Hortplätze in Karlsruhe - Ausbaubedarf 2011

Vorlage: 27324
Art: Beschlussvorlage
Datum: 14.06.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwinkel, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Oberreut, Rintheim, Rüppurr, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 28.06.2011

    TOP: 11

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Hortplätze
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 25. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 28.06.2011 754 11 öffentlich Dez. 3 Hortplätze in Karlsruhe – Ausbaubedarf für 2011 Beratungsfolge Sitzung am TOP ö nö Ergebnis Personalausschuss 31.05.2011 III/4 Zustimmung Jugendhilfeausschuss 08.06.2011 2a Zustimmung Gemeinderat 28.06.2011 11 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Jugendhilfe- und im Personalausschuss, die unten stehenden Mittel zur Erweiterung des Hortangebots für Schulkinder im Umfang von 305 Plätzen bereitzustellen und die notwendigen 14,8 Planstellen für die städtischen Horte zu genehmigen. Die Finanzierung erfolgt über das genehmigte Personalbudget im Doppelhaushalt 2011/12 sowie durch Einsparungen bei den Kosten der Unterkunft. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtaufwand der Maßnahme Einnahmen (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) freie Träger: ErgHH 2011 = 66.090 € ErgHH 2012 = 198.260 € FinHH 2011 = 137.500 € städt. Träger einschl. Sachkosten: ErgHH 2011 = 243.260 € ErgHH 2012 = 751.190 € FinHH 2011 = 207.650 € nur bei städt. Träger: 2011 = 64.030 € 2012 = 193.190 € (Landeszuschuss und Elternbeiträge) Personalbudget DHH 2011/12 und Einsparun- gen Kosten der Unter- kunft freie Träger = 198.260 € städt. Träger = 580.540 € Haushaltsmittel stehen durch Umschichtung aus Produktgruppe 1.500.31.20.01 (SGB II) zur Ver- fügung.. Karlsruhe Masterplan 2015 – relevant nein ja Handlungsfeld: Bildung und Betreuung Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Ausgangslage Generelle Zielsetzung der Stadt Karlsruhe ist es, für Eltern ein bedarfsgerechtes Angebot für Kinder im Vorschulalter und Schulalter zu schaffen. Die Erarbeitung und Umsetzung eines durchgängigen Konzepts von Jugendhilfe und Schule wurde deshalb im Masterplan veran- kert. Parallel zum Ausbau an Plätzen für Kinder unter drei Jahren stieg in den letzten Jahren der Bedarf an Schulkindbetreuungsangeboten. Von Seiten der Jugendhilfe erfolgte ein Ausbau an Schülerhortplätzen; durch das Schul- und Sportamt wurden weitere Gruppen der Ergän- zenden Betreuung an Grundschulen eingerichtet. Zusätzlich wurden neue flexible Nachmit- tagsbetreuungen durch die Kinder-Stadtkirche und Klever angeboten. Nachdem im vergangenen Jahr lediglich ein leichter Anstieg der Nachfrage nach Hortplätzen zu verzeichnen war (50 Plätze), ist nunmehr für das Schuljahr 2011/2012 ein erheblicher Ausbaubedarf vorhanden, der bis zur Anmeldung der Schülerinnen und Schüler in den Grundschulen im März 2011 anstieg. 