Antrag CDU: Handy-Reiseführer
| Vorlage: | 28358 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 14.11.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) Stadträtin Bettina Meier-Augenstein (CDU) Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) Stadtrat Sven Maier (CDU) CDU-Gemeinderatsfraktion vom 22. September 2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 29. Plenarsitzung Gemeinderat 22.11.2011 899 5 öffentlich Handy-Reiseführer Die CDU-Fraktion beantragt: Die Stadt Karlsruhe entwickelt (unter Beteiligung des Kulturamtes, des Stadtplanungsamtes, der Stadtmarketing GmbH und der KMK GmbH) ein Konzept für die stufenweise Einführung eines Handy-Reiseführer-Systems und legt dieses dem Gemeinderat vor. Sachverhalt/Begründung: Handy-Reiseführer gibt es in über 70 deutschen Städten; die meisten liegen im süddeutschen Raum. Der Nutzer wählt auf seinem Mobiltelefon eine Festnetznummer und erhält kurze Informationen über die jeweilige Sehenswürdigkeit. Der Dienst ist kostenlos; für den Nutzer fallen lediglich die Telefonkosten an. Die Telefonnummern werden an Ort und Stelle auf entsprechenden Hinweisschildern sowie in Stadtplänen und Reiseführern publiziert. Die Verwaltung recherchiert die Erfahrungen anderer Städte, auch was die Finanzierung betrifft, und prüft deren Übertragbarkeit auf Karlsruhe. Bei der Erarbeitung des Konzepts sind Erläuterungen in Deutsch, Englisch und Französisch einzubeziehen. Ebenfalls mit einzubeziehen sind Informationen, die über zweidimensionale Barcodes abgerufen werden können. Dieser Aspekt hat eine hohe Affinität zu Karlsruhe als Stadt der Technik und insbesondere des Internets. Moderne Handys können Strichcodes lesen und die darin enthaltenen bzw. verlinkten Informationen aus dem Internet darstellen. Das ZKM verfügt bei dieser Technik bereits über Erfahrungen und ist für diesen Teil ein möglicher Kooperationspartner, ebenso das KIT. Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Das Handy-Reiseführer-System steigert die Attraktivität von Karlsruhe als Tourismus- und als Messe- und Kongress-Stadt. Es ist zu erwarten, dass auch Einheimische sich auf diesem Weg über die Sehenswürdigkeiten informieren. So kommt das System auch den Karlsruhern unmittelbar zugute. unterzeichnet von: Gabriele Luczak-Schwarz Bettina Meier-Augenstein Dr. Albert Käuflein Sven Maier Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 11. November 2011 unterzeichnet von:
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-Gemeinderatsfraktion vom: 22.09.2011 eingegangen: 22.09.2011 Gremium: 29. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.11.2011 899 5 öffentlich Dez. 4 Handy-Reiseführer - Kurzfassung - Der Antrag wird aufgegriffen und über die Ergebnisse wird den zuständigen Gremien zu ge- gebener Zeit berichtet. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) noch nicht abschätzbar Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KMK GmbH Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Geschäftsbereich Tourismus der KMK GmbH verfügt mit dem i-Guide bereits über ein praktikables mobiles Gerät, das einen Stadtrundgang beschreibt und den Gast sowohl visu- ell als auch durch ausführliche Audiobeiträge durch Karlsruhe führt. Stadt und KMK/Bereich Tourismus greifen quasi in Weiterentwicklung dieser mobilen Tech- nologie die Einführung eines Handy-Reiseführers für Karlsruhe gerne auf und entwickeln stetig das touristische Serviceangebot weiter. Ein solches Konzept sowie verschiedene Anbieter wurden in der Vergangenheit durch Ver- waltung und KMK mehrfach geprüft. Bislang gab es aus Sicht der Beteiligten jedoch keine praktikable Lösung. Darüber hinaus ist die City-Initiative Karlsruhe einzubinden, die über eine eigene Lösung für Hotellerie und Einzelhandel nachdenkt. Die Stadt strebt möglichst eine Lösung aus einer Hand an. Die im Antrag der CDU zitierte Technik beruht darauf, Telefonanrufe zu generieren, und ist darin mit einem Faxabruf vergleichbar. Die Funktionalitäten und Möglichkeiten des Systems sind abhängig von der Art des Mobiltelefons, ebenso die Kosten. Nicht zuletzt deshalb präfe- riert die Verwaltung die Entwicklung eines web-basierten Stadtführers für Smartphones. Zu beachten ist, dass in diesem Zusammenhang auch geprüft werden muss, inwieweit an den entsprechenden Sehenswürdigkeiten Hinweisschilder anzubringen wären. Außerdem wären ggf. Druckerzeugnisse der Stadt Karlsruhe anzupassen. Stadt und KMK werden das Konzept unter Einbindung der Erfahrungen in anderen Städten weiter vorantreiben und über die Ergebnisse in den zuständigen Gremien berichten.