Ergänzungsantrag GRÜNE: Einrichtung eines Musikgymnasiums in Karlsruhe

Vorlage: 28230
Art: Beschlussvorlage
Datum: 18.10.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 18.10.2011

    TOP: 11.1

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • GRÜNE-Musikgymnasium
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ERGÄNZUNGSANTRAG Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Anne Segor (GRÜNE) Stadträtin Dr. Dorothea Polle-Holl (GRÜNE) Stadträtin Uta van Hoffs (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 18. Oktober 2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 28. Plenarsitzung Gemeinderat 18.10.2011 893 11 öffentlich Einrichtung eines Musikgymnasiums in Karlsruhe Die Stadtverwaltung wird beauftragt, die Verhandlungen mit dem Kultusministeriums über ein eigenständiges Musikgymnasiums zu erweitern und als alternative Option die Einrichtung eines Musikgymnasiums am Helmholtz-Gymnasium – analog zum Modell des Otto-Hahn-Sportgymnasiums – voranzubringen. Aufgrund von Signalen aus der neuen Landesregierung scheint das Festhalten am Konzept eines Musikgymnasiums mit Internat in Karlsruhe nicht realistisch zu sein. Wenn in dieser Situation nur auf ein Modell gesetzt wird, besteht die Gefahr, dass Karlsruhe letztendlich leer ausgeht. Deshalb muss das von der GRÜNEN Fraktion seit langem unterstützte Modell eines erweiterten und entsprechend mit Lehrerstunden ausgerüsteten Musikgymnasiums am Helmholtz-Gymnasium umgehend in die Verhandlungen mit einbezogen werden. Ein solches Modell hat wesentlich mehr Chancen auf Verwirklichung als die extrem teure Variante eines eigenständigen Musikgymnasiums mit Internat. Aber nicht nur finanzielle Gründe sprechen für die Erweiterung des Helmholtz- Gymnasiums zu einem Musikgymnasium für musikalisch besonders Begabte. Auch die Integration von musikalisch hochbegabten Schülerinnen und Schülern in den normalen Schulalltag halten wir aus sozialen und psychologischen Gründen für wichtig. Außerdem kann bei dem geplanten langsamen Wachstum am Helmholtz- Gymnasium besser auf den wirklichen Bedarf reagiert werden. unterzeichnet von: Bettina Lisbach Anne Segor Dr. Dorothea Polle-Holl Uta van Hoffs Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 18. Oktober 2011 Sachverhalt/Begründung:

  • TOP 11-GRÜNE
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Ergänzungsantrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 18.10.2011 eingegangen: 18.10.2011 Gremium: 28. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.10.2011 893 11 öffentlich Dez. 3 Einrichtung eines Musikgymnasiums in Karlsruhe - Kurzfassung - Die Verwaltung wird nach Abstimmung mit dem Kultusministerium die Beteiligten zu ent- sprechenden Abstimmungsgesprächen einladen. Über die Ergebnisse wird im Schulbeirat und Kulturausschuss berichtet. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung. Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Am Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe wurden 1971 Klassen mit verstärktem Musikunterricht eingerichtet. Daraus wurde das heutige Musikprofil entwickelt. Im Schuljahr 2011/12 werden zwei Klassenzüge im Musikprofil geführt, daneben existieren das sprachliche und das na- turwissenschaftliche Angebot. Das Helmholtz-Gymnasium verfügt damit über vielfältige Erfahrungen bei der Förderung musikalisch besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Sofern das Kultusministerium das bisherige Konzept eines eigenständigen Landesgymnasi- ums mit Internat modifiziert, könnte z. B. eine Kooperation zwischen dem Helmholtz- Gymnasium, der Hochschule für Musik und dem Badischen Konservatorium eine Alternative darstellen. Die Verwaltung wird daher nach Abstimmung mit dem Kultusministerium die Beteiligten zu entsprechenden Abstimmungsgesprächen einladen.