1.1 Gesetzliche Verpflichtung und schulische Ausbaupläne Nach § 24 Abs. 2 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) ist für Kinder im schulpflichtigen Alter ein bedarfsgerechtes Angebot in Tageseinrichtungen vorzuhalten. Eine solche Ver- pflichtung besteht allerdings nur, wenn von Seiten der Schule keine anderen Betreuungs- möglichkeiten (Ganztagsschule) angeboten wird. Das Land Baden-Württemberg hat eine Zielvorgabe für die Umwandlung von Schulen in Ganztagsschulen vorgegeben. Bis zum Jahr 2015 sollen 40 % aller allgemein bildenden Schulen Ganztagesschulen sein. Mit einem Anteil von 13 % der Schüler/-innen an gebundenen Ganztagsschulen zum Stand vom 31.12.2009 (KVJS „Kinder- und Jugendhilfe im demografischen Wandel - Zentrale Er- gebnisse der Berichterstattung 2010“, S. 22) steht Karlsruhe unter den Großstädten auf dem letzten Platz. Für das Schuljahr 2010/2011 und 2011/2012 hat lediglich die Grundschule Grötzingen einen Antrag auf Umwandlung zu einer Ganztagesschule gestellt. Diese Umwandlung kam aber in beiden Jahren nicht zustande, weil die notwendigen Schülerzahlen nicht erreicht wurden. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Aufgrund mangelnder Nachfrage wird die beabsichtigte Ausweitung des Ganztagsschul- zweigs an der Marylandschule zum kommenden Schuljahr nicht umgesetzt. 1.2. Aktuelle Angebote Einrichtungen Anzahl %-Anteil 42 Horteinrichtungen insgesamt 2.121 Plätze 100 % Grundschulkinder (Schj. 2010/11) 8.442 Kinder 100 % Hortplätze bezogen auf Grundschulkinder (gerechnet wurden alle Hortplätze) 2.121 Kinder 24,7 % (bez. auf 1. - 4. Klasse) 3 Ganztagsgrundschulen 228 Kinder 2,7 % Ergänzende Betreuung (bis 13:00 Uhr bzw. 14:00 Uhr) an 37 Schulen (96 Gruppen) 2.130 Kinder 25,2 % Angebot Grundschulkinder insgesamt 4.479 Kinder 52,1 % zum Vergleich Kindergartenbereich: * Ganztagsplätze verlängerter Vormittag 2.717 Plätze 4.111 Plätze (bez. auf 3 Jg. 5 Mon./95 %) 35,8 % 54,1 % Angebot insgesamt 6.828 Plätze 89,9 % * Vorhandene Platzkapazität zum Stand 01.03.2011 Alle Angebote für Grundschulkinder sind nach Stadtteilen aus der Anlage 1 ersichtlich. 2. Ausbaubedarf und Erweiterungsprojekte Der Ausbau von Ganztagsgrundschulen und Ganztagswerkrealschulen sowie Angeboten an weiterführenden Schulen hatte nicht den erwarteten Einfluss auf den zukünftigen Hortbedarf. Mehr als die Hälfte der Hortplätze waren im Schuljahr 2009/10 mit Kindern der 1. und 2. Klasse belegt. Zum kommenden Schuljahr werden weniger Plätze frei. Gleichzeitig verblei- ben ältere Kinder in den Horteinrichtungen. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Durch die zunehmende Erwerbstätigkeit beider Eltern und fehlende bedarfsgerechte Ganz- tagsschulplätze im Grundschulbereich und an den weiterführenden Schulen wächst der Druck auf die Jugendhilfe, neue Hortplätze zu schaffen. Allerdings ist es der Sozial- und Jugendbehörde in diesem Jahr zum ersten Mal nicht möglich, alle nachgefragten Plätze zu schaffen, weil die notwendigen Räume in einigen Stadtteilen (u. a. Waldstadt und Südwest- stadt) nicht zur Verfügung stehen. An wenigen Standorten konnten die Eltern an umliegende Schülerhorte mit freien Plätzen verwiesen werden. Hinzu kommen Eltern, die die weiteren, nicht über die Jugendhilfe finanzierten Angebote der flexiblen Nachmittagsbetreuung (Ange- botsbeschreibung siehe Jugendhilfeausschuss-Vorlage 03.03.2010) von Kinder-Stadtkirche e. V. und KLEVER nutzen. Aus diesem Elternkreis kommen immer wieder Anfragen nach einem Hortangebot, weil die Eltern ein kontinuierliches Angebot auch in der Ferienzeit wün- schen. 