Jugendhilfeplanung: Ausbau Plätze für Kinder unter drei Jahren in Tageseinrichtungen - Fortschreibung -

Vorlage: 30402
Art: Beschlussvorlage
Datum: 12.10.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt, Wolfartsweier

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 16.10.2012

    TOP: 8

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Jugendhilfeplanung
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 39. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 16.10.2012 1208 8 öffentlich Dez. 3 Jugendhilfeplanung: Ausbau Plätze für Kinder unter drei Jahren in Tageseinrichtungen - Fortschreibung- Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 10.10.2012 1 a vorberaten (Zustimmung) Gemeinderat 16.10.2012 8 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat beschließt - nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss -, 1. im Jahr 2013 durch schon genehmigte und neue Projekte 566 zusätzliche Plätze für Kin- der unter 3 Jahren und 212 Plätze für Kinder über 3 Jahren zu schaffen. Für diese Plätze sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 6.703.000 € und zusätzliche Betriebs- kosten von ca. 4.330.000 € im Jahr 2013 notwendig. 2. im Jahr 2014 durch neue Projekte 210 zusätzliche Plätze für Kinder unter 3 Jahren und 80 Plätze für Kinder über 3 Jahren zu schaffen. Für diese Plätze sind zusätzliche Investi- tionskosten in Höhe von ca. 2.041.650 € und zusätzliche Betriebskosten von ca. 2.453.400 € im Jahr 2014 notwendig. 3. Er beauftragt die Verwaltung, aufgrund der Ergebnisse der Elternbefragung ein Umset- zungskonzept für den Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren zu erarbeiten. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: PSP-Elemten 1.500.36.50. ff Kontenart: 43000000 Ergänzende Erläuterungen: Im Rahmen der Beschlussfassung über den Doppelhaushalt 2013/2014, sind die Mittel planmäßig in den Haushalt einzustellen. Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Miteinander Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Vorbemerkung zum quantitativen und qualitativen Ausbau Ob der am 01.08.2013 in Kraft tretende Rechtsanspruch eingelöst werden kann, wird in den Kommunen entschieden. Dabei sind die zu berücksichtigenden Bedarfe in den einzelnen Bun- desländern und Kommunen verschieden. Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat 2008 be- schlossen, schrittweise bis 2013 zunächst das bundesweite Ausbauziel für 35 % und bis 2015 für 40 % der Kinder unter drei Jahren zu erreichen. Seither hat die Stadt zusammen mit den freien Trägern und mit Unterstützung von Unternehmen immense Anstrengungen unternommen, den quantitativen und qualitativen Ausbau voranzubringen. Die Stadt hat in den letzten Jahren zunehmend Einrichtungen angemietet oder gebaut und unter den freien Trägern mit inhaltlichen Anforderungen ausgeschrieben. Hierzu wurde ein neues Ver- fahren der Trägervergabe erprobt. Diese Erfahrungen werden gesondert ausgewertet. Sie zeigen jedoch, dass auf das Thema Qualität/Qualitätssicherung zukünftig ein besonderes Augenmerk gerichtet werden muss. „Aufgrund des demografischen Wandels droht allen Branchen über kurz oder lang ein Fachkräf- temangel. Dabei sind die Möglichkeiten für die Wirtschaft, sich neue Ressourcen zu erschließen, in den Bereichen Senioren und Frauen besonders groß.“ Diese Feststellung und die Konsequen- zen daraus waren im Juni 2012 Diskussionsinhalt im Karlsruher „Haus der Wirtschaft“ im Rah- men der Themenwoche „Arbeit der Zukunft“ der Industrie- und Handelskammer. Aus dieser Entwicklung resultiert eine verstärkte Nachfrage nach Plätzen in Kindertageseinrich- tungen und Tagespflege und zwangsläufig ein erhöhter Bedarf an qualifizierten Fachkräften in Kindertageseinrichtungen als Orte der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Der Fachkräftemangel ist hier nicht nur deutlich spürbar, sondern wird sich weiter verschärfen. Mit ersten Konzepten wird versucht, dem Mangel zu begegnen. Hierzu zählt auch die Finanzierung der neuen Ausbildungsstellen der Praxisintegrierten Ausbildung durch die Stadt Karlsruhe. Der Bund stellt weitere Gelder für Investitionsförderung zur Verfügung und geht bis 2013 von einem bundesweiten Bedarf an Plätzen für 39 % der unter Dreijährigen aus. Karlsruhe hat die Eltern mit Kindern unter drei Jahren im Mai nach ihren Bedürfnissen befragt, um eine realistische Bedarfsquote zu erhalten. Die ersten Befragungsergebnisse zur Gesamtstadt und den Stadttei- len wurden in diese Vorlage mit aufgenommen. Die Vorlage bezieht sich deshalb nur auf die quantitativen Aspekte des bisherigen und zukünfti- gen Ausbaus eines bedarfsgerechten Angebots. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 2. Aktueller Ausbaustand „Plätze für Kinder unter drei Jahren“ 2.1 Aktuelle Situation und Ausbaustand bis 2013 Kinder 0 bis 3 Jahre (Stand 30.06.2012)* 7.551 Kinder vorh. Kapazität in Tageseinrichtungen (Stand 01.01.2012) 1.736 Plätze 1. Neuschaffung und Umwandlung (genehmigt vom Gemeinderat am 25.01.2011, 13.12.2011, 28.02.2012 und 20.06.2012) einschl. Eröffnungen sowie Umwandlungen in bestehenden Einrichtungen bis Ende 2012 +270 Plätze Voraussichtlicher Stand Ende 2012 2.006 Plätze 2. + Kinder in Tagespflege (Belegte Plätze Stand 01.01.2012) +333 Plätze 3. + Kinder in betreuten Spielgruppen (4 Gruppen)** +40 Plätze Gesamtkapazität Ende 2012 Versorgungsquote 2.379 Plätze 31,5 % 4. Projekte (in Bedarfsplanung) Fertigstellung bis Ende 2013 503 Plätze Voraussichtlicher Stand Ende 2013 Versorgungsquote 2.882 Plätze 38,2 % Angebote nach Öffnungszeiten (Stand 07.2012) Verlängerter Vormittag (6 bis 7 Stunden vormittags) Ganztags (8 bis 11 Stunden täglich) Halbtags (bis zu 4 Stunden täglich) Spielgruppen (15 Stunden wöchentlich) Anteil an Plätzen 15,8 % 77,8 % 4,3 % 2,1 % *Quelle: Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung ** Angebot an drei Tagen mit wöchentlich 15 Stunden, Betriebserlaubnis erforderlich, Finanzie- rung über FAG-Zuweisungen Übergang der Kinder von Kinderkrippen (0 - 3 Jahre) in Kindergartengruppen (3 - 6 Jahre) Inzwischen bieten 29 Träger in 129 Einrichtungen, darunter 7 Krippeneinrichtungen, Plätze für Kinder unter drei Jahren an. Die Übergänge in Kindergartengruppen sind aus reinen Krippenein- richtungen nicht gesichert. Kooperationsvereinbarungen mit Einrichtungen im Einzugsbereich können in der Praxis nicht immer umgesetzt werden. Träger haben deshalb ein Interesse, eigene „Anschlusseinrichtungen“ zu schaffen. In Krippeneinrichtungen werden zukünftig Eltern frühzeitig auf eine Anmeldung bei weiterführenden Einrichtungen hingewiesen. Verträge in Krippengruppen Ergänzende Erläuterungen Seite 4 werden bis zum Ende des Kindergartenjahres geschlossen, um den nahtlosen Übergang zu er- leichtern. Auswärtige Kinder 0 bis 3 Jahre - Ausgleichszahlungen 2011 147 Kinder in Karlsruher Kindertageseinrichtungen wohnen in Umlandgemeinden. 34 Kinder, mit Wohnsitz in Karlsruhe, besuchen Kindertageseinrichtungen anderer Kommunen. Einerseits hat die Stadt Karlsruhe für 147 auswärtige Kinder Erstattungsansprüche an die Wohn- sitzgemeinden von 499.357,58 €, andererseits sind für die 34 Karlsruher Kinder, die in Umland- gemeinden betreut werden, 92.992,08 € an die Standortgemeinden zu erstatten. Tatsächlich eingenommen werden ca. 406.800 €, da u. a. zum Beispiel keine Erstattungsansprüche gegen- über Gemeinden aus Rheinland-Pfalz (ca. -70.000 €) bzw. im Elsass geltend gemacht werden können. Anfang 2013 gibt es in 19 Einrichtungen von und für Unternehmen 530 Plätze für Kinder im Vor- schulalter, davon 300 Plätze für Kinder unter drei Jahren. Mit der Zunahme an arbeitsplatznahen Plätzen (Betriebskindergärten) stieg auch der Anteil der Kinder, deren Eltern nicht in Karlsruhe wohnen. 2.2 Entwicklung einschließlich genehmigter Projekte bis Ende 2013 Ausbauentwicklung durch genehmigte Projekte bis Ende 2013 Plätze 0 bis 3 Jahre 2008 Plätze 2009 Plätze 2010 Plätze 2011 Plätze 2012 Plätze 2013 Plätze Bestand Anfang des Jahres 1.195 1.477 1.506 1.899 2.069 2.379 Zuwachs durch genehmigte Projekte (Planung) tatsächliche Umsetzung +282 +29 +393 (302) +145 (438) +270 +503 Bestand zum Ende des Jahres 1.477 1.506 1.899 2.069* 2.379** 2.882 davon in Einrichtungen 1.142 1.228 1.591 1.736 2.046** 2.549 in Tagespflege 335 278 308 333* 333 333 * Neue Kindertageseinrichtungs-Projekte und Zuwachs in der Tagespflege 2011 von 25 Plätzen. ** Mit 40 Plätzen in betreuten Spielgruppen. In den letzten zwei Jahren hat sich die Umsetzung zahlreicher Planungsprojekte zeitlich verzö- gert. Über Nachrückerlisten wurden für den Ausbau 2013 früh die Weichen gestellt. Dadurch Ergänzende Erläuterungen Seite 5 konnten Anträge auf den Bundesinvestitionszuschuss, die vor Baubeginn erfolgen müssen, für Projekte, die 2013 in Betrieb gehen, gestellt werden. 3. Aktueller Ausbaustand „Plätze für Kinder von drei Jahren bis zur Einschulung“ Bei der Altersgruppe der Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung wird von einem gesamtstädti- schen Bedarf für 100 % von 3 Jahrgängen und 5 Monaten ausgegangen, bezogen auf die Stadt- teile wird ein Bedarf von 95 % dieser Altersgruppe zugrunde gelegt. 3.1 Aktuelle Situation mit neuen Projekten bis Ende 2013 Kinder von 3 bis unter 6 Jahren (Stand 30.06.2012) 100 % v. 3 Jahrgängen + 5 Monaten * (95 % v. 3 Jahrgängen + 5 Monaten)* * Berechnung: Kinder, die bis 1. März des Jahres 3 Jahre alt werden 8.103 Kinder (7.698 Kinder) Kapazität in Tageseinrichtungen Anfang 2012 (01.01.2012) 7.878 Plätze Belegte Plätze am 15.03.2012: 95,3 % 1. Neuschaffung und Umwandlungsverluste (genehmigt vom Gemeinde- rat am 25.01.2011, 13.12.2011, 28.02.2012 und 20.06.2012) einschl. Eröffnungen sowie Umwandlungen in bestehenden Einrichtungen bis Ende 2012 29 Plätze Kapazität Ende 2012 (31.12.2012) Versorgungsquote bezogen auf 100 % (95 %) von 3 Jahrgängen + 5 Monaten 7.907 Plätze 97,6 % (102,7 %) 2. Projekte (in Bedarfsplanung) Fertigstellung bis Ende 2013 120 Plätze Voraussichtliche Kapazität Ende 2013 (31.12.2013) Versorgungsquote (100 % 3 Jg. + 5 Monate) 8.027 Plätze 99,1 % Angebote nach Öffnungszeiten Stand 07.2012 Verlängerter Vormittag (6 bis 7 Stunden vormittags) pro Gruppe 22 Kinder Ganztags (8 bis 11 Stunden täglich) pro Gruppe 20 Kinder Vor- und Nachmittags mit Mittagspause (Regelplätze) pro Gruppe 25 Kinder Anteil an Plätzen 52,4 % 37,5% 10,1 % Quellen: *Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung, Statistische Daten, Sozial- und Jugendbehörde Ergänzende Erläuterungen Seite 6 Erweiterung der Öffnungszeiten Bei den Angebotsformen für Kinder unter drei Jahren überwiegt der Anteil der Ganztagsplätze. Die meisten Plätze für Kinder ab drei Jahren werden in verlängerter Öffnungszeit angeboten. Der Anteil so genannter „Regelplätze“ für diese Altersgruppe ist mit 10,1 % in Karlsruhe ein Auslauf- modell, während der Anteil in Baden-Württemberg insgesamt noch bei 30 % liegt. Auch der An- teil an Ganztagsplätzen liegt in Karlsruhe mit 37,5 % über dem Landesdurchschnitt von 16 % (aus. Bertelsmann Stiftung, Ländermonitor „Frühkindliche Bildungssysteme“, Juli 2012). Mit der Schaffung von Plätzen für Kinder unter drei Jahren in bestehenden Einrichtungen steigt der Anteil an Ganztagsplätzen in den Karlsruher Einrichtungen stetig an. Eine Änderung der Öff- nungszeiten wird auch für die Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg insgesamt prog- nostiziert. Dies wird zwangsläufig den Fachkräftebedarf erhöhen. Auswärtige Kinder 3 bis 6 Jahre - Ausgleichszahlungen 2011 179 Kinder in Karlsruher Kindertageseinrichtungen wohnen in Umlandgemeinden. 66 Kinder, mit Wohnsitz in Karlsruhe, besuchen Kindertageseinrichtungen anderer Kommunen. Einerseits hat die Stadt Karlsruhe für die in Karlsruhe betreuten 179 auswärtigen Kinder Erstat- tungsansprüche an die Wohnsitzgemeinden von 261.781,25 € , andererseits sind für die 66 Karlsruher Kinder, die in Umlandgemeinden betreut werden, 62.816,67 € an die Standortgemein- den zu erstatten. 3.2 Entwicklung einschließlich genehmigter Projekte bis Ende 2013 Ausbauentwicklung (bezogen auf 3,5 Jg.) durch genehmigte Projekte bis Ende 2013 Ende des Jahres* 2008 2009 2010 2011 2012 2013** Kinder 3 bis 6 Jahre 95 % v. 3,5 Jg. Stand: 01.01. d. Jahres 7.842 7.863 7.875 7.798 7.860 7.890 Platzkapazität insgesamt 7.736 7.625 7.813 7.789 7.878 8.027 davon Ganztags 27,0 % 30,6 % 34,4 % 34,7 37,1 offen Verlängerter Vormittag 50,6 % 52,5 % 52,9 % 52,8 52,5 offen Regel/Halbtags 22,4 % 16,9 % 12,7 % 12,5 10,4 offen Versorgungsquote 98,6 % 97,0 % 99,2 % 99,9 % 100,2 % 101,7 * Bevölkerungsdaten Stand 31.12. des Vorjahres, **2013 Stand 30.06.2012 Ergänzende Erläuterungen Seite 7 Ausbauschwerpunkt ist es, bestehende Einrichtungen bedarfsgerecht umzubauen und wann immer möglich, auch zu erweitern, um Standorte nachhaltig zu sichern. Dies wird zurzeit umge- setzt. Mit dem Bau neuer Einrichtungen wurden bisher Plätze für Kinder unter drei Jahren und über drei Jahren geschaffen. Dadurch konnten Plätze in bestehenden Einrichtungen für Kinder unter drei Jahren umgewandelt werden, Öffnungszeiten erweitert und die wegfallenden Plätze kompensiert werden. 4. Bedarfsquote „Plätze unter drei Jahren“ – Ergebnis der Elternbefragung Angestoßen durch den Deutschen Städtetag führte Karlsruhe - zusammen mit 15 weiteren Kommunen in Deutschland, in Kooperation mit dem Forschungsverbund Deutsches Jugendinsti- tut (DJI) und der UNI Dortmund - eine Elternbefragung durch. Alle Karlsruher Eltern mit Kindern unter drei Jahren (Vollerhebung) hatten Anfang Mai einen Brief mit Fragebogen und adressier- tem Briefumschlag für den kostenfreien Rückversand an die Stadt im Briefkasten. Beim federfüh- renden Amt für Stadtentwicklung wurden die Daten erfasst und können so, über die Auswertung durch den Forschungsverbund hinaus, weiter ausgewertet werden. 4.1 Erläuterungen zur Elternbefragung Das Engagement der Eltern, an der Befragung mitzuwirken, war groß. Von 7.311 Kindern, deren Eltern einen Fragebogen erhalten haben, antworteten 50 %. Die Stadt erhielt für 3.673 Kinder unter 3 Jahren einen ausgefüllten Fragebogen zurück. 44 % dieser Kinder waren schon in Betreuung. Vom Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut (DJI) und UNI Dortmund liegen erste Aus- wertungsergebnisse zu einer bedarfsgerechten Ausbauquote für Karlsruhe vor. Berechnung der Bedarfsquote Aufgrund der Erfahrungen aus Befragungen des Deutschen Jugendinstituts haben von 100 El- tern, die einen Wunsch äußern, später tatsächlich nur 80 einen Platz angefragt bzw. in Anspruch genommen. Dieser Abschlag wird deshalb bei den Bedarfsberechnungen berücksichtigt. Nicht alle Eltern, die einen Platz für ihr Kind wünschen, haben einen Rechtsanspruch auf einen Platz. Die Auswertungsergebnisse beziehen sich deshalb auf Ergänzende Erläuterungen Seite 8  n = nur Eltern mit dezidiertem Rechtsanspruch Rechtlich gibt es ab August 2013 (SGB VIII) für Kinder unter einem Jahr (ein Jahrgang) nur einen objektiv-rechtlichen Anspruch nach den bisherigen Übergangskriterien. Bei der Berechnung der Bedarfsquote bei Kindern unter einem Jahr wurden deshalb nur die Betreuungswünsche von Eltern, die erwerbstätig oder in Ausbildung sind (bei Partnerschaften bezieht sich das auf beide Elternteile, auch wenn sie nicht zusammen wohnen), zugrunde gelegt.  n = alle Eltern Grundlage sind alle Rückmeldungen der Eltern mit Betreuungswunsch. 4.2 Gesamtstädtische Bedarfsquote und Bedarf an Plätzen bis 2013 Ausbaubedarf entsprechend des Gemeinderatsbeschlusses Nach den neuesten Prognosen vom Amt für Stadtentwicklung werden die Kinderzahlen in den Altersgruppen 0 - 3 Jahre und 3 - 6 Jahre bis 2030 gesamtstädtisch ansteigen. Gemeinderatsbeschluss vom 21. Oktober 2008 nach aktuellen Prognosezahlen Bestand Ende 2007: 1.195 Plätze schrittweiser Ausbau von jährlich + 280 neuen Plätzen Kapazitätsziel 2013: 2.595 (35 % v. 3 Jg.) Plätze nach neuer Prognose 2.640 Plätze Kapazitätsziel 2015: 2.959 (40 % v. 3 Jg.) Plätze nach neuer Prognose 3.060 Plätze Neue Bedarfsquote durch die Elternbefragung Nach den Ergebnissen der Elternbefragung steigt der Bedarf mit zunehmendem Alter an. Der Bedarf von Eltern mit Rechtsanspruch liegt mit einer Quote von 46 % der Kinder unter drei Jah- ren (3 Jahrgängen) schon 2013 über dem bisherigen Ausbauziel für 2015. Ergebnis der Elternbefragung Mai 2012 - Ausbaubedarf nach Altersjahrgängen Alter 0 - 1 Jahr 1 - 2 Jahre 2 - 3 Jahre Gesamt 0 - 3 Jah- re Anzahl Kinder* 2.563 2.569 2.419 7551 Quoten 10 % 55 % 73 % 46 % Bedarf an Plätzen 256 1.413 1.766 3.473 *Bevölkerungszahlen Amt für Stadtentwicklung, Stand 30.06.2012 Ergänzende Erläuterungen Seite 9 4.3 Stadtteilspezifische Bedarfsquoten und Bedarf an Plätzen bis 2013 Bisher hatten viele Einrichtungen mit Plätzen für Kinder unter drei Jahren ein stadtteilübergrei- fendes Einzugsgebiet. Der stadtteilbezogene Ausbau orientierte sich deshalb zunächst an einer Bedarfsquote von 30 %. Mit der Elternbefragung liegen erstmals Ausbauquoten für die einzelnen Stadtteile vor. Wie die nachfolgende Tabelle (n= nur Eltern/Kinder unter 3 Jahren mit dezidiertem Rechtsanspruch) zeigt, liegt die Bedarfsquote bei vielen Stadtteilen über der Gesamtstadtquote. Befragungsergebnisse Plätze für Kinder von 0 - 3 Jahre Stadtteil Kinder Stand 30.06.12 Auswertung Elternbefragung DJI/UNI Dortmund 0 - 3 Jahre Quote % Plätze abs. 22 Hohenwettersbach 79 52 41 03 Südstadt 526 50 263 04 Südweststadt 657 50 329 05 Weststadt 615 49 301 21 Stupferich 58 49 28 02 Innenstadt-West 200 48 96 17 Rintheim 148 48 71 01 Innenstadt-0st 133 47 63 