Touristeninformation am Marktplatz: Antrag der FDP-Fraktion

Vorlage: 30172
Art: Beschlussvorlage
Datum: 11.09.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 18.09.2012

    TOP: 12

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • FDP-Touristeninformation
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Rita Fromm (FDP) Stadtrat Tom Høyem (FDP) Stadtrat Karl-Heinz Jooß (FDP) Stadtrat Thomas H. Hock (FDP) Stadtrat Thomas Kalesse (FDP) Stadtrat Heinz Golombeck (FDP) FDP-Gemeinderatsfraktion vom 19.07.2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 38. Plenarsitzung Gemeinderat 18.09.2012 1174 12 öffentlich Touristeninformation am Marktplatz Die vor einigen Jahren geschlossene Touristeninformationsstelle am Marktplatz wird wieder eingerichtet. Die Rückmeldungen aus der Karlsruher Bevölkerung sowie von Gästen der Stadt Karlsruhe belegen, dass sich die aus Einsparungsgründen beschlossene Schließung der Stadtinformation nicht bewährt hat. Touristen werden genauso wie Karlsruher Bürger an die Information am Bahnhof verwiesen. Gerade im Hinblick auf die sich ständig ändernde Baustellensituation und die damit verbundene wechselnde Wegeführung hält die FDP-Fraktion den derzeitigen Zustand für untragbar. unterzeichnet von: Rita Fromm Tom Høyem Karl-Heinz Jooß Thomas H. Hock Thomas Kalesse Heinz Golombeck Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 7. September 2012 Sachverhalt/Begründung:

  • Stellungnahme TOP 12
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-Gemeinderatsfraktion vom: 19.07.2012 eingegangen: 19.07.2012 Gremium: 38. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.09.2012 1174 12 öffentlich Dez. 4 Touristeninformation am Marktplatz - Kurzfassung - Die Verwaltung empfiehlt, am im Gemeinderat vereinbarten Procedere festzuhalten: Die Ergebnisse aller Untersuchungen zur Thematik Touristeninformation und Information für Karlsruher Bürgerinnen und Bürger werden nach Auswertung im Hauptausschuss behan- delt. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) noch zu ermitteln Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KMK GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Gemeinderat hat sich zuletzt in seiner Sitzung am 18. Oktober 2011 mit der Angelegen- heit befasst. Damals war man übereingekommen, dass die Verwaltung die Angelegenheit in den Hauptausschuss einbringt, wenn die Vorarbeiten hierzu abgeschlossen sind. Hierzu hat im Frühjahr eine Analyse der an der Rathauspforte gewünschten Auskünfte statt- gefunden, Hintergrund ist auch die Feststellung, dass, nach Erfahrung der Karlsruher Mes- se- und Kongress GmbH (KMK), 80 % aller Anfragen im Weinbrennerhaus von Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern kamen. Diese Auskünfte gehören nicht primär zu den Aufgaben einer Tourismusinformation. Touristen nutzen zunehmend das Internet als Erstinformation über Karlsruhe, bevor der Kontakt mit der Touristeninformation gesucht wird. Entscheidend ist, welche Zielgruppe welchen Bedarf hat: Sind es primär Gäste von außerhalb, die mit dem Pkw oder der Bahn anreisen, oder sind es Gäste, die bereits in der Hotellerie einquartiert sind und ergänzende Informationen suchen? Auch ein Vergleich mit anderen vergleichbaren Städten kann für die Untersuchung hilfreich sein. Zuletzt hat der Aufsichtsrat der KMK den Geschäftsbereich Tourismus beauftragt, die Frage eines optimalen Standortes für eine Touristeninformation ausführlich zu untersuchen. In die- se Untersuchung sind neben den Mitarbeitern des Geschäftsbereichs Tourismus auch ande- re Ämter und Gesellschaften (insbesondere KVV) einzubinden. Die Untersuchung wird von der Karlshochschule wissenschaftlich begleitet. Ziel der Untersuchung sind neben dem optimalen Standort für eine Touristeninformation auch Fragen der Öffnungszeiten, der Ausstattung und der notwendigen Finanzmittel zum Betrieb einer modernen Touristinformation zu beantworten. Mit dem Ergebnis der Untersu- chung wird Mitte Februar 2013 gerechnet. Die Verwaltung empfiehlt daher, nach Auswertung aller laufenden Untersuchungen die An- gelegenheit im Hauptausschuss zu behandeln.