Anfrage StR Mossuto, StR Wenzel (FW): Schienentauglichkeit der Yorckstraße

Vorlage: 27945
Art: Beschlussvorlage
Datum: 12.09.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Weststadt

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 20.09.2011

    TOP: 16

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • FW-Schienentauglichkeit
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom 4. Juli 2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 27. Plenarsitzung Gemeinderat 20.09.2011 836 17 öffentlich Schienentauglichkeit der Yorckstraße A. Die Yorckstraße bietet rein optisch genügend Straßenraum, um als weitere Nord-Süd-Verbindung für den ÖPNV-Verkehr genutzt zu werden. Gab es schon Pläne, die Yorckstraße für das Karlsruher Schienennetz zu erschließen? B. Die Yorckstraße bietet zwei Möglichkeiten, an das ÖPNV-Netz angeschlossen zu werden. Einmal vom Knotenpunkt Blücherstraße/Kaiserallee über den Yorckplatz zum Kühlen Krug/Kriegsstraße. Zum anderen über eine Abbiegung am Yorckplatz über die Weinbrennerstraße zum Weinbrennerplatz. Gab es schon entsprechende Überlegungen? C. Könnte eine Linienführung von der Kaiserallee über den Yorckplatz zum Weinbrennerplatz nicht als Möglichkeit einer dauerhaften Linienführung als Ersatz für die derzeitige Linie 2E dienen? Unter TOP 19 wurde in der 25. Plenarsitzung des Gemeinderates am 28. Juni 2011 ein Antrag der SPD beraten, eine Straßenbahnlinie entsprechend der derzeitigen Linie 2E als Dauerbetrieb einzurichten. Ein solcher Dauerbetrieb war von der Verwaltung aus Rücksichtnahme auf die Anwohner der Schillerstraße nie vorgesehen. Aus diesem und anderen guten und nachvollziehbaren Gründen wurde der Antrag abgewiesen. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Aber im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass es dem ÖPNV an Nord-Süd Verbindungen fehlt. Besonders dann, wenn es zu Behinderungen auf der Hauptstrecke Kaiserallee/Kaierstraße kommt. Derzeit gibt es ÖPNV-Nord- Südverbindungen in der Schillerstraße, Karlstraße, Ettlinger und Rüppurrer Straße. Doch zwischen Karlstraße und Entenfang/Kühler Krug ist derzeit die Schillerstraße die einzige Verbindung des ÖPNV von Nord nach Süd. Viele Möglichkeiten einer weiteren Nord-Süd-Verbindung in der Weststadt bieten sich nicht. Lediglich – rein von der Straßenbreite betrachtet – käme nur die Yorckstraße in Betracht. unterzeichnet von: Eduardo Mossuto Jürgen Wenzel Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. September 2011

  • TOP 17
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Eduardo Mossuto (FW) Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 04.07.2011 eingegangen: 04.07.2011 Gremium: 27. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.09.2011 836 17 öffentlich Dez. 4 Schienentauglichkeit der Yorckstraße 1. Die Yorckstraße bietet rein optisch genügend Straßenraum, um als weitere Nord-Süd- Verbindung für den ÖPNV-Verkehr genutzt zu werden. Gab es schon Pläne, die Yorck- straße für das Karlsruher Schienennetz zu erschließen? Nein, es gab noch keine Pläne dazu. Die Frage, ob in einer Straße eine Gleistrasse gebaut werden soll, hängt in erster Linie von der Netz- oder Erschließungswirkung ab. 2. Die Yorckstraße bietet zwei Möglichkeiten an das ÖPNV-Netz angeschlossen zu werden. Einmal vom Knotenpunkt Blücherstraße/Kaiserallee über den Yorckplatz zum Kühlen Krug/Kriegsstraße. Zum anderen über eine Abbiegung am Yorckplatz über die Wein- brennerstraße zum Weinbrennerplatz. Gab es schon entsprechende Überlegungen? Nein, solche Überlegungen gab es bislang nicht. Mittelfristige Planungen zur ÖPNV- Entwicklung werden im KVV-Nahverkehrsplan festgehalten; die genannten Streckenführungen sind nicht enthalten, da hierfür kein verkehrlicher Bedarf gesehen wird. 3. Könnte eine Linienführung von der Kaiserallee über den Yorckplatz zum Weinbrenner- platz nicht als Möglichkeit einer dauerhaften Linienführung als Ersatz für die derzeitige Linie 2 E dienen? Eine solche (zusätzliche) Linie muss auch eine verkehrlich sinnvolle Fortführung und auch freie Kapazitäten im Streckennetz haben. Zudem sind neben den Investitionen in die Neubau- strecke auch die Kosten für die Anschaffung der erforderlichen zusätzlichen Fahrzeuge zu be- rücksichtigen. Der verkehrliche Nutzen wird sehr gering eingeschätzt, weshalb auch eine Be- zuschussung durch Bund und Land ausgeschlossen sein wird. Damit ist die Umsetzung dieses Vorschlags auch in wirtschaftlicher Hinsicht derzeit höchst unwahrscheinlich. Unabhängig davon wird die Auslastung der Linie 2 E durch Zählung erhoben und eine mögli- che Trassenführung untersucht. Die Ergebnisse werden im AR der VBK vorgestellt.