Anfrage StR Mossuto, StR Wenzel (FW): Aufwertung Innenstadt

Vorlage: 29420
Art: Beschlussvorlage
Datum: 04.05.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 15.05.2012

    TOP: 12

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • FW-Aufwertung Innenstadt
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom 29.03.2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 35. Plenarsitzung Gemeinderat 15.05.2012 1085 12 öffentlich Aufwertung Innenstadt A. Es gibt verschiedene Konzepte, nachhaltig die Lebensqualität in der Innenstadt zu erhöhen. Eine erfrischende und spritzige Möglichkeit wäre - nicht nur an heißen Sommertagen -, zentrale Plätze in Karlsruhe mit einer Trinkwasserversorgung für die Bürgerinnen und Bürger auszustatten. Neben bestehenden Trinkwasserbrunnen wurde bereits an die Stellung vor Trinkwasserspendern gedacht? B. Trinkwasserspender findet man in vielen südeuropäischen Städten. Sie sind nicht nur ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen, sondern dienen auch der Gesundheitsvorsorge durch Bewahrung der Nutzer vor einer Dehydrierung. Wurde in diesem Zusammenhang schon mal geprüft, ob es eventuell Fördermittel oder Unterstützung durch Krankenkassen oder die Möglichkeit von Sponsoring gibt? C. Eine weiteres Manko in der Innenstadt sind die fehlenden öffentlichen Toiletten. Neben der „Wasserentnahme“ wäre auch eine „Rückführung“ möglich durch den Einsatz von einfachen Toiletten, die sich in der unmittelbaren Umgebung der Trinkwasserversorgung befinden - auch unterirdisch (U-Strab-Haltestellen). Wäre der Umbau und Ausbau der Kaiserstraße nicht der ideale Zeitpunkt für die Stellung von Trinkwasserspender? Mit Anfrage vom 2. November 2011 - Anpassungsstrategien an sommerliche extreme Hitze(perioden) - fragten wir auch nach möglichen innerstädtischen Maßnahmen. Die Tage war in den Medien zu lesen, dass Experten vor den Folgen der Erderwärmung warnen und die Städte ermahnen, auf die Überhitzung zu reagieren. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Auf Grund des weltweiten Temperaturanstiegs werden auch für Karlsruhe langfristig steigende Temperaturen erwartet. Eine Folge des Klimawandels werden steigende Sommertemperaturen (Durchschnittswerte, Extremwerte) sein. unterzeichnet von: Eduardo Mossuto Jürgen Wenzel Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 3. Mai 2012

  • TOP 12
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 29.03.20212 eingegangen: 29.03.2012 Gremium: 35. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 15.05.2012 1085 12 öffentlich Dez.6 Aufwertung Innenstadt A. Es gibt verschiedene Konzepte, nachhaltig die Lebensqualität in der Innenstadt zu erhöhen. Eine erfrischende und spritzige Möglichkeit wäre – nicht nur an heißen Sommertagen – zentrale Plätze in Karlsruhe mit einer Trinkwasserversorgung für die Bürgerinnen und Bürger auszustatten. Neben bestehenden Trinkwasserbrun- nen wurde bereits an die Stellung von Trinkwasserspendern gedacht? Im Stadtgebiet unterhält das Gartenbauamt zurzeit 132 Brunnen, von denen knapp 50 nicht mit einer Umwälzpumpe, sondern mit Frischwasser gespeist werden. So z. B. die Brunnen auf dem Marktplatz und auf dem Ludwigsplatz sowie der Herrenbrunnen und der Lidellbrunnen. Dieses Angebot erfordert bereits einen hohen Pflege- und Unterhaltungs- aufwand, den sich die Stadt gerne zur Zufriedenheit ihrer Bürgerinnen und Bürger leistet, aber mit den vorhandenen Ressourcen nicht wesentlich ausweiten kann. Bislang gab es auch keine Anfragen zur Aufstellung zusätzlicher öffentlicher Trinkwasserspender. Mit ein Grund dafür könnte sein, dass es bereits in verschiedenen Geschäften der Innenstadt entsprechende Angebote gibt. B. Trinkwasserspender findet man in vielen südeuropäischen Städten. Sie sind nicht nur ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen, sondern dienen auch der Ge- sundheitsvorsorge durch Bewahrung der Nutzer vor einer Dehydrierung. Wurde in diesem Zusammenhang schon mal geprüft, ob es eventuell Fördermittel oder Un- terstützung durch Krankenkassen oder die Möglichkeit von Sponsoring gibt? Fördermöglichkeiten zur Aufstellung solcher Trinkwasserspender sind derzeit nicht be- kannt. Die Bereitschaft für ein Sponsoring durch Dritte wird als sehr gering eingeschätzt. In jedem Fall würde ein wesentlicher Kostenanteil bei der Stadt verbleiben. C. Ein weiteres Manko in der Innenstadt sind die fehlenden öffentlichen Toiletten. Ne- ben der „Wasserentnahme“ wäre auch eine „Rückführung“ möglich durch den Ein- satz von einfachen Toiletten, die sich in der unmittelbaren Umgebung der Trink- wasserversorgung befinden – auch unterirdisch (U-Strab-Haltestellen). Wäre nicht der Umbau und Ausbau der Kaiserstraße der ideale Zeitpunkt für die Stellung von Trinkwasserspendern? Für das Angebot öffentlicher Toiletten erarbeitet das Amt für Hochbau und Gebäudewirt- schaft zurzeit ein Gesamtkonzept. Die Rückführung von Trinkwasser als Brauchwasser für Toiletten wäre marginal. Bei der Gestaltung der Kaiserstraße ist die Stadtverwaltung bestrebt, auch aus Gründen der Vandalismusabwehr, Einbauten möglichst zu vermeiden.