Städtisches Internetangebot für Menschen mit Behinderungen: Anfrage FDP-Fraktion

Vorlage: 30178
Art: Beschlussvorlage
Datum: 11.09.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 18.09.2012

    TOP: 18

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • FDP-Internetangebot Menschen mit Behinderungen
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Rita Fromm (FDP) Stadtrat Heinz Golombeck (FDP) FDP-Gemeinderatsfraktion vom 09.07.2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 38. Plenarsitzung Gemeinderat 18.09.2012 1180 18 öffentlich Städtisches Internetangebot für Menschen mit Behinderungen 1. Denkt die Verwaltung daran, eine Behinderten-App oder eine Karlsruhe-App zu entwickeln? 2. Könnte dies mit den bestehenden Apps verbunden werden? 3. Falls nicht die Absicht besteht, entsprechende Apps zu entwickeln, 3.1 wie stellt sich die Verwaltung die Verbesserung der bestehenden unzureichenden Angebote, insbesondere für Menschen mit Behinderungen, vor? 3.2 Wie soll gewährleistet werden, dass sich Menschen mit Behinderungen auch unterwegs spontan informieren können? Karlsruhe hat ein städtisches Internetangebot für Menschen mit Behinderungen. Dieses ist jedoch kompliziert zu nutzen, nicht zuletzt die Datenbank mit Angaben über die Barrierefreiheit von Einrichtungen. Insbesondere von unterwegs kann man darauf schlecht zugreifen. Wir Liberalen meinen aber, dass das Internetangebot der Stadt Karlsruhe dringend verbesserungsbedürftig ist und auf Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen und Einschränkungen ausgerichtet Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ werden muss. Ein Beispiel für ein Online-Angebot für Kommunen bietet www.huerdenlos.de Angesichts der technischen Entwicklung und der stetig steigenden Bedeutung von Anwendungen für moderne Kommunikationssysteme (Smartphone, Tablets), den so genannten Apps, ist die Erstellung einer App für Menschen mit Sinnes- und Mobilitätseinschränkungen dringend geboten. In Karlsruhe gibt es bisher nur eine Kultur-App bzw. eine Bürger- App für Mängelmeldungen. In Stuttgart z. B. gibt es eine Stuttgart-App. Wir denken dabei zunächst an ein barrierefreies Online-Angebot, dass behindertengerechte städtische und private Einrichtungen, Restaurants und Toiletten auflistet - mit Suchfunktionen, Ortungssystem und Sprachausgabe. unterzeichnet von: Rita Fromm Heinz Golombeck Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 7. September 2012

  • Stellungnahme TOP 18
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Rita Fromm (FDP) Stadtrat Heinz Golombeck (FDP) FDP-Gemeinderatsfraktion vom: 09.07.2012 eingegangen: 09.07.2012 Gremium: 38. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.09.2012 1180 18 öffentlich Dez. 1 Städtisches Internetangebot für Menschen mit Behinderungen 1. Denkt die Verwaltung daran, eine Behinderten-App oder eine Karlsruhe-App zu ent- wickeln? 2. Könnte dies mit den bestehenden Apps verbunden werden? 3. Falls nicht die Absicht besteht, entsprechende Apps zu entwickeln: 3.1 Wie stellt sich die Verwaltung die Verbesserung der bestehenden unzu- reichenden Angebote, insbesondere für Menschen mit Behinderungen, vor? 3.2 Wie soll gewährleistet werden, dass sich Menschen mit Behinderungen auch unterwegs spontan informieren können? Das städtische Internet enthält unter http://www.karlsruhe.de/behinderte ein umfangreiches Ange- bot für Menschen mit Behinderungen, u. a. die Datenbank über die Zugänglichkeit von Einrichtun- gen. Letztere hat eine hohe Informationstiefe mit großer Spezifizierung, ist aber in der Tat schwie- rig zu bedienen. Medienbüro, SJB und Behindertenbeirat haben eine Neuauflage dieser Datenbank vereinbart. Konzept und Datenstruktur werden derzeit erarbeitet. Was noch aussteht, ist die Datenerfassung. Die Informationen sollen verdichtet und übersichtlicher gestaltet werden, ferner sollen alle Behin- derungsarten berücksichtigt werden. Die Datenbank soll sowohl stationär als auch mobil nutzbar sein. Darüber hinaus werden ihre In- halte nahtlos in bestehende Webangebote integriert. Überall, wo öffentlich zugängliche Anwesen auf karlsruhe.de, aber auch in Mobilgeräteanwendungen wie der Kultur-App, thematisiert werden, sollen Informationen zur Barrierefreiheit aus dieser Datenbank zur Verfügung gestellt werden. We- gen der Vielfalt der Anforderungen kann dies nicht in Form einer App entwickelt werden. Im mobilen Einsatz verhält sich die Datenbank – abhängig von den Fähigkeiten des Mobilgeräts – geosensitiv. Es werden also ohne weitere Nutzereingabe bevorzugt Barrierefreiheitsinformationen zu Einrichtungen in der Nähe angeboten.