Zurück in die Stadt - Motive der Zu- und Fortziehenden 2010

Vorlage: 27105
Art: Beschlussvorlage
Datum: 14.03.2018
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: _Fachbereich Datenübernahme
Erwähnte Stadtteile: Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt, Wolfartsweier

Beratungen

  • Gemeinderat

    Datum: 24.05.2011

    TOP: 2

    Rolle: unbekannt

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Zurück in die Stadt
    Extrahierter Text

    BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Gremium: 24. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 24.05.2011 721 2 öffentlich Dez. 2 Zurück in die Stadt - Motive der Zu- und Fortziehenden 2010 Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 24.05.2011 2 Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Der Gemeinderat nimmt den Bericht „Zurück in die Stadt – Motive der Zu- und Fortziehen- den 2010“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die gewonnenen Erkenntnisse in die Ausgestaltung der künftigen Wohnungs- und Siedlungspolitik einfließen zu lassen. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 In der Sitzung vom 20.10.2009 befasste sich der Gemeinderat mit Fragen des Umzugsge- schehens über die Stadtgrenze und forderte die Verwaltung auf, die Wanderungsmotive zu analysieren. Der vorliegende Bericht greift diese Fragestellungen auf und analysiert die zahl- reichen Motive und Hintergründe, die hinter der meist vielschichtigen Entscheidung für einen individuellen Wohnstandortwechsel stehen. Großstädte wie Karlsruhe werden mehr denn je dadurch geprägt, dass ihre Bevölkerung sich durch Zuzüge und Wegzüge ständig in ihrer Struktur verändert. Pro Jahr kommen zwi- schen 21.000 und 23.000 Menschen neu nach Karlsruhe und 19.000 bis 22.000 verlassen die Stadt wieder. Die Wanderungsbilanz ist seit Jahren positiv und liegt bei einem Plus von rund 1.600 Personen pro Jahr. Dies hat weitreichende Folgen sowohl für die Stadtgesell- schaft als auch für alle Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge. So kann Karlsruhe durch das Wanderungsgeschehen mit dem Zuzug vieler junger Erwachsener beispielsweise sehr gut den Folgen des demografischen Wandels begegnen. Starke Impulse auf die Motive des Zuzugs- und Fortzugsgeschehens gehen von den konkre- ten Wohn- und Arbeitsverhältnissen in dieser Stadt aus. Einerseits ziehen die Karlsruher Hochschullandschaft und der attraktive Karlsruher Arbeitsmarkt junge Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik und darüber hinaus in die Fächerstadt. Auch gewinnt das städti- sche Leben in den letzten Jahren eine immer stärker zuzugsmotivierende Eigendynamik. Das Leben in der Stadt wird für viele (wieder) zum Wert an sich. Andererseits ist nicht zu übersehen, dass Karlsruhe mit seinen hohen Miet- und Immobilienpreisen letztlich am eige- nen Erfolg „leidet“ und diese Engpassfaktoren des Wohnungsmarkts wiederum als Weg- zugsmotive in die Region nicht zu übersehen sind. Die Stadt Karlsruhe erfährt seit rund 10 Jahren einen quantitativen und qualitativen Trend zurück in urbane Wohnquartiere. Zeitgleich konnte der Trend zur Suburbanisierung durch die Ausweisung neuer Baugebiete spürbar abgemildert werden. Die Ausweisung neuer Baugebiete lässt sich jedoch nicht beliebig fortsetzen. Die aus Karlsruhe in das Umland Fortziehenden tun dies zu 60 % unfreiwillig und würden bei entsprechendem Angebot in der Stadt bleiben. Für die strategische Stadtentwicklung ist in Karlsruhe somit von zentraler Bedeutung zu un- tersuchen, welche verschiedenen Segmente des Wohnungsmarktes nachgefragt werden und welche Wohnformen jetzt und in den nächsten 25 Jahren besonders gefragt sind, ins- besondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Diversifizierung bzw. Heterogenisierung von Lebensstilen. Die zukünftigen Bedürfnisse und Ansprüche der