Anfrage StRn Baitinger, StRn Geiger, StRn Fischer, StR Pfalzgraf (SPD): Beratung über energetische Sanierung historischer Bausubstanz in gewachsenem Ortskern

Vorlage: 27115
Art: Beschlussvorlage
Datum: 16.05.2011
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 24.05.2011

    TOP: 12

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • SPD-Energetische Sanierung
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) vom 06.04.2011 Gremium: Termin: Vorlage Nr.: TOP: 24. Plenarsitzung Gemeinderat 24.05.2011 731 12 öffentlich Beratung über energetische Sanierung historischer Bausubstanz in gewachsenen Ortskernen 1. In welcher Weise werden private Bauherren bei der energetischen Sanierung ihrer historisch beachtenswerten Gebäude beraten? 2. Wenn ja, wird darauf geachtet, dass gewachsene Ortskerne in ihrer Struktur erkennbar bleiben? Energetische Sanierung von Häusern und Gebäuden ist auf jeden Fall notwendig und wichtig. Besonders für Gebäude und Häuser mit historischen Fassaden und Denkmaleigenschaften ist dies unerlässlich. Allerdings muss hier sehr sensibel vorgegangen werden, will man gewachsene Ortsteile und Ortskerne erhalten. Daher ist unserem Erachten nach eine intensive und gute Beratung über Effizienz und Möglichkeiten notwendig. unterzeichnet von: Doris Baitinger Angela Geiger Gisela Fischer Hans Pfalzgraf Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 12. Mai 2011 Sachverhalt/Begründung:

  • TOP 12
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Doris Baitinger (SPD) Stadträtin Angela Geiger (SPD) Stadträtin Gisela Fischer (SPD) Stadtrat Hans Pfalzgraf (SPD) vom: 06.04.2011 eingegangen: 11.04.2011 Gremium: 24. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.05.2011 731 12 öffentlich Dez. 4 Beratung über energetische Sanierung historischer Bausubstanz in gewachsenen Ortskernen 1. In welcher Weise werden private Bauherren bei der energetischen Sanierung ihrer historisch beachtenswerten Gebäude beraten? Die Kundenberatung der Stadtwerke berät bauphysikalisch-fachlich seit ihrer Eröffnung im Jahr 1991 speziell auch bei energetischen Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand, dies bezieht sich selbstverständlich auch auf historische Bauten, auch im Privatbesitz. Die Beratung findet in der Ausstellung der Kundenberatung, Kaiserstraße 182, oder direkt vor Ort statt. In besonderen Fällen oder auf Anfrage werden auch Wärmebildaufnahmen (Thermographie) von Gebäuden oder Bauteilen gemacht. Der Schwerpunkt der Beratung liegt auf der Nutzung erneuerbarer Energie und der Energieeinspa- rung durch Wärmedämmungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Mindestanforderungen der gesetzlichen Vorgaben, wie z. B. der Energieeinsparverordnung 2009 und des Erneuerbare- Wärme-Gesetzes. Daraus werden auf das jeweilige Objekt bezogen Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Wärmeschutzmaßnahmen am Dach und der Kellerdecke können oftmals prob- lemlos umgesetzt werden. Schwieriger wird es bei Maßnahmen an der Außenwand, da hier oft nur eine Innenwanddämmung in Frage kommt. Diese setzt eine qualifizierte Detailplanung und Tau- punktberechnung voraus, um Folgeschäden am Gebäude zu vermeiden. Diese Qualifizierung bringen Bauingenieure, -physiker, -statiker und Architekten mit. Im Beratungsgespräch wird auf diese Fachplaner sowie auf die Abstimmung mit dem Bauordnungsamt ausdrücklich hingewiesen. 2. Wenn ja, wird darauf geachtet, dass gewachsene Ortskerne in ihrer Struktur erkennbar bleiben? Die Energieberater der Kundenberatung beraten in erster Linie im Sinne der Energieeffizienz und der Emissionsreduzierung, weisen aber auf die besonderen Gegebenheiten bei historischen oder schützenswerten Gebäuden hin. Die Einhaltung der optischen und gesetzlichen Vorgaben wird von den ausführenden Unternehmen, Architekten und den zuständigen Fachbehörden übernom- men.