Anfrage StRn Baitinger, StRn Müllerschön, StR Zeh (SPD): Denkmalgeschützte Majolika-Keramik-Wandbilder im ehemaligen Offiziers-Kasino im Konversionsgelände Knielingen

Vorlage: 28369
Art: Beschlussvorlage
Datum: 14.11.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Knielingen

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 22.11.2011

    TOP: 16

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Majolika-Keramik Knielingen
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) vom 14. Oktober 2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 29. Plenarsitzung Gemeinderat 22.11.2011 909 15 öffentlich Denkmalgeschützte Majolika-Keramik-Wandbilder im ehemaligen Offiziers-Kasino im Konversionsgelände Knielingen 1. Welche Pläne verfolgt die Verwaltung mit den denkmalgeschützten Majolika- Keramik-Wandbildern, die vor dem Abriss des Stabsgebäudes für ca. 80.000 Euro ausgebaut und im Keller der Volkswohnung eingelagert wurden? 2. Steht die Volkswohnung zu ihrer Zusage aus dem Jahr 2003, die Wandbilder in das Kasino zu integrieren und für die gesamte Maßnahme einschließlich Wiedereinbau 200.000 Euro (80.000 € Ausbau, 120.000 € Wiedereinbau) zur Verfügung zu stellen? 3. Gibt es Überlegungen, die Wandbilder an einem anderen Ort einzubauen? Wenn ja, wo? 4. Gibt es einen Zeitplan? Inzwischen ist in das ehemalige denkmalgeschützte Offiziers-Kasino im Konver- sionsgelände in Knielingen eine Hausbrauerei eingezogen, und die Knielinger Bevöl- kerung darf sich dort hoffentlich bald auf ein Bürgerhaus freuen. Die kunstgeschichtlich wertvollen Majolika-Fliesen-Wandbilder sind im Keller der Volkswohnung eingelagert, die aus dem inzwischen abgerissenen Stabsgebäude an der Pionierstraße fachgerecht ausgebaut wurden. In den Kellerräumen bleiben die Wandbilder den Augen der Öffentlichkeit verborgen. Bei Gesprächen mit der Volks- wohnung in den Jahren 2003 und 2004 wurde damals verbindlich zugesagt, die Bil- der im neuen Bürgerhaus zu integrieren. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Das Landesdenkmalamt stuft die Wandbilder als erhaltenswerte Geschichtszeugnis- se ein, die von dem früheren Künstler Gustav Heinkel, einem der großen Gestalter von Baukeramiken der Karlsruher Majolika, geschaffen wurden. Nach ihm ist in Knielingen 2.0 bereits eine Straße benannt. Das Bürgerhaus soll im Oktober eröffnet werden. Bisher gibt es keinerlei Hinweise auf eine Anbringung der Wandbilder in diesem Gebäude. unterzeichnet von: Doris Baitinger Ute Müllerschön Michael Zeh Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 11. November 2011

  • TOP 15
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Ute Müllerschön (SPD) Stadtrat Michael Zeh (SPD) vom: 14.10.2011 eingegangen: 14.10.2011 Gremium: 29. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.11.2011 909 15 öffentlich Dez. 6 Denkmalgeschützte Majolika-Keramik-Wandbilder im ehemaligen Offiziers-Kasino im Kon- versionsgelände Knielingen 1. Welche Pläne verfolgt die Verwaltung mit den denkmalgeschützten Majolika-Keramik- Wandbildern, die vor dem Abriss des Stabsgebäudes für ca. 80.000 € ausgebaut und im Keller der VOLKSWOHNUNG eingelagert wurden? Die Majolika-Keramik-Wandbilder sind ein bedeutendes kunst- und kulturhistorisches Zeug- nis ihrer Zeit. Gestaltet wurden sie 1937/38 von Gustav Heinkel, in diesen Jahren der füh- rende Keramiker der Majolika. Die Wandbilder sollen an geeigneter Stelle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Kulturamt unterstützt - ebenso wie die Denkmalpflege - das Anliegen, die eingelagerten Fliesen-Wandbilder wieder öffentlich zugänglich zu ma- chen. Die Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) ist bereit, die Wand-Bilder entwe- der dem Knielinger Museum oder dem Badischen Landesmuseum zur Verfügung zu stellen. Im Fall, dass der Bürgerverein Räumlichkeiten im Casino anmieten sollte, ist der Einbau ei- nes Wandbildes eventuell möglich. 2. Steht die VOLKSWOHNUNG zu ihrer Zusage aus dem Jahr 2003, die Wandbilder in das Kasino zu integrieren und für die gesamte Maßnahme einschließlich Wieder- einbau 200.000 € (80.000 € Ausbau, 120.000 € Wiedereinbau) zur Verfügung zu stellen. Die KGK hat mit Schreiben vom 28.06.2004 an den Stadtkonservator zugesichert, die Wandbilder fachgerecht auszubauen und an anderer Stelle der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zu dieser Zusage steht sie nach wie vor. Die Wandbilder wurden fachgerecht aus- gebaut und eingelagert. Die Kosten für den Einbau bis zu einer Obergrenze von 120.000 € brutto an anderer Stelle wird die KGK übernehmen. 3. Gibt es Überlegungen, die Wandbilder an einem anderen Ort anzubauen? Wenn ja, wo? Derzeit steht die KGK in Kontakt mit dem Majolika-Museum, einer Zweigstelle des Badi- schen Landesmuseums. Mit der zuständigen Mitarbeiterin des Landesmuseums ist man sich einig, dass die Wandbilder perspektivisch dem Landesmuseum zugeführt werden müs- sen. 4. Gibt es einen Zeitplan? Einen Zeitplan gibt es derzeit noch nicht.