Einrichtung Kita in der Heinz-Barth-Schule

Vorlage: 29060
Art: Beschlussvorlage
Datum: 06.03.2012
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grünwettersbach, Palmbach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Wettersbach

    Datum: 13.03.2012

    TOP: 2

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • VorlNr 123_Einrichtung KITA HBS
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Ortsverwaltung Wettersbach Gremium: Ortschaftsrat Wettersbach Termin: Vorlage Nr.: TOP: 13.03.2012 123 2 öffentlich Einrichtung Kita in der Heinz-Barth-Schule Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Ortschaftsratssitzung 15.11.2011 7 Bauausschusssitzung 08.03.2012 1 Ausgangslage Ab August 2013 wird es für Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf ei- nen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder Tagespflege geben. Der hierfür erfor- derliche Ausbau an Plätzen wurde vom Gemeinderat beschlossen. Der Ortschaftsrat wurde in seiner letzten Sitzung am 14.02.2012 ausführlich von der Sozial- und Ju- gendbehörde über die Situation an unseren Wettersbacher Kindertagesstätten in- formiert. Danach fehlen auch bei uns Plätze für Kinder dieser Altersgruppe. Gleich- zeitig sind durch die Entwicklung im Schulbereich Räume frei. Ziel ist es deshalb, stadtteilorientiert ein bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen und für notwendige Umbaumaßnahmen Fördergelder aus dem Bundesinvestitionspro- gramm (bis Ende 2013) zu beantragen. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Hauptschule wurde an der Heinz-Barth- Schule eine Außenstelle der Werkrealschule Oberwald (Durlach) eingerichtet, die jedoch aufgrund fehlender Schülerzahlen bis heute nicht zum Tragen kam. Die Grundschulklassen im Schulgebäude „Zur Dorfwies“ sind seit dem Schuljahr 2010/2011 in das Schulgebäude Heinz-Barth-Schule, Esslinger Straße integriert. Das Gebäude „Zur Dorfwies“ steht leer. Ebenfalls wurden die Grundschulklassen von der „Waldenser Grundschule Palm- bach“ am Standort Esslinger Straße untergebracht, so dass auch dieses Schulge- Seite 2 bäude leer steht. Nach den aktuellen Prognosen zur „Entwicklung der Anzahl Klas- sen der Klassenstufen 1 bis 4 an der Heinz-Barth-Schule“, vom August 2010, Amt für Stadtentwicklung, wird die Grundschule bis 2025/2026 zweizügig mit 8 Klassen geführt werden. Nach den Bevölkerungszahlen vom Juni 2010 gehen zur Zeit Kinderzahlen im Stadt- teil nicht zurück. Ein möglicher Zuzug durch Bebauung im Stadtteil Palmbach kann im städtischen Kindergarten aufgefangen werden. Im Stadtteil Grünwettersbach rei- chen in den nächsten Jahren die Plätze für Kinder im Vorschulalter nicht aus. Plätze für Kinder ab drei Jahren können nicht in Plätze für Kinder unter drei Jahren umgewandelt werden. Von der Sozial- und Jugendbehörde wird deshalb eine Erwei- terung um zwei Gruppen (Krippengruppen oder altersgemischte Gruppen) für erfor- derlich gehalten. Vor diesem Hintergrund wurde der Auftrag an das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft erteilt, zu prüfen, an welchem Standort eine bedarfsgerechte Einrichtung geschaffen werden kann. Alternative Untersuchungen „Zur Dorfwies“ Mit der Machbarkeitsstudie „Zur Dorfwies“ wurde nachgewiesen, dass das Gebäude als 4-gruppige Einrichtung grundsätzlich nutzbar wäre. Die Studie wurde dem Ort- schaftsrat vorgestellt. Allerdings ist mit diesem Gebäude, bedingt durch die Mehrstö- ckigkeit ein erheblicher Nachteil für die Einrichtung einer Kindertagesstätte verbun- den. Esslinger Straße 2 Als weitere Alternative hat das Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft im Rahmen eines Flächenvergleichs geprüft, ob eine Erweiterung des katholischen Kindergar- tens der bestehenden 2-gruppigen Einrichtung zu einer 4-gruppigen Einrichtung im Bestand der Heinz-Barth-Schule zu realisieren wäre, da der städtische Kindergarten im Stadtteil Palmbach und der evangelische Kindergarten in der „Horfstraße“ für eine Erweiterung aus Platzgründen ausscheiden. Seite 3 Dabei waren folgende Ziele und Vorraussetzungen zur berücksichtigen. Ziele:  Errichtung „Bildungshaus“  wirtschaftliche und zeitnahe Umsetzung  Veräußerung Grundstück „Zur Dorfwies“ inkl. Schulgebäude politische Voraussetzungen  Beschluss zur Einrichtung einer Ganztagesschule muss gewährleistet sein  Die Heinz-Barth-Schule Wettersbach ist Teilstandort der Oberwaldschule GHS Aue. Die Genehmigung liegt ohne zeitliche Befristung vor. Somit müs- sen die vorhandenen Flächen frei gehalten werden, bzw. bei Bedarf neu kon- zipiert werden. Am Standort „Esslinger Straße“ wurden daraufhin vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft zwei Alternativen untersucht, die dem Gremium in der Sitzung am 15.11.2011 vorgestellt wurden. Im Ortschafsrat hat man sich mehrheitlich dafür entschieden, die Variante 2 weiter zu entwickeln, d. h. keine Nutzung des Areals „Dorfwies“, sondern Erweiterung der Kita in der Esslinger Straße. Die Hauptargumente für diese gute und flexible Lösung waren:  ebenerdige Erweiterung Kita ohne Niveauversprünge, Mitbenutzung der vor- handenen Außenanlagen  Bildungshaus ist flexibel und bei Bedarf modifizierbar, da alles unter einem Dach ist  Beibehaltung eines bedarfsgerechten Betreuungskonzeptes  Einrichtung eines Ganztagesbetriebes möglich  Komplettverkauf „Dorfwies“ möglich  kompakte Planung mit wirtschaftlich nutzbaren Flächen ohne Einbeziehung des Hallenbades.  Nutzung der jetzigen Werkrealschulräume (Fachräume) als Kulturtreff Seite 4 Die Planung wurde an das Architekturbüro Falk und Kremer vergeben. Die genaue Raumordnung und die Weiterentwicklung wurde mit allen Beteiligten abgestimmt. Die Vorstellungen wurden so weit wie möglich in den jetzigen Vorentwurf eingearbei- tet, der in der Sitzung dem Gremium vorgestellt wird. Antrag an den Ortschaftsrat: Der Ortschaftsrat stimmt dem Vorentwurf zur Erweiterung der Kindertagesstätte St. Thomas und die Verlagerung des Kulturtreffs im Gebäude „Esslinger Straße 2“ nach Vorberatung im Bauausschuss zu. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit