Anträge auf Einrichtung neuer Ganztagsschulen in Karlsruhe
| Vorlage: | 28355 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 14.11.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Hagsfeld, Oststadt, Rintheim, Waldstadt |
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BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 29. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 22.11.2011 896 2 öffentlich Dez. 3 Anträge auf Einrichtung neuer Ganztagsschulen in Karlsruhe Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Schulbeirat 26.10.2011 2 Zustimmung Gemeinderat 22.11.2011 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Schulbeirat die Einrichtung eines Ganztagsbetriebs in offener Angebotsform am Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe und an der Tulla-Grundschule Karlsruhe (§ 30 in Verbindung mit § 22 Schulgesetz Baden-Württemberg) zum Schuljahr 2012/13. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 66.540 € (SJ 2012/13) 12.060 € 54.480 € 54.480 € (SJ 2012/13) 100.860 € (Endausbau) Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: Kostenstelle: 1.400.21.10.06.02.98 Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Miteinander Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Ganztagsschulkonzept des Landes Baden-Württemberg Ziel des Landesprogramms „Bedarfsorientierter Ausbau von Ganztagsschulen in Baden- Württemberg“ ist die bedarfsorientierte und flächendeckende Einrichtung von Ganztags- schulen, zunächst vor allem im Primarbereich. Bis zum Jahr 2020 soll jede Grundschule zu einer Ganztagsschule werden können. Das Land unterscheidet dabei zwischen gebundenen/teilgebundenen Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung (früher Brennpunktschu- len) ausschließlich für den Grund-, Haupt- und Werkrealschulbereich und den Ganztags- schulen in offener Angebotsform, welche neben den Grund-, Haupt- und Werkrealschu- len auch die Realschulen und Gymnasien (ohne Oberstufe) umfassen. Ganztagsschulen in offener Angebotsform bieten einen Ganztagsbetrieb an mindestens 3 Tagen mit 7 Zeitstunden sowie ein vom Schulträger beaufsichtigtes warmes Mittages- sen an. Die Teilnahme ist freiwillig und bedarf zur Planungssicherheit der verbindlichen Anmeldung für ein Schuljahr. Es muss ein dauerhafter Ganztagsbetrieb für die ganze Schule, einen Zug oder mehrere Klassen(-stufen) gewährleistet sein. Weitere Vorgaben sind eine Rhythmisierung des Unterrichts auf Vor- und Nachmittag, längere (Bewe- gungs-)pausen, ggf. späterer Unterrichtsbeginn und Kooperation mit außerschulischen Partnern. Die Darstellung erfolgt in einem pädagogischen Ganztagskonzept inklusive exemplarischem Stundenplan. 2. Konzeption des Otto-Hahn-Gymnasiums Karlsruhe Das Otto-Hahn-Gymnasium hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das den Anforde- rungen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 1). Das Konzept umfasst die Klassenstufen 5 – 10 und wird derzeit bereits umgesetzt. Der Unterrichtstag beginnt um 07:45 Uhr und wird durch zwei Bewegungspausen und eine 45-minütige Mittagspause (6. oder 7. Stunde) rhythmisiert. Auch am Nachmittag findet Unterricht statt. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, die Angebote der Bibliothek für die Unterstufe, Freizeitbetreuung und Arbeitsgemeinschaften sowie Sport- und Spielangebote. Außerschulische Kooperationspartner sind z. B. der SSC Karlsruhe, MTV Karlsruhe sowie die Rheinbrüder Karlsruhe. Die Hausaufgabenbetreuung über- nehmen ältere Schülerinnen und Schüler. Das Programm der Arbeitsgemeinschaften wird mit Lehrkräften der Schule und Partnern aus dem Jugendbegleiterprogramm des Landes bestritten. Die Mittagspausenaufsicht wird über eine Kooperationsvereinbarung mit dem MTV Karlsruhe durch den Einsatz einer Person des Sportvereins im Freiwilligen Sozialen Jahr gewährleistet. Der Schultag endet maximal um 18:00 Uhr. 2 a) Finanzielle Auswirkungen Nach Auffassung des Landes ist die Mittagsbetreuung derzeit noch Aufgabe des kom- munalen Schulträgers. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Das Land beteiligt sich an Gymnasien in offener Angebotsform mit einer zusätzlichen Lehrerwochenstunde je Ganztagsklasse, was einer finanziellen Förderung von rd. 3.400 Euro pro Jahr entspricht. Die Betreuungsangebote im Rahmen des Ganztagsbetriebs am Otto-Hahn-Gymnasium sollen, vergleichbar mit der Förderung am Kant-Gymnasium und am Goethe- Gymnasium, mit einem Zuschuss i. H. v. 11.500 Euro pro Jahr (= Pauschalbetrag) ge- fördert werden. Für das angebotene Mittagessen erhebt der Caterer ein Elternentgelt, ggf. sind auch einzelne Betreuungsleistungen am Nachmittag durch außerschulische Partner entgelt- pflichtig. 3. Konzeption der Tulla-Grundschule Die Tulla-Grundschule hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet, das den Anforderun- gen des Landeskonzepts entspricht (Anlage 2 a - c). Das Konzept umfasst die Klassenstufen 1 bis 4 und soll sukzessive ab dem Schuljahr 2012/13 beginnend mit Klassenstufe 1/2 (jahrgangsgemischt) umgesetzt werden. Die Schule startet als offene Ganztagsschule. Im Zug der Weiterentwicklung soll die Tulla- schule bedarfsentsprechend in eine teilgebundene bzw. gebundene Form der Ganztags- schule wechseln. Der Unterrichtstag beginnt um 07:00 Uhr mit einem offenen Anfang mit Betreuung und wird durch zwei große Bewegungs- und Spielpausen sowie eine einstündige Mittags- pause rhythmisiert. Auch am Nachmittag findet Unterricht statt. Ergänzt wird das Ganztagsangebot durch ein Mittagessensangebot, Hausaufgabenbe- treuung, Freizeitbetreuung und ergänzende Angebote. Außerschulische Kooperations- partner für die Nachmittagsbetreuung sind z. B. der SSC Karlsruhe, die Jugendkunst- schule, der CVJM Karlsruhe sowie Ehrenamtliche aus dem Jugendbegleiterprogramm des Landes. Die Organisation des Mittagessens erfolgt durch den Schulträger. Die Schü- lerinnen und Schüler werden während der Essenszeit von Lehrkräften und Betreuungs- kräften beaufsichtigt. Die ergänzenden Betreuungsangebote sind am Nachmittag bis 16:00 Uhr vorgesehen. Ab 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr findet eine weitergehende freiwillige Betreuung durch den Schulträger (Erzieher/-innen) in Kooperation mit der Schule statt. 3 a) Finanzielle Auswirkungen Der Schulträger wird die ergänzenden Angebote zu folgenden Betreuungszeiten gewähr- leisten: - Mittagsbetreuung (einschließlich Mittagessen) Mo. – Fr. von 12:00 – 14:00 Uhr - Betreuungsangebote Mo. – Fr. von 15:45 – 17:45 Uhr (einschließlich Nachberei- tungszeit) - Betreuungsangebote Fr. von 13:30 – 16:00 Uhr (einschließlich Nachbereitungszeit), gegebenenfalls Verlängerung bei Bedarf bis 17:30 Uhr. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Dies ergibt eine Arbeitszeit pro Erzieher/-in von 22,5 Std./Woche. Da jahrgangsgemischt unterrichtet wird, werden im Schuljahr 2012/13 voraussichtlich rd. 50 Schüler/-innen be- treut werden müssen. Dies bedeutet, dass bereits zum kommenden Schuljahr zwei Er- zieher/-innen à 22,5 Std./Woche benötigt werden. Bei sukzessivem Ausbau bedeutet dies, dass in jedem weiteren Schuljahr eine zusätzliche pädagogische Fachkraft hinzu- kommt und im Endausbau zum Schuljahr 2014/15 insgesamt vier Fachkräfte im Einsatz sind. Die Personalausgaben im Rahmen des Ganztagsbetriebs an der Tulla-Grundschule be- laufen sich im Schuljahr 2012/13 auf 55.040,00 Euro, im Endausbau zum Schuljahr 2014/15 auf 110.080,00 Euro (siehe Ziffer 4). Der Landeszuschuss für flexible Nachmittagsbetreuung beläuft sich auf 275,-- Euro pro betreuter Jahreswochenstunde. Bei 15,75 Stunden Betreuung direkt am Kind (ohne Vor- und Nachbereitungszeiten) ergibt sich ein Landeszuschuss von 4.330,-- Euro pro Jahr und Gruppe. 4. Darstellung Gesamtaufwand für beide Schulen Schuljahr Pauschal- betrag Honorarkräfte Otto-Hahn- Gymnasium Personal- ausgaben Tulla- Grund- schule Summe Aufwand Stadt Landes- zuschüsse Otto-Hahn- Gymnasium Landes- zuschüsse Tulla- Grundschule Summe Landes- zuschüsse laufende Belastung Stadt 2012/13 11.500,-- 55.040,-- 66.540,-- 3.400,-- 8.660,-- 12.060,-- 54.480,-- 2013/14 11.500,-- 82.560,-- 94.060,-- 3.400,-- 12.990,-- 16.390,-- 77.670,-- 2014/15 11.500,-- 110.080,-- 121.580,-- 3.400,-- 17.320,-- 20.720,-- 100.860,-- 5. Zeitlicher Ablauf Damit der Ganztagsbetrieb am Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe und der Ganztagsbe- trieb an der Tulla-Grundschule zum Schuljahr 2012/13 eingerichtet werden können, ist nach dem Landeskonzept ein Beschluss des kommunalen Schulträgers nach § 30 in Verbindung mit § 22 Schulgesetz Baden-Württemberg erforderlich. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat / Schulbeirat Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Schulbeirat die Einrichtung eines Ganz- tagsbetriebs in offener Angebotsform am Otto-Hahn-Gymnasium Karlsruhe und an der Tulla- Grundschule Karlsruhe (§ 30 in Verbindung mit § 22 Schulgesetz Baden-Württemberg) zum Schuljahr 2012/13. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 11.11.2011