stadt- affinen Nachfragegruppen werden neue Wohn- und Lebensformen ausprägen. Wie sich die- se in urbanem Umfeld realisieren lassen, trotz der hohen Bodenpreise in Karlsruhe, wie in den anderen süddeutschen Großstädten auch, wird eine der Herausforderungen in Zukunft sein. Die Stadt Karlsruhe ist ein hoch attraktiver Wohnstandort. Davon zeugen die guten Umfra- gewerte zur Wohnsituation und Wohnzufriedenheit unter den Bürgerinnen und Bürgern so- wie die große Zahl an Zuzügen. Allerdings stehen diesen auch zahlreiche, oft unfreiwillige Wegzüge gegenüber. Bedürfnisse und Ansprüche der Bevölkerung zu den Wohnverhältnis- sen ändern sich im Zeitablauf. Deshalb müssen die Anforderungen an das Wohnen regel- mäßig erfasst, veranschaulicht und analysiert werden. Das Amt für Stadtentwicklung hat daher den Bericht „Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karlsruhe 1997“, in dem es um Gründe für die Abwanderung ins suburbane Umland ging, neu aufgelegt und um die Motivlage der Zuziehenden ergänzt. Im Rahmen eines in 2010 vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) initiierten Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Ressortforschungsprojekts „Zurück in die Stadt - Gibt es eine neue Attraktivität der Städte?“ wurde Karlsruhe aufgrund seiner positiven Bevölkerungsentwicklung als eine von zehn Mo- dellstädten bundesweit ausgewählt und die Wanderungsmotivbefragung in Karlsruhe mitfi- nanziert. Im Sommer 2010 wurde daher eine repräsentativ angelegte Wanderungsmotivbe- fragung unter 637 in die Region fortgezogenen und 401 nach Karlsruhe zugezogenen Per- sonen durchgeführt, die in den Jahren 2008 und 2009 umgezogen sind und dabei mindes- tens 25 Jahre alt waren. Dabei wurde die Motivlage und die Struktur der zuziehenden und fortziehenden Haushalte, die bevorzugten Ziele bei der Wahl des neuen Wohnstandorts, die mit dem Umzug einhergehende Veränderung der Wohn- und Lebenssituation sowie die Vor- und Nachteile des neuen Wohnstandortes analysiert. Die ausbildungsbezogenen Wande- rungskohorten der 18- bis 25-Jährigen wurden bewusst ausgeschlossen, um die Motivlage der über 25-Jährigen nicht zu verzerren. Wanderungsgeschehen von jüngeren Haushalten geprägt Sowohl bei den zugezogenen als auch bei den in die Region fortgezogenen Haushalten handelt es sich um überdurchschnittlich junge Haushalte. Etwa ein Viertel aller Haushalte ist zwischen 25 und 30 Jahre alt und weitere 46 % zwischen 30 und 45 Jahre alt. Diese hoch- mobilen Haushalte sind entweder in der Berufs- und Familiengründungsphase oder in der Berufskonsolidierungs- und Familienausbauphase. Ältere Haushalte mit Mitgliedern über 45 Jahren beteiligen sich dagegen weitaus seltener am Umzugsgeschehen über die Stadtgren- zen: 45- bis unter 60-Jährige zu 18 % und über 60-Jährige zu 11 %. Kleinere Haushalte mit weniger Wohnflächenanspruch zieht es tendenziell in die Stadt. Größere Haushalte mit insgesamt höheren Wohnflächenansprüchen orientieren sich im Umland Während kleinere Haushalte anteilig häufiger in die Stadt ziehen als von dort ins Umland, verhält sich das Bild bei Haushalten ab zwei Personen umgekehrt. Auch der Vergleich der durchschnittlichen Wohnfläche der nach Karlsruhe Zugezogenen (Mittelwerte: ca. 85 m²) mit der durchschnittlichen Wohnfläche der Abgewanderten in das Umland (Mittelwert ca. 111 m 2 ) ist ein Indiz dafür. Stadt Karlsruhe für unterschiedliche Haushaltstypen attraktiv Die Zuwanderung wird gleichermaßen von verschiedenen Haushaltstypen geprägt: Unter den Zuwanderern nach Karlsruhe machen mit 27,9 % Paare ohne Kinder und Wohngemein- schaften unter 45 Jahren den größten Anteil aus – dicht gefolgt von Singlehaushalten unter 60 Jahren (26,6 %) sowie von Familien mit Kindern (26 %). Geringere Anteile entfallen auf Seniorenhaushalte (11,7 %) sowie Paare und Wohngemeinschaften ab 45 Jahren (7,8 %). Umland