Präsentation: Pilotprojekt "Energieeffiziente, energetisch nachhaltige und lernförderliche Schulsanierung" am Max-Planck-Gymnasium
| Vorlage: | 28859 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 31.01.2012 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: Bauausschuss Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 10.02.2012 123 3 öffentlich Dez. 6 Präsentation: Pilotprojekt "Energieeffiziente, energetisch nachhaltige und lernförderliche Schulsanierung" am Max-Planck-Gymnasium Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Bauausschuss 10.02.2012 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Das Bürgermeisteramt informiert den Bauausschuss über das Pilotprojekt „Energieeffiziente, energetisch nachhaltige und lernförderliche Schulsanierung“ am Max-Planck-Gymnasium durch eine kurze Präsentation. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 22.000 € 11.000 € 11.000 € -- Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung Kontierungsobjekt: Projekt: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Die Haushaltsmittel müssen in DHH 2013/14 bereitgestellt werden. Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft beabsichtigt, mit einer Teilsanierungsmaß- nahme am Max-Planck-Gymnasium am Pilotprojekt „Energieeffiziente, energetisch nachhal- tige und lernförderliche Schulsanierung“ teilzunehmen. Im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) haben die gesetzli- che Unfallversicherung (DGUV), das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die obersten Arbeitsschutzbehörden der Länder mehrere Arbeitsprogramme beschlossen, um Arbeitsunfälle, Muskel-Skelett- und Hauterkrankungen zu verringern. "GDA-Schulen" hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler für Sicherheit und Gesundheitsschutz zu sensibilisie- ren und Maßnahmen zur Reduktion der Schülerunfälle zu ergreifen. Die Übersetzung der Ziele soll in einer musterhaft durchgeführten und nachvollziehbar dokumentierten Schulsan- ierung erfolgen, welche die Aspekte der lernförderlichen Umgebung (Klima, Licht/Farbe, Akustik, Ergonomie) unter den Rahmenbedingungen der Inklusion darstellt. Zusätzlich soll das Projekt eine energetisch nachhaltige Gebäudesanierung darstellen, bei der besonderer Wert auf eine Material- und Produktauswahl gelegt wird, welche ebenso die Optimierung der Lern- und Lehrbedingungen unterstützt. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet durch das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und fachlich durch die Unfallkasse Baden- Württemberg unterstützt. Als Projektort wurde das Max-Planck-Gymnasium ausgewählt, da bereits eine energetische Teilsanierung in Vorplanung steht und eine Realisierung im DHH13/14 möglich ist. Ansatzpunkte der lernförderlichen Sanierung im Pilotprojekt Innenraumklima - Temperatur (Sicherstellen des optimalen Temperaturwertes zu allen Nutzungszeiten unter Berücksichtigung der internen Wärmegewinne) - Luftfeuchte (Sicherstellung der optimalen Behaglichkeitswerte) - CO 2 -Konzentration (Einhalten der lernförderlichen Grenzwerte, energetisch optimiertes Sicherstellen der hygienisch nötigen Luftwechselzahlen) - Luftgeschwindigkeit (Vermeidung von Zugerscheinungen) - Verringerung der Raumluftbelastung durch neu verwendete Baustoffe und Produkte ge- mäß den Leitlinien Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen, Teil 2 (z.B. VOC- Konzentration, Ausschluss von CKW, FCKW, HFCKW, Aromaten, Asbest, Biozide, Flugasche, Chlorparaffinen, ..., Verwendung lösungsmittelfreier Zubereitungen, ..., Mini- mierung der Formaldehyd-Konzentration) Licht - Tageslicht (Optimierung Tageslichteinfall, Optimierung Sonnenschutz für möglichst hohe Tageslichtnutzung, Erhöhen des Reflexionsverhaltens der Oberflächen) - Kunstlicht (normgerechte Optimierung von Beleuchtungsstärke und Lichtverteilung, Dy- namik des Lichts in aktivierender, beruhigender und Standard-Abstufung, Gewährleisten des normgerechten Farbwiedergabeindexes, Optimierung der Energieeffizienz für die Beleuchtung auf maximal 2W/(m²100lux)) Ergonomie und Unfallschutz - Raumschale (Farbpsychologisch fundiertes Konzept der Material- und Farbauswahl aller Oberflächen) Ergänzende Erläuterungen Seite 3 - Raumakustische Optimierung der Oberflächen für Schüler und Lehrer (Schallabsorption der Raumschale, Verringerung Trittschall, Verringerung Übertragung Körperschall (In- nentüren) und Luftschall (Fassade) - Möbel (Flexibilität der Stühle, Tische und Tafeln, Ablagemöglichkeiten für Schultaschen) - Inklusion durch Barrierefreiheit und Ergonomie des sanierten Schulbereichs (nicht nur Erschließung der Räume) - Prüfung Einsatz moderner Medien (Einbezug von Technikkomponenten in das Lernen, z.B. Projektionen, Whiteboard, ...) Beschluss: I. Antrag an den Bauausschuss 1. Der Bauausschuss nimmt die Information zur Teilsanierungsmaßnahme am Max- Planck-Gymnasium am Pilotprojekt „Energieeffiziente, energetisch nachhaltige und lernförderliche Schulsanierung“ zur Kenntnis