08 Mühlburg 454 47 213 13 Beiertheim-Bu. 189 47 89 14 Weiherfeld-Da. 136 47 64 15 Rüppurr 232 46 107 19 Durlach 726 46 334 27 Nordstadt 260 46 120 Gesamtstadt 7551 46 3473 07 Oststadt 437 45 197 10 Knielingen 235 45 106 18 Hagsfeld 180 45 81 11 Grünwinkel 266 44 117 25 Palmbach 58 44 26 26 Neureut 470 43 202 16 Waldstadt 344 42 144 23 Wolfartsweier 78 42 33 06 Nordweststadt 248 41 102 20 Grötzingen 231 41 95 24 Grünwettersbach 101 41 41 09 Daxlanden 228 38 87 12 Oberreut 262 34 89 * Bevölkerungsdaten Amt für Stadtentwicklung Ergänzende Erläuterungen Seite 10 Nicht alle Plätze müssen als Ganztagsplätze angeboten werden. Die Eltern wurden auch nach ihren Betreuungswünschen befragt. Es zeigt sich, dass der Anteil der gewünschten Ganztagsplätze in den einzelnen Stadtteilen unterschiedlich ist. Stadtteil Kinder * Stand 30.06.12 Bedarf nach Elternbefragung DJI/UNI Dortmund davon Wochenstunden *** nach Wünschen der Eltern Befragung DJI/UNI Dortmund 0 - 3 Jahre Quote** Plätze unter 20 Stunden über 20 Stunden % abs. % % abs. 01 Innenstadt-0st 133 47 63 31 69 43 02 Innenstadt-West 200 48 96 37 63 60 03 Südstadt 526 50 263 32 67 176 04 Südweststadt 657 50 329 33 68 223 05 Weststadt 615 49 301 35 65 196 06 Nordweststadt 248 41 102 33 66 67 07 Oststadt 437 45 197 33 67 132 08 Mühlburg 454 47 213 32 68 145 09 Daxlanden 228 38 87 30 70 61 10 Knielingen 235 45 106 31 70 74 11 Grünwinkel 266 44 117 31 69 81 12 Oberreut 262 34 89 31 70 62 13 Beiertheim-Bu. 189 47 89 36 63 56 14 Weiherfeld-Da. 136 47 64 44 57 36 15 Rüppurr 232 46 107 46 53 57 16 Waldstadt 344 42 144 37 62 90 17 Rintheim 148 48 71 34 66 47 18 Hagsfeld 180 45 81 33 67 54 19 Durlach 726 46 334 35 65 217 20 Grötzingen 231 41 95 36 64 61 21 Stupferich 58 49 28 38 62 18 22 Hohenwettersbach 79 52 41 48 53 22 23 Wolfartsweier 78 42 33 58 42 14 24 Grünwettersbach 101 41 41 37 63 26 25 Palmbach 58 44 26 44 56 14 26 Neureut 470 43 202 35 65 131 27 Nordstadt 260 46 120 38 62 74 * Bevölkerungsdaten Amt für Stadtentwicklung ** Stadtteilquote n= nur Eltern/Kinder unter 3 Jahren mit dezidiertem Rechtsanspruch *** Wochenstunden nach Wünschen der Eltern n = alle Eltern Aufgrund der Aussagen der Erhebung wird von der Sozial- und Jugendbehörde ein Konzept für die Stadtteile und die Betreuungszeiten (siehe Punkt 3 des Beschlusses) erarbeitet. Im Septem- Ergänzende Erläuterungen Seite 11 ber 2012 liegen die Ergebnisse der Gesamtauswertung vor. Hieraus können weitere Rück- schlüsse in das Konzept mit einfließen. Die Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung, hat die Befragung selbst durchgeführt. Auswer- tungen auf Stadtviertelebene und nach Versorgungsgebieten sind deshalb möglich. Für eine dif- ferenzierte sozialräumliche Betrachtung des weiteren Ausbaus sind diese Daten notwendig und hilfreich. Wie sich das zukünftige Nachfrageverhalten der Eltern und der daraus resultierende höhere Be- darf für die Altersgruppen der Kinder von 3 Jahren bis zur Einschulung entwickelt, ist erst durch eine elektronisch basierte Anmeldung und Belegung gesamtstädtisch abgeglichener Daten mög- lich. Diese Funktion soll über ein so genanntes Kita-Portal erfolgen, das zurzeit in einer Arbeits- gruppe der Verwaltung mit einem IT-Unternehmen, zusammen mit Trägern und Gesamtelternbei- rat in einer Entwicklungspartnerschaft erarbeitet wird. 5. Ausbaubedarf und Aufnahmen neuer Projekte 2013/14 Ein Großteil der in der Anlage aufgeführten Ausbauprojekte wurde schon in die Bedarfsplanung aufgenommen. Neue Projekte können aufgrund des Planungsstands sofort umgesetzt werden, bei anderen haben sich planungsrechtliche Barrieren verfestigt. Mit der Aufnahme der neuen Projekte in die Bedarfsplanung werden folgende Plätze geschaffen: Erweiterungen 2013 Projekte mit 570 neuen Plätzen für Kinder unter drei Jahren und 212 Plätzen für Kinder über 3 Jahren. Gleichzeitig fallen durch Gruppenschließungen Plätze weg. Erweiterungen 2014 Projekte mit 210 neuen Plätzen für Kinder unter drei Jahren und 80 Plätzen für Kinder über 3 Jahren. Somit werden insgesamt 292 neue Plätze für Kinder ab drei Jahren, die schon jetzt einen Rechtsanspruch haben und 780 Plätze für Kinder unter drei Jahren, für die ab Mitte 2013 ein Rechtsanspruch besteht, geschaffen. Ergänzende Erläuterungen Seite 12 Finanzielle Auswirkungen Im Jahr 2013 Für die geplanten neuen Gruppen und Einrichtungen im Jahr 2013 sind Aufwendungen im Er- gebnishaushalt von ca. 4.330.000 Euro notwendig. Im investiven Finanzhaushalt müssen für die neuen Einrichtungen und Gruppen im Jahr 2013 rund 6.703.000 Euro veranschlagt werden. Au- ßerdem konnten 6 Projekte, die 2013 in Betrieb gehen, aufgrund des Baufortschrittes bereits über den Haushaltsplan 2012 finanziert werden mit Aufwendungen von ca. 4.771.300 Euro. Im Jahr 2014 Die geplanten neuen Gruppen und Einrichtungen im Jahr 2014 sind Aufwendungen im Ergebnis- haushalt von ca. 2.453.400 Euro notwendig. Hinzu kommen die Folgekosten im Jahr 2014 für die unterjährig in Betrieb gegangenen Einrichtungen des Jahres 2013 (für 2014 ganzjährig kalkuliert) mit ca. 8.599.500 Euro. Im Finanzhaushalt müssen für die neuen Einrichtungen und Gruppen im Jahr 2014 rund 2.041.650 Euro veranschlagt werden. Für die Erweiterung der städtischen Kindertageseinrichtung in der Frühlingsstraße im Jahr 2014 müssen seinerzeit 3,35 Stellen geschaffen und durch den Personalausschuss bereitgestellt wer- den. Darüber hinaus müssen im Finanzhaushalt (THH 8800) für Umbau und Sanierung 2,65 Mio. Euro bereitgestellt werden (gemeinderätliches Kostenkontrollverfahren im BA 21.09.2012 und HA 23.10.2012). Das seit Jahren forcierte Ausbauprogramm für Kinderbetreuungsplätze schlug sich nicht zuletzt auch in der administrativen Abwicklung der Zuschüsse an die Tagesstättenträger nieder. Die komplexe Fördersystematik mit Fachpersonalkostenzuschüssen unter Beachtung von Obergren- zen