Sprachförderung in Karlsruher Kindertagesstätten

Vorlage: 28459
Art: Beschlussvorlage
Datum: 25.11.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Knielingen, Neureut, Wolfartsweier

Beratungen

  • Jugendhilfeausschuss

    Datum: 29.11.2011

    TOP: 3

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 3 Sprachfoerderung
    Extrahierter Text

    Gremium: Jugendhilfeausschuss BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 29.11.2011 3 öffentlich Dez. 3 Sprachförderung in Karlsruher Kindertagesstätten Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Migrationsbeirat 01.06.2011 2 Zustimmung Jugendhilfeausschuss 29.11.2011 3 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Jugendhilfeausschuss nimmt nach Vorberatung im Migrationsbeirat das Ergeb- nis der Umfrage bei den Kindergartenträgern und Einrichtungen zur Sprachförderung in den Kindertagesstätten in Karlsruhe zur Kenntnis und empfiehlt der Verwaltung, ein trägerunabhängiges Sprachförderkonzept unter Berücksichtigung der in der Vor- lage dargelegten Rahmenbedingungen zu entwickeln und die Förderung der Sprach- fördermaßnahmen durch die Stadt Karlsruhe mit den Trägern abzustimmen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: 4 (Miteinander) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Gemeinderat hat in der Sitzung am 22.06.2010 die Stadtverwaltung beauftragt, ein Konzept zur Sprachförderung zu erstellen. In diesem soll dargelegt werden, wie künftig die Sprachförderung in allen Karlsruher Kindergärten und Kindertagesstätten ab dem 3. Lebensjahr gestaltet werden kann und wie und unter welchen Voraus- setzungen künftig Eltern in Kooperation mit der jeweiligen Kindertagesstätte die Mög- lichkeit zum Erwerb bzw. der Verbesserung der deutschen Sprache geboten werden kann. Zur Umsetzung dieses Auftrages hat die Verwaltung im Herbst vergangenen Jahres eine Erhebung in den Karlsruher Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Neben ei- ner Analyse der verschiedenen Maßnahmen und Konzepte ging es vor allem darum, einen Überblick über vorhandene Fördermaßnahmen zu erhalten. Auf der Basis die- ser Informationen soll ein Konzept zur Sprachförderung für die Karlsruher Kinderta- gesstätten entwickelt werden. An der schriftlichen Erhebung im Stadtgebiet Karlsruhe haben sich 27 Träger mit 122 Einrichtungen beteiligt. Dies entspricht 49% der Träger und 75% der Plätze in den Karlsruher Kindertagesstätten. Die Umfrage zeigt insgesamt, dass die Einrichtungen bei fast drei Viertel der Kinder keinen Sprachförderbedarf (SFB) sehen. Von den 26% der Kinder mit Sprachförder- bedarf haben knapp mehr als die Hälfte einen Migrationshintergrund. Sprachförderbedarf (SFB) bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund (MHG) 74% 15% 11% Kinder ohne SFB (5002) Kinder mit SFB mit MHG (1007) Kinder mit SFB ohne MHG (756) Abb. 1 Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Der Sprachförderbedarf in den Einrichtungen weist allerdings eine große Spannbreite auf und kann in drei Teile untergliedert werden. Rund ein Drittel der Einrichtungen haben mit bis zu 9% einen geringen Anteil an Kindern mit Sprachförderbedarf. Bei einem weiteren Drittel liegt