Ampelanlage Fiduciastraße/Südtangente

Vorlage: 27892
Art: Beschlussvorlage
Datum: 01.09.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach

    Datum: 14.09.2011

    TOP: 7

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 7, Antrag, Ampelanlage Fiducia Straße - Südtangente
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG SPD-Fraktion Vom 24.07.2011 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 14.09.11 7 öffentlich Ordnungs- und Bürgeramt Ampelanlage Fiduciastraße/Südtangente Antrag: Die Verwaltung legt dar, warum an der Einmündung von der Fiduciastraße in die Südtangente (Rechtsabbieger) ohne erkennbare Not neuerdings eine zusätzliche Ampelanlage installiert wurde. Begründung: Zum Ärger vieler Autofahrer wurde an der Einmündung von der Fiduciastraße zur Südtangente eine Ampel installiert, die nun bewirkt, dass der bisherige gute Verkehrsfluss gestoppt wird und unnötige Rückstaus in die Fiduciastraße verursacht werden. Dies ist insbesondere in den Berufsverkehrszeiten der Fall. Diese Maßnahme steht u. E. im Widerspruch zur Einrichtung des sog. „Grünen Pfeils“ an anderen Kreuzungen in der Stadt, dessen Sinn und Zweck ein verbesserter Verkehrsfluss an ampelgesteuerten Kreuzungen sein soll. unterzeichnet von: Hans Pfalzgraf Dr. Jan-Dirk Rausch Iris Holstein Christa Schulte Klaus Arheidt

  • TOP 7, STELLUNGNAHME
    Extrahierter Text

    STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-OR-Fraktion vom: 24.07.11 eingegangen: 24.07.11 Gremium: Ortschaftsrat Durlach Termin: TOP: Verantwortlich: 14.09.2011 7 öffentlich Ordnungs- und Bürgeramt Ampelanlage Fiduciastraße/Südtangente Der Verwaltung wurde von am Straßenverkehr teilnehmenden Personen, darunter auch aus Durlach Aue, mehrfach vorgetragen, dass es an der betreffenden Örtlichkeit immer wieder zu Unfällen mit dem gleichem Muster käme. Es handele sich hierbei um Auffahrunfälle. Die Unfallauswertung durch die Polizei bestätigte dies. Allein im Jahre 2007 waren bis No- vember 30 Unfälle aktenkundig. In der Folge wurden von der Polizei zwischen dem 01.01.2008 und 31.07.2011 weitere 17 Unfälle aufgenommen. Weitere Recherchen der Poli- zei ergaben, dass sich im Zeitraum 01.01.2010 bis 31.07.2011 zusätzlich zu den bereits (17) genannten Unfällen noch weitere 31 Verkehrsunfälle (Kleinstunfälle) an dem betreffenden Knoten ereigneten, wobei 15 Unfälle definitiv der Rechtseinbiegespur zuzuordnen waren. Die Polizei konnte weiterhin in Erfahrung bringen, dass an der Örtlichkeit beim Vorbeifahren Unfälle gesehen wurden, die später jedoch nicht in den Akten auftauchten und somit nicht gemeldet wurden. Die tatsächliche Anzahl der Verkehrsunfälle ist daher um einiges höher als die genannten Zahlen, jedoch nicht genau zu beziffern. Bei den Unfällen wurde immer wieder der Sachverhalt festgestellt, dass mangels Einfäde- lungsspur das erste KFZ anhält, die folgende Person schaut nach links und rechnet auf Grund der Verkehrslage nicht mit dem Anhalten der vorausfahrenden Person und fährt auf diese auf. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch: Städtischen Haushalt Investitionspauschale Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung. Finanzposition: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein x ja Handlungsfeld: Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein x ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Auf Grund dieser Vielzahl von Unfällen galt es nach Lösungen zu suchen, um die Unfallzah- len zu reduzieren und die Sicherheit des Straßenverkehrs zu gewährleisten. Das Polizeiprä- sidium Karlsruhe hat sodann vorgeschlagen, den Rechtseinbieger zu signalisieren. Dieser Vorschlag wurde von allen Fachdienststellen mitgetragen und umgesetzt. Zwischenzeitlich wurden Optimierungen an der Signalanlage vorgenommen. Kurze Warte- zeiten sind zumutbar, wie an anderen Signalanlagen auch. Sicherheit geht vor Komfort. Die Verwaltung konnte sich angesichts der hohen Unfallzahlen nicht dem Vorwurf der Untätigkeit aussetzen lassen.