3. Ausblick Aufgrund der Elternbefragung des Amtes für Stadtentwicklung wird auch für das kommende Jahr ein stark wachsender Bedarf nach Ganztagsschule und Schülerhort erwartet. Das Schul- und Jugenddezernat hat deshalb einen Auftrag zur Erstellung eines integrierten Ganztagsschul- und Hortkonzepts erteilt. In diesem Zusammenhang muss auch die Bezu- schussung von Elterninitiativen und den neu entstandenen Anbietern (KLEVER und Kinder- Stadtkirche) neu geregelt und in einheitliche Richtlinien gefasst werden. Viele der neu zu besetzenden Fachkraftstellen werden Teilzeitstellen oder Stellen mit geteil- ten Diensten sein. Schon jetzt ist es in städtischen Schülerhorten nicht einfach, diese Stellen zu besetzen. Für Elterninitiativen als Träger von Nachmittagshortangeboten an Grundschu- len ist diese Schwierigkeit eines der Hemmnisse, weshalb sie ihr Angebot nicht erweitern möchten. Hierzu sind im integrierten Ganztagsschul- und Hortkonzept mitarbeiterfreundli- chere Organisationsformen zu entwickeln. 4. Konkrete Planung und Beschluss Die Verwaltung empfiehlt die Schaffung von 305 Hortplätzen gemäß nachfolgender Ausbau- liste und die Bereitstellung von 14,8 Planstellen sowie von 654.500 € im Jahr 2011 und 949.450 € im Jahr 2012. Die Deckung erfolgt über das genehmigte Personalbudget im Dop- pelhaushalt 2011/12 sowie durch Einsparungen bei den Kosten der Unterkunft. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 2.1 Erweiterungen Einrichtungen in städtischer Trägerschaft Stadtteil/ Hor- teinrichtung/ Schulbereich Bedarf für neue Gruppen Lösung Per- sonal- stellen Personal- kosten jährlich € Erstaus- stattung € Inventar € Personal- kosten 2011 4 Monate € Umbau- Kosten 2011/12 € Grünwinkel/ Städt. Hort Koelreuter Str. 7/Hort an der Grundschule Grünwinkel (mit Bedarf für Daxlanden)  30 Kinder  1,5 Gruppen Aufstockung um 0,5 Gruppen im Schülerhort Koel- reuter Straße und weitere Gruppe in freien Schulräumen der Grundschule Grünwinkel. 2,6 134.960 5.020 25.500 43.680 Nordstadt/ Städt. Hort Rhode-Island- Allee 88, Ma- rylandschule  20 Kinder  1 Gruppe Nutzung des Mehr- zweckraums im Hort. 1,5 73.700 2.510 15.000 23.850 Oberreut/ Städt. Hort an der Anne- Frank-Schule, Bonhoefferstr. 12 a  20 Kinder  1 Gruppe Nutzung des Mehr- zweckraums im Hort. 1,5 73.700 2.510 15.000 23.850 Beiertheim/ Städt. Hort Brei- te Str. 90/ Grundschule Beiertheim, Südendschule  20 Kinder *  1 Gruppe (Bedarf aus Südendschule) Freie Hauptschul- räume an der Grundschule Beiertheim vorhan- den. 1,5 73.700 2.510 15.000 23.850 Höhe der Renovie- rungs- kosten noch nicht be- kannt Ergänzende Erläuterungen Seite 6 Stadtteil/ Hor- teinrichtung/ Schulbereich Bedarf für neue Gruppen Lösung Per- sonal- stellen Personal- kosten jährlich € Erstaus- stattung € Inventar € Personal- kosten 2011 4 Monate € Umbau- Kosten 2011/12 € Knielingen/ Städt. Hort Las- sallestr. 2, Au- ßengruppen an der Viktor-von- Scheffel-Schule  20 Kinder  1 Gruppe Klassenraum für maximal ein Jahr vorhanden 1,5 73.700 2.510 15.000 23.850 Mühlburg/ Städt. Hort an der Hardtschu- le, Hardtstr. 3  20 Kinder  1 Gruppe Nutzung von Schulräumen der Vogesenschule 1,7 83.530 2.510 16.500 27.030 Rüppurr/StJA e.V., Hort an der Riedschule, Riedstr. 