der Anteil der Kinder mit Sprachförderbedarf zwischen 10 – 29%. In knapp über einem Drittel der Einrichtungen liegt der Anteil der Kinder mit Sprachförderbedarf allerdings bei über 30%, bei 7 Einrichtungen sogar bei über 70%. Sprachförderbedarf (SFB) der Einrichtungen 38 23 13 7 41 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 bis 9 %10 - 29 %30 - 49 %50 - 69 %über 70 % %-Ante il de r Kinde r m it SFB in Be zug auf die Gesam tkinderzahl in der Einrichtung Anzahl der Einrichtungen Abb. 2 Die Gründe für den Sprachförderbedarf bei Kindern sind unabhängig vom Migrati- onshintergrund sehr unterschiedlich. Gründe für das Entstehen von Sprachförderbedarf (Mehrfachnennungen) 44 18 7 20 68 3 0 10 20 30 40 50 60 70 80 mangelnde Sprachanregung zu Hause soziale Faktoren zu spät in Kita Entwicklungsverzögerung Mehrsprachigkeit kein Kontakt zu dt. Familien Anzahl der Einrichtungen Abb. 3 Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass nach Einschätzung der Einrichtungen neben der Mehrsprachigkeit im Elternhaus vor allem auch mangelnde Sprachanregungen zu Hause, Entwicklungsverzögerungen und soziale Faktoren entscheidend sind. Die Mehrsprachigkeit wurde in der Erhebung differenzierter erfasst. Nur in 6 von 122 Einrichtungen wird nur eine Sprache gesprochen. In über der Hälfte der Einrichtun- gen aber 5 – 9 Sprachen und in 6 Einrichtungen sogar mehr als 14 Sprachen. Abb. 4 Anzahl der Erstsprachen in den Einrichtungen 6 21 63 26 6 0 10 20 30 40 50 60 70 1 Sprache2-4 Sprachen 5-9 Sprachen 10-14 Sprachen 15 und mehr Sprachen Die Sprachförderung selbst erfolgt sehr unterschiedlich, zum Teil werden unter- schiedliche Konzepte kombiniert: Inhalte der Sprachförderkonzepte (Mehrfachnennungen) 30 15 7 35 24 2 4 0 5 10 15 20 25 30 35 40 pädagogisches Konzept rhytmisierter Tagesablauf Sprachförderprogramme eigene Sprachförderung kommunikatives Verhalten der Erzieher Kooperationen bilinguale Erziehung Anzahl der Einrichtungen Abb. 5 Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Von den 47 Einrichtungen, die über das pädagogische Konzept in der Einrichtung selbst eine intensivere Kooperation mit den Eltern pflegen, beschreiben 45 Ein- richtungen diese wie folgt: Elternkooperation 38% 20% 18% 10% 14% Beteiligung im Kita- Al l ta g z.B. Lesepaten Förderung der Erstsprachen und Herkunfts kulturen z.B. Kochtage Reguläre Elternges präche Sprachkurs e für Eltern Elternaustausch und -information z. B. Elterncafes Abb. 6 Teilnahme an Sprachförderprogrammen Die Notwendigkeit einer gezielten Sprachförderung wurde bundesweit bereits vor einigen Jahren erkannt und führte zu einer Vielzahl von Konzepten und Program- men. Diese sind im Allgemeinen nicht allen Kindern zugänglich und häufig von der Gewährung von Drittmitteln (Sponsoren, Stiftungen etc.) abhängig und werden als Projekte und nicht dauerhaft und nachhaltig durchgeführt. Sie sind grundsätzlich vom Ergebnis der Einschulungsuntersuchung o. ä. abhängig und erreichen somit in der Regel erst die Vorschulkinder. Dies belegt auch die Umfrage unter den Karlsruher Kindertageseinrichtungen. Von den 122 Einrichtungen, die sich an der Erhebung beteiligten, bieten 41 Sprach- förderprogramme an. Dies