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1 Für den/die Schulträger Erstantrag Ganztagsschule in offener Angebotsform zum Schuljahr 2012/13 Auf dem Dienstweg Staatliches Schulamt Regierungspräsidium Kultusministerium Antrag der Stadt/Gemeinde Karlsruhe auf Einrichtung einer Ganztagsschule in offener Angebotsform Schulname Otto-Hahn-Gymnasium Dienststellennummer 04104917 Straße Im Eichbäumle 1 PLZ/Ort 76139 Karlsruhe Telefon 0721-1334556 Fax 0721-1334555 E-mail sekretariat@ohg-ka.de Schulleitung Hanns Jürgen Morath Schulträger Stadt Karlsruhe ggf. weitere beteiligte Kommunen Staatliches Schulamt Vorlagetermin Regierungspräsidium spätestens bis 01.11.2011 2 Anlagen: Ist beigefügt 1 Gemeinderatsbeschluss / Gemeinderatsbeschlüsse (bei mehreren beteiligten Kommunen) 2 Erklärung des Schulträgers / der Schulträger zur Übernahme der Sachkosten für die Ganztagsschule sowie der Personalkosten für Betreuung, auch beim Mittagessen und in der Mittagsfreizeit 3 Angaben der Schule zu den formalen Genehmigungsvoraussetzungen 4 Pädagogisches Konzept der Schule inkl. exemplarischem Stundenplan 5 Schulische Gremien: a. Zustimmung der Gesamtlehrerkonferenz b. Zustimmung der Schulkonferenz c. Anhörung des Elternbeirats 6 Stellungnahme des Staatlichen Schulamts (entfällt bei Gym) 7 Stellungnahme des Regierungspräsidiums Ort, Datum Unterschrift des Oberbürgermeisters / Bürgermeisters Dienstsiegel Ort, Datum Unterschrift der Schulleitung Dienstsiegel 3 Anlage 3: Formale Genehmigungsvoraussetzungen (von der Schule auszufüllen) a) Antrag für folgende Schulart: GS HS/WRS FÖS 1 RS GYM einzügig An durchgängig einzügigen GS und HS können jahrgangsübergreifende Ganztragsgruppen mit mind. 20 Schülern eingerichtet werden mehrzügig * * Es ist von einer durchschnittlichen Klassenstärke je Klassenstufe auszugehen. b) teilnehmende Klassen, Schüler/innen: (Hortschüler/innen zählen nicht als teilnehmende Schüler/innen) Eine Ganztagsklasse erreicht dauerhaft an 4 Tagen die durchschnittliche Klassenstärke der jeweiligen Klassenstufe. und Dauerhaft durchschnittliche Klassenstärke mit täglich mindestens 20 Ganztagsschüler/innen je Klassenstufe die verbindlich an 3 oder 4 Tagen am GTS-Betrieb angemeldet sind (Wahlmöglichkeit schränkt sich ein, wenn Nachmittage mit Unterricht nach Kontingentstundentafel stattfinden). Restauffüllung auf durchschnittliche Klassenstärke mit Schülern, die an zwei Tagen, bzw. einem Tag am Ganztagsbetrieb teilnehmen ist möglich. Der sukzessive Ausbau ist möglich mit dem Ziel, dass im Endausbau ein GT-Zug oder mehrere GT- Klassen /Klassenstufen eingerichtet sind. Klassen- stufe Gesamt- zahl der Klassen Gesamt- zahl der Schüler/- innen Ø Klassen- stärke Anzahl GT- Klassen Am Ganztagsangebot teilnehmende Schüler/innen Ausnahmen zum Erreichen der durchschnittlichen Klassenstärke * Einrich- tung / Ausbau im SJ an 4 Tagen an 3 Tagen an 2 Tagen an 1 Tag 1 2 3 4 Σ 1-4 5 6 7 8 9 10 Σ 5-10 * In Ausnahmefällen können zum Erreichen der durchschnittlichen Klassenstärke an allen 4 Tagen Schüler am Ganztagsbetrieb teilnehmen, die nur an zwei Tagen, bzw. an einem Tag angemeldet sind. 1 Für die Förderschulen wird auf die Möglichkeit der ergänzenden Angebote hingewiesen (vgl. Schreiben des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vom 17.1.2006, Az: 35-6411.705/236). 4 c) Ausnahmen: Durchgängig einzügige Grundschulen / durchgängig einzügige Hauptschulen Es muss dauerhaft mindestens eine jahrgangsübergreifende Ganztagsgruppe mit mindestens 20 Schüler/-innen eingerichtet werden, die an 4 Tagen am Ganztagsbetrieb teilnimmt. GS: 6 LWS je Ganztagsgruppe; HS: 2 LWS je Ganztagsgruppe Klassenstufe Gesamtzahl der Schüler Anzahl der teilnehmenden Schüler/-innen Einrichtung/Ausbau imSchuljahr: Gruppenbildung aus den Klassenstufen 1 2 3 4 Summen GS/ Grundstufe FÖS 5 6 7 8 9 10 Summen HS/WRS/ Hauptstufe FÖS d) Ausnahme: Schulzentren An Schulzentren mit mehreren Schularten können in der Sekundarstufe I schulartübergreifende Jahrgangsstufengruppen mit mind. 25 Schülern gebildet werden. Zuweisung: 2 LWS je Ganztagsgruppe Klassenstufe Gesamtzahl der Schüler Anzahl der teilnehmenden Schüler/-innen Einrichtung/Ausbau imSchuljahr: Gruppenbildung aus den Klassenstufen 5 6 7 8 9 10 Summen HS/WRS/ Hauptstufe FÖS 5 e) Der Bedarf an Ganztagsplätzen wurde wie folgt erhoben: f) Wochentage und Zeitrahmen: GS HS / WRS / RS / GYM / FÖS mindestens vier Wochentage z.B. 8:30 bis 15:30 Uhr mindestens vier Wochentage z.B. 8:00 bis 15:00 Uhr Anzahl der Nachmittage mit Unterricht Anzahl der Nachmittage mit Unterricht Vorgabe neue Rhythmisierung: An Grundschulen sollen nicht mehr als 4 Unterrichtsstunden, in den weiterführenden Schulen nicht mehr als 5 Unterrichtsstunden am Vormittag stattfinden. 2 längere Pausen am Vormittag, davon eine Bewegungspause, ggf. späterer Unterrichtsbeginn. Abweichungen bitte in Anlage 4 „Pädagogisches Konzept“ begründen! 6 Anlage 4: Pädagogisches Konzept der Schule (Von der Schule auszufüllen. Zur Beantwortung reichen kurze stichwortartige Sätze, die sich auf das Wesentliche konzentrieren.) 1. Schulsituation Beschreiben Sie das soziale Einzugsgebiet der Schule und die Ausgangslage der Schülerschaft. Das Otto-Hahn-Gymnasium mit seinen rund 1.230 Schülerinnen und Schülern hat sich in den letzten Jahren von einer Stadtteilschule für die Stadtteile Waldstadt, Rintheim und Hagsfeld hin zu einer Schule für das Gesamtgebiet Karlsruhe entwickelt. So kommen im laufenden Schuljahr nur noch ca. 60% unserer Schüler aus den drei genannten Stadtteilen, ca. 20% dagegen aus dem Innenstadtbereich oder anderen Stadtteilen von Karlsruhe. Ca. 20% der Schüler wohnen sogar außerhalb von Karlsruhe. Der Grund für diese Entwicklung ist in der großen Attraktivität der Schule für junge Sportlerinnen und Sportler zu sehen, denen das Otto-Hahn-Gymnasium aufgrund seines Status als Partnerschule des Olympiastützpunktes Rhein-Neckar, als Eliteschule des Fußballs und als Sportprofilschule wie kaum eine andere Schule die Möglichkeit anbietet, Leistungssport und Schule zu vereinbaren. Das Otto-Hahn-Gymnasium ist heute mit über 130 jungen Kaderathleten die Schule in Baden-Württemberg mit der größten Anzahl an jungen Leistungssportlern. Darüber hinaus hat sich im Rahmen des achtjährigen gymnasialen Bildungsgangs gezeigt, dass das Interesse von Schülerinnen und Schülern, sich über Mittag sinnvoll und effizient an der Schule zu beschäftigen, gestiegen ist. Seit der Einführung von G8 fällt vermehrt Nachmittagsunterricht an, so werden bereits in den Klassenstufen 5 und 6 an 1 – 2 Tagen, ab Klasse 7 an 2 – 3 Tagen ca. 8 Unterrichtsstunden am Nachmittag unterrichtet. Ein solches Pensum kann von Schülerinnen und Schülern ohne ausreichende Pausen nicht bewältigt werden, was häufig eine Präsenzzeit an der Schule von 7.45 Uhr bis 15.30 Uhr bedeutet. Für einen nicht unerheblichen Teil unserer Schüler, nämlich unsere über 130 Kaderathleten, schließt an jedem Tag fast lückenlos ein Vereins- oder Verbandstraining an den Nachmittagsunterricht an. 2. Leitbild und Bildungskonzept der Schule Welche Bildungsziele und Grundorientierung liegen dem Ganztagskonzept der Schule zu Grunde? Mit seinem Leitbild verfolgt das Otto-Hahn-Gymnasium folgende grundsätzliche Zielsetzungen: Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit in Lehr-, Lern- und Lebenssituationen Erziehung zur Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt Entwicklung von Kommunikationsfähigkeit und künstlerischem Ausdruck Förderung von Sport, Bewegung und Gesundheitsbewusstsein 7 Welche unterrichtsbezogenen Ziele werden mit der Ganztagskonzeption verfolgt? Die unterrichtsbezogenen Ziele liegen im Wesentlichen in einer Integration von außerunterrichtlichen Aktivitäten zur Förderung des Lernverhaltens und in einer effizienten Nutzung der an der Schule verbrachten Zeit durch z.B. Hausaufgabenbetreuung. 