Antrag GRÜNE: Neuauflage Wettbewerb "Grüne Gewerbeflächen"

Vorlage: 27943
Art: Beschlussvorlage
Datum: 12.09.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 20.09.2011

    TOP: 14

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • GRÜNE-Grüne Gewerbeflächen
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Bettina Lisbach (GRÜNE) Stadträtin Dr. Ute Leidig (GRÜNE) GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom 19. August 2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 27. Plenarsitzung Gemeinderat 20.09.2011 834 15 öffentlich Neuauflage Wettbewerb "Grüne Gewerbefläche" 1. Der in den Jahren 2003 und 2006 erfolgreich durchgeführte Wettbewerb „Grüne Gewerbeflächen“ wird 2012 neu aufgelegt. 2. Einen Schwerpunkt bilden dabei wie bisher Maßnahmen zur Entsiegelung, zur Begrünung oder auch zur Verbesserung der ökologischen Qualität bereits vorhandener Grünflächen innerhalb von Gewerbegebieten. 3. Zusätzlich sollen Gewerbetreibende prämiert werden, die durch innovative, flächensparende Bauweisen und eine optimierte Anordnung der Gebäude und Erschließungsflächen das bestehende Flächenangebot bestmöglich ausnutzen. 4. Es erfolgt eine öffentlichkeitswirksame Darstellung der prämierten Projekte und Maßnahmen. 5. Um Außenwirkung und Akzeptanz des Wettbewerbs zu erhöhen, wird die Kooperation mit geeigneten Partnern, wie der IHK, angestrebt. Eine bessere und nach ökologischen Kriterien ausgerichtete Durchgrünung von Gewerbegebieten wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv aus: Sie trägt zu einer Verbesserung des Lokalklimas bei. Die Attraktivität des Stadtbilds wird gesteigert, was gerade im Bereich der Stadteingänge von großer Bedeutung ist. Außerdem können im Stadtgebiet zusätzliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen. Gewerbetreibende, die hier mit gutem Beispiel vorangehen, sollen durch die Prämierung belohnt werden und gleichzeitig andere Unternehmen zur Nachahmung anregen. Bereits 2003 und 2006 hat die Stadt einen Wettbewerb zum Thema Grüne Gewerbeflächen erfolgreich durchgeführt. Sachverhalt/Begründung: Seite 2 __________________________________________________________________________________________ Aus Sicht der GRÜNEN Fraktion soll in 2012 eine Neuauflage erfolgen und ein zusätzlicher Schwerpunkt mit aufgenommen werden: Innovative Lösungen für flächensparende Bauweisen (z. B. mehrstöckige Gewerbebauten) und eine optimierte Anordnung von Gebäude-, Erschließungs- und Parkierungsflächen sollen ebenfalls prämiert werden. Dadurch kann das Bewusstsein für die endliche Ressource Fläche auch bei Gewerbetreibenden geschärft werden. Positive Beispiele in diesem Bereich sollten durch die Stadt prämiert und beworben werden. Erfolg und Außenwirkung des Wettbewerbs lassen sich durch die Kooperation mit einschlägigen Partnern aus der freien Wirtschaft zusätzlich steigern. unterzeichnet von: Bettina Lisbach Dr. Ute Leidig Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. September 2011

  • TOP 15
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion vom: 19.08.2011 eingegangen: 19.08.2011 Gremium: 27. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 20.09.2011 834 15 öffentlich Dez. 6 Neuauflage Wettbewerb "Grüne Gewerbeflächen" - Kurzfassung - Dem Antrag wird entsprochen. Da 2012 bereits der alle 2 Jahre stattfindende Hinterhofwettbewerb vorgesehen ist, schlägt die Verwaltung aus personellen Gründen vor, den Wettbewerb „Grüne Gewerbeflächen“ erst 2013 wieder neu aufzulegen. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 7.000 € - 7.000 € - Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Haushaltsmittel werden für den DHH 13/14 beantragt Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Der in den Jahren 2003 und 2006 erfolgreich durchgeführte Wettbewerb „Grüne Gewerbeflächen“ wird 2012 neu aufgelegt. Der Wettbewerb wird federführend von Gartenbauamt vorbereitet und durchgeführt. Da 2012 bereits der alle 2 Jahre stattfindende Hinterhofwettbewerb vorgesehen ist, schlägt die Verwaltung aus personellen Gründen vor, den Wettbewerb „Grüne Gewerbeflächen“ erst 2013 wieder neu aufzulegen. 2. Einen Schwerpunkt bilden dabei wie bisher Maßnahmen zur Entsiegelung, zur Be- grünung oder auch zur Verbesserung der ökologischen Qualität bereits vorhande- ner Grünflächen innerhalb von Gewerbegebieten. Die bereits bewährten Kriterien des Wettbewerbes werden wieder angewendet. 3. Zusätzlich sollen Gewerbetreibende prämiert werden, die durch innovative, flä- chensparende Bauweisen und eine optimierte Anordnung der Gebäude und Er- schließungsflächen das bestehende Flächenangebot bestmöglich ausnutzen. Die Verwaltung wird einen Vorschlag erarbeiten, wie diese ergänzenden Kriterien unter Berücksichtigung der unterschiedlichen baulichen Festsetzungen in den einzelnen Be- bauungsplänen und der unterschiedlichen Gewerbearten (produzierendes und verarbei- tendes Gewerbe, Transport und Logistik, Handel, Dienstleistung und Verwaltung) An- wendung finden können und zur gegebenen Zeit im Planungsausschuss vorstellen. Auch der Klimaschutz (erneuerbare Energien, Energieeffizienz) soll als weiteres Kriterium einfließen. 4. Es folgt eine öffentlichkeitswirksame Darstellung der prämierten Projekte und Maß- nahmen. Wie bei den zurückliegenden Wettbewerben sind neben den begleitenden Pressemittei- lungen eine offizielle Preisverleihung im Bürgersaal und eine Präsentation der Preisträger auf der Homepage der Stadt Karlsruhe vorgesehen. 5. Um Außenwirkung und Akzeptanz des Wettbewerbs zu erhöhen, wird die Koopera- tion mit geeigneten Partnern, wie der IHK, angestrebt. Die bereits 2003 und 2006 praktizierte Kooperation mit der Industrie- und Handelskam- mer (IHK) und der Handwerkskammer wird wieder angestrebt.