entspricht einem Anteil von 34%. Ergänzende Erläuterungen Seite 6 Ein kurzer Überblick zeigt die aktuellen Sprachförderangebote in Karlsruhe: • „ISK“ , Intensive Sprachförderung im Kindergarten, Landesstiftung BW Intensive Sprachförderung in Kleingruppen (2-10 Kinder mit negativer Sprach- standsdiagnose mit und ohne Migrationshintergrund), ab 2010, Alter 5-6 Jahre (Vorschulkinder), teilnehmende Einrichtungen s. Anlage 1 • Lions-Club Karlsruhe-Turmberg mit Unterstützung Stadt Karlsruhe Direkte Sprachförderung unter Einbeziehung von Patenschaften, Schulungs- maßnahmen für Erzieher/-innen u. a., Kindergarten Canisius-Haus und Unter- stützung vier weiterer Kindergärten • „HSL“ Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfen, Landesstiftung BW und Stadt Karlsruhe Förderung von Kindern ab 3 Jahren in gemischten Kleingruppen (mit und ohne Migrationshintergrund und besonderem Sprachbedarf), teilnehmende Einrich- tungen s. Anlage 1 • „Singen-Bewegen-Sprechen“, Land BW ganzheitliches Bildungsangebot in Kindergärten und Schulen ab 2010, Alter 4-5 Jahre, Förderung über 6 Jahre bis zum Ende der Grundschule, teil- nehmende Einrichtungen s. Anlage 1 • „Sprich mit mir“, Hand in Hand e. V. und Stadt Karlsruhe keine unmittelbare Sprachförderung, Fortbildung für Erzieher/-innen, ab 2004 bis 2009, teilnehmende Einrichtungen s. Anlage 1 • „Offensive Frühe Chancen“, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Förderung von Schwerpunkt-Kindergärten mit hohem Migrantenanteil und Betreuung von Kindern unter drei Jahren in altersgemischten Gruppen, Beginn 2011, teilnehmende Einrichtungen s. Anlage 1 Ergänzende Erläuterungen Seite 7 Bewertung bestehender Maßnahmen Mehrere Studien kommen unabhängig von einander zum Ergebnis, dass der Erfolg vieler Sprachförderprogramme zweifelhaft ist. So fasst z. B. die Evaluationsstudie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Sprachförderung von Vorschulkindern, die im Rahmen von „Sag mal was“ gefördert wurden, das Ergebnis wie folgt zusam- men: • Kinder, die teilnahmen, erzielten insgesamt keine besseren Ergebnisse als Kinder ohne spezielle Sprachförderung • sie blieben in ihrem sprachlichen Leistungsniveau nach wie vor weit hinter den Kindern ohne Sprachförderbedarf zurück • der Anteil der im Rahmen der Einschulung zurückgestellten Kinder und die 1. Klasse wiederholender Kinder lag bei den Kindern mit Sprachförderbedarf deutlich über dem Durchschnitt • Kinder mit Sprachdefiziten bzw. sprachlichen Entwicklungsverzögerungen entstammen, unabhängig vom Migrationshintergrund, häufig bildungsfernen und/oder sozial benachteiligten Familien Unabhängig von dieser Bewertung zeigt sich in der Praxis, dass die meisten Einrich- tungen froh sind, überhaupt ein Instrument zur Sprachförderung in die Hand zu be- kommen, auch wenn am Verwaltungsaufwand, am Fehlen eines Gesamtkonzeptes und vor allem an mangelnder Nachhaltigkeit Kritik geübt wird. Zwei Einrichtungen formulierten ihre Erfahrungen im Rahmen der Befragung zur Sprachförderung im Kindergarten wie folgt: „Das Projekt „Sag mal was“ fanden wir nicht sehr sinnvoll, da die Kinder immer aus dem täglichen Geschehen in eine künstliche Situation kamen und