Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2010
| Vorlage: | 27538 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 20.02.2018 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Beiertheim-Bulach, Grötzingen, Knielingen, Neureut, Oststadt, Rintheim, Waldstadt |
Beratungen
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Extrahierter Text
BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 26. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 26.07.2011 790 9 öffentlich Dez. 4 Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2010 Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 12.07.2011 13 vorberaten Gemeinderat 26.07.2011 9 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt von dem Beteiligungsbericht 2010 Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit KVVH u. a. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Stadt Karlsruhe betreibt seit Jahren ein aktives Beteiligungsmanagement (Steuerung und Überwachung). Neben dem strategischen und operativen Beteiligungscontrolling, dem Vertragsmanagement, der Wahrnehmung von Gesellschafterrechten und der Mandatsbe- treuung stellt der Beteiligungsbericht einen zentralen Baustein des Beteiligungsmanage- ments dar. Neu hinzugekommen im Vergleich zum Beteiligungsbericht 2009 ist die Das Fest GmbH (im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Ge- sellschaft beigetreten). Im gleichen Zeitraum sind keine Gesellschaften bzw. Stiftungen weggefallen. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat - nach Vorberatung im Hauptausschuss - Der Gemeinderat nimmt von dem Beteiligungsbericht 2010 Kenntnis. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 15. Juli 2011
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Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Geschäftsjahr 2010 Seite I. Einführung 1. Vorwort 5 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 6 II. Überblick 1. Beteiligungsübersicht 11 2. Graphische Darstellung der Beteiligungen über 25 Prozent 14 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe 16 4. Personalentwicklung Stadt – Beteiligungsgesellschaften 18 5. Entwicklung der Investitionen und Zahlungsströme Stadt – Beteiligungsgesellschaften 20 6. Entwicklung der Darlehensverbindlichkeiten 24 7. Übersicht der Abschlussprüfer 26 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen 27 III. Kapital- und Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) 31 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 38 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 42 4. KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH 46 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) 50 6. Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH (SWK Netze) 56 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 60 8. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 63 9. SWK-NOVATEC GmbH 66 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 69 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 72 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH 75 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) 80 14. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 86 15. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH 91 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 95 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 100 18. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH (GWK) 105 Wohnungswesen und Stadtentwicklung 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 109 20. VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs – GmbH 115 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 119 22. Kommunale Wohnungsbaugesellschaft mbH Hügelsheim (KOWO) 122 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 125 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 129 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 133 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Inhalt 2 Seite III. Kapital- bzw. Personengesellschaften (Fortsetzung von Seite 1) Wohnungswesen und Stadtentwicklung 26. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) 137 27 . Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) 142 Gesundheit und Soziales 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 147 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheitswesen GmbH (KVD) 153 30. MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH 157 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 161 Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung und Sportstätten 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 167 33. Das Fest GmbH (Fest) 173 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) 177 35. Messe Karlsruhe GmbH 180 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 183 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) 187 IV. Rechtlich selbständige Stiftungen 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) 193 2. Heimstiftung Karlsruhe 199 3. KKFB Wirtschaftsstiftung Südwest (KKFB) 205 4. Stiftung Centre Culturel Franco - Allemand de Karlsruhe 208 Herausgegeben von Dezernat 4 und Stadtkämmerei - Abteilung Vermögen und Schulden, Beteiligungsmanagement - der Stadt Karlsruhe Ansprechpartner: Torsten Dollinger Telefon 133-2000 Dr. rer. pol. Roland Vogel Telefon 133-2020 Udo Bäuerlein Telefon 133-2021 Carola Reich Telefon 133-2024 Hubert Hartmann Telefon 133-2025 Karlsruhe, 30.06.2011 I. Einführung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Einführung 5 1. Vorwort Die Stadt Karlsruhe hat eine Vielzahl ihrer Aufgaben auf eigenständige Unternehmen, Stiftungen und Zweckverbände übertragen, an denen sie entweder als Gesellschafterin beteiligt ist oder die ihr als Alleingesellschafterin zu 100 Prozent gehören. Bereits zum zwanzigsten Mal erscheint der von der Stadtkämmerei erarbeitete Beteiligungsbericht, der alle wesentlichen Unternehmensdaten der städtischen Beteiligungsgesellschaften enthält und der die stetig wachsende wirtschaftliche und finanzielle Bedeutung der kommunalen Beteiligungen und Stiftungen für die Stadt Karlsruhe dokumentiert. Neu hinzugekommen im Vergleich zum letzten Beteiligungsbericht ist die Gesellschaft Das Fest GmbH. Ziel des Beteiligungsberichtes ist es, durch die komprimierte und übersichtliche Darstellung eine Informationsbasis für die Entscheidungsträger Oberbürgermeister und Gemeinderat, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit zu schaffen. Es handelt sich hierbei um „druckfrische“ Informationen aus den Geschäftsberichten der einzelnen Gesellschaften und Stiftungen zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 verbunden mit einem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2011: Mit Blick auf die frühzeitige Vorlage des Berichtes an den Gemeinderat bereits im Juli 2011 ist die Stadt Karlsruhe landesweit führend. Um die Transparenz weiter zu erhöhen werden der neue Beteiligungsbericht 2010 sowie die Berichte der vorangegangenen zwei Jahre unter www.karlsruhe.de erstmals online gestellt. Karlsruhe, im Juli 2011 Margret Mergen Erste Bürgermeisterin Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Einführung 6 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze Neu hinzugekommen im Vergleich zum letzten Beteiligungsbericht ist die Das Fest GmbH (im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten). Weggefallen im gleichen Zeitraum sind keine Gesellschaften bzw. Stiftungen. Im Geschäftsjahr 2010 weist die Holdinggesellschaft KVVH GmbH (S. 31 ff) einen Jahresüberschuss von 2,6 Mio. € aus, was eine Ergebnisverschlechterung gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Mio. € darstellt. Ursache dieser Entwicklung ist im Wesentlichen eine geringere Dividendenausschüttung der EnBW. Hingegen erhöhte sich der Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (S. 50 ff) deutlich. Für das Geschäftsjahr 2011 wird nach den Berechnungen des Wirtschaftsplanes mit einem Jahresüberschuss von 2,8 Mio. € ein nahezu konstantes Ergebnis erwartet. Für das Wirtschaftsjahr 2011 erwartet die KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH (S. 38 ff) einen Fehlbetrag auf Vorjahresniveau (- 3,3 Mio. €). Nur durch ständig neue Attraktionen kann das Besucherinteresse geweckt werden. Dem wird im Jahr 2011 durch den Bau einer besonders attraktiven Erlebnis-Außensauna Rechnung getragen werden. Im Juni 2010 begann die KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft mbH (S. 46 ff) mit den Bauarbeiten an der südlichen Hälfte der unterirdischen Haltestelle Europaplatz. Die TelemaxX Telekommunikation GmbH (S. 75 ff) hat auch in 2010 die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen können und die gute Marktposition weiter gefestigt. Für 2011 strebt die Gesellschaft ein vergleichbares Umsatzniveau an. Positiv ist der weitere Anstieg der Fahrgastzahlen 2010 bei der VBK GmbH (S. 80 ff) und bei der KVV GmbH (S. 95 ff). Die weitere positive Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (S. 100 ff) ist eng mit der Entwicklung des Baden Airparks verbunden. Die dortige Geschäftsführung erwartet auch im Jahr 2011 ein gutes positives Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen. Aufgrund des deutlich reduzierten Geschäftsumfangs wird nunmehr eine Auflösung der Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH (S. 105 ff) angestrebt. Die Entwicklung der VOLKSWOHNUNG GmbH (S. 109 ff) für die Jahre 2011 und 2012 wird von der Geschäftsführung positiv beurteilt. Die kontinuierliche Modernisierung des Wohnungsbestandes führt zu einer nachhaltigen Aufwertung und Attraktivität des Immobilienportfolios sowie stabilen Mietumsätzen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Einführung 7 Zur Finanzierung der Konversion erhält die Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (S. 142 ff) für das laufende Geschäftsjahr 2011 eine weitere Eigenkapitalerhöhung von insgesamt 3,2 Mio. €. Die Gesamtkonversion kann aus heutiger Sicht wie geplant im Jahre 2015 abgeschlossen werden. Die Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH (S. 147 ff) rechnet in den Jahren 2011 bis 2014 mit leichten Überschüssen. Für das Jahr 2011 sind Leistungssteigerungen sowohl in der Psychiatrie als auch im DRG-Bereich einkalkuliert. Auch jede weitere Möglichkeit zur Ertragsteigerung wird in Angriff genommen. Die Risiken für 2011 liegen insbesondere im Personalaufwand (Tarifkostensteigerungen, Personalmehrbedarf durch das Ausscheiden von Zivildienstleistenden sowie aufgrund des Arbeitszeitrechts). Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (S. 167 ff) konnte in 2010 den Jahresfehlbetrag von 12,9 auf 12,7 Mio. € senken. Die Auslastung durch den Aufbau neuer, aber auch die Weiterentwicklung bestehender Eigen- und Kooperationsmessen sowie eine verstärkte Akquise von Gastveranstaltungen und der Erwerb von Messen wird angestrebt. Die Gesellschaft Das Fest GmbH (S.173 ff) war 2010 erstmals mit der Planung und Durchführung der Veranstaltung DAS FEST betraut. Die Veranstaltung war sicherheitstechnisch und atmosphärisch ein voller Erfolg, im finanziellen Ergebnis blieb sie hinter den Erwartungen zurück. Für 2011 hingegen wird mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. Der Gemeinderat hat am 15.03.2011 die Neustrukturierung der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH (S. 183 ff) beschlossen: Insgesamt sind nun 100 % in städtischer Hand. Die Gesellschaft wird durch einen Aufsichtsrat gesteuert. Für den Know-how- Transfer und die Vernetzung mit wichtigen privaten Unternehmen in Karlsruhe wurde ein Marketingrat als Beirat gegründet. Bereits durch die Evaluierung im Jahr 2003 ist vom Wissenschaftsrat beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie (S. 193 ff) eine strukturelle Unterfinanzierung festgestellt worden. Bei weiterhin steigenden Fixkosten müssen die Mittel für Programmatik gesichert werden, zumal sich neue Handlungsfelder auftun. Hier ist dringender Handlungsbedarf angesagt, um die Voraussetzungen zur Drittmittel-Akquise, vor allem aber die Zukunftsfähigkeit der Stiftung zu sichern. Bei der Heimstiftung Karlsruhe (S. 199 ff) sind im aktuellen Wirtschaftsplan für 2011 erstmals die Auswirkungen aus der Vergabe der Speiseversorgung für alle Einrichtungen und aus der Vergabe der Reinigungsdienstleistungen im Seniorenzentrum am Klosterweg abgebildet. Damit ist ein erster Schritt des Konsolidierungsprozesses realisiert, den der Stiftungsrat am 30.06.2010 beschlossen hat. Die positive Entwicklung wird fortgesetzt, indem u. a. sukzessiv die Reinigungsdienstleistungen des Seniorenzentrums Parkschlössle extern vergeben werden. Nötig sind aber auch regelmäßige angemessene Pflegesatzerhöhungen. II. Überblick Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 11 1. Beteiligungsübersicht Durch die Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) ist die Stadt Karlsruhe aufgefordert, eine aktive Beteiligungssteuerung und -überwachung zu implementieren. Hierzu gehört auch die Verpflichtung jährlich einen Beteiligungsbericht zu erstellen (§ 105 Abs. 2 GemO), der zudem öffentlich bekanntgegeben und ausgelegt werden muss (§ 105 Abs. 3 GemO). In Tabelle 1 sind die jeweiligen Anteile der Stadt Karlsruhe an den dort aufgeführten Unternehmen, unabhängig von der Beteiligungsquote, dargestellt. Eigenbetriebe hatte die Stadt Karlsruhe im Berichtszeitraum keine. Nachfolgend wird in Kurzform über die Unternehmen berichtet, an denen die Stadt Karlsruhe unmittelbar oder mittelbar mit i.d.R. mehr als 25 % beteiligt ist. Über Stiftungen wird nur dann berichtet, wenn die Stadt Karlsruhe aus eigenen Mitteln zum Stiftungskapital beigetragen hat. Die Mehrzahl der vorgelegten Jahresabschlüsse 2010 wurde bis zum 30.06.2011 von den beauftragten Abschlussprüfern geprüft. Die Feststellung durch die Beschlussgremien steht zum Teil noch aus. Nachfolgend werden nur die zum Stichtag 30.06.2011 noch nicht abschließend geprüften Jahresabschlüsse 2010 mit dem Vermerk „vorläufig“ versehen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 12 Tabelle 1: Übersicht über sämtliche direkte städtische Beteiligungen unabhängig von der jeweiligen Beteiligungsquote Bet eiligungenSt and der Geschäf t sant eile bzw . St ammeinlagen am 31.12.2010 Stammkapitalanteil Beteili gungsw ert 1) - € - - € - 1 Abwasserverband "Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal"857.519,33857.519,33 2 AFB - Arbeit sf örderungsbet riebe gGmbH52.000,0052.000,00 3 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH7.000.000,007.000.000,00 4 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH14.400,0014.037.748,00 5 Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband18.500,0018.500,00 6 Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH13.000,0013.000,00 7 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschut zagent ur gGmbH12.500,0012.500,00 8 Karlsruher Fächer GmbH270.000,008.590.151,72 9 Karlsruher Fächer GmbH & Co. St adt ent w icklungs-KG4.000.000,008.120.000,00 10 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH3.100.000,0023.572.126,93 11 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH14.400,0011.100,01 12 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH33.233,9733.233,97 13 Konversionsgesellschaf t Karlsruhe mbH50.000,0050.000,00 14 Kunst st if t ung Baden-Würt t emberg gGmbH511,29511,29 15 KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- u. Hafen GmbH107.371.300,00223.331.817,24 16 LBBW Immobilien Landsiedlung GmbH3.120,003.067,75 17 Neue Messe K ́ he GmbH & Co.KG58.277.048,6245.493.710,65 18 SBV Immobilienverw alt ung am Markt plat z GmbH13.000,00273.943,90 19 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH300.000,00300.000,00 20 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH26.000.000,0043.176.922,89 21 SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I500.000,00382.500,00 22 VOLKSWOHNUNG GmbH37. 000. 000, 0036. 817. 159, 69 Zusammen244.900.533,21 412.147.513,37 1) Ent sprechend den " Anschaf fungs- und Herstellungskosten" , d.h. entsprechend den t at sächlichen Buchungen und Zugangsanordnungen. Auf grund der Prüf ungsf est stellungen der Gemeindeprüf ungsanstalt Baden-Würt temberg zur Eröff nungsbilanz w erden St ift ungen nicht mehr als Bet eiligungen - sondern als verlorener Zuschuss - und Genossenschaf t en als Ausleihungen dargest ellt . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 13 Tabelle 2: Übersicht über Unternehmen und Stiftungen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25 % beteiligt ist Lfd.Nr. Unternehmen Beteiligungs- Bilanz- Ergebnis 2010 Plan 2010 2 ) quote summe + Gewinn + Gewinn Stadt - Verlust - Verlust % -T€- -T€- -T€- 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- 100,00 280.546 + 2.577 + 3.799 und Hafen GmbH 2. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 26,15 2.719 + 1 + 39 3. KEK – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50 147 + 18 - 22 4. Albtal - Verkehrs-Gesellschaft mbH 100,00 170.202 + 108 + 674 5. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH 52,00 9.101 + 0 + 0 6. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 43,90 32.137 + 0 + 0 7. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe GmbH 50,00 355 + 111 3) 4) 8. VOLKSWOHNUNG GmbH 100,00 570.767 + 3.725 + 3.850 9. Karlsruher Fächer GmbH 71,81 20.914 + 731 + 486 10. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 100,00 6.421 + 815 - 1.806 11. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 100,00 299.993 + 2.038 + 22 12. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 100,00 1.013 + 140 - 199 13. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 100,00 24.653 - 12.741 - 12.904 14. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 69,91 114.123 - 2.208 - 2.297 15. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 40,40 1.737 - 1.059 - 93 16. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 48,00 743 + 72 3) + 15 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z.B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) i.d.R. der vom Beschlussgremium genehmigte Urplan; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 3) Vorläufige Zahlen 4) Planzahlen liegen nicht vor Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 14 Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der Stadt Karlsruhe * ) KVVH-Karlsruher A lbt al-Verkehrs- Versorgungs-,Gesellschaft Verkehrs- undmbH Hafen GmbH Stammkapital:Stammkapital: 107.371,3 T€7.000 T€ Stadtw erkeKBG - KarlsruherFächerbad VBK-Verkehrs-KASIG-KarlsruherTransport Tech- KarlsruheBädergesellschaftKarlsruhe GmbHbetriebe KarlsruheSchienen-nologie- Consult GmbHmbHGmbHinfrastruktur-Karlsruhe GmbH gesellschaft mbH Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital: 116.785,5 T€3.200 T€62,5 T€100.000 T€5.500 T€76,7 T€ Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote: KVVH 80,0 %KVVH 100,0 %KVVH 60,0 %KVVH 100,0 %KVVH 100,0 %AVG 44,0 % St adt w erkeSWK-NOVA TEC TelemaxXPS ProjectSWK-Regenerat iv-SWK-Reg.- KarlsruheGmbHTelekommunika-Systems GmbHVerw altungs-GmbH & Co. KG - Net ze GmbHt ion GmbH& Co. KGGmbHSolarpark I Kommanditeinl.: Stammkapital:Stammkapital:Stammkapital:Kommanditeinl.:Stammkapital:1.912 T€ 100,0 T€25,0 T€2.000,0 T€68,8 T€25,6 T€Bet. Quote: Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:SWK 14,3 % SWK 100,0 %SWK 50,0 %SWK 42,0 %SWK 40,0 %SWK 100,0 %Stadt KA 26,2 % Karlsruher Verkehrsverbund GmbH St ammkapit al: 63,9 T€ Bet . Quot e: 52,0% V er- und Entsorgung, V erkehr und Bäder KEK - Karlsruher Baden Air parkGesellschaf t f ür Energie- und Beteiligungsge-Wertstoffrecycling Klimaschutz- sellschaft mbHKarlsruhe GmbH agentur gGmbH Stammkapital St ammkapit al:St ammkapit al: 25,0 T€ 32,8 T€26,0 T€ Bet.Quote: Bet. Quote:Bet. Quote: Stadt, SWK je 50% 43,9%50,0% * ) ohne Beteiligungen unter 2 5 % StadtM ehrheitsgesellschafter StadtM itgesellschafter Tochter-gesellschaften Stadt Alleingesellschafter Tochter- gesellschaften Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 15 Stand 31.12.2010 Karlsruher VOLKSWOHNUNG AFB -StädtischesKarlsruher Fächer GmbH GmbH Arbeitsförderungs-Klinikum Messe- und & Co. Stadtent-betriebe gGmbHKarlsruhe gGmbH Kongress GmbH wicklungs-KG Kommanditeinl: St ammkapit al: Stammkapital:Stammkapital: St ammkapit al: 4.000 T€ 37.000 T€ 52 T€26.000 T€ 3.100 T€ VoWo Bauträger-Entw icklungs-Wohnbau WörthK' her Versorgungs-Messe Karlsruhe und Verw altungs-gesellschafta. Rh. GmbHdienste im Sozial-GmbH GmbHCité mbHund Gesundheits- w esen GmbH St ammkapit al:St ammkapit al:St ammkapit al:St ammkapit al:St ammkapit al: 1.100 T€5.150 T€5.200 T€25 T€130 T€ Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote:Bet. Quote: VoWo 100,0 %VoWo 38,8 %VoWo 50,0 %Kli 100,0 %KMK 100,0 % KES - KarlsruherKommunaleKonversionsge-Medizinisches Ver-DAS FEST GmbH EnergieserviceWohnungsbau-sellschaft Karls-sorgungszentrum GmbHgesellschaft mbHruhe mbH (KGK)am Städt. Klinikum St ammkapit al:HügelsheimSt ammkapit al:Karlsruhe GmbH 100 T€Stammkapital:500 T€Kommanditeinl.:Stammkapital: Bet. Quote:1.000 T€Bet. Quote:25,6 T€100 T€ SWK 5 0 ,0 %Bet . Quot e:VoWo 6 0 ,0 %Bet . Quot e:Bet .Quot e: VoWo 50,0 %VoWo 50,0 %Stadt KA 10,0 %Kli 100,0 %KMK 26,0 % KarlsruherNeue Messe Fäc herKarlsruhe GmbHGmbH & Co. KG W ohnungsw esen Gesundheit St ammkapit al: und und Kommanditeinl.: 376 T€ Stadtentw icklung Soziales 83.361 T€ Bet . Quot e:Bet. Quote: 71,8%69,9% Messe, Touristik, W irtschaftsförderung, Sportstätten St adt market ingKarlsruher Karlsruhe GmbH Sportstätten- Betriebs- GmbH St ammkapit al: 742,5 T€ Stammkapital: Bet . Quot e: 30 T€ Stadt KA 40,4 % Bet. Quote: KVVH 20,2% 48,0% Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 16 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe KVVH GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VBK GmbH + KBG + KASIG Ergebnisabführungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Fächerbad Karlsruhe GmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH Erbbauvertrag X KASIG mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Stadtwerke Karlsruhe GmbH Erdgasbezugsvertrag E.ON Ruhrgas AG Fernwärmelieferungsvertrag EnBW Kraftwerke AG Konzessionsvertrag X Ergebnisabführungsverträge KVVH GmbH + SWK Netze GmbH Pachtvertrag (bezüglich Strom- und Gasverteilnetz) SWK Netze GmbH SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Geschäftsbesorgungsvertrag SWK-Regenerativ-Verw. GmbH KEK gGmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Konzessionsvertrag X Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Raum Karlsruhe) Land Baden-Württemberg Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Land Rheinland-Pfalz) Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd Vereinbarungen über den Bau, Betrieb und Finanzierung von Stadtbahnverbindungen Betroffene Gebietskörperschaften Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Vereinbarungen über die weitere Finanzierung des KVV X Länder Baden-Württemberg + Rheinland-Pfalz,Landkreise Karlsruhe, Rastatt + Germersheim,Städte Karlsruhe + Baden-Baden Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 17 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe (Fortsetzung) Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Rahmenvereinbarung über die Weiterentwicklung des Gewerbeparks u. des Flughafens Baden Airpark GmbH + Flughafen Stuttgart GmbH VOLKSWOHNUNG GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VOWO Bauträger + KGK Geschäftsbesorgungsverträge KOWO + KES + KGK + Cité + Wohnbau Wörth Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Mietverträge zum Ständehaus, Rathauserweiterung u. Teilen des Techn. Rathauses X Pachtvertrag (Hauptbahnhof-Garage) X Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG (KFE) Einbringungsvertrag (Einbringung von Grundstücken in die Gesellschaft) X Vertrag über den Verkauf der öffentlichen Flächen X Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Dienstleistungsvertrag (u. a. Bezügerechnung, Personalbetreuung) X Besondere Vereinbarungen über den Umfang der Nebentätigkeit Leitende Ärzte am Klinikum Beteiligung des Klinikums als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg Land Baden-Württemberg Beherrschungsverträge KVD, MVZ Vertrag über die Durchführung der Gebäudereinigung KVD Budgetvereinbarung Krankenkassen Pflegesatzvereinbarung Krankenkassen Karlsruher Messe- und Kongress GmbH Pachtverträge (Tiefgarage am Festplatz + städt. Hallen am Festplatz) X Mietvertrag (Überlassung des Grund und Bodens, auf dem sich die Gartenhalle befind e X Mietvertrag (Anmietung der Messe auf 29 Jahre) Neue Messe (NMK) Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag (techn. Anlagen auf dem Gelände der NMK). Stadtwerke Karlsruhe GmbH Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Erbbaurechtsvertrag Stadt Rheinstetten Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Kooperationsvereinbarung bezüglich Baustellenmarketing KASIG Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Mietvertrag (über die Anmietung diverser Sportstätten) X Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 18 4. Personalentwicklung Stadt Karlsruhe - Beteiligungsgesell- schaften (Diagramm 1) Bei den Personalzahlen handelt es sich i.d.R. um umgerechnete Vollkraftstellen. Die Stadt Karlsruhe arbeitet mit Stichtagszahlen (Dezember), während die Beteiligungsgesellschaften (hier sind auch die von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten erfasst) i.d.R. Durchschnittszahlen verwenden. Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Karlsruher Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung sowie Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe. 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Jahr Mitarbeiter Stadt KarlsruheEigenbetrieb Stadtwerke Beteiligungsgesellschaften 10.248 10.06110.060 4.126 (40%) 4.199 (42%) 4.466 (45%) 2.034 (20%) 3.560 (35%) 6.122 (60%) 5.862 (58%) 6.582 (62%) 4.094 (38%) 10.676 Von der Gesamtzahl der Beschäftigten beim Konzern Stadt Karlsruhe arbeitet ein kontinuierlich steigender Anteil bei den Beteiligungsgesellschaften. Im Jahre 2010 betrug dieser Anteil 61,7 Prozent, vor 10 Jahren lag er noch bei 58,3 Prozent. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 19 Tabelle 3: Personalaufwand bei Stadt und Gesellschaften 2006 – 2010 Lfd. Nr. Unternehmen 2006 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. KVVH GmbH (nur Personal Rheinhäfen) 2.2272.2411.768 2.097 1.582 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 1) 1) 560 1.011 1.180 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 2) 2) 823 843 4. KASIG 666 6 1 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH 68.83463.55267.946 67.700 67.446 6. Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 3) 405393 1.170 1.428 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 8. SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG-Solarpark I 4) 4) 4) 4) 4) 9. SWK-NOVATEC GmbH 2) 2) 2) 4) 4) 10. KEK 2) 2) 2) 127 301 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH 2.4372.6353.243 3.220 3.368 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH 57.76051.18852.970 54.529 54.911 14. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 26.33726.21935.158 37.414 29.971 15. TTK Transport-Technologie-Consult K ́he GmbH 1.2891.4461.582 1.621 1.730 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 1.6201.5761.592 1.674 1.741 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 81012 11 11 18. Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he GmbH 222 2 2 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 8.4799.3969.493 11.029 10.780 20. VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verw.-GmbH 2.3561.5241.367 1.643 1.659 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 290740 0 0 22. KOWO Hügelsheim 4) 4) 4) 4) 4) 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 2) 2) 2) 720 671 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 232264262 283 304 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 10800 0 0 26. Karlsruher Fächer GmbH 609562424 297 332 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentw.-KG 332359489 546 559 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 154.925157.297163.169 175.821 180.516 KAPEG 969920769 5) 5) 29. Karlsruher Versorgungsdienste 1.4521.5811.898 2.039 2.236 30. MVZ 7595100 310 476 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 2.0532.0602.184 2.231 2.171 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 8.1537.6347.752 7.721 7.950 33. Das Fest GmbH 6) 6) 6) 6) 147 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 35. Messe Karlsruhe GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 554688513 655 786 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 145152162 171 176 Personalaufwand Gesellschaften 341.252331.886353.814 374.871 373.278 Personalaufwand Stadt 7) 223.455228.699238.761 248.984 255.130 1) Mit der Eröffnung des Europabades im März 2008 hat die KBG ihre operative Tätigkeit aufgenommen. 2) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet bzw. die Beteiligung an der Gesellschaft erfolgte in 2009. 3) Gesellschaft hat zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. 4) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 5) Wegfall durch Verschmelzung mit der Muttergesellschaft Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH. 6) Im April 2010 ist die KMK der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 7) Um eine Vergleichbarkeit zur Zahl des Jahres 2006 herzustellen wurden die Beihilferückstellungen (2007-2010) sowie die Pensionsrückstellungen (2007-2009) herausgerechnet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 20 5. Entwicklung der Investitionen und Zahlungsströme Stadt Karlsruhe – Beteiligungsgesellschaften (Diagramme 2 und 3, Tabelle) Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Karlsruher Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung sowie Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe. Diagramm 2: Investitionsentwicklung 1995 – 2010 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Jahr Investitionen - in TEUR - Stadt KarlsruheEigenbetrieb StadtwerkeBe teiligungsgese llschaften 412.729 321.336 197.886 284.556 233.041 (73%) 318.374 (77%) 152.337 (54%) 88.295 (27%) 134.924 (68%) 70.832 (25%) 61.387 (21%) 94.355 (23%) 62.962 (32%) Der größte Teil der Investitionen innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe entfällt auf die Beteiligungsgesellschaften. Ihr Anteil schwankt zwischen 59,2 Prozent (2004) und 77,1 Prozent (2003 / Bau der Neuen Messe). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 21 Diagramm 3: Entwicklung der Zahlungsströme 1996 - 2010 Bei den Ausschüttungen handelt es sich im Wesentlichen um Konzessionsabgaben Versorgung und Verkehr. Unter die sonstigen Zuwendungen der Stadt fallen u.a. (Ertrags-) Zuschüsse, Stammkapitalerhöhungen und zinslose Darlehen. Minuszahlen beim Saldo bedeuten eine Belastung des städtischen Haushalts. -1.119 -5.426 -1.925 7.691 -16 6.030 -3.933 3.733 -13.305 -1.005 -5.514 13.682 6.997 4.176 8.809 -60.000 -40.000 -20.000 0 20.000 40.000 60.000 19 96 19 9 7 1 9 98 19 99 20 00 20 01 20 0 2 2 0 03 20 04 20 05 20 06 20 0 7 2 0 08 20 09 20 10 Jahr - Zahlungsströme in TEUR - Ausschüttungen an die StadtVerlustausgleiche und sonstige ZuwendungenSaldo Die deutliche Verbesserung im Geschäftsjahr 2009 im Vergleich zu 2008 hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass im Zuge der Kapitalrestrukturierungsmaßnahmen bei der KMK (s. u.) in 2008 abschließend die Kapitalrücklage um weitere 6 Mio. € aufgestockt wurde. Die Verbesserung im Geschäftsjahr 2008 im Vergleich zu 2007 ist im Wesentlichen auf die erste Tilgungszahlung der KMK von 7,5 Mio. € aus dem eigenkapitalersetzenden Darlehen der Stadt Karlsruhe zurückzuführen. Diese Rückzahlung wurde ermöglicht durch die in 2007 begonnene Kapitalrestrukturierungsmaßnahme bei der KMK (s. u.). Der Anstieg im Geschäftsjahr 2007 im Vergleich zu 2006 und insbesondere zu 2005 ist im Wesentlichen begründet in einem deutlich höheren finanziellen Engagement der Stadt Karlsruhe bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH aufgrund der vom Gemeinderat am 15.05.2007 beschlossenen Kapitalrestrukturierungsmaßnahme. Die große Abweichung von 2002 nach 2003 hängt damit zusammen, dass die Abschlagszahlungen auf die Konzessionsabgabe ab dem Haushaltsjahr 2003 im laufenden Haushaltsjahr veranschlagt werden (zuvor im Folgejahr). Dadurch wurden im Haushaltsjahr 2003 die Konzessionsabgaben für 2002 und 2003 vereinnahmt. Die große Abweichung von 1999 nach 2000 hat ihre Ursache darin, dass die Stadt Karlsruhe zum 30.09.2000 die erste Rate ihrer Kapitaleinlage an der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG geleistet hat. Nähere Details können der folgenden Tabelle „Entwicklung der Zahlungsströme 2008 - 2010“ entnommen werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 22 Tabelle 4: Entwicklung der Zahlungsströme 2008 – 2010 2008 2009 2010 Aus- V erlust- sonstige Saldo A us- V erlust- sonstige Saldo A us- V erlust- sonstige Saldo schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - KVVH GmbH - Konzern 20.580 0 -2.550 18.030 24.238 0 -3.831 20.407 22.903 0 -1.571 21.332 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG -Solarpark I 25 0 0 25 30 0 0 30 38 0 0 38 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur 5) 5) 5) 5) 00-172 -172 00-250 -250 AVG 42 0 0 42 42 0 0 42 42 0 0 42 Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) 0-940 0 -940 0-951 0 -951 0-1.128 0 -1.128 V OLKSWOHNUNG GmbH 242 0 0 242 265 0 0 265 244 0 0 244 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 40 0 4 200 2 20 0 2 Karlsruher Fächer GmbH 28 0 0 28 28 0 0 28 28 0 0 28 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 30-2.600 -2.597 100 1 10-1.000 -999 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 70 0 7 600 6 10 0 0 10 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 7.511 4) -11.948 -7.159 -11.596 6.962 4) -12.910 -1.108 -7.056 11 -12.741 -1.176 -13.906 Das Fest GmbG 6) 6) 6) 6) 6) 6) 6) 6) 0-316 0 -316 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 82 0 0 82 82 0 0 82 70 0 0 70 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 00-2.351 -2.351 00-2.051 -2.051 00-2.212 -2.212 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH (AFB) 00-1.607 -1.607 00-1.650 -1.650 00-1.679 -1.679 GWK 25 0 0 25 000 0 00 0 0 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 10-24 -23 100 1 10 0 1 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 00-1.296 -1.296 00-1.293 -1.293 00-1.293 -1.293 Gesamt 28.550 -12.888 -17.587 -1.925 31.657 -13. 861 -10.105 7.691 23.350 -14.185 -9.181 -16 1) Ohne Heimstiftung, Stiftung Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karl sruhe sowie ohne ZKM 2) Im Wesentlichen Konzessionsabgabe Stadtwerke sowie Bürgschaftsgebühren 3) z. B. Zuschüsse, Stammkapitalerhöhungen, Abdeckung Verlustvorträge (KMK), Eigenkapitalzuführungen im "Schütt aus - Hol zurück - Verfahren" (KVVH GmbH), zinslose Darlehensgewährung (KMK), Ersatz Lohnkosten BSHG (AFB) 4) Hierin enthalten sind Tilgungen von 7,5 Mio. € (2008) und 6,95 Mio. € (2009) auf das eigenkapitalersetzende Darlehen der Sta dt Karlsruhe. 5) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet. 6) Im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 23 Tabelle 5: Ergebnisübersicht 2006 – 2010 über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25% beteiligt ist. Lfd. Unternehmen20062007200820092010 Nr. - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Kapital- bzw. Personengesellschaften: 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH+ 3.519 + 1.310 + 4.900 + 5.495 + 2.577 2. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I -135 -68 -9 + 16 + 1 3. KEK 2)2)2) + 84 + 18 4. Albtal - Verkehrs - Gesellschaft mbH+ 382 + 909 + 750 + 703 + 108 5. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 6. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH+ 0 + 0 + 4 + 0 + 0 7. GWK GmbH+ 4 + 57 + 50 + 8 + 42 8. VOLKSWOHNUNG GmbH+ 5.682 + 2.355 + 3.354 + 3.876 + 3.725 9. Karlsruher Fächer GmbH-8 + 101 + 515 + 325 + 731 10. Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG-218 -1.076 -972 -2.533 + 815 11. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH+ 826 + 67 + 104 + 2.005 + 2.038 12. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH-11 + 59 + 40 + 180 + 140 13. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH -13.648 3) -6.939 -11.948 -12.910 -12.741 14. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG-2.396 -2.524 -2.764 -2.705 -2.208 15. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH-1 -3 + 10 + 5 -1.059 16. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH+ 2 + 27 + 78 + 62 + 72 Stadt Karlsruhe: 4) Ergebnishaushalt (ab 2007): - + 38.957 + 1.447 -11.137 + 31.487 Geleistete Verlustausgleiche und sonstige Zuwendungen an GmbH ́s (ab 2007) - -28.170-30.475 -23.966 -23.366 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z. B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH ), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 03.06.2009). 3) Berücksichtigung der außerordentlichen Erträge durch Forderungsverzicht der Stadt über 6 Mio. €. 4) Vorläufiges Rechnungsergebnis (Stand: 16.05.2011). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 24 6. Darlehensverbindlichkeiten 2006 bis 2010 Gesellschaft 2006 1) 2007 1) 2008 1) 2009 1) 2010 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH 2) 155,6 40,9 163,1 40,6 148,7 40,3 187,2 36,6 254,0 36,6 TelemaxX Telekommunikation GmbH 0,0 0,0 4,5 0,0 6,4 0,0 5,0 0,0 3,3 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 3) 3) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 2,9 0,9 2,0 0,0 2,0 0,0 1,8 0,0 1,4 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 38,9 0,0 36,3 0,0 35,2 0,0 34,0 0,0 32,4 0,0 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Volkswohnung GmbH 384,8 22,9 378,4 21,5 392,7 20,0 386,2 14,6 385,6 15,0 Volkswohnung Bauträger- u. Verw.- GmbH 21,6 9,9 24,7 13,5 24,4 13,8 25,9 14,1 22,3 12,9 Konversionsgesellschaft K ́he 69,3 69,3 74,3 74,3 76,1 76,1 65,7 65,7 58,6 58,6 Komm. Wohnungsbauges. Hügelsheim 2,0 2,0 2,2 2,2 2,5 2,5 3,1 3,1 2,6 2,6 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 5) 5) 5) 5) 5) 5) 6,3 0,4 5,7 0,4 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 20,5 0,0 19,0 0,0 17,5 0,0 17,6 1,7 14,2 1,3 KES - Energieservice GmbH 7,8 4,2 7,3 3,7 5,1 2,1 3,6 0,6 4,3 1,4 Karlsruher Fächer GmbH 18,3 2,0 17,1 1,1 16,2 0,5 15,4 0,0 15,1 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,7 0,0 0,6 0,0 0,6 0,0 0,6 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 2,1 0,0 1,7 0,0 0,2 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 26,6 20,5 19,9 14,5 11,8 7,0 4,2 0,0 3,8 0,0 Das Fest GmbH 6) 6) 6) 6) 6) 6) 6) 6) 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 37,2 0,0 35,4 0,0 34,0 0,0 31,3 0,0 29,1 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 787,7 172,6 786,7 171,4 773,4 162,3 787,9 136,8 833,0 128,8 Nachrichtlich: Schuldenstand Stadt Karlsruhe 207, 6 185,1 159,8 144, 2 147,7 1) Stand 31.12.(Ausnahme: Das Fest GmbH, 30.09.) 2) KVVH GmbH + Stadtwerke Karlsruhe GmbH + VBK GmbH + KBG-Karlsruher Bädergesellschaft mbH + KASIG-Karlsruher Schieneninfrastru ktur-Gesellschaft mbH + Fächerbad Karlsruhe GmbH (ab 2009). 3) Gesellschaft nahm erst zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit auf. 4) Gesellschaften wurden erst in 2009 gegründet. 5) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte erst in 2009 6) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Anmerkung : Die hier aufgeführten Darlehensverbindlichkeiten stellen nur einen Teil der Verbindlichkeiten der Gesellschaften dar. Hinzu kommen i.d.R. weitere Verb indlichkeiten i.S. des § 266 Handelsges etzbuch (z.B. Verbindlichkeiten aus L ieferung und Leistung). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 25 Tabelle 6: Zins- und Tilgungsleistungen 2006 – 2010 Gesellschaft 2006 1) 2007 1) 2008 2009 2010 Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH 2) 7,6 23,9 7,2 12,5 6,9 14,5 7,3 11,7 8,5 7,6 TelemaxX Telekommunikation GmbH 0,0 0,0 0,2 0,0 0,2 0,2 0,3 1,4 0,4 1,7 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH 3) 3) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,2 0,1 0,4 SWK-NOVATEC GmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,00,00,00,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,00,00,00,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 1,4 2,7 1,3 2,6 1,2 1,5 1,1 1,6 1,1 1,6 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Volkswohnung GmbH 13,0 12,3 13,0 25,4 13,5 17,1 13,3 18,0 13,5 30,3 Volkswohnung Bauträger- u. Verw.- GmbH 0,0 1,8 0,0 9,8 0,0 2,5 0,8 0,8 0,8 3,0 Konversionsgesellschaft K ́he 3,0 6,9 2,8 4,0 3,1 7,8 2,5 0,9 1,4 14,4 Komm. Wohnungsbauges. Hügelsheim 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,1 0,1 0,5 0,1 0,5 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 5) 5) 5) 5) 5) 5) 0,30,40,30,6 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 1,1 3,6 0,0 1,5 0,0 1,5 0,7 1,6 0,7 4,3 KES - Energieservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 3,1 0,1 0,1 0,1 0,1 Karlsruher Fächer GmbH 0,7 0,5 0,6 0,3 0,6 0,3 0,6 0,3 0,6 0,3 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,1 0,4 0,1 0,4 0,0 1,5 0,0 0,0 0,0 0,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,3 0,9 0,3 6,8 0,2 8,2 0,2 7,6 0,2 0,3 Das Fest GmbH 6) 6) 6) 6) 6) 6) 6) 6) 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 1,3 1,4 1,5 1,4 1,4 1,4 1,3 2,7 1,2 2,2 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 28,5 54,4 27,0 64,7 27,1 60,7 28,7 47,8 29,0 67,3 Nachrichtlich:Zins- und Tilgungsleistungen Stadt Karlsruhe 11,1 32,9 9,6 22,5 8,7 25,3 7, 6 15,7 7,2 16,6 1) Stand 31.12. 2) KVVH GmbH + Stadtwerke Karlsruhe GmbH + VBK GmbH + KBG-Karlsruher Bädergesellschaft mbH + KASIG-Karlsruher Schieneninfrastru ktur-Gesellschaft mbH + Fächerbad Karlsruhe GmbH (ab 2009). 3) Gesellschaft nahm erst zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit auf. 4) Gesellschaften wurden erst in 2009 gegründet. 5) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte erst in 2009. 