3. Organisationsstruktur der Ganztagsschule Welche Rhythmisierung und Veränderung der Zeitstruktur soll umgesetzt werden? (Bitte beachten Sie die Rahmenbedingungen der Landeskonzeption. Bei Abweichungen hiervon ist dies detailliert zu begründen. Ein exemplarischer Stundenplan ist darzustellen/beizufügen). Die Rhythmisierung am Otto-Hahn-Gymnasium bezieht sich auf ein Teil-Doppelstundenmodell zur Reduzierung der Anzahl der Fächer, die an einem Tag unterrichtet werden, und auf die Ermöglichung einer Mittagspause. Für Schülerinnen und Schüler, die bis zur 6. Stunde Unterricht haben, gibt es vor dem Nachmittagsunterricht eine Mittagspause in der 7. Stunde, für Schülerinnen und Schüler, die bis zur 5.Stunde Unterricht haben, liegt die Mittagspause in der 6.Stunde. Ein durchgehendes Ende des Vormittagsunterrichts nach der 5.Stunde ist nicht möglich. Eine Teilung der Mittagspause ist vor allem wegen der Kapazitätsbegrenzung der Mensa notwendig. Die zeitliche Übersicht der bereits bestehenden Ganztagesstruktur am Otto-Hahn-Gymnasium sieht wie folgt aus: Stundenplanstruktur: 07.45 – 09.20 (1./2.Stunde) Unterricht, der zum Teil auch in Doppelstunden erteilt wird 09.35 – 11.10 (3./4.Stunde) Unterricht, der ausschließlich in Doppelstunden erteilt wird 8 11.25 – 13.00 (5./6.Stunde) Unterricht, der zum Teil auch in Doppelstunden erteilt wird Mittagspause entweder in der 6. oder in der 7. Stunde 13.10 – 14.45 (7./8.Stunde) Unterricht, der vorwiegend in Doppelstunden erteilt wird Arbeitsgemeinschaften von 13.00 – 15.00 Uhr Öffnung des Schülerarbeitsraums und der Schulbibliothek von 13.00 – 15.00 Uhr Hausaufgabenbetreuung 14.50 – 16.25 (9./10.Stunde) Unterricht, der vorwiegend in Doppelstunden erteilt wird Arbeitsgemeinschaften und Kooperation Schule – Verein 16.30 – 18.00 (11./12.Stunde) zum Teil noch Unterricht in der Kursstufe, Sportunterricht, Arbeitsgemeinschaften und Kooperation Schule-Verein Wie wird die Vereinbarkeit von Halbtags- und Ganztagsbetrieb gewährleistet? Eine solche Gewährleistung ist aufgrund der freiwilligen Teilnahme an den Angeboten nicht notwendig. 9 Wie erfolgt die Organisation des Mittagessens? (Räumlichkeiten, Bereitstellung des Mittagessens, Betreuung beim Mittagessen) Für das Mittagessen steht eine Mensa mit max 130 Plätzen zur Verfügung. Das Mittagessen wird von der Firma Sauder im Cook&Chill Verfahren angeliefert. Das Bestellverfahren läuft auf direktem Wege zwischen Eltern/Schüler/innen und Caterer. Während des Mittagessens gibt es eine Aufsicht durch einen FSJ'ler, der im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms finanziert wird und durch die Kooperation mit dem MTV Karlsruhe an die Schule angebunden ist. Erläutern Sie die pädagogischen Gestaltungselemente der Mittagspause / des Mittagsbandes. 1. Die Unterstufenbibliothek Die Bibliothek dient als Ruhe- bzw. Leseraum, um vor allem jüngeren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu geben, sich in den Mittagspausen in einen Raum der Stille zurückzuziehen, um sich zu entspannen und ihre Zeit mit Lesen zu verbringen. Die Möglichkeit, Bücher aus der Unterstufenbibliothek auszuleihen, wird durch eine Lehrerin mit Unterstützung einiger interessierter Schüler/innen gewährleistet. 2. Das Sport- und Spielangebot Das bereits bestehende offene Sportangebot auf unserem Schulgelände ist durch eine Ausleihe von Sportkleingeräten (Bälle, TT-Schläger, etc.) erweitert. Die Organisation und Durchführung des täglichen Verleihs übernimmt hierbei die SMV. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften im Sport, die einerseits zur Förderung der sportlichen Qualität mit Blick auf den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ eingerichtet sind, bei dem das Otto-Hahn-Gymnasium die erfolgreichste Schule in Baden- Württemberg ist, andererseits dazu dienen soll, ein tägliches Bewegungsangebot für alle Schülerinnen und Schüler in der Schule umzusetzen. Zur Umsetzung des Sportangebots dienen auch die Kooperationen Schule – Verein des Badi- schen Sportbunds, die das Otto-Hahn-Gymnasium mit dem SSC Karlsruhe, dem MTV Karlsruhe und den Rheinbrüdern unterhält. Kooperationen existieren darüber hinaus im Rahmen der 10 kommunalen Förderung Schule und Verein, die unter dem Gesichtspunkt der Ganztages- betreuung vom Karlsruher Gemeinderat ins Leben gerufen worden sind. 3. Der Schülerarbeitsraum Der Schülerarbeitsraum ist deshalb ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Konzepts einer offenen Ganztagesschule, weil er dazu dient, die Gesamtarbeitszeit der Schülerinnen und Schüler effizienter zu gestalten. Die in der Kursstufe automatisch anfallenden Hohlstunden können so sinnvoll genutzt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben so nach Schulende weniger Vorbereitungszeit auf den nächsten Tag und können stärker am Vereinsleben teilnehmen. Der Schülerarbeitsraum wird an jedem Tag durch verantwortliche Kursstufenschüler/innen betraut. 4. Hausaufgabenbetreuung Das tägliche Angebot der Hausaufgabenbetreuung ist vor allem für Schülerinnen und Schüler wichtig, die einen geordneten Rahmen für die Erledigung ihrer Arbeiten brauchen. Darüber hinaus bringt das tägliche Angebot der Hausaufgabenbetreuung eine Verlässlichkeit für die schulische Anwesenheit für Schülerinnen und Schüler bis 15.00 Uhr. Betreuung und Aufsicht werden durch ältere Schülerinnen und Schüler gewährleistet. In welcher Form sollen die zusätzlichen Betreuungsangebote organisiert werden? (klassen- oder jahrgangübergreifende Angebote, zeitlicher Wechsel der Angebote, Personaleinsatz) Die zusätzlichen Betreuungsangebote sind sowohl klassenweise, stufenweise, vor allem aber jahrgangsübergeifend organisiert. Die Betreuung der Bibliothek und des Schülerarbeitsraums während der Öffnungszeiten erfolgt durch Schülermentoren, die durch die Schule ausgebildet werden. Für die Organisation, die Betreuung und die Ausbildung dieser Mentoren sind Lehrer der Schule zuständig. Gleiches gilt für die Hausaufgabenbetreuung, die ausschließlich von Oberstufenschülern übernommen wird. Für den Ganztagesbereich ist am Otto-Hahn-Gymnasium ein Koordinationslehrer verantwortlich, der neben den hier aufgeführten Maßnahmen auch den Mensabetrieb organisiert. Welche Raumplanung gibt es für Lern- und Freizeitangebote? 11 Neben den fest vorgesehenen Räumen wie Mensa, Schülerarbeitsraum und Unterstufenbibliothek werden Klassenzimmer herangezogen, die am Nachmittag nicht belegt sind. Welche Regelungen gibt es zur Personalstruktur und Personalorganisation? (geregelter Einsatzbereich der Lehrkräfte und des pädagogisch tätigen Personals, Kooperationszeiten, Teambesprechungen, Steuergruppe) Die Steuergruppe zum Ganztagesbetrieb trifft sich regelmäßig mit der Schulleitung. Die Fortschreibung der Konzeption - auch im personellen Bereich - erfolgt im Rahmen der Selbstevaluation. Inwieweit sind Eltern und Schüler/-innen in die Gestaltung des Ganztagsbetriebs eingebunden? 12 Die Einbindung in die Konzeption erfolgt bei den Eltern im Rahmen der Elternbeiratssitzungen und bei den Schülerinnen und Schülern durch die Beteiligung der SMV. Mit welchen Institutionen, Vereinen, Kirchen, etc. arbeitet die Schule zusammen? Das Otto-Hahn-Gymnasium beteiligt sich an folgenden Maßnahmen zur Organisation des Ganztagesangebots: • Modellschule im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms • Ausbildung von Sportmentoren im Ganztagesbetreuungsbereich Darüber hinaus hat das Otto-Hahn-Gymnasium eine Kooperationsvereinbarung mit dem MTV Karlsruhe abgeschlossen, die den Einsatz des jeweiligen FSJ’lers des Vereins bei der Mittags- pausenaufsicht zum Inhalt hat. 13 4. Pädagogische Gestaltungselemente Wie erfolgt eine inhaltliche Verknüpfung von Vor- und Nachmittag inkl. Mittagsband ausgehend vom Schulcurriculum und den pädagogischen Leitzielen der Schule? Die inhaltliche Verknüpfung besteht zunächst darin, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu Übungsphasen bereitzustellen. Darüber hinaus korrespondieren die sportorientierten Arbeitsgemeinschaften mit den Zielsetzungen des Leitbildes. Beschreiben Sie das Lern- und Förderkonzept der Schule. Das Lern- und Förderkonzept orientiert sich am Leitbild der Schule. Methodenunterricht und Lerntechniken werden von Klassenstufe 5 an vermittelt. Die Förderung von Schülerinnen und Schülern ist in das MACO-Konzept eingebunden (Mentales Aktivierungscoaching: Verbindung des Gebiets Lernen lernen mit den Erweiterungen Ernährung und mentaler Aktivierung durch z.B. Gehirnjogging). Darüber hinaus sind Förderstunden im Rahmen des Poolstundenkonzepts der Schule ausgewiesen. 