Interfraktioneller Antrag SPD-Fraktion, GRÜNE-Fraktion, FDP-Fraktion: Weiterentwicklung des Frauenkulturfestivals "Frauenperspektiven"

Vorlage: 29282
Art: Beschlussvorlage
Datum: 17.04.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 24.04.2012

    TOP: 13

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • INTER-Frauenkulturfestival
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister INTERFRAKTIONELLER ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Elke Ernemann (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Stadträtin Rita Fromm (FDP) FDP-Gemeinderatsfraktion vom 26. März 2012 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 34. Plenarsitzung Gemeinderat 24.04.2012 1058 13 öffentlich Weiterentwicklung des Frauenkulturfestivals „Frauenperspektiven“ 1.) Das Frauenkulturfestival „Frauenperspektiven“ wird im zweijährigen Turnus beibehalten, das nächste Festival findet in 2013 statt. 2.) Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, ein weiterentwickeltes Konzept zu dem Frauenkulturfestival „Frauenperspektiven“ auf der Basis der Ergebnisse des Kongresses 2011 bis zur Sommerpause 2012 dem Gemeinderat (Kulturaus- schuss) vorzulegen. 3.) Ferner wird beantragt, eine detaillierte Kosten- und Personalplanung für Vor- bereitung und Umsetzung zu ermitteln. Seit über 20 Jahren findet in Karlsruhe das Festival „Frauenperspektiven“ statt. 1991 wurde es auf der Grundlage eines fraktionsübergreifenden Antrags vom Gemeinde- rat ins Leben gerufen. Das Besondere dieses größten spartenübergreifenden Festi- vals im Südwesten ist die Einbeziehung der örtlichen Kulturschaffenden, Kulturinsti- tutionen und die gemeinsame Entwicklung der vielfältigen Festivalangebote. Heraus- ragende Bedeutung und ein großes Medieninteresse hat es sich 2009 mit der Aus- dehnung über Karlsruhe hinaus auf sechs weitere Städte der TechnologieRegion (Baden-Baden, Bruchsal, Ettlingen, Gaggenau, Rastatt, Stutensee) erworben. Durch das zweisprachige – dt./frz. – Programmheft ist ein wachsendes Interesse des elsäs- sischen Publikums hervorzuheben. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Im vergangenen Jahr fand ein Symposium unter dem Motto „Frauen Perspektiven Wechsel – 20 Jahre Frauenkulturfestival! ... und in Zukunft?“ statt. Einig war man sich, nach 20 Jahren innezuhalten und über die zukünftige Ausrich- tung des Festivals nachzudenken. Im Lauf der Diskussionen wurde deutlich, dass das Festival inhaltlich frauenpolitisch brennende Fragestellungen aufgreifen sollte. Die Durchführung selbst sollte neben Information, Reflexion und Diskussion auch – wie bisher – künstlerische Auseinan- dersetzungen umfassen. Es sollte für alle Alterstufen attraktiv sein und in Stil und Inhalt auch junge Frauen ansprechen. Da das Festival im abwechselnden Turnus zu den „Europäischen Kulturtagen“ statt- findet, ist somit im Jahre 2013 wieder ein Festival durchzuführen und dafür bereits noch in 2012 die Grundlagen zu schaffen. Den Mitgliedern des Kulturausschusses sowie den Mitgliedern des Gemeinderates liegt bisher kein neues Konzept vor. Auch ist bislang keine Absicht erkennbar, dass das Kulturfestival im nächsten Jahr stattfinden soll. unterzeichnet von: Doris Baitinger Elke Ernemann Bettina Lisbach Anne Segor Rita Fromm Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 13. April 2012

  • TOP 13
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum interfrak- tionellen Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion GRÜNE-Gemeinderatsfraktion FDP-Gemeinderatsfraktion vom: 26.03.2012 eingegangen: 26.03.2012 Gremium: 34. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.04.2012 1058 13 öffentlich Dez. 2 Weiterentwicklung des Frauenkulturfestivals "Frauenperspektiven" - Kurzfassung - Das Festival „Frauenperspektiven“ findet im Herbst 2013 statt und wird derzeit vorbereitet. Die Weiterentwicklung des Konzeptes zu den „Frauenperspektiven“ samt detaillierter Kosten- und Personalplanung erfolgt im Zuge der Entwicklung des Kulturkonzeptes und wird den gemeinderätlichen Gremien vorgelegt. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 70.000 Euro Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Kontierungsobjekt: PSP-Element: 1.410.28.10.02.01.81 Kontenart: 42000000 Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 zu 1) und 2) Das Kulturamt erarbeitet derzeit im Auftrag des Bürgermeisteramtes und in Abstim- mung mit dem Kulturausschuss ein Kulturkonzept, bei dem auch das vom Kulturamt verantwortete Festival „Frauenperspektiven“ unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Symposiums „Frauen Perspektiven Wechsel - 20 Jahre Frauenkulturfestival ... und in Zukunft?“ betrachtet werden soll. Auch der Rhythmus, in dem das Festival durchgeführt wird, soll im Rahmen der Kul- turkonzeptionsdiskussion besprochen und vielleicht neu beschlossen werden. Im Vorfeld hier schon eine Festlegung zu treffen, die nicht die Gesamtschau im Blick hat, schränkt die Möglichkeiten der politischen Entscheidungen sehr ein. Das Kulturkonzept soll Ende 2013 beschlossen werden. Wie im Kulturausschuss am 01.03.2012 angeregt wurde und um das Festival nicht zu lange ruhen zu lassen, soll das Festival auch in 2013, und zwar im Herbst durch- geführt werden. Die seit vielen Jahren für dieses Festival arbeitende Vorbereitungs- gruppe wurde zwischenzeitlich eingeladen. zu 3) Im Zuge der Kulturkonzepterstellung wird im Rahmen der Gesamtkonzeption eine Kosten- und Personalplanung für die „Frauenperspektiven“ erfolgen. Für das Festival im Jahre 2013 werden im Entwurf des Doppelhaushalts 2013/14 Haushaltsmittel in der Größenordnung der letzten Festivals eingestellt, so dass diese ausschließlich für die „Frauenperspektiven“ Verwendung finden. In der nächsten Kulturausschusssitzung wird über den aktuellen Sachstand infor- miert.