besonders attraktiv für Familien mit Kindern unter 18 Jahren Die Abwanderung in die Region wird maßgeblich von Haushalten mit Kindern unter 18 Jah- ren (37,5 %) bestimmt sowie von jüngeren Paaren ohne Kinder und Wohngemeinschaften zwischen 18 und 45 Jahren (29,2 %). Weniger attraktiv ist das Umland hingegen für Singles. Noch geringer fallen die Anteile der Paare im Alter von 45 bis 60 Jahre (11 %) sowie die der Seniorenhaushalte ab 60 Jahre (9,6 %) unter den abwandernden Haushalten aus. Haushalte mit hohem Ausbildungsabschluss bevorzugen Stadt als Wohnstandort Unter den nach Karlsruhe Zugezogenen besitzen 55,9 % der Hauptverdiener einen akade- mischen Abschluss. Sie bilden damit die größte Zuzugsgruppe. Auch unter den in die Regi- on Weggezogenen stellen die Akademiker mit 40,9 % den größten Anteil. Die unterschiedli- chen Anteile verdeutlichen jedoch, dass Hochgebildete verstärkt in der Stadt verbleiben, während unter den Umzugswilligen in die Region niedriger Qualifizierte entsprechend etwas stärker vertreten sind. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Karlsruhe genießt Ruf als attraktiver Wohnstandort Für die zugezogenen wie auch für die in die Region fortgezogenen Haushalte steht die Stadt Karlsruhe auf der Liste der Wunschwohnorte an erster Stelle – 91,3 % der zugezogenen Haushalte nannten die Stadt Karlsruhe bereits vor dem Umzug als Wunschziel. Lediglich ein geringer Prozentsatz der zugezogenen Haushalte sagte aus, sie hätten sich bei freier Wohnortwahl in einer Gemeinde des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe (6,2 %), in Orten außerhalb der befragten Region (3,3 %) oder in der Pfalz (0,8 %) niedergelassen. Auch 59,9 % der in die Region fortgezogenen Haushalte wären bei uneingeschränkter Wohnort- wahl gerne in Karlsruhe wohnen geblieben. Zuzügler nach Karlsruhe favorisieren zentral gelegene Stadtteile Die beliebtesten Stadtteile in der Teilgruppe der jüngst nach Karlsruhe gezogenen Haus- halte sind Durlach (18,0 %), die Weststadt (16 %), die Innenstadt (14,5 %), die Südwest- stadt (11,9 %), die Oststadt (8,9 %) sowie die Südstadt (6,4 %). Insgesamt machen die zent- ral gelegenen Stadtteile zusammen über 50 % der Wunschwohnstandorte aus. Mit weniger als einem Prozent Befragtenanteil belegen die Höhenstadtteile (Palmbach, Stupferich, Grünwettersbach und Hohenwettersbach), Wolfartsweier, Rintheim und Oberreut dagegen die letzten Plätze als gewünschter Wohnstadtteil. Wegzügler in die Region bevorzugen als Wunschorte in Karlsruhe weiter vom Zent- rum entfernte Stadtteile Bei theoretisch freier Wahl innerhalb von Karlsruhe ist Durlach (22,5 %) mit Abstand der populärste Stadtteil unter den Fortzüglerhaushalten in die Region. Ein weiteres Zehntel der ins Umland Verzogenen nannte an zweiter Stelle die Weststadt (10,5 %) als favorisiertes Wohnquartier, während die übrigen innenstadtnahen Stadtteile von den Fortgezogenen we- niger präferiert wurden (zusammen 12 %). Danach folgen bereits Außenstadtteile mit hohem Wohnwert. Bei uneingeschränkter Wohnortwahl wären 9,8 % dieser Teilgruppe gerne nach Rüppurr gezogen oder nach Neureut (7,8 %), Grötzingen (6,1 %) und die Waldstadt (5,6 %). Diese Stadtteile kommen in ihrer Struktur den Gemeinden im Umland deutlich näher als die citynahen Stadtteile. Durlach und Weststadt sind die beliebtesten Wohnstandort-Ziele in Karlsruhe Sowohl unter den nach Karlsruhe Zugezogenen als auch unter den in die Region Weggezo- genen stellen Durlach und die Weststadt die beliebtesten Stadtteil von Karlsruhe dar, wäh- rend die Höhenstadtteile die unteren Rangplätze belegen. Ettlingen ist attraktivste Gemeinde im Umland Mit einem Anteil von 19,3 % und deutlichem Abstand führt die Stadt Ettlingen unter den aus Karlsruhe in die Region Weggezogenen die Rangfolge der favorisierten Gemeinden an. So- mit bildet Ettlingen die