14 Wie werden Aufgaben- und Übungszeiten in den Ganztagsablauf integriert? Die Integration erfolgt im Rahmen der Stundenpläne der jeweiligen Klassen. 5. Sonstiges Welche besonderen Organisations- und Gestaltungsmerkmale möchten Sie noch erwähnen? Durch den Status als Partnerschule des Olympiastützpunkts Rhein-Neckar und als Eliteschule des Fußballs wird in der Schule ein besonderes Augenmerk auf die Verzahnung des schulischen Ganztagesbetriebs mit den Trainingszeiten von Vereinen und Verbänden gelegt. 15 Anlage 6: Stellungnahme des Staatlichen Schulamts (vom zuständigen Staatlichen Schulamt auszufüllen) ja nein 1 Das pädagogische Konzept erscheint schlüssig und erfüllt die Vorgaben. Ein exemplarischer Stundenplan ist beigefügt. 2 Abweichungen von den Vorgaben zur Rhythmisierung sind durch Fakten (Fachraumbelegung, Fahrplan ÖPNV, regionale Besonderheiten, dezidiertem Elternwunsch) begründet und nachgewiesen. 3 Die angegebene Klassenzahl und die daraus sich ergebenden Lehrerwochenstunden entsprechen den Vorgaben. Bei "nein": Begründung: Nach Prüfung ergibt sich folgende Klassenzahl: Daraus ergeben sich folgende LWS: 4 Beschlüsse der schulischen Gremien liegen vor. 5 Gemeinderatsbeschluss / Gemeinderatsbeschlüsse liegen vor 6 Erklärung des Schulträgers zur Übernahme der sächlichen und personellen Kosten für das Mittagessen und die Betreuung der Mittagsfreizeit liegt bei. 16 Bemerkung(en): Die Anlage zum Antrag des Schulträgers wird befürwortend vorgelegt. Die Anlage zum Antrag des Schulträgers wird an die Schule zurückgegeben. Begründung: Datum: Unterschrift: Dienstsiegel 17 Anlage 7: Stellungnahme des Regierungspräsidiums (vom zuständigen Regierungspräsidium auszufüllen) Der Antrag des Schulträgers auf Einrichtung einer Ganztagsschule in offener Angebotsform an der Otto-Hahn-Gymnasium 04104917 Im Eichbäumle 1 76139 Karlsruhe wurde fristgerecht eingereicht. Er wurde hinsichtlich der Genehmigungsvoraussetzungen geprüft und wird befürwortet nicht befürwortet Der Antrag wird aus folgenden Gründen nicht befürwortet: , den Unterschrift: Dienstsiegel 1 Übersicht über das Ganztagsschulprogramm des Landes Bedarfsorientierter Ausbau von Ganztagsschulen in BW Chancen durch Bildung - Investitionsoffensive Ganztagsschule Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Ziel Ziel ist es Ganztagsschulen an öffentlichen Grundschulen und allgemein bildenden Schulen im Sekundarbereich I bedarfsorientiert und flächendeckend einzurichten, d.h. jede Schülerin und jeder Schüler soll bei Bedarf die Möglichkeit haben, eine Ganztagsschule in erreichbarer Nähe zu besuchen. Umsetzung bis zum Schuljahr 2014/2015 innerhalb von 9 Jahren (bis 2014) Schularten Grundschulen Hauptschulen/WRS Förderschulen in enger räumlicher Nähe zu einer GTS-HS Grundschulen Hauptschulen/WRS Realschulen Gymnasien (Sek. I) Sonderschulen Grundschulen Hauptschulen/WRS Realschulen Gymnasien (ohne Oberstufe) Sonderschulen 2 Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Zeitrahmen Mind. 4 Tage à 8 Zeitstunden (z.B. 8.00 - 16.00 Uhr). Mind. 4 Tage à 7 Zeitstunden (z.B. 8.00 - 15.00 Uhr) Mind. 3 Tage à 7 Zeitstunden Ganztagsangebot Es muss ein dauerhafter Ganztagsbetrieb für die ganze Schule, einen Zug oder mehrere Klassen(-stufen) gewährleistet sein. Der sukzessive Ausbau ist möglich mit dem Ziel, dass im Endausbau ein Zug oder mehrere Klassen(-stufen) eingerichtet sind. Ausnahmen: Einzügige GS und HS können jahrgangsübergreifende GT-Gruppen mit mind. 20 Schüler/innen einrichten. Ganztagsbetrieb muss dauerhaft eingerichtet sein. Schulzentren: schulartübergreifende Jahrgangsstufen-GT-Gruppen mit mind. 25 Schülern in der Sekundarstufe I Teilnahme Die ganze Schule ist im Ganztagsbetrieb eingerichtet oder ein Zug bzw. mehrere Klassen(-stufen) nehmen am Ganztagsbetrieb teil. Die Teilnahme am Ganztagsbetrieb erfordert eine Anmeldung. Bei Anmeldung der Schülerin/des Schülers am Ganztagsbetrieb ist die Teilnahme aus Gründen der Planungssicherheit für ein Schuljahr verbindlich. Eltern können 3 von 4 Tagen auswählen, die Wahlfreiheit schränkt sich ein an Tagen, an denen Unterricht nach Kontingentstundentafel stattfindet. Mittagessen An allen Tagen mit Ganztagsbetrieb muss ein vom Schulträger beaufsichtigtes Mittagessen bereitgestellt werden. Die Organisation der Ganztagsangebote steht unter der Mitwirkung und Aufsicht der Schulleitung. 3 Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Zusätzliche Lehrerzuweisung; Zuschusshöhe Grundschule: 8 LWS je GT-Klasse (neu ab SJ 11/12) Hauptschule/WRS: 5 LWS je GT-Klasse Förderschule: bis zu 0,75 Deputate je Schule Eine GT-Klasse entspricht der durchschnittlichen Klassenstärke pro Klassenstufe Grundschule: 6 LWS je GT-Klasse (neu ab SJ 11/12) Hauptschule/WRS/ Realschule: 2 LWS je GT-Klasse Gymnasium / Sonderschulen: 1 LWS je GT-Klasse Schulzentren: schulartübergreifende Jahrgangs- gruppen: 2 LWS je Gruppe Eine GT-Klasse entspricht der durchschnittlichen Klassenstärke pro Klassenstufe. Eine GT-Klasse erreicht dauerhaft an 4 Tagen die durchschnittliche Klassenstärke je Klassenstufe. Täglich müssen mind. 20 Schüler am Ganztagsbetrieb teilnehmen, die an 3 oder 4 Tagen angemeldet sind. Um die durchschnittliche Klassenstärke zu erreichen kann die GT-Klasse mit Schülern aufgefüllt werden, die einen Betreuungsbedarf an 1 oder 2 Tagen haben. Zuschuss i.d.R. 33% des zuschussfähigen Bauaufwands. Förderfähig sind für die ganztägigen Angebote an Schulen zusätzlich erforderlichen Räume und Flächen für den Essens-, Betreuungs-, Freizeit- und Lehrerbereich. Nicht förderfähig sind Ausstattungen, Turnhallen, Gymnastikräume u.a. 1 Lehrerwochenstunde Anrechung für Schulleitungsaufgaben (je Verwaltungseinheit) Ressourcen; Förderumfang Ca. 1.800 Deputate 1 Milliarde Euro (Land 450 Mio.€, Kommunen 550 Mio.€) 4 Verwaltungsverfahren Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Antragsverfahren Der kommunale Schulträger stellt den Antrag. Im Antrag ist darzulegen, dass der Ganztagsbetrieb dauerhaft angelegt ist. Der Schulträger bestätigt, dass er die Sachkosten für den Ganztagsbetrieb und die Personalkosten für die Betreuung, auch in der Mittagsfreizeit und beim Mittagessen trägt (Gemeinderatsbeschluss). Pädagogisches GT-Konzept inkl. exemplarischen Stundenplan Zustimmung der schulischen Gremien Angabe der teilnehmenden Klassen und Schülerzahl (s. formale Genehmigungsvoraussetzungen) Stellungnahme der Jugendhilfe Stellungnahme des Schulamts Stellungnahme des Regierungspräsidiums Pädagogisches GT-Konzept inkl. exemplarischen Stundenplan Zustimmung der schulischen Gremien Angabe der teilnehmenden Klassen und Schülerzahl (s. formale Genehmigungsvoraussetzungen) Stellungnahme des Schulamts Stellungnahme des Regierungspräsidiums Pädagogisches Konzept, dem die schulischen Gremien zugestimmt haben. Ganztagsangebote durch externe Partner (z.B. Jugendbegleiter, Vereine) sind wichtiger Bestandteil des Konzepts. Anzahl der GT-Schüler muss benannt werden für die Feststellung des Raumbedarfs und die Erstellung eines Raumprogramms durch das Regierungspräsidium. Neue Rhythmisierung Entzerrung des Unterrichtvormittags: Grundschule/Grundstufe der Förderschule max. 4 U'std., weiterführende Schulen max. 5 U'std. am Vormittag Längere (Bewegungs-)Pausen ggf. späterer Unterrichtsbeginn (z.B. Grundschule 8.30 Uhr). Wenn die neue Rhythmisierung nicht umgesetzt werden kann muss dies begründet und belegt werden (z.B. Schülerbeförderung) Antragstermin 1. November beim Regierungspräsidium zur Weiterleitung an das Kultus- ministerium bis zum 1. Dezember für das darauf folgende Schuljahr 1. November beim Regierungspräsidium für das darauf folgende Schuljahr 1. Oktober beim Regierungspräsidium für das darauf folgende Kalenderjahr Bewilligungsbehörde Kultusministerium Verfahren nach §30 i.V. mit §22 SchG Regierungspräsidium Verfahren entsprechend §30 SchG Regierungspräsidium und Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Extrahierter Text
