Sanierung der Weiherhofhalle (Antrag der FDP-OR-Fraktion)

Vorlage: 30098
Art: Beschlussvorlage
Datum: 03.09.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 12.09.2012

    TOP: 5

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 5, Antrag
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG FDP-Fraktion vom 26.06.12 eingegangen am 26.06.12 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 12.09.12 5 öffentlich Amt für Hochbau und Gebäude- wirtschaft Sanierung der Weiherhofhalle In Durlach leiden die Vereine und der Schulsport an den meist viel zu kleinen Sporthallen. Ballspiele z.B. sind immer nur in kleinen Besetzungen möglich. Der Großteil der Kinder sitzt auf der Bank. Dem Bewegungsdrang der Jugendlichen werden diese Hallen jedenfalls nicht gerecht. Eine Ausnahme bildet die Weiherhofhalle. Hier aber muß dringend eine Sanierung durchgeführt werden: Wir stellen den Antrag der Sanierung der Weiherhofhalle. Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu verbessern: 1. Lüftung Die Lüftungsanlage saugt die Luft vom Dach an. Dies bedeutet, dass heiße Luft im Sommer angesaugt wird und in die Halle geblasen wird. Wenn die Kastanien blühen, fliegen Blütenhärchen in großer Zahl in die Halle. Die Benutzer versuchen den Hitzestau und den Luftmangel durch öffnen der beiden Nottüren zu beheben. Eine Tür führt direkt in den Schrankenbereich zur Tiefgarageneinfahrt. Ständig fahren Autos an. Alle Abgase landen direkt in der Halle und damit in die Lungen/ den Körper der vermehrt atmenden Kinder, Jugendlichen, Sportler. Es sollten Fenster an geeigneten Stellen eingebaut werden, die in jedem Hallendrittel eine Querlüftung ermöglichen. 2. Beleuchtung Die Stadtverwaltung macht ständig Aufrufe, Energie zu sparen. In der Weiherhofhalle brennt immer - auch an hellen Sommertagen - überall Licht, nicht nur in der Halle und Empore. Alle Umkleiden, Toiletten, Duschräume usw. sollten mit Bewegungsmeldern ausgerüstet werden. 3. Basketball - Bodenzeichnung/Brettausrüstung Ab September müssen auch in Deutschland für Punktespiele die neuen Bodenzeichnungen in den oberen Ligen (in denen Mannschaften der Turnerschaft vertreten sind) vorhanden sein, außerdem eine Zeitangabe (24- Sek-Uhr) an den 2 Spielbrettern. In den Karlsruher Hallen wurde dies bereits geändert. Auch müssen Trainingsmöglichkeiten für erfolgreiche Spiele mit den neuen Abmessungen (3 Punkte-Linie, geänderte Zone = Verhalten im Angriff) vorhanden sein. Unterzeichnet von: Dipl.- Ing. Günther Malisius, Dr. Horst Dilger, Dr. Angelika Fink-Sontag, Dr. Jan Kowalski,

  • TOP 5, STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-OR-Fraktion vom: 26.06.12 eingegangen: 26.06.12 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 12.09.12 5 öffentlich Amt für Hochbau und Gebäu- dewirtschaft Sanierung der Weiherhofhalle - Kurzfassung - 1. Lüftung Die Machbarkeit ist durch ein zu beauftragendes Architekturbüro zu prüfen. Weitere Informa- tionen erfolgen im Oktober. 2. Beleuchtung Ein Angebot für den Einbau von Bewegungsmeldern in sämtlichen Umkleiden, Toilettenan- lagen und Duschräumen liegt vor. Die Mittelbereitstellung ist mit dem Stadtamt Durlach noch zu klären. 3. Basketball-Bodenzeichnung/Brettausrüstung Das Einzeichnen der neuen regulären Bodenzeichnungen für die oberen Ligen, sowie das Einzeichnen der richtigen Spielfeldgröße wurde in den Sommerferien ausgeführt. Ebenso der Einbau der Zeitangabe. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2