für Personalschlüssel und Begrenzung auf tarifliche Eingruppierung analog TVöD, die Ge- währung von Erstkinder- und Geschwisterkinderzuschüssen und entsprechende Mietkostenzu- schüsse waren Anlass, eine zusätzliche Vollzeitstelle im Bereich des Finanz- und Rechnungswe- sens der Sozial- und Jugendbehörde zur finanztechnischen Abwicklung des Ausbauprogramms zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der Personalausschuss am 11.10.2012. Mit Aufnahme der neuen Projekte stellt sich die Situation bis 2015 nach der neuen Quote wie folgt dar: Ergänzende Erläuterungen Seite 13 Jahr Kinder 0 - 3 Jahre (Prognose) Platzbedarf Quote 46 % Kapazität 2013 einschl. Planungen Verbleibender Ausbaubedarf 2013 7.542 3.469 2.882 Plätze 587 Plätze 2014 7.597 3.495 2.882 Plätze 613 Plätze 2015 7.649 3.519 2.882 Plätze 637 Plätze Der Gemeinderat wird deshalb nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss um Zustimmung zur Aufnahme der Kindertageseinrichtungen in die Bedarfsplanung gebeten. Die entsprechenden Haushaltsmittel müssen zusammen mit den in der Anlage aufgeführten neuen Projekten im Rahmen der Planung für den Doppelhaushalt 2013/2014 im Ergebnis- und Finanzhaushalt bereitgestellt werden. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt - nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss -, 1. im Jahr 2013 durch schon genehmigte und neue Projekte 566 zusätzliche Plätze für Kinder unter 3 Jahren und 212 Plätze für Kinder über 3 Jahren zu schaffen. Für diese Plätze sind zusätzliche Investitionskosten in Höhe von ca. 6.703.000 € und zusätzliche Betriebskosten von ca. 4.330.000 € im Jahr 2013 notwendig. 2. im Jahr 2014 durch neue Projekte 210 zusätzliche Plätze für Kinder unter 3 Jahren und 80 Plätze für Kinder über 3 Jahren zu schaffen. Für diese Plätze sind zusätzliche Investitions- kosten in Höhe von ca. 2.041.650 € und zusätzliche Betriebskosten von ca. 2.453.400 € im Jahr 2014 notwendig. 3. Er beauftragt die Verwaltung, aufgrund der Ergebnisse der Elternbefragung ein Umsetzungs- konzept für den Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren zu erarbeiten. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 12. Oktober 2012

  • Anlage Jugendhilfeplanung
    Extrahierter Text

    Anlage zu TOP 8 Gliederung 1. Projekte in der Bedarfsplanung, für die Mittel im Doppelhaushalt 2011/12 zur Verfügung stehen 1.1 Projekte Eröffnung noch bis Ende 2012 1.2 Kindertageseinrichtungen, die bis Ende 2012 geschlossen werden 2. Projekte in der Bedarfsplanung, Mittelbereitstellung im Doppelhaushalt 2013/14 2.1 Projekte (zurzeit im Bau bzw. konkreter Planungs- oder Umsetzungsphase) Eröffnung bis Ende 2013 3. Neue Planungsprojekte - noch nicht in der Bedarfsplanung, Mittelbereitstellung im Doppelhaushalt 2013/14 3.1 Neue Projekte Eröffnung bis Ende 2013 geplant 3.2 Kindertageseinrichtungen, die bis Ende 2013 geschlossen werden 3.3 Neue Projekte Eröffnung bis Ende 2014 geplant 4. Projekte in Prüfung 2 1. Projekte in der Bedarfsplanung, für die Mittel im Doppelhaushalt 2011/12 zur Verfügung stehen 1.1 Projekte Eröffnung noch bis Ende 2012 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 1.1.1 Stupferich Kath. Kirchengemein- de, St. Cyriakus, Gänsbergstraße 3 Restliche 5 Krippenplätze können belegt werden, Fach- kräftestellen sind nun besetzt. eröffnet 0,5 KK ab 09/2012 1 KK 5 5 2010 1.1.2 Hagsfeld/ Waldstadt Evang. Kirche in Karls- ruhe, Kirchengemeinde Hagsfeld, An der Tag- weide 27 Neue Kita mit 6 Gruppen (10 Belegplätze Fraunhofer- Institut) geht als integrative Einrichtung (INE) des Stadt- teils in Betrieb. eröffnet 09/2012 3 KK 2 GT/VÖ 1 AM 30 5 5 30 10 2010 1.1.3 Südstadt – östlicher Teil Kind und Beruf e. V., Kindertageseinrichtung „Südstadtstrolche“, Hedwig-Kettler-Straße 16 6,5-gruppige integrative Stadt- teileinrichtung (INE), Eigentum der Stadt, ist fertig gestellt. Fachkräfte für zwei Gruppen könnten eingestellt werden, restliche Gruppen gehen 2013 in Betrieb. 09/2012 Eröffnung 2 Gruppen weitere 2013 1 KK 1 VÖ 2 KK 1,5 GT 1 AM 10 3 20 3 5 16 24 10 03/2010 1.1.4 Grötzingen Evang. Kirche in Karls- ruhe, Kirchengemeinde Grötzingen, Fröbelstr. 7 Sanierung und Umbau des bestehenden Kindergartens mit Anbau für Erweiterung im Bau. 03/2012 neu: 09/2012 1 KK 10 07/2010 1.1.5 Grötzingen Kath. Kirchengemeinde Grötzingen, „Luisen- hof“, Am Grollenberg 6 Erweiterung durch Umnutzung von Gemeinderäumen ist im Bau. 10/2012 2 KK 20 07/2010 1.1.6 Daxlanden Seelsorgeeinheit Karls- ruhe Südwest/Kath. Kirchengemeinde Hei- liggeist, Kindergarten St. Barbara, Kasta- nienallee 32 Erweiterung durch bauliche Veränderungen im Bestand. 09/2012 neu: 11/2012 1 KK 10 11/2011 1.1.7 Neureut Evang. Kirchenge- meinde Neureut Süd, Kindergarten Oberfeld- straße 17 Erweiterung durch Umnutzung einer Wohnung und Umbau im Bestandsgebäude. 09/2012 1 KK 10 11/2011 1.1.8 Gesamtstadt/ Landkreis Parzival-Schulzentrum, Parzivalstraße 1 Neue Gruppen können über- gangsweise schon 09/2012 starten. 09/2012 IN 1 KK IN 1 GT 10 15 12/2011 3 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 1.1.9 Wolfartsweier Städt. Kita Wolfartsweier, Wet- tersteinstraße 16 a Umwandlung vorhandener Gruppen und Aufnahme von Kindern ab zwei Jahren. 09/2012 2 AM ab 2 J. 7 - 14 1.1.10 Weststadt Städt. Kita Edith-Stein, Lessingstraße 16 Umwandlung 09/2012 2 AM-VÖ 8 -16 10 Gesamt bis Ende 2012 reali- siert neue Plätze 2012 19 136 41 1.2 Kindertageseinrichtungen, die bis Ende 2012 geschlossen werden Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Schließung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 1.2.1 Nordweststadt Evang. Kirche in Karls- ruhe, Pfarrgemeinde Petrus-Jakobus, Kin- dergarten Wormser Straße 7 Die 2-gruppige Einrichtung wurde bis Sommer 2012 mit einer Gruppe geführt und nun ersatzlos aufgegeben. Das Gebäude war nicht sanie- rungsfähig; das Grundstück wird verkauft. 09/2012 -1 VÖ -2 -18 1 Gesamt bis Ende 2012 Wegfall von Plätzen 09/2012 -1 - 2 - 18 4 2. Projekte in der Bedarfsplanung, Mittelbereitstellung im Doppelhaushalt 2013/14 2.1 Projekte (zurzeit im Bau bzw. konkreter Planungs- oder Umsetzungsphase) Eröffnung bis Ende 2013 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Aufnahme Bedarfs- planung 2.2.1 Durlach Pro Liberis gGmbH, Tiroler Straße 7 Baugenehmigung für den Gebäudeumbau ist bean- tragt. Vereinbarung zur Kooperation mit angrenzen- dem evangelischem Kin- dergarten Memeler Straße liegt noch nicht vor. 11/2012 neu: 02/2013 2,5 KK 25 11/2011 2.2.2 (1.1.3) Südstadt – östlicher Teil Kind und Beruf e. V., Kindertageseinrichtung „Südstadtstrolche“, Hedwig-Kettler-Straße 16 6,5-gruppige integrative Stadtteileinrichtung (INE) wurde 2012 eröffnet. Weite- re Gruppen gehen in Be- trieb, sobald weitere Fach- kräfte eingestellt werden können. 09/2012 eröffnet weitere Gruppen ab 01/2013 2 KK 1,5 GT 1 AM 20 3 5 24 10 03/2010 2.2.3 Rintheim Evang. Kirche in Karls- ruhe, Rintheimer Hauptstr. 67 Immobilie wurde verkauft und wird vom neuen Eigen- tümer nach Umbau und Erweiterung angemietet. Bauantrag läuft. 01/2013 1 KK Ersatz 2 RG in 1VÖ/RG 1GT/VÖ 10 3 -6 07/2010 2.2.4 Rüppurr Kath. Kirchengemeinde, Kindergarten „Christkö- nig“, Göhrenstr. 2 Sanierung und Erweiterung der bestehenden Kinderta- geseinrichtung ist im Bau. 09/2012 neu: 04/2013 2 KK Ersatz 2 VÖ 1 GT 20 4 07/2010 2.2.5 Neureut Kath. Kirchengemeinde, St. Heinrich und Kuni- gunde, Moldaustraße 16 Erweiterung der Kinderta- geseinrichtung (Anbau). Bauantrag läuft. 11/2011 neu: 04/2013 1 GT/VÖ 4 12 2010 2.2.6 Beiertheim-Bulach/ Süd- weststadt Kath. Kindergarten St. Alfonsus, Marie- Alexandra-Straße 58 Erweiterung durch Umnut- zung vorhandener Räume. Baugenehmigung läuft. 11/2011 neu: 05/2013 1 KK 10 2010 2.2.7 Südstadt Evang. Kirche in Karls- ruhe, Augartenstr. 59 Grundstück wurde verkauft. Neue Räume sind zum Teil in Wohnbebauung integriert. Der Träger mietet nach Umbau und Neubau vom Ende 2012 neu: 07/2013 2 KK Ersatz 2 GT/VÖ 20 10 20 07/2010 5 Investor die Räume an. Der Umbau hat begonnen. Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Aufnahme Bedarfs- planung 2.2.8 Gesamtstadt/ Landkreis (KIT) KIT „KinderUni- Versum“, Karl-Wilhelm-Straße 1 Kindertageseinrichtung (Betriebskita für KIT) mit acht Gruppen ist im Bau. 06/2013 6 KK 2 GT 60 40 07/2010 2.2.9 Südweststadt Evang. Kirche in Karls- ruhe, Kindergarten Leibnizstr. 6 a Erweiterung der bestehen- den Kindertageseinrichtung durch Aufstockung. Ge- nehmigungsplanung läuft. 05/2012 neu: 07/2013 2 KK 20 07/2010 2.2.10 Oberreut Kath. Kirchengemeinde, Kindertageseinrichtung Eugen-Geck-Str. 2 Abgestimmte Planung für Erweiterung (Hausmeister- wohnung) nach städt. Raumprogramm liegt vor. 12/2012 neu: 09/2013 1 KK 10 07/2010 2.2.11 Südweststadt Kath. Seelsorgeeinheit Karlsruhe Alb-Südwest/ Kindergarten St. Hilde- gard, Klosestraße 21 Erweiterung durch Umnut- zung einer Wohnung. Bau- genehmigung liegt vor. Ende 2012 neu: 09/1013 1 KK 10 11/2011 2.2.12 Rüppurr Evang. Kirche in Karls- ruhe, Kirchengemeinde Rüppurr, Reinhold- Schneider-Str. 75 Bauantrag für Sanierung und Erweiterung um zwei Krippengruppen läuft. 11/2012 neu: 09/2013 2 KK Ersatz 2 GT/VÖ 20 40 07/2010 2.2.13 Dammerstock/ Rüppurr Kath. Kindergarten St. Fidelis, Speyerer Str. 26 Kindertageseinrichtung (Raumergänzung und Er- weiterung) ist im Bau. 09/2012 neu: 10/2013 2 KK 20 10/2009 2.2.14 Grünwinkel Kath. Kirchengemeinde St. Josef, Kindertages- einrichtung „Albgrün“, Zeppelinstr. 56 a Erweiterung (Außengrup- pen) in Räumen der VOWO (Projekt Mehrgenerationen- wohnen) in Umsetzungs- phase. 05/2012 neu: 12/2013 1 AM 1 KK 5 10 10 07/2010 2.2.15 Beiertheim-Bulach/ Südweststadt Kath. Seelsorgeeinheit Karlsruhe Alb-Südwest, Standort Grundschule Bulach Bauantrag für den Kinderta- geseinrichtungs-Neubau ist in Arbeit. Nach Verkauf der Litzenhardtstr. 109 wird der dortige Kindergarten ange- mietet und bleibt mit zwei Außengruppen in Betrieb. 10/2012 neu: 12/2013 3 KK 1 AM Ersatz 2 VÖ neu GT/ VÖ 30 5 10 07/2010 11/2011 6 2.2.16 Waldstadt Evang. Kirche in Karls- ruhe/städt. Gebäude, Kösliner Straße 102 Erweiterung der bestehen- den Kita im Bau. 12/2012 neu: 01/2013 1 KK 10 07/2010 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Aufnahme Bedarfs- planung 2.2.17 Waldstadt Kath. Kirchengemeinde, Kindergarten „St. Hedwig“, Königsberger Str. 9 Erweiterungsplanung (Um- nutzung Hausmeisterwoh- nung) für Krippengruppen (neu 2 Gruppen) liegt vor. Bauantrag ist in Arbeit. 09/2012 neu: 11/2013 1 KK 10 7/2010 2.2.18 Wettersbach Stadt/Kath. Kirchenge- meinde Grünwetters- bach, Kindergarten Esslinger Straße 2 Erweiterung des 2- gruppigen Kindergartens durch Umnutzung freier Schulräume durch die Stadt. Baugenehmigung liegt vor. 10/2013 2 KK 20 12/2011 2.2.19 Rintheim Pro Liberis gGmbH Außengruppe der Kita „Räuberkiste“, Mannheimer Straße 23 Umbau der Räume durch die VOWO läuft. Anmietung durch Stadt. Gruppe wird an die zukünftig öffentlich zu- gängliche „Kita Räuberkiste“ angegliedert. 02/2013 1 KK 10 12/2011 2.2.20 (1.1.8) Gesamtstadt/ Landkreis Parzival-Schulzentrum, Parzivalstraße 1 Bauantrag für Ersatz- und Erweiterungsneubau läuft. Gruppen starteten schon 2012 in Übergangsräumen. Neubau 10/2013 Ersatz IN 2 KK IN 2 GT 20 30 12/2011 2.2.21 Gesamtstadt Rudolf-Steiner - Kindergarten e. V., Anebosweg 2 Bauantrag für den Ersatz- und Erweiterungsneubau auf dem Gelände der Wer- ner-von-Siemens-Schule läuft. 10/2013 1 KK Ersatz 3 VÖ 10 02/2012 2.2.22 Mühlburg Familienheim Karlsruhe eG/Kath. Kirchenge- meinde St. Peter u. Paul, Gellertstraße 45 Erweiterung der Kita St. Jona, Um- und Anbau durch Investor Familienheim eG läuft. Bauantrag läuft. 