Verkehrssituation Pfinzstraße TOP 5a): Antrag der FDP: Kreisverkehr für die Kreuzung der Pfinz- mit der Pforzheimer Straße TOP 5b): Antrag der SPD: Verkehrsentlastung Pfinzstraße/Badener Straße

Vorlage: 28086
Art: Beschlussvorlage
Datum: 27.09.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 05.10.2011

    TOP: 5

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 5 a), Antrag Kreisverkehr Pfinz-, Pforzheimer Str 15.7.11
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG FDP-Fraktion 25.7.2011 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 05.10.11 5 öffentlich Stadtplanungsamt Verkehrssituation Pfinzstraße hierzu: a) Kreisverkehr für die Kreuzung der Pfinz- mit der Pforzheimer Straße Auf der ampelbestückten und vielbefahrenen Kreuzung der Pfinz- mit der Pforzheimer Straße kam es schon öfters zu Unfällen und Beinahe-Unfällen. An den Wochenenden sind die Ampeln ausgeschaltet, da der Berufsverkehr fehlt. Aber auch dann kommt es zu brenzligen Situationen. Hier bietet sich also eine Kreisverkehrslösung an, die auf lange Sicht auch die hohen Kosten für die Ampeln und deren Wartung wegfallen lässt. Wir stellen deshalb den Antrag, in der nächsten Ortschaftsratssitzung eine Planung für diesen Kreisverkehr vorzustellen. Auch die möglichen Kosten sind zu beziffern. Wichtig sind die Angaben über die möglichen Termine für die Realisierung dieses dringend benötigten Kreisverkehres. unterzeichnet von: Dipl.-Ing. Günther Malisius Dr. Horst Dilger Dr. Angelika Fink-Sontag Dr. Jan Kowalski

  • TOP 5 a), STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-OR-Fraktion vom: 25.07.11 eingegangen: 25.07.11 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 05.10.11 5 öffentlich Stadtplanungsamt Verkehrssituation Pfinzstraße a) Kreisverkehr für die Kreuzung der Pfinz- mit der Pforzheimer Straße - Kurzfassung - Grundsätzlich können Kreisverkehre an stauanfälligen und unfallträchtigen Kreuzungen bei ausreichenden räumlichen Verhältnissen eine sinnvolle Alternative zu einer Signalregelung darstellen. An der Kreuzung Pfinzstraße/Pforzheimer Straße liegen jedoch aus verschiedenen Gründen sehr ungünstige Konstellationen vor. So wäre ein sog. Mini-Kreisel mit ca. 18 m Durchmesser auf Grund der Verkehrsbelastung von deutlich über 10.000 Kfz/24 h an der Grenze der Leistungsfähigkeit angelangt und wür- de bzgl. der Rückstausituation voraussichtlich keine Verbesserung gegenüber dem heutigen Zustand mit sich bringen. Ein „normaler“ Kreisverkehr mit mindestens 30 m Durchmesser kann dagegen auf Grund der schiefwinkligen Knotengeometrie nicht auf öffentlicher Fläche untergebracht werden:  Gehwege auf der nordwestlichen und der südöstlichen Ecke wären unvertretbar schmal bzw. nicht mehr vorhanden.  Die Grünflächen in der Straßenmitte und damit zahlreiche der den Straßenraum prä- genden Bäume müssten im weiteren Umfeld der Kreuzung entfallen, um eine mittige Zufahrt zum Kreisverkehr zu ermöglichen. Eine mittige Zufahrt ist erforderlich, um ein zu schnelles und damit unfallträchtiges Einfahren in die Kreisfahrbahn zu vermeiden.  Das Wendegleis der VBK in der Pforzheimer Straße wäre betroffen. Insgesamt erscheint ein Kreisverkehr an dieser Situation daher keine geeignete Lösung zu sein. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit VBK

  • TOP 5 b), Antrag Entlastung Pfinzstrasse - Badener Straße
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG SPD-Fraktion vom 24.07.2011 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 05.10.2011 5 öffentlich Stadtplanungsamt Verkehrssituation Pfinzstraße hierzu: b) Verkehrsentlastung Pfinzstraße / Badener Straße Antrag: Die Verwaltung führt eine Verkehrszählung und eine nähere Beobachtung der Verkehrsströme des aus Richtung Pfinztal (B10) und aus Richtung Weingarten (B3) auf Durlach zukommenden motorisierten Individualverkehrs durch. Dabei sind insbesondere Quell- und Zielverkehre zu analysieren. Anhand des Ergebnisses wird geprüft, ob durch entsprechende verkehrslenkende Maßnahmen unter Einbeziehung des Autobahnanschlusses Nord eine Entlastung der Pfinzstraße und der Badener Straße erreicht werden kann. Die Ergebnisse werden alsbald dem Ortschaftsrat vorgestellt. Darüber hinaus prüft die Verwaltung, welche verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Pfinzstraße umgesetzt werden können. Begründung: Die zunehmende Verkehrsbelastung in der Badener Straße und insbesondere in der Pfinzstraße sind u.a. auch auf Verkehre von der B 3 und der B 10 kommend in Richtung Südtangente zurückzuführen. Die inzwischen unzumutbare Belastung der Pfinzstraße könnte durch eine entsprechende Verkehrslenkung im Bereich des Knotens B 3 / B10 (Augustenburgstraße / Beunstraße / Grötzinger Straße ) und durch zusätzliche verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Pfinzstraße selbst erreicht werden. Im weiteren Verlauf würden dadurch auch die Pforzheimer Straße, die Ernst-Friedrich Straße, die Killisfeldstraße und die Fiducia-Straße entlastet werden. unterzeichnet von: Hans Pfalzgraf, Dr. Jan-Dirk Rausch, Iris Holstein, Christa Schulte, Klaus Arheidt Seite 2 __________________________________________________________________________________________

