Einbau von Rasengleisen - wo immer möglich: Anfrage Stadträtin Döring, Stadtrat Dr. Fischer (KAL)
| Vorlage: | 30181 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 11.09.2012 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Knielingen |
Beratungen
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Margot Döring (KAL) Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) vom 08.08.2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 38. Plenarsitzung Gemeinderat 18.09.2012 1183 21 öffentlich Einbau von Rasengleisen - wo immer möglich 1. Auf welchen Straßen- und Stadtbahntrassen in Karlsruhe lassen sich Rasen- gleise verlegen? Welche Kriterien müssen dafür erfüllt sein? 2. Für welche Trassen ist dies geplant? Wird die Trasse in der Kaiserallee im Zuge des Umbaus zum Rasengleis? 3. Wie viel höher sind die Kosten für einen Kilometer Rasengleis im Vergleich zu einem Kilometer herkömmlichen Schotter-Gleis? Unterscheiden sich die Kos- ten der Instandhaltung? 4. Welche Gründe sprechen aus Sicht der VBK für mehr lärmarmes Rasengleis? Rasengleise sorgen für eine deutliche Lärmminderung des Straßenbahnverkehrs in der Stadt. Auf vielen Gleisabschnitten, wie beispielsweise in der Brauer- oder La- meystraße, führt die Verlegung eines Rasengleises zu einer besseren Wohn- und Lebensqualität für die Anwohner. Wünschenswert wäre deshalb eine flächendecken- de Verlegung von Rasengleisen überall dort in der Stadt, wo dies möglich ist. unterzeichnet von: Margot Döring Dr. Eberhard Fischer Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 7. September 2012 Sachverhalt/Begründung:
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Margot Döring (KAL) Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) vom: 08.08.2012 eingegangen: 08.08.2012 Gremium: 38. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.09.2012 1183 21 öffentlich Dez. 4 Einbau von Rasengleisen - wo immer möglich Im Allgemeinen werden Neubaustrecken der VBK nach Möglichkeit immer als Rasengleis ausgeführt. Dies bringt in der Genehmigungsphase Vorteile bei den Themen Lärmschutz und optisches Erscheinungsbild. Bei Neubaustrecken (mit Rasengleis) sind die Mehrkosten, die ein Rasengleis bereits beim Invest verursacht, akzeptabel. Bestehende Gleistrassen auf Rasengleis umzubauen oder zu ertüchtigen, wurde bereits im Zuge des „Lärmaktionsplanes“ ausführlich diskutiert. Auf die diesbezüglichen Ergeb- nisse wird an dieser Stelle verwiesen. Es haben sich seither keine nennenswerten Ände- rungen ergeben. 1. Auf welchen Straßen- und Stadtbahntrassen in Karlsruhe lassen sich Rasengleise ver- legen? Welche Kriterien müssen dafür erfüllt sein? Rasen als Gleiseindeckung ist immer nur dann denkbar, wenn die Gleistrasse dauerhaft nicht von Kfz befahren werden muss, auch nicht im Notfall. Varianten mit Rasengitterstei- nen haben sich nicht bewährt. Die möglichen Strecken sind im Lärmaktionsplan S. 15 auf- geführt. Technisch lässt sich sowohl ein Schottergleis wie auch eine feste Fahrbahn umrüsten, insofern eine Substratdicke von mind. 18 cm erreicht werden kann. 2. Für welche Trassen ist dies geplant? Wird die Trasse in der Kaiserallee im Zuge des Umbaus zum Rasengleis? Geplant ist das Rasengleis derzeit nur für Neubaustrecken, etwa für Knielingen Nord. Für die Kaiserallee wie auch für andere Streckenabschnitte bestehen derzeit aus Kosten- gründen keine Planungen zum Umbau mit Rasengleis. Seite 2 3. Wie viel höher sind die Kosten für einen Kilometer Rasengleis im Vergleich zu einem Kilometer herkömmlichem Schotter-Gleis? Unterscheiden sich die Kosten der Instandhaltung? Mehrkosten bei den Investitionen: - Nachrüstung eines Rasengleises auf offenem Oberbau: ca. 100 €/lfd.M. Gleis - Umbau eines mit Pflaster eingedeckten Gleises in ein Rasengleis: ca. 300 €/lfd.M. Mehrkosten für die Instandhaltung: Ca. 3.000 €/1 000 m Gleis und Jahr 4. Welche Gründe sprechen aus Sicht der VBK für mehr lärmarmes Rasengleis? Das optische Erscheinungsbild und die nachgewiesene Lärmminderung sprechen nach- weislich für ein Rasengleis, weshalb dies bei Neubaumaßnahmen umgesetzt wird. Bei Maßnahmen im Bestand ist dies nur mit entsprechenden Zuschüssen für die Investition und den Betrieb möglich