1 Für den/die Schulträger Erstantrag Ganztagsschule in offener Angebotsform zum Schuljahr 2012/13 Auf dem Dienstweg Staatliches Schulamt Regierungspräsidium Kultusministerium Antrag der Stadt/Gemeinde Karlsruhe auf Einrichtung einer Ganztagsschule in offener Angebotsform Schulname Tullaschule Grundschule Dienststellennummer 0412 9999 Straße Tullastraße 57 PLZ/Ort 76131 Karlsruhe Telefon 0721/ 133 - 4740/4741 Fax 0721/133 - 4380 E-mail poststelle@04129999.schule.bwl.de Schulleitung Herr Michael Brischar Schulträger Stadt Karlsruhe ggf. weitere beteiligte Kommunen Staatliches Schulamt Karlsruhe, 76133 Karlsruhe, Ritterstr. 16 - 20 Vorlagetermin Regierungspräsidium spätestens bis 01.11.2011 2 Anlagen: Ist beigefügt 1 Gemeinderatsbeschluss / Gemeinderatsbeschlüsse (bei mehreren beteiligten Kommunen) 2 Erklärung des Schulträgers / der Schulträger zur Übernahme der Sachkosten für die Ganztagsschule sowie der Personalkosten für Betreuung, auch beim Mittagessen und in der Mittagsfreizeit 3 Angaben der Schule zu den formalen Genehmigungsvoraussetzungen 4 Pädagogisches Konzept der Schule inkl. exemplarischem Stundenplan 5 Schulische Gremien: a. Zustimmung der Gesamtlehrerkonferenz b. Zustimmung der Schulkonferenz c. Anhörung des Elternbeirats 6 Stellungnahme des Staatlichen Schulamts (entfällt bei Gym) 7 Stellungnahme des Regierungspräsidiums Ort, Datum Unterschrift des Oberbürgermeisters / Bürgermeisters Dienstsiegel Ort, Datum Unterschrift der Schulleitung Dienstsiegel 3 Anlage 3: Formale Genehmigungsvoraussetzungen (von der Schule auszufüllen) a) Antrag für folgende Schulart: GS HS/WRS FÖS 1 RS GYM einzügig An durchgängig einzügigen GS und HS können jahrgangsübergreifende Ganztragsgruppen mit mind. 20 Schülern eingerichtet werden mehrzügig * * Es ist von einer durchschnittlichen Klassenstärke je Klassenstufe auszugehen. b) teilnehmende Klassen, Schüler/innen: (Hortschüler/innen zählen nicht als teilnehmende Schüler/innen) Eine Ganztagsklasse erreicht dauerhaft an 4 Tagen die durchschnittliche Klassenstärke der jeweiligen Klassenstufe. und Dauerhaft durchschnittliche Klassenstärke mit täglich mindestens 20 Ganztagsschüler/innen je Klassenstufe die verbindlich an 3 oder 4 Tagen am GTS-Betrieb angemeldet sind (Wahlmöglichkeit schränkt sich ein, wenn Nachmittage mit Unterricht nach Kontingentstundentafel stattfinden). Restauffüllung auf durchschnittliche Klassenstärke mit Schülern, die an zwei Tagen, bzw. einem Tag am Ganztagsbetrieb teilnehmen ist möglich. Der sukzessive Ausbau ist möglich mit dem Ziel, dass im Endausbau ein GT-Zug oder mehrere GT- Klassen /Klassenstufen eingerichtet sind. Klassen- stufe Gesamt- zahl der Klassen Gesamt- zahl der Schüler/- innen Ø Klassen- stärke Anzahl GT- Klassen Am Ganztagsangebot teilnehmende Schüler/innen Ausnahmen zum Erreichen der durchschnittlichen Klassenstärke * Einrich- tung / Ausbau im SJ an 4 Tagen an 3 Tagen an 2 Tagen an 1 Tag 1 2 49 29 1 29 2012/13 2 2 53 20 1 20 2013/14 3 2 50 25 1 25 2014/15 4 2 50 25 1 25 2015/16 Σ 1-4 8 202 25 4 99 5 6 7 8 9 10 Σ 5-10 * In Ausnahmefällen können zum Erreichen der durchschnittlichen Klassenstärke an allen 4 Tagen Schüler am Ganztagsbetrieb teilnehmen, die nur an zwei Tagen, bzw. an einem Tag angemeldet sind. 1 Für die Förderschulen wird auf die Möglichkeit der ergänzenden Angebote hingewiesen (vgl. Schreiben des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport vom 17.1.2006, Az: 35-6411.705/236). 4 c) Ausnahmen: Durchgängig einzügige Grundschulen / durchgängig einzügige Hauptschulen Es muss dauerhaft mindestens eine jahrgangsübergreifende Ganztagsgruppe mit mindestens 20 Schüler/-innen eingerichtet werden, die an 4 Tagen am Ganztagsbetrieb teilnimmt. GS: 6 LWS je Ganztagsgruppe; HS: 2 LWS je Ganztagsgruppe Klassenstufe Gesamtzahl der Schüler Anzahl der teilnehmenden Schüler/-innen Einrichtung/Ausbau imSchuljahr: Gruppenbildung aus den Klassenstufen 1 2 3 4 Summen GS/ Grundstufe FÖS 5 6 7 8 9 10 Summen HS/WRS/ Hauptstufe FÖS d) Ausnahme: Schulzentren An Schulzentren mit mehreren Schularten können in der Sekundarstufe I schulartübergreifende Jahrgangsstufengruppen mit mind. 25 Schülern gebildet werden. Zuweisung: 2 LWS je Ganztagsgruppe Klassenstufe Gesamtzahl der Schüler Anzahl der teilnehmenden Schüler/-innen Einrichtung/Ausbau imSchuljahr: Gruppenbildung aus den Klassenstufen 5 6 7 8 9 10 Summen HS/WRS/ Hauptstufe FÖS 5 e) Der Bedarf an Ganztagsplätzen wurde wie folgt erhoben: Die Stadt Karlsruhe hat eine stadtweite Umfrage zum künftigen Betreuungsbedarf der Eltern im Herbst 2010 durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Erhebung, die im Sommer 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ergeben dass 60 - 70% der Eltern in der Oststadt ein hohes Interesse an einem Ganztagsangebot haben. Der hohe künftige Betreuungsbedarf der Eltern in der Stadt Karlsruhe bringt das bestehende Hortangebot auch in der Oststadt an kapazitäre Grenzen. In Zusammenhang mit der städtischen Grundsatzentscheidung, künftig die Ganztagsschulen in der Stadt Karlsruhe stärker zu fördern, unterstützt die Stadt das Ansinnen der Tullaschule, Ganztagsgrundschule zu werden. Die in dieser Folge durchgeführte erneute konkrete Elternbefragung der Tulla - Grundschule wurde am 05. Juli 2011 durchgeführt. Dabei wurden die Eltern der jetzigen Klassen 1 aufgrund der Jahrgangsmischung befragt und die Eltern folgender 6 Kindertagesstätten, die zum Einzugsgebiet der Tulla - Grundschule gehören und ihr Kind zum Schuljahr 2012/13 einschulen werden: KiTa Sankt Bernhard, KiTa Gottesaue, KiTa Haid - und Neustraße, KiTa Wertheimer Straße, KiTa der AWO und KiTa Rintheimer Straße. Das Ergebnis der Befragung ergab, dass von 100 befragten Eltern, die zum Schuljahr 2012/13 ihr Kind an der Tulla - Grundschule einschulen, insgesamt 29 Eltern das Ganztagsangebot in Anspruch nehmen möchten. Weitere 20 Eltern der bestehenden Klasse 1/2, die bereits jahrgangsgemischt unterrichtet werden, möchten ebenfalls das Ganztagsangebot zum Schuljahr 2012/2013 annehmen. f) Wochentage und Zeitrahmen: GS HS / WRS / RS / GYM / FÖS mindestens vier Wochentage z.B. 8:30 bis 15:30 Uhr mindestens vier Wochentage z.B. 8:00 bis 15:00 Uhr Anzahl der Nachmittage mit Unterricht 4 Anzahl der Nachmittage mit Unterricht Vorgabe neue Rhythmisierung: An Grundschulen sollen nicht mehr als 4 Unterrichtsstunden, in den weiterführenden Schulen nicht mehr als 5 Unterrichtsstunden am Vormittag stattfinden. 2 längere Pausen am Vormittag, davon eine Bewegungspause, ggf. späterer Unterrichtsbeginn. Abweichungen bitte in Anlage 4 „Pädagogisches Konzept“ begründen! 6 Anlage 4: Pädagogisches Konzept der Schule (Von der Schule auszufüllen. Zur Beantwortung reichen kurze stichwortartige Sätze, die sich auf das Wesentliche konzentrieren.) 1. Schulsituation 1.1 Beschreiben Sie das soziale Einzugsgebiet der Schule und die Ausgangslage der Schülerschaft. Die Oststadt wird im Westen von der Linkenheimer Allee, dem Adenauerring und der Kapellenstraße und im Süden von der neuen Kriegsstraße - Ost , dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs, begrenzt. Im Osten bilden Ostring und Weinweg die Grenze zum Stadtteil Rintheim. Im Norden erstreckt sich die Oststadt bis zur Rintheimer Querallee und grenzt dort an die Waldstadt. In der Oststadt lebten am Jahresende 2010 insg. 13.151 Haushalte, davon 8.449 Einpersonenhaushalte ( 64,2%) und 4.702 Mehrpersonenhaushalte (35,8%), d.h. Familien und sonstige Mehrpersonenhaushalte. Einschließlich der Alleinerziehenden haben zusammen 1.292 Familien ein oder mehrere minderjährige Kinder. (9,8% aller Haushalte). Die Stadt Karlsruhe hat sich seit dem Schuljahr 2011/12 als Ziel gesetzt, künftig mehr Ganztagsschulen in der Stadt Karlsruhe einzurichten. Die Tullaschule beantragt eine offene Ganztagsschule Klassen 1 - 4, sukzessiv aufbauenend, beginnend im Schuljahr 2012/13 mit den Klassen 1 und 2 (jahrgangsgemischt) und der Option, bei verstärkter Elternnachfrage Erweiterungsanträge stellen zu können. 