so eine Nach- haltigkeit der Sprachförderung nur bedingt stattfand. Zudem waren die Sprachfach- frauen nicht alle im Umgang mit Kindergartenkindern geeignet. Deshalb haben sich zwei Erzieherinnen aus unserem Team zur Spracherzieherin ausbilden lassen (Sprich mit). Heute kann die Spracherziehung im Kita-Alltag und projektbezogen stattfinden. Für eine optimale Förderung wäre ein tägliches Sprachförderprogramm Ergänzende Erläuterungen Seite 8 wichtig. Bei wenigen Stunden kann nur eine geringe Entwicklung, z. T. gar keine, festgestellt werden.“ Anforderungen an eine erfolgreiche Sprachförderung Aus der Befragung kann abgeleitet werden, welche Faktoren sich aus Sicht der Ein- richtungen positiv auf Sprachfördermaßnahmen auswirken: • möglichst frühzeitiger Beginn (ab 2 Jahren) • Sprachförderung durch Erzieher/-innen • in den Tagesablauf integrierte Förderung • ggf. kleine Gruppen für vertiefte Förderung • eine Einbindung der Eltern wirkt sich positiv aus • muttersprachliche Förderung • Sprachförderung für Eltern bei Bedarf Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Förderung der Muttersprache als Zusatz- kompetenz. Sie ist als Kompetenz der Kinder sehr sinnvoll und sollte den Sprach- erwerb der deutschen Sprache nach Möglichkeit ergänzen, da der Erwerb jeder Sprache dann insgesamt erfolgreicher ist, wenn der Erwerb der Erst- bzw. Mutter- sprache in Bezug auf Grammatik und Wortschatz möglichst umfassend erfolgt. Die Förderung der Muttersprache macht außerdem Eltern wie Kindern deutlich, dass sich der Erwerb der deutschen Sprache als keine Wertung in Bezug aus Sprache und Herkunft sondern als wichtiges praktisches Erfordernis darstellt. Von vergleichsweise hoher Bedeutung ist der Erwerb bzw. die Verbesserung der deutschen Sprache durch die Eltern. Die Eltern sind wichtige Kooperationspartner der Kindertagesstätten und Vorbilder für die Kinder. Sie sollen die Kinder beim Bil- dungserwerb begleiten und insbesondere in der Schule wichtige Entscheidungen für und mit den Kindern treffen können. Ergänzende Erläuterungen Seite 9 Gesetzlicher Auftrag für die Kindertagesstätten Sprachförderung für Kinder in Kindertageseinrichtungen ist eine originäre Aufgabe in der pädagogischen Arbeit gem. § 22 SGB VIII (Grundsätze der Förderung). Hierbei haben die Träger der öffentlichen Jugendhilfe nach § 22a SGB VIII auf die Qualität der Fördermaßnahmen, die Entwicklung und Umsetzung der pädagogischen Kon- zepte sowie deren Evaluierung zu achten. Die Sprachförderung ist Teil des Bildungsauftrages. Es ist hierbei zwischen der all- gemeinen Sprachförderung (allgemeine Ausdrucksfähigkeit, Wortschatz), und der Sprachförderung (Spracherwerb) bei Defiziten auf Grund einer nichtdeutschen Mut- tersprache (Muttersprache als sog. Erstsprache) zu unterscheiden. Während die allgemeine Sprachförderung in der Vergangenheit umfassend Eingang in die Aus- und Weiterbildung der Erzieherinnen und Erzieher sowie in die pädagogi- schen Konzepte der Kindertagesstätten gefunden hat, ist die Sprachförderung zum Erlernen bzw. Verbesserung der Sprachkenntnisse in der deutschen Sprache in der Regel von einer zusätzlichen, intensiven und systematischen Förderung abhängig. Die