Antrag FDP: Erweiterung des Ganztagsschulangebots im Bereich Realschulen

Vorlage: 28181
Art: Beschlussvorlage
Datum: 10.10.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 18.10.2011

    TOP: 10

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 10
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-Gemeinderatsfraktion vom: 24.08.2011 eingegangen: 24.08.2011 Gremium: 28. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 18.10.2011 875 10 öffentlich Dez. 3 Erweiterung des Ganztagesschulangebots im Bereich Realschulen - Kurzfassung - Die Verwaltung erarbeitet aktuell ein Konzept zum Ausbau der Ganztagsschulen. und wird dies der AG Schulentwicklung und dem Schulbeirat 2012 vorlegen. Eine entsprechende Projektarbeitsgruppe wird zurzeit eingerichtet. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Bedarf an Ganztagsangeboten für Schulkinder, besonders im Bereich der Grundschulen, wurde durch das Ergebnis einer Elternbefragung dokumentiert und im Schulbeirat sowie im Jugendhilfeausschuss vorgestellt. Nach der Hoch- rechnung ergibt sich dabei für die Ganztagsgrundschule bereits ab dem kom- menden Schuljahr ein Bedarf zwischen 1.450 und 1.770 Plätzen; dem steht eine aktuelle Kapazität von 228 Plätzen gegenüber. Zunehmend sind Kinder auch nach der Grundschulzeit auf ganztägige Angebo- te angewiesen. Da im Hortbereich nahezu alle Ausbauressourcen erschöpft sind und die Lan- desregierung die Ganztagsschule als Lern- und Lebensort ausbauen möchte, wird die Verwaltung ein Stufenkonzept zur Einrichtung von Ganztagsschulen in Karlsruhe erarbeiten. Aktuell gibt es in Karlsruhe eine Ganztagsrealschule in öffentlicher und eine in privater Trägerschaft, daher wird der Realschulbereich in besonderer Wei- se bei der Konzepterarbeitung zu berücksichtigen sein. Das Bürgermeister- amt wird dieses Thema in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt und den Realschulen angehen. Auch dem Bereich der Ferienbetreuung an Ganztagsschulen wird in der Kon- zeptentwicklung entsprechend der veränderten familiären Anforderungen Rechnung getragen werden. Eine entscheidende Rolle kommt bei der Ganztagsschulentwicklung der Landes- regierung zu, die gegenwärtig die Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen neu definiert. Dies ist sind eine wichtige Voraussetzung, um die teilweise vorhande- nen Vorbehalte der Lehrer- und Elternschaft gegenüber der Ganztagsschule ab- zubauen.

  • FDP-Ganztags-Realschulen
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Rita Fromm (FDP) Stadtrat Tom Høyem (FDP) Stadtrat Karl-Heinz Jooß (FDP) Stadtrat Thomas H. Hock (FDP) Stadtrat Thomas Kalesse (FDP) Stadtrat Heinz Golombeck (FDP) FDP-Gemeinderatsfraktion vom 24. August 2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 28. Plenarsitzung Gemeinderat 18.10.2011 875 10 öffentlich Erweiterung des Ganztagsschulangebots im Bereich Realschulen 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, ab dem Schuljahr 2012/2013 mindestens zwei weitere Realschulen als Ganztagsschulen anzubieten. 2. Eine Ferienbetreuung ist zwingend vorzuhalten. Zunehmend sind Kinder nach der Grundschulzeit auf Betreuung außerhalb des Un- terrichts angewiesen. Die Horte sind an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Eine Ganztagsschule mit integrierten Arbeitsgemeinschaften und gemeinsamer Hausaufgabenbetreuung ist anzustreben. Um berufstätigen Familien diese Schulform anzubieten, ist eine Ferienbetreuung un- verzichtbar. unterzeichnet von: Rita Fromm Tom Høyem Karl-Heinz Jooß Thomas H. Hock Thomas Kalesse Heinz Golombeck Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 7. Oktober 2011 Sachverhalt/Begründung: