Antrag B 90/Die Grünen: Verkehrssituation westliche Pfinztalstraße

Vorlage: 29096
Art: Beschlussvorlage
Datum: 13.03.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 21.03.2012

    TOP: 14

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 14, ANTRAG
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG B‘90/Die Grünen-OR-Fraktion vom 10.02.12 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 21.03.12 14 öffentlich Ordnungs- und Bürgeramt Verkehrssituation westliche Pfinztalstraße Nachdem in letzter Zeit bereits mehrere verkehrliche Brennpunkte Thema im Ortschaftsrat waren, möchten wir den Blick auf die westliche Pfinztalstraße lenken: 1. An Ende der Pfinztalstraße bei der Einmündung der Gritznerstraße besteht nur ein schmaler Fahrstreifen neben den Straßenbahngleisen, der durch parkende Fahrzeuge oft weiter verengt wird. Regelmäßig blockieren hier Fahrzeuge in der Schlange vor der Ampel (Stachus) die Straßenbahn, die sich aber bereits die Ampel freigeschaltet hat, wodurch der Autoverkehr blockiert wird. In der Folge stehen beide still bis das Straßenbahn-Grün aufgehoben wird (Der Straßenbahnfahrer muss sich dann durch Aussteigen an der Kreuzung per Hand erneut anmelden). Durch den zunehmenden Verkehr aus dem BMD-Gelände häufen sich diese Situationen. Problematisch sind hierbei auch die Linksabbieger aus der Gritznerstraße, die zwangsläufig an dieser Stelle halb auf den Gleisen stehen. Hier könnte beispielsweise das Halteverbot verlängert, eine Markierung angebracht und/oder die Ampelschaltung angepasst werden. 2. In der Gegenrichtung blockieren häufig im Bereich des beginnenden verkehrsberuhigten Bereichs parkende Autos vor einer Bäckerei die Straßenbahn. Das Parken hinter dem Schild "verkehrsberuhigter Bereich" müsste unterbunden werden, z.B. durch einen Blumenkübel, Fahrradständer etc. 3. Trotz entsprechender Beschilderung an der Durlacher Alle verirren sich fast täglich große LKW in der sich immer weiter verengenden Pfinztalstraße. Nach einer mehr oder weniger langen Orientierungsphase stoßen die Fahrer dann Seite 2 __________________________________________________________________________________________ aufwändig oft bis in die Stachus-Kreuzung zurück oder fahren in die Bienleinstorstraße ein oder verbotswidrig durch die Fußgängerzone bis zum Schloßplatz. Die Beschilderung sollte hier noch eindringlicher klar machen, dass für Lkw keine Durchkommen ist, z.B. durch ein Schild „keine Wendemöglichkeit“. 4. Die Pfinztalstraße ist in diesem Bereich eine Tempo-30-Zone. Stadtauswärts (aus dem verkehrsberuhigten Bereich) gibt es aber kein entsprechendes Schild. Das ist zwar formal korrekt, da sich vor Einfahrt in diesen Bereich ebenfalls Tempo-30-Zonen befinden. Aber das ist den wenigsten Fahrern bewusst, zumal die Straße aufgrund ihrer baulichen Situation zum schnellem Fahren einlädt. Aufgrund des starken (auch querenden) Fußgänger- und Radverkehrs ist hier aber eine langsamere Fahrweise angebracht. Antrag: Die Verwaltung möge die angesprochenen Probleme in Augenschein nehmen und Lösungen vorschlagen. Außerdem möge die Verwaltung Geschwindigskeitsmessungen durchführen und dem Ortschaftsrat die Ergebnisse mitteilen. unterzeichnet von: Dietmar Maier Martin Pötzsche Dr. Heike Puzicha-Martz Winnie Kratzmeier-Fürst Gerhard Stolz Ralf Köster

  • TOP 14, STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag OR-Fraktion B 90/Die Grünen vom: 10.02.12 eingegangen: 10.02.12 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 21.03.12 14 öffentlich Ordnungs- und Bürgeramt Verkehrssituation westliche Pfinztalstraße - Kurzfassung - Die Stadtverwaltung wird durch eine Änderung der Beschilderung, Überprüfung der Signalschaltung und Aufstellung eines Fahrradständers auf die angesprochenen Probleme reagieren. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Zu den geschilderten Verkehrssituationen kommt es insbesondere in den morgend- und abendlichen Spitzenstunden. Das dort vorhandene eingeschränkte Haltverbot wird verlängert (auch zeitlich). Ein absolutes Haltverbot kann wegen der dortigen Geschäfte nicht ausgesprochen werden. Das Dauerparken wird jedoch untersagt. Gleichzeitig wird geprüft, ob der Vorlauf der Signalschaltung verlängert werden kann. D. h. der vor der Lichtsignalanlage wartende Fahrzeugverkehr bekommt bei einer Anforderung durch die Straßenbahn früher grün, damit er abfließen kann. Auf Grund der Größe des Knotens Stachus mit den vielen Verkehrsbeziehungen wird dies jedoch nicht einfach zu realisieren sein. Die Linksabbieger aus der Gritznerstraße verhalten sich verkehrswidrig, wenn sie ihren Abbiegevorgang durchführen, obwohl erkennbar ist, dass sie sich nicht ordnungsgemäß einordnen können. 2. In der Tat kommt es durch parkende Kraftfahrzeuge vor der Bäckerei zu Behinderungen des Straßenbahnverkehrs. Deshalb wird im dortigen Bereich ein Fahrradständer aufgestellt. 3. Im Verlauf der Durlacher Allee stehen Höhe Abzweigung zur Dornwaldsiedlung beidseits die Verkehrszeichen 253 (Verbot für Kfz über 3,5t), Anlieger frei. Das Verkehrszeichen wird zu Beginn der Pfinztalstraße am Stachus wiederholt. Sämtliche Verkehrszeichen sind deutlich sichtbar. Um die angesprochenen Fehlfahrten zu verhindern bzw. zu minimieren, hat die Verwaltung beim Regierungspräsidium Karlsruhe vorgesprochen. Nicht optimal war früher die Wegweisung bei der BAB Ausfahrt Karlsruhe-Durlach. Hier kam es zu Verwechslungen. Die Wegweisung wurde geändert und unterscheidet heute deutlich die Ziele Karlsruhe-Durlach und Karlsruhe-Zentrum. Aus Sicht der Verwaltung hat sich die Situation dadurch verbessert. Den Verkehrsbetrieben sind keine Fehlfahrten bekannt. Ein zusätzlicher Handlungsbedarf wird nicht gesehen. Anliegerverkehr ist ohnehin zugelassen. 4. Es werden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Sollte sich hierbei der Bedarf für weitere Maßnahmen zeigen, wird ein 30 Piktogramm angebracht. Die Ergebnisse der Messungen werden mitgeteilt.