12/2013 2 KK 20 02/2012 7 2.2.23 Südweststadt/ Beiertheim-Bulach Pro Liberis gGmbH, Marie-Alexandra-Straße 37 Eigentümer will seine Räu- me umbauen und dem Trä- ger vermieten. Für Kinder der zukünftigen Krippenein- richtung für Bedarf aus der Südweststadt ist der An- schluss nicht gesichert, da die kath. Einrichtungen eine Kooperation ablehnen. Pla- nung liegt noch nicht vor. 02/2013 2 KK 20 02/2012 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 2.2.24 Nordweststadt/ Mühlburg Kath. Kirchengemeinde, Kindertageseinrichtung St. Konrad, Hertzstr. 16 b Abgestimmte Planung für die Erweiterung des 2- gruppigen Kindergartens liegt vor. 09/2012 neu: 12/2013 1 KK 10 07/2010 2.2.25 Südstadt Kath. Kindergarten Canisiushaus, Augartenstr. 51 Sanierung, Anpassung an das städt. Raumprogramm und Erweiterung durch Um- und Anbau. Bauantrag läuft. 10/2013 2 KK 20 06/2012 2.2.26 Gesamtstadt/ Landkreis Studentenwerk, Kinderhaus „Blumen- land“, Adlerstraße 26 Sanierung und Erweiterung der bestehenden Einrich- tung um eine Krippengrup- pe. Die Räume entsprechen nicht dem städtischen Stan- dardraumprogramm; mit neuer Betriebserlaubnis für 5 Gruppen fallen Plätze weg. 07/2013 1 KK 10 - 4 06/2012 2.2.27 Rüppurr Kath. Kirchengemeinde „Christkönig“, Kinder- garten „Regina“, Marx- zeller Straße 32 Verkauf des Grundstücks an Familienheim Karlsruhe eG. Ersatz- und Erweite- rungsneubau durch Inves- tor. Bauvoranfrage und Planungsabstimmung läut. 07/2013 1,5 KK 15 06/2012 2.2.28 Rüppurr/ Südweststadt/ Südstadt Investor/Stadt, Am Rüppurrer Schloss 7 Umbau eines Geschäfts- hauses zu 5-gruppiger Kita durch den Eigentümer. An- mietung durch die Stadt. Bauantrag läuft. 10/2013 2 KK 2 AM ab 2 Jahren 1 GT 20 10 20 20 6/2012 8 2.2.29 Nordweststadt/Gesamtstadt (Belegplätze Siemens AG) AWO, Kita Pamina, Hertzstraße 21 b Bestehende Einrichtung wird durch Anbau erweitert. Belegplätze Siemens AG (finanzielle Beteiligung). Planung ist abgestimmt. 10/2013 1 KK 1 AM ab ab 2 Jahren 10 2 16 06/2012 29 Gesamt bis Ende 2013 reali- siert neue Plätze 2013 58,5 507 156 9 3. Neue Planungsprojekte - noch nicht in der Bedarfsplanung - Mittelbereitstellung im Doppelhaushalt 2013/14 3.1 Neue Projekte Eröffnung bis Ende 2013 geplant Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- Planung 3.1.1 Betriebskita Netzwerk Mensch, Kita Schlossgeister, Wolfartsweierer Str. 5 Erweiterung um eine Gruppe in bestehendem Gebäude 10/2012 1 AM 5 10 3.1.2 (2.2.17) Waldstadt Kath. Kirchengemeinde, Königsberger Str. 9 Erweiterung des Kindergar- tens „St. Hedwig“ um weitere Krippengruppe möglich. Planung liegt vor. 09/2012 neu: 06/2013 1 KK 10 3.1.3 Nordstadt Elternini. Kinderhaus Kunterbunt e. V. Michiganstraße 1 a Neubau eines kleinen Ge- bäudes für eine Krippen- gruppe auf dem vorhande- nen Gelände ist baurechtlich möglich. Planung wird zur- zeit erarbeitet. 09/2013 neu: 12/2013 1 KK 10 3.1.4 Rüppurr/Südstadt/ Südweststadt Gesamtstadt Verein Post Südstadt e. V. (PSK), Ettlinger Allee 9 Entwurfsplanung für eine 6- gruppige Sportkindertages- einrichtung liegt vor, die planungsrechtlich umgesetzt werden kann. 12/2013 3 KK 1 AM-VÖ 2 AMGT ab 2 Jahren 30 4 4 14 32 4 Gesamt bis Ende 2012 reali- siert neue Plätze 2013 9 63 56 3.2 Kindertageseinrichtungen, die bis Ende 2013 geschlossen werden Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Schließung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 3.2.1 Hagsfeld Evang. Kirche in Karlsruhe, Pfarrgemeinde Laurentius- gemeindeHagsfeld, Kinder- garten Hofäckerstraße 6 Eine Sanierung des Ge- bäudes ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Die Grup- pen ziehen deshalb in den Kindergarten Schwetzinger Straße um. Der Träger plant, das Objekt zu verkau- fen. 09/2013 - 2 VÖ - 4 - 36 1 Gesamt bis Ende 2013 Wegfall von Plätzen 09/2013 - 2 - 4 - 36 10 3.3 Neue Projekte Eröffnung bis Ende 2014 geplant Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 3.3.1 Hohenwettersbach/ Bergwald Kiga Schalom, Elsa-Brändström-Straße 20 Evang. Träger plant eine Erweiterung durch Umbau der Hausmeisterwohnung. Planentwurf in Arbeit. 01/2014 1 KK 10 3.3.2 Durlach Wigwam e.V. Badener Str. 31 Investor will das Gebäude auf seinem Grundstück (in zweiter Reihe) bauen. Für diese Nachverdichtung im Hanggebiet Durlach ist ein Bebauungsplanverfahren erforderlich. 01/2014 neu: 12/2014 1 KK 3 AM-GT ab 2 Jahren 10 10 40 3.3.3 Innenstadt/ Südweststadt Objekt Sophienstraße (Zahnärztliche Akade- mie), Investor EWG Investor überprüft Umbau des Objekts zu 5-gruppiger Kita. Anmietung durch Stadt. Entscheidung über Umset- zung und Aufnahme von Mietverhandlungen erst En- de September 2012 möglich. 07/2014 neu: 12/2014 2 KK 3 AM-GT ab 2 Jahren 20 10 40 3.3.4 Südweststadt Kath. Seelsorgeeinheit Karlsruhe Alb-Südwest, Kindergarten St. Klara, Südendstraße 41 Die Kirchengemeinde plant, das auf dem Gelände des Kindergartens liegende Pfarrhaus zu verkaufen. Verhandlungen mit einem Investor über Kauf und Um- bau eines Gebäudes für Krippengruppen sind aufge- nommen. 12/2014 3 KK (evtl. auch nur 2 KK) 30 3.3.5 Oststadt Städt. Kindertagesein- richtung Frühlingstr. 2 c Die Aufstockung der städti- schen Einrichtung ist nicht möglich. Im Rahmen der Sanierung erfolgt eine Um- strukturierung der Räume. Eine Erweiterung auf 5 Gruppen wird so möglich. Dadurch kann das nachfol- gende Projekt (siehe Projekt St. Bernhard, Marienhaus) umgesetzt werden. 10/2014 1 AM 5 10 11 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 3.3.6 Oststadt Kath. Kirchengemeinde St. Bernhard, Kindergar- ten „Marienhaus“, Bun- testraße 2a Umwandlung einer der bei- den Kindergartengruppen in eine Krippengruppe. Der Kindergarten St. Bernhard kann aufgrund des hohen Bedarfs keine bestehenden Plätze umwandeln. Grund- sätzlich ist der Träger an Ersatz- und Erweiterungs- räumen interessiert. 07/2014 1 KK 10 - 22 3.3.7 Oberreut Kath. Kirchengemeinde, Wilhelm-Leuschner-Str. 32 Planung der Erweiterung des 4-gruppigen Wohnungs- kindergartens durch Anbau wird vom Eigentümer (VOWO) erarbeitet. 