  • TOP 5 b), STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-OR-Fraktion vom: 24.07.11 eingegangen: 24.07.11 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 05.10.11 5 öffentlich Stadtplanungsamt Verkehrssituation Pfinzstraße hierzu: b) Verkehrsentlastung Pfinzstraße/Badener Straße - Kurzfassung - Die Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch Durlach wurde schon mehrfach diskutiert. Es ist jedoch nach wie vor davon auszugehen, dass durch verkehrslen- kende oder verkehrsberuhigende Maßnahmen keine spürbaren Entlastungen in der Badener Straße oder in der Pfinzstraße eintreten würden. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Wunsch nach einer Reduzierung des Durchgangsverkehrs durch Durlach ist nicht neu und wurde schon mehrfach behandelt. Im Jahr 2008 wurde einer Kennzei- chenverfolgung des Durchgangsverkehrs durch die Badener Straße analysiert und das Ergebnis der Untersuchung im Ortschaftsrat vorgestellt. Demnach sind rund 18 % des Verkehrs auf der B3 (Grötzinger Straße) Durchgangsverkehr durch Dur- lach im Zuge der B3. Die Untersuchung wurde seinerzeit auch deswegen durchgeführt, um das Ver- kehrsmodell der Stadt auf seine Genauigkeit im Bereich Durlach hin zu überprüfen. Dabei hat sich eine sehr hohe Übereinstimmung zwischen dem Modell und den er- hobenen Werten gezeigt, so dass auch in der jetzt vorliegenden Fragestellung auf Ergebniswerte aus dem Verkehrsmodell zurückgegriffen werden kann:  Der aus Osten (B10) kommende Verkehr orientiert sich demnach im Wesentli- chen in Richtung Westen und benützt dabei vorrangig die neue B10, die Auto- bahn und die ehemalige B10-Umgehung vorbei am Bahnhof Durlach. Die Bade- ner Straße und die Pfinzstraße spielen kaum eine Rolle.  Der im Zuge der B3 aus Norden kommende Durchgangsverkehr verläuft über- wiegend durch die Badener Straße und macht damit den Hauptanteil an dem dort erhobenen Durchgangsverkehr aus. Auch vom aus Norden kommenden Durch- gangsverkehr wird die Pfinzstraße kaum genutzt. Insgesamt lassen sich aber auch aus dieser differenzierteren Betrachtung des Durchgangsverkehrs keine neuen Erkenntnisse ableiten. Es muss nach wie vor da- von ausgegangen werden, dass verkehrslenkende oder verkehrsberuhigende Maß- nahmen aus verschiedenen Gründen zu keiner Reduzierung des Verkehrsaufkom- mens in Durlach führen würden:  Der größte Teil des Durchgangsverkehrs kann sicherlich dem ortskundigen Ver- kehr zugeordnet werden, der sich durch eine anders lautende Beschilderung nicht von seinen gewohnten Wegen abbringen ließe.  Ortsunkundige Fahrer fahren inzwischen überwiegend mit Navigationssystemen, welche sich nach Routenalgorithmen, aber nicht nach Beschilderungen richten. Auch diese Fahrten wären kaum beeinflussbar.  Temporeduzierungen können z.B. aus Schallschutzgründen sinnvoll sein, in die- sem Zusammenhang kann auf den laufenden Antrag einer räumlichen Ausdeh- nung der nächtlichen Tempo-30-Regelung in der Badener Straße verwiesen wer- den. Dennoch werden Verkehrsberuhigungen kaum zu einer Verlagerung des Verkehrs beitragen. Aktuelles Beispiel hierfür ist die Steinkreuzstraße in Wol- fartsweier: Dort hat auch während der baubedingten Sperrung der Steinkreuz- straße etwa die Hälfte des normalen Durchgangsverkehrs den Weg durch Wol- fartsweier beibehalten - über die Nebenstraßen. Verkehrslenkende Maßnahmen, insbesondere Änderungen der Wegweisung oder die immer wieder diskutierte Verlegung der B3 werden daher insgesamt als nicht zielführend erachtet.