2. Leitbild und Bildungskonzept der Schule 2.1 Welche Bildungsziele und Grundorientierung liegen dem Ganztagskonzept der Schule zu Grunde? Auf der Grundlage des Leitbildes der Schule soll durch die Einrichtung einer Ganztagsschule folgendes erreicht werden: - neue Lernkulturen werden weiterentwickelt; - das "Mehr" an Lernzeit wird für das individuelle Lernen in der Gemeinschaft genutzt werden - individuelle Lernfortschritte werden bei den Grundschüler/innen bestmöglich gefördert; - die Lernentwicklung wird individuell gestärkt; - eine gesunde Schule wird gelebt; - Schule und Freizeit werden eng miteinander vernetzt; - die Bildungspartnerschaft, die mit den Eltern eingegangen wird, wirkt sich nachhaltig positiv auf die individuelle Entwicklung der Kinder aus. 7 2.2 Welche unterrichtsbezogenen Ziele werden mit der Ganztagskonzeption verfolgt? - Die Ganztagsschule setzt die bereits bestehende individuelle Lernkultur mit mehr Lernzeit fort. - In der Ganztagsschule wird der einzelne Schüler, die einzelne Schülerin mehr stärkenorientiert gefördert durch das Konzept: Beobachten - Begleiten - Beschreiben - Bewerten. - In der Ganztagsschule wird im Sinne einer veränderten Lernkultur eine sinnvolle Anspannung und Entspannung aufeinander folgen. - Ganztagsschule im Sinne einer veränderten Lern - und Unterrichtskultur bietet durch die inhaltliche Verzahnung des Vor - und Nachmittags mehr gemeinsame Lernzeiten - Ganztagsschule ermöglicht verlässliche Bindungen und mehr Raum für soziales Lernen. - Ganztagsschule wird bereichert durch zahlreiche Kooperationen, die schon in vielfältiger Form bestehen. 3. Organisationsstruktur der Ganztagsschule 3.1 Welche Rhythmisierung und Veränderung der Zeitstruktur soll umgesetzt werden? (Bitte beachten Sie die Rahmenbedingungen der Landeskonzeption. Bei Abweichungen hiervon ist dies detailliert zu begründen. Ein exemplarischer Stundenplan ist darzustellen/beizufügen). 1.Exemplarischer Stundenplan für die GT-Klasse ( s. Anlage): Größere Zeiteinheiten schaffen und die Woche "rhythmisieren". 7.00 Uhr Offener Anfang mit Betreuung 7.45 Uhr bis 9.20 Uhr 1. Unterrichtsblock - Bewegungs - und Spielpause - 15 Min. 9.35 Uhr bis 11.10 Uhr 2. Unterrichtsblock - Bewegungs - und Spielpause - 25 Min 11.35 Uhr bis 12.20 Uhr 3. Unterrichtsblock 12.20 Uhr bis 13.45 Uhr Mittagessen Differenziertes offenes Spielangebot 13.45 Uhr bis 14.30 Uhr 4. Unterrichtsblock - Bewegungs - und Spielpause - 15 Min 14.45 Uhr bis 16.00 Uhr Ergänzende Angebote Ab 16.00 Uhr wird eine weitergehende Betreuung durch den Schulträger, Stadt Karlsruhe, in Abstimmung mit der Schule, stattfinden. Eine Ferienbetreuung wird angeboten. 2.Exemplarischer Stundenplan für die Schülerinnen und Schüler, die nicht am GT-Angbeot teilnehmen. (s. Anlage und Seite 8) 8 3.2 Wie wird die Vereinbarkeit von Halbtags- und Ganztagsbetrieb gewährleistet? Auch die Kinder, die nicht in der Ganztagsklasse sind, profitieren von der Ganztagsschule, in dem sie durch die Rhythmisierung Phasen der Anspannung und Entspannung in Balance erleben. Die Bewegungs - und aktive Spielpausen sind für alle Kinder gleich, um so auch eine gemeinsame Freizeitgestaltung zu initiieren. Stundenplan der Halbtagskinder 1. Stunde: 7.45 Uhr bis 8.30 Uhr 2. Stunde 8.35 Uhr bis 9.20 Uhr - Bewegungs - und aktive Spielpause 3. Stunde 9.35 Uhr bis 10.20 Uhr 4. Stunde 10.25 Uhr bis 11.10 Uhr - Bewegungs - und aktive Spielpause 5. Stunde 11.35 Uhr bis 12.20 Uhr 6. Stunde 12.25 Uhr bis 13.10 Uhr Montag bis Freitag findet die ergänzende Betreuung für die Halbtagskinder in der Zeit von 7.30 Uhr bis 8.15 Uhr und 12.15 bis 14.00 Uhr statt. Für die Kinder der ergänzenden Betreuung wird jetzt auch ein Mittagessen angeboten. Den Schülern der Halbtagsschule wird am Nachmittag eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung angeboten. 3.3 Wie erfolgt die Organisation des Mittagessens? (Räumlichkeiten, Bereitstellung des Mittagessens, Betreuung beim Mittagessen) Das Mittagessen findet im naheliegenden Pavillon statt (ca. 50 m). Der Schulträger sorgt dafür, dass durch das Unternehmen, das mit der Lieferung des Essens beauftragt wird, eine gesunde und abwechslungsreiche Kost angeboten wird. Der Speiseplan soll auf die Bedürfnisse von Grundschülern ausgerichtet sein. Pro Tag sollte mindestens ein vegetarisches Menü angeboten werden. Die Kinder werden während des Essens von Betreuungskräften und Lehrer/innen betreut. Dabei soll auf Esskultur geachtet werden und gleichzeitig für die Kinder eine familiäre Atmosphäre entstehen. 9 3.4 Erläutern Sie die pädagogischen Gestaltungselemente der Mittagspause / des Mittagsbandes. Gemäß unserer Zielsetzung in unserer Schule, die Gemeinschaft und das soziale Lernen bestmöglich zu fördern, bieten wir dazu während der Mittagspause verschiedene Angebote, die den unten dargestellten Räumen entsprechend umgesetzt werden, an: a) Kreativraum / Spielzimmer; b) Turnhalle; c) Schülerbibliothek; d) Rückzugszimmer und e) Spielen im Hof . Auch hier sollen Schüler/innen zwischen Phasen der Spannung und Entspannung wählen können. 3.5 In welcher Form sollen die zusätzlichen Betreuungsangebote organisiert werden? (klassen- oder jahrgangübergreifende Angebote, zeitlicher Wechsel der Angebote, Personaleinsatz) Die Eltern werden über die zu wählenden Betreuungsangebote jeweils zu Beginn jeden Schulhalbjahres im Überblick informiert. Aus dieser Informationsmatrix der Ganztagsschul - Betreuungsangebote können Eltern mit ihren Kindern "Ihren Wochenplan" zusammenstellen, der jeweils für ein Halbjahr verpflichtend gültig ist und der es den Kindern ermöglicht, wöchentlich an vier unterschiedlichen Angeboten nach ihren Interessen teilzunehmen. Zusätzlichen Angebote werden wie folgt betreut: - "Kinder lernen Tennis spielen": Kooperation Schule/Verein (Tullaschule - SSC, Waldstadt); - "Sport, Spiel, Spaß" Projekt zum sozialen Lernen: Lehrkraft der Tulla Schule und Lehrkraft der Lidellschule, Förderschule; - "Wir lernen Sprachen" Projekt zum Fremdsprachenerwerb durch das Jugendbegleiterprogramm; - "Tanzen" Projekt zur Bewegunsgförderung in Kooperation mit der Jugendkunstschule; - "Streicherklasse" Projekt zur musikalischen Förderung durch das Jugendbegleiterprogramm; - "Erlebnispädagogik":Projekt zum sozialen Lernen: Kooperation Schule/Verein Tullaschule - Herr Winter und CVJM Herr Neberoth); - "Experimentieren" Projekt zum naturwissenschaftlichen Lernen: Lehrkraft der Tulla-Schule; - Angebote aus den Themenfeldern des Bildungshaus 3 - 10". 10 3.6 Welche Raumplanung gibt es für Lern- und Freizeitangebote? Die Raumplanung ergibt, dass derzeit an der Tulla - Grundschule folgende Räume für die Ganztagsschule zur Verfügung stehen. Mensa Pavillon für ca. 100 Schüler/innen, die dort in zwei Zeitschichten essen werden. Es sind ausreichend Räume, Sporthalle, Freiflächen und Schulhof vorhanden, um das Ganztagsangebot mit Lern - und Freizeitangeboten realisieren zu können. Der Schulträger Stadt Karlsruhe hat zugesagt, qualitative Anpassungen der Räume - z. B. Schallschutzmassnahmen - an eine moderne Ganztagsschule sukzessive zu leisten. In Kooperation mit dem Gartenbauamt der Stadt, der Schule und den Eltern wird ein attraktiver Schulaußenbereich gestaltet, der es den Grundschüler/innen ermöglicht, bewegungs- und gesundheitsfördernde Pausen dort zu verbringen und in einem "Grünen Klassenzimmer" unterrichtet zu werden. 3.7 Welche Regelungen gibt es zur Personalstruktur und Personalorganisation? (geregelter Einsatzbereich der Lehrkräfte und des pädagogisch tätigen Personals, Kooperationszeiten, Teambesprechungen, Steuergruppe) In der Tulla Grundschule unterrichten derzeit 16 Lehrer/innen. Die Stadt Karlsruhe finanziert derzeit Schulsozialarbeit mit einer 1/2 Stelle und eine ergänzende Betreuung mit drei Erzieherinnen. Mit Ausbau der Tulla - Ganztagsschule erhöht sich der Personalschlüssel für Lehrer/innen nach Landesvorgaben. Die Stadt Karlsruhe unterstützt die Ganztagsschule auch personell (Küchenkraft, Betreuungskraft). 11 3.8 Inwieweit sind Eltern und Schüler/-innen in die Gestaltung des Ganztagsbetriebs eingebunden? Eltern sind wichtige Erziehungspartner in der Tullaschule. Mit der Ganztagsschule wird die Bildungspartnerschaft ausgebaut und gestärkt. Die Eltern werden am Schulleben beteiligt durch: - Befragung der Eltern zur Ganztagsschule am 05.07. 2011. - Entwicklung und Diskussion des Ganztagsschulkonzeptes mit Eltern in verschiedenen Phasen. - "Tulla - Talk". - Eltern als Lesepaten 1 - 4 der Tulla - Grundschule. - Intensive Elternberatung zu pädagogischen Fragen und Fragen der Lernentwicklung/ Lernförderung der Kinder. - Eltern als Betreuer/innen der Schüler/innen-Bibliothek. - Förderverein der Eltern. 3.9 Mit welchen Institutionen, Vereinen, Kirchen, etc. arbeitet die Schule zusammen? Die Tulla - Grundschule wird in ihrem Bildungsauftrag unterstützt von zahlreichen, überaus engagierten Bildungspartnern aus Kommune, Vereinen, Kirchen und Kultureinrichtungen. Die Tulla - Grundschule ist sich bewusst, dass neben dem formalen Lernen (Bildungsangebot für die Schule) auch das nonformale Lernen von großer Bedeutung für die Schüler/innen ist. Dazu leisten die Bildungspartner der Schule folgende Angebote, die auch mit dem formalen Bildungsangebot der Schule gut verknüpft sind: Im Schuljahr 2011/12 finden folgende ergänzende Angebote in der Tullaschule statt: - Tennis (SSC Karlsruhe); - Abenteuer, Action und Spaß (Kooperation Schule - Verein gemeinsam mit der Lidellschule - SSC); - Abenteuer, Action und Spaß im Schwimmen (Frau Helget im Rahmen des Jugendbegleiter Programmes); - Tanzreise (Frau Baumann, Jugendkunstschule); - Erlebnispädagogik (Herr Winter + Herr Neberoth) CVJM; - Sprachen spielend Lernen (Frau Ziegler); - Streicherklasse (Frau Buistness); - Kindertagesstätte St. Bernhanrd: Bildungshaus 3 - 10. 12 4. Pädagogische Gestaltungselemente Wie erfolgt eine inhaltliche Verknüpfung von Vor- und Nachmittag inkl. Mittagsband ausgehend vom Schulcurriculum und den pädagogischen Leitzielen der Schule? Wir wollen mit unseren pädagogischen Gestaltungselementen erreichen, dass alle Schüler/innen in der Tulla - Grundschule spüren, dass sie angenommen sind, so wie sie sind. Wenn Kinder dies verinnerlicht haben, können wir mit dem beginnen, was wir als Kompetenzorientierung, Wissensbildung und Erziehung bezeichnen. Ziele all unserer pädagogischen Gestaltungselemente zeigen sich in den vielfältigen Maßnahmen der Schule, die ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Grundschüler/innen, zur individuellen Förderung und zur Gemeinschaftsbildung leisten. Konkret arbeiten wir daran, dass bei unseren Schüler/innen Motorik und Wahrnehmung, emotionale Kompetenzen, sprachliche und mathematische Kompetenzen, Konzentration und Ausdauer gefördert werden. Außerdem leisten wir Hilfesstellung beim Übergang Kindergarten - Grundschule und auf weiterführende Schulen. Durch das "Mehr an Lernzeit" in der Ganztagsschule können wir noch differenzierter auf die unterschiedlichen Begabungen unserer Schuler eingehen. 4.1 Beschreiben Sie das Lern- und Förderkonzept der Schule. Das Lern - und Förderkonzept der Tullaschule ist im Leitbild und Schulprofil der Schule verankert. Merkmale unseres Lern - und Förderkonzeptes: - Im Bildungshaus und im Projekt "Schulreifes Kind" sowie in der Kindergartenkooperation arbeiten Erzieher und Lehrer mit wechselnder Schwerpunktsetzung gemeinsam daran Motorik und Wahrnehmung, emotionale Kompetenzen, sprachliche und mathematische Kompetenzen, Konzentration und Ausdauer zu fördern. - in den jahrgangsgemischten Klassen findet eine individuelle Förderung durch die veränderte Lernkultur und Unterrichtsorganisation statt. - in den Jahrgangsklassen wird durch die einzelnen Lehrer der Unterrichtsstoff den Schülern mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad dargeboten (Binnendifferenzierung) Fördern bedeutet nicht nur "Stärkenausbau". Es ist das Ziel den Lernlevel eines Schülers individuell zu verbessern - ausgehend von den Stärken des Schülers. - Für Schüler, die besonders gefördert werden müssen, wird nach einer Überprüfung ein individueller Förderplan erstellt. Die Förderung wird in Absprache mit dem Klassenlehrer durchgeführt. Gemeinsam mit den Eltern werden die Lernfortschritte festgehalten und neue Förderziele formuliert (Beobachten - Beschreiben - Bewerten - Begleiten). Die zentralen Elemente einer Ganztagsschule werden durch eine durchdachte Zeitstruktur durchgängig in ein Förderkonzept etabliert. 13 4.2 Wie werden Aufgaben- und Übungszeiten in den Ganztagsablauf integriert? Im 3. und 4. Zeit-Block werden gemeinsame Aufgaben - und Übungszeiten angeboten. Diese finden im Klassenverband oder im Jahrgangsstufenverband statt. In den Aufgaben - und Übungszeiten wird der Unterrichtsstoff in gemeinsamer und individueller Arbeit geübt und vertieft, so dass einerseits die Stärken des Kindes im Fokus stehen und weiterentwickelt werden können, andererseits werden Hilfen gegeben bei der Erledigung der schriftlichen Hausaufgaben, so dass diese nach Schulschluss nicht mehr zu erledigen sind. Diese Aufgaben - und Übungszeiten haben unterrichtliche Schwerpunkte, die von Lehrkräften umgesetzt werden. Eine weitere Übungszeit bildet sich im ergänzenden Angebot "Hausaufgabenbetreuung" ab und gestaltet die Aufgaben - und Übungszeiten noch effektiver. Um dies zu erreichen, stellen die Lehrkräfte das für jeden Schüler/jede Schülerin passende Arbeitsmaterial bereit. 5. Sonstiges 5.1 Welche besonderen Organisations- und Gestaltungsmerkmale möchten Sie noch erwähnen? 14 Anlage 6: Stellungnahme des Staatlichen Schulamts (vom zuständigen Staatlichen Schulamt auszufüllen) ja nein 1 Das pädagogische Konzept erscheint schlüssig und erfüllt die Vorgaben. Ein exemplarischer Stundenplan ist beigefügt. 2 Abweichungen von den Vorgaben zur Rhythmisierung sind durch Fakten (Fachraumbelegung, Fahrplan ÖPNV, regionale Besonderheiten, dezidiertem Elternwunsch) begründet und nachgewiesen. 3 Die angegebene Klassenzahl und die daraus sich ergebenden Lehrerwochenstunden entsprechen den Vorgaben. Bei "nein": Begründung: Nach Prüfung ergibt sich folgende Klassenzahl: Daraus ergeben sich folgende LWS: 4 Beschlüsse der schulischen Gremien liegen vor. 5 Gemeinderatsbeschluss / Gemeinderatsbeschlüsse liegen vor 6 Erklärung des Schulträgers zur Übernahme der sächlichen und personellen Kosten für das Mittagessen und die Betreuung der Mittagsfreizeit liegt bei. 15 Bemerkung(en): Die Anlage zum Antrag des Schulträgers wird befürwortend vorgelegt. Die Anlage zum Antrag des Schulträgers wird an die Schule zurückgegeben. Begründung: Datum: Unterschrift: Dienstsiegel 16 Anlage 7: Stellungnahme des Regierungspräsidiums (vom zuständigen Regierungspräsidium auszufüllen) Der Antrag des Schulträgers auf Einrichtung einer Ganztagsschule in offener Angebotsform an der Tullaschule Grundschule 0412 9999 Tullastraße 57 76131 Karlsruhe wurde fristgerecht eingereicht. Er wurde hinsichtlich der Genehmigungsvoraussetzungen geprüft und wird befürwortet nicht befürwortet Der Antrag wird aus folgenden Gründen nicht befürwortet: , den Unterschrift: Dienstsiegel 1 Übersicht über das Ganztagsschulprogramm des Landes Bedarfsorientierter Ausbau von Ganztagsschulen in BW Chancen durch Bildung - Investitionsoffensive Ganztagsschule Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Ziel Ziel ist es Ganztagsschulen an öffentlichen Grundschulen und allgemein bildenden Schulen im Sekundarbereich I bedarfsorientiert und flächendeckend einzurichten, d.h. jede Schülerin und jeder Schüler soll bei Bedarf die Möglichkeit haben, eine Ganztagsschule in erreichbarer Nähe zu besuchen. Umsetzung bis zum Schuljahr 2014/2015 innerhalb von 9 Jahren (bis 2014) Schularten Grundschulen Hauptschulen/WRS Förderschulen in enger räumlicher Nähe zu einer GTS-HS Grundschulen Hauptschulen/WRS Realschulen Gymnasien (Sek. I) Sonderschulen Grundschulen Hauptschulen/WRS Realschulen Gymnasien (ohne Oberstufe) Sonderschulen 2 Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Zeitrahmen Mind. 4 Tage à 8 Zeitstunden (z.B. 8.00 - 16.00 Uhr). Mind. 4 Tage à 7 Zeitstunden (z.B. 8.00 - 15.00 Uhr) Mind. 3 Tage à 7 Zeitstunden Ganztagsangebot Es muss ein dauerhafter Ganztagsbetrieb für die ganze Schule, einen Zug oder mehrere Klassen(-stufen) gewährleistet sein. Der sukzessive Ausbau ist möglich mit dem Ziel, dass im Endausbau ein Zug oder mehrere Klassen(-stufen) eingerichtet sind. Ausnahmen: Einzügige GS und HS können jahrgangsübergreifende GT-Gruppen mit mind. 20 Schüler/innen einrichten. Ganztagsbetrieb muss dauerhaft eingerichtet sein. Schulzentren: schulartübergreifende Jahrgangsstufen-GT-Gruppen mit mind. 25 Schülern in der Sekundarstufe I Teilnahme Die ganze Schule ist im Ganztagsbetrieb eingerichtet oder ein Zug bzw. mehrere Klassen(-stufen) nehmen am Ganztagsbetrieb teil. Die Teilnahme am Ganztagsbetrieb erfordert eine Anmeldung. Bei Anmeldung der Schülerin/des Schülers am Ganztagsbetrieb ist die Teilnahme aus Gründen der Planungssicherheit für ein Schuljahr verbindlich. Eltern können 3 von 4 Tagen auswählen, die Wahlfreiheit schränkt sich ein an Tagen, an denen Unterricht nach Kontingentstundentafel stattfindet. Mittagessen An allen Tagen mit Ganztagsbetrieb muss ein vom Schulträger beaufsichtigtes Mittagessen bereitgestellt werden. Die Organisation der Ganztagsangebote steht unter der Mitwirkung und Aufsicht der Schulleitung. 