellarisch dargestellt. Die Kosten beziehen sich auf den Endausbau der Ganztagsschule. 9. Zeitlicher Ablauf Damit der Ganztagsbetrieb am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe und der Ganztags- betrieb an den vorgenannten Grundschulen zum Schuljahr 2013/14 eingerichtet werden können, ist nach dem Landeskonzept ein Beschluss des kommunalen Schul- trägers nach § 30 in Verbindung mit § 22 Schulgesetz Baden-Württemberg erforder- Ergänzende Erläuterungen Seite 10 lich. Falls der Landtag die angekündigte Ergänzung des Schulgesetzes um die Ganztagsschule beschließt, erfolgt eine entsprechende Anpassung der Ganztags- konzepte. Beschluss: Der Ortschaftsrat Durlach empfiehlt dem Gemeinderat nach Vorberatung im Schul- beirat gemäß § 30 in Verbindung mit § 22 Schulgesetz Baden-Württemberg zum Schuljahr 2013/14 die Einrichtung eines Ganztagsbetriebs in offener Angebotsform:  am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe  an der Drais-Grund- und Hauptschule Karlsruhe  an der Hans-Thoma-Schule Karlsruhe  an der Leopoldschule Karlsruhe  an der Schloss-Schule Durlach  sowie an der Grundschule Südstadt-Ost zu beschließen.