  • TOP 5, STELLUNGNAHME, KGSB
    Extrahierter Text

    KSBG 4. Juli 2012 rü - R 5245 Stellungnahme zum Antrag der FDP-Fraktion im Ortschaftsrat Durlach (vom 26.06.2012) Grundsätzlich sollte die Stellungnahme zur Anfrage der FDP-Fraktion vom zuständigen Fachamt (HGW) erfolgen. Die KSBG ist für die Vermietung der Sporthalle für Trainingszeiten und Einzel- belegungen an Wochenenden und Ferien zuständig, nicht für die bauliche Unterhaltung der Weiherhofhalle. Wir beantworten die Anfrage aus betrieblicher Sicht und den Erfahrungen im Bereich der Hallenvermietung sowie nach Rückfrage bei Mitarbeitern des HGW. 1. Lüftung Das in der Weiherhofhalle vorhandene Lüftungssystem ist in allen Karlsruher Sporthallen eingebaut. In den Sommermonaten ergeben sich in fast allen Sporthallen Probleme mit der Raumtemperatur, da die Lüftungssysteme die Frischluft direkt von außen ansaugen. Dies ist erforderlich, um die Raumluft mit (unglücklicherweise warmer Außenluft) mit Sauerstoff anzureichern. Bei ausschließlichem Umluftbetrieb (Umwälzung der Raumluft) ergibt sich bei Anwesenheit mehrerer Personen innerhalb kürzester Zeit Sauerstoffmangel. Der Einbau von Fenstern bringt aus Erfahrung auch nicht den gewünschten Erfolg, da die Luft mit der gleichen Temperatur in die Halle gelangt, wie dies auch über die Lüftung erfolgt. Ein Vorteil der Lüftungsanlage liegt darin, dass das Mischverhältnis zwischen raumtemperierter Luft und Außenluft reguliert werden kann. Dem für die Lüftungsanlagen in städtischen Gebäuden zuständigen Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft sind die Belüftungsprobleme während der warmen Jahreszeit bekannt. Abhilfe schafft hier nur ein Klimasystem. Da aber sämtliche Hallen betroffen sind müsste die Frage einer Umrüstung in der Gesamtheit durch das Fachamt (HGW) geprüft und die entsprechenden Kosten ermittelt werden. Alle Lüftungsanlagen sind mit einem Feinstaubfilter ausgestattet. Um den Luftdurchlass zu gewährleisten kann es vorkommen, dass kleinste Partikel die Filter passieren können. Nach Rücksprache mit einem Techniker vom HGW wird geprüft, ob der Einbau feinerer Filter möglich ist, da hierbei der Luftmengendurchlass reduziert wird. 2. Beleuchtung Die Hallenbeleuchtung in der Weiherhofhalle wird zentral in der Hallenregie vom Hallenmeister geschaltet. Da es sich hierbei um Gasdampflampen handelt, ist eine Schaltung über Bewegungsmelder nicht möglich, da die Leuchten nach dem Abschalten erst wieder zünden, wenn diese abgekühlt sind. In der Regel dauert das ca. 15 Minuten. Der Einbau von Bewegungsmeldern in der Halle ist technisch nicht überall sinnvoll, da die Leuchten zu oft an und ausgehen, wenn die Zeitspanne zu kurz eingestellt ist und nach wie vor zu lange brennt, wenn die Brenndauer zu lange gewählt wurde. (Ein ständiges Zu- und Abschalten verkürzt die Lebensdauer des Leuchtmittels). In der Europahalle mussten die Bewegungsmelder in den Besuchertoiletten wieder entfernt werden, da die Auslösung der Melder nicht überall im Raum möglich ist, wodurch Personen in den Kabinen im Dunkeln waren. In der Weiherhofhalle wurden die Geräteräume bereits vor Jahren mit Bewegungsmelder ausgestattet. Auf generelle Rückfrage hinsichtlich des Einbaus von Bewegungsmeldern bei HGW (Herr Heilborn R 2742) war keine Stellungnahme zu erhalten. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Anfrage offiziell an HGW zur Beantwortung zu stellen sei. 3. Basketball – Bodenzeichnung/Brettausrüstung Bereits mit Schreiben vom 22.03.2010 an HGW hat das Schul- und Sportamt darauf hingewiesen, dass u. a. in der Weiherhofhalle ab August 2012 zur Saison 2012/13 die neuen Linierungen erforderlich sind und empfohlen, die Umsetzung möglichst zeitnah zu vollziehen. Sowohl die Änderung der Linien für Basketball als auch die Beschaffung einer neuen 24 / 14 – Sec.–Anlage ist bereits durch die Abteilung Hochbau und Gebäudewirtschaft des Stadtamts Durlach beauftragt. Da die Linienmarkierung nach Aufbringen aushärten muss, werden die Arbeiten während der Sommerferien ausgeführt, um ein Sperren der Weiherhofhalle aus diesem Grund zu vermeiden. Die Linienänderung und der Einbau der neuen Geräte sind bis zum Rundenstart der Basketballsaison 2012/13 abgeschlossen. Da in der Halle noch die alten Spielfeldmaße (26 x 14 m) eingezeichnet sind, wird im Zusammenhang der Neulinierung, auf Vorschlag unsererseits, auch die Anpassung des Hauptspielfelds an das derzeit regelkonforme Spielfeldmaß von 28 x 15 m erfolgen.