12/2014 1 KK 10 3.3.8 Gesamtstadt Familienheim Karlsruhe eG/Caritasverband, Haus Sonnensang, Moltkestraße 5 Ersatzneubau durch Inves- tor. Die vorliegende Planung wird im Hinblick auf fehlende Räume an der Hebelschule als Ganztagsschule (auch Mensa für die Realschule) zusammen mit dem Schul- und Sportamt überprüft. Herbst 2013 neu: 12/2014 3 KK -1 GT 30 -18 11/2011 3.3.9 Nordstadt Paritätische Sozialdiens- te gGmbH, Kinderhaus „Schlossstrahl“, Kanal- weg 92 Die Erweiterung ist möglich, sobald Räume des städti- schen Schülerhorts genutzt werden können. 03/2012 neu: 12/2014 1 KK 10 07/2010 3.3.10 Südstadt/ Gesamtstadt Halima, unabhängiger Kindergarten von Mus- limen e. V., Am Tivoli, Rüppurrer Straße 67 Die Elterninitiative wird vom Investor eine 4-gruppige Einrichtung (integriert in mehrgeschossiges Gebäu- de) anmieten. Ein Planent- wurf liegt vor. Der bisherige eingruppige Kindergarten zieht mit um. Zur Bewälti- gung der erhöhten Anforde- rungen an den Träger bei 4 Gruppen wird mit dem Vor- stand eine Vereinbarung (Qualitätssicherung und Verwaltung) abgeschlossen. 11/2014 3 Gruppen Ersatz 1 GT 15 30 12 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 3.3.11 Grünwinkel Kath. Seelsorgeeinheit Karlsruhe-Südwest, St. Josef, Eichelbergstr. 1 Die Erweiterung des beste- henden Kindergartens durch Umnutzung von Gemeinde- räumen evtl. mit Anbau ist in der Prüfphase. 07/2014 neu: 12/2014 2 KK 20 3.3.12 Durlach-Aue Kath. Kirchengemeinde St. Johannes, Kinder- garten Ellmendinger Str. 1 Erweiterung und räumliche Anpassung an das städti- sche Standardraumpro- gramm. Der Träger ist mit dem Denkmalamt in intensi- ven Verhandlungen, um einen Abriss und Neubau genehmigt zu bekommen. frühestens 07/2014 1 KK 10 3.3.13 Neureut Ev. Kirchengemeinde Neureut-Nord, Kinder- garten „Paul Gerhardt“, Alte Friedrichstraße 145 Der Träger ist bereit, eine Krippengruppe zu schaffen, sobald die von der Stadt angemieteten Räume im Untergeschoss frei werden. Hier befindet sich der städti- sche 1-gruppige Schülerhort für Kinder aus der Nordschu- le. In Neureut wird aktuell geprüft, ob und wann der Hort in Räume der Nord- schule umziehen kann. 12/2014 1 KK 10 13 Gesamt bis Ende 2014 reali- siert neue Plätze 2014 26 210 80 13 4. Projekte in Prüfung Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 4.1 Mühlburg Kath. Kirchengemein- de Peter und Paul, Sophienstraße 236 Erweiterung des Kindergartens zusammen mit der energeti- schen Ertüchtigung. Geprüft wird, ob durch Anbau oder Aufstockung 1 bzw. 2 Krippen- gruppen möglich sind. 2014 1-2 KK 10 - 20 4.2 Durlach Netzwerk Mensch gGmbH/Standort Ge- lände der Raumfabrik, Amalienbadstraße (Bauerwartungsland) Der Träger beabsichtigt, eine 5-gruppige Kita mit öffentlichen Plätzen und Belegplätzen für Unternehmen zu bauen. Die baurechtlichen Fragen sind noch nicht geklärt. offen 5 Gruppen 4.3 Durlach Sportkita auf dem Ge- lände des Turm- berbads, Alte Weingar- tener Straße/Tiengener Straße Nutzung eines Teils des Ge- ländes (städtische Grundstü- cke) für den Bau einer Kinder- tagseinrichtung. Baurechtliche Situation wird zurzeit geprüft. offen 5 Gruppen 4.4 Oberreut/ Grünwinkel/ Gesamtstadt Sportzentrum Südwest Hardeck-Oberreut 1950 e. V. , Joachim-Kurzaj-Weg 5 Die Möglichkeit eines Neubaus auf dem Areal wird geprüft. offen 4 Gruppen 4.5 Hagsfeld Kath. Kirchengemein- de Bruder Klaus, Kindergarten Walde- ckstr. 9 Erweiterung und Anpassung an das städtische Standardraum- programm durch Nutzung wei- terer Räumen wird geprüft. Ende 2013 1 KK 10 4.6 Weststadt Bad. Schwesternschaft vom Roten Kreuz e. V. Grundstück Kochstraße/ Hildapromenade Kaufverhandlungen der Stadt für das Grundstück sind ge- scheitert. Es soll nun an einen Investor verkauft werden, der die Kita baut. Baurechtlich ist der Neubau einer 4-gruppigen Kita möglich. offen 4 Gruppen 4.7 Gesamtstadt/ Oststadt/Rintheim/ Waldstadt Grundstück Mannhei- mer Straße 65 mit eingruppigem Schul- kindergarten Prüfung der Bebauung des Grundstücks für ein Kooperati- onsprojekt mit dem 1- gruppigen Schulkindergarten (integrative Kita). Bisher haben zwei Träger Interesse. offen 14 Nr./ Anzahl Einzugsgebiet Träger/Standort/ Projekt Sachstand Stand 08/2012 Geplante Eröffnung Gruppen Plätze 0 bis 3 Plätze 3 bis 6 Bedarfs- planung 4.8 Wolfartsweier Städt. Kita, Wet- tersteinstr. 16 a Erweiterung nur durch ein neu- es Gebäude möglich. Die Ei- gentümer der angrenzenden Grundstücke sind nicht ver- kaufsbereit. Das Liegen- schaftsamt prüft mögliche Tauschgrundstücke. offen 2 Gruppen 4.9 Weststadt/Gesamtstadt Reha Südwest/ Moltkestraße 130 Nutzung des Gebäudes für eine inklusive Kindertagesein- richtung (mit Schulkindergar- tengruppen aus Durlach) nach Umzug des „Sozialpädagogi- schen Wohnheims für Kinder und Jugendliche mit Mehrfach- behinderung" in den Ersatz- neubau wird geprüft. 2015 4.10 Durlach Städt. (Schülerhort-) Gebäude, Weiherhof Durch den Schulentwicklungs- prozess wurde die Schloss- Schule zur reinen Grundschu- le, die ehemaligen Hauptschul- räume sind frei. Nach der Ver- lagerung des städt. Schüler- horts an die Schloss-Schule könnten die Räume im Wei- herhof für eine 4-gruppige Kita genutzt und damit ein bedarfs- gerechtes Angebot in Durlach weiter ausgebaut werden. Ver- lagerung wird geprüft. offen 4 Gruppen 4.11 Nordstadt/ Gesamtstadt Freier Aktiver Kinder- garten, Erzberger Str. 131 Erweiterung des bestehenden 1-gruppigen Kindergartens, Anmietung weiterer Räume. Verhandlungen mit dem Eigen- tümer stocken. offen 1 KK 10 4.12 Oststadt Städt. Kita Haid-und- Neu-Straße 56 c Nutzung frei werdender Hort- räume, wenn die Tullaschule Ganztagsschule geworden ist und der Hortbedarf dort abge- deckt wird. offen 2 KK 20 4.13 Durlach Wigwam e. V., Pfinzstraße 18 Anmietung von Räumen der Volkswohnung wird geprüft. offen 1 KK 10 15