Frage stellt sich, wie es Kindertageseinrichtungen ermöglicht werden kann, ihrem Auftrag nachzukommen. In Baden-Württemberg ist bisher vorgesehen, dass die Ein- schulungsuntersuchung (ESU) den Kindergärten die benötigten Informationen liefert. Hinzu kommt dass die ESU die Grundlage einer Förderung aus Mitteln der Landes- stiftung ist. Die ESU findet zurzeit ca. zwei Jahre vor der Einschulung statt und soll den Sprach- stand der Kinder diagnostizieren, damit bis zur Einschulung bei Bedarf eine Verbes- serung der Sprachkenntnisse erreicht werden kann. Sie kann damit eine möglichst frühzeitige Sprachförderung nicht unterstützen, so dass andere Wege gefunden wer- den müssen. Erste Hinweise ergeben sich aus dem Koalitionsvertrag der Landesre- gierung, der möglichst frühzeitige Sprachstandsdiagnosen durch qualifizierte Erzie- herinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen von Anfang an vorsieht. Ergänzende Erläuterungen Seite 10 Ob und wie es die ESU zukünftig in der bisherigen Form oder insgesamt noch geben wird, bleibt abzuwarten. Sollte sie weitergeführt werden, ist allerdings darauf zu ach- ten, dass alle Kinder eines Jahrgangs diagnostiziert werden und nicht nur Teile des Jahrgangs. Vor dem Hintergrund des gesetzlichen Auftrages und der Ergebnisse der Umfrage besteht dringender Handlungsbedarf in Bezug auf eine neue Konzeption der Sprach- förderung in den Kindertageseinrichtungen in Karlsruhe. Es wird folgendes weiteres Vorgehen vorgeschlagen: 1. Die Sozial- und Jugendbehörde wird beauftragt, Richtlinien zur trägerunab- hängigen Sprachförderung in Karlsruhe entsprechend den nach genannten Kriterien zu entwickeln und mit den Trägern abzustimmen: • möglichst frühzeitiger Beginn (ab 2 Jahren) • Sprachförderung durch Erzieher/-innen der Einrichtung • in den Tagesablauf integrierte Förderung • ggf. kleine Gruppen für vertiefte Förderung • Einbindung der Eltern • muttersprachliche Förderung • Sprachunterricht für Eltern bei Bedarf • Einbindung des Staatlichen Schulamts Karlsruhe 2. Zur fachlichen Begleitung, Fortbildung der Erzieherinnen und Evaluation im Rahmen des Sprachförderkonzeptes wird die Zusammenarbeit mit der Päda- gogischen Hochschule Karlsruhe und den Erziehungsfachschulen vereinbart. 3. Die Umsetzung des Sprachförderkonzeptes erfolgt sodann im Rahmen einer Prioritätenliste unter Berücksichtigung des Sprachförderbedarfs und weiterer sozialer Faktoren wie z. B. Anteil der Alleinerziehenden, die jährlich nach Vor- beratung im Migrationsbeirat im Jugendhilfeausschuss beschlossen wird. Ergänzende Erläuterungen Seite 11 Beschluss: I. Antrag an den Ausschuss Der Jugendhilfeausschuss nimmt nach Vorberatung im Migrationsbeirat das Ergebnis der Umfrage bei den Kindergartenträgern und Einrichtungen zur Sprachförderung in den Kindertagesstätten in Karlsruhe zur Kenntnis und empfiehlt der Verwaltung, ein trägerunabhängiges Sprachförderkonzept unter Berücksichtigung der in der Vorlage dargelegten Rahmenbedingungen zu entwickeln und die Förderung der Sprachför- dermaßnahmen durch die Stadt Karlsruhe mit den Trägern abzustimmen. II. Auf die Tagesordnung der Sitzung des Migrationsbeirates am 01.06.2011 III. Auf die Tagesordnung der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 29.11.2011 IV. Aufnahme ins Ratsinformationssystem und Übersendung der Vorlage an die Mitglie- der des Gemeinderates/Ausschusses. V. Kopie für Akte: AZ 416.334 VI. z. d. A. (Hauptregistratur im Hauptamt) Dez.1 Dez.3 SuS DirSJB Sachbearbeiter: Herr Meyer, Frau Greiner Tel.: R 5760 bzw. R 5763 (nur für die interne Bearbeitung)