6) Die KMK GmbH ist im April 2010 der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 26 7. Übersicht Abschlussprüfer 2010 Gesellschaft Abschlussprüfer Beauftragt seit 1) 1 KVVH GmbH KPMG AG 2010 2 KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH KPMG AG 2010 3 Fächerbad Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 4 KASIG–Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH KPMG AG 2010 5 Stadtwerke Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 6 Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH KPMG AG 2010 7 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH KPMG AG 2010 8 SWK-NOVATEC GmbH KPMG AG 2010 9 KEK – Karlsruher Energie- u. Klimaschutzagentur gGmbH KPMG AG 2010 10 PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt K ́he-West DanRevision GmbH 2008 11 TelemaxX Telekommunikation GmbH Walter Bischoff 2008 12 VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH KPMG AG 2010 13 AVG mbH WIBERA AG 1997 14 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH PwC Dt. Revision AG 2007 15 VOLKSWOHNUNG GmbH Bavaria Treu AG 2009 16 VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs-GmbH Bavaria Treu AG 2009 17 Konversionsgesellschaft Karlsruhe GmbH Bavaria Treu AG 2009 18 Kommunale Wohnungsbaugesellschaft mbH Hügelsheim Bavaria Treu AG 2009 19 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Bavaria Treu AG 2009 20 Entwicklungsgesellschaft Cité Bavaria Treu AG 2009 22 KES - Karlsruher Energieservice GmbH Bavaria Treu AG 2009 18 Karlsruher Fächer GmbH Rechnungsprüfungsamt 2006 23 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG Rechnungsprüfungsamt 2006 24 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Rödl & Partner 2008 25 KVD Rödl & Partner 2008 26 MVZ Rödl & Partner 2008 27 KMK GmbH Ernst & Young AG 2008 28 Das Fest GmbH Ernst & Young AG 2009/2010 29 Neue Messe K ́he GmbH & Co. KG Ernst & Young AG 2008 30 Messe Karlsruhe GmbH Ernst & Young AG 2008 31 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Integral Treuhand AG 2007 32 AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Rechnungsprüfungsamt 1988 33 GWK GmbH Treuhand Südwest GmbH 1993 34 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Rechnungsprüfungsamt 1975 35 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Wissler, Protzen & Partner 2008 1) Geschäftsjahr Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Überblick 27 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen Kennzahl Erläuterung Anlagenintensität Formel: Anlagevermögen x 100 Bilanzsumme Die Kennzahl ermöglicht Aussagen zum Vermögensaufbau. Eine hohe Anlagenintensität ist ein Indiz für einen kostenintensiven (Fixkosten) Betrieb des Unternehmens. Umlaufintensität Formel: Umlaufvermögen x 100 Bilanzsumme Sie gibt Auskunft darüber, wie lange das Umlaufvermögen im Unternehmen verweilt. Eine hohe Umlaufintensität ermöglicht es, sich in stärkerem Umfang mit kurzfristigem Fremdkapital zu finanzieren. Eigenkapitalquote Formel: Eigenkapital x 100 Bilanzsumme Eine hohe Eigenkapitalquote gilt als wichtiger Indikator für die Bonität eines Unternehmens und verschafft Sicherheit und Handlungsfähigkeit. Anlagendeckungsgrad I Formel: Eigenkapital x 100 Anlagevermögen Es gilt als grundlegende Finanzierungsregel, dass langfristig gebundene Vermögenswerte auch durch langfristige Mittel finanziert werden; die Fristigkeit der Finanzierungsmittel soll der Nutzungsdauer der damit finanzierten Objekte entsprechen. Hieraus wird die Regel abgeleitet, dass zumindest das Anlagevermögen eines Unternehmens langfristig, also durch Eigenkapital zu finanzieren sei. Die Kennzahl Anlagendeckung sagt aus, in welchem prozentualen Umfang diese Regel tatsächlich eingehalten wurde. Umsatzrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Umsatzerlöse Der Betriebserfolg wird hier am Geschäftsumfang, nämlich der Umsatztätigkeit, gemessen. Die Umsatzrentabilität (auch Gewinnspanne) gehört damit zu den wichtigsten Kennzahlen für die Beurteilung der Ertragskraft. Eigenkapitalrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Eigenkapital Die Kennzahl gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte Eigenkapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Gesamtkapitalrentabilität Formel: (Jahresüberschuss nach Steuern + Zinsaufwand) x 100 Gesamtkapital Sie zeigt an, welche Rendite das im Unternehmen gebundene Kapital erbracht hat. Mit der Berücksichtigung des Zinsaufwandes wird die unterschiedliche Ausstattung der Unternehmen mit Eigen- und Fremdkapital bzw. die daraus resultierende unterschiedliche Zinsbelastung neutralisiert. Die Kennzahl bietet so vor allem im Branchenvergleich eine gute Grundlage zu einer von der Kapitalstruktur unabhängigen Beurteilung der Ertragskraft. Kostendeckung Formel: Umsatzerlöse x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aufwendungen am Markt über Umsatzerlöse decken kann. Cash-flow Formel: Jahresüberschuss + Abschreibungen + / - Änderung der lang- fristigen Rückstellungen Der Cash-flow beschreibt den Mittelzufluss (Einzahlungen) des Geschäftsjahres, dem kein unmittelbarer Mittelabfluss (Auszahlungen) gegenübersteht. Er zeigt, in welchem Umfang Finanzmittel für Investitionen, zur Schuldentilgung oder für Gewinnausschüttungen für das Folgejahr zur Verfügung stehen. Personalkostenintensität Formel: Personalkosten x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, wie personalintensiv ein Unternehmen arbeitet. Anmerkungen: 1. Jahresüberschuss vor Abführung oder Verlustübernahme 2. Gesamtkapital = Bilanzsumme 3. Gesamtaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nrn. 5-8, 12, 13, 16 und 19 HGB. 4. Mitarbeiterzahl entsprechend Tabelle „Personalentwicklung“. III. Kapital- bzw. Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVVH 31 1. KVVH – Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76127 KarlsruheTelefax: 0721 / 599-1009 Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1997 (vorm. Eigenbetrieb Stadtwerke) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dipl.rer.pol. Harald RosemannStadt Karlsruhe100% = 107.371.300 € (Sprecher) Dr. Walter Casazza Dipl.-Ing. Alexander Schwarzer (verstorben am 28.03.2010) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen (Vorsitz) StR Ingo Wellenreuther (bis 31.01.10) Gerhard Sambas (stellv. Vorsitz) Leonard Bauer StR Doris BaitingerAndreas Claus (ltd. Angest.) StR Thorsten Ehlgötz Margarethe Fromm StR Dr. Eberhard Fischer Reinhold Heß (verdi ) StR Thomas Hock Thomas Hoffmann StR Detlef HofmannSabine Hofmann-Stadtländer (verdi) StR Bettina Lisbach Peter Holstein StR Dr. Thomas Müller (ab 01.02.10)Rüdiger Steinke (verdi) StR Hans Pfalzgraf Hugo Unser StR Manfred Schubnell Beteiligungen (mind. 20%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe GmbH 80% = 93.428.400,00 € VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH100% = 100.000.000,00 € KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH100% = 3.200.000,00 € KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH100% = 5.500.000,00 € Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 20% = 150.000,00 € Fächerbad Karlsruhe GmbH 60% = 37.500,00 € Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VBK GmbH Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KBG-Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft GmbH 20 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 10 Vertreter der Arbeitnehmer E-Mail/Internet: kvvh@stadtwerke-karlsruhe.de Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Elektrizität, Gas, Fernwärme,Wasser,dasAnbietenvon TelekommunikationsdienstleistungenunddieDurchführungder Straßenbeleuchtung sowie die Verkehrsbedienung und das Betreiben der Rheinhäfen (GV vom 25.06.2002). www.kvvh.de Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVVH 32 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates (KVVH Gruppe) 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 552 576 579 499 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 30 37 34 41 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit der Abschlussprüfung 2010). Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Beschäftigte 4) 272828 27 Beamte 4) 321 1 Gesamtbelegschaft 303029 28 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten Leistungszahlen KVVH - Geschäftsbereich Rheinhäfen 2007- 2010: 2007 2008 2009 2010 1. Schiffsgüterumschlag (in Mio to) - Mineralölprodukte 4,13,94,1 3,7 - andere Güter 2,32,52,2 2,3 Zusammen 6,46,46,3 6,0 2. Einnahmen aus Umschlag - Gesamt (in Mio €) 2,52,52,8 2,7 - je Tonnen (in €) 0,390,390,44 0,45 3. Fahrgastschifffahrt - Anzahl der Teilnehmer 17.32419.01821.055 34.074 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVVH 33 Wichtigste Zahlungsströme zwischen Stadt Karlsruhe und KVVH-Konzern in den Jahren 2007- 2010 aus Sicht der Stadt Karlsruhe: 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Konzessionsabgabe Versorgung 1) 3) + 21.409 + 19.739 + 23.177 + 21.164 2. Konzessionsabgabe Verkehr (lfd. Jahr) 2) + 539+ 539+ 539+ 539 3. Liquiditätszuschuss an KVVH GmbH 4) --2.550-2.888-628 4. Zuschuss an Fächerbad Karlsruhe GmbH ---943-943 Saldo+ 21.948 + 17.728 + 19.885 + 20.132 1) Über Stadtwerke Karlsruhe GmbH an Stadt Karlsruhe. 2) Über VBK GmbH an Stadt Karlsruhe. 3) Anteil Stadt Karlsruhe (d. h. ohne Anteil Rheinstetten/Gasversorgung Hardt). 4) Als Beitrag der KVVH GmbH zur städtischen Haushaltskonsolidierung wurde der für 2010 vorgesehene Liquiditätszuschuss um 2 Mio. € reduziert. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die KVVH GmbH weist für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 einen Jahresgewinn in Höhe von 2,6 Mio. € aus. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem ausgewiesenen Gewinn in Höhe von 5,5 Mio. € ist ein Ergebnisrückgang um 2,9 Mio. € zu verzeichnen. Dieses Ergebnis berücksichtigt bereits die angefallenen Fehlbeträge der Tochtergesellschaften, die in der Holding entsprechend den Ergebnisabführungsverträgen mit dem Gewinn der ertragsstarken Tochtergesellschaft Stadtwerke Karlsruhe GmbH aufgerechnet werden. Das Gesamtergebnis der KVVH GmbH setzt sich aus den Einzelergebnissen des Finanzbereichs sowie des eigenständigen Geschäftsbereichs Rheinhäfen zusammen. Der Finanzbereich der KVVH GmbH, welcher insbesondere den Querverbund im Rahmen der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft beinhaltet, entwickelte sich negativ, wobei der Gesamtbeitrag zum KVVH-Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Mio. € auf 3,0 Mio. € zurückging. Ursache dieser Entwicklung ist im Wesentlichen eine geringere Dividendenausschüttung der EnBW, die mit insgesamt 8,7 Mio. € um 2,7 Mio. € geringer ausgefallen ist als im Vorjahr. Der von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH erwirtschaftete Ergebnisbeitrag erhöhte sich im Berichtsjahr deutlich auf insgesamt 28,7 Mio. € (Vorjahr 21,9 Mio. €). Dieser Beitrag ergibt sich aus der Gewinnabführung in Höhe von 24,5 Mio. € (Vorjahr 24,9 Mio. €), aus der Organumlage in Höhe von 9,1 Mio. € (Vorjahr 4,5 Mio. €) sowie abzüglich der durch die Holding an den außenstehenden Gesellschafter EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH auszuschüttenden Gewinnbeteiligung in Höhe von 4,9 Mio. € (Vorjahr 7,5 Mio. €). Der Rückgang der Ausschüttung an die externen Gesellschafter resultiert ausschließlich aus dem Rückkauf des 10%igen Miteigentumsanteils der E.ON Ruhrgas International GmbH durch die KVVH GmbH mit Wirkung zum 01.01.2010. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVVH 34 Die durch die KVVH GmbH zu übernehmenden Verluste der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH betrugen im Geschäftsjahr 2010 24,2 Mio. €. Damit ist im Verkehrsbereich im Vergleich zum Vorjahr ein Verlustanstieg um 0,8 Mio. € festzustellen. Ursache hierfür sind im Wesentlichen Kostensteigerungen im Personalbereich sowie beim Bezug von Fremdmaterial und Fremdleistungen. Der Verlustausgleich durch die KVVH GmbH für die KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH belief sich in 2010 auf 0,7 Mio. € und liegt damit um 0,2 Mio. € über dem Vorjahreswert. Dies ist im Wesentlichen auf die vorgezogene Erstellung eines Verkehrsgutachtens zurückzuführen. Die KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH weist für das Europabad einen Verlust in Höhe von 3,3 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) aus. Zur Liquiditätsverbesserung wurde der KVVH GmbH im Berichtsjahr ein städtischer Zuschuss in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio. €) gewährt. Der eigenständige Geschäftsbereich Rheinhäfen weist einen Verlust in Höhe von 0,4 Mio. € aus. Damit liegt das Hafenergebnis um 0,5 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis. Ursache hierfür ist eine im Geschäftsjahr 2010 erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. Darüber hinaus führten unvorhergesehene Instandhaltungskosten im Bereich der Gleisanlagen zu Aufwandsbelastungen. Gesamtumschlag Rheinhäfen 1994 - 2010 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 1994 1996 1998 2000 2 0 0 2 2004 2006 2008 2010 Jahr - in Mio. t - 11,4 6,0 6,87,0 Die KVVH GmbH investierte im Berichtsjahr insgesamt 1,4 Mio. € (Vorjahr: 3,8 Mio. €). Die Investitionen wurden dabei überwiegend vom Geschäftsbereich Rheinhäfen getätigt. Ausblick Die KVVH GmbH rechnet für das Wirtschaftsjahr 2011 mit einem Gewinn in Höhe von 2,8 Mio. €. Damit liegt die Ergebnisprognose nahezu auf dem Niveau des Rechnungsjahres 2010. Die Erreichung dieses Ergebniszieles setzt voraus, dass insbesondere die Stadtwerke Karlsruhe GmbH ihren vorgegebenen Ergebnisbeitrag zum KVVH- Ergebnis beisteuern können. Risiken bestehen bei den Stadtwerken 2011 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVVH 35 hauptsächlich in der weiteren Entwicklung des Wettbewerbes auf dem Erdgasmarkt. Besonders im letzten halben Jahr war eine deutliche Intensivierung der Wettbewerbsintensität zu beobachten. Verschärft wird die Situation beim Erdgas durch die derzeit stark ansteigenden Gaspreise, die aus Wettbewerbsgründen nicht immer zeitgleich an die Kunden weitergegeben werden können. Auch die in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 herrschenden milderen Temperaturen können das Ergebnis der Stadtwerke belasten. So lagen die Abgabemengen der Heizenergien Erdgas und Fernwärme um über 10 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Positive Tendenzen sind hingegen bei der Akquisition von Stromkunden außerhalb des eigenen Netzgebietes zu verzeichnen. Hier planen die Stadtwerke mit Steigerungsraten von 3 Prozent. Weitere positive Ergebniseffekte erwarten die Stadtwerke auch von dem 2011 erstmals über ein ganzes Jahr laufenden Abwärmebezug aus der MiRO-Raffinerie, durch den die relativ teure Fernwärme- Eigenerzeugung in den Sommermonaten deutlich reduziert werden soll. Die geplante Verlustübernahme 2011 für die Tochtergesellschaft VBK GmbH durch die KVVH GmbH liegt laut der Wirtschaftsplanung bei 24,6 Mio. € und damit um 0,4 Mio. € über dem Wert des Wirtschaftjahres 2010. Bei der KASIG wird sich der Fehlbetrag im Jahr 2011 mit 0,7 Mio. € auf dem Vorjahresniveau bewegen. Auch bei der KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH rechnet die KVVH GmbH mit einer Verlustübernahme auf dem Niveau des Jahres 2010. Der auszugleichende Verlust beträgt insgesamt 3,3 Mio. €. Nicht zuletzt wird auch die Entwicklung der Dividendenausschüttung aus dem von der KVVH GmbH gehaltenen Aktienbesitz an der EnBW für die Erreichung des Ergebniszieles der KVVH entscheidend sein. Hier wurde ein Dividendenertrag für die KVVH GmbH in Höhe von 8,7 Mio. € angenommen. Für 2011 rechnet der eigenständige Geschäftsbereich Rheinhäfen mit einem positiven Ergebnis. Während sowohl beim Schiffsgüterumschlag wie auch beim Bahnverkehr mit Zuwächsen zu rechnen ist, wird der Bereich Vermietung und Verpachtung voraussichtlich konstant bleiben. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 234.350.154 € 27.752 € 46.152.230 € 11.571 € 4.372 € 280.546.079 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 107.371.300 € 18.414.492 € 15.036.480 € 2.577.234 € 143.399.506 € 6.508.166 € 130.638.407 € 0 € 280.546.079 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVVH 36 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)83,184,584,883,5 2. Umlaufintensität (in %)16,915,515,216,5 3. Investitionen (in Mio. €)3,34,83,81,4 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)46,948,950,751,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)56,557,959,861,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 19,5+ 68,3+ 73,8+ 33,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,0+ 3,6+ 3,9+ 1,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 2,1+ 3,5+ 3,1+ 1,8 4. Kostendeckung (in %)85,785,284,478,1 5. Cash Flow (in Mio. €) a) vor Ertragsteuern + 12,4+ 7,8+ 9,8+ 6,9 b) nach Ertragsteuern + 4,9+ 6,0+ 7,9+ 5,2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)6,74,65,53,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)74.69858.94472.32356.498 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+6.736 +7.169+7.447+7.756+7.531+7.592 2. Sonstige betriebliche Erträge+446+2.631+3.808+648+1.546+2.991 3. Personalaufwand-2.241-1.768-2.097-1.582-1.900-1.850 4. Materialaufwand-1.809-2.029-2.070-2.970-2.293-2.322 5. Abschreibungen-2.071-2.048-2.222-2.465-2.696-4.580 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-806-1.012-980-3.333-736-762 7. Erträge aus Beteiligungen+5+0+0+0+0+0 8. Erträge aus anderen Wertpapieren u. a.+6.483+8.588+11.431+8.701+11.431+8.701 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+16+2+1.214+40+12+3 10. Erträge aus Gewinnabführung+15.257+17.775+17.422+19.603+16.080+18.603 11. Aufwendungen aus Verlustübernahme-21.698-26.557-27.584-28.213-28.927-28.642 12. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen-4.515-4.681-3.095-2.581-3.064-3.884 13. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit-4.197-1.930+3.274-4.396-3.016-4.150 14. Außerordentliche Aufwendungen+0+0+0-204+0-40 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+5.650+6.972+2.507+7.336+6.951+7.101 16. Sonstige Steuern-143-142-286-159-136-157 17. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+1.310+4.900+5.495+2.577+3.799+2.754 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVVH 37 Nachrichtlich: KVVH - Konzernabschluss 2010 Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 717.260.952 € 26.595.363 € 118.678.791 € 15.338.700 € 16.672.611 € 492.909 € ____________ 895.039.326 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzgewinn Ausgleichsposten f. Anteile anderer Gesellschafter Sonderposten Zuschüsse von Dritten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 107.371.300 € 173.298.544 € 25.668.010 € 49.362.530 € 355.700.384 € 188.284 € 22.595.571 € 120.453.519 € 393.026.490 € 3.075.078 € 895.039.326 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2010 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+628.781 +1.129.915+1.061.319+1.047.504 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+713+333+419+195 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+7.010+6.867+10.409+10.223 4. Sonstige betriebliche Erträge+20.749+31.314+36.201+27.792 5. Personalaufwand-117.392-123.643-127.335-127.393 6. Materialaufwand-427.753-935.180-878.079-845.810 7. Abschreibungen-43.649-42.630-42.895-43.203 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-47.989-50.971-49.767-54.213 9. Erträge aus Beteiligungen+915+909+1.181+1.353 10. Erträge aus anderen Wertpapieren u.a.+6.675+8.599+11.441+8.711 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1.909+1.646+3.690+545 12. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen-8.856-9.965-8.251-11.064 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+21.113+17.194+18.333+14.640 14. Außerordentliches Ergebnis+0+0+0-2.707 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-9.774-3.240-3.322-2.651 16. Sonstige Steuern-522-517-725-719 17. Konzernergebnis+10.817+13.437+14.286+8.563 18. Anteile anderer Gesellschafter-6.537-7.616-7.513-4.941 19. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+4.280+5.821+6.773+3.622 20. Konzerngewinnvortrag / -verlustvortrag +5.172+9.452+15.273+22.046 21. Entnahme aus Kapitalrücklage+0+0+0+0 22. Ausschüttung der KVVH+0+0+0+0 23. Konzerngewinn / -verlust (+ / -)+9.452+15.273+22.046+25.668 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KBG 38 2. KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 133-5200info@baeder.karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5248 Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.04.2002 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Oliver Sternagel KVVH GmbH100% = 3,2 Mio. € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) AStR Barbara Kofler 13 Mitglieder GF Harald Rosemann StR Dr. Ute Leidig (stellv. Vorsitz) StR Ute Müllerschön StR Michael Borner StR Eduardo Mossuto StR Elke ErnemannStR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Detlef HofmannStR Christiane Staab StR Friedemann Kalmbach StR Reiner Weinbrecht Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH GmbH. Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, die Errichtung und der Betrieb von Hallen- und Freibädern, insbesondere in Karlsruhe (GV vom 25.07.2005). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 9 11 9 4 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KBG 39 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2007 2008 2009 2010 Beschäftigte 4) - 19 31 31 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft - 19 31 31 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten Leistungszahlen 2007 - 2010 Europabad2007200820092010 1. Besucherzahlen - nur öffentlicher Badebetrieb - 1) 303.000 2) 384.981400.661 2. Durchschnittlicher Eintrittserlös pro Besucher (in €) 1)7,206,756,97 1) Das Europabad hat am 15.03.2008 den Betrieb aufgenommen. 2) Hochgerechnet auf volles Betriebsjahr (Besucherzahl 15.03. - 31.12.2008 = 238.539). Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft weist einen Fehlbetrag von 3,3 Mio. € aus (Vorjahr: 3,6 Mio. €). Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird dieser Fehlbetrag durch die Muttergesellschaft KVVH GmbH ausgeglichen. Der Besucherdurchschnitt pro Tag konnte erneut auf nunmehr 1.192 Besucher (2008: 950 Besucher, 2009: 1.131 Besucher) gesteigert werden. Damit erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. €. Ausblick Die Gesellschaft prognostiziert gemäß der aktuellen Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2011 einen Fehlbetrag auf Vorjahresniveau. Durch ständige Verbesserungen in der Angebotspalette und in Verbindung mit einem attraktiven Tarifkonzept sollen die Besucherzahlen und damit auch die Umsatzerlöse weiter gesteigert werden. Eine hohe Kundenzufriedenheit ist hierfür absolute Voraussetzung. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KBG 40 Nur durch ständig neue Attraktionen kann einem möglichen Abflachen des Besucherinteresses entgegen gewirkt werden. Dieser Tatsache soll im Jahr 2011 durch den Bau einer attraktiven Erlebnis-Außensauna Rechnung getragen werden. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 31.526.303 € 76.342 € 3.408.862 € 96.640 € 27.792 € 35.135.939 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 3.200.000 € 250.000 € 0 € 3.450.000 € 505.251 € 31.000.434 € 180.254 € 35.135.939 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KBG 41 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0 +1.772+2.800 +2.913+2.905+3.010 2. Sonstige betriebliche Erträge+9+156+221+365+160+290 3. Materialaufwand-222-1.674-2.081-1.982-2.160-2.130 4. Personalaufwand+0-560-1.011-1.180-940-1.160 5. Abschreibungen+0-1.264-1.583-1.650-1.580-1.640 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-137-891-969-784-746-634 7. Erträge aus Beteiligungen+1+3+0+2 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+217+4+23+9+24+10 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-3-1.024-971-907-1.050-1.000 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-136-3.481-3.570-3.213-3.387-3.252 11. Außerordentliche Aufwendungen+0+0+0-1+0+0 12. Erträge aus Verlustübernahme 3) +136 +3.481+3.626 +3.283+3.387+3.322 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 14. Sonstige Steuern+0+0-56-69+0-70 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan . 3) Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)95,989,589,089,7 2. Umlaufintensität (in %)3,910,410,710,2 3. Investitionen (in T€)15.3699.381103574 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)13,49,09,49,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)13,910,110,610,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-- 196,5-129,5- 112,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 4,0- 100,9-105,1- 95,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,5- 6,4- 7,2- 6,8 4. Kostendeckung (in %)-32,742,044,3 5. Cash Flow (in T€)- 136- 2.217- 2.043- 1.633 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)-15,522,124,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)-44.01747.64952.249 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächerbad 42 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Am Fächerbad 4Telefon: 0721 / 96701-0 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 96701-70 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.01.2009 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namens- änderung, zuvor Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Joachim HornuffKVVH GmbH60,0 % = 37.500 € SSC Karlsruhe e.V.22,0 % = 13.750 € Bürgerverein Waldstadt e.V.10,4 % =6.500 € Polizeisportverein K ́he e.V. 4,0 % = 2.500 € KSV Rintheim-Waldstadt e.V. 3,6 % =2.250 € 100,0 % =62.500 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Rainer Weinbrecht StR Dr. Eberhard Fischer GF Harald Rosemann (stellv. Vorsitz) Heinz Christ StR Detlef Hofmann Robert Gebhard AStR Barbara KoflerDieter Marschall StR Ute MüllerschönTom Siebert StR Dr. Dorothea Polle-Holl Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag vom 18.09.1980 mit der Stadt Karlsruhe. Zuschussvereinbarung vom 17.09.2008 zwischen der Stadt Karlsruhe und der KVVH GmbH. Geschäftsbesorgungsvertrag vom 13.11.2008 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. 12 Mitglieder E-Mail/Internet: info@faecherbad.de Betrieb des Fächerbades in Karlsruhe (GV vom 30.07.2008). www.faecherbad.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 1) 2008 1) 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - 2) 2) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 3) - - 5 3 1) Die Beteiligung der KVVH GmbH an der Gesellschaft (60%) erfolgte zum 01.01.2009. 2) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 3) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächerbad 43 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2007 4) 2008 4) 2009 2010 Arbeiter - - 6 6 Angestellte - - 11 9 Gesamtbelegschaft - - 17 15 Auszubildende - - - 2 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) Die Beteiligung der KVVH GmbH an der Gesellschaft (60%) erfolgte zum 01.01.2009 Leistungszahlen 2007 - 2010 2007 1) 2008 1) 20092010 1. Besucherzahlen: 1.1 Badbesuche (Einzel-, Mehrfach- und Zeitkarten)179.618176.471160.570170.107 1.2 Sport (Schule, Verein, Gruppen)103.248110.412107.849108.860 1.3 Badbesuche mit Sauna55.98153.63651.40461.185 1.4 Freier Eintritt (Kinder unter 4 Jahre)10.2198.7177.6298.195 Zusammen349.066349.236327.452348.347 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 3,493,543,643,98 1) Die Beteiligung der KVVH GmbH an der Gesellschaft (60%) erfolgte zum 01.01.2009 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Im Geschäftsjahr 2010 hat sich die Zusammenarbeit innerhalb der Karlsruher Bäder entwickelt. Zum einen wird das Fächerbad innerhalb der von der Bädergesellschaft initiierten Marke „Karlsruher Bäder“ als zweites Schwerpunktbad für Karlsruhe angemessen gewürdigt, zum anderen wurde durch die gemeinsame Arbeit an der Fortschreibung des Bäderkonzeptes für die Jahre bis 2020 ein Konsens zur Entwicklung des Fächerbades erzielt. Insgesamt konnte die Gesellschaft die Besucherzahlen um 20.895 auf 348.347 Besucher erhöhen. Grund waren hierbei vor allem erfolgreiche Marketingmaßnahmen als auch eine erhöhte Nachfrage des Saunabereiches infolge der durchgeführten Investitionsmaßnahmen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächerbad 44 Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 154 T€ (Vorjahr: 170 T€) und liegt damit um 26 T€ über dem Planansatz für das Geschäftsjahr 2010. Die über dem Planwert liegende Entwicklung des Jahresergebnisses ist neben der positiven Entwicklung der Umsatzerlöse auch auf die Ausübung eines Wahlrechts, welches durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz eröffnet wurde, beeinflusst. So wurde insbesondere eine Aufwandsrückstellung, welche in 2009 gebildet wurde, in 2010 ergebniswirksam in Höhe von 100 T€ aufgelöst. Alternativ wäre die Beibehaltung der entsprechenden Rückstellung möglich gewesen. Entwicklung der Besucherzahlen 2000 - 2010 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Jahr 420.527 383.807348.347 Ausblick Die Fächerbad Karlsruhe GmbH wird weiterhin durch ein entsprechendes Angebot an ihre Kunden ihre Position als Schwerpunktbad für Sport und Familien in Karlsruhe stärken. Für die Geschäftsjahre 2011 und 2012 erwartet das Unternehmen positive Jahresergebnisse mit leicht steigenden Besucherzahlen. Bezüglich Sanierung und Weiterentwicklung des Fächerbades (u. a. Ausbau des Fächerbades zum Kombibad) wird derzeit ein Planungsverfahren eingeleitet, das zu einer verlässlichen Kostenschätzung führen wird. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 531.629 € 21.757 € 247.587 € 63.519 € 11.803 € 1.372.689 € 2.248.984 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Verlustvortrag Jahresüberschuss Nicht d. EK gedeckter Fehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 62.500 € -1.588.851 € 153.662 € 1.372.689 € 0 € 54.595 € 1.932.106 € 262.283 € 2.248.984 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächerbad 45 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)--18,623,6 2. Umlaufintensität (in %)--13,214,8 3. Investitionen (in T€)--111176 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)--- 66,7- 61,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--- 359,3- 258,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)--+ 14,2+ 12,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)--- 11,1- 11,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)--+ 10,4+ 9,3 4. Kostendeckung (in %)--44,853,6 5. Cash Flow (in T€)--+ 406+ 341 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)--30,937,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)--48.41456.176 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. 2007 1) 2008 1) 20092010 Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse--+1.193+1.222+1.228+1.332 2. Sonstige betriebliche Erträge--+1.640+1.110+1.435+1.175 3. Materialaufwand---1.366-1.049-1.325-1.109 4. Personalaufwand---823-843-859-855 5. Abschreibungen---64-69-61-117 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen---340-255-234-237 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge--+0+0+0+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen---68-55-54-47 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit--+172+61+130+142 10. Außerordentliche Erträge--+0+100+0+0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag--+0+0+0+0 12. Sonstige Steuern---2-7-2-7 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag--+170+154+128+135 1) Die Beteiligung der KVVH GmbH an der Gesellschaft (60%) erfolgte zum 01.01.2009. 2) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KASIG 46 4. KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kriegsstr. 100Telefon: 0721 / 133-5591kasig.com@kasig.karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5599www.kasig.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 25.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter Casazza KVVH GmbH100% = 5,5 Mio. € Aufsichtsrat: 16 Mitglieder EB Margret Mergen (Vorsitz) StR Dr. Albert Käuflein GF Harald Rosemann (stellv. Vors.) StR Bettina Lisbach StR Doris BaitingerStR Gabriele Luczak-Schwarz Bernd Breidohr StR Sven Maier StR Lüppo CramerGerhard Sambas StR Rita FrommStR Rainer Weinbrecht StR Angela GeigerStR Tim Wirth StR Johannes Honné StR Michael Zeh Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH. Planung, Errichtung und Betrieb derinsbesondere für die Entlastung der Kaiserstraße notwendigen Verkehrsinfrastruktureinrichtungen (GV vom 02.06.2005). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 11 12 13 13 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KASIG 47 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) - - - Angestellte 4) 2,0 2,0 7,0 7,5 Beamte 4) 1,0 1,0 1,0 1,0 Gesamtbelegschaft 3,0 3,0 8,0 8,5 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe und AVG abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Am 21. Januar 2010 fand am Karlsruher Europaplatz der symbolische Spatenstich für den Stadtbahntunnel der Kombilösung statt. Am 18. Februar 2010 erfolgte nach europaweiter Ausschreibung die Vergabe für den Rohbau des Stadtbahntunnels inklusive des Südabzweigs. Die Auftragssumme beträgt rd. 297 Mio. €. Im Juni 2010 begannen die Bauarbeiten an der südlichen Hälfte der unterirdischen Haltestelle Europaplatz. Daher war es notwendig, den westlichen Gleisbogen Europaplatz-Karlstraße zu sperren und den östlichen auf ein Gleis zu verringern, so dass für den Betrieb der Straßenbahnen Richtung Hauptbahnhof ein eingleisiger Wechselbetrieb eingerichtet werden musste. Einige Wochen später wurden die Bauarbeiten für die Haltestellen Lammstraße und Kronenplatz aufgenommen. Die Arbeiten werden 2011 abgeschlossen sein. Anschließend werden die anderen Haltestellenhälften in Angriff genommen. Der Bau der Tunnelröhre wird Mitte 2013 begonnen. In einem von der KASIG in Auftrag gegebenen Verkehrsgutachten wurde von der Firma DB International ermittelt, dass der angenommene Fahrplan, der der Planung zu Grunde gelegt wurde, realistisch ist und korrekt berechnet wurde. Außerdem wurde untersucht, wie sich mögliche Verspätungen auswirken. Am 19. April 2010 wurde der Infopavillon „K.“ am Ettlinger Tor, der Schnittstelle der beiden Teilprojekte der Kombilösung, seiner Bestimmung übergeben. Neben der multimedialen Ausstellung mit ständiger Aktualisierung des Baugeschehens fanden im Jahr 2010 eine Vielzahl an Infoveranstaltungen sowie Baustellenbesichtigungen und vieles mehr statt. Solange keine Umsatzerlöse über die Bauphase getätigt werden, fallen - insofern eine Aktivierung im Rahmen der Baumaßnahmen nicht möglich ist - lediglich Aufwendungen an, die in 2010 zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 708 T€ geführt haben. Der Jahresfehlbetrag wird durch die KVVH GmbH per Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag ausgeglichen. Auf Basis des Ausschreibungsergebnisses musste 2010 erneut eine aktuelle Abschätzung der Projektkosten vorgenommen werden. Als Folge der insbesondere Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KASIG 48 im Baubereich konjunkturell bedingten Preissteigerungen, aber auch wegen zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen, ist die Gesamtsumme voraussichtlich höher als 2008 errechnet. Derzeit werden die Kosten mit 637,6 Mio. € veranschlagt, das sind 49,6 Mio. € mehr als 2008 kalkuliert. Diese Mehrkosten sind aufgrund der geltenden Gesetze ebenfalls förderfähig. Der Hauptanteil der sich nach den Ergebnissen der Ausschreibung ergebenden Kosten wird von Bund und Land übernommen, die verbleibenden Restkosten entfallen auf den Eigenanteil der Gesellschaft. Das Entschädigungsmanagement der KASIG richtet sich zum einen an betroffene Gewerbetreibende und Dienstleister, zum anderen an Grundstückseigentümer, die Entschädigungen wegen Mietausfällen geltend machen können. Bis zum Ende des Jahres 2010 sind bei der KASIG 47 Entschädigungsanträge eingegangen. Ausblick Angesichts des Investitionsvolumens von derzeit 637,6 Mio. € ist zur Realisierung eine finanzielle Förderung (über GVFG und allgemeinen Haushaltsmitteln) durch Bund und Land nach dem GVFG unerlässlich. Die Mittel müssen in voller Höhe und zeitnah gewährt werden. Bei einer verzögerten Auszahlung der Mittel müsste die KASIG die Kosten für eine Vorfinanzierung tragen. Auch die neuen Kostenberechnungen für das Vorhaben durch die KASIG basieren teilweise auf Schätzungen, Annahmen und vor allem Erfahrungswerten aus anderen Projekten. Gesicherte Werte ergeben sich letztendlich erst aus den Resultaten der weiteren Ausschreibungen und dem Bauverlauf. Stand 14.06.2011 sind Aufträge in Höhe von rd. 350 Mio. € vergeben, das sind rd. 55 % des geschätzten Gesamtaufwandes. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 35.631.237 € 0 € 1.391.690 € 10.717.779 € 195.426 € 47.936.132 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 5.500.000 € 0 € 5.500.000 € 263.210 € 42.172.922 € 0 € 47.936.132€ Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KASIG 49 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0+0+0+0+0+0 2. Andere aktivierte Eigenleistungen+3+3+3+1+0+0 3. Sonstige betriebliche Erträge+2+11+10+51+9+26 4. Materialaufwand-175-254-274-308-214-248 5. Personalaufwand-6-6-6-1+0+0 6. Abschreibungen-6-17-35-131-145-160 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-83-523-175-303-264-330 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+3+6+6+7+4+6 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-36-98-56-24-10-12 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-298-878-527-708-620-718 11. Erträge aus Verlustübernahme 3) +298+878+527+708+620+718 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben) 2) aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan. 3) Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)95,190,395,074,3 2. Umlaufintensität (in %)4,99,75,025,3 3. Investitionen (in T€)5313.2753.75149.216 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)79,250,429,911,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)83,355,831,515,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 5,4- 16,0- 9,6- 12,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 3,8- 7,2- 2,6- 1,4 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)- 292- 861- 491- 578 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK 50 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0Postbox@stadtwerke-karlsruhe 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 590-896www.stadtwerke-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Energie, Trinkwasser, Tele- kommunikationsdienstleistungen und die Durchführung der Straßen- beleuchtung - letztere nach Maßgabe eines Beleuchtungsvertrages mit der Stadt Karlsruhe - im Versorgungsgebiet, insbesondere dem der Stadt Karlsruhe (GV vom 25.11.10). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dipl. rer. pol. Harald RosemannKVVH GmbH 80% =93.428.400 € (Sprecher)EnBW Kommunale Dr. Ing. Karl RothBeteiligungen GmbH 20% =23.357.100 € Dr. rer. nat. Thomas Unnerstall100% =116.785.500 € (bis 30.06.2010) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen (Vorsitz) Ulrich Erkens (bis 31.01.10) Dr. Wolfgang Bruder (stellv. Vors.) Hartmut Henkel StR Dr. Eberhard Fischer(ab 01.02.10 bis 03.01.11) StR Alexander Geiger Leonhard Bauer StR Gabriele Luczak-SchwarzDirk Gümpel StR Jürgen Marin Peter Holstein StR Dr. Thomas MüllerGerhard Sambas Dr. Anke Weidlich Hugo Unser Marco Demuth Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH100% =100.000,00 € SWK - Regenerativ-Verwaltungs- GmbH100% =25.600,00 € KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50% =12.500,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € SWK-NOVATEC GmbH 50% =12.500,00 € TelemaxX Telekommunikation GmbH 42% =840.900,00 € PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 40% =27.507,50 € Wichtige Verträge: Erdgasbezugsvertrag mit der E.ON Ruhrgas AG vom 17.09.2009. Fernwärmelieferungsvertrag mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW Kraftwerke AG) mit Laufzeit 31.12.2010. Miteigentumsvertrag RDK 4S mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW Kraftwerke AG) und der KMS Kraftwerke Grundbesitzmanagement- u. Service GmbH vom 16.07.1997 u. Betriebsführungsvertrag RDK 4S mit Badenwerk AG (jetzt: EnBW Kraftwerke AG) vom 16.06.1997. Konzessionsvertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 30.10.1997 einschließl. Nachtrag vom 06.09.1999. Organschaftsvertrag mit der KVVH GmbH als Organträgerin vom 14.12.2000. Mit Vertrag vom 15.12.2006 wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz an die Stadtwerke Karlsruhe Netze verpachtet. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK 51 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 560 608 607 516 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 22 22 22 23 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Leistungszahlen SWK 2007 - 2010 2007 2008 2009 2010 1. Stromversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 608.168605.448582.204 575.793 - Sondervertragskunden 911.267883.348836.039 888.392 Zusammen (nutzbare Abgabe) 1.519.4351.488.7961.418.243 1.464.185 2. Regenerative Energien (Verkauf in MWh) 13.74014.58416.707 16.556 3. Erdgasversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 502.759476.474444.069 468.282 - Sondervertragskunden 4.774.678 4.658.923 3.439.408 3.374.530 Zusammen (nutzbare Abgabe) 5.277.4375.135.3973.883.477 3.842.812 4. Wasserversorgung (Verkauf in Mio m 3 ) 22,322,321,9 22,7 5. Fernwärmeversorgung (Verkauf in MWh) 587.812618.994639.331 705.973 6. Erwirtschaftete Konzessionsabgabe(in T€) - Strom 12.06512.32011.698 11.766 - Erdgas 2.0032.1832.125 2.029 - Wasser 4.0154.2194.162 4.263 - Fernwärme 2.4983.0853.434 3.697 Zusammen 20.58121.80721.419 21.755 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK 52 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) 474471471 461 Angestellte 4) 660661660 645 Beamte 4) 444 4 Gesamtbelegschaft 1.1381.1361.135 1.110 Auszubildende 9499100 103 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH können für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 34,5 Mio. € ausweisen. In diesem Ergebnis ist bereits die Ergebnisabführung im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages mit der Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH in Höhe von 2,2 Mio. € berücksichtigt. Der ausgewiesene Jahresgewinn beläuft sich unter Berücksichtigung der Ertragsteuer auf 24,5 Mio. € und liegt damit leicht um 0,4 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis von 24,9 Mio. €. Der im Vergleich zum Vorjahr deutliche Anstieg der Ertragsteuerbelastung ist zum einen auf die im Berichtsjahr eingetretene Ergebnisverbesserung und zum anderen auf die im Vorjahresergebnis enthaltenen, bereits in früheren Jahren versteuerten Rückstellungsauflösungen zurückzuführen. Im vorliegenden Ergebnis ist die erstmalige Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) mit einer Ergebnisbelastung in Höhe von insgesamt 1,1 Mio. € enthalten, die im Wesentlichen aus einer höheren Bewertung der Pensionsrückstellungen resultiert. Die deutliche Verbesserung in der Sparte Stromversorgung wurde insbesondere von der konjunkturellen Erholung beeinflusst, welche die betrieblichen Absatzmengen, vor allem im Segment der Industriekunden, nahezu wieder auf das Niveau der Vorkrisenjahre hob. Gegenläufig wurde das Rechnungsergebnis 2010 aufgrund einer höheren Quote und Einspeisevergütung für das Jahr 2009 über die letztmals erfolgte EEG- Endabrechnung im Rahmen des alten EEG-Umlageverfahrens mit 0,7 Mio. € belastet. Positiv wirkte sich die Vermarktung der Stromerzeugungsmengen aus der Beteiligung am Block 4 der Gas- und Dampfturbinenanlage der EnBW im Rheinhafen (RDK4S) aus. Während hier im Vorjahr in Folge gestiegener Betriebsführungskosten und längerer Stillstandzeiten noch ein Verlust verbucht Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK 53 werden musste, konnte im laufenden Geschäftsjahr aufgrund einer verbesserten Verfügbarkeit ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaftet werden. Der Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr in der Sparte Erdgasversorgung ist hauptsächlich auf positive Einmaleffekte im Jahresabschluss 2009 durch mögliche Rückstellungsauflösungen zurückzuführen. Weitere Ergebnisbelastungen resultieren aus dem verstärkten Wettbewerb auf dem Erdgasmarkt. Auch bei der Trinkwasserversorgung ist gegenüber dem Vorjahr ein Ergebnisrückgang zu verzeichnen. Dabei profitierte die Sparte zunächst von den insbesondere im Juli 2010 anhaltend hohen Sommertemperaturen. Infolgedessen konnten die Wasserverkaufsmengen über sämtliche Kundensegmente gesteigert und entsprechende Mehrerlöse in Höhe von 0,7 Mio. € erzielt werden. Aufwandssteigerungen waren allerdings bei den Fremdleistungen und den Stromkosten der Wasserwerke zu verzeichnen. Zudem belastete eine höhere Umlage aus dem Verwaltungsbereich durch einen Wegfall positiver Einmaleffekte im Vorjahr das Spartenergebnis. Das Ergebnis der Fernwärmeversorgung konnte merklich zulegen. Positiv wirkten sich dabei Absatzsteigerungen aufgrund des relativ kalten Witterungsverlaufs in der gesamten Heizperiode des Jahres 2010 aus, die zu Mehrerlösen in Höhe von 2,0 Mio. € führten. Darüber hinaus brachte die Vermarktung von CO2-Zertifikaten einen Ergebnisbeitrag von 1,4 Mio. €. Auch ein im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich gestiegener Fernwärmebezug aus dem RDK7 schlägt sich positiv im Fernwärmeergebnis nieder. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 unter Zurechnung erhaltener Zuschüsse für das Projekt „Wärmeauskopplung MiRO“ auf 51,4 Mio. €. Davon betrafen 50,4 Mio. € die Sachanlagen und 1,0 Mio. € immaterielle Vermögensgegenstände. Die Konzessionsabgabe ist das wichtigste finanzielle Bindeglied zwischen der Stadt Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Entwicklung der Jahre 1994 bis 2010 ergibt sich aus der nachfolgenden Abbildung: Entwicklung Konzessionsabgabe 1994 - 2010 0,0 5,0 10,0 15,0 20,0 25,0 30,0 1994 19 96 199 8 2000 20 02 20 04 200 6 2008 20 10 Jahr - in Mio. € StromErdgasWasserWärme 28,5 20,6 21,8 18,4 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK 54 Die E.ON Ruhrgas International GmbH hat mit Wirkung vom 01.01.2010 ihren 10- Prozent-Anteil an der Stadtwerke Karlsruhe GmbH an die KVVH GmbH verkauft. Ausblick Die Stadtwerke erwarten gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan bei leicht sinkenden Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2011 einen Jahresgewinn nach Steuern in Höhe von 23,3 Mio. €; dieser liegt damit um 1,2 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis. Die an die Stadt Karlsruhe abzuführende Konzessionsabgabe liegt gemäß Wirtschaftsplan bei 22,4 Mio. € (Vorjahr: 21,8 Mio. €). Weitreichende Auswirkungen haben die Anpassungen gesetzlicher Strompreisbestandteile. Der für 2011 geltende allgemeine Zuschlagssatz aus dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) wurde im Oktober 2010 auf 3,53 ct/kWh festgesetzt. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 1,48 ct/kWh oder 72 Prozent. Leicht gegenläufig entwickelte sich dagegen der Zuschlagssatz aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Modernisierungsgesetz. Er geht von 0,13 ct/kWh auf 0,03 ct/kWh zurück. Insgesamt beläuft sich damit die Steigerung aus den gesetzlichen Strompreisbestandteilen allein für 2011 auf 1,38 ct/kWh. Das entspricht bei den Stadtwerken einer jährlichen Mehrbelastung von rund 20,0 Mio. €. Aufgrund dieses Anstiegs und zur Aufholung der EEG-Belastungen aus dem Vorjahr mussten die Stadtwerke zum 1. Februar 2011 die Stromtarife um 2,0 ct/kWh erhöhen. Für die Sondervertragskunden liegen die für das Jahr 2011 größtenteils bereits vertraglich fixierten, individuellen Preise zugrunde, denen der erhöhte EEG-Zuschlag als gesetzlicher Preisbestandteil gesondert zugerechnet wird. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Rechnungsabgrenzungsposten 308.929.924 € 5.075.156 € 93.426.263 € 15.338.700 € 4.837.068 € 253.515 € 427.860.626 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 116.785.500 € 48.923.996 € 624 € 0 € 165.710.120 € 188.284 € 15.841.510 € 45.296.686 € 200.554.216 € 269.810 € 427.860.626 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK 55 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+592.267 +1.092.760 +1.009.929+999.167 +1.157.496 +1.149.789 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+557-33+232+327+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+6.133+5.343+8.010+8.312+6.951+7.751 4. Sonstige betriebliche Erträge+23.052+33.470+32.107+28.191+18.614+18.597 5. Personalaufwand-63.552-67.946-67.700-67.446-65.877-68.387 6. Materialaufwand-456.643-960.420-889.178-870.026 -1.021.407 -1.009.919 7. Abschreibungen-26.809-25.802-24.614-23.832-23.415-25.398 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-36.698-37.694-36.313-38.031-37.102-37.462 9. Erträge aus Beteiligungen+139+186+173+567+158+709 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1.872+1.682+2.636+590+688+390 11. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen-1.458-1.405-1.787-4.117-2.469-4.023 12. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit+38.860+40.141+33.495+33.702+33.637+32.047 13. Ergebnis aus Verlustübern. Netzgesellschaft-1.334-4.234-2.482+2.219+2.334+1.766 14. Außerordentliches Ergebnis-1.103-1.400-123 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-15.424-10.213-5.829-9.987-11.304-10.110 16. Sonstige Steuern-307-302-295-327-295-326 17. Ergebnis vor Gewinnabführung+21.795+25.392+24.889+24.504+22.972+23.254 18. Abgeführte Gewinne aufgrund Gewinnabführungsvertrag-21.795-25.392-24.889-24.504-22.972-23.254 19. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)59,261,870,971,1 2. Umlaufintensität (in %)40,838,229,128,8 3. Investitionen (in Mio. €)42,740,750,851,4 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)42,642,143,840,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)71,968,161,756,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 3,7+ 2,3+ 2,5+ 2,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 13,2+ 15,3+ 15,0+ 14,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 5,6+ 6,5+ 6,7+ 6,7 4. Kostendeckung (in %)101,299,999,099,5 5. Cash Flow (in Mio. €) a) vor Ertragsteuern + 56,5+ 73,8+ 52,5+ 60,2 b) nach Ertragsteuern + 41,1+ 63,6+ 46,6+ 50,2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)10,96,26,66,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)55.84659.81259.64760.763 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK Netze 56 6. Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Stadtwerke Karlsruhe Netze Telefon: 0721 / 599-0netze@stadtwerke-karlsruhe.de GmbH, Daxlander Str. 72,Telefax: 0721 / 599-4109 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.01.2007 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dipl.-Ing. Werner WenzStadtwerke Karlsruhe GmbH100% = 100.000,00 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Gewinnabführungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 15.12.2006 Durch Vertrag vom 15.12.2006 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz einschließlich Messstellen gepachtet. NetzbetreibergemäßdemGesetzüberdieElektrizitäts-und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), insbesondere der Betrieb, die Unterhaltung und derAusbau des Elektrizitäts- und des Gasversorgungsnetzes der Stadtwerke Karlsruhe GmbH sowie die Erfüllung von Verteilungsaufgaben. Eingeschlossen ist die Wahrnehmung allerdazugehörigenAufgabenundDienstleistungen(GVvom 15.12.2006). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 1) 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 2) 2) 2) 2) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) - - - - 1) Gesellschaft entstand in 2007 (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 30.01.2007) 2) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 3) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK Netze 57 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) Leistungszahlen SWK 2007 - 2010 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Stadtwerke Karlsruhe Netze GmbH (SWKN) weist für das Geschäftsjahr 2010 einen Gewinn in Höhe von rd. 2,2 Mio. €, aus der im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) abgeführt wird. Damit hat sich im Vergleich zum Vorjahr, als noch ein Verlust von 2,5 Mio. € ausgewiesen werden musste, das Ergebnis um 4,7 Mio. € verbessert. Ein Grund für die Ergebnisverbesserung ist die günstigere Beschaffung der Stromverlustenergie aufgrund von gesunkenen Strombezugspreisen an der Leipziger Strombörse EEX; dies führte zu einer Ergebnisentlastung von 2,0 Mio. €. In einem von der Bundesnetzagentur (BNetzA) seit März 2008 gegen die SWK und die SWKN betriebenen Verfahren nach § 65 EnWG bezüglich der Umsetzung der operationellen und rechtlichen Entflechtung kam es schließlich im März 2010 zu einer mündlichen Verhandlung. Als Ergebnis wurde von der BNetzA die Personalausstattung der SWKN als für den Netzbetrieb im Sinne des EnWG ausreichend und fachlich kompetent anerkannt. Dagegen wurden die „Doppelfunktionen“ in der Geschäftsführung der SWKN mit gleichzeitigen leitenden Funktionen bei den Stadtwerken als mit den Auslegungsgrundsätzen der BNetzA unvereinbar kritisiert. Aus diesem Grund wurden zum Juni 2010 die Doppelfunktionen in der Geschäftsführung der SWKN aufgelöst. 2007 4) 200820092010 Arbeiter 5) ---- Angestellte 5) 661422 Beamte 5) ---- Gesamtbelegschaft661422 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MA ́s 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) Gesellschaft hat zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit aufgenommen 5) einschließlich der von der Stadt bzw. Muttergesellschaft abgeordneten Beschäftigten 2007 1) 200820092010 1. Netznutzung durch SWK-Vertrieb (in MWh) 1.487.069 1.447.8701.369.432 1.385.143 2. Netznutzung durch Dritte (in MWh) 662.809758.477571.693534.281 1) Gesellschaft hat zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK Netze 58 Ausblick Nach dem Basisjahr für die zweite Anreizregulierungsperiode im Erdgasbereich in 2010 folgt nun in 2011 das Basisjahr im Strombereich. Die Erlösobergrenze wird sich auch in den nächsten Jahren aufgrund der Vorgaben aus der Anreizregulierungsverordnung effektiv weiter rückläufig entwickeln. Der bereits berücksichtigte Erweiterungsfaktor Strom schlägt sich dabei kompensierend nieder. Die aktuelle Situation in Japan und im Mittleren Osten könnte die Verlustenergiebeschaffungskosten längerfristig erheblich über den gleitenden Referenzpreis anheben. Eine Änderung der Anerkennung als volatiler Kostenbestandteil wäre dahingehend auch in den folgenden Jahren weniger risikobehaftet. Aus regulatorischer Sicht wird das Jahr 2011 schwerpunktmäßig durch die Anforderung der Umsetzung der „Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS)“ noch bis Mitte des Jahres geprägt sein und zahlreiche personelle Ressourcen binden. Nach der noch im Jahr 2010 verabschiedeten Festlegung einheitlicher Geschäftsprozesse und Datenformate für den Messzugang durch die BNetzA schließt sich im zweiten Halbjahr 2011 nahtlos die bis zum 01.10.2011 im EDV-System umzusetzenden Wechselprozesse im Messwesen (WiM) an. Um die Versorgungssicherheit der Karlsruher Bürger dauerhaft zu gewährleisten, werden investive Maßnahmen im Stromnetz, insbesondere Erneuerungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Umspannwerken, durchgeführt. Im Gasbereich wird im Wesentlichen in das Rohrleitungsnetz selbst investiert. Für das Wirtschaftsjahr 2011 geht die Gesellschaft von gleich bleibend hohen Transportmengen aus und rechnet mit einem Gewinn in Höhe von 1,8 Mio. €. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 26.501.059 € 0 € 0 € 26.501.059 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 100.000 € 0 € 0 € 100.000 € 9.673.558 € 9.554.930 € 7.172.571 € 26.501.059 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK Netze 59 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,099,999,9100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,60,40,40,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 1,4- 4,8- 2,6+ 2,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-1.334- 4.234- 2.482+ 2.220 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 7,2- 16,5- 16,5+ 9,4 4. Kostendeckung (in %)98,395,297,0101,4 5. Cash Flow (in T€)- 1.193 + 3.373- 1.818+ 2.131 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)0,40,41,21,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)67.50365.48183.52864.911 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. 2007 1) 200820092010 Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+92.137 +88.326 +95.542 +101.598+98.167+98.466 2. Sonstige betriebliche Erträge+96+140+355+507+200+200 3. Personalaufwand-405-393-1.170-1.428-1.350-1.552 4. Materialaufwand-76.547-75.867-80.925-83.011-78.588-80.463 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-16.730-16.424-16.348-15.470-16.175-14.788 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+135+82+104+314+130+0 8. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen-20-98-40-263-50-97 9. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.334-4.234-2.482+2.247+2.334+1.766 10. Erträge aus Verlustübernahme+1.334+4.234+2.482+0+0+0 11. Aufwendungen aus Gewinnabf.vertrag+0+0+0-2.219-2.334-1.766 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern+0+0+0-28+0+0 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) Gesellschaft hat zum 01.01.2007 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. 2) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Regenerativ-GmbH 60 7. SWK – Regenerativ-Verwaltungs-GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 24.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Jürgen Schmidt Stadtwerke Karlsruhe GmbH 100% = 25.600 € Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Beteiligung an und die Verwaltung von anderen Unternehmen als deren persönlich haftende geschäftsführendeGesellschafterin, insbesondere von Projektgesellschaften, deren Gegenstand das Erstellen und Betreiben von Kraftanlagen im Bereich regenerativer Energien ist. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Regenerativ-GmbH 61 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2010 die in ihrem Gesellschaftsvertrag vorgesehene wirtschaftliche Betätigung durchgeführt und wiederum ein positives Jahresergebnis nach Steuern von 5 T€ erwirtschaftet. Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin – ohne Kapitaleinlage – der SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark I, der SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark Zwei und der SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark III (die letztgenannte Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags vom 19. Januar 2010 und Eintragung ins Handelsregister am 9. Februar 2010 errichtet). Als Komplementärin übernimmt sie deren Geschäftsführung, die Vertretung und die Verwaltung. Hierbei bedient sie sich zur Sicherstellung effizienter und qualifizierter Abläufe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Ausblick Die Gesellschaft wird die Geschäftsführungstätigkeiten für die drei beschriebenen Kommanditgesellschaften in den kommenden beiden Geschäftsjahren weiter durchführen und strebt daher für 2011 und 2012 wiederum positive Jahresergebnisse an. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 0 € 3.291 € 32.234 € 35.525 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.600 € 0 € 894 € 4.675 € 31.169 € 1.844 € 2.512 € 35.525 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Regenerativ-GmbH 62 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)87,487,989,387,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)33,027,030,624,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 18,8+ 17,2+ 17,0+ 15,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 16,5+ 15,1+ 15,2+ 13,2 4. Kostendeckung (in %)142,3131,8139,0140,3 5. Cash Flow nach Ertragsteuern (in T€)+ 3+ 4+ 4+ 5 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+10,4+14,0+14,7+18,8+15,0+19,5 2. Sonstige betriebliche Erträge+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 3. Personalaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 4. Materialaufwand-5,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 5. Abschreibungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-2,0-10,6-10,6-13,4-10,6-13,8 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0,0+0,4+0,5+0,1+0,1+0,2 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+3,4+3,8+4,6+5,5+4,5+5,9 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0,0+0,0-0,1-0,8+0,0-1,1 11. Sonstige Steuern+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+3,4+3,8+4,5+4,7+4,5+4,8 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan";eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Regenerativ-KG 63 8. SWK – Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.12.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei der Stadt Karlsruhe26,15% =500.000 € SWK-Regenerativ-Verwaltungs-Stadtwerke Karlsruhe14,33% =274.000 € GmbH als persönlich haftende Weitere Kommanditisten59,52% =1.138.000 € Gesellschafterin (Komplementärin). 100,00% =1.912.000 € Diese ist am Kapital der SWK-Re-Hiervon wurden im Jahr 2010 weitere 7,5% an die Kommanditisten zurück- generativ-GmbH & Co.KG - Solar-gewährt. Der Beteiligungswert der Stadt Karlsruhe beträgt somit 382.500 €, park I nicht beteiligt und handelt das Haftkapital wird dadurch jedoch nicht reduziert. durch ihre Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschafterin hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: ErrichtungundBetriebvonGemeinschaftsanlagenzurNutzung regenerativer Energieträger, insbesondere Photovoltaikanlagen. (GV in der Fassung vom 03.11.2005) Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH und der SWK-Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Regenerativ-KG 64 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Wichtigste Zahlungsströme zwischen dem Kommanditisten Stadt Karlsruhe und der Gesellschaft aus Sicht des Kommanditisten Stadt Karlsruhe: Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 sowie Ausblick Der Solarpark I erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010 Einspeisevergütungen in Höhe von 364.749 € (Vorjahr: 417.923 €). Die gesamte Stromerzeugung des Solarparks in 2010 lag bei 783.465 kWh (Vorjahr: 884.823 kWh). Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss von rd. 1 T€ (Vorjahr: + 16 T€) ausweisen. Für das Geschäftsjahr 2011 wird ein Jahresüberschuss von 67 T€ erwartet. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.486.260 € 0 € 232.769 € 2.719.029 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 1.912.000 € -643.914 € 1.268.086 € 10.680 € 1.440.263 € 2.719.029 € 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Kommanditanteil --- 2. Rückfluss Kommanditanteil+ 25+ 25+ 30+ 38 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Regenerativ-KG 65 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+420+431+418+365+371+370 2. Sonstige betriebliche Erträge+0+1+1+3+0+0 3. Materialaufwand-1-5-1-5+0+0 4. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 5. Abschreibungen-379-342-308-278-248-223 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-49-38-42-34-46-47 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+5+9+11+4+8+9 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-62-62-60-53-46-42 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-66-6+19+2+39+67 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-2-3-3-1+0+0 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-68-9+16+1+39+67 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)91,487,784,391,4 2. Umlaufintensität (in %)8,612,315,78,6 3. Investitionen (in T€)133000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)45,846,043,046,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)50,149,151,051,0 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 16,1- 2,0+ 3,9+ 0,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 4,0- 0,6+ 1,2+ 0,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,1+ 1,5+ 2,3+ 2,0 4. Kostendeckung (in %)85,496,7101,798,6 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 313+ 336+ 327+ 279 b) nach Ertragsteuern + 311+ 333+ 324+ 278 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK-NOVATEC 66 9. SWK-NOVATEC GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 22.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ralf KneippStadtwerke Karlsruhe GmbH50% =12.500 € Martin SeligNOVATEC-Verwaltungs-GmbH50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke GmbH. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der Baugenossenschaft Familienheim. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der WEG Neues Gritzner Zentrum. E-Mail/Internet: Planung,RealisierungundBetriebvonWärmeerzeugungs-und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im BereichregenerativerEnergienunddieErbringungderdamit zusammenhängenden Dienstleistungen (GV vom 15.05.2009). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 1) 2008 1) 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 22.06.2009). 2) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK-NOVATEC 67 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Leistungszahlen 2007 - 2010 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft hat entgegen der Planung einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss von 23 T€). Der Ergebnisrückgang beruht im Wesentlichen auf den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bezugsaufwendungen, welche auf Grund der absatzseitig bestehenden Preisvereinbarungen im Berichtsjahr nicht vollumfänglich weitergegeben werden konnten. Weiterhin erhöhten sich die Mietaufwendungen für die Anmietung des Heizungsraums gegenüber dem Vorjahr um 13 T€. Der Jahresfehlbetrag wird mit dem bestehenden Gewinnvortrag verrechnet. Ausblick Im Geschäftsjahr 2011 ist die endgültige Fertigstellung der Holzhackschnitzelanlage mit Brennwertnutzung vorgesehen. Die Gesellschaft strebt in den kommenden beiden Geschäftsjahren wieder ein positives Jahresergebnis an. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 52.737 € 64.587 € 0 € 117.324 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 23.338 € -603 € 47.735 € 1.962 € 67.627 € 0 € 117.324 € 2007 1) 2008 1) 20092010 1. Wärmeverkäufe (in T€) --124208 2. Wärmeverkäufe (in kWh) --1.640.9853.069.234 1) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 22.06.2009) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 SWK-NOVATEC 68 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)--0,00,0 2. Umlaufintensität (in %)--100,0100,0 3. Investitionen (in T€)--00 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)--52,440,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)--+ 18,8- 0,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)--+ 48,3- 1,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)--+ 25,3- 0,5 4. Kostendeckung (in %)--136,897,8 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern --+ 33- 1 b) nach Ertragsteuern --+ 23- 1 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. 2007 1) 2008 1) 20092010 Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung--+124+213+219+223 2. Sonstige betriebliche Erträge--+0+4+5+0 3. Materialaufwand---77-188-137-116 4. Personalaufwand--+0+0+0+0 5. Abschreibungen--+0+0-10-10 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen---14-30-22-35 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge--+0+0+0+4 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen--+0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit--+33-1+55+66 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag---10+0-17-11 11. Sonstige Steuern--+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag--+23-1+38+55 1) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 22.06.2009). 2) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KEK 69 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hebelstraße 15Telefon: 0721 / 48088-0 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 48088-19 Gründung:Unternehmensgegenstand: 03.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dirk VogeleyStadt Karlsruhe 50% =12.500 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: E-Mail/Internet: www.kek-karlsruhe.de info@kek-karlsruhe.de Förderung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (GV vom 12.05.2009). Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 01.06.2009 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 1) 2008 1) 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - 2) 2) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) - - - - 1) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 03.06.2009). 2) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 3) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Mitgesellschafters Stadt Karlsruhe 2007 – 2010 2007 1) 2008 1) 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stammkapitaleinzahlung Stadt Karlsruhe - - 13 0 2. Zuschuss Stadt Karlsruhe - - 159 250 Zusammen - - 172 250 1) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 03.06.2009). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KEK 70 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2007 5) 2008 5) 2009 2010 Angestellte 4) - - 4,47 4,55 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft - - 4,47 4,55 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe und den Stadtwerken abgeordneten Beschäftigten 5) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 03.06.2009). Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 sowie Ausblick Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2010 ein positives Jahresergebnis von 18 T€ erzielt (Vorjahr: 84 T€). Auch wenn die geplanten Umsatzerlöse in 2010 nicht erreicht wurden, konnte die Finanzierung der geplanten Projekte in Form von Kostenbeteiligungen durch Projektpartner in vollem Umfang sichergestellt werden. Die Gesellschaft strebt im Geschäftsjahr 2011 ein ausgeglichenes Ergebnis an. Es ist ein dauerhaftes Ziel, den wahrscheinlichen Anstieg der Personalkosten und der laufenden Kosten über Zuwächse bei den Umsatzerlösen zu kompensieren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2010 sowie zu Beginn des Jahres 2011 konnte die KEK einige Projekte anstoßen, die noch im laufenden Geschäftsjahr 2011 erlöswirksam werden. Darüber hinaus sind weitere Projekte in Planung, die jedoch aller Voraussicht nach keine wesentlichen Erlöse erwirtschaften werden, sondern eher dem Zweckbetrieb zuzuordnen sind. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 59.088 € 1.464 € 5.086 € 75.861 € 5.910 € 147.409 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 84.063 € 18.160 € 127.223 € 9.774 € 10.412 € 0 € 147.409 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KEK 71 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)--50,140,1 2. Umlaufintensität (in %)--45,955,9 3. Investitionen (in T€)--873 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)--71,886,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--143,3215,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)--+ 1.401+ 1.199 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)--+ 77,1+ 14,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)--+ 55,4+ 12,5 4. Kostendeckung (in %)--2,60,3 5. Cash Flow (in T€)--+ 95+ 39 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)--55,258,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)--28.30866.206 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. 2007 1) 2008 1) 2009 2) 2010 Plan 2010 3) Plan 2011 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse--+6+2+40+157 2. Sonstige betriebliche Erträge--+307+536+484+486 3. Materialaufwand--+0-36+0-127 4. Personalaufwand---127-301-317-313 5. Abschreibungen---11-20-20-22 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen---91-162-209-176 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge--+0+1+0+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen--+0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit--+84+20-22+5 10. Außerordentliche Aufwendungen--+0-2+0+0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag--+0+0+0+0 12. Sonstige Steuern--+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag--+84+18-22+5 1) Gesellschaft wurde in 2009 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 03.06.2009). 2) Rumpfgeschäftsjahr 3) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 PS Project Systems 72 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gadelander Str. 172Telefon: 04321 / 878-0 24539 NeumünsterTelefax: 04321 / 878-228 Gründung:Unternehmensgegenstand: 23.07.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: PS Project Systems GmbHStadtwerke Karlsruhe GmbH40% =27.507,50 € mit dem GeschäftsführerHarry Haase, Großenaspe25% =17.192,19 € Jürgen Martens Jürgen Martens, Flintbek25% =17.192,19 € Matthias Hahm, Kiel10% =6.876,88 € 100% =68.768,76 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Errichtung und Betrieb von anlagentechnischen Einrichtungen zur energetischen Deponiegasverwertungauf der Deponie Karlsruhe-West der Stadt Karlsruhe und an anderen Standorten. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der DanRevision GmbH, Flensburg- Handewitt, geprüft. Leistungszahlen 2007 - 2010 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 2007200820092010 Energieeinspeisung (in kWh) 3.846.8204.479.7605.746.040916.420 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 PS Projekt Systems 73 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft betrieb seit ihrer Gründung bis zum 31.10.2009 Anlagen zur Deponiegasverwertung auf der Mülldeponie Karlsruhe-West. Bei den zwei Anlagen handelt es sich um zwei mobile Blockheizkraftwerke, die im Eigentum der Gesellschaft stehen. Zwischen der Gesellschaft und der Stadt Karlsruhe - Amt für Abfallwirtschaft - besteht ein Betreibervertrag über die Verwertung von Deponiegas zur Gewinnung von elektrischer und thermischer Energie. Die von der Gesellschaft erzeugte elektrische Energie wurde bis zum 31.10.2009 in das Netz der Stadtwerke Karlsruhe GmbH eingespeist. Seit dem 31.10.2009 werden die beiden Anlagen zur Deponiegasverwertung an die Haase Energietechnik AG & Co. KG vermietet, die diese seitdem auf eigene Rechnung betreibt. Die monatliche Miete beträgt 3 T€. Somit ergeben sich in 2010 Umsatzerlöse von 36 T€ (Vorjahr: 365 T€). Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 7 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss von 26 T€). Für 2011 wird ein Überschuss von 17 T€ prognostiziert. Energieeinspeisung 2001 - 2010 (in kWh) 0 1.000.000 2.000.000 3.000.000 4.000.000 5.000.000 6.000.000 7.000.000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Jahr 1,38 M io. 5,75 M io.5,84 Mio. 3,85 M io. 0,92 M io. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 22.415 € 9.211 € 69.717 € _____ ___ 101.343 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 68.769 € 7.704 € 76.473 € 23.700 € 1.170 € __________ 101.343 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 PS Project Systems 74 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+300+343+365+36+266+36 2. Sonstige betriebliche Erträge+5+5+7+11+0+15 3. Materialaufwand-188-229-286-3-205+0 4. Abschreibungen-45-45-45-45-45-23 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen-9-11-16-6-10-11 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4+3+0+0+0+0 7. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-1+0+2+0+0+0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+66+66+27-7+6+17 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-3-2-1+0+0+0 10. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+63+64+26-7+6+17 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)37,838,845,122,1 2. Umlaufintensität (in %)62,261,254,977,9 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)67,770,683,175,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)179,2182,0184,2341,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 21,0+ 18,6+ 7,3- 20,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 22,4+ 31,2+ 21,4- 9,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 15,3+ 22,0+ 17,8- 7,2 4. Kostendeckung (in %)123,6120,3105,166,8 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 111+ 110+ 72+ 38 b) nach Ertragsteuern + 108+ 108+ 71+ 37 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TelemaxX 75 12. TelemaxX Telekommunikation GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Amalienbadstr. 41 (Bau 61)Telefon: 0721 / 13088-0Info@telemaxx.de 76227 KarlsruheTelefax. 0721 / 13088-77wwww.telemaxx.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dieter KettermannStadt/Stadtwerke Baden-Baden 9,1% =181.800 € Stadtwerke Bretten GmbH 6,8% =136.350 € Energie- u. Wasserversorgung Bruchsal GmbH 8,0% =159.100 € Stadtwerke Bühl GmbH 5,7% =113.700 € Stadtwerke Ettlingen GmbH 8,0% =159.100 € Stadt/Stadtwerke Gaggenau 6,8% =136.350 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 42,0% =840.900 € star.ENERGIEWERKE GmbH&Co. 9,1% =181.800 € Stadt Stutensee 4,5% =90.900 € 100% = 2.000.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Rahmenverträge über Vermietung, Neubau und Instandhaltung von Telekommunikationsdienstleistungen zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaftern. Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der TechnologieRegion Karlsruhe gelegenen Übertragungsnetzes sowie Angebot und Vermarktung von Telekommunikationsdienstleistungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von Dipl.-Betriebswirt (FH) Walter Bischoff geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TelemaxX 76 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) 3 2 2 2 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Leistungszahlen 2007 - 2010 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft kann für das Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,9 Mio. € ausweisen (Vorjahr: 2,8 Mio. €). 2007200820092010 1. Erlöse aus Telekommunikation (in T€) 8.91310.48611.32912.018 2. Erlöse aus Vermietung von Datenleitungen (in T€) 8.7199.9549.5379.090 3. Anzahl der Kunden7789421.0581.084 2007200820092010 Arbeiter 4) 0000 Angestellte 4) 41505251 Beamte 4) 0000 Gesamtbelegschaft41505251 Auszubildende17202 327 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MA ́s 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 5) Angaben liegen nicht vor. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TelemaxX 77 Die TelemaxX hat durch eine solide Unternehmenspolitik auch in 2010 die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen können und die gute Marktposition weiter gefestigt. Auch das abgelaufene Geschäftsjahr war durch den anhaltenden Preisdruck in der Telekommunikationsbranche und einer anhaltenden Investitionszurückhaltung geprägt. Trotz eines schwachen Auftragseingangs gelang es der Gesellschaft das Umsatzniveau des Vorjahres zu halten und sogar leicht zu verbessern. Erlöse aus Telekommunikation 1999 - 2010 (in T€) 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2 0 0 5 2006 2007 2008 2009 2 0 1 0 Jahr 5 11.329 12.018 3.619 Die Investitionen in Höhe von rd. 3,3 Mio. € beinhalten u. a. den Kauf eines bisher angemieteten Rechenzentrums sowie den weiteren Ausbau der Standorte. Die Investitionen in 2010 wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Entwickung der Kundenzahlen 1999 - 2010 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1999 2 0 0 0 2001 2002 2003 2004 2006 2006 2007 2008 2009 2 0 1 0 Jahr 10 170 1.058 1.084 Ausblick Die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung in der IT-Branche werden von der Gesellschaft verhalten positiv eingeschätzt. Trotz der positiven Marktentwicklung ist bei der TelemaxX bis dato immer noch eine Zurückhaltung in der Investitionsbereitschaft der Unternehmen in den Bereichen Telekommunikation und Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TelemaxX 78 Informationstechnologie festzustellen, die sich in einem andauernd schwachen Auftragseingang widerspiegelt. Darüber hinaus werden die Märkte der Telekommunikationsbranche weiterhin von einem sich fortsetzenden Preisverfall geprägt sein. Unter Beachtung dieser Gegebenheiten hat die Gesellschaft in den Jahren 2011 und 2012 das Ziel, das Umsatzniveau des Geschäftsjahres 2010 zu konsolidieren. Ziel der Gesellschaft wird es sein, die durch den Preisverfall verursachten sinkenden Umsätze in den Bereichen Datendirektverbindungen, Sprachdienste und Internetdienstleistungen durch die angestrebte Umsatzsteigerung bei der Vermarktung von Rechenzentrumsdienstleistungen zu kompensieren. Die Umsätze und Auftragseingänge des ersten Quartals 2011 bestätigen diese Annahme. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 18.708.436 € 128.810 € 1.392.953 € 1.342.547 € 326.067 € 21.898.813 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Gewinnvortrag Gewinnverwendung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 2.000.000 € 2.918.924 € 11.506.948 € -2.300.000 € 14.125.872 € 1.893.436 € 5.602.547 € 276.958 € 21.898.813 € Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2007 bis 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +17.631 +20.440 +20.866 +21.108+20.790 + 20.488 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+0+0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +338+633+273+940+250 +250 4. Personalaufwand -2.635 -3.243-3.220 -3.368-3.458 -3.366 5. Materialaufwand -6.918 -6.879-6.718 -6.521-6.756 -6.417 6. Abschreibungen -1.991 -3.328-3.460-3.510-3.920 -3.433 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.688-3.189-3082-3.434-3.393 -3.513 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +94+57+63+13+10 +5 9. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -125-333-253-446-250 -182 10 Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +3.706+4.158+4.469+4.782+3.273 +3.832 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.447 -1.489-1.621-1.855-1.168 -1.388 12. Sonstige Steuern -6-15-9-8-10 +0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +2.253+2.654+2.839+2.919+2.095 +2.444 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TelemaxX 79 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)78,580,181,985,4 2. Umlaufintensität (in %)21,018,617,013,1 3. Investitionen (in T€)9.6686.9185.0513.277 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)50,551,959,864,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)64,364,772,975,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 12,8+ 13,0+ 13,6+ 13,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 26,2+ 24,2+ 21,0+ 20,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 13,9+ 14,1+ 13,7+ 15,4 4. Kostendeckung (in %)122,8120,3124,6122,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 5.691+ 7.471+ 7.921+ 8.284 b) nach Ertragsteuern + 4.244+ 5.982+ 6.299+ 6.428 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)18,319,119,219,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)64.26764.85761.92666.033 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VBK 80 13. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@vbk.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.vbk.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen des öffentlichen Personen- nahverkehrs (ÖPNV) und Erbringung von Nahverkehrsdienst- leistungen in der Stadt Karlsruhe und deren Umland (GV in der Fassung vom 26.06.2002). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaKVVH GmbH100% = 100 Mio. € Aufsichtsrat: EB Margret Mergen (Vorsitz) StR Gabriele Luczak-Schwarz StR Hans Pfalzgraf (stellv. Vors.) StR Sven Maier StR Dr. Eberhard FischerJean-Claude Durand StR Angela GeigerThomas Hoffmann StR Johannes HonnéHarald Klingler StR Dr. Albert Käuflein Renate Motzbäuchel StR Thomas KalesseBertram Wagner StR Bettina Lisbach Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie ein Personalüberleitungs- u. -überlassungs- vertrag mit der KVVH GmbH. Konzessionsvertrag über gegenseitige Recht und Pflichten, die sich aus der Durchführung der ÖPNV mit Schienenbahnen ergeben mit der Stadt Karlsruhe. Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag mit dem Karlsruher Verkehrsverbund. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter des Anteilseigners und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VBK 81 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 22 20 20 20 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen 2007 – 2010 2007 2008 2009 2010 1. Anzahl der beförderten Personen 1) (in Mio) 102,5103,2104,3 106,1 2. Beförderungsleistung (in Mio Wagenkilometer) - Straßenbahn 9,09,29,1 9,1 - Omnibus 3,93,94,1 4,3 Zusammen 12,913,113,2 13,4 3. Zuschussbedarf je beförderter Person (in €) 0,210,210,22 0,23 4. Fahrgelderträge - Gesamt (in Mio €) 45,747,749,2 49,7 - je Fahrgast (in €) 0,450,460,47 0,47 1) Gesamtverkehr mit Freifahrern und Gelegenheitsverkehr „brutto“ ohne Schwerbehinderte Entwicklung Fahrgäste 1) und Defizit 1994 - 2010 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 1994 1 9 96 1 998 2 000 2002 2 00 4 2 0 06 2008 2 0 10 Jahr 1) Gesamtverkehr mit Freif ahrern und Gelegenheitsverkehr ohne Schw erbehinderte 24,2 27,9 68,5 106,1 Fahrgäste in Mio. Defizit in Mio. € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VBK 82 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) 5) 5) 5) 5) Angestellte 4) 1.0341.0471.073 1.063 Beamte 4) 303030 28 Zwischensumme 1 1.0641.0771.103 1.091 An AVG / KVV / KASIG zu 100% abgeordnet: - Beamte 245 5 - Angestellte 4811 10 Zwischensumme 2 61216 15 Gesamtbelegschaft 1.0581.0651.087 1.076 Auszubildende 312931 31 1) Vollkraftstellen (ohne Teilzeit) 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 5) Seit Einführung des TV-N zum 01.01.2007 wird bei den VBK nicht mehr nach Arbeitern und Angestellten unterschieden. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die VBK konnte die Zahl der beförderten Personen im Geschäftsjahr 2010 verglichen mit dem sehr hohen Niveau von 2009 noch einmal steigern: Die Fahrgastzahl ohne die schwerbehinderten Fahrgäste stieg auf 106,1 Mio. Die endgültige Schlussabrechnung mit dem Verbund steht noch aus. Die Betriebsleistung der VBK betrug 2010 13,4 Mio. Wagenkilometer. Die Betriebsleistungen auf der Schiene waren mit 9,1 Mio. Wagenkilometer nahezu konstant, im Omnibusverkehr mit 4,3 Mio. Wagenkilometer geringfügig höher als im Vorjahr. Der Personalaufwand stieg um 0,7 % auf 54,9 Mio. €. Der Anteil des Personalaufwands am Gesamtaufwand inkl. außerordentlichem Aufwand beträgt 43,2 % und stellt nach wie vor den größten Posten auf der Aufwandsseite dar. Die Beförderungserlöse lagen im Jahr 2010 mit 63,0 Mio. € auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die staatlichen Ausgleichszahlungen für die unentgeltlich beförderten Schwerbehinderten wurden mit dem gesetzlichen Prozentsatz von 2,53 % zu den Einnahmen des Jahres 2010 hinzugerechnet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VBK 83 Das Defizit, welches durch die Alleingesellschafterin KVVH GmbH getragen wird, erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 23,4 Mio. € auf 24,2 Mio. €. In 2010 wurden Investitionen von insgesamt 33,4 Mio. € getätigt. 14,0 Mio. € entfielen auf die Beschaffung von Fahrzeugen für die Personenbeförderung. 13,2 Mio. € wurden in die Streckeninfrastruktur und 2,5 Mio. € für Gebäude investiert. Weitere 2,9 Mio. € wurden für die Beschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie für die nächste Generation des rechnergestützten Betriebsleitsystem (ITCS) ausgegeben. Der Rest in Höhe von 0,8 Mio. € entfiel auf immaterielle Wertgegenstände und sonstige Anlagegüter. Am 13. September 2010 wurde die neue Leitstelle der VBK im Betriebshof Gerwigstraße in Betrieb genommen. Mit der neuen Leitstelle werden Prozesse im Betriebsalltag effizienter gestaltet, die Service- bzw. Informationsqualität noch weiter verbessert und die Kosten durch die räumliche Zusammenlegung mit Leitstellen mittelfristig durch Synergieeffekte verringert. Für den Neubau der Straßenbahn Südost erging im Dezember 2010 der Planfeststellungsbeschluss. Des Weiteren wurde der GVFG-Antrag zur Förderung des Projektes bewilligt. Mit dem Bau der Strecke, die unter anderem den neu entstehenden Karlsruher Stadtteil Süd-Oststadt erschließt, erfolgte am 3. März 2011 der offizielle Spatenstich. Ende 2012 soll die Strecke in Betrieb genommen werden. Ausblick Für 2011 rechnen die VBK mit einer Konsolidierung der Fahrgastzahlen auf dem hohen Niveau des Jahres 2010. Das prognostizierte Defizit 2011 beträgt nach aktuellem Wirtschaftsplan 24,6 Mio. € und liegt damit über den Zahlen der Jahre 2009 (23,4 Mio. €) und 2010 (24,2 Mio. €). 2008 wurde im Auftrag des KVV eine Fahrgasterhebung im Verbundgebiet durchgeführt. Die Daten von der Firma IVV Aachen wurden nach der Erhebung zur Auswertung an den KVV übergeben. Die Auswertung ergab, dass die VBK mit einem leichten Anstieg der Fahrgeldeinnahmen ab 2011 rechnen können. Vor der Einführung der Videoschutzanlagen hat der Vandalismus in und an den Stadt- und Straßenbahnen sowie an den Haltestelleneinrichtungen erheblich zugenommen. Um die Kosten für die Beseitigung von Vandalismusschäden zu verringern, werden die VBK ihr Programm Stadtbahnwagen und Haltestellen mit Videoschutzanlagen auszustatten fortführen. Erste Erfahrungen in den letzten drei Jahren haben bewiesen, dass sich die Maßnahme bewährt und der Vandalismus in den mit Video ausgestatteten Bereichen und Fahrzeugen spürbar zurückgegangen ist. Die Föderalismuskommission hat beschlossen, die Zuständigkeit für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) vollständig auf die Länderebene zu verlagern. Die Mittel allerdings werden nur bis 2019 bereitgestellt. Die Zweckbindung des GVFG ist nach derzeitigem Stand sogar nur bis 2013 gesichert. Das vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg eingebrachte Landes-GVFG ist vom Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VBK 84 Ministerrat gebilligt worden. Nach der Anhörung wurde es in der ersten Jahreshälfte 2011 verabschiedet. Das neue Landes-GVFG ersetzt das im Zuge der Föderalismusreform abgeschaffte GVFG und wird eine neue und verlässliche Rechtsgrundlage für die Förderung von Investitionsvorhaben der VBK bilden. Die nicht zeitnahe Auszahlung von Fördermitteln für Investitionen nach dem GVFG wird Kosten für die Vor- und Zwischenfinanzierung verursachen, was das Ergebnis der VBK weiterhin belastet. Der 2003 auf 35% abgesenkte Fördersatz für Fahrzeuge sowie die Reduzierung der im Landeshaushalt für diesen Zweck zur Verfügung stehenden Mitteln werden das Ergebnis der VBK belasten, wenn Ersatzbeschaffungen für die 2,40 m breiten Straßenbahnen und die in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts hergestellten Hochflur-Stadtbahnwagen notwendig werden. Derzeit hat das Land Baden-Württemberg die Förderung von Schienenfahrzeugen sogar ganz ausgesetzt. Die Realisierung der Kombilösung in Teilen der Karlsruher Innenstadt wird für die VBK einige Jahre lang den gewohnten Betriebsablauf ändern. Abhängig vom Baufortschritt werden die VBK Stadt- und Straßenbahnlinien zeitweise umleiten oder kurzzeitig durch Schienenersatzverkehre ersetzen. Die VBK werden ihren Fahrgästen auch während der Bauzeit akzeptable Lösungen anbieten, so dass weder die Kosten wesentlich steigen noch Fahrgäste auf andere Verkehrmittel umsteigen. Der Bundesrat hat einstimmig eine Öffnungsklausel für den § 45a Personenbeförderungsgesetz (PBefG) beschlossen, nach der die Länder eigenverantwortlich von den gesetzlichen Regelungen des § 45a PBefG abweichen können, um die Ausgleichszahlungen für die ermäßigten Preise für Schülerfahrkarten weiter zu verringern. Der Bundestag hat dieser Gesetzesinitiative zugestimmt. Sollte das Land Baden-Württemberg dementsprechend handeln, könnte bzw. würde sich das Ergebnis der VBK unter Umständen deutlich verschlechtern. Bis 2010 sind die Ausgleichszahlungen für die VBK jedoch gesichert, da die VBK mit dem Land Baden-Württemberg eine Pauschalregelung vereinbart haben. Die VBK verhandeln derzeit (Stand 15.06.2011) mit dem Land über die Verlängerung der zum Jahresende 2010 ausgelaufenen Pauschalvereinbarung. Sollte diese zu gleichen Bedingungen wie die vorherige verlängert werden, hätten die VBK für einige Jahre Planungssicherheit. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 212.259.623 € 21.394.357 € 43.948.056 € 946.034 € 0 € 278.548.070 € A B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000.000 € 38.864.426 € 138.864.426 € 2.000.000 € 58.152.054 € 77.168.858 € 2.362.732 € 278.548.070 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VBK 85 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +85.919 +84.327 +92.559 +89.559 +86.810 +92.940 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +155+366+186-132 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +770+1.145+1.068+824 +960 +850 4. Sonstige betriebliche Erträge +9.940 +10.442 +13.978 +12.464 +10.300 +10.570 5. Personalaufwand -51.188-52.970-54.529-54.911 -55.620 -57.420 6. Materialaufwand -40.961-39.426-50.461-41.112 -38.930 -42.290 7. Abschreibungen -14.961-13.703-14.542-15.226 -15.100 -15.500 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.897-9.528-9.087-10.539 -9.180 -10.360 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +485+483+191+153 +164 +160 10. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -3.452-3.260-2.709-3.676 -2.950 -3.390 11. 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis -21.190-22.124-23.346-22.596 -1.471 -23.546 -1.300 -24.440 +0 13. Erträge aus Verlustübernahme 2) +21.264+22.197+23.431+24.222 +24.920 +24.600 14. Sonstige Steuern -74-73-85-155 -74 -160 15. Jahresüberschuss +0+0+0+0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)79,279,276,576,2 2. Umlaufintensität (in %)20,820,823,523,8 3. Investitionen (in T€)29.27928.28530.36533.362 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)52,152,452,949,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)65,866,169,265,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 24,7- 26,3- 25,3- 27,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 15,3- 16,0- 16,9- 17,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 6,7- 7,1- 7,9- 7,4 4. Kostendeckung (in %)72,570,970,471,3 5. Cash Flow (in T€)- 6.189- 8.342- 9.290- 10.514 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)43,244,541,543,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)48.38249.73750.16551.034 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AVG 86 14. Albtal-Verkehrs- Gesellschaft mbH (AVG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@avg.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.avg.info Gründung:Unternehmensgegenstand: GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaStadt Karlsruhe100% = 7,0 Mio. € Aufsichtsrat: 15 Mitglieder, davon 10 OB Heinz Fenrich (Vorsitz) StR Ute Müllerschon Vertreter der AnteilseignerMD Prof. Dr. Jürgen Pätzold LR Helmut Riegger (ab 06.07.2010) und 5 Vertreter der ( stellv. Vorsitz ) LR Dr. Christoph Schnaudigel Arbeitnehmer LR Jürgen Bäuerle OB Gabriela Büssemaker Willi Bischof StR Karl-Heinz Jooß Kurt Lackinger LR Hans-Werner Köblitz (bis 05.07.2010)Iris Preiß Dietmar MaierJoachim Sahner StR Sven Maier Daniel Van Vlem Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Transport Technologie-Consult 44% = 33.745,27 € Karlsruhe GmbH (TKK) Wichtige Verträge: Vertrag vom 26.07.1995 mit der Deutschen Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Regionalbereich KA, über die Verpachtung der Strecke Grötzingen-Bretten, Bretten-Eppingen und mit dem 2. Nach- tragsvertrag vom 04.12.1997 die Strecke Eppingen-Heilbronn sowie von Teilbereichen der Bahn- höfe Bretten, Grötzingen und Heilbronn und des gesamten Bahnhofs Eppingen. Mit Nachtrags- vertrag Nr. 4 vom 20.06.2000 wurde die Vertragsdauer bis zum 31.12.2025 verlängert. Verkehrsvertrag mit dem Land Baden-Württemberg vom 29.10.2004 über Angebote im Schienen- personennahverkehr im Raum Karlsruhe. Der Vertrag trat rückwirkend zum Fahrplanwechsel Dezember 2003 in Kraft und ist befristet bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013. Vertrag vom 17.06.1999 mit der Deutschen Bahn AG, DB Netz, Niederlassung Südwest und der Stadt Maulbronn über die Verpachtung der zur DB-Strecke Maulbronn-Maulbronn-West gehörenden Grundstücke und Teilflächen, der sich hierauf befindlichen Betriebsanlagen sowie die Übernahme des Betriebes der Eisenbahninfrastruktur für den öffentlichen Verkehr durch die AVG. Die Vertragslaufzeit endet am 31.12.2025. Verkehrsvertrag vom 16.03.2009 mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd über Angebote im Schienenpersonnenahverkehr im Land Rheinland- Pfalz. Der Vertrag trat rückwirkend zum 01.01.2009 in Kraft und endet am 31.12.2016. Daneben bestehen zahlreiche Vereinbarungen mit angeschlossenen Gebietskörperschaften . Bau und Betrieb von Verkehrs- und artverwandten Unternehmen (Personen- und Güterverkehr) sowie die Beteiligungen an solchen(GV in der Fassung vom 01.02.2006). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der WIBERA Wirtschaftsberatung AG geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AVG 87 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 8,4 8,7 8,7 8,6 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) 167168 163 158 Angestellte 4) 444453 459 461 Beamte 4) 00 0 0 Zwischensumme 1 611621 622 619 Über VBK GmbH zu 100% an AVG mbH abgeordnet: - Beamte 33 3 3 - Angestellte 22 2 2 Zwischensumme 2 55 5 5 von AVG an KASIG abgeordnet: - Angestellte 22 2 2 Gesamtbelegschaft 614624 625 622 Auszubildende 53 3 3 1) lt. Anhang zum Prüfungsbericht 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2010 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 1994 1996 1998 2000 2 0 0 2 2004 2006 2008 2010 Jahr - in Mio. - 28,2 47,2 69,8 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AVG 88 Leistungszahlen 2007 - 2010 2007 2008 2009 2010 1. Fahrgastzahlen ÖPNV (in Mio) 66,5168,7070,0 69,8 2. Beförderungsleistung ÖPNV (in Mio Wagenkilometer): - Bahnverkehr 18,1518,0017,59 18,12 - Kraftomnibusverkehr 3,713,603,99 3,99 Zusammen 21,8621,6021,58 22,11 3. Durchschnittliche Fahrgeldeinnahmen im 0,510,520,53 0,50 ÖPNV je beförderte Person (netto) in € 4. Omnibusgelegenheitsverkehr (Ausflugs- und Mietwagenverkehr): - beförderte Personen 23.65127.05228.183 24.648 - km-Leistung (in Mio) 0,340,350,35 0,33 5. Güterverkehr (Beförderungsleistung in to) - Bahn 567.500312.392409.893 471.521 - Lastkraftwagen 37.20027.9758.449 0 Zusammen 604.700340.367418.342 471.521 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Im Geschäftsjahr 2010 betrug die Fahrgastzahl 69,8 Mio. (Vorjahr: 70,0 Mio.). Die Veränderung spiegelt statistische Korrekturen wider, verursacht durch die Auswertungen der Fahrgasterhebungen in den einzelnen Verkehrsgebieten in Verbindung mit der Festsetzung neuer Einnahmeansprüche. Die Betriebsleistung im Straßen- und Stadtbahnbetrieb nahm als Folge der wieder ganzjährig befahrbaren Rheintalstrecken zwischen Karlsruhe und Rastatt um 3 % auf 18,1 Mio. Wagenkilometer zu. Bei der AVG entwickelte sich der Schienengüterverkehr im Jahr 2010 positiv. Die Transportleistung wuchs um 15 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem durch den weiteren Ausbau der Kooperationsverkehre konnten neue Leistungen bzw. Mehrverkehre generiert werden. Die Entwicklung der Branche Reise und Touristik war geprägt von dem nach wie vor sehr großen Preisdruck. Von dieser Entwicklung konnte sich auch das AVG- Reisebüro nicht abkoppeln. Die Umsätze lagen trotz einer Steigerung der Buchungszahlen leicht unter dem Vorjahreswert. Seit dem 30.03.2010 baut die AVG die Albtalbahn zwischen Waldbronn- Reichenbach und Karlsbad-Langensteinbach zweigleisig aus. Der Ausbau der Stadtbahnstrecke Wörth-Germersheim wurde planmäßig fertig gestellt, so dass zum Fahrplanwechsel am 11.12.2010 die Aufnahme des Stadtbahnbetriebes erfolgen konnte. Ansonsten war der Bereich Infrastruktur überwiegend von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten geprägt. Die Beförderungserlöse lagen 2010 geringfügig unter den Vorjahreswerten, die Bestellerentgelte des Landes Baden-Württemberg hingegen stiegen planmäßig Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AVG 89 leicht an. Die AVG schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 108 T€ ab. Einschließlich der Bauleistungen für Dritte betrug das 2010 getätigte Investitionsvolumen 68,3 Mio. €. Die AVG hat zusammen mit den VBK bei der Firma Bombardier 2010 insgesamt 30 Zweisystemfahrzeuge bestellt, die ab Ende 2011 ausgeliefert werden sollen. Ausblick Für 2011 rechnet die AVG mit einer Konsolidierung der Fahrgastzahlen auf dem Niveau des Jahres 2010. Zur Verbesserung der Einnahmen führen alle Verkehrsverbünde, in denen die AVG tätig ist, für 2011 Tariferhöhungen durch. So hat der KVV zum Fahrplanwechsel am 12.12.2010 eine Tariferhöhung von durchschnittlich 3,4 % beschlossen. 2008 wurde im Auftrag des KVV eine Fahrgasterhebung im Verbundgebiet durchgeführt. Die Daten von der Firma IVV Aachen wurden nach der Erhebung zur Auswertung übergeben. Die Auswertung hatte zum Ergebnis, dass sich für die AVG auf einigen Strecken Einnahmerückgänge und auf anderen leichte Anstiege der Fahrgeldeinnahmen ergeben werden. Die AVG plant ihre Zugleitungen und die Zugüberwachung mit der zentralen Leitstelle im neuen Betriebshof Gerwigstraße räumlich zusammenzufassen. Hiervon verspricht sich die AVG die Möglichkeit, die Prozesse weiter zu verbessern und somit Kommunikationswege und Kosten zu verringern. Als erstes sind zum 01.03.2011 die zentrale Zugüberwachung der AVG und die Zugleitung Ubstadt umgezogen. Alle anderen Zugleitungen werden in den nächsten Jahren folgen. In der Region Heilbronn wird derzeit das Stadtbahnnetz Richtung Norden erweitert. Die AVG ist daran interessiert, im Rahmen dieses Ausbaus weitere Verkehrsleistungen zu erbringen. Wegen Risiken wird im Wesentlichen auf die Ausführungen bei der VBK bzw. beim KVV unter Nr. 13 bzw. 16 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.ä. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive latente Steuern 87.949.698 € 841.865 € 73.566.764 € 4.359.411 € 61.060 € 3.423.058 € 170.201.856 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 7.000.000 € 20.949.235 € 17.897.241 € 6.727.558 € 52.574.034 € 0 € 44.959.596 € 71.893.617 € 774.609 € 170.201.856 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AVG 90 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1)2) Plan 2011 1)2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +120.269 +120.375 +126.188 +148.912+122.609+131.876 2. Bestandsveränderungen an unfertigen Bauten und Leistungen+147+362+4.430-4.557+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+68+203+98+125+100+100 4. Sonstige betriebliche Erträge+21.922+28.084+21.312+16.287+14.030+14.300 5. Materialaufwand und Fremdleistungen-95.405-94.219-96.609 -113.508-82.973-98.912 6. Personalaufwand-26.219-35.158-37.414-29.971-37.397-31.639 7. Abschreibungen-1.281-1.263-1.426-1.792-1.550-1.700 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-17.700-16.319-14.583-13.073-11.967-11.828 9. Erträge aus Beteiligungen, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1.799+2.129+662+239+0+0 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-2.038-2.206-1.498-2.426-1.118-1.070 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+1.562+1.988+1.160+236+1.734+1.127 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-468-1.192-418-93-1.000-500 13. Sonstige Steuern-185-46-39-35-60-55 14. Jahresüberschuss+909+750+703+108+674+572 15. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr+4.258+5.167+5.917+6.620 16. Einstellungen in Gewinnrücklagen+0+0+0+0 17. Bilanzgewinn+5.167+5.917+6.620+6.728 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) ohne Bauleistungen für Dritte (betrifft Umsatzerlöse und Materialaufwand) und Sonderposten- verrechnung (in "sonstige betriebliche Erträge" und "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthalten). 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)28,528,742,051,7 2. Umlaufintensität (in %)71,471,357,946,3 3. Investitionen (in T€)13.99611.98641.37042.617 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)22,522,621,030,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)79,079,049,959,8 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,8+ 0,6+ 0,5+ 0,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 3,0+ 2,2+ 2,0+ 0,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 2,2+ 2,0+ 1,3+ 1,5 4. Kostendeckung (in %)84,380,986,289,8 5. Cash Flow (in T€) a) vo r Ertragsteuern + 3.365+ 11.896+ 11.979- 1.869 b) nach Ertragsteuern + 2.897+ 10.703+ 11.561- 1.962 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)18,423,624,718,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)42.70356.34459.86348.186 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TTK 91 15. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gerwigstr. 53Telefon: 0721 / 62503-0Info@ttk.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 62503-33www.ttk.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Ing. Udo SparmannAlbtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 44% = 33.745,27 € Dr. Ing. Udo Sparmann 5% = 3.834,69 € PTV Planung Transport Verkehr 51% = 39.113,82 € AG 100% = 76.693,78 € Gesellschafterversammlung: Dr. Ing. Thomas Schwerdtfeger (PTV) Dr. Walter Casazza (AVG) Dr. Ing. Udo Sparmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit Herlan Grundstücksgesellschaft GdbR vom 20.09.1996 sowie Anschlussmietvertrag vom 26.11.2002 über die Anmietung von Erweiterungsflächen in einem Neubau ab August 2003 am gleichen Standort. Beratung und Planung im Verkehrswesen mit ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Methoden unter Verwendung DV-gestützer Verfahren (GV in der Fassung vom 20.01.1998). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TTK 92 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 26,0 25,0 25,0 26,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 26,0 25,0 25,0 26,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2007 - 2010 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die positive Entwicklung im Markt für französische Projekte hat sich im Berichtsjahr fortgesetzt. Durch diese Entwicklung konnte der erneute Rückgang im englischen Markt ausgeglichen werden. Im Raum Stuttgart wurde nach über 10 Jahren Planung und Vorbereitung der S- Bahn-Betrieb auf der zweigleisigen Strecke Böblingen-Maichingen am 10. Juni 2010 aufgenommen. Die TTK hat maßgeblich im Bereich der Variantenuntersuchung, der betrieblichen Machbarkeit und der Bearbeitung der ersten Planungsstufen (HOAI) zum Erfolg der Maßnahme beigetragen. 2007200820092010 1. Betriebsleistung pro Mitarbeiter (in T€) 88106122108 2. Auftragssumme (in T€) 1) 3.3002.5002.0001.700 3. Auslandsanteil am Erlös 2) (in %) 48535555 1) Zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres 2) Rohertrag Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TTK 93 Abgeschlossen wurde das über vier Jahre angelegte EU-Forschungsprojekt URBAN TRACK. Ziel war es, eine Harmonisierung der Schieneninfrastruktur sowie der Instandhaltungsprozesse zu entwickeln und zu bewerten, die eine spürbare Senkung der Lebenszykluskosten städtischer Schieneninfrastruktur erlauben würden. U. a. wurden die Verkehrsbetriebe Karlsruhe im Rahmen dieses Forschungsprojektes bei der Optimierung und Umsetzung von Instandhaltungsmethoden und der Life-Cycle- Costs ihrer innovativen Baumaßnahmen unterstützt. Der Auftragsbestand an größeren Projekten hat sich reduziert. Dadurch ist die Auftragssumme gegenüber dem Vorjahr nochmals zurückgegangen. Nunmehr sind eine Trendumkehr und ein Anstieg beim Auftragsbestand festzustellen. Ausblick Für das Jahr 2011 rechnet die TTK dank der guten Auslastung wiederum mit einem guten Ergebnis. Die auf das gesamte Jahr gesehene Auftragslücke hat sich zwischenzeitlich geschlossen. Für den geplanten Umsatz liegen entsprechende Bestellungen vor. Das laufende Geschäftsjahr zeigt einen positiven Trend auf dem deutschen und französischen Markt. In Großbritannien herrscht derzeit Stillstand hinsichtlich Projekten im Portfolio der TTK. Um die Chancen der TTK in Großbritannien zu erhalten und zu verbessern, wurde mit dem Consultingunternehmen Mott MacDonald im Bereich Straßenbahn/Stadtbahn eine internationale Kooperation in die Wege geleitet. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 56.268 € 302.458 € 767.328 € 496.427 € 5.669 € 1.628.150 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 76.694 € 200.000 € 232.195 € 297.337 € 806.226 € 238.577 € 583.347 € 1.628.150 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 TTK 94 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2010 2007200820092010 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+2.205+2.116+4.576+3.380 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+87+540-1.520-584 3. Sonstige betriebliche Erträge+28+19+34+61 4. Personalaufwand-1.446-1.582-1.621-1.730 5. Aufwendungen für bezogene Leistungen-156-195-509-166 6. Abschreibungen-34-43-43-37 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-429-463-485-494 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+9+10+6+3 9. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-1-1+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+263+401+438+433 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-99-123-136-135 12. Sonstige Steuern-1-1-1-1 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+163+277+301+297 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)5,53,94,73,5 2. Umlaufintensität (in %)94,195,894,896,2 3. Investitionen (in T€)54374124 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)32,231,245,649,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)586,1804,6963,91.432,8 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 7,1+ 10,4+ 9,9+ 10,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 33,9+ 45,6+ 42,5+ 36,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 11,0+ 14,2+ 19,4+ 18,3 4. Kostendeckung (in %)110,9116,3114,9115,2 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 297+ 444+ 481+ 470 b) nach Ertragsteuern + 197+ 320+ 344+ 334 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)70,069,361,071,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)55.61563.28064.82366.548 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVV 95 16. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0Info@kvv.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-7159www.kvv.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 29.07.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Walter CasazzaStadt Karlsruhe 52% =33.233,97 € Landkreis Karlsruhe 20% =12.782,30 € Landkreis Germersheim 8% =5.112,92 € Landkreis Rastatt 8% =5.112,92 € Stadt Baden-Baden 8% =5.112,92 € Landkreis Südl. Weinstraße 2% =1.278,23 € Stadt Landau 2% =1.278,23 € 100% =63.911,49 € Aufsichtsrat: OB Heinz Fenrich ( Vorsitz ) Klaus Maas LR Dr. Fritz BrechtelStR Sven Maier ( stellv. Vorsitz ) StR Yvette Melchien LR Dr. Christoph SchnaudigelKR Jürgen Nelson ( stellv. Vorsitz ) OB a. D. Josef Offele LR Jürgen BäuerleMD Prof. Dr. Jürgen Pätzold BM Wolfgang Bratzel(bis 14.12.2010) Sonja Döring StR Hans Pfalzgraf OB Wolfgang GerstnerLR Theresia Riedmaier MdB Heinz Golombeck OB Hans-Dieter Schlimmer BM a. D. Gerrit GroßeGünter Seifermann BM Walter Heiler, MdL BM Harald Seiter StR Johannes HonnéLtd. MR Elmar Steinbacher BM Toni Huber(ab 15.12.2010) KR Günter KastStR Rainer Weinbrecht Ltd. MR Dr. Lothar KaufmannStR Tim Wirth StR Gabriele Luczak-Schwarz Wichtige Verträge: Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt, den Städten Karlsruhe und Baden-Baden sowie der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH über die weitere Finanzierung des Karlsruher Verkehrsverbundes. Die neue Vereinbarung trat zum 01.01.2010 in Kraft und gilt bis zum 31.12.2018. Die Vereinbarung mit dem Land Rheinland-Pfalz vom 01.01.1996 wurde bis zum 31.12.2010 verlängert. Daneben bestehen eine Vielzahl von Verträgen mit den Verkehrsunternehmen über die Durchführung der Verbundverkehre. 28 Mitglieder, davon 10 Verteter der Stadt Karlsruhe, 5 Vertreter des Landkreises Karlsruhe, je 3 Vertreter der Landkreise Germersheim und Rastatt sowie der Stadt Baden- Baden, je ein Vertreter des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau und je ein Vertreter der Länder Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz Die Gesellschaft dient den Zwecken desöffentlichen Personennahverkehrs. Sie wurdegegründet,umdieWettbewerbsfähigkeitdesöffentlichen Personennahverkehrs in der Region Karlsruhe vor allem durch die Einführung von einheitlichen Tarifen(Verbundtarif) für alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Abstimmung der Fahrpläne der verschiedenen Verkehrsunternehmen zu verbessern (GV in der Fassung vom 14.12.1998). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVV 96 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 13 13 13 13 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der PWC Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Stuttgart geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) 000 0 Angestellte 4) 43,044,043,0 45,0 Beamte 4) 000 0 Gesamtbelegschaft 43,044,043,0 45,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2007 – 2010 2007200820092010 1. Zahl der Fahrgäste im Verbundgebiet 170173175177 (in Mio) 2. Fahrgeldeinnahmen im Verbundgebiet 105111115119 (in Mio €) -ohne Schwerbehinderte und ohne Abgeltung Schüler nach § 45 a PBfG- 3. Fahrgeldeinnahmen je Fahrgast (in €) 0,620,640,660,67 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVV 97 Finanzielles Engagement der Gesellschafter 2007 – 2010 (Verlustabdeckung) 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Stadt Karlsruhe 687940951 1.128 Landkreis Karlsruhe 264362366 434 Landkreis Germersheim 106145146 173 Landkreis Rastatt 106145146 173 Stadt Baden-Baden 106145146 173 Landkreis Südliche Weinstraße 91011 12 Stadt Landau 91011 12 Zusammen 1.2871.7551.777 2.106 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Zahl der beförderten Personen stieg im Geschäftsjahr 2010 um 1,2% auf 176,6 Millionen an. Dabei handelt es sich um sogenannte „Verbundbeförderungsfälle“, das heißt Umsteiger zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und -unternehmen werden nur einmal gewertet. In dieser Zahl sind die ohne Entgelt beförderten schwerbehinderten Fahrgäste enthalten. Seit Gründung des KVV 1994 sind damit die Fahrgastzahlen kontinuierlich gestiegen. Die Fahrgeldeinnahmen im Verbundgebiet erhöhten sich um 3,9% auf 119,2 Mio. €. Entw icklung der Fahrgeldeinnahmen 1994 - 2010 0 20 40 60 80 100 120 140 1994 1996 1998 2000 2 0 0 2 2004 2006 2008 2010 Jahr - in Mio. € - 25 119 72 Der KVV erhielt auch im Jahr 2010 für die Durchtarifierungs- und Harmonisierungsverluste sowie die Verbundorganisation Zuschüsse von den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVV 98 Entwicklung der Fahrgastzahlen 1994 - 2010 0 50 100 150 200 1994 1996 1998 2000 2 0 0 2 2004 2006 2008 2010 Jahr - in Mio. - 55 177 160 Die neue EU-Verordnung 1370/2007 zum ÖPNV zwingt die Bundesländer und die Verkehrsverbünde dazu, die Verbundförderung neu zu gestalten. Mit dem Land Baden-Württemberg hat der KVV daraufhin einen Vertrag bis 2018 abgeschlossen. Ausblick Für 2011 rechnet der KVV mit einer Konsolidierung der Fahrgastzahlen auf dem hohen Niveau des Jahres 2010. Unter Berücksichtigung der Tarifanpassung zum 01.01.2011 um durchschnittlich 3,4 % werden die Fahrgeldeinnahmen des KVV voraussichtlich um etwa 2,8 Mio. € steigen. Der KVV wird weiter mit attraktiven Angeboten und hoher Qualität versuchen, zusätzliche Stammkunden zu gewinnen und zu halten, um die Einnahmen zu verbessern. Wegen weiterer Risiken wird auf die Ausführungen bei der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH unter Nr. 13 dieses Kapitels entsprechend verwiesen. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand Rechnungsabgrenzungsposten 100.435 € 8.975.138 € 5.838 € 19.266 € 9.100.677 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss / -fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 63.911 € 0 € 63.911 € 514.400 € 8.522.366 € 9.100.677 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVV 99 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 2) +4.869+4.842+ 5.074+6.245 +5.930 +6.170 2. Sonstige betriebliche Erträge +10.182 +10.563+10.344+9.783 +9.838 +9.877 3. Personalaufwand -1.576-1.592- 1.674-1.741 -1.851 -1.802 4. Abschreibungen -117-140- 118-89 -140 -130 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2) -14.803 -15.560-15.444-16.320 -15.944 -16.375 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +159+133+42+17 +10 +10 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+ 0+0 +0 +0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.286-1.754-1.776-2.105 -2.156 -2.249 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag +0+0+ 0+0 +0 +0 10. Sonstige Steuern -1-1-1-1 -3 -3 11. Zuschüsse der Gesellschafter nach § 5 des Gesellschaftervertrages +1.287+1.755+1.777+2.106 +2.158 +2.252 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag +0+0+0+0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Die Vertriebskosten werden ab dem Wirtschaftsjahr 2001 brutto verbucht, d. h. als Umsatzerlöse und als Aufwendungen aus Vertriebskostenübernahme (AVG / VBK / BBL). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)4,13,12,21,1 2. Umlaufintensität (in %)95,996,897,798,7 3. Investitionen (in T€)227941157 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,90,81,00,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)21,125,243,763,6 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 26,4- 36,3- 35,0- 33,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 2.014- 2.747-2.780-3.296 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 17,3- 21,2-27,0- 23,1 4. Kostendeckung (in %)29,528,029,434,4 5. Cash Flow (in T€)- 1.170- 1.615-1.659- 2.018 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)9,69,29,79,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)36.65736.19038.92838.690 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Baden Airpark 100 17. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Victoria Boulevard A 106Telefon: 07229 / 66-2125Amt11@Landkreis-Rastatt.de 77836 RheinmünsterTelefax: 07229 / 66-2309 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.03.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Stadtsyndikus a.D.Stadt Karlsruhe43,90% = 14.400 € Hermann MerxStadt Baden-Baden15,55% = 5.100 € Landkreis Karlsruhe12,65% = 4.150 € Landkreis Rastatt12,65% = 4.150 € Stadt Bühl 4,27% = 1.400 € Gemeinde Hügelsheim 4,88% = 1.600 € Gemeinde Rheinmünster 4,88% = 1.600 € Stadt Rheinau 1,22% = 400 € 100% = 32.800 € Gesellschafterversammlung: Beteili gungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Baden Airpark GmbH34,17% = 8,559 Mio. € Wichtige Verträge: In der Rahmenvereinbarung vom 30.07.2003 zwischen dem Land Baden-Württemberg, der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) und der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) haben sich die FSG und die BTG als Gesellschafter der Baden-Airpark GmbH (BAG) verpflichtet, zu deren Fortentwicklung, insbesondere für Investitionen und Folgelasten in den Jahren 2003 bis 2015, in jährlich gleichen Teilbeträgen Gesellschafterzuschüsse an die BAG in Höhe von insgesamt 114 Mio. € im Verhältnis zwei Drittel (FSG) zu einem Drittel (BTG) zu leisten. OB Heinz Fenrich (Vorsitz) Beteiligung von Kommunen, Landkreisen und sonstigen öffentlichen Körperschaften sowie ggf. Privaten aus der Region an der als Tochtergesellschaft der Flughafen Stuttgart GmbH gegründeten Baden Airpark Erwerbs GmbH heute Baden Airpark GmbH (GV in der Fassung vom 11.07.2007). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wissler, Protzen & Partner in Baden-Baden geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Baden Airpark 101 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe 2007 – 2010 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erhöhung Kapitalrücklage 1.2831.2831.283 1.283 2. Verwaltungskostenumlage 131310 10 Zusammen 1.2961.2961.293 1.293 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 2007200820092010 Arbeiter 3) 0,00,00,00,0 Angestellte 3) 0,00,00,00,0 Beamt e 3) 2,02,02,02,0 Gesamtbelegschaft2 , 02 , 02 , 02 , 0 Auszubildende---- 1 ) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw . Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 2 ) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 3 ) Sonderregelung als geringfügig Beschäftigte Leistungszahlen Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden 2007 2008 2009 2010 1. Flugbewegungen 46.02047.45343.487 44.789 2. Passagiere 978.910 1.151.583 1.101.733 1.192.894 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Baden Airpark 102 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die wirtschaftliche Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) ist an die Entwicklung der Baden Airpark GmbH (BAG) gekoppelt. Aufgrund dieser Abhängigkeit stellt die Geschäftsführung der BTG die wirtschaftliche Entwick- lung der BAG anhand von Auszügen aus deren Lagebericht dar: Infolge der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und trotz diverser Belastun- gen (u. a. Vulkanausbruch auf Island im April 2010, Vorbereitung einer Luftverkehrs- abgabe ab 2011, schneereicher Winter in den Monaten Januar, Februar sowie No- vember und Dezember 2010) konnte die BAG im Geschäftsjahr 2010 mit einer Stei- gerung der Passagierzahlen um 8,3 % ein Rekordergebnis erzielen: Der Linienverkehr ist mit 935.224 Fluggästen bzw. 79 % die wichtigste Säule des Flughafens. Hauptumsatzträger mit 172.646 Fluggästen war erneut die Verbindung in die Hauptstadt Berlin. Der Non-Aviation-Bereich des Flughafens, wozu insbesondere der flughafenunab- hängige Gewerbepark zählt, war auch 2010 erfolgreich und profitierte von der allge- meinen wirtschaftlichen Erholung. Die bestehenden Gebäude und Anlagen des Ge- werbeparks sind weitgehend vermietet. Freiwerdende Flächen werden direkt oder nach kurzer Zeit wieder vermarktet. Die BAG hat im Jahr 2010 erhebliche Anstrengungen im organisatorischen Bereich, der IT und beim Personal unternommen, um auf gestiegene Sicherheitsanforderun- gen und sonstige Kosten verursachende Maßnahmen zu reagieren. Auch 2010 - seit 2004 bereits zum siebten Mal - konnte die Baden Airpark GmbH ein positives Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (rd. 9,6 Mio. €) erzielen. Trotz der hohen Abschreibungen schließt das Geschäftsjahr 2010 mit ei- nem Jahresüberschuss von rd. 0,9 Mio. € ab. Entwicklung der Passagierzahlen 1997 - 2010 0 200.000 400.000 600.000 800.000 1.000.000 1.200.000 1.400.000 19971998199920002001200220032004200520062007200820092010 Jahr 20.544 186.138 623.052 1.192.894 1.151.583 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Baden Airpark 103 Ausblick Durch die Umstrukturierung im Jahre 2003 und den damit verbundenen Ausbau des Baden Airparks wurde eine stabile Basis für den Flughafen als bedeutende Infra- struktureinrichtung innerhalb der Region geschaffen. Bereits jetzt kann ein großer Teil der künftigen Investitionen aus erwirtschafteten Abschreibungen bestritten wer- den. Darüber hinaus belasten die über die Einlagen der Gesellschafter und des Lan- des finanzierten Investitionen und die sich daraus ergebenden Abschreibungen im Endeffekt das Eigenkapital nicht, da sie über die Kapitalrücklagen kompensiert wer- den können. Ein weiterer Schritt zur Stärkung des Standorts stellt die in Angriff genommene Ver- besserung der äußeren Erschließung dar. Dabei kommt dem direkten Autobahn- anschluss erste Priorität zu, für den der Landkreis Rastatt gemeinsam mit allen Be- teiligten die planerischen Weichenstellungen erarbeitet. Darüber hinaus liegen die Ergebnisse der vergleichenden Bewertung der Alternativen für die Realisierung ei- nes Stadtbahnanschlusses vor. Die bestehenden Anbindungen mit Buslinien wer- den stetig verbessert. Es wird davon ausgegangen, dass auch im Jahr 2011 ein gutes positives operati- ves Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen erwirtschaftet werden kann, um da- mit einen guten Teil der enormen Abschreibungen aus dem Ausbau selbst zu finan- zieren. Eine weiterhin gute Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) ist an die Entwicklung des Baden Airparks gekoppelt. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 31.943.617 € 151.725 € 42.032 € 32.137.374 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten 32.800 € 31.943.616 € 31.976.416 € 6.985 € 153.973 € 32.137.374 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Baden Airpark 104 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2007 - 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0+0+0+0+0+0 2. Sonstige betriebliche Erträge+27+29+22+25+26+29 3. Materialaufwand+0+0+0+0+0+0 4. Personalaufwand-10-12-11-11-11-12 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-18-16-15-15-18-19 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1+5+11+8+3+2 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen+0-2-7-7+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+0+4+0+0+0+0 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+4+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)99,399,399,499,4 2. Umlaufintensität (in %)0,70,70,60,6 3. Investitionen (in T€)2.9232.9232.9232.923 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)99,499,499,599,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)100,1100,1100,1100,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %) ---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 4. Kostendeckung (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 5. Cash Flow (in T€)+ 0+ 4+ 0+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)34,939,732,132,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)4.8885.9725.3305.428 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 GWK 105 18. Gesellschaft für Wertstoffrecycling Karlsruhe mbH (GWK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ottostr. 21, 76227 Karlsruhe;Telefon: 0721 / 133-7081hanselmann@afa.karlsruhe.de Industriestr. 1, 76189 Karlsruheoder 0721 / 5000657robert.kassel@alba.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1993 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Stadtverwaltungsrat UdoALBA Nordbaden GmbH 50% =13.000 € Hanselmann (Stadt Karlsruhe)Stadt Karlsruhe 50% =13.000 € Robert Kassel100% =26.000 € (ALBA Nordbaden GmbH) Gesellschafterversammlung: Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den Gesellschaften und lag im Jahr 2010 bei der Stadt Karlsruhe, vertreten durch Frau Stadtverwaltungsrätin Carola Reich. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Duale Systeme - Leistungsvertrag vom 11.07./26.07.2007 mit EKO-Punkt GmbH Duale Systeme-Leistungsvertrag vom 22.01./28.01.2008 mit Redual GmbH, Laufzeit bis 31.12.2019 Duale Systeme-Leistungsvertrag vom 08.01./14.01.2008 mit Zentek GmbH & Co. KG Entsorgung von Wertstoffen, insbesondere Einsammeln, Transportieren, Sortieren, und Vermarkten von Altstoffen nach der Verpackungsverordnung. Die Gesellschaft hat von der "Dualen System Deutschland" den Alleinauftrag für den Aufbau und Betrieb eines Systems zur Erfassung und Sortierung von Verkaufsverpackungen in der Stadt Karlsruhe. Zur Erfüllung dieser Aufgaben setzt die Gesellschaft Subunternehmer ein (GV in der Fassung vom 24.01.2002). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 GWK 106 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wird von der Treuhand Südwest GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Ausschüttungen an die Stadt (netto) in den Haushaltsjahren 2007 – 2010: Leistungszahlen 2007 – 2010 Verwertete Mengen (pro Einwohner und Jahr) 2007 2008 2009 2010 - in kg - - in kg - - in kg - - in kg - 1. Papier, Pappe, Karton (incl. Vereinssammlungen) 5549 47 52 2. Glas 00 0 0 3. Kunststoff, Dosen 1010 10 9 4. Verbunde 33 3 2 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Das Tätigkeitsfeld der GWK umfasste im Jahr 2010 das Sammeln und Sortieren von Verpackungen nach den Vorgaben der Verpackungsverordnung, beschränkte sich 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Ausschüt t ungen an die St adt Karlsruhe 0 25 0 0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 GWK 107 jedoch auf die noch bestehenden drei Altverträge mit den kleinen Systembetreibern Zentek GmbH & Co. KG, Redual GmbH und EKO-Punkt GmbH. Die übrigen Sys- tembetreiber haben nun direkt mit der Stadt Karlsruhe Verträge zur Sammlung und mit ALBA Nordbaden GmbH zur Sortierung geschlossen. Zur Erfüllung ihrer Aufga- ben setzt die GWK weiterhin Subunternehmer ein. Verw ertete Mengen 1997 - 2010 (pro Einw ohner und Jahr) 0 20 40 60 80 100 120 140 160 1997 1 9 9 8 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2 0 1 0 Jahr - in kg - 118 68 55 63 Ausblick Der Vertrag mit der Firma EKO Punkt GmbH befindet sich bereits in der Auflösung. Über die Auflösungsmodalitäten wird noch verhandelt. Aufgrund des deutlich redu- zierten Geschäftsumfangs der Gesellschaft wird nunmehr eine Auflösung der GWK angestrebt. Vorläufige Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 341.236 € 13.679 € 354.915 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 26.000 € 69.602 € 41.763 € 137.365 € 40.750 € 176.800 € 354.915 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 GWK 108 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 – 2011 2007 2008 2009 2010 1) Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +4.444 +4.181 +4.004+671 2. Sonstige betriebliche Erträge +1+376+0+115 3. Aufwand für bezogene Leistungen -4.290-4.063-3.923-675 4. Personalaufwand -2-2-2-2 5. Abschreibungen +0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -73-436-75-52 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +4+16+8+3 8. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen +0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +84+71+12+60 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -26-21-4-18 11. Sonstige Steuern +0+0+0+0 12. Jahresüberschuss +58+50+8+42 13. Ausschüttung bzw. Gewinnvortrag vom Vorjahr (saldiert) +15+73+61+69 14. Bilanzgewinn +73+123+69+111 1) vorläufige Zahlen. 2) Die Gesellschaft erstellt keinen Wirtschaftsplan. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)---- II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)16,812,612,938,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 1,3+ 1,2+ 0,2+ 6,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 58,5+ 57,0+ 8,7+ 30,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 9,9+ 7,2+ 1,1+ 11,8 4. Kostendeckung (in %)101,892,9100,191,9 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 83+ 71+ 12+ 60 b) nach Ertragsteuern + 57+ 50+ 8+ 42 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Wohnungswesen und Stadtentwicklung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo 109 19. VOLKSWOHNUNG GmbH (VoWo) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger - Tor - Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 08.03.1951 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Thomas HainStadt Karlsruhe100% =37.000.000 € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: BM Michael Obert (Vorsitz) StR Karl-Heinz Jooß StR Dr. Heinrich Maul StR Bettina Meier-Augenstein (stellv. Vorsitz) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring StR Anne Segor StR Angela Geiger StR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: VOLKSWOHNUNG Bauträger- u. Verwaltungs-GmbH100% =1.100.000,00 € Kommunale Wohnungsbaugesellschaft mbH Hügelsheim 50% =500.000,00 € Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 60% =300.000,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 50% =2.600.000,00 € Entwicklungsgesellschaft Cité mbH38,8% =2.000.000,00 € Wichtige Verträge: Mit der VOLKSWOHNUNG Bauträger- u. Verwaltungs-GmbH sowie der Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH wurden Beherrschungs- u. Ergebnisabführungsverträge (Organschaftsverträge) geschlossen. Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnungen. Dazu gehört auchdieangemesseneWohnversorgungeinkommensschwacher Bevölkerungskreise. Die Gesellschaft errichtet und bewirtschaftet im eigenen Namen Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann auch die Errichtung solcher Wohnungen betreuen und fremde Wohnungen verwalten. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks kann die Gesellschaft auch andere Bauten errichten, betreuen, bewirtschaften oder verwalten,soweitdiesewohnungswirtschaftlich,städtebaulichoder infrastrukturell bedingt sind oder der Wirtschaftsförderung dienen. Sie kann insoweit auch Träger von Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen sein (GV in der Fassung vom 12.11.2007). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo 110 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Aufsichtsrates 2) 25 25 20 20 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentli- chung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Abschlussprüfung 2009). Leistungszahlen 2007 - 2010 2007 2008 2009 2010 1. Zahl der Mietinteressenten (Warteliste) 6.9997.7185.927 6.775 2. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen 11.96411.86012.332 12.509 - Gewerbe 104105112 138 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 3.2953.2223.252 3.252 - sonstige Mietverhältnisse 10099100 103 Zusammen 15.46315.28615.796 16.002 3. Bautätigkeit eigene Objekte -fertiggestellt- - Mietwohnungen 005 0 - Gewerbe 112 0 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 000 0 Zusammen 117 0 4. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen 873954952 687 - Gewerbe 126125124 81 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 601681681 671 - sonstige Mietverhältnisse 121212 10 Zusammen 1.6121.7721.769 1.449 5. Eigentumswohnungen - im Bau 5000 16 - verkauft 4040 0 - zum Verkauf angeboten 5390 0 - Mietkauf 130 0 - noch nicht verkauft 1220 0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo 111 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 138 141 149 160 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 138 141 149 160 Auszubildende 12 12 11 10 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Jahresüberschuss von 3,7 Mio. € erzielt (Vorjahr: 3,9 Mio. €). Die Ergebnisbelastung in 2010 durch die Einzelwertberichtigung bei der Kommuna- len Wohnungsbaugesellschaft Hügelsheim konnte u. a. durch höhere Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung, geringere im Aufwand verbliebene Modernisierungs- kosten sowie niedrigere Zinsaufwendungen nahezu kompensiert werden. Die Nachfrage nach Mietwohnungen ist weiterhin hoch. Allein im abgelaufenen Ge- schäftsjahr 2010 ließen sich 2.199 neue Haushalte bei der VOLKSWOHNUNG vor- merken. Ergebnisentwicklung 1993 - 2010 -20 -15 -10 -5 0 5 10 15 199319951997199920012 003 20 05 20072009 Jahr - in Mio. € - + 5,9 - 15,2 + 9,7 + 8,2 + 3,7 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo 112 Per 31.12.2010 standen 354 Wohnungen leer. Dies entspricht einer Leerstandsquote von 2,8 % und ergibt sich im Wesentlichen durch Leerstand im Zuge der Mieter- wechsel, wegen Abriss und im Zusammenhang mit Modernisierungsmaßnahmen. Neben der laufenden Instandhaltung der Bestandsobjekte hat die Gesellschaft in 2010 122 Wohnungen mit rd. 9.267 m² Wohnfläche umfangreich modernisiert und energetisch saniert. Auch in 2011 investiert die VOLKSWOHNUNG in hohem Maße in die Sanierung und Modernisierung ihres Bestandes. Ausblick Die Entwicklung des Unternehmens für die Jahre 2011 und 2012 wird von der Ge- schäftsführung positiv beurteilt. Die kontinuierliche Modernisierung des Wohnungs- bestandes führt zu einer nachhaltigen Aufwertung und Attraktivität des Immobilien- portfolios sowie stabilen Mietumsätzen. Die Gesellschaft plant in den Jahren 2011 bis 2015 trotz hoher Investitionen in den Mietwohnungsbau mit konstanten Jahresüberschüssen von 3,0 Mio. € (Vorjahr: + 3,7 Mio. €). Für 2011 sind keine, über das bereits bekannte und übliche unterneh- merische Risiko hinausgehende, Risiken zu erkennen. Ein wesentlicher Faktor des Jahresüberschusses der VOLKSWOHNUNG GmbH ist das Jahresergebnis der Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH. Deren Umsätze sind maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig. Die Erträge aus Hausbewirtschaftung hingegen basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Einnahmen dar. Die Modernisierungsmaßnahmen verbes- sern in der Hausbewirtschaftung die Vermietbarkeit und ermöglichen eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse. Die Modernisierungsmaßnahmen sind mittelfristig ge- plant, die Finanzierung ist über einen entsprechenden Liquiditätsplan sichergestellt. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 517.147.588 € 25.261.421 € 10.243.536 € 17.671.057 € 443.780 € 570.767.382 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 104.049.789 € 3.724.307 € 144.774.096 € 7.302.766 € 418.690.520 € 0 € 570.767.382 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo 113 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+71.909 +70.413 +69.597 +72.820+74.103+75.477 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen -2.304-19+913+2.217+3.846+7.664 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+791+429+624+1.262+1.225+1.900 4. Sonstige betriebliche Erträge+3.336+8.644+6.509+4.473+2.148+2.316 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-36.008-42.781-36.235-36.520-39.135-45.496 6. Personalaufwand-9.396-9.493-11.029-10.780-10.733-11.926 7. Abschreibungen-10.575-9.639-9.550-10.899-11.231-10.763 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-4.625-5.368-5.865-5.430-4.484-4.411 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+6.010+7.837+4.576+4.717+5.992+5.660 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-14.438-14.949-14.403-14.024-16.197-15.510 11. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen-442+0+0+0+0+0 12. Außerordentliche Finanzaufwendungen+0+0+0-2.201+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+4.258+5.074+5.137+5.635+5.534+4.911 14. Steuern-1.903-1.720-1.261-1.910-1.684-1.911 15. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag+2.355+3.354+3.876+3.725+3.850+3.000 16. Einstellung in Gewinnrücklagen+0+0+0+0 17. Entnahme aus Rücklagen+0+0+0+0 18. Bilanzgewinn+2.355+3.354+3.876+3.725 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)88,286,090,690,6 2. Umlaufintensität (in %)11,613,99,39,4 3. Investitionen (in T€)11.49512.88831.81937.441 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)24,424,325,225,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)27,628,227,828,0 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 3,3+ 4,8+ 5,6+ 5,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,8+ 2,4+ 2,7+ 2,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,1+ 3,2+ 3,3+ 3,1 4. Kostendeckung (in %)93,384,088,491,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 11.259+ 13.865+ 12.106+ 14.170 b) nach Ertragsteuern + 10.938+ 13.727+ 12.466+ 14.170 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)12,211,314,013,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)68.08767.47374.14667.584 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo 114 Nachrichtlich: VOLKSWOHNUNG - Konzernabschluss 2010 Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 471.317.749 € 99.090.094 € 6.833.996 € 19.417.972 € 468.984 € 597.128.795 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 102.330.254 € 4.168.956 € -48.523 € 143.450.687 € 16.939.587 € 436.738.521 € 0 € 597.128.795 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2010 2007200820092010 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+86.279+88.810+86.102+93.012 2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten / Leistungen -6.261+70+4.045+2.856 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+3.005+2.421+2.826+2.613 4. Sonstige betriebliche Erträge+3.374+8.693+8.249+6.905 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-42.872-55.041-52.627-54.547 6. Personalaufwand-10.994-10.861-12.672-12.439 7. Abschreibungen-11.682-10.761-10.744-12.109 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-4.740-5.512-6.206-5.598 9. Erträge / Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen-66+274-304+224 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1.886+2.354+593+404 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-14.925-15.296-14.790-14.398 12. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen-442+0+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+2.562+5.151+4.472+6.923 14. Außerordentliche Aufwendungen+0+0+0-133 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-321-138+361+0 16. Sonstige Steuern-1.696-1.694-1.727-2.027 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+545+3.319+3.106+4.763 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo B+V 115 20. VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs-GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger-Tor-Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.12.1989 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Thomas HainVOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1,1 Mio. € Reiner Kuklinski Aufsichtsrat: Aufsichtsrat besteht aus BM Michael Obert (Vorsitz) StR Karl-Heinz Jooß dem Aufsichtsrat derStR Dr. Heinrich MaulStR Bettina Meier-Augenstein VOLKSWOHNUNG GmbH (stellv. Vorsitz) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring StR Anne Segor StR Angela GeigerStR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der VOLKSWOHNUNG GmbH. Die Gesellschaft übernimmt Bau- u. Versorgungsaufgaben im Interesse der VOLKSWOHNUNG GmbH wie auch Aufgaben mit öffentlichem Zweck in wohnungswirtschaftlicher, städtebaulicher oder infrastruktureller Hinsicht sowie im Interesse der Wirtschaftsförderung. Sie kann insbesondere Einrichtungen für Kommunikationstechnik installieren und betreiben, Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen errichten, betreuen, bewirtschaften oderverwaltensowieBautenundAußenanlageninstandhalten, modernisieren bzw. pflegen (GV in der Fassung vom 09.05.2005). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates - 1) - 1) - 1) - 1) 1) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft VOLKSWOHNUNG GmbH. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo B+V 116 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) 26,0 26,5 32,0 39,0 Angestellte 4) 3,0 1,5 2,5 2,5 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 29,0 28,0 34,5 41,5 Auszubildende 2,0 2,0 2,0 - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Bei der Durchführung ihrer Bauvorhaben wird die Gesellschaft von der VOLKSWOHNUNG GmbH technisch und kaufmännisch betreut. Des Weiteren erledigt die Muttergesellschaft alle anfallenden Verwaltungsarbeiten wie z. B. Personalwesen und Buchführung. Leistungszahlen 2007 - 2010 2007 2008 2009 2010 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen 969696 96 - Gewerbe 575756 46 - Garagen + TG + Abstellplätze 116116116 110 - sonstige Mietverhältnisse 777 7 Zusammen 276276275 259 2. Verwaltete Objekte 470491499 467 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Der Jahresüberschuss stieg in 2010 auf 338 T€ (Vorjahr: 79 T€). Hauptgründe wa- ren geringere Zinsaufwendungen, Mehrerlöse aus dem Abgang von Anlagevermö- gen sowie ein geringerer Rückstellungsbedarf. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo B+V 117 Die Zahl der durch die Gesellschaft mit Breitbandkommunikationstechnik (Kabel- fernsehen) ausgestatteten Objekte hat sich durch den Verkauf des Kabelnetzes in Hügelsheim zum 01.07.2010 an Kabel BW und wegen Abriss einzelner Objekte im Bestand der VOLKSWOHNUNG GmbH auf rd. 13.300 Einheiten (Vorjahr 13.800) reduziert. Durch die Erschließungsmaßnahmen der Konversionsflächen in Knielingen und Neureut sowie der Übernahme der Kabelnetze der ehemaligen Siemens- Wohnungen wird sich die Anzahl der Anschlüsse in 2011 wieder um ca. 600 Haus- halte erhöhen. Ausblick Die Gesellschaft wurde zum 01.01.2011 neu organisiert und wird sich künftig noch deutlicher als Servicegesellschaft für die VOLKSWOHNUNG-Gruppe, andere städti- sche Unternehmen und fremde Dritte positionieren. So wird ab 01.01.2011 mit dem neu hinzukommenden Geschäftsfeld ”Mess- und Abrechnungsdienstleistungen” und dem neu strukturierten Geschäftsfeld ”Haus-Service” (ehemals Regiebetriebe) mit dem Bereich ”Hausmeister/Servicemonteure” und ”Wohnumfeld/Dienstleistungen” das Kerngeschäft ausgebaut. Mittelfristig wird eine Ergebnisverbesserung erwartet. Eine Steigerung der Umsatzer- löse entsteht vor allem im Bereich ”Kabel” aufgrund der Zuwächse aus der Ansied- lung in den Konversionsflächen Neureut und Knielingen. Im Rahmen der Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung der Stadt ergeben sich An- satzpunkte für die Übernahme von Dienstleistungen für städtische Unternehmen. Für 2011 ist die Übernahme des Gebäudemanagements für die Gebäude der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH und für die städtischen Gebäude am Festplatz geplant. Nach Einschätzung der Geschäftsführung existieren keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Erträge aus dem Verwaltungs- und Breitbandkabelgeschäft basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Einnahmen dar. Die Risiken der Finanzierung konnten ebenfalls durch langfristige Verträge und durch frühzeitige Pro- longationen bzw. Refinanzierungen der auslaufenden Darlehen reduziert werden. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsbegrenzungsposten 24.646.440 € 305.957 € 635.473 € 393.435 € 23.128 € 26.004.433 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten 1.100.000 € 0 € 1.100.000 € 400.834 € 24.503.599 € 26.004.433 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 VoWo B+V 118 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2007 bis 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +5.774 +5.921 +6.476+6.472+6.572 +9.267 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +4+26-4-7+0 +6 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +13+0+0+0+0 +0 4. Sonstige betriebliche Erträge +26+37+35+94+0 +37 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -1.482 -1.465-2.013-2.037-1.992 -3.036 6. Personalaufwand -1.524 -1.367-1.643-1.659-1.663 -2.740 7. Abschreibungen -1.107 -1.123-1.194-1.210-1.146 -1.284 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -451-522-683-470-505 -1.078 9. Zinserträge +2+3+2+2+0 +1 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -806-841-858-802-750 -892 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen +0+0+0-1+0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+449+669+118+381+516 +281 13. Steuern -38-39-39-43-39 -40 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +411+630+79+338+477 +241 15. Abzuführender Überschuss -411-630-79-338-477 -241 16. Bilanzgewinn +0+00+0+0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)95,095,894,894,8 2. Umlaufintensität (in %)5,04,14,95,2 3. Investitionen (in T€)4.2411.0042.489189 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)4,14,24,04,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)4,44,44,24,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 7,1+ 10,6+ 1,2+ 5,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 37,3+ 57,3+ 7,2+ 30,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,6+ 5,6+ 3,4+ 4,4 4. Kostendeckung (in %)106,8110,5100,7104,0 5. Cash Flow (in T€)+ 1.495+ 1.753+ 1.385+ 1.557 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)28,225,525,526,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)52.55748.83847.60939.975 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KGK 119 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.06.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Dr. Thomas HainVOLKSWOHNUNG GmbH60% = 300.000 € Reiner KuklinskiSparkasse Karlsruhe Ettlingen30% = 150.000 € Stadt Karlsruhe10% = 50.000 € 100% = 500.000 € Aufsichtsrat: 9 stimmberechtigte Mitglieder BM Michael Obert (Vorsitz) StR Angela Geiger StR Dr. Heinrich Maul Michael Huber (stellv. Vorsitz) (Vorstandsmitglied Sparkasse) StR Bettina Meier-AugensteinStR Karl-Heinz Jooß Heinrich G. BirkenStR Anne Segor (Vorstandsmitglied Sparkasse)StR Karin Wiedemann Gäste (mit den Rechten eines AStR Michael KunzThomas Müllerschön beratenden Mitglieds) OR Prof. Hans Müller Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VOLKSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der KGK anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Hauptaufgabe ist die Durchführung derKonversion von Liegenschaften insbesondere im Raum Karlsruhe, besonders durch Erwerb, Neuordnung und Verwertung, um eine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur und Wirtschaftsförderung zu unterstützen sowiestädtebaulicheEntwicklungs-,Erschließungs-und Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen (GV i.d.F. vom 17.03.1999). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KGK 120 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 7 7 6 5 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt seit 2007 kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft konnte mit 23,8 Mio. € den höchsten Umsatz der vergangenen Jah- re ausweisen. Damit wurde im Geschäftsjahr 2010 ein Jahresüberschuss in Höhe von 2,2 Mio. € (2009: 0,8 Mio. €) erreicht. Ausblick Die Erschließungsmaßnahmen der Konversionsgelände Neureut und Knielingen verlaufen planmäßig, große Teilabschnitte sind bereits vollständig abgeschlossen. Der Verkauf von bebauten und unbebauten Grundstücken konnte auf Grund der ho- hen Nachfrage intensiviert werden. Für 2011 besteht die Chance, das geplante Ver- kaufsziel zu übertreffen. Als Risiko stellt sich der ungewisse Zeitpunkt des Abzugs der Bundeswehr in Neu- reut dar. Ein Abzug der Bundeswehr ist derzeit nicht absehbar und somit auch die Vermarktung nicht. Im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes in Knielingen ist noch nicht abschließend geklärt, ob und in welcher Höhe Sanierungskosten anfal- len. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 2.073.769 € 71.706.581 € 780.463 € 981.096 € 2.075 € 75.543.984 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 500.000 € 0 € 500.000 € 9.153.450 € 65.890.534 € 0 € 75.543.984 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KGK 121 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+16.868 +17.647 +18.750+23.835+27.985+27.194 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen-2.170+1.329+5.195+1.951+3.057+5.203 3. Sonstige betriebliche Erträge+12+12+1.699+2.644+0+1.010 4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-10.929-13.892-19.831-23.112-24.417-27.366 5. Personalaufwand-74+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-327-783-2.390-1.739-1.010-1.084 8. Zinserträge+4+1+7+27+0+0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-2.953-3.149-2.527-1.366-1.659-1.592 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+431+1.165+903+2.240+3.956+3.365 11. Steuern-71-70-64-72-70-72 12. Erträge aus Verlustübernahme+0+0+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+360+1.095+839+2.168+3.886+3.293 14. Abzuführender Überschuss-360-1.095-839-2.168-3.886-3.293 15. Bilanzgewinn+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,21,02,7 2. Umlaufintensität (in %)100,099,899,097,3 3. Investitionen (in T€)0001.113 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,60,60,70,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,1+ 6,2+ 4,5+ 9,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 72,0+ 219,2+ 167,9+ 433,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,0+ 5,0+ 4,4+ 4,7 4. Kostendeckung (in %)117,598,675,690,7 5. Cash Flow (in T€)+ 2.644+ 2.073+ 2.072+ 1.883 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KOWO 122 22. Kommunale Wohnungsbaugesellschaft mbH Hügelsheim (KOWO) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2 Telefax: 0721 / 3506-100www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.10.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Dr. Thomas HainVOLKSWOHNUNG GmbH 50% = 500.000,00 € Reiner KuklinskiGemeinde Hügelsheim 50% = 500.000,00 € 100% = 1.000.000,00 € Aufsichtsrat: BM Reiner Dehmelt (Vorsitz) GR Hans Kiefer BM Michael Obert ( stellv. Vorsitz ) StR Bettina Meier-Augenstein StR Michael Borner StR Hans Pfalzgraf GR Uwe Holzer StR Tilmann Pfannkuch GR Dr. Peter JehleGR Bernd Schmidhuber StR Karl-Heinz Jooß GR Jürgen Utermarck Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Die Volkswohnung GmbH erledigt alle bei der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft mbH Hügelsheim anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Im Rahmen der am öffentlichen Interesseorientierten Aufgabenstellung, vorrangig eine sozial verantwortbare Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerungsicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- u. Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen. In Erfüllung der genannten Aufgaben kann die Gesellschaft insbesondere die durch den Abzug der kanadischen Streitkräfte freigwordene Wohnsiedlung "Klein-Kanada" übernehmenund vermarkten, insbesondere durch Veräußerung, Wohnungen und andere Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformenerrichten,betreuen,bewirtschaftenoderverwalten, Unternehmen erwerben, gründen oder sich an solchen beteiligen, wenn dies dem Unternehmenszweck dient (GV inder Fassung vom 01.09.1994, geändert am 13.12.2006). 12 Mitglieder Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KOWO 123 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 5 5 3 4 1) Aufwandsentschädigungen Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Von den 31 Baugrundstücken auf dem Gebiet des ehemaligen Turn- und Sporthal- lengeländes wurden im Geschäftsjahr 2010 vier Grundstücke übergeben. Insgesamt ist damit die Hälfte des Gebietes veräußert. Ausblick In 2011 ist der weitere Abverkauf des Teilgebietes 1 vorgesehen. Durch die relativ hohen Buchwerte in diesem Teilgebiet können die Gemeinkosten nicht vollumfäng- lich gedeckt werden, was auch in 2011 zu Fehlbeträgen führen wird. Die Entwicklung der Gesellschaft wird aufgrund der aktuellen Vermarktungssituati- on, des aktivischen Eigenkapitals und der mittelfristig zu erwartenden Fehlbeträge insgesamt nicht positiv beurteilt. Vor diesem Hintergrund soll die Gesellschaft zum 31.12.2011 aufgelöst werden. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Nicht durch Eigenkapital ge- deckter Fehlbetrag 0 € 1.816.136 € 6.804 € 372.385 € 497.046 € 2.692.371 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 1.000.000 € -1.497.046 € 497.046 € 0 € 82.538 € 2.609.833 € 2.692.371 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KOWO 124 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 – 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +0+594+268+329 +1.284 +756 2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +0+0+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +0+0+4+1 +0 +0 4. Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke -15-725-264-402 -1.504 -860 5. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung -2+0+0+0 +0 +0 6. Abschreibungen +0+0+0+0 +0 +0 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -46-56-44-40 -61 -53 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +0+0+1+1 +0 +1 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -89-118-75-42 -57 -44 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-152-305-110-153 -338 -200 11. Sonstige Steuern -4-4-2-2 -3 -2 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -156-309-112-155 -341 -202 13. Verlust- / Gewinnvortrag -788-944-1.230-1.342 14. Ertrag aus Kapitalherabsetzung +0+23 +0+0 15. Bilanzgewinn / -verlust -944-1.230-1.342-1.497 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)18,0--- 2. Umlaufintensität (in %)82,091,389,281,5 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)3,4- 8,7- 10,8- 18,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)19,1--- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-- 52,0- 41,9- 46,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 198,9- 134,0- 32,7- 31,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 2,9- 7,2- 1,2- 4,2 4. Kostendeckung (in %)0,065,869,567,9 5. Cash Flow (in T€)- 156- 309- 112- 154 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Wohnbau Wörth 125 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hanns-Martin-Schleyer-Str. 4Telefon: 07271 / 9226-0 76744 Wörth am RheinTelefax: 07271 / 9226-55 Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.04.1963 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Bruno Schneider VOLKSWOHNUNG GmbH50,00% = 2.600.000 € (ab 01.01.2010).Stadt Wörth44,23% = 2.300.000 € Landkreis Germersheim5,77% = 300.000 € 100,00% = 5.200.000 € Aufsichtsrat: Reiner Kuklinski (Vorsitz) LR Dr. Fritz Brechtel BM Harald Seiter (stellv. Vorsitz) Dr. Thomas Hain Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages nimmt die VOLKSWOHNUNG GmbH kauf- männische und technische Betreuungsaufgaben für die Gesellschaft wahr. 4 Mitglieder, davon 2 Mitglieder vom Gesellschafter VOLKSWOHNUNG GmbH sowie je 1 Mitglied von den Gesellschaftern Stadt Wörth und Landkreis Germersheim. E-Mail/Internet: info@wohnbauwoerth.de Bereitstellung von Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschafter (GV vom 28.04.2009). www.wohnbauwoerth.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 1) 2008 1) 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - 2) 2) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 3) - - - - 1) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte in 2009. 2) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die über- wiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffent- lichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 3) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Wohnbau Wörth 126 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2007 5) 2008 5) 2009 2010 Arbeiter 4) - - 5 6 Angestellte 4) - - 7 6 Gesamtbelegschaft - - 12 12 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von Stadt und VOLKSWOHNUNG GmbH abgeordneten Beschäftigten 5) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte in 2009. Leistungszahlen 2007 - 2010 2007 1) 2008 1) 20092010 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen--827826 - Gewerbe--62 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze--660651 - sonstige Mietverhältnisse--02 Zusammen--1.4931.481 2. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen--11171 - Gewerbe--09 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze--0121 - sonstige Mietverhältnisse--00 Zusammen--111201 1) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50%) erfolgte in 2009. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss von 593 T€ erzielen (2009: 513 T€). Die Nachfrage nach Wohnungen, insbesondere 2-Zimmer-Wohnungen, ist nach wie vor auf einem hohen Niveau. Durch die im März 2011 abgeschlossene Modernisie- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Wohnbau Wörth 127 rung des Objektes Sparbenhecke 10a/b hat sich der Wohnungsbestand weiterhin positiv entwickelt. Durch Verhandlungen mit Energielieferanten konnten die Einkaufspreise gesenkt werden. Weitere Preisreduzierungen konnten bei Wartungsverträgen erreicht wer- den. Mit der Telekom wurde ein Vertrag über die Lieferung von Rundfunk- und Fern- sehsignalen sowie über die Betreibung des Breitbandkabelnetzes abgeschlossen. Ausblick Die Nachfrage nach Wohnungen wird konstant auf dem Niveau der letzten Jahre eingeschätzt. Eine Steigerung der Umsatzerlöse entsteht vor allem durch Anpassung der Mieten aufgrund allgemeiner Mieterhöhungen und durchgeführten Modernisie- rungsmaßnahmen. Die Erträge aus der Hausbewirtschaftung basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Einnahmen dar. Die Modernisierungsmaßnahmen sind mittelfristig geplant, die Finanzierung ist über einen entsprechenden Liquiditätsplan sichergestellt. Im Zuge eines städtebaulichen Wettbewerbs wurde das Wohngebiet ”Keltenstraße” für eine Weiterentwicklung und somit Aufwertung untersucht. Gleichzeitig wurde ein Mix aus Bauträgermaßnahmen sowie Mietwohnungsneubau untersucht. Der Start der Maßnahme ist für 2012 vorgesehen. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 15.446.688 € 1.839.711 € 170.708 € 1.766.799 € 582 € 19.224.488 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.200.000 € 4.935.949 € 593.066 € 10.729.015 € 473.856 € 8.021.617 € 0 € 19.224.488 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Wohnbau Wörth 128 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2007 bis 2011 2007 1) 2008 1) 2009 2010 Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - - +5.063 +5.106+4.940 +5.134 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen - - +49-49+0 +24 3. Andere aktivierte Eigenleistungen - - +0+0+0 +0 4. Sonstige betriebliche Erträge - - +80+90+80 +80 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen - - -2.937 -2.848-2.745 -2.961 6. Personalaufwand - - -720-671-700 -669 7. Abschreibungen - - -488-483-495 -498 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -160-224-180 -189 9. Zinserträge - - +31+28+60 +30 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - -282-258-330 -303 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen - - +0-1+0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit- - +636+689+630 +649 13. 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern - - -45 -78 -18 -78 -130 +0 -145 +0 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag - - +513+593+500 +504 1) Die Beteiligung der VOLKSWOHNUNG GmbH an der Gesellschaft (50 %) erfolgte erst im Laufe des Jahres 2009. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)--83,880,3 2. Umlaufintensität (in %)--16,219,7 3. Investitionen (in T€)--10279 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)--52,155,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--62,169,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)--+ 10,1+ 11,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)--+ 5,1+ 5,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)--+ 4,1+ 4,4 4. Kostendeckung (in %)--108,5111,9 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern --+ 1.078+ 1.452 b) nach Ertragsteuern --+ 1.033+ 1.434 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)--15,414,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)--64.00454.586 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Cité 129 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Pariser Ring 37Telefon: 07221 / 80954-0Info@cite-baden-baden.de 76532 Baden-BadenTelefax: 07221 / 80954-5www.cite-baden-baden.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Markus Börsig Stadt Baden-Baden38,8% = 2.000.000 € Dr. Thomas Hain Gesellschaft für Stadterneuerung EB Werner Friedrich Hirthu. Stadtentw. Baden-Baden mbH11,7% = 600.000 € (Stadt Baden-Baden)VOLKSWOHNUNG GmbH38,8% = 2.000.000 € Peter SchmidBaugenossenschaft Familien- heim Baden-Baden e.G.10,7% = 550.000 € 100% = 5.150.000 € Aufsichtsrat: 11 Mitglieder OB Wolfgang Gerstner (Vorsitz) * StR Dr. Heinrich Maul StR Tilman Pfannkuch StR Werner Schmoll * (1. stellv. Vorsitz) Klaus Blödt-Werner *Gäste mit den Rechten eines (2. stellv. Vorsitz) beratenden Mitgliedes: StR Michael BornerStadtkämmerer Thomas Eibl * StR Margot DöringBM Michael Geggus * StR Heinz Gehri *BM Michael Obert Günter Hoferer * StR Joachim Knöpfel ** Vetreter der Stadt Baden-Baden Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechende Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH ist mit Wirkung vom 01.01.2002 ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. DieKonversion von Liegenschaften in Baden-Badeninsbesondere durch Erwerb, Neuordnung und Verwertung, um städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen, kommunal und regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen anzusiedeln und damit zu einer Wirtschaftsförderung in Baden-Baden beizutragen sowie eine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen (GV in der Fassung vom19.10.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Cité 130 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 5 4 4 4 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, weil die über wiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffent- lichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 5,0 4,5 4,5 4,5 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 5,0 4,5 4,5 4,5 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2007 – 2010 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Nach einem Fehlbetrag im Vorjahr (878 T€) konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010 wieder einen Jahresüberschuss in Höhe von 104 T€ ausweisen. 2007200820092010 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen0000 - Gewerbe13151516 Zusammen13151516 2. Eigentumswohnungen - im Bau16303030 - verkauft15161313 - zum Verkauf angeboten1303017 - noch nicht verkauft130174 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Cité 131 Das größte Einzelprojekt der Gesellschaft sind die 30 Krahn-Lofts im ehemaligen Gebäude ”École Paris”. Bis zum 31.12.2010 konnten 15 Krahn-Lofts an ihre Erwer- ber übergeben werden. Der Abschluss der Sanierungsmaßnahme ist in 2011 ge- plant. Das im Januar 2008 verkaufte Grundstück ”Pferdestall” mit Investitionsverpflichtung ging 2010 im Rahmen einer Rückabwicklung wieder an die Gesellschaft zurück. Ak- tuell laufen Verhandlungen mit einem neuen Interessenten. Im Jahr 2010 wurde mit der Gestaltung der Außenanlage des Campusparks im Quartier Normandie begonnen. Ab Mitte 2011 wird die Fläche multifunktional nutz- bar sein. Im Quartier Bretagne wurden in 2010 zehn Grundstücke veräußert, die in 2011 er- tragswirksam übergeben werden. Mit dem Verkauf des zweiten Abschnitts wurde im Januar 2011 begonnen. Im Dezember 2010 wurden die Beschlüsse für die Nutzung der letzten drei noch nicht sanierten Mehrfamilienhäuser in der Cité gefasst: Zwei Objekte werden an die Baugenossenschaft Familienheim Baden-Baden und an die GES GmbH für den Eigenbestand veräußert, das dritte Gebäude soll durch die Ge- sellschaft saniert und im Teileigentum veräußert werden. Ausblick Nach Abschluss aller Erschließungsmaßnahmen werden die Schwerpunkte der Ar- beit für 2011 und die Folgejahre im Vertrieb der Grundstücke sowie einzelner geziel- ter Maßnahmen liegen. Nach wie vor sind für die Objekte ”Luxemburg” und ”Madeleine” Rückstellungen ge- bildet, da mit den Käufern noch nicht abschließend Einigung über gerügte Details besteht. Zusammenfassend kann laut Geschäftsführung die Aussage getroffen werden, dass für 2011 und für die Folgejahre aufgrund der geplanten Verkäufe ein angemessener Jahresüberschuss zu erwarten ist. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 5.087.049 € 18.541.012 € 1.495.323 € 162.950 € 7.144 € 25.293.478 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 5.150.000 € 1.028.684 € 103.946 € 6.282.630 € 1.117.884 € 17.892.964 € 0 € 25.293.478 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Cité 132 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+4.883 +7.015+2.551 +7.842+13.190+5.565 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+1.778-1.205 +3.426+264-5.000+751 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+46+17+10+5+40+10 4. Sonstige betriebliche Erträge+1.178 +1.148+193+226+45+108 5. Personalaufwand-264-262-283-304-266-344 6. Materialaufwand-5.197-3.633-5.458-6.096-6.095-3.563 7. Abschreibungen-498-655-449-430-519-311 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-808-481-435-568-468-354 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+169+46+16+61+4+1 10. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-841-794-741-683-652-592 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+446 +1.196-1.170+317+279+1.271 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-180-584+392-99+0+0 13. Sonstige Steuern-112-98-100-114-274-476 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+154+514-878+104+5+795 15. Gewinn- / Verlustvortrag+1.239 +1.393 +1.907 +1.029 16. Bilanzgewinn / -verlust+1.393 +1.907 +1.029 +1.133 1) Bei den Planzahlen 2008 und 2009 handelt es sich jeweils um den vom Beschlussgremium genehmigten "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)20,126,620,420,1 2. Umlaufintensität (in %)79,973,479,679,9 3. Investitionen (in T€)1.4501.841642161 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)23,227,423,524,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)115,3102,9115,3123,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 3,2+ 7,3- 34,4+ 1,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 2,4+ 7,3- 14,2+ 1,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,5+ 5,1- 0,5+ 3,1 4. Kostendeckung (in %)63,2118,434,295,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 571500,0- 1.102+ 1.366 b) nach Ertragsteuern + 392-83,0- 709+ 1.267 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)3,44,43,83,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)52.80258.21962.92167.451 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KES 133 25. KES – Karlsruher Energieservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbH,Telefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100www.Volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 04.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Reiner Kuklinski Stadtwerke Karlsruhe GmbH50% = 50.000 € Dr. Manuel Rink VOLKSWOHNUNG GmbH50% = 50.000 € 100%= 100.000 € Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der KES - Karlsruher Energieservice GmbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Zwischen der VOLKSWOHNUNG GmbH und der KES - Karlsruher Energieservice GmbH wurde am 14.04.2008 ein Vertrag auf Grundlage einer Patronatserklärung vom 18.12.2003 über die Behandlung des wirtschaftlichen Ergebnisses für den Bereich Telemetrie vereinbart. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte, insbesondere für die Liegenschaften der VOLKSWOHNUNG GmbH. Hierzu kann die Gesellschaft alle technischen Einrichtungen errichten und betreiben, die der Erzeugung und Lieferung von Wärme und Kälte dienen. Die Gesellschaft kann für die Gesellschafter und deren Gesellschaften sowie die Stadt Karlsruhe weitere energienahe Dienstleistungen wie z.B. die Verbrauchsablesung und Abrechnung von Energie, Wasser und Abwasser übernehmen (GV vom 19.05.2003). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KES 134 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Bavaria Treu AG - Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft - geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Leistungszahlen 2007 - 2010 2007200820092010 1. Bestand eigene Objekte - Blockheizkraftwerk incl. Nahwärmenetz4444 - angeschlossene Wohnungen1.4611.4611.4611.461 - angeschlossenes Schulzentrum1111 2. Bestand genutzte Objekte - Nahwärmenetz1111 - angeschlossene Einheiten180180180180 3. Geschäftsfeld Mess- und Abrechnungsdienstleistungen (Telemetrie) - angeschlossene Einheiten8.7928.999 1) 9.3471) 9.540 4. Geschäftsfeld Nahwärme ( Anzahl der Anschlüsse) - Neureut160232 - Rintheim268328 - Knielingen (in Betrieb ab 01.10.2010) 27 1) Bis 2008 nur VOWO-Einheiten und Stadtobjekte, ab 2009 Ausweis aller angeschlossenen Einhei- ten (z. B. auch WEG-Objekte). Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die KES erzielte einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 26 T€ (Vorjahr: Jahresüber- schuss in Höhe von 273 T€). Darin ist ein Verlustausgleich für das Telemetriege- schäft in Höhe von 457 T€ von der VOLKSWOHNUNG GmbH aufgrund einer Patro- natserklärung aus dem Jahr 2003 enthalten. Geschäftsfeld Nahwärme: Das Jahr 2010 war geprägt von weiteren Anschlüssen an die Nahwärmenetze Knie- lingen und Kirchfeld-Nord durch Bauträgermaßnahmen sowie dem Anschluss mo- dernisierter Bestandsobjekte der VOLKSWOHNUNG GmbH in Rintheim. Geschäftsfeld Mess- und Abrechnungsdienstleistungen (ehemals Telemetrie): Das Geschäftsfeld wurde zum 01.01.2011 auf die VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs-GmbH übertragen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KES 135 Ausblick Durch den weiteren Ausbau der noch im Wachstum befindlichen Gebiete in Knielin- gen, Neureut und Rintheim werden auch im Jahr 2011 weitere Neuanschlüsse fol- gen. Die bessere Auslastung der Netze wird das Ergebnis des Geschäftsfeldes posi- tiv beeinflussen. Zudem werden künftig Serviceverträge mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH abge- schlossen, die regelmäßig Wartungs- und Inspektionsaufgaben in den Versorgungs- gebieten pauschal verrechnen. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 3.123.370 € 28.081 € 938.540 € 1.206.391 € 13.810 € 5.310.192 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € 1.000.000 € -248.124 € -25.697 € 826.179 € 45.570 € 4.438.264 € 179 € 5.310.192 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+ 2.276 + 2.850 + 2.495 + 2.597+ 3.018+ 2.194 2. Sonstige betriebliche Erträge+ 7+ 48+ 632+ 78+ 0+ 0 3. Aufw endungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-1.145-1.246-1.461-2.152-1.660-1.676 4 . M at erialauf w and+ 0+ 0+ 0+ 0+ 0+ 0 5. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen-807-691-493-308-763-270 7. Sonstige betriebliche Aufw endungen-773-1.188-880-614-543-179 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+ 3+ 1+ 2+ 1+ 0+ 1 9. Zinsen u. ähnliche Aufw endungen-186-187-102-77-198-76 10. Außerordentliche Finanzaufw endungen+ 0+ 0+ 0-1-198+ 0 1 1 . Ergebnis der gew öhnl. Geschäftstätigkeit-6 2 5-4 1 3+ 1 9 3-4 7 6-3 4 4-6 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+ 0+ 0+ 0+ 0+ 0+ 0 13. Sonst ige St euern-13-6-8-7-8-8 14. Erträge aus Verlustübernahme+ 442+ 452+ 88+ 457+ 235+ 0 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-196+ 33+ 273-26-117-14 1) Vom Beschluss gremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirt schaf t splanes Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KES 136 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)74,775,774,758,8 2. Umlaufintensität (in %)25,324,125,041,2 3. Investitionen (in T€)476521515 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)1,99,617,615,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)2,512,623,626,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 8,6+ 1,1+ 10,9- 1,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 133,8+ 5,6+ 32,0- 3,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,1+ 3,6+ 7,7+ 1,0 4. Kostendeckung (in %)77,885,984,782,2 5. Cash Flow (in T€)+ 610+ 723+ 766+ 282 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächer 137 26. Karlsruher Fächer GmH (KFG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2402Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 15.12.2004 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namensände- rung, zuvor Ständehaus Bau- träger und Verw. GmbH, eingetragen ins Handelsregister am 18.02.2005. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus LehmannStadt Karlsruhe71,8 % = 270.000 € Dr. Dirk Stegen (bis 31.07.2010)Sparkasse Karlsruhe Ettlingen 3,9 % = 14.600 € Karlsruher Fächer GmbH mit24,3 % = 91.400 € eigenen Anteilen 100% = 376.000 € Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert (Vorsitz) StR Dr. Klaus Heilgeist StR Anne Segor (stellv. Vorsitz) StR Detlef Hofmann StR Doris BaitingerStR Tom Hoyem StR Lüppo CramerStR Dr. Albert Käuflein Lars Erhan Dragmanli StR Dr. Ute Leidig StR Thorsten EhlgötzStR Ute Müllerschön StR Elke Ernemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietverträge mit der Stadt Karlsruhe zum Ständehaus, Rathauserweiterung und Teilen des Technischen Rathauses. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung des Grund und Bodens - Anwesen Fritz- Erler-Str. 7-11 von 1978 und Nachtragsvertrag von 1985. Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Vermietung der städtischen Grundstücke westlich der Brauerstraße zur Errichtung und zum Betrieb einer Tiefgarage vom 20.12.1996/02.01.1997. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung der Hauptbahnhof-Garage von 2002. Dienstüberlassungsvereinbarung mit der Stadt Karlsruhe über die Abordnung von städtischem Personal vom 25.10.2005. U. a. Planung, Errichtung und Modernisierung kommunaler und sonstiger öffentlicher Einrichtungen mit und ohneprivatwirtschaftliche Randnutzungen auf eigene und fremde Rechnung im Stadtgebiet Karlsruhe, Verwaltung und Betrieb solcher Einrichtungen, Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks die Verwaltung eigener und fremder Grundstücke und baulicher Anlagen (GV in der Fassung vom 23.09.2005, geändert am 09.10.2006). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächer 138 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2 2 3 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwie- gende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentli- chung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Leistungszahlen 2007200820092010 1. Parkhaus Kronenplatz / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge)50,6847,6544,4640,36 - Kurzzeitparker (täglich)36,2738,6942,0340,67 2. ZKM-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge)62,1792,67106,17110,83 - Kurzzeitparker (täglich)31,0034,6743,6738,50 3. Hauptbahnhof-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge)48,7451,4064,0759,42 - Kurzzeitparker (täglich)54,9455,8154,0753,87 5. Immobilien (ohne Parkgaragen): - Anzahl vermieteter Läden16161817 - Anzahl vermieteter Gastronomiebetriebe771011 - Hauptnutzfläche vermieteter Büros3.4173.4173.4173.417 - Hauptnutzfläche vermieteter öffentl. Einrichtungen3.9783.9783.9783.978 - Anzahl vermieteter Wohngebäude3333 6. Anteil der Grundmieten an den Gesamtumsätzen (in %) 1) 53,852,257,857,9 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächer 139 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft konnte im Jahr 2010 einen Überschuss i. H. v. rd. 731 T€ erwirt- schaften. Der Geschäftsverlauf der einzelnen Bereiche stellt sich wie folgt dar: Vermietungsbereich: Im Jahr 2010 waren keine Mieterwechsel und keine Leerstände zu verzeichnen, die Neuvermietungen aus dem Vorjahr haben sich etabliert. Die angestrebte Aufwertung der Außenbewirtungsflächen in der Lammstraße wurde mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe umgesetzt und bereits positiv angenommen. Beeinträchtigungen durch den Bau der Kombilösung waren für die Mieter im Rat- hausbereich nur geringfügig zu verzeichnen. Da auch keine größeren Instandset- zungen anfielen, konnten im Vermietungsbereich gute Ergebnisse erzielt werden. Im Ständehaussaal wurde die störungsanfällige Akustikanlage erneuert. Für diese Instandsetzungsmaßnahme wurden rd. 42 T€ aufgewendet, die das Ergebnis unmit- telbar mindern. Parkgaragen: Die Hauptbahnhof-Garage war auch im Jahre 2010 vielfach bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet, so dass ähnlich hohe Erträge wie im Vorjahr (rd. 843 T€) erzielt werden konnten. Bei der ZKM-Garage weicht die Ertragslage ebenfalls kaum vom Vorjahr ab (rd. 408 T€). Bei dieser Garage mit 600 Stellplätzen waren im Jahresdurchschnitt 665 Dauer- parkplätze vor allem an Mitarbeiter benachbarter Firmen vermietet. Im Parkhaus Kronenplatz hat die Eigentümergemeinschaft den ersten Bauabschnitt ”Sanierung Dehnungsfugen” durchgeführt. Diese Sanierung bei laufendem Betrieb war mit Beeinträchtigungen für die Parker verbunden und hat zu Umsatzeinbußen geführt. Außerdem hat die Gesellschaft die Umrüstung der störungsanfälligen Dau- erparkerkarten auf Transponderkarten sowie die Erneuerung der veralteten Video- anlage durchgeführt. 2007200820092010 Beschäftigte 4) 9,06,23,73,1 Beamte 4) 1,81,51,31,4 Nebenberuflich Tätige 4) 6,06,77,17,0 Gesamtbelegschaft16,814,412,111,5 Auszubildende1,01,00,6- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächer 140 Ausblick Die Gesellschaft erwartet, dass nach Fertigstellung der Kombilösungsbauarbeiten im Rathausbereich ab dem Jahr 2013 das bisherige Mietniveau wieder erreicht wird und sich die umfangreichen Maßnahmen im Umfeld des Rathauses positiv auf die ge- werblichen Vermietungen auswirken werden. Im Parkhaus Kronenplatz fallen auch im Jahre 2011 Instandsetzungsmaßnahmen am Gesamtgebäude an, an denen sich die KFG als Miteigentümerin mit voraussichtlich rd. 180 T€ beteiligen muss. Bei der ZKM-Garage werden voraussichtlich ab Mitte 2011 nach Kündigung eines Großmieters (240 Stellplätze) die Erträge um jährlich ca. 60 T€ zurückgehen. Die Gesellschaft verhandelt allerdings mit einem Investor über die längerfristige Anmie- tung von ca. 150 Stellplätzen ab Ende 2012. In der Hauptbahnhof-Garage stehen mittelfristig größere Sanierungsmaßnahmen an, die voraussichtlich von der KFG auf Rechnung der Stadt (Eigentümer) durchgeführt werden. Es ist davon auszugehen, dass an diesem exponierten Standort auch in den nächsten Jahren hohe Erträge erzielt werden können. Auch wenn die Gewinne der Gesellschaft in Anbetracht der geringeren Mieterträge vorübergehend zurückgehen werden, ist davon auszugehen, dass auch künftig deutliche Überschüsse erzielt werden können. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 17.156.158 € 0 € 3.598.812 € 111.809 € 47.713 € 20.914.492 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Rücklage für eigene Anteile Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 284.600 € 2.525.569 € 91.400 € 1.241.646 € 731.085 € 4.874.300 € 78.440 € 15.523.439 € 438.313 € 20.914.492 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Fächer 141 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+4.303 +4.396+4.618 +4.659+4.459+4.354 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+2+1-3+0+0+0 3. Aktivierte Eigenleistungen+5+0+0+0+0+0 4. Sonstige betriebliche Erträge+97+117+77+83+60+50 5. Materialaufwand-1.418-1.425-1.362-1.364-1.515-1.380 6. Personalaufwand-562-424-297-332-330-355 7. Abschreibungen-1.111-1.052-1.043-1.056-1.100-1.075 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -479-426-988-590-455-660 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+90+83+21+18+45+50 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-749-679-618-600-600-585 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+178+591+405+818+564+399 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-77-77-80-87-78-85 14.Jahresüberschuss / -fehlbetrag+101+514+325+731+486+314 15. Einstellung in Rücklage für eigene Anteile+0+0+0+0+0+0 16. Bilanzgewinn+101+514+325+731+486+314 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan", d. h. nicht fortgeschrieben. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)71,969,667,682,0 2. Umlaufintensität (in %)28,030,332,217,7 3. Investitionen (in T€)19310182142 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)33,936,238,523,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)47,252,057,028,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,3+ 11,7+ 7,0+ 15,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,1+ 5,1+ 3,2+ 15,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,0+ 4,3+ 3,5+ 6,4 4. Kostendeckung (in %)97,9107,7105,3115,6 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuer + 1.211+ 1.566+ 1.368+ 1.787 b) nach Ertragsteuer + 1.211+ 1.566+ 1.368+ 1.787 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)12,810,46,88,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)32.30629.41524.53829.025 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KFE 142 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2402Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax. 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Karlsruher Fächer GmbH alsGesellschafter sind die Stadt100% = 4.000.000 € persönlich haftende Gesell-Karlsruhe als Kommanditistin schafterin. Diese handelt durchund die Karlsruher Fächer GmbH ihre Geschäftsführer Klausals Komplementärin. Diese ist Lehmann und Dr. Dirk Stegenam Kapital nicht beteiligt. (bis 31.07.2010). Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert (Vorsitz) StR Dr. Klaus Heilgeist StR Anne Segor (stellv. Vorsitz) StR Detlef Hofmann StR Doris BaitingerStR Tom Hoyem StR Lüppo CramerStR Dr. Albert Käuflein Lars Erhan Dragmanli StR Dr. Ute Leidig StR Thorsten EhlgötzStR Ute Müllerschön StR Elke Ernemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichti ge Verträge: Einbringungsvertrag vom 26.07.2005, mit dem die Stadt Karlsruhe in Erfüllung ihrer Einlageverpflicht- ung als Kommanditistin im einzelnen bezeichnete Grundstücke in die Gesellschaft eingebracht hat. Vertrag vom 16.04.2008/18.05.2009 zur Aufhebung des Erbbaurechts der Fleischerei + Gastronomie Service Nordbaden eG (FGS). Vertrag mit der Stadt Karlsruhe über den Verkauf der öffentlichen Flächen vom 29.11.2010. Entschädigungsvertrag vom 16.12.2010 mit der Firma Färber nach Auslaufen des Erbbaurechts. Der Besitz, die Verwaltung unddie Verwertung von bebautem und unbebautem Grundvermögen, das aus demEigentum der Stadt Karlsruhe eingebracht wird, zum Zwecke der Stadtentwicklung auf der Gemarkung der Stadt Karlsruhe (GV vom 26.07.2005). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KFE 143 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2 2 3 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegen- de Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden ist. 2) Aufwandsentschädigungen Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Im Jahr 2010 fand der Verkauf der öffentlichen Flächen des Areals an die Stadt Karlsruhe statt, die als Träger der Erschließung fungiert. Hierdurch konnte ein Erlös von 2,24 Mio. € verzeichnet werden, aus welchem sich das positive Jahresergeb- nis der KFE maßgeblich ergibt. Die Grunderwerbskosten sind allerdings erschlie- ßungsbeitragsfähig und werden nach vollständiger Herstellung der Erschließung der Gesellschaft zum großen Teil wieder als Erschließungsbeiträge angelastet. Die be- reits 2009 vom Gemeinderat beschlossene Eigenkapitalerhöhung der Gesellschaft ist im Jahr 2010 partiell erfolgt. Die erste Teilzahlung in Höhe von 1 Mio. € der ins- gesamt 5 Mio. € umfassenden Summe wurde seitens der Stadt geleistet. 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Kapitalaufstockung02.60001.000 2007200820092010 Beschäfti gte 5) 4,595,916,026,65 Beamt e 5) 1,461,791,821,68 Nebenberuflich Tätige1,001,001,000,83 Gesamtbele gschaf t 5) 7,058,708,849,16 Auszubildende---- 1 ) umgerechnet e Vollkraftstellen 2 ) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw . Mutt erschut z befindliche Mitarbeit er 3 ) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4 ) Gesellschaft w urde in 2005 gegründet (Ei n t r ag ins Handelsregister erfolgte am 05.08.2005) 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KFE 144 Die Erschließungsarbeiten auf Schlacht- und Viehhof wurden erfolgreich fortge- führt, die infrastrukturelle Erschließung konnte, wie prognostiziert, im Jahr 2010 ab- geschlossen werden. Aufgrund des früh einsetzenden und lang andauernden Win- ters konnte die verkehrliche Erschließung des Viehhofs, die unter Regie des Tief- bauamtes steht, allerdings anders als geplant noch nicht im Jahr 2010 abgeschlos- sen werden. Auf dem Areal fanden 2010 bereits Vorarbeiten zum Bau der geplanten Straßenbahntrasse durch die Schlachthausstraße statt, die eigentlichen Baumaß- nahmen werden voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2011 beginnen. Nachdem der Betrieb bereits im Jahr 2009 eingestellt wurde, ist 2010 das Erbbau- recht der Firma Färber ausgelaufen. Das angrenzende Gebäude der Firma Kleinert kann im Frühjahr 2011 zurückgenommen werden, mit der Firma Kleinert verlässt der letzte fleischverarbeitende Betrieb das Areal. Das von der Firma Talke zurückgegebene Gebäude auf dem Viehhof wurde von der Gesellschaft übernommen, allerdings in nicht vertragskonformem Zustand. Neben den anfallenden Rückbaumaßnahmen einer Wohnung im Obergeschoss wird ein Mineralölschaden, wenn auch in kleinem Ausmaß, zu beheben sein. Da eine Zah- lung der für diese Arbeiten anfallenden Kosten seitens der Firma Talke verweigert wurde, wird der Fall momentan gerichtlich verhandelt. Derzeit beträgt der Streitwert ca. 60 T€, eine Einigung bzw. ein Urteil ist 2011 zu erwarten. Die Umsetzung des Projektes Gründerzentrum in der alten Schweinemarkthalle wurde 2010 weiter vorangetrieben. Im Januar 2011 wurde schließlich seitens des Gemeinderates die bauliche Umsetzung des Containermodells durch die KFE be- schlossen. Im vergangenen Jahr konnte das Tollhaus seinen neuen Saal und das Substage seine neuen Räumlichkeiten auf dem Areal eröffnen. Künstleratelier nach Sanierung der ehemaligen Remise Ausblick Die Gesellschaft rechnet gemäß der aktuellen Ergebnisvorausschau für das Ge- schäftsjahr 2011 mit einem Fehlbetrag von 0,9 Mio. €. Die deutliche Verbesserung gegenüber der Wirtschaftsplanung (Fehlbetrag von 2,1 Mio. €) ist im Wesentlichen dadurch begründet, dass der im Jahr 2011 vorgesehene Abbruch der Firma Färber Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KFE 145 nicht erfolgen wird. Ursprünglich waren hierfür Abbruch- und Entsorgungskosten von 0,4 Mio. € und Restwertabschreibungen von 0,7 Mio. € veranschlagt. Derzeit wird untersucht, ob das Gebäude mit vertretbarem Aufwand einer adäquaten Folgenut- zung zugeführt werden kann. Der Anschluss des Areals an den Ostring durch die Planstraße C soll bis Juli 2011 erfolgen. Die Schlachthausstraße wird, infolge der Baumaßnahmen zur Straßen- bahntrasse Süd-Ost, ab September 2011 für den motorisierten Individualverkehr nicht mehr befahrbar sein. Die bauliche Umsetzung des Existenzgründerzentrums in der ehemaligen Schweinemarkthalle wird 2011 deutlich fortgeschritten sein. Des Weiteren soll der Umbau des Schweinestalls, des Remisengebäudes und der Kaldaunenwäsche weitestgehend abgeschlossen werden. Auch der Südteil des Filmhaus Mitte kann im Jahre 2011 renoviert werden, da der dort stationierte, bisher einen Teil des Areals versorgende Trafo durch die infrastrukturelle Erschließung des Gebiets nicht mehr länger benötigt wird. Der gesamte Kühlhauskomplex wird derzeit überplant, ein Umbau des Kühlhauses soll im Bereich der Alten Hackerei bereits 2011 erfolgen. Außerdem werden Pläne für die Umnutzung der ehemaligen Niederlassungen von Talke und Färber sowie des Pferdeschlachthauses erstellt. Nachdem bereits 2009 beschlossen wurde, das Baugrundstück der bislang geplan- ten Konzerthalle in kleinere Baufelder zu unterteilen und zum Verkauf zu stellen, ist die Planung zur Parzellierung des Grundstückes weiter fortgeschritten. Erste Inves- toren haben bereits Kaufinteresse an den neu unterteilten Grundstücken angemel- det. Der Bezug des Gebäudes der Firma Helm wird im Sommer erfolgen. Zeitgleich soll auch die im Erdgeschoss geplante Bar eröffnet werden. Zur Finanzierung der Konversion erhält die Gesellschaft im Jahre 2011 eine weitere Eigenkapitalerhöhung von insgesamt 3,2 Mio. €. Die Gesamtkonversion kann wie geplant im Jahre 2015 abgeschlossen werden. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 6.252.225 € 126.175 € 15.401 € 26.741 € 6.420.542 € A. B. C. D. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Jahresüberschuss Summe Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 4.000.000 € -597.445 € 815.186 € 4.217.741 € 220.390 € 1.982.411 € 0 € 6.420.542 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KFE 146 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+372+417+364+375+335+355 2. Grundstückerlöse+0+55+1.732+0+0 3. Sonstige betriebliche Erträge+7+7+26+91+184+208 4. Personalaufwand-359-489-546-559-570-685 5. Materialaufwand-505-186-239-268-370-730 6. Abschreibungen-102-141-1.769-143-215-890 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-451-489-377-353-1.010-235 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1+0+4+0+0+0 9. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-26-85-41-46-145-100 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.063-966-2.523+829-1.791-2.077 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 12. Sonstige Steuern-13-6-10-14-15-17 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-1.076-972-2.533+815-1.806-2.094 1) Gesellschaft wurde in 2005 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 05.08.2005). 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)96,588,195,997,4 2. Umlaufintensität (in %)3,311,93,72,2 3. Investitionen (in T€)7332.950224357 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)65,758,139,665,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)68,165,941,367,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-289,1-233,3-651,9+ 217,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-32,5-19,7-105,0+ 19,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-20,9-10,4-40,9+ 13,4 4. Kostendeckung (in %)25,629,812,227,1 5. Cash Flow (in T€)-973-831-753+ 958 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)24,735,118,340,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)50.99060.56761.74660.990 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Gesundheit und Soziales Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Klinikum 147 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Moltkestr. 90Telefon: 0721 / 974-0Geschaeftsführung@klinikum- 76187 KarlsruheTelefax: 0721 / 974-1009karlsruhe.de www.klinikum-karlsruhe.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1994 (Umwandlungs- erklärung vom 09.06.1994) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Prof. Dr. Martin HansisStadt Karlsruhe100% = 26,0 Mio. € Ulrich Meier Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Tilman Pfannkuch StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Manfred Schubnell ( 2. stellv. Vors. ) StR Christiane Staab StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Jürgen Marin Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: KVD100% = 25.000,00 € MVZ 100% = 25.000,00 € Wichtige Verträge: Mit den leitenden Ärzten bestehen besondere Vereinbarungen über den Umfang der Neben- tätigkeit, die zu leistenden Abgaben und deren Abrechnung. Mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst besteht ein Vertrag über die Beteiligung des Klinikums als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg. Mit der KVD wurden sechs Verträge geschlossen ( u.a. Vertrag über die Dienstleistung für Gebäude- reinigung, Personalüberlassungsvertrag). Außerdem besteht ein Beherrschungsvertrag. Mit dem zum 01.04.2006 gegründeten MVZ wurden drei Verträge geschlossen (u.a. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ sowie einen Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ). Budgetvereinbarung vom 07.10.2009 und Pflegesatzvereinbarung vom 03.12.2009 mit den Krankenkassen (Laufzeit jeweils 1 Jahr). Errichtung, Verwaltung und Betrieb des Städtischen Klinikums als KrankenhausderMaximalversorgungmitEinrichtungenfüreine hochdifferenzierteDiagnostikundTherapieeinschließlichder organisatorisch und wirtschaftlich mit ihm verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe sowie von Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen (GV in der Fassung vom 08.06.2010). 14 Mi tglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 10 Mitglieder des Gemeinderats + 3 vom Betriebsrat benannte Mitglieder). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Abschlussprüfung 2008). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Klinikum 148 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 2) 2) 2) 2) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 3) 23,8 21,8 22,7 23,0 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einver- standen ist. 3) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Beschäftigte 4) 2.8402.8712.965 3.024 Beamte 4) 242423 23 Gesamtbelegschaft 2.8642.8952.988 3.047 Sonstiges Personal 5) 766768 85 Gesamtbelegschaft lt. Prüfungsbericht 2.9402.9623.056 3.132 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten 5) Zivildienstleistende, Auszubildende (ohne Pflegebereich) Leistungszahlen 2007 – 2010 2007 2008 2009 2010 1. Auslastung der aufgestellten Betten (in %) 88,988,2 88,5 87,5 2. Zahl der behandelten Patienten (stationär) 61.75063.321 65.152 65.485 4. Verweildauer pro Patient (Tage) 7,27,1 7,0 7,0 5. Pflegetage 446.999451.063 460.359 458.346 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Klinikum 149 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft verzeichnet für das Geschäftsjahr 2010 einen gegenüber dem Vor- jahr nahezu unveränderten Jahresüberschuss von 2,0 Mio. €. Die insgesamt posi- tive Leistungsentwicklung in allen Bereichen und das hieraus resultierende sehr gute Jahresergebnis zeigt ebenso wie im Vorjahr eine sehr gute Ausgangsbasis für die kommenden Herausforderungen. Die Erträge aus Krankenhausleistungen sowie die Leistungen der Hilfs- und Ne- benbetriebe konnten deutlich gesteigert und somit eine Deckung der laufenden Per- sonal- und Sachkosten erreicht werden. Die Personalkosten stiegen um 4,7 Mio. € (+ 2,7 %), was insbesondere auf die Mitarbeitergewinnung zurückzuführen ist. Der Materialaufwand stieg im Berichtsjahr um 4,2 Mio. € (+ 6,5 %) auf 68 Mio. € an. Dabei erhöhte sich der medizinische Bedarf um 3,9 Mio. € (+ 9,3 %). Dies ist zum Großteil auf die quantitativen und qualitativen Veränderungen in der Patientenver- sorgung zurückzuführen, aber auch auf den Einkauf von Blutprodukten und Rohstof- fen zum Weiterverkauf. Die Patientenversorgung ist der Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung. Ein umfassendes, sich auf universitärem Niveau bewegendes Leistungsangebot auf en- gem Raum findet eine ungebrochene Nachfrage, trotz zunehmenden Wettbewerbs. Zahlreiche quantitative und qualitative Maßnahmen flankierten die Leistungserwei- terung. Folgende Schwerpunkte standen im Fokus des Berichtsjahres: Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit einem Investitionsvolumen von rd. 10 Mio. €, ab dem 01.07.2010 wurde dem Klinikum die Etablierung einer suchtmedizini- schen Tagesklinik mit 18 Plätzen bedarfsplanerisch zugestanden, Erweiterung und Ausbau der Station D 31 mit Sanierung der Nasszellen und Erweiterung der Stroke Unit auf 16 Betten, Umbau und Inbetriebnahme der Station E 20 zur chirurgischen Intensivüberwachungsstation. Auch wurde im Jahr 2010 die konzeptionelle Zielplanung 2015 mit drei Neubau- maßnahmen von ca. 23.000 qm und einem förderfähigen Flächenprogramm von ca. 22.000 qm abgeschlossen. Ausblick Die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen wird in den nächsten Jahren schon allein auf Grund der Bevölkerungsentwicklung (Alter, Morbidität) weiter zunehmen. Insofern nutzt die Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH ihre Chancen, den statio- nären Markt weiter qualitativ und quantitativ auszubauen. Hierzu müssen unwirt- schaftliche Strukturen - besonders bedingt durch die schlechte Bausubstanz - beho- ben werden. Die Zielplanung 2015 ist die notwendige Konsequenz, das Klinikum zukunftsfähig zu machen, um notwendige und sinnvolle medizinische Innovation und optimalen Service am Patienten zu gewährleisten. Neben guter Medizin ist eine zeit- gemäße Unterbringung der Patienten dringend notwendig. Die Refinanzierung dieser Investitionen muss teilweise vom Klinikum erwirtschaftet werden. Die Gesellschaft rechnet in den Jahren 2011 bis 2014 mit leichten Überschüssen. Für das Jahr 2011 sind Leistungssteigerungen sowohl in der Psychiatrie als auch im DRG-Bereich einkalkuliert. Auch jede weitere Möglichkeit zur Ertragsteigerung wird in Angriff genommen. Die Risiken für 2011 liegen insbesondere im Personalaufwand Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Klinikum 150 (Tarifkostensteigerungen, Personalmehrbedarf durch das Ausscheiden von Zivil- dienstleistenden sowie aufgrund des Arbeitszeitrechts). In einem Rechtsstreit zwischen dem Architekten und dem Klinikum beim Bauprojekt Kinder- und Frauenklinik konnte ein Vergleich geschlossen werden. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten 197.781.180 € 9.859.878 € 90.082.817 € 1.255.364 € 889.153 € 124.170 € 299.992.562 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 17.174.422 € 5.408.596 € 9.367.570 € 2.037.760 € 59.988.348 € 149.475.499 € 35.439.457 € 54.993.444 € 95.814 € 299.992.562 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 – 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +218.362 +229.404 +240.842 +244.991 +246.168 +255.815 2. Sonstige betriebliche Erträge +19.870 +21.740 +29.999 +30.307 +22.178 +24.505 3. Veränderungen des Bestands an un- fertigen Leistungen -389-38+764+680 +2 +0 4. Andere aktivierte Eigenleistungen +107+158+7+2 +141 +0 5. Zuweisungen u. Zuschüsse öffentl. Hand +462+461+475+513 +484 +477 6. Personalaufwand -157.297 -163.169 -175.821 -180.516 -179.484 -187.849 7. Materialaufwand -54.881-59.898-63.870-68.033 -62.992 -68.769 8. Sonder- u. Ausgleichsposten n.d.KHG +12.049 +12.312 +13.116+13.108 +13.942 +13.723 9. Abschreibungen -15.195-16.174-16.043-15.701 -17.568 -16.705 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.656-25.765-27.884-21.627 -23.245 -21.121 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +1.707+1.488+381+239 +418 +134 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -56-356-5-1.243 -2 +2 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+83+163+1.961+2.720 +42 +208 14. Außerordentliche Erträge/Aufwendungen +0+0+270-562 +0 +0 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0-226+0 +0 +0 16. Sonstige Steuern -16-59+0-120 -20 -160 17. Jahresüberschuss +67+104+2.005+2.038 +22 +48 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Klinikum 151 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)68,368,468,065,9 2. Umlaufintensität (in %)31,431,331,733,3 3. Investitionen (in T€)18.65622.1608.5357.678 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)18,618,219,420,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)26,525,827,729,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,00,80,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,1+ 0,23,43,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,10,71,1 4. Kostendeckung (in %)91,791,389,689,9 5. Cash Flow (in T€) + 355- 654- 9.328+ 3.719 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)62,461,562,062,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)53.50255.08757.53357.636 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Zahl der behandelten Patienten (stationär) 2003 - 2010 50.000 52.000 54.000 56.000 58.000 60.000 62.000 64.000 66.000 68.000 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Jahr 65.485 58.749 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Klinikum 152 Nachrichtlich: Klinikum - Konzernabschluss 2010 Vorläufige Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 197.758.345 € 9.884.903 € 90.092.090 € 1.260.201 € 124.170 € 299.119.710 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 16.390.483 € 5.408.596 € 9.379.359 € 2.131.846 € 46.244 € 59.356.528 € 149.475.499 € 35.506.461 € 54.685.408 € 95.814 € 299.119.710 € Vorläufige Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2010 2007200820092010 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+ 219.555+ 230.673+ 242.914+ 248.341 2. Sonstige betriebliche Erträge+ 15.769+ 16.853+ 24.014+ 23.489 3. Veränderungen des Bestands an unfertigen Leistungen-265-684+ 764+ 681 4. Andere aktivierte Eigenleistungen+ 857+ 1.126+ 7+ 1 5. Zuw eisungen und Zuschüsse öffentliche Hand+ 461+ 462+ 475+ 513 6. Personalaufwand-159.830-166.037-178.170-183.242 7. Materialaufwand-50.163-54.032-57.426-61.597 8. Sonder- und Ausgleichsposten n. d. KHG+ 12.039+ 12.300+ 13.106+ 13.098 9. Abschreibungen-15.217-16.190-16.052-15.709 10. Sonstige betriebliche Aufw endungen-24.648-25.361-27.998-21.771 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+ 1.717+ 1.497+ 381+ 245 12. Zinsen und ähnliche Aufw endungen-67-375-5-1.254 1 3 . Ergebnis der gew öhnl. Geschäftstätigkeit+ 2 0 8+ 2 3 2+ 2 . 0 1 0+ 2 . 7 9 5 14. Außerordentliche Erträge / Aufw endungen+ 0+ 0+ 270-535 15. Sonstige Steuern-97-79-234-128 1 6 . Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+ / -)+ 1 1 1+ 1 5 3+ 2 . 0 4 6+ 2 . 1 3 2 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVD 153 29. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheits- wesen GmbH (KVD) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1235KVD-Geschaeftsfuehrung@ Karlsruhe gGmbH, Moltkestr. 90Telefax: 0721/ 974-1282klinikum-karlsruhe.de 76187 Karlsruhewww.klinikum-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 14.04.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dipl. oec. troph. (univ.) Städtisches Klinikum 100% = 25.000 € Sabine ZeitlerKarlsruhe gGmbH Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf (Vorsitz) StR Tilman Pfannkuch StR Dr. Klaus Heilgeist (1. stellv.Vors.) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Manfred Schubnell (2. stellv. Vors.) StR Christiane Staab StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Jürgen Marin Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Durchführung der Gebäudeinnenreinigung zwischen KVD und Klinikum v. 12.09.03. Beherrschungsvertrag vom 18.08.2004 zwischen KVD und Klinikum. Für die von der KVD genutzten Räume sowie für die vom Klinikum der KVD überlassenen Reinigungs- geräte sind Mietverträge abgestimmt. Für die Durchführung der Aufgabe der gesamten Reinigung im Klinikum hat das Klinikum die dort be- schäftigten Mitarbeiterinnen im Reinigungsdienst und die Hauswirtschaftsleiterinnen der KVD über- lassen. Hierfür wurde am 21.08.03 ein Personalüberlassungsvertrag abgeschlossen. Die Personalangelegenheiten der KVD werden vom Klinikum verwaltet. Hierfür wurde am 21.08.2003 ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen. Ab dem 01.06.2004 übernahm die KDV die Wohnheimverwaltung der klinikeigenen Wohnheime. Hierzu wurde am 26.08.04 zwischen der KVD und dem Klinikum ein Vertrag für Wohnheimverwaltung abgeschlossen. Am 01.04.05 übernahm die KVD den Gardinenservice für das Klinikum. Hierzu wurde am 14.06.2005 ein Vertrag "Dienst- leistung Gardinenservice" abgeschlossen. Erbringung von Servicedienstleistungen im Gesundheitswesen im Bereich derWirtschafts-undVersorgungsdienste,insbesondereReinigung, Wäscherei und Küche. Das Unternehmenarbeitet vorrangig für die Städt. Klinikum gGmbH und für die Stadt Karlsruhe sowie deren Gesellschaften und Stiftungen (GV in der Fassung vom 20.03.2003). Der Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat des städtischen Klinikums. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVD 154 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 2) 2) 2) 2) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 3) 3) 3) 3) 1) Die Angaben unterblieben nach § 286 IV HGB. 2) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 3) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2007 2008 2009 2010 Arbeiter 4) 69,97 80,99 89,43 93,19 Angestellte 4) 1,51 1,51 1,51 1,51 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 71,48 82,50 90,94 94,70 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen (39 Stunden / Woche) 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigen Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Karlsruher Versorgungsdienste konnten bei leicht rückläufigen Umsatzerlösen wiederum ein positives Betriebsergebnis ausweisen. Beim Leistungsumfang gab es keine Veränderungen. Die Leistungsausweitung von ca. 2 Vollkraftstellen aus dem Vorjahr (2009) schlug dann allerdings für das komplet- te Jahr 2010 zu buche. Die KVD erbrachte in 2010 auf ca. 150.000 m 2 Fläche Reinigungsdienstleistungen für das Klinikum Karlsruhe. Diese Fläche wurde zu 70 % durch die KVD und zu ca. 30 % durch dritte Dienstleister gereinigt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVD 155 Ausblick Im Rahmen der natürlichen Personalfluktuation wird es auch in 2011 eine Abnah- me der vom Städtischen Klinikum überlassenen Mitarbeiterinnen und einen Zuwachs an Mitarbeiterinnen der KVD geben. Die Reinigungsorganisation der Karlsruher Versorgungsdienste wird sich mit ihren Dienstleistungen an Veränderungen im Klinikum Karlsruhe in gewohnter Weise an- passen. Zum 01.01.2011 wurde eine Reduzierung der Reinigungsleistung im Umfang von 3,86 Vollkraftstellen umgesetzt. Dies erfolgte durch die Anpassung der Reinigungs- leistung an die tatsächliche Nutzung der Flächen. Betroffen sind hier insbesondere die Ambulanzbereiche, Funktionsbereiche und Chefarztzimmer mit den dazugehöri- gen Sekretariaten. Das wirtschaftliche Risiko der KVD hat sich gegenüber der Gründungssituation nicht verändert. Bestandsgefährdende Risiken sind durch die enge Einbindung an die Muttergesellschaft nicht erkennbar. Die KVD rechnet für das Geschäftsjahr 2011 wiederum mit einem positiven Er- gebnis. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 27.165 € 25.025 € 629.132 € 3.938 € 0 € 685.260 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 96.939 € 26.717 € 148.656 € 0 € 386.715 € 149.889 € 685.260 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KVD 156 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+ 7.248 + 7.405 + 7.749 + 7.719+ 7.554+ 7.498 2. Sonstige betriebliche Erträge+ 1+ 3+ 2+ 3+ 0+ 0 3. Materialaufwand-5.033-4.906-5.188-4.947-4.681-4.713 4. Personalaufwand-1.581-1.898-2.039-2.236-2.268-2.260 5. Abschreibungen-44-10-9-7-10-9 6. Sonstige betriebliche Aufw endungen-555-564-500-512-585-506 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+ 1+ 1+ 0+ 2+ 2+ 1 8. Zinsen u. ähnliche Aufw endungen+ 0+ 0+ 0-10+ 0+ 0 9 . Ergebnis der gew öhnl. Geschäftstätigkeit+ 3 7+ 3 1+ 1 5+ 1 2+ 1 2+ 1 1 10. Außerordentliche Erträge+ 0+ 0+ 0+ 27+ 0+ 0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+ 0-8-4-12-4-3 12. Sonstige Steuern+ 0+ 0+ 0+ 0+ 0 1 3 . Jahresüberschuss / -fehlbetrag+ 3 7+ 2 3+ 1 1+ 2 7+ 8+ 8 1) Vom Beschluss gremium genehmigter "Ur plan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirt schaf t splanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)10,30,42,54,0 2. Umlaufintensität (in %)89,199,597,396,0 3. Investitionen (in T€)16364 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)22,71,49,721,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)219,2323,5391,8547,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,3+ 0,3+ 0,10,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 26,3+ 20,4+ 8,818,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 5,9+ 0,3+ 0,95,4 4. Kostendeckung (in %)100,5100,4100,2100,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 81+ 41+ 24+ 46 b) nach Ertragsteuern + 67+ 32+ 20+ 34 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)21,925,726,429,0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)22.11823.00622.42023.607 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 MVZ 157 30. MVZ – Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1001 Karlsruhe gGmbH,Telefax: 0721 / 974-1009www.klinikum-karlsruhe.de Moltkestr. 90 76187 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.04.2006 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ulrich Meier Städtisches Klinikum Karlsruhe100% = 25.000 € gGmbH Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf (Vorsitz) StR Tilman Pfannkuch StR Dr. Klaus Heilgeist (1. stellv.Vors.) StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Manfred Schubnell (2. stellv. Vors.) StR Christiane Staab StR Margot DöringWilli Vollmar (Betriebsratvors.) StR Gisela Fischer Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Jürgen Marin Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge mit dem Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH: Beherrschungsvertrag vom 25.01.2006 zwischen MVZ und Klinikum. Nutzungsvertrag über die Bereitstellung von Personal, Räumen, Einrichtungen und Material des Klinikums. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ. Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ in den Gebieten Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin. 14 Mitglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 3 vom Betriebsrat bestimmte Mitglieder). Der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne des § 95 SGB V, insbesondere im Rahmen der vertragsärztlichen sowie der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten (GV in der Fassung vom 10.12.2008). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1) Die Geschäftsführung bekam keine Bezüge vom MVZ. 2) Der Aufsichtsrat ist personenidentisch mit dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 MVZ 158 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3)4) 2007 2008 2009 2010 Beschäftigte 5) 1,00 1,00 1,99 2,98 Beamte 5) - - - - Gesamtbelegschaft 5) 1,00 1,00 1,99 2,98 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen (39 Stunden / Woche) 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) Gesellschaft wurde in 2006 gegründet. 5) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigen Leistungszahlen 2007– 2010 2007 2008 2009 2010 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 10.795 10.907 12.051 13.978 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Das Leistungsspektrum der Gesellschaft im Bereich der ambulanten Versorgung umfasst bisher Nuklearmedizin, Labormedizin, Transfusionsmedizin und Mikrobiolo- gie und Strahlentherapie. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 67 T€ ab. Die Umsatzerlöse liegen bei 3.326 T€ und betreffen ausschließlich Erlöse aus ambu- lanter ärztlicher Behandlung. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist durch die ganz- jährige Tätigkeit des Fachbereichs Strahlentherapie begründet, der Mitte 2009 in Betrieb ging. Die Personalkosten lagen bei 476 T€, die Steigerung um 165 T€ ist im Wesentlichen auf Neueinstellungen von Ärzten (ab 1. Juli 2009) im Bereich der Strahlentherapie zurückzuführen. Der Materialaufwand hat sich entsprechend den gesteigerten Umsatzerlösen erhöht. Die Gesellschaft wird seit 2009 durch eine vorläufige Bescheinigung des Finanzam- tes als gemeinnützig anerkannt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 MVZ 159 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 2006 - 2010 0 5.000 10.000 15.000 20062007200820092010 Jahr 7.869 13.978 10.907 12.051 Ausblick Bestandsgefährdende Risiken der Gesellschaft sind nicht bekannt. Zwar ist die ambulante Versorgung mit ihren Unabdingbarkeiten insbesondere bei den ambulanten vertragsärztlichen Vergütungen nicht leicht prognostizierbar, den- noch sind Wachstums- und damit Erlöspotentiale vorhanden. Laut Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist beabsichtigt, die Tätigkeit von medi- zinischen Versorgungszentren, die in Besitz von Krankenhäusern sind, einzuschrän- ken; die Auswirkung hieraus bleibt abzuwarten. Ab Januar 2011 ist ein weiteres Fachgebiet (Pathologie) in das MVZ integriert wor- den. Der Ausbau der Nuklearmedizin ist vorgesehen. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 1.012.315 € 900 € 0 € 1.013.215 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinn- / Verlustvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 66.309 € 67.368 € 158.677 € 0 € 618.580 € 235.958 € 1.013.215 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 MVZ 160 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007- 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 2) Plan 2011 ) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +708+682+2.052+3.326 +3.787 +3.659 2. Sonstige betriebliche Erträge +15+15+34+28 +15 +10 3. Materialaufwand -570-566-1.661-2.658 -3.209 -2.989 4. Personalaufwand -95-100-310-476 -570 -549 5. Abschreibungen +0+0+0+0 +0 -0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -21-17-80-160 -22 -124 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +0+0+0+3 +0 +0 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0-1+0 +1 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+37+14+34+63 +2 +7 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -17-4+0+4 +0 +0 11. Sonstige Steuern +0+0-4+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +20+10+30+67 +2 +7 1) Gesellschaft wurde in 2006 gegründet (Eintrag ins Handelsregister erfolgte am 06.04.2006). 2) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung der Wirtschaftsplä- ne erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)99,499,3100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)4,86,65,815,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,9+ 1,51,52,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 39,6+ 16,232,942,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,2+ 1,11,96,6 4. Kostendeckung (in %)103,299,8100,1101,0 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 37+ 14+ 34+ 63 b) nach Ertragsteuern + 20+ 10+ 30+ 67 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)13,814,715,114,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)94.718100.146155.996159.936 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AFB 161 31. AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daimler Str. 8Telefon: 0721 / 97246-0info@afb-karlsruhe.de 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 755160 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.07.1988 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ariane Neumann,Stadt Karlsruhe100% = 52.000 € Dipl.-Verwaltungswirtin (FH) Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Gisela Fischer StR Christiane Staab (stellv. Vorsitz) StR Thomas Kalesse StR Michael Borner StR Christa Köhler StR Margot Döring StR Yvette Melchien StR Thorsten EhlgötzStR Uta van Hoffs Beratende Mitglieder:Udo Bäuerlein, Beteiligungsmanagement der Stadt Karlsruhe Rolf Barthold, IHK Karlsruhe (bis 28.02.2010) Brigitte Dorwarth-Walter, stellv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe Alfons Moritz, IHK Karlsruhe (ab 01.03.2010) Engelbert Wangler, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Die vorübergende Beschäftigung und Betreuung von sozial benachteiligten, insbesondere jungen Menschen mit dem Ziel, ihre Vermittlungsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt zu erhöhen oder sie für eine Ausbildung zu befähigen (GV in der Fassung vom 22.07.2002). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates: 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3,5 3,5 3,6 3,5 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AFB 162 Leistungszahlen 2007– 2010 Finanzielles Engagement des Gesellschafters und sonstiger öffentlicher Kas- sen 2007- 2010 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stadt Karlsruhe - Pauschaler Zuschuss 1) 1.1091.1671.198 1.170 - Zuschuss BAI 2) 137144148 144 - Freiwillige Zuwendungen im Rahmen der Sozial- und Jugendhilfe 3) 305296304 365 Zusammen 1.5511.6071.650 1.679 2. Arbeitsagentur 3) 1.2951.6751.201 1.275 3. Sonstige Stellen (z.B. EU) 4) 249283338 366 Gesamt 3.0953.5653.189 3.320 1) incl. Zuschuss für arbeitstherapeutische Werkstatt Werderstr. 57 2) Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative 3) findet nicht oder nur teilweise Eingang in Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 4) Zuschüsse setzen sich wie folgt zusammen: Europäischer Sozialfonds 88 T€, Land Baden- Württemberg 69 T€, SJB 148 T€, sonstige Zuschüsse 60 T€. 2007200820092010 1. Zahl der Arbeitsplätze a) Ungefördert sozialversicherungspflichtig16,3318,0018,0019,29 b) Gefördert sozialversicherungspflichtig (ABM u.a.)97,7584,6798,7582,63 c) Zusatzjobs (Mehraufwandsentschädigung)132,67124,42117,25113,17 Gesamtzahl (Summe a bis c) 246,75227,09234,00215,09 2. Bei Clearingstelle vorsprechende Personen 101445230 (Sozialhilfeempfänger) 3. Vermittlungsquote (1. Arbeitsmarkt) -in %- - aus AFB-Zeitverträgen 39,8132,4121,5427,27 - aus AFB-Zusatzjobs 15,1512,9811,6913,45 - Clearingstelle 31,6834,0926,9213,33 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AFB 163 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Der wichtigste Parameter zur Beurteilung der geförderten Beschäftigung ist die Ent- wicklung des Arbeitsmarktes im Stadtkreis Karlsruhe. Dabei gilt der Entwicklung der Daten zur Grundsicherung für Arbeitssuchende nach SGB II (Hartz IV) ein besonde- res Augenmerk, da die AFB-Beschäftigungsangebote zu 98 % an SGB II-Kunden gerichtet sind. Im Stadtkreis Karlsruhe waren im Jahr 2010 im Jahresdurchschnitt 9.270 Menschen ohne Arbeit, dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,3 % (Vorjahr 6,6 %). Die ARGE Jobcenter Stadtkreis Karlsruhe bewilligte den AFB für 2010 insgesamt 147 Plätze für Arbeitsgelegenheiten, die in AFB-Werkstätten, städtischen Dienststel- len, gemeinnützigen Einrichtungen und bei Sportvereinen angeboten wurden. Zwar blieb die Zahl der Beschäftigten in geförderten Zeitverträgen im Jahresdurch- schnitt auf dem Vorjahresniveau, aber die Zahl der Beschäftigten in ”Ein-Euro-Jobs” blieb mit 113 Teilnehmern im Jahresdurchschnitt unter Vorjahresniveau (117). Daher sanken die Zuschüsse der Agentur für Arbeit und der ARGE Jobcenter Stadt Karlsruhe gegenüber dem Vorjahr von 778 T€ um insgesamt 63 T€ auf 715 T€. Im Jahr 2010 wurden noch immer ca. 76 % des wirtschaftlichen Umsatzes für Per- sonal- und Qualifizierungskosten aufgewandt. Dies verdeutlicht den Zweck der AFB als Beschäftigungsgesellschaft. Ausblick Bei der Erstellung der Wirtschaftsplanung für das Jahr 2011 ging die Gesellschaft nach Abstimmung mit dem Jobcenter von einer Reduzierung der Arbeitsgelegenhei- ten mit Mehraufwandsentschädigung nach § 16d SGB II um 30 % aus und rechneten mit der Bewilligung von 48 Plätzen für Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante. Im Dezember 2010 wurde bekannt, dass der Eingliederungsetat des Jobcenters 2007200820092010 Beschäftigte 4) 3,674,003,172,54 Beamte 4) 3,003,133,253,00 Gesamtbelegschaft 5) 6,677,136,425,54 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 5) ohne geförderte Arbeitnehmer / innen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AFB 164 Karlsruhe wegen Mittelbindungen für noch laufende Maßnahmen für Neubewilligun- gen noch mehr reduziert werden muss. Für die AFB bedeutet dies eine weitere Kür- zung der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung von geplanten 107 Plätzen auf 102 Plätze und eine Kürzung der Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltva- riante von 48 Plätzen auf 31 Plätze. Da die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung durch den Prüfbe- richt des Bundesrechnungshofes schwer kritisiert wurden, müssen die für das Jahr 2011 bereits bewilligten Plätze erneut auf Prüfkriterien wie ”Zusätzlichkeit”, ”Öf- fentliches Interesse” und ”Wettbewerbsneutralität” untersucht werden. Da die Prüf- kriterien sehr streng sind und Arbeiten wie Hausmeisterhilfstätigkeiten oder Pflege von Grün- und Außenanlagen nicht gefördert werden dürfen, befürchten die AFB eine weitere Reduzierung von Maßnahmeplätzen. Außerdem wurden Kürzungen bei Förderhöhe und Förderdauer von Eingliede- rungszuschüssen vorgenommen, was zu einer Erhöhung des Kofinanzierungs- aufwands beim Arbeitgeber führt. Da auch die Haushaltslage der Stadt Karlsruhe sehr angespannt ist, wurde auf Vor- schlag der Geschäftsführung für das Jahr 2011 als Beitrag zur Haushaltskonsolidie- rung eine Kürzung des Betriebskostenzuschusses um 10 % (entspricht rund 130.000 €) vorgenommen. Da die AFB einerseits ihr breit angelegtes Angebot zur Beschäftigung, Qualifizierung und Beratung von sozial benachteiligten Menschen in Karlsruhe erhalten möchten und andererseits einschneidende Veränderungen bei den Fördermaßnahmen zu bewältigen sind, wird die wirtschaftliche Entwicklung in den Jahren 2011 und 2012 schwer realistisch zu planen sein. Umso wichtiger ist es daher, dass durch den Jah- resüberschuss aus dem Jahr 2010 in Höhe von 140 T€ die Gewinnrücklage von 601 T€ auf 741 T€ aufgestockt werden kann. Die in den Jahren 2011 und 2012 prognostizierten Fehlbeträge von 337 T€ bzw. 321 T€ wären damit vollständig ab- gedeckt. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonst. Vermö- gensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 172.519 € 2.000 € 835.432 € 464 € 2.743 € 1.013.158 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklage Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 52.000 € 1.023 € 741.274 € 794.297 € 109.171 € 69.522 € 40.168 € 1.013.158 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 AFB 165 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1 ) Plan 2011 ) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ -- in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - Pauschaler Zuschuss Stadt K ́he 2) +1.246 +1.311 +1.346+1.314+1.314 +1.221 - Zuschüsse ARGE / Agentur für Arbeit +782+720+778+715+853 +574 - Kostenersatz Werkstätten +395+485+489+484+424 +413 - Sonstiges +249+283+338+366+332 +301 +2.672 +2.799 +2.951+2.879+2.923 +2.509 2. Sonstige betriebliche Erträge +6+4+11+19+2 +6 3. Materialaufwand -114-150-125-114-128 -135 4. Personalaufwand -2.060 -2.184 -2.231 -2.171-2.508 -2.247 5. Abschreibungen -25-25-24-40-30 -44 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -444-427-407-435-462 -431 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +24+23+5+4+4 +2 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen +0+0+0-2+0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+59+40+180+140-199 -340 10. Sonstige Steuern +0+0+0+0+0 +0 11. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag +59+40+180+140-199 -340 12. Gewinnvortrag +0+0+0+0+0 +0 13. Rücklageneinstellung (-) / -entnahme (+) -59-40-180-140+199 +340 14. Bilanzgewinn +0+0+0+0+0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. 2) Einschließlich Zuschuss für Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative (BAI). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)7,27,415,017,0 2. Umlaufintensität (in %)92,092,284,782,5 3. Investitionen (in T€)24289681 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)55,859,374,878,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)776801498460 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,2+ 1,4+ 6,1+ 4,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 13,5+ 8,3+ 27,5+ 17,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 7,5+ 4,9+ 20,5+ 13,8 4. Kostendeckung (in %)101,1100,4105,9104,3 5. Cash Flow (in T€)+ 83+ 64+ 203+ 181 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)78,078,480,178,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)29.56928.97629.23129.954 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung und Sportstätten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KMK 167 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2116www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.09.1950 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Stadt Karlsruhe100% = 3,1 Mio. € Britta Wirtz (Sprecherin) Aufsichtsrat: EB Margret Mergen (Vorsitz) StR Dr. Heinrich Maul StR Thorsten EhlgötzStR Bettina Meier-Augenstein (stellv. Vorsitz) AStR Dr. Jürgen Morlok Michael Haug LR Dr. Christoph Schnaudigel StR Uta van HoffsStR Manfred Schubnell StR Detlef HofmannStR Michael Zeh Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Messe Karlsruhe GmbH 100% = 130.000 € Das Fest GmbH 26% = 26.000 € Wichtige Verträge: Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Tiefgarage am Festplatz vom 30.09.1986. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die städtischen Hallen am Festplatz vom 19.11.1987, zuletzt geändert am 12.07./24.07.1991 (seit dem 01.06.2008 ist die Nancyhalle nicht mehr Gegen- stand des Pachtverhältnisses). Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die mietweise Überlassung des Grund und Bodens auf dem sich die Gartenhalle befindet. Personalgestellungsvertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG vom 20.12.2001. Mietvertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG über die Anmietung der Messe auf 29 Jahre. Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH über das Nutzungsrecht der im Eigentum der Stadtwerke befindlichen technischen Anlagen auf dem Gelände der NMK vom 29.12.2003. Durchführung von Messen, Ausstellungen, Kongressen, Tagungen, Versammlungen,Kundgebungensowiekulturellen,sportlichen, unterhaltendenundsonstigenVeranstaltungen.Vermietungund VerpachtungstädtischerHallen.BetriebderMesseKarlsruhe. Organisation und Abwicklung des Karlsruher Tourismus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 17 19 18 17 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KMK 168 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG geprüft. Finanzielles Engagement des Gesellschafters 2007 – 2010 2007 - in T€ - 2008 - in T€ - 2009 - in T€ - 2010 - in T€ - 1. Verlustausgleich / Budget 1) 2) 6.93911.948 12.910 12.741 2. Aufstockung Kapitalrücklage 14.4526.000 - - 3. Abdeckung Verlustvortrag - - - - 3. Zuschuss für Geschäftsbereich Tourismus 916992 969 982 4. Weitere Veranstaltungszuschüsse 130167 139 194 5. Eigenkapitalersetzendes Darlehen (Tilgung) - -7.500 -6.952 - Zusammen 22.43711.607 7.066 13.917 1) Mit der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2007 wurde der in 2007 gebuchte Verlustausgleich für den Jahresfehlbetrag 2006 von 13.648 T€ durch die Bildung von sonstigen Verbindlichkeiten (zeitliche Rechnungsabgrenzung) neutralisiert. Ab 2007 wird somit jeweils der Jahresfehlbe- trag des laufenden Jahres - durch Bildung einer sonstigen Verbindlichkeit - als Aufwand dar- gestellt. 2) Der Jahresfehlbetrag 2007 von 6.939 T€ fiel durch den außerordentlichen Ertrag bei der KMK infolge der Erklärung eines Forderungsverzichtes in Höhe von 6.000 T€ durch die Stadt Karls- ruhe zum eigenkapitalersetzenden Darlehen entsprechend geringer aus. Der operative Fehl- betrag 2007 betrug somit 12.939 T€. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 2007 2008 2009 2010 Angestellte / Beschäftigte 3) 140,0140,0138,8 139,2 Beamte 3) 1,01,00,0 0,0 Gesamtbelegschaft 4) 141,0141,0138,8 139,2 Nicht voll beschäftigtes Garderobenpersonal 5,05,04,0 3,0 Auszubildende 9,08,010,0 8,0 1) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter. 2) Ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 3) Einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 4) In 2010 sind hierin 19 Teilzeitbeschäftigte enthalten. In den Vorjahren waren dies 20 (2009) bzw. 19 (2007 und 2008). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KMK 169 Leistungszahlen 2007 - 2010 2007200820092010 1. Zahl der Veranstaltungen: - Eigenveranstaltung22211823 - Gastveranstaltung308304284278 Zusammen330325302301 2. Anzahl der Besucher und Teilnehmer: - Regional377.245337.085481.673465.406 - Überregional275.026333.327211.061254.806 Zusammen652.271670.412692.734720.212 3. Anzahl der Aussteller: - Innland6.9916.1307.0266.976 - Ausland634722583867 Zusammen7.6256.8527.6097.843 4. Saalbelegungen (Belegungstage) 2.6222.7612.5693.567 5. Umschlagshäufigkeit am Standort Neue Messe 9,576,668,439,23 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2010 einen Jahresfehlbetrag von 12,7 Mio. € aus (Vorjahr: 12,9 Mio. €). Am Standort Messe ergibt sich ein Defizit von 8,9 Mio. €. Hierin enthalten sind 7,2 Mio. € Hallenkosten (insb. Miete, Wartung, Instandhaltung, Betriebskosten). Am Standort Festplatz beträgt das Defizit 3,8 Mio. €, davon entfallen 2,3 Mio. € auf Hal- lenkosten. Entwicklung der Jahresfehlbeträge 1995 - 2010 12,7 12,9 11,9 6,9 13,5 7,5 13,6 12,9 5,15,3 4,5 3,6 3,3 3,3 3,0 3,1 0,0 2,0 4,0 6,0 8,0 10,0 12,0 14,0 16,0 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 Jahr - in Mio. € - Weiterhin belasten hohe Fixkosten aus dem Mietvertragsverhältnis mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG, der Kontrakting-Vereinbarung mit den Stadtwer- ken sowie weitere Instandhaltungsverträge das Ergebnis. Besonders die vertragliche Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KMK 170 Verpflichtung zum Unterhalt der Messe bedingt zukünftige Vorsorge für erhöhten Instandhaltungsbedarf. Im Geschäftsjahr wurde diesem Umstand durch Erhöhung einer erstmals in 2009 gebildeten Instandhaltungsrückstellung Rechnung getragen. Von den Umsatzerlösen in Höhe von 18,1 Mio. € (Vorjahr 16,8 Mio. €) entfielen 41,7 % (Vorjahr: 44,5 %) auf Eigen- und Kooperationsveranstaltungen, auf Gastveranstal- tungen entfielen 46,7 % (Vorjahr: 44,1 %). Zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung hat die Stadt Karlsruhe als alleinige Gesellschafterin in 2010 eine weitere Kapitalrücklage von 12,9 Mio. € eingezahlt. Damit konnte der Bilanzverlust des Jahres 2009 ausgeglichen werden. Der Bereich Eigenmessen und Kongresse ist geprägt durch die Weiterentwicklung und Neuentwicklung von Themen. Vielfach führt der Weg zur Eigenmesse über den Ausbau von Kongressthemen in Richtung Messe. Die LEARNTEC hat sich neu positioniert und letztmalig 2010 unter Direktive der Gründungsväter Prof. Beck und Sommer stattgefunden. Vorgestellt wurde die neue wissenschaftliche Leitung mit Prof. Dr. Peter Henning und Sünne Eichler. Die HORIZONT-OUTDOOR konnte nach der Repositionierung ebenfalls einen sehr guten Start verzeichnen. Bei der Premiere konnten über 20.000 Besucher gezählt werden. Die IT-Trans hat sich mit über 100 Ausstellern und Besuchern aus 60 Nationen sehr gut entwickelt und ist aus dem Kongresszentrum herausgewachsen. Die Veranstal- tung 2012 wird in der Messe Karlsruhe stattfinden. Die art Karlsruhe, die sich eine sehr gute Position im Reigen der Kunstmessen er- arbeitet hat, hat sich zu einem international geprägten Publikumsmagneten entwi- ckelt. Die RESALE fand 2010 letztmalig in Karlsruhe statt, die KMK bleibt als Lizenzgeber der neuen Usetec (Köln) im Markt beteiligt. Insgesamt wirkt sich dies jedoch auf die Umsatz- und Erlössituation nachhaltig negativ aus. Die EUNIQUE ging mit verdoppelter Ausstellerzahl und guter Besucherresonanz mit Ausstellern aus 22 Ländern an den Start. Der Trendkongress net economy wird wei- terentwickelt und in 2011 mit der Messe Cloud Zone zum Thema Cloud Computing ergänzt. Die WTT Expo fand im Zusammenwirken mit der AGFW Wärmetechnik statt und konnte das Besucherinteresse dadurch festigen. Der Bereich Gastmessen hat sich insgesamt positiv entwickeln können: Erstmalig fanden 2010 die von der Messe Sinsheim durchgeführten Messen Echt- dampf, Motorrad und Modellbau statt, die zusammen rd. 100.000 Besucher nach Karlsruhe zogen. Die in 2005 gestarteten Gastveranstaltungen Giardina Karlsruhe (Veranstalter: Hin- te GmbH) sowie Komcom Süd (Veranstalter: Komcom Messe GmbH) wurden auch 2010 in Karlsruhe durchgeführt, jedoch mit schwächerem Ergebnis, so dass zu er- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KMK 171 warten ist, dass die Komcom in 2011 nicht in Karlsruhe stattfindet. Ebenso fanden turnusgemäß die Offerta sowie die LOUNGES und die international sich sehr gut entwickelnde Paint Expo statt. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2011 prognostiziert die Gesellschaft gemäß der aktuellen Hochrechnung (Stand 15.05.2011) einen Fehlbetrag von 13,4 Mio. €. Die hohen Mietzahlungen, aber auch der Start neuer Eigen- und Kooperationsveranstaltungen belasten das Ergebnis weiterhin. Die Auslastung durch den Aufbau neuer, aber auch die Weiterentwicklung beste- hender Eigen- und Kooperationsmessen sowie eine verstärkte Akquise von Gast- veranstaltungen und der Erwerb von Messen wird angestrebt. Derzeit wird von KMK und Hochbau- und Gebäudewirtschaft ein Konzept zur Mo- dernisierung der Stadthalle erarbeitet. Ziel ist es, dieses Konzept für den Doppel- haushalt 2013/2014 umsetzungsreif den Gremien der Stadt Karlsruhe vorzulegen. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt mittelfristig und langfristig davon ab, dass die Gesellschafterin in ausreichendem Umfang Kapital und Liquidität zur Verfügung stellt. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 9.460.179 € 41.438 € 14.836.918 € 314.296 € 0 € 24.652.831 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 3.100.000 € 20.451.675 € -12.741.033 € 10.810.642 € 5.665.777 € 7.877.412 € 299.000 € 24.652.831 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KMK 172 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 - 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +18.280 + 16.881 +16.805 +18.143 +18.439 +20.871 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +246+432-1.298-129 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +2.941+1.867+2.626+1.679 +482 +1.287 4. Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.705-14.070-12.968-13.682 -11.984 -17.344 5. Personalaufwand -7.634-7.752-7.721-7.950 -8.258 -7.935 6. Abschreibungen -2.412-1.142-1.041-1.029 -1.027 -1.032 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.189-9.261-9.562-9.567 -10.523 -9.756 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +809+1.339+454+96 +142 +85 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -255-222-185-195 -155 -149 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-12.919-11.928-12.890-12.634 -12.884 -13.973 11. 12. Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen +6.000 +0 +0 +0 +0 +0 +0 -84 +0 +0 +0 +0 13. Sonstige Steuern -20-20-20-23 -20 -23 14. Jahresfehlbetrag -6.939-11.948-12.910-12.741 -12.904 -13.996 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)28,228,640,938,4 2. Umlaufintensität (in %)71,871,459,161,6 3. Investitionen (in T€)695275838304 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)+ 26,6+ 32,0+ 42,7+ 43,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)+ 94,3+ 111,7+ 104,5+ 114,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 38,0- 70,8- 76,8- 70,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 65,4- 103,0- 121,3- 117,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 16,7- 32,3- 51,1- 50,9 4. Kostendeckung (in %)51,952,053,455,9 5. Cash Flow (in T€)- 4.528- 10.806- 11.869- 11.712 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)21,723,924,524,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)54.14554.97755.62557.112 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Das Fest 173 33. Das Fest GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Durlacher Allee 64Telefon: 0721 / 664879-00martin.wacker@kmkg.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 664879-49www.dasfest.net Gründung:Unternehmensgegenstand: Die Gesellschaft ist entstanden infolge Ausgliederung des Ge- schäftsbereichs "Das Fest" aus dem Vermögen des Vereins "Stadtjugendausschuss e.V." nach Maßgabe des Spaltungs- plans vom 16.12.2009 und des Versammlungsbeschlusses vom 21.01.2010. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Josef Seekircher Stadtjugendausschuss e.V.25,00% = 25.000 € (bis 31.03.2010)Karlsruher Messe- und Martin Wacker (ab 31.03.2010)Kongress GmbH (KMK)26,00% = 26.000 € ROCKSHOP Musikinstrumenten- handlung GmbH12,25% = 12.250 € Privatbrauerei Hoepfner GmbH12,25% = 12.250 € b.i.g. sicherheit GmbH12,25% = 12.250 € Thomas Geiger12,25% = 12.250 € 100,0% = 100.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Vorbereitung und Durchführung derVeranstaltung "Das Fest", eine generations- und spartenübergreifende Kulturveranstaltung für Karlsruhe und die Region unter besonderer Berücksichtigung der Interessen von Kindern und Jugendlichen (GV in der Fassung vom 31.03.2010). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007/08 1) 2) 2008/09 1) 2) 2009/10 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) - - - 1) Im April 2010 ist die KMK der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 2) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 3) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Das Fest 174 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2009/2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG geprüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe 2007 – 2010 2007 1) - in T€ - 2008 1) - in T€ - 2009 1) - in T€ - 2010 - in T€ - Verlustausgleich - - - 316 Leistungszahlen 2007 - 2010 2007 1) 2008 1) 2009 1) 2010 1. Besucherzahlen 1.1 Sport- und Familienbereich - Freitag---20.000 - Samstag---35.000 - Sonntag---40.000 95.000 1.2 Hügelbereich - Freitag---43.092 - Samstag---45.187 - Sonntag---55.000 143.279 1.3 Gesamt---238.279 2. Getränkeerlös pro Kopf (in €) --- 2,45 1) Im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft war 2010 erstmals mit der Planung und Durchführung der Veran- staltung DAS FEST betraut. Das FEST 2010 war sicherheitstechnisch und atmosphärisch ein voller Erfolg. Im finanziellen Ergebnis blieb die Veranstaltung hinter den Erwartungen zurück: Bedingt durch das schlechte Wetter am FESTival-Freitag lagen die Getränkeumsätze weit hinter den Prognosen (der Freitagabend ist üblicherweise umsatzstärkster Festival- tag). Auch bei den Kartenverkäufen konnten die Planwerte nicht erreicht werden. Das Veranstaltungsdefizit - vor städtischem Zuschuss - betrug rd. 334 T€. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Das Fest 175 Nach dem Bilanzstichtag (30.09.2010) hat der Hauptausschuss am 12.10.2010 den ursprünglich für 2010 vorgesehenen Zuschuss der Stadt Karlsruhe von 150 T€ im Vorgriff auf den Zuschuss 2011 um 135 T€ auf 285 T€ erhöht. Am 20.12.2010 wurde der Gesellschaft 31 T€ als weiterer Defizitausgleich durch die Stadt Karlsruhe zur Deckung zusätzlicher Kosten zugesagt. Der nach den Ausgleichszahlungen der Stadt Karlsruhe in Höhe von insgesamt 316 T€ verbleibende Jahresfehlbetrag beträgt 18 T€ und wird als Bilanzverlust vor- getragen. Ausblick Nachdem die Gesellschaft die Veranstaltung 2010 unter großem infrastrukurellen Aufwand ”geröntgt” hat, kann lt. Geschäftsführung schon ab 2011 mit einem aus- geglichenen Ergebnis gerechnet werden. Bei einer dreitägigen Gut-Wetter- Situation könnte eine Rücklage gebildet werden. Folgende Veränderungen und Einsparungen lassen aus Sicht der Geschäftsführung diesen Schluss zu: Erhebung eines Fünf-Euro-Beitrages auch am Sonntag Einlasskontrolle via Handscanner (keine Drehkreuze mehr notwendig) Einsparung des neuen Beschilderungskonzepts (einmalig 2010). Durch diese Maßnahmen sind schon heute Verbesserungen des Gesamtergebnis- ses um 290 T€ absehbar. Das hohe wirtschaftliche Risiko (drei Tage Regenwetter) kann nicht ausgeschlossen und versichert werden. Kurzbilanz 2009/10 1) Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 42.516 € 0 € 441.522 € 200 € 0 € 484.238 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € -17.770 € 82.230 € 28.220 € 373.788 € 0 € 484.238 € 1) Das Geschäftsjahr 2009/10 begann am 01.10.2009 und endete am 30.09.2010. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Das Fest 176 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2008 - 2011 2008/09 1) 2) 2009/10 2) Plan 2009/10 2) 3) Plan 2010/11 2) 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - +1.414+1.999 +1.557 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - +0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge - +328+0 +170 4. Materialaufwand - -1.347-1.519 -1.365 5. Personalaufwand - -147-341 -168 6. Abschreibungen - -15-4 -17 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - -251-135 -177 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - +0+0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - +0+0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit - -18+0 +0 11. Außerordentliche Erträge - +0+0 +0 12. Sonstige Steuern - +0+0 +0 13. Jahresfehlbetrag - -18+0 +0 1) Im April 2010 ist die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH der Ende 2009 gegründeten Gesellschaft beigetreten. 2) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 3) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)---8,8 2. Umlaufintensität (in %)---91,2 3. Investitionen (in T€)---1 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)---17,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---193,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 1,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)---- 21,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)---- 3,7 4. Kostendeckung (in %)---80,4 5. Cash Flow (in T€)---- 3 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---8,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 NMK 177 34. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2106www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.2000 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei Stadt Karlsruhe69,90% =58,277 Mio. € der Messe Karlsruhe GmbH alsLandkreis Karlsruhe26,06% =21,729 Mio. € persönnlich haftende Gesell-Stadt Rheinstetten 2,45% =2,045 Mio € schafterin. Diese ist am KapitalStadt Baden-Baden 1,23% =1,022 Mio € der NMK nicht beteiligt und Handwerkskammer Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € handelt durch ihre Geschäfts-IHK Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € führung.Landkreis Germersheim 0,03% =0,021 Mio. € Landkreis Südliche Weinstraße 0,03% =0,021 Mio. € Regionalverb. Mittlerer Oberrhein 0,03% =0,021 Mio. € Stadt Landau 0,03% =0,021 Mio. € 100% = 83,361 Mio. € Gesellschafterversammlung: OB Heinz Fenrich (Vorsitz) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Rheinstetten über das zu bebauende Grundstück vom 10.09.2001(Laufzeit 99 Jahre). Personalgestellungsvertrag mit der KMK vom 20.12.2001 Mietvertrag mit der KMK über die Anmietung der Neuen Messe auf 29 Jahre vom 22.07.2002. ErarbeitungderPlanung,Projektentwicklung,Finanzierungund Realisierung der Neuen Messe Karlsruhe auf dem Gelände des ehemaligen VerkerhrslandeplatzesKarlsruhe-ForchheimzumZweckeder anschließenden Vermietung an eine Messebetriebsgesellschaft (GV in der Fassung vom 21.07.2000). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 NMK 178 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Gesellschaft schließt 2010 mit einem Jahresfehlbetrag von 2.208 T€ (Vorjahr: -2.705 T€) ab. Der Wirtschaftsplan ging von einem Fehlbetrag von 2.297 T€ aus. Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr hängt zusammen mit der Vorjahres- belastung durch die Sanierung der Hallenböden. Das Geschäftsjahr 2010 wurde durch die weitere Geltendmachung von Baumängeln im Rahmen der vertraglichen Gewährleistung geprägt. Die Gesellschaft verfolgt u. a. Ansprüche hinsichtlich Schäden an den Hallenböden und der Betonsteinverlegung in den Besucherumgängen sowie Undichtigkeiten in den Hallendächern und an den Einläufen der Dachrinnen. Die Baukosten haben sich 2010 kaum verändert und liegen etwa 280 T€ über der einstigen Planung. Die Einschätzung der Gesamtkosten auf 149 Mio. € erscheint realistisch. Ausblick Die Gesellschaft prognostiziert für das Geschäftsjahr 2011 einen Jahresfehlbetrag von 2.187 T€. Auch in den nächsten Jahren werden negative Ergebnisse erwartet. Aufgrund der Ergebnissituation bei der Mieterin KMK ist weiterhin von einem Ausfall der ursprünglich ab 2007 geplanten erfolgsabhängigen Miete M3 auszugehen. Ohne Einnahme der Miete M3 können die Abschreibungen von jährlich rd. 4,8 Mio. € nicht erwirtschaftet werden und das Kommanditkapital wird langfristig aufgezehrt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 NMK 179 Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 113.540.541 € 582.730 € 0 € 0 € 114.123.271 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapitel Buchmäßiges Eigenkapital Sonderposten f. Inv.zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 83.361.028 € -18.285.624 € 65.075.404 € 18.539.337 € 16.000 € 30.492.530 € 0 € 114.123.271 € Gewinn- und Verlustrechnungen 2007 - 2011 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+3.890+3.890+4.140+4.140+4.140+4.140 2. Sonstige betriebliche Erträge+1.152+1.137+1.124+1.115+1.136+1.119 3. Abschreibungen-4.978-4.944-4.810-4.810-4.942-4.835 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen-843-1.059-1.517-1.089-1.079-1.104 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+65+74+10+0+0+0 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.483-1.430-1.325-1.237-1.225-1.180 7. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.197-2.332-2.378-1.881-1.970-1.860 8. Sonstige Steuern-327-327-327-327-327-327 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0-105+0+0+0 10. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-2.524-2.764-2.705-2.208-2.297-2.187 11. Vortrag variables Kapital-8.085-10.609 -13.373 -16.078 12. Einlagen (+) / Entnahmen (-) der Kommanditisten+0+0+0+0 13. Variables Kapital-10.609-13.373 -16.078 -18.286 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)98,598,399,399,5 2. Umlaufintensität (in %)1,51,70,70,5 3. Investitionen (in T€)316917561 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)56,156,056,557,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)56,956,956,957,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 64,9- 71,1 - 65,3- 53,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3,5- 3,9- 4,0- 3,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,8- 1,1- 1,2- 0,9 4. Kostendeckung (in %)51,050,151,955,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuer + 2.454+ 2.285+ 2.105+ 2.603 b) nach Ertragsteuer + 2.454+ 2.180+ 2.105+ 2.603 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Messe 180 35. Messe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o KarlsruherTelefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de Messe- und Kongress GmbHTelefax: 0721 / 3720-2116www.messe-karlsruhe.de Festplatz 9 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Karlsruher Messe- und 100% = 130.000 € Kongress GmbH Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteili gungen, verbundene Unternehmen (mind. 25%): Die Gesellschaft ist alleinige Komplementärin (ohne Einlage) der Neuen Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG. PersönlichhaftendeGesellschafterin(Komplementärin)der Kommanditgesellschaft Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK). In dieser Funktion übt sie die Geschäfte der NMK aus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Messe 181 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Die Messe Karlsruhe GmbH (MK) ist ausschließlich als Komplementärin der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) tätig und übt sonst keine Tätigkeiten aus. Für die Geschäftsführertätigkeit bei der NMK erhält die Gesellschaft eine Vergütung. Für die Gestellung von Personal der KMK an die MK zur Erledigung ihrer Aufgaben hat die MK Personalkostenersatz zu leisten. Ausblick Aus der Geschäftstätigkeit sind derzeit weder Risiken noch Chancen ersichtlich. Die Aufwendungen werden in den Folgejahren auf gleichem Niveau erwartet, ein anhal- tend niedriges Zinsniveau wird gleich bleibende Ergebnisse bewirken. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. 0 € 181.822 € 0 € 181.822 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 130.000 € 37.438 € 167.438 € 2.500 € 11.884 € 181.822 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 – 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +0+0+0+0+0 +0 2. Sonstige betriebliche Erträge +10+10+10+10+10 +10 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13-15-14-11-14 -14 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +7+8+2+1+2 +1 5. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+4+3-2+0-2 -3 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0-1+0+0+0 +0 7. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +4+2-2+0-2 -3 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftspla- nes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Messe 182 Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)89,989,691,392,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 2,1+ 1,4- 1,4- 0,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,9+ 1,2- 1,3- 0,1 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)+ 4+ 3- 2+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Stadtmarketing 183 36. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstr. 142-144Telefon: 0721 / 35236-0info@stadtmarketing-karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 37236-20www.stadtmarketing-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Norbert Käthler Stadt Karlsruherd. 40,4% =300.000 € KVVH GmbHrd. 20,2% =150.000 € dm-drogerie markt GmbH &Co. KGrd. 6,7% =50.000 € FIDUCIA AG Karlsruhe / Stuttgartrd. 6,7% =50.000 € G. Braun Telefonbuchverlage GmbH & Co. KGrd. 6,7% =50.000 € Kliniken für Rehabilitation RULA Verwaltungs-GmbH u. Co. KG Waldbronnrd. 6,7% =50.000 € Sparkasse Karlsruherd. 6,7% =50.000 € Vollack GmbH & Co.rd. 2,0% =15.000 € CyberForum e. V.rd. 1,3% =10.000 € Volksbank Karlsruhe eGrd. 0,7% =5.000 € Professor Dr. h.c. Siegfried Kreinerrd. 0,7% =5.000 € Dr. Wolf Hartmut Prellwitzrd. 0,3% =2.500 € Handwerkskammer Karlsruherd. 0,3% =2.500 € tema medien GmbHrd. 0,3% =2.500 € 100% =742.500 € Gesellschafterversammlung: Beteili gungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Kooperationsvereinbarung mit der KASIG bezüglich Baustellenmarketing (Kombilösung). Erarbeitung von Strategien und Konzepten zur Positionierung und Erhöhung des Bekannheitsgrades für Karlsruhe, zur Förderung ihres identitätsstiftenden Profils einschließlich deren Umsetzung. Sie kann im Einzelfall eigene Veranstaltungen oder Veranstaltungen im Auftrage Dritter durchführen (GV in der Fassung vom 24.11.2005). Vertreten sind alle Gesellschafter, wobei je 2.500 € eines Geschäftsanteils eine Stimme gewähren. Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Eine aus neungemeinderätlichen Mitgliedern bestehende Kommission berät die Angelegenheiten der Gesellschafterversammlung vor, soweit sie in den Zuständigkeitsbereich des Gemeinderats fallen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Stadtmarketing 184 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde von der Integral Treuhand AG geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da die überwiegende Mehrzahl der übrigen Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einver- standen ist. 3) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) Finanzielles Engagement des Mitgesellschafters Stadt Karlsruhe 2007 – 2010 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Das Stadtmarketing hat im Jahr 2010 konsequent den Weg einer strategischen Stadtmarketingausrichtung weiter verfolgt. Für Zukunftsprojekte wie das Stadtjubi- läum 2015 und die Wissenschaftsstadt wurde die Basis gelegt. Im Bereich der 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Grund- und Projekt zuschüsse St adt Karlsruhe 2.1802.3512.0512.212 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamt bezü ge der M itglieder d. Geschäftsführun g 1)1)2)2) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) ---- 2007200820092010 Arbeiter 4) ---- Angestellte/Beschäftigte 4) 7,26,67,49,8 Beamte 4) 2,52,71,81,7 Gesamtbelegschaft9,79,39,211,5 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MA ́s 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Stadtmarketing 185 Stadtmarketingdienstleistungen konnte sich das Unternehmen im Kooperationsmar- keting für die Kombilösung profilieren. Aufgrund des BFH-Urteils vom 27.11.2008 wurde eine strengere Auffassung der Fi- nanzbehörden zur umsatzsteuerlichen Behandlung von Zuschüssen an kommunale Unternehmen deutlich. Daher bestehen bei der Gesellschaft erhebliche Risiken einer Umsatzsteuernachzahlung. Diese Risiken sind nun in der Gewinn- und Verlustrech- nung durch die Bildung entsprechender Rückstellungen berücksichtigt. Hierdurch ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 1.058 T€. Dieser wird durch die von der Ge- sellschafterin Stadt Karlsruhe im Februar 2011 beschlossene Einstellung in die Kapi- talrücklage in ähnlicher Größenordnung ausgeglichen. Ohne die potentielle Umsatz- steuernachzahlung wäre die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft als gesichert und stabil zu bewerten. Ausblick Der Gemeinderat hat am 15.03.2011 die Neustrukturierung der Gesellschaft be- schlossen: Insgesamt sind nun 100 % der Anteile in städtischer Hand. Die Gesell- schaft wird nun durch einen Aufsichtsrat gesteuert. Für den Know-how- Transfer und die Vernetzung mit wichtigen privaten Unternehmen in Karlsruhe wurde ein Marke- tingrat als Beirat gegründet. Die Gesellschaft wird auch weiterhin durch das Stadtjubiläum 2015, den Stadtge- burtstag 2011, die Wissenschaftsstadt sowie das Kooperationsmarketing in der Stadt wahrnehmbar sein. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 138.164 € 26.351 € 798.353 € 435.339 € 22.127 € 316.303 € 1.736.637 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 742.500 € 1.700 € -2.074 € -1.058.429 € 316.303 € 0 € 1.420.809 € 306.252 € 9.576 € 1.736.637 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Stadtmarketing 186 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 - 2011 2007 2008 2009 2010 Plan 2010 1) Plan 2011 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +185+192+124+1.018 +500 +1.320 2. Bestandsveränderung an unfertigen Arbeiten +25-25 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +1.733 +2.425 +2.401+2.335 +1.803 +2.387 4. Materialaufwand -1.013 -1.829 -1.669-2.059 -1.496 -2.657 5. Personalaufwand -688-513-655-786 -720 -895 6. Abschreibungen -54-92-19-34 -30 -31 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -200-223-209-352 -155 -220 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +34+61+9+3 +5 +3 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0-18 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -3+21+7+82 -93 -93 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0-6-2+1 +0 +0 12. Sonstige Steuern +0-5+0 2) -1.142 +0 +0 13. Jahresüberschuss -3+10+5-1.059 -93 -93 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“ (d. h. nicht fortgeschrieben). 2) Berücksichtigt ist eine Rückstellungsbildung aufgrund möglicher Steuernachforderung. Die Gespräche mit dem Finanzamt sind noch nicht abgeschlossen. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)11,65,64,58,0 2. Umlaufintensität (in %)87,793,693,972,6 3. Investitionen (in T€)761017119 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)61,175,462,718,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)528,41.342,71.396,8228,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 1,7+ 5,0+ 4,0- 103,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 0,4+ 1,3+ 0,7- 334,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,3+ 1,0+ 0,4- 59,9 4. Kostendeckung (in %)9,57,24,923,2 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 51+ 108+ 25- 1.025 b) nach Ertragsteuern + 51+ 102+ 23- 1.024 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)35,219,325,717,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)79.08961.85871.94468.320 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KSBG 187 37. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 811016ksbg@karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5209www.europahalle.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 1975 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus Hoffmann Stadt Karlsruhe48% =14.400,00 € Herr Jopke13% =3.900,00 € Herr Grotz13% =3.900,00 € Herr Fütterer13% =3.900,00 € Herr Kunle13% =3.900,00 € 100% =30.000,00 € hiervon insgesamt 50% einbezahlt Gesellschafterversammlung: EB Margret Mergen (Vorsitz) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 23.04.1975 über die Anmietung diverser Sportstätten (städt. Turn- und Sporthallen) in der Fassung des vierten Nachtragsvertrages vom 13.04./28.04.1994. An- und Vermietung sowie Bau, bauliche Erweiterung von Anlagen und Einrichtungen in Sportstätten, Betrieb und Vermarktung von Sportstätten bzw. deren Einrichtungen sowie Förderung des Sports und Durchführung von Veranstaltungen (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KSBG 188 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Beschäftigte 4) 2,48 2,70 2,70 2,70 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 2,48 2,70 2,70 2,70 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe in den Ge- schäftsjahren 2007 bis 2010: Leistungszahlen 2007 - 2010 Gastveranstaltungen 2007 2008 2009 2010 1. Anzahl der Veranstaltungen 504550 53 2. Veranstaltungstage 586050 56 3. Anzahl der Besucher 170.500163.370170.500 174.480 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Aufgrund der reduzierten Anzahl von Handballspielen der Rhein Neckar Löwen Mannheim in der Europahalle Karlsruhe im Jahr 2010 wurde das Umsatzniveau des Vorjahres bei den Gastveranstaltungen unterschritten. Der Erlösanstieg im Bereich der Sporthallenvermietung basiert vor allem auf der ver- stärkten Nachfrage der Sportvereine nach Ferienbelegungen. Die im Rahmen der Gesamtkoordination der Veranstaltungsbelegungen erstmals für das Gesamtjahr 2009 übernommene Stadionvermietung des neuen Stadions „SVK Beiertheim“ sowie die Vermietung der Sporthalle der Weinbrennerschule wurden erfolgreich weiterge- führt. 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Defizitausgleich 2 5 -jähriges Jubiläum Europahalle 02400 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KSBG 189 Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufes kalkuliert die KSBG für 2010 mit einem Jahresüberschuss von 73 T€. Bezüglich der Einsprüche der KSBG aus dem Jahr 2002 gegen die Festsetzungen der Abzugsteuer nach § 50a Abs. 4 EStG für die Jahre 1998 bis 2002 konnte ein erfolgreicher Abschluss erzielt werden. Im Oktober 2010 hat das Finanzamt die Festsetzungen für alle Jahre vollständig aufgehoben und den Gesamtbetrag der Er- stattungen der KSBG gutgeschrieben. Die Einsprüche der Gesellschaft gegen die Steueranmeldung sind hierdurch erledigt. Gemäß Gemeinderatsbeschluss hat die KSBG diesen Betrag an die Stadt Karlsruhe zurück überwiesen. Ausblick Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hat sich seit 2004 auf das eigentliche Kern- geschäft der Hallenvermietung begrenzt und ermöglicht somit eine weitgehend kal- kulierbare Kosten- und Erlössituation im Vermietungsgeschäft. Die Vertragskonstel- lation bezüglich der Stadionvermietung des neuen Stadions „SVK Beiertheim“ wird einen Verlust der KSBG aus dieser Geschäftstätigkeit ebenfalls ausschließen. Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung kalkuliert die KSBG im Jahr 2011 mit einem Jahresüberschuss von 13 T€. Vorläufige Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. 15.000 € 82.555 € 81.525 € 563.811 € 742.891 € A. B. C. D. Eigenkapitel Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 30.000 € 275.450 € 72.793 € 378.243 € 187.124 € 106.850 € 70.674 € 742.891 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KSBG 190 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 2007 2008 2009 2010 1) Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.026+959+1.038+1.059 +947 +958 2. Aufwendungen für bezogene Leistungen -601-548-546-590 -513 -513 3. Sonstige betriebliche Erträge +19+152+15 +3 +8 +8 4. Personalaufwand -152-162-171-176 -212 -222 5. Abschreibungen -29-282-140-74 -94 -81 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -158-56-103-108 -121 -130 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +7+8+2+2 +0 +0 8. Zinsen und andere Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+112+71+95+116 +15 +20 10. Außerordentliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 11. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -85+7-33-44 +0 -7 12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag +27+78+62+72 +15 +13 1) Vorläufige Angaben 2) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)11,718,415,011,1 2. Umlaufintensität (in %)85,781,685,088,9 3. Investitionen (in T€)829414967 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)29,256,951,750,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)249,7308,5345,2458,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,6+ 8,1+ 6,0+ 6,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 16,1+ 31,7+ 20,4+ 19,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,7+ 18,0+ 10,5+ 9,8 4. Kostendeckung (in %)109,291,5108,1111,7 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 141+ 353+ 235+ 146 b) nach Ertragsteuern + 56+ 360+ 202+ 147 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)16,215,517,818,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)40.49241.49142.36943.129 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. IV. Rechtlich selbständige Stiftungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 ZKM 193 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lorenzstr. 19Telefon: 0721 / 8100-1200Info@zkm.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 8100-1139 www.zkm.de Gründung:Stiftungszweck: 1989 als Stiftung des öffentlichen Rechts Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Professor Peter WeibelLand Baden-Württemberg50% = 127.822,97 € Stadt Karlsruhe50% = 127.822,97 € 100% = 255.645,94 € Stiftungsrat (stimmberechtigte Mitglieder): OB Heinz Fenrich (Vorsitz) MR Sven Hinterseh MD Klaus Tappeser (ab 12.11.2010) ( stellv. Vorsitz ) StR Dr. Klaus Heilgeist MR Robert FischerStR Elke Ernemann Kuratorium: Prof. Dr. Manfred Popp (Vorsitz) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag vom 20.11.1997 mit der Stadt Karlsruhe über die Anmietung der Lichthöfe 1,2,6-9 und des Glaswürfels des ehemaligen IWKA-Hallenbaus in der Fassung vom 11./16.10.2007. Stromliefervertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Stiftung hat die Aufgabe, als Einrichtung der Forschung, der KulturvermittlungundderWeiterbildungeineumfassende Auseinandersetzung mit Kunst und Medientechnologie, insbesondere in den Bereichen Bild, Musik, Wort und Verbindungen unter ihnen, zu ermöglichen (aktualisierteStiftungssatzungvom12.11.2010,veröffentlichtim Gemeinsamen Amtsblatt für Baden-Württemberg am 26.02.2011). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 ZKM 194 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter) 1) 2) 3) 2007 4) 2008 4) 2009 4) 2010 4) Beschäftigte / Angestellte 5) 767981 78 Beamte 5) 332 3 Gesamtbelegschaft 798283 81 Nachrichtlich: Sonstiges Personal 6) 131415 17 Auszubildende 111 1 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) mit Personal des Museums für Neue Kunst 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 6) Werkverträge, Volontäre Leistungszahlen 2007 - 2010 2007 2008 2009 2010 1. Anzahl der Besucher 220.945217.977218.204 233.264 2. Zuschuss pro Besucher (in €) 646874 64 3. Finanzierung (in %) - Eigenfinanzierungsquote 1) 4,714,894,92 4,97 - Drittmittelfinanzierungsquote 2) 10,629,7110,58 11,86 4. Zahl der Veranstaltungen - Ausstellungen 3) 171718 17 - Vorträge / Symposien 222026 33 - Musikveranstaltungen 302330 32 - Gruppenführungen 1.6941.6351.708 1.840 - Sonstiges 486261 79 Zusammen 1.8111.7571.843 2.001 1) Verhältnis Umsatzerlöse – Summe der Aufwendungen. 2) Verhältnis Zuwendungen Dritter – Summe der Aufwendungen. 3) Ausstellungen im Projektraum, auf den Museumsbalkonen sowie an externen Orten werden erst ab dem Jahr 2005 erfasst. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 ZKM 195 Finanzielles Engagement der Stifter in den Jahren 2007 bis 2010 Blick auf den Kubus bei Nacht Geschäftsverlauf 2010 Im Jahr 2010 haben 233.264 Personen das ZKM besucht. Damit lagen die Besu- cherzahlen höher als im Jubiläumsjahr 2009 (218.204), in dem jedoch die Museen wegen Umbaus längere Zeit geschlossen werden mussten. Entwicklung der Besucherzahlen 1998 - 2010 0 50.000 100.000 150.000 200.000 250.000 300.000 1998 1 9 9 9 2000 2001 2002 2003 2 0 0 4 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Jahr 189.861 154.498 185.000 262.241 158.533 233.264 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Land Baden-Württemberg 1) 7.0977.2127.4377.485 2. Stadt Karlsruhe 2) 7.0977.2127.4377.485 Zusammen14.19414.42414.87414.970 1) Eingerechnet sind ab 2004 auch die Zuwendungen für das Museum für Neue Kunst. Hinzu kamen vom Land bis 2006 weitere Mittel aus der Zukunftsoffensive, so dass rechnerisch über die Jahre verteilt die Komplementärfinanzierung gewährleistet war. Diese Maßnahme des Landes ist jedoch 2006 ausgelaufen. 2) Hinzu kamen bis zum Jahr 2006 Projektzuschüsse der Stadt Karlsruhe i.H.v. 1.555 T€ (2005) und 1.547 T€ (2006). Ab 2007 fallen diese Projektzuschüsse aufgrund der zwischen Land und Stadt neu geregelten Grundfinanzierung weg. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 ZKM 196 Neben dem Ausstellungsprogramm stand im Jahr 2010 vor allem die Aufführung der so genannten Amazonas-Oper als abteilungsübergreifendes Projekt im Vorder- grund. Nach mehrjähriger Vorbereitungszeit, die auch mehrere wissenschaftliche Workshops und Kongresse in Deutschland und Brasilien sowie Studienreisen zu in- digenen Gruppen im Amazonasgebiet umfasste, fand die Uraufführung von „Amazo- nas - Musiktheater in drei Teilen“ am 8. Mai in München statt. Das ZKM zeichnet unter der künstlerischen Leitung von Peter Weibel für den dritten Teil unter dem Titel „In Erwartung der Tauglichkeit einer rationalen Methode zur Lösung des Klimaprob- lems“ verantwortlich. Im November fanden zum fünften Mal die »ARD-Hörspieltage« im ZKM statt, wie- der mit knapp 9.000 Besuchern. Nach dem Beschluss der ARD, wegen des großen Erfolgs die Hörspieltage dauerhaft am Standort ZKM zu belassen, kann sich die Veranstaltung nun noch weiter öffentlichkeitswirksam etablieren. Im Dezember wur- de mit dem „Giga-Hertz-Preis“ auch zum zweiten Mal der „Walter-Fink-Preis“ des ZKM für Tanz und elektronische Musik und Medien verliehen. Die Preisverleihungen waren in das Festival IMATRONIC eingebunden; dieses soll zum international füh- renden Festival für elektroakustische Musik entwickelt werden, um damit die Bedeu- tung der Musik und Akustik am ZKM noch stärker nach Außen zu vermitteln. Durch gestiegene Besucherzahlen und Führungen sowie durch höhere Einnahmen im Shop und weitere Drittmittelprojekte ist es dem ZKM gelungen, seine Einnahmen im Vergleich zum Planansatz zu steigern, was sich letztendlich auch positiv auf den Haushaltsverlauf 2010 ausgewirkt hat. Gestiegene Ausgaben im Bereich der Ge- bäudeinfrastruktur sowie bei den Personalkosten konnten dadurch ausgeglichen werden. Ausblick Im Jahr 2011 gilt es zwei große Bereiche im ZKM neu aufzusetzen. Zum einen muss die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf Online-Kommunikation umstrukturiert wer- den. Zum anderen muss eine Archiv-Struktur für das ZKM entwickelt werden, um die zahlreichen Sammlungen und Archive systematisch aufarbeiten und zugänglich ma- chen zu können. Damit wird die wissenschaftliche Position des ZKM im Bereich von Medienkunst und Medientheorie erheblich gestärkt. Das Programm 2011 startete in beiden Museen mit einem Schwerpunkt auf franzö- sischer Kunst. Zeitgleich wurden im Medienmuseum die Ausstellung „Das Unsichtba- re erzählen“ des französischen Künstlers Robert Cahen sowie im Museum für Neue Kunst (MNK) die Ausstellung „CCCP - Cosmic Communist Constructions Pho- tographed“ von Frédéric Chaubin mit Fotographien von Avantgarde-Architektur in der Sowjetunion der 70er und 80er Jahre gezeigt. Im zweiten Halbjahr wird ebenfalls im MNK die durch das mehrjährige Forschungs- projekt GAM vorbereitete Ausstellung „The Global Turn. Kunstwelten nach 1989“ gezeigt. Sie soll mittels dokumentarischer Materialien und künstlerischer Positionen demonstrieren, wie die Globalisierung mit ihren dominanten Marktmechanismen ei- nerseits und ihren Utopien der Vernetzung und Freizügigkeit andererseits an die un- terschiedlichen Sphären der Kunstproduktion und -rezeption einwirkt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 ZKM 197 Anlässlich des Automobilsommers Baden Württemberg 2011 wird im Medienmuse- um vom 18. Juni 2011 bis 8. Januar 2012 die große Jahresausstellung „CAR CULTURE. Medien der Mobilität“ präsentiert. Neben den Ausstellungen geht die Arbeit an dem Forschungs- und Restaurierungsprojekt „Digitale Medienkunst am Oberrhein“ weiter. Das Institut für Bildmedien ist durch mehrere Entwicklungen in den Ausstellungen „Car Culture“ und „The Global Turn“ eingebunden. Zudem liefert es schwerpunktmä- ßig Beiträge für das in Kooperation mit der HFG stattfindende 3D Festival. Steigende Sachkosten und Personalkosten belasten den Haushalt des ZKM erheb- lich. Bereits durch die Evaluierung im Jahr 2003 ist vom Wissenschaftsrat eine strukturelle Unterfinanzierung der Stiftung festgestellt worden. Der Anstieg der Grundfinanzierung um 1,3 Mio. € in den letzten neun Jahren wurde fast gänzlich durch Tarifsteigerungen und Erhöhungen der Lohnnebenkosten sowie durch die Er- höhung der Energiepreise aufgebraucht. Für einzelne Projekte wie z. B. für das For- schungs- und Ausstellungsprojekt „Global Art and The Museum“ sowie für die Aufar- beitung der Holografie-Sammlung und Medienkunstsammlung wurden in den letzten Jahren Sondermittel gewährt, die jedoch nach Beendigung der Projekte wieder weg- fallen. Letztendlich stagniert also die Finanzierung des ZKM seit 2003. Trotz Unter- stützung der Stifter durch Ausnahme von Globalen Mindereinnahmen, einem Aus- gleich der Tariferhöhungen 2008/2009, Projektsondermitteln und Einsatz von Kon- junkturmitteln (für den Ausbau der Medienwerkstatt) konnten die steigenden Kosten im Programmbereich nicht aufgefangen werden, ebenso wenig wie Defizite in der Gebäudetechnik. Bei weiterhin steigenden Fixkosten müssen die Mittel für Pro- grammatik gesichert werden, zumal sich neue Handlungsfelder wie Online- Kommunikation und Archiv-Struktur auftun. Hier ist dringender Handlungsbedarf angesagt, um die Voraussetzungen zur Drittmittel-Akquise, vor allem aber die Zu- kunftsfähigkeit des ZKM zu sichern. Vorläufige Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Kassenbestand, Forderungen gegenüber der Stadt Karlsruhe Barkasse Rechnungsabgrenzungsposten 11.901.583 € 234.916 € 1.038.836 € 9.272 € 13.313 € 13.197.920 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Stiftungsstock Gewinnvortrag Vorjahre Jahresüberschuss Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt Verbindlichkeiten aus Liefe- rungen und Leistungen Rückstellungen 255.646 € 11.736.646 € 529.590 € 12.521.882 € 255.862 € -32.383 € 438.872 € 13.687 € 13.197.920 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 ZKM 198 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 - 2011 Bilanz und sonstige Kennzahlen 200720082009 2010 1) Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+752+813+873+866+690+715 2. Bestandveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+0+0+86+2+0+0 3. Sonstige Zuwendungen Dritter+15.914 +15.981 +16.753 +17.037+16.269+16.985 4. Sonstige betriebliche Erträge+164+64+70+33+50+50 5. Personalaufwand-5.056-5.388-5.602-5.831-5.850-6.100 6. Aufwendungen für bezogene Leistungen-6.973-7.226-7.855-7.501-7.160-7.740 7. Abschreibungen-577-488-486-515-500-540 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-3.366-3.378-3.798-3.581-3.342-3.237 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+29+29+4+3+5+3 10. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0-2-2-1+0-1 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+887+405+43+512+162+135 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 14. Neutraler Ertrag+499+512+603+562+500+500 15. Neutraler Aufwand-439-500-541-544-500-500 16. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+947+417+105+530+162+135 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"(d.h. nicht fortgeschrieben). 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)96,990,490,390,2 2. Umlaufintensität (in %)3,19,69,79,7 3. Investitionen (in T€)615663798827 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)99,195,693,594,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)102,3105,8103,5105,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 126,0+ 51,3+ 12,0+ 61,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 8,4+ 3,5+ 0,9+ 4,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 8,3+ 3,4+ 0,8+ 4,0 4. Kostendeckung (in %)4,74,94,95,0 5. Cash Flow (in T€)+ 1.524+ 905+ 591+ 1.044 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)31,732,731,633,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)64.00065.71267.49771.990 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Heimstiftung 199 2. Heimstiftung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lammstraße 9Telefon: 0721 / 133-5437verwaltung@heimstiftung- 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5109karlsruhe.de www.heimstiftung-karlsruhe.de Gründung:Stiftungszweck: 17.08.1994 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: OB Heinz FenrichStadt Karlsruhe6,22 Mio.€ Stiftungsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Christa Köhler StR Dr. Thomas Müller StR Jürgen Marin (stellv. Vorsitz) StR Ute Müllerschön StR Michael Borner StR Dr. Dorothea Polle-Holl StR Margot DöringAlexandra Ries, berat. Mitglied StR Thomas Kalesse Josef Seekircher, berat. Mitglied Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichti ge Verträge: Mietvertrag bezüglich Seniorenresidenz am Wettersbach vom 21.07.2008. Vertrag über die Speiseanlieferung für die Einrichtungen der Heimstiftung vom 29.10.2010. Zweck der Stiftung ist die Errichtung und der Betrieb von Kinderheimen, Altenwohn-, Alten- und Altenpflegeheimen, betreuten Altenwohnungen und stationären, teilstationären sowie ambulanten Einrichtungen der Sozialhilfe und der Jugendhilfe.Zu den Einrichtungen der Jugendhilfe zählt auch eine Schule am Heim (Schule für Erziehungshilfe). Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" (§§ 51ff) der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 14.05.2002). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Heimstiftung 200 Leistungszahlen 2007 - 2010 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2007 – 2010 Auslastung der Einrichtungen2007200820092010 - in % - - in % - - in % - - in % - 1. Seniorenzentrum am Klosterweg - Betreutes Wohnen100,00100,00100,0091,90 - Pflegeheim100,5799,3695,8795,77 2. Seniorenzentrum Parkschlössle - Betreutes Wohnen100,00100,0095,0095,00 - Pflegeheim92,1193,5289,1595,81 3. Kinder- und Jugendhilfezentrum - vollstationäre Gruppen103,69107,37111,98110,17 - Tagesgruppen102,7393,3792,0995,84 - Plätze im betreuten Wohnen100,00100,00100,00100,00 4. Wohnungslosenhilfe - Eingliederungsgruppe / Adlerstr. 1)1)1)1) - Langzeitwohngruppe100,97100,1997,1094,90 5. Seniorenresidenz am Wettersbach - Pflegeheim 2)2)58,3289,59 1) Seit 2007 keine Abrechnung mehr über Belegungstage, sondern nach monatlicher Betreuungs- und Wohnungsnutzungspauschale. 2) Inbetriebnahme erfolgte am 01.08.2009. 2007200820092009 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Investitionszuschüsse (Wohnungslosenhilfe) 7000 2. Betriebskostenzuschüsse 1) 45454645 3. Sonstige Zuschüsse (Augartenschule) 5555 4. Betriebskostenzuschüsse IGLU 2) 11011011099 5. Generalsanierung Parkschlößle3665502920 6. Zuschuss für Generalsanierung Parkschlössle 3) -1.40000 7. Zuschuss für Wirtschaftlichkeitsanalyse--250 8. Betriebskostenzuschüsse NOKU---39 Zusammen5332.110478188 1) Nachtdienst im Bereich der Wohnungslosenhilfefür das gesamte Karlsruher Stadtgebiet. 2) Zuschüsse für Kinder und Jugendliche ohne Zuhause. 3) Betriebskostenzuschuss zur Finanzierung des aus der Baumaßnahme Parkschlößle 3) Zuschuss für Notunterkunft für junge Erwachsene Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Heimstiftung 201 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007 2008 2009 2010 Beschäftigte 4) 284296319 343 Beamte 4) 999 8 Gesamtbelegschaft 293305328 351 Auszubildende 292935 29 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 Im Berichtsjahr schloss die Stiftung mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von - 54 T€ ab (Vorjahr: - 624 T€). Im Wirtschaftsjahr 2010 fielen erstmals keine Kosten durch die Generalsanierung des Seniorenzentrums Parkschlössle an. Sämtliche Einrichtungen arbeiteten im „Normalbetrieb“ und konnten eine gute bis - so das Kinder- und Jugendhilfezentrum - sehr gute Auslastung verzeichnen. Dadurch stiegen die Einnahmen aus Benut- zungsentgelten deutlich, aber auch die korrespondierenden Ausgaben. Bei den sonstigen Erträgen führten einmalige Effekte zu einer Steigerung. Der im SZ am Klosterweg zu verzeichnende Umsatzrückgang ist ebenfalls das Ergebnis der Ent- wicklung zum „Normalbetrieb“, in diesem Fall Reduzierung der Kapazität nach Weg- fall des vorübergehend aus dem Parkschlössle übernommenen Pflegewohnbereichs. Entw icklung der (prognostizie rte n) Ergebnisse 1995 - 2020 -1000 -500 0 500 1000 1995 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013 2015 2017 2 0 1 9 Jahr - in T€ - + 593 - 803 + 182 + 215 - 624 - 421 + 856 (+ 19) - 54 Seniorenzentrum Klosterweg Im Berichtsjahr entstand ein Fehlbetrag in Höhe von - 235 T€ (Plan: - 100 T€). In dem höheren Fehlbetrag sind erstmals Rückstellungen für übertragene Überstunden mit 112 T€ enthalten. Auffallend sind hohe Instandsetzungskosten vor allem durch Reparaturen der Heizungsanlage und der abgenutzten Sanitärinstallationen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Heimstiftung 202 Seniorenzentrum Parkschlößle Der Überschuss in Höhe von 82 T€ liegt deutlich über dem im Plan kalkulierten De- fizit von 257 T€. (Fehlbetrag von 257 T€). Das Ergebnis ist vor allem einmaligen Sachverhalten zu verdanken (einmaliger Tilgungszuschuss). Es zeigt aber auch, dass das Parkschlössle nach der Generalsanierung wieder auf einem guten Weg ist. Es konnte nach der vollständigen Betriebsaufnahme Ende 2009 sehr rasch belegt werden und ist gut nachgefragt. Seniorenresidenz am Wettersbach Im ersten vollständigen Betriebsjahr entstand ein Fehlbetrag von - 10 T€ (Plan: Überschuss von 5 T€). Das Ergebnis ist durch die vorgeschriebene Bildung von Rückstellungen für Überstunden belastet. Ansonsten wäre das Ergebnis positiv. Ambulanter Dienst (Mobile Pflege Fidelitas) Der ambulante Dienst erwirtschaftete einen Überschuss von 63 T€. Dieses positi- ve Ergebnis in Folge zeigt, dass der ambulante Dienst sich in dem regional starken Wettbewerb gut behauptet. Er ist ein wichtiger Faktor eines differenzierten Angebots in der Altenhilfe und im Hinblick auf den Vorrang der ambulanten Hilfe vor der statio- nären Hilfe von großer Bedeutung für einen Träger großer stationärer Einrichtungen. Kinder- und Jugendhilfezentrum Im Berichtsjahr wurde ein Überschuss in Höhe von 75 T€ (Vorjahr: 175 T€) erwirt- schaftet. Gegenüber dem Ergebnis 2009 ergeben sich sowohl bei den Personalaus- gaben wie bei den Sachausgaben signifikant höhere Kosten bzw. Erträge, was auf die höhere Belegung zurück zuführen ist. Wohnungslosenhilfe Im Segment der Wohnungslosenhilfe wurde ein Überschuss von 19 T€ (Vorjahr: 32 T€) erzielt. Der Bereich Wohnungslosenhilfe arbeitet in dem von ihm betreuten Segment weiterhin sehr stabil, was sich in einem erneut positiven Ergebnis zeigt. Ausblick Die Stiftung erwartet gemäß dem aktuellen Wirtschaftsplan für 2011 einen Fehlbe- trag von 147 T€. Im Erfolgsplan sind erstmals die Auswirkungen aus der Vergabe der Speiseversorgung für alle Einrichtungen und aus der Vergabe der Reinigungs- leistungen im Seniorenzentrum am Klosterweg abgebildet. Damit ist ein erster Schritt des Konsolidierungsprozesses realisiert, den der Stiftungsrat am 30.06.2010 beschlossen hat. In der 10-Jahresplanung war für 2011 noch ein Defizit von 225 T€ kalkuliert worden. Die positive Entwicklung wird fortgesetzt, indem u. a. sukzessiv die Reinigungs- leistungen des Seniorenzentrums Parkschlössle extern vergeben werden. Nötig sind aber auch regelmäßige angemessene Pflegesatzerhöhungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Heimstiftung 203 Vorläufige Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Bestand Neubauwohnungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 27.710.757 € 50.612 € 0 € 2.329.863 € 140.917 € 23.056 € 30.255.205 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Sonderposten Fördermittel für Investitionen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 6.219.919 € 1.163 € -1.210.838 € -53.922 € 4.956.322 € 8.126.320 € 949.666 € 16.222.897 € 0 € 30.255.205 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2011 200720082009 2010 1) Plan 2010 2) Plan 2011 2) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erträge aus allg. Pflegeleistungen+6.104+5.960+6.109+7.111+6.661+6.613 2. Erträge aus Unterkunft u. Verpflegung+1.779+1.773+1.817+2.134+2.194+2.179 3. Erträge aus Investitionskosten+895+898+995+1.417+1.425+1.443 4. Zuweis. u. Zuschüsse zu Betriebskosten+739+2.156+773+773+708+840 5. Sonstige betriebliche Erträge+5.698+6.294+7.210+8.071+7.748+7.846 = Summe der Erlöse und Erträge+15.215 +17.081 +16.904 +19.506+18.736+18.921 6. Personalaufwand-10.936-11.469-12.105-13.551-13.201-12.749 7. Materialaufwand -2.577-2.864-3.299-3.380-3.723-3.957 8. Steuern, Abgaben, Versicherungen-81-110-107-92-85-74 9. Sachaufwendungen für Nebenbetriebe-10-7-11-14+0+0 10. Mieten, Pacht und Leasing-653-697-805-844-795-782 = Zwischenergebnis I+958+1.934+577+1.625+932+1.359 11. Ertr. aus öffentl./nichtöffentl. Förderung+2.283+550+292+0+0+0 12. Ertr. aus Auflösung von Sonderposten +370+304+479+449+223+257 13. Aufwend. für Zuführung zu Sonderposten-2.713-633-706-187+0-1 14. Abschreibungen-813-792-910-1.038-975-985 15. Aufwendungen für Instandsetzungen-288-344-460-474-276-300 = Zwischenergebnis II-203+1.019-728+375-96+330 16. Zinsen und ähnliche Erträge+32+28+15+10+21+0 17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-331-361-463-543-508-476 = Zinssaldo-299-333-448-533-487-476 18. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-502+686-1.176-158-583-146 19. Außerordentliche Erträge+497+126+468+174+40+0 20. Außerordentliche Aufwendungen-223-39-51-122-1-1 21. Weitere Erträge+4+83+135+52+0+0 22. Außerordentliches Ergebnis+278+170+552+104+39-1 23. Jahresüberschuss/ -verlust-224+856-624-54-544-147 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Heimstiftung 204 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)87,283,491,291,6 2. Umlaufintensität (in %)12,814,18,88,3 3. Investitionen (in T€)2.6203.0295.256496 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)19,219,716,216,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)22,123,617,717,9 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 1,5+ 5,0- 3,7- 0,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 4,7+ 15,2- 12,5- 1,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,4+ 4,3- 0,5+ 1,6 4. Kostendeckung (in %)95,6+ 102,492,897,2 5. Cash Flow (in T€)+ 459+ 1.439+ 142+ 970 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)68,768,766,567,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)37.32537.60436.90638.606 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KKFB 205 3. KKFB Wirtschaftsstiftung Südwest Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringer Str. 65 aTelefon: 0721 / 133-7330info@wirtschaftsstiftung.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721/ 133-7339www.wirtschaftsstiftung.de Gründung:Stiftungszweck: 19.12.2000 Förderung der Volks- und Berufsbildung der Allgemeinheit im Wirtschaftsraum Südwest (Stiftungssatzung vom 23.07.2008). Vorstand:Gesellschafter:Stiftungskapital: Michael KaiserStadt Karlsruhe 98% =250.000 € (Vorsitz / ab 01.07.2010) Sparkasse Karlsruhe Ettlingen 1% =2.500 € Heinrich Birken Volksbank Karlsruhe 1% =2.500 € Andreas Lorenz 100% =255.000 € Dr. Olaf Sauer StiftungskuratoriumOB Heinz Fenrich Michael Huber (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Karlsruhe Ettlingen) Gerhard J. Rastetter (Vorstandsvorsitzender Volksbank Karlsruhe) Stiftungsrat:EB Margret Mergen Beteiligungen : An der Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH (GfBB) ist die Stiftung mit 52.500 € (10%) beteiligt. Die übrigen Anteile halten Sparkasse Karlsruhe Ettlingen und Volksbank Karlsruhe mit jeweils 236.250 € (45%) Abschlussprüfer Die Bestellung eines Abschlussprüfers ist nach § 9 Abs. 3 Stiftungsgesetz Baden- Württemberg nicht zwingend notwendig und daher nicht erfolgt. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2007200820092010 Arbeiter 4) ---- Angestellte 4) 3,03,03,03,0 Beamt e 4) ---- Gesamtbelegschaft3 , 03 , 03 , 03 , 0 1) Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehun gsurlaub bzw . Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3 ) ohne Auszubildende , Praktikanten und Aushilfskräfte 4 ) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KKFB 206 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 sowie Ausblick Um dem Fachkräftemangel in der TechnologieRegion Karlsruhe entgegenzuwirken startete die Stiftung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Karlsruhe 2009 das Förderprogramm „myKAreer!“ (www.my-kareer.de). Ziel der Internetplattform ist es, Studierende ab dem dritten Semester und kleine und mittelständische Unter- nehmen aus Karlsruhe bzw. der Region zusammenzubringen. Aktuell haben sich ca. 50 Unternehmen registriert. MyKAreer! erweitert die Initiative „Unternehmer und In- genieure braucht das Land“ mit Erfolg. Das Ziel der Kontaktstelle Frau und Beruf, eine Scharnierfunktion zwischen Wirt- schaft und den Frauen wahrzunehmen, prägt die strategische Ausrichtung und spie- gelte sich in den in 2010 aufgegriffenen Themen wider. Darüber hinaus bündelt die Stiftung das beraterische Know-how der Region, um kleinen und mittleren Unternehmen in besonderen Situationen schnell zur Seite zu stehen. Ihr angeschlossen sind Wirtschafts-, Technologie-, Finanz- und Rechtsbera- ter. Sie unterstützen Unternehmen in Phasen der Gründung, der Umstrukturierung, des schwierigen Wachstums oder in Krisensituationen sowie Firmen bei anstehen- dem Generationswechsel. Der Erfolg liegt in der Neutralität und Unabhängigkeit die- ses Netzwerkes aus sachverständigen und selbstständigen Beratern. Die Bera- tungsvermittlung wird in der angeschlossenen GfBB Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH vorgenommen. Schwerpunkte der Stiftungstätigkeit in 2011 sind u. a.: Weiterentwicklung der Initiative „Unternehmer und Ingenieure braucht das Land“, die Jubiläumsfeier „10 Jahre Wirtschaftsstiftung Südwest“, die Eröffnung der neuen Plattform www.beraternetz-karlsruhe.de inklusive einer Wissensdatenbank für Un- ternehmer sowie diverse Projekte der Kontaktstelle Frau und Beruf. Kurzbilanz 2010 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 61.165 € 4.164 € 380.307 € 0 € 445.636 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 255.000 € 39.325 € 23.982 € 318.307 € 2.185 € 115.144 € 10.000 € 445.636 € 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Betriebsmittelzuschuss31313131 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 KKFB 207 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2007 bis 2010 2007 2008 2009 2010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 1) +144+207+154 +201 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+ 1 +1 3. Sonstige betriebliche Erträge +0+0+0 +0 4. Personalaufwand -111-124-132 -162 5. Abschreibungen -2-1-1 -1 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -26-40-41 -46 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +0+0+8 +8 8. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit +5+42-11 +1 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0 +0 10. Sonstige Steuern +0+0+0 +0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +5+42-11 +1 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr +12+14+47 +30 13. Einstellung in Gewinnrücklagen -3-9-6 -7 14. Bilanzgewinn +14+47+30 +24 1) Hierin enthalten ist der Betriebsmittelzuschuss der Stadt Karlsruhe. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2007200820092010 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)9,914,314,213,7 2. Umlaufintensität (in %)90,185,785,886,3 3. Investitionen (in T€)2000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)74,374,673,071,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)747,2523,6512,9520,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 3,7+ 20,3- 6,7+ 0,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,8+ 12,8- 3,5+ 0,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,4+ 9,5- 2,5+ 0,2 4. Kostendeckung (in %)103,8125,588,395,8 5. Cash Flow (in T€)+ 8+ 43- 10+ 2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)79,675,176,177,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)36.86441.02244.21254.097 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 27 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Centre Culturel 208 4. Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstr. 160-162Telefon: 0721 / 16038-0Info@ccf-ka.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 16038-29www.ccf-ka.de Gründung:Stiftungszweck: 23.01.2002 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Robert WalterRepublik Frankreich 50% =12.800 € Stadt Karlsruhe 50% =12.800 € 100% =25.600 € Stiftungsrat: BM Wolfram Jäger (Vorsitz) Charles Malinas, Kulturgesandter der franz. Botschaft in Berlin (stellv. Vorsitz / ab 19.05.2010) Christian Dumon, Generalkonsul der Republik Frankreich in Stuttgart Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe Heinrich G. Birken, Vorstandsmitglied der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen Christian Buchel, Vorstandsmitglied der EnBW Dr. Reinhilde Otte, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Gérard Traband, Vizepräsident der Région Alsace Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Räumlichkeiten im 3. Obergeschoss des Gebäudes Kaiserstr. 160-162. Die Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen, die Verbreitung der französischen Sprache und Kultur in Karlsruhe und die Herstellung und Pflege der Beziehungen und des Austauschs zwischen französischen und deutschen Wissenschaftlern, Künstlern, Wirtschaftsleuten sowie in den sonstigen Bereichen der Gesellschaft (Stiftungsurkunde vom 23.01.2002). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2010 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2007 – 2010 2007200820092010 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Betriebsmittelzuschuss Stadt Karlsruhe 1) 165165165165 2. Projektzuschüsse10541 Zusammen175170169166 1) Betriebsmittelzuschuss stellt nur die Infrastruktur wie Miete und Personalkosten für den Direktor und die stellvertretende Leiterin sicher. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Centre Culturel 209 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Leistungszahlen 2007 – 2010 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2010 In den Bereichen Kunst, Literatur, Theater, Musik, Gastronomie sowie in Bezug auf Begegnungen mit französischen Persönlichkeiten war 2010 ein ereignisreiches Jahr mit vielen anspruchsvollen Veranstaltungen. Die Unterstützungen durch die Stadt Karlsruhe, die Französische Botschaft, die Région Alsace, das Ministerium für Kultur, Jugend und Sport Baden-Württemberg und die EnBW bildeten die Grundlage des jährlichen Budgets der Stiftung, welche außerdem durch die Hilfe wie der Stadt Strasbourg und von deutscher Seite, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, ergänzt wurden. Die Französische Woche 2010 hätte ohne ihren Hauptsponsor EDF nicht stattfin- den können. Die Unterstützung durch die EDF hat es der Stiftung ermöglicht, ein in diesem Umfang noch nie da gewesenes und höchst anspruchvolles Programm zu präsentieren. Wie bereits 2009 hat sich die Suche nach Sponsoren während des Jahres 2010 als relativ schwierig erwiesen. Trotzdem sind einige neue Kooperationen zu Stande ge- kommen oder wurden vertieft. 2007200820092010 Angestellte / Beschäftigte3333 Beamte---- Gesamtbelegschaft3333 Auszubildende---- 1) Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 2007200820092010 1. Sprachkurse92829096 2. DELF-Prüfungen252400506694 3. Bibliothek (Neuanmeldungen)38442432 4. Ausstellungen19231414 5. Konzerte1491812 6. Vorträge, Lesungen16292218 7. Theater12786 8. Film11142916 9. Diverse Veranstaltungen181279 Zusammen472620718897 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2010 Centre Culturel 210 Ausblick Zur 10. Ausgabe der Französischen Woche wurde diese in „Deutsch-Französische Wochen“ umbenannt, was die Veranstaltungsreihe besser beschreibt. Sie werden im Zeichen des Elsass stehen, da die grenzüberschreitende Arbeit für die Stiftung einen besonderen Stellenwert hat. EnBW fördert weiterhin großzügig die Aktivitäten der Stiftung, die Partnerschaft mit der EDF wird ebenfalls fortgeführt. Die Stiftung konnte außerdem neue Sponsoren gewinnen: die IHK Karlsruhe unterstützte zum ersten Mal mit einer Spende die Durchführung des Deutsch-Französischen Tages. Als neuer Partner für diese Ver- anstaltung konnte REWE gewonnen werden. Jahresabschlüsse 2007 bis 2011 Das Rechnungswesen wird in Form einer Einnahmen- / Überschussrechnung ab- gewickelt. Eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung ist insoweit nicht zu erstel- len. 1) Ursächlich für die Abweichung gegenüber der Planung 2010 waren im Wesentlichen auf der Einnah- menseite vermehrte Kurseinnahmen (+38 T€) insbesondere infolge höherer Prüfungsgebühren und Entgelte für Einzelunterricht. Weiterhin haben sich die Projektzuschüsse insgesamt um 13 T€ erhöht. Hierfür waren überwiegend Leistungen der EDF sowie der Stiftung L-Bank Baden-Württemberg verant- wortlich. 2) Zur Planabweichung bei den Ausgaben führten höhere Ausgaben für Projekte (+62 T€), insbesondere für die „Semaine Francaise“. Weiter erhöhten sich die Sachausgaben für den laufenden Betrieb um 27 T€. Einhergehend mit den vermehrten Kurseinnahmen stiegen hierbei die Ausgaben für Dozenten- honorare um 14 T€. Der Planansatz für Personalausgaben von 211 T€ setzt sich zusammen aus den Vergütungen von 174 T€ sowie dem anteiligen Personalkostenersatz 2009 von 37 T€, welchen die Stif- tung an die Stadt Karlsruhe noch nach zu entrichten hatte. Dem gegenüber wurden 2010 tatsächlich ge- leistet Personalausgaben von 155 T€ (vollständige Nachzahlung für 2009 von 52 T€ sowie 103 T€ für 2010). Mangels ausreichender Deckungsmittel wurde der restliche Personalkostenersatz 2010 an die Stadt von 74 T€ nicht mehr beglichen. Bei der Einnahmen- / Überschussrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben nicht periodengerecht, sondern nach dem Zuflussprinzip den einzelnen Ge- schäftsjahren zugeordnet. Genaue Aussagen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse werden dadurch erschwert. 2007200820092010Plan 2010 Plan 2011 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Übertrag liquide Mittel Vorjahr+11+25+14+24+24+0 2. Kurse, Prüfungsgebühren+131+125+140+148+110+110 3. Zuschüsse (allgemein)+288+284+251+237+232+234 4. Projektzuschüsse+49+41+122+140+128+112 5. Sonstiges +26+5+9+8+10+10 6. Werbung+14+14+5+7+8+10 Gesamteinnahmen 1)+519+494+541+564+512+476 7. Personalausgaben (inkl. Aushilfen)-176-150-181-155-211-189 8. Sachausgaben lfd. Betrieb-241-243-235-253-226-217 9. Ausgaben für Projekte-77-87-101-137-75-70 Gesamtausgaben 2)-494-480-517-545-512-476 Ergebnis+25+14+24+19+0+0