Anfrage StR Kalmbach (GfK): Betriebsklima bei der AVG/VBK
| Vorlage: | 28579 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 05.12.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) vom 14. November 2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 30. Plenarsitzung Gemeinderat 13.12.2011 944 27 öffentlich Betriebsklima bei der AVG/VBK 1. Wie schätzt die Stadtverwaltung das Betriebsklima innerhalb der Belegschaft von AVG/VBK ein? Bitte begründen Sie Ihre Meinung. 2. Inwiefern wird mit den Angestellten, insbesondere mit den Fahrern, über die durch die Kombilösung verursachte Situation gesprochen oder auf Schwierigkeiten eingegangen? Welche Maßnahmen wurden und werden hier konkret durchgeführt (Betriebsumfragen, Versammlungen, Arbeitsbesprechungen)? 3. Könnte es sein, dass durch die verstärkten Bemühungen einer positiven Außendarstellung die inneren Angelegenheiten in den Hintergrund gedrängt wurden und dabei versäumt wurde, auf ein gesundes Betriebs-klima zu achten? 4. Fühlt sich das Management der AVG/VBK mit der Menge der Heraus- forderungen und der Gesamtsituation überfordert? Was wäre nötig, dem entgegenzuwirken? 5. Ist es richtig, dass wie behauptet, ein aktueller Fahrermangel bei der AVG besteht und somit viele Überstunden geleistet werden müssen? Begründung: In der Presse wird in letzter Zeit sowohl durch Betriebsangehörige verschiedentlich Kritik an der Baustellen-Information geäußert. Dass dieser Informationsmangel und die damit verbundenen Belastungen durch Verspätungen, zu kurz geplanten Übergangszeiten und anderen Problemen für die Fahrer zu einer internen Unzufriedenheit und zu einer Verschlechterung des Betriebsklimas führen, ist nachvollziehbar. Um diesem Defizit entgegenzutreten, müssen nach Meinung von GfK verstärkte Bemühungen unternommen werden, um das interne Betriebsklima auf Seite 2 __________________________________________________________________________________________ gutem Niveau zu halten. Es geht darüber hinaus auch um die Sicherheit des Fahrbetriebs. unterzeichnet von: Friedemann Kalmbach Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 2. Dezember 2011
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STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) vom: 14.11.2011 eingegangen: 14.11.2011 Gremium: 30. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 13.12.2011 944 27 öffentlich Dez. 4 Betriebsklima bei der AVG/VBK 1. Wie schätzt die Stadtverwaltung das Betriebsklima innerhalb der Belegschaft von AVG/VBK ein? Bitte begründen Sie Ihre Meinung. Die Mitarbeiter arbeiten sehr gut abgestimmt zusammen und das Betriebsklima insgesamt ist bei beiden Unternehmen als gut zu bezeichnen. 2. Inwiefern wird mit den Angestellten, insbesondere mit den Fahrern, über die durch die Kombilösung verursachte Situation gesprochen oder auf die Schwierigkeiten eingegangen? Welche Maßnahmen wurden und werden hier konkret durchgeführt (Betriebsumfra- gen, Versammlungen, Arbeitsbesprechungen)? Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fahrdienstes werden über die Änderungen im Fahrbetrieb und Beeinträchtigungen durch die Kombilösung, aber auch durch andere städ- tische Baustellen regelmäßig über interne Medien, Teamleiter und Schulungen informiert. 3. Könnte es sein, dass durch die verstärkten Bemühungen einer positiven Außendar- stellung die inneren Angelegenheiten in den Hintergrund gedrängt wurden und dabei versäumt wurde, auf ein gesundes Betriebsklima zu achten? Die Geschäftsleitung setzt sich für ein gesundes Betriebsklima ein. 4. Fühlt sich das Management der AVG/VBK mit der Menge der Herausforderungen und der Gesamtsituation überfordert? Was wäre nötig, dem entgegenzuwirken? Das Management der AVG/VBK ist den Herausforderungen gewachsen. 5. Ist es richtig, dass wie behauptet, ein aktueller Fahrermangel bei der AVG besteht und somit viele Überstunden geleistet werden müssen? Der temporäre Fahrerengpass besteht bei der AVG durch die Personalrückführung auf Grundlage eines Altvertrages seitens der DB, aufgrund dessen die DB in der Vergangen- heit eine größere Anzahl von Fahrern zur Verfügung gestellt hat. Durch die hausinterne Fahrerausbildung und durch Einsatz von Fahrern aus einem Zeitarbeitsunternehmen wird dem entgegengewirkt. Überstunden werden im Fahrdienst in der gleichen Größenordnung wie früher geleistet.