11  20 Kinder  1 Gruppe Freie Hauptschul- räume für eine neue Gruppe vor- handen. Container für die zwei beste- henden Hortgrup- pen muss verlän- gert werden. 1,5 73.700 2.510 15.000 23.850 Südstadt/ StJA e.V., Marienstr. 63, Nebeniusschule  20 Kinder  1 Gruppe (steigender Be- darf bis Schul- jahresbeginn.) Erfahrungsgemäß steigen die Anmel- dungen bis Sept., deshalb Anmietung einer weiteren Wohnung sowie freie Plätze im Hort Baumeisterstaße. 1,5 73.700 2.510 15.000 23.850 Mietkosten ca. 1.400 € monatlich Ergänzende Erläuterungen Seite 7 Stadtteil/ Hor- teinrichtung/ Schulbereich Bedarf für neue Gruppen Lösung Per- sonal- stellen Personal- kosten jährlich € Erstaus- stattung € Inventar € Personal- kosten 2011 4 Monate € Umbau- Kosten 2011/12 € Rintheim/ Städt. Hort Forststr. 4, Au- ßengruppe Mannheimer Str. 23, Hein- rich-Köhler- Schule Rückverlagerung der Außengrup- pe des Schüler- horts Mannhei- mer Str. 23, da Räume saniert werden. Schulräume der Heinrich-Köhler- Schule stehen für eine dauerhafte Verlagerung zur Verfügung. ----- ------ ----- 19.290 ----- ----- Grötzingen/ Städt. Hort an der Grundschu- le Grötzingen, Kirchstr. 13  20 Kinder  1 Gruppe Freie Räume in der Grundschule Gröt- zingen vorhanden. 1,5 73.700 3.770 30.000 23.850 Gesamt 190 Plätze (9,5 Gruppen) 14,8 734.390 26.360 181.290 237.660 * Stand April 2011 sind 19 Kinder aus dem Schulbezirk der Südendschule für einen Platz im Schülerhort Beiertheim angemeldet. Ergänzende Erläuterungen Seite 8 2.2 Erweiterungen Einrichtungen in freier Trägerschaft Stadtteil/Träger/ Horteinrichtung Bedarf für neue Gruppen Lösung Per- sonal- stellen Personal- kosten- zuschuss jährlich € Geschwis- terkinder- zuschüsse € Miet- kostenzu- schüsse € Inventar** € Umbau- kosten 2011/12 € Durlach/ Elternini. /Nachmittags- betreuung an der Schloss- Schule e.V./ Prinzessenstr. 1 (Bedarf aus den Schülerhorten Weiherhof und Grazer Straße 7/ Oberwaldschu- le)  30 Kinder  1,5 Gruppen Räume in der Schloss-Schule vorhanden. Ge- plant ist die Nut- zung aller Räume im Untergeschoss (ohne Toiletten). Finanzierung aller Gruppen als Nachmittagshort- gruppen* Konzept Ganz- tagsschule ist in Vorbereitung. 2,25 49.870 8.610 3.240 keine 22.500 ca. 20.000 (genaue Kosten sind noch nicht ermittelt.) Gesamt- konzept für die Schule wird erstellt. Neureut/ Kinder- Stadtkirche e.V./ Hort an der Waldschule, Moldaustr. 37  20 Kinder  1 Gruppe Bedarf durch Zuzug ab 2012 nicht ein- schätzbar. Erweiterung Con- tainer um 2 Klas- senräume, die für Hort nutzbar sind ab 09.2012. Bei vorherigem Bedarf organisatorische Lösung im Be- stand. 1,50 Erweiterung bereits im DHH 2011/2012 enthalten Erweiterung bereits im DHH 2011/2012 enthalten 30.000 15.000 Ergänzende Erläuterungen Seite 9 Stadtteil/Träger/ Horteinrichtung Bedarf für neue Gruppen Lösung Per- sonal- stellen Personal- kosten- zuschuss jährlich € Geschwis- terkinder- zuschüsse € Miet- kostenzu- schüsse € Inventar** € Umbau- kosten 2011/12 € Mühlburg/ Elternini. Nachmittagsbe- treuung an der Draisschule e.V., Tristanstr. 1  ca. 10 Kinder  0,5 Gruppe Räume sind in der Schule vorhanden. Finanzierung aller Gruppen als Nachmittagshort- gruppen* 0,75 16.620 5.740 1.080 keine 7.500 Umbaukos- ten noch nicht ermit- telt. Vo- raussichtli- che Höhe ca. 35.000 € Hohenwetters- bach/KinderSta dtkirche e.V., Kirchplatz 4  10 Kinder  0,5 Gruppen Aufstockung vorh. Gruppen (Räume im Hortgebäude vorhanden) 0,75 16.620 1.080 keine 7.500 Rintheim/ Kind u. Beruf e.V./Kinderhaus „Technido“, Albert-Nestler- Str. 13  20 Kinder  1 Gruppe Weitere Räumlich- keiten vorhanden (Anmietung?). 1,50 33.240 2.160 30.000 15.000 Innenstadt/ Caritasverband/ “Haus Sonnen- sang“, Molt- kestr. 5, Hebelschule  25 Plätze  1 Gruppe (Ganztagshort) Steigende Hortan- meldungen/Räume vorhanden, da Umwandlung einer Kita-Gruppe. 2,50 Mittel vor- handen (Umwand- lung Kita- Gruppe) Mittel vor- handen (Umwand- lung Kita- Gruppe) keine 15.000 Gesamt 115 Plätze (5,5 Gruppen) 9,25 130.700 7.560 60.000 82.500 55.000 Ergänzende Erläuterungen Seite 10 * Anpassung Personalkostenzuschuss „Hort an der Schloss-Schule“ für 12 Monate. Erläuterung: Um ein adäquates Angebot der Schulkindbetreu- ung mit ganzjähriger Öffnungszeit für berufstätige Eltern zu sichern, werden alle Gruppen der Elterninitiative an der Schloss-Schule und an der Draisschule als Nachmittagshortgruppe (jährlich nur drei Wochen Schließzeit) eingerichtet und analog der Schülerhorteinrichtungen freier Träger bezuschusst. Im Gegensatz zu anderen Elterninitiativen an Schulen haben die Elterninitiativen an der Südendschule und an der Schloss-Schule die „Ergänzende Betreuung“ mit übernommen, die Hortbetreuung beginnt um 12:00 Uhr. Grundsätzlich gilt: Einrichtungen, die über eine gültige Betriebserlaubnis als „Hort an der Schule“ verfügen und der städt. Bedarfsplanung ent- sprechen, werden analog der Schülerhorteinrichtungen freier Träger bezuschusst, wenn in diesem Betreuungsangebot auch das Mittagessen ent- halten ist (nicht über Ergänzende Betreuung). Bei Erweiterungen in städtischen oder von der Stadt angemieteten Gebäuden wird das Mobiliar (In- ventar) von der Stadt bereitgestellt. Dadurch kann bei Änderung der Angebotsform oder der Trägerschaft die Ausstattung weiter verwendet wer- den. 2.3 Erweiterungsbedarf an „Horten an Schulen“, der kurzfristig nicht gedeckt werden kann Stadtteil/ Horteinrichtung Bedarf für neue Gruppen Lösung Südweststadt/ Elternini. Hort an der Südendschule, Südendstr. 35  59 Kinder 3 Gruppen Keine Räumlichkeiten vorhanden. (siehe 2.1 Erweiterung städt. Hort Beiertheim) Mühlburg/ Städt. Hort an der Friedrich- Ebert-Schule, Weinbrenner Str. 69  20 bis 30 Kinder  1,5 Gruppen Keine Räumlichkeiten vorhanden. Waldstadt/Städt. Hort an der Ernst- Reuter-Schule,Tilsiter Str. 15 b  20 Kinder  1 Gruppe Kurzfristig keine Räumlichkeiten vorhanden. Ergänzende Erläuterungen Seite 11 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Jugendhilfe- und im Personalausschuss, die unten stehenden Mittel zur Erweiterung des Hortangebots für Schulkinder im Umfang von 305 Plätzen bereitzustellen und die notwendigen 14,8 Planstellen für die städtischen Horte zu genehmigen. Die Finanzierung erfolgt über das genehmigte Personalbudget im Doppelhaushalt 2011/12 sowie durch Einsparungen bei den Kosten der Unterkunft. Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 10. Juni 2011

  • Anlage Hortplätze
    Extrahierter Text

    Kein Text verfügbar