  • TOP 3 Anlage1
    Extrahierter Text

    Anlage 1 zu TOP 3 Übersicht der Einrichtungen, die an einem Sprachförderprogramm teilnehmen „Intensive Sprachförderung im Kindergarten“, ISK: • KT Bernstein, Bernsteinstr. 4a-b, 76189 KA • Kath. Kita Unserer lieben Frau, Baumeisterstr. 26a, 76137 KA • Kath. Kiga Canisiushaus, Augartenstr. 51, 76137 KA • Kita Krone, Kronenstr. 15, 76133 KA • Kita St. Bernhard, Georg- Friedrich Str. 19, 76131 KA • Städt. Kita, Bonhoefferstr. 16, 76189 KA • Kiga St. Albert, Elbinger Str. 14, 76139 KA • Kiga Oberfeld, Oberfeldstr. 17, 76149 KA • Kiga Schmetterlinge, Neureut-Heide, Flughafenstr. 2, 76149 KA • Halima unabhängiger Kindergarten von Muslimen e. V., Wilhelmstr. 70, 76137 KA • Kita Wolfartsweier, Wettersteinstr. 16a, 76228 KA • Kiga Gottesaue, Rintheimer Str. 30 a, 76131 KA • Villa Regenbogen, Otto-Wels-Str. 4, 76189 KA • Kiga Leibnizstraße 6 a, 76137 KA • Ev. Kita Karlsruhe, Kußmaulstr. 72, 76187 KA • Kiga Regenbogen, Kirchplatz 10, 76228 Karlsruhe • Kinderarche Ev. Tageseinrichtung für Kinder, Hertzstr. 1, 76187 KA • Kiga Zachäus, Geibelstr. 5, 76185 KA • Kita Schalom, Elsa-Brändström-Straße 20, 76228 KA • Kita Simeon, Insterburger Str. 13, 76139 KA • KinderWichernhaus, Weinbrennerstraße 69, 76185 KA „HSL“ Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfen • Ev. Kiga Lutherkindergarten, Schinnrainstr. 9, 76227 KA • Kiga Marienhaus, Buntestr. 2a, 76131 KA • Kita Anna-Leimbach-Haus, Blumentorstr. 6 - 10, 76227 KA • Kita St. Peter und Paul Durlach, Kanzlerstr. 5a, 76227 KA • Kiga St. Josef, Eichelbergstr. 1, 76189 KA • Kath. Kindergarten/Tagheim Jona, Peter-und-Paul-Platz 6, 76185 KA • Kiga St. Pius, Wichernstr. 10 + 12, 76185 KA • Halima unabhängiger Kindergarten von Muslimen e. V., Wilhelmstr. 70, 76137 KA 1 2 „Singen-Bewegen-Sprechen“ • KT Bernstein, Bernsteinstr. 4a-b, 76189 KA • Kita Klinikzwerge, Kußmaulstr. 1, 76187 KA • Kita Der kleine Prinz, Beuthener Str. 40, 76139 KA • Städt. Kita Sybelstr. 9, 76137 KA • Städt. Kiga Lußstr. 12, 76227 KA • Städt. Kita Bonhoefferstr. 16, 76189 KA • Kiga Bruder Klaus, Waldeckstr. 9, 76139 KA • Städt. Kita Knielingen, Lassallestr. 2b, 76187 KA „Sprich mit mir“ • Städt. Kita Blütenweg, Blütenweg 28, 76199 KA • Städt. Kita Knielingen, Lassallestr. 2b, 76187 KA • Kiga Schnatterburg, Kösliner Str. 102, 76139 KA • Kita Himmelszelt, Kreuzstr. 15a, 76133 KA • Kiga Melanchthon, Bilfingerstr. 7, 76227 KA „Offensive Frühe Chancen“ • AWO Kreisverband Karlsruhe-Stadt e. V., Kita Krone, Kronenstraße 15, 76133 KA • Kita Räuberkiste Pro-Liberis gGmbH, Augartenstraße 61, 76137 KA • Stadt Karlsruhe Städt. Kindertagesstätte, Sybelstraße 9, 76137 KA • Stadt Karlsruhe Städt. Kindertageseinrichtung, Kentuckyallee 120, 76149 KA • Reha Südwest gGmbH, Villa im Zaubergarten, Kanalweg 40/42, 76149 KA