Antrag SPD: Linie 2E als Dauerlinie
| Vorlage: | 27332 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 14.06.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Knielingen |
Beratungen
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANTRAG Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) SPD-Gemeinderatsfraktion vom 16.05.2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 25. Plenarsitzung Gemeinderat 28.06.2011 763 19 öffentlich Linie 2E als Dauerlinie Der Gemeinderat möge beschließen, eine Straßenbahnlinie entsprechend der jetzigen Linie 2E als Dauerlinie einzurichten. Im Juni vergangenen Jahres wurde im Zuge der Bauarbeiten zur Kombilösung die Straßenbahnlinie 2E eingeführt. Dies führte dazu, dass die westlichen Teile Karlsruhes sehr gut an den Hauptbahnhof angebunden wurden, unter Umgehung des Nadelöhrs Europaplatz, was zu einer deutlichen Verkürzung der Fahrtzeiten führte. Diese Verbesserung wird von der Bevölkerung einhellig begrüßt. Daher sollte eine Straßenbahnlinie entsprechend der jetzigen Linie 2E als Dauerlinie eingerichtet werden. unterzeichnet von: Doris Baitinger Angela Geiger Hans Pfalzgraf Hauptamt - Ratsangelegenheiten 10. Juni 2011 Sachverhalt/Begründung:
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion vom: 16.05.2011 eingegangen: 16.05.2011 Gremium: 25. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.06.2011 763 19 öffentlich Dez. 4 Linie 2E als Dauerlinie - Kurzfassung - Die Abwägung der Vor- und Nachteile (siehe Erläuterungen auf letzter Seite) der vorgeschlagenen Linienführung führt zu dem Ergebnis, das Liniennetz wie geplant umzusetzen. Finanzielle Auswirkungen des Antrages nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 In die Gesamtabwägung der Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Linienführung sind insbesondere folgende Argumente eingeflossen: Beim heutigen Verlauf der Linie 2E fehlt dem Netz die Direktverbindung vom Euro- paplatz in das Gebiet des ZKM/Brauerstraße mit aufkommensstarken Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern, ZKM, Filmpalast, Arbeitsagentur etc. Außerdem be- steht keine Direktverbindung mehr vom Europaplatz zum Haupteingang des Städti- schen Klinikums (Haltestelle Kußmaulstraße) sowie zu den Wohn- und Gewerbege- bieten Siemensallee und Knielingen Nord. Darüber hinaus diente die ursprüngliche Linienführung mit den Haltestellen Welfen- straße bzw. ZKM bei Großveranstaltungen im Bereich Europahalle/Günther-Klotz- Anlage aufgrund ihrer direkten Anbindung zur Innenstadt am Europaplatz als Entlas- tungsstrecke und Alternative zur Linie 1. Zu beachten ist ferner, dass die eingleisige Strecke in der Schillerstraße mit zwei Linien an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt ist. Daher kommt es im heu- tigen Liniennetz bei erforderlichen Umleitungen des Öfteren zu Kapazitätsengpässen in diesem Abschnitt. Den VBK liegen außerdem mehrere Anwohnerbeschwerden aus der Schillerstraße über verstärkten Lärm vor, seit dort zwei Linien verkehren. Diese Anwohner wurden bisher immer damit vertröstet, dass es sich beim derzeitigen Liniennetz um einen baustellenbedingten Zwischenzustand, aber keineswegs um eine Dauerlösung han- delt. Den o. a. Nachteilen der Linienführung der heutigen 2E steht als Vorteil lediglich die Fahrzeitverkürzung für Fahrgäste aus den westlichen Stadtteilen zum Hauptbahnhof, um 2 Minuten gegenüber. Aus diesem Grund möchten die VBK nach Wiederherstel- lung des Gleisdreiecks am Europaplatz zum ursprünglichen Liniennetz zurückkeh- ren.