3 Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Zusätzliche Lehrerzuweisung; Zuschusshöhe Grundschule: 8 LWS je GT-Klasse (neu ab SJ 11/12) Hauptschule/WRS: 5 LWS je GT-Klasse Förderschule: bis zu 0,75 Deputate je Schule Eine GT-Klasse entspricht der durchschnittlichen Klassenstärke pro Klassenstufe Grundschule: 6 LWS je GT-Klasse (neu ab SJ 11/12) Hauptschule/WRS/ Realschule: 2 LWS je GT-Klasse Gymnasium / Sonderschulen: 1 LWS je GT-Klasse Schulzentren: schulartübergreifende Jahrgangs- gruppen: 2 LWS je Gruppe Eine GT-Klasse entspricht der durchschnittlichen Klassenstärke pro Klassenstufe. Eine GT-Klasse erreicht dauerhaft an 4 Tagen die durchschnittliche Klassenstärke je Klassenstufe. Täglich müssen mind. 20 Schüler am Ganztagsbetrieb teilnehmen, die an 3 oder 4 Tagen angemeldet sind. Um die durchschnittliche Klassenstärke zu erreichen kann die GT-Klasse mit Schülern aufgefüllt werden, die einen Betreuungsbedarf an 1 oder 2 Tagen haben. Zuschuss i.d.R. 33% des zuschussfähigen Bauaufwands. Förderfähig sind für die ganztägigen Angebote an Schulen zusätzlich erforderlichen Räume und Flächen für den Essens-, Betreuungs-, Freizeit- und Lehrerbereich. Nicht förderfähig sind Ausstattungen, Turnhallen, Gymnastikräume u.a. 1 Lehrerwochenstunde Anrechung für Schulleitungsaufgaben (je Verwaltungseinheit) Ressourcen; Förderumfang Ca. 1.800 Deputate 1 Milliarde Euro (Land 450 Mio.€, Kommunen 550 Mio.€) 4 Verwaltungsverfahren Ganztagsschulen mit besonderer pädagogischer und sozialer Aufgabenstellung Ganztagsschulen in offener Angebotsform Schulbauförderprogramm Antragsverfahren Der kommunale Schulträger stellt den Antrag. Im Antrag ist darzulegen, dass der Ganztagsbetrieb dauerhaft angelegt ist. Der Schulträger bestätigt, dass er die Sachkosten für den Ganztagsbetrieb und die Personalkosten für die Betreuung, auch in der Mittagsfreizeit und beim Mittagessen trägt (Gemeinderatsbeschluss). Pädagogisches GT-Konzept inkl. exemplarischen Stundenplan Zustimmung der schulischen Gremien Angabe der teilnehmenden Klassen und Schülerzahl (s. formale Genehmigungsvoraussetzungen) Stellungnahme der Jugendhilfe Stellungnahme des Schulamts Stellungnahme des Regierungspräsidiums Pädagogisches GT-Konzept inkl. exemplarischen Stundenplan Zustimmung der schulischen Gremien Angabe der teilnehmenden Klassen und Schülerzahl (s. formale Genehmigungsvoraussetzungen) Stellungnahme des Schulamts Stellungnahme des Regierungspräsidiums Pädagogisches Konzept, dem die schulischen Gremien zugestimmt haben. Ganztagsangebote durch externe Partner (z.B. Jugendbegleiter, Vereine) sind wichtiger Bestandteil des Konzepts. Anzahl der GT-Schüler muss benannt werden für die Feststellung des Raumbedarfs und die Erstellung eines Raumprogramms durch das Regierungspräsidium. Neue Rhythmisierung Entzerrung des Unterrichtvormittags: Grundschule/Grundstufe der Förderschule max. 4 U'std., weiterführende Schulen max. 5 U'std. am Vormittag Längere (Bewegungs-)Pausen ggf. späterer Unterrichtsbeginn (z.B. Grundschule 8.30 Uhr). Wenn die neue Rhythmisierung nicht umgesetzt werden kann muss dies begründet und belegt werden (z.B. Schülerbeförderung) Antragstermin 1. November beim Regierungspräsidium zur Weiterleitung an das Kultus- ministerium bis zum 1. Dezember für das darauf folgende Schuljahr 1. November beim Regierungspräsidium für das darauf folgende Schuljahr 1. Oktober beim Regierungspräsidium für das darauf folgende Kalenderjahr Bewilligungsbehörde Kultusministerium Verfahren nach §30 i.V. mit §22 SchG Regierungspräsidium Verfahren entsprechend §30 SchG Regierungspräsidium und Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
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Stundenplan Ganztagsschule 1 00018008.doc T T u u l l l l a a s s c c h h u u l l e e – – G G r r u u n n d d s s c c h h u u l l e e Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Frühbetreuung und offener Beginn 7.00 – 7.45 Aufsicht durch Lehrer/Innen Präsenzpflicht der Lehrer ab 7.30 Uhr in den Klassen und Fachräumen 1. Block 7.45 – 8.30 U U U U U 8.35 – 9.20 U/U U/U U/U U/U U Frühstück Hofpause 9.20 – 9.35 Bewegungs – und aktive Spielpause 2. Block 9.35 – 10.20 U U U U U 10.25 – 11.10 U U U U U Hofpause 11.10 – 11.35 Bewegungs – und aktive Spielpause 3. Block 11.35 – 12.20 iL iL iL iL iL Mittagsband 12.20 – 13.45 Mittagessen und Angebote: Rückzugszimmer, Spielzimmer, Turnhalle, Bibliothek, spielen im Hof (Lehrer/innen und Erzieher/innen) 4. Block 13.45 – 14.30 U U iL U iL U Erzieher/innen Hofpause 14.30 – 14.45 Bewegungs – und aktive Spielpause Erzieher/innen ergänzende Angebote 14.45 – 16.00 Hausaufgabenbetreuung, Tennis, Abenteuer – Action – Spaß, Tanzreise, Erlebnispädagogik, Sprachen spielend lernen, Kinder experimentieren, Angebote im Bildungshaus Erzieher/innen Stundenplan Ganztagsschule 2 00018008.doc Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Betreuungs – angebote 16.00 – 17.30 Freiwillige Betreuungsangebote für Schüler/innen durch den Schulträger (Erzieher/innen) in Kooperation mit der Schule. (bei Bedarf) U = Unterricht lt. Stundentafel iL = individuelle Lernzeit (Planung und Absicherung durch Lehrer/Innen) iL/U = individuelle Lernzeit parallel zum Unterricht Stundentafel Fächer LwStd LwStd Religion 2 Deutsch 6 Französisch 2 Mathematik 4 5 MeNuK 5 1 BSS 3 22
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Tullaschule - Grundschule Datum: Klasse: Ergänzende Angebote im Schuljahr 2012/2013 Ergänzende Angebote der Ganztagsschule – 14.45 – 16.00 Uhr Bitte zwei Angebote je Tag ankreuzen! Die ergänzenden Angebote sind an den gewählten Ganztagen verbindlich. Name: 00018009.doc Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Ergänzende Angebote 1 – 2 14.45 Uhr – 16.00 Uhr Ergänzende Angebote 1 – 2 14.45 Uhr – 16.00 Uhr Ergänzende Angebote 1 – 2 14.45 Uhr – 16.00 Uhr Ergänzende Angebote 1 – 2 14.45 Uhr – 16.00 Uhr Fußballschule NN 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 16 - 20 Kinder Sport: Fit for Fun NN 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 12 – 16 Kinder Sport, Spiel, Spaß Frau Golczewski/Frau Schörk 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 12 – 16 Kinder Englisch macht Spaß Frau Ziegler 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 10 – 12 Kinder Spielen macht Spaß Kita Sankt B. / Tullaschule 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 12 - 14 Kinder Musikwerkstatt Streicher Frau Buistness 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 8 – 12 Kinder Schwimmen Frau Helget SSC Karlsruhe 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 6 – 8 Kinder Spielen macht Spaß NN 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 10 – 14 Kinder Kreativwerkstatt NN 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 8 – 10 Kinder Kochclub: „Koch dich fit“ NN 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 8 – 10 Kinder Tanzen – Bewegungsförderung Frau Baumann 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 10 – 12 Kinder Tennis und Bewegungsspiele SSC Karlsruhe 14.45 bis 16.00 Uhr Teilnehmer: 10 – 12 Kinder Pop – Chor Frau Dehini/Frau Procter 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 8 – 12 Kinder Forscherwerkstatt Herr Brischar 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 8 – 12 Kinder Spielewerkstatt NN 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 12 – 14 Kinder Handballschule: NN 14.45 – 16.00 Uhr Teilnehmer: 12 – 16 Kinder LRS Förderung Frau Köstner/Lerntherapeutin 14.45 – 16.00 Uhr Nur Kinder mit LRS Kinder mit Rechenschwäche Frau Köstner/Lerntherapeutin 14.45 – 16.00 Uhr Nur Kinder mit Rechenschwäche Angebote an der Schule alle durch Fachkräfte - Ausnahme Schwimmen: Ort Fächerbad; Angebot durch Fachkraft 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr freiwilliges Betreuungsangebot der Stadt Karlsruhe in Kooperation mit der Tullaschule