wichtigste Wohn-Alternative zur Fächerstadt. Neben Ettlingen wurden diejenigen Nachbargemeinden von weiteren 37 % als Wunschwohnorte genannt, die sehr gute ÖPNV-Verbindungen zu Karlsruhe aufweisen, darunter Stutensee, Eggenstein- Leopoldshafen, Pfinztal, Rheinstetten, Karlsbad, Weingarten und Linkenheim-Hochstetten. Lebensqualität im Umland etwas besser bewertet als in Karlsruhe Anhand einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) beurteilten die nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte die Wohn- und Lebensqualität in Karlsruhe durchschnittlich mit 7,7 Skalenpunkten. Eine geringfügig bessere Bewertung erfährt die Wohn- und Lebensqualität im Umland (durchschnittlich 8,0 Skalenpunkte) durch die fortgezogenen Haushalte. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Wohnstandortentscheidung bei Zuzüglern primär beruflich und bei Fortzüglern insbe- sondere finanziell bedingt Als ausschlaggebender Grund für die Wohnstandortentscheidung überwiegen bei den nach Karlsruhe Zugezogenen deutlich berufliche und ausbildungsbedingte Gründe (53 %). An dritter Stelle werden nach der Nähe zu Verwandten/Freunden (26,6 %) jedoch das Stadtle- ben und das urbane Umfeld sowie Wohnungsgröße, -qualität und -ausstattung (jeweils 23,8 %) als weitere wichtige Zuzugsgründe genannt. Das Argument des günstigen Miet- bzw. Kaufpreises (32,9 %) nennen die ins Umland fort- gezogenen Haushalte als ausschlaggebend für ihre Wohnstandortentscheidung. Mit verhält- nismäßig geringem Abstand folgen die Motive Wohnungsgröße/-qualität/-ausstattung (25 %) sowie schöne Lage, Grün, Natur (22,1 %). An vierter Stelle steht der Wunsch nach einem ruhigen Wohnumfeld (19,5 %). Darüber hinaus wurde eine Vielzahl weiterer Gründe für die Wahl des Wohnstandortes aufgeführt – so z. B. der Erwerb von Wohneigentum. Dies zeigt die Veränderung des Wohnstatus vor und nach dem Umzug ins Umland. Lag die Eigentü- merquote unter den in die Region Weggezogenen vor dem Umzug in Karlsruhe noch bei 11,7 %, beträgt sie nach dem Umzug 44,3 %. Zuzügler nach Karlsruhe und Wegzügler in die Region haben unterschiedliche Um- zugsmotive Die Umzugsgründe der nach Karlsruhe zugezogenen und aus Karlsruhe fortgezogenen Haushalte unterscheiden sich hinsichtlich mehrerer Aspekte: Während der Umzug der nach Karlsruhe Zugezogenen vor allem beruflich motiviert ist, erfolgt der Umzug der Fortzügler in die Region insbesondere aufgrund der Vergrößerung des Haushaltes (52,7 %). Dies ist zwar auch für zugezogene Haushalte ein relevantes Motiv – jedoch nicht in dem Ausmaß der Weggezogenen. Für die ins Umland Abgewanderten erlangt daneben die Verbesserung der Wohnungsausstattung hohe Bedeutung. Häufig genannt wurde als Umzugsgrund der zuge- zogenen Haushalte auch der Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt. Für die fortgezoge- nen Haushalte spielt hingegen der Wunsch nach einer besseren Wohnungsumgebung sowie einer ruhigeren Wohnung eine große Rolle. Auch der Erwerb von Wohneigentum war häufig Anlass für den erfolgten Umzug in die Region. Karlsruhe punktet mit den zentralörtlichen Leistungen Bei der Frage nach den Vor- und Nachteilen der neuen Wohnsituation punktet Karlsruhe klar mit typischen Angeboten eines Oberzentrums. Allen voran verbessert sich mit dem Umzug in die Stadt für die Neuankömmlinge die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (verbessert 69,3 %). Auch hinsichtlich der Standortfaktoren Erreichbarkeit des Arbeitsplat- zes/Ausbildungsplatzes (verbessert 64,6 %), Einkaufsmöglichkeiten (verbessert 55,9 %), Freizeitmöglichkeiten (verbessert 54,4 %), Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder (verbessert 52,6 %) sowie der ärztlichen Versorgung (verbessert 43,9 %) werden deutliche Verbesserungen wahrgenommen. Fortzügler in die Region empfinden bei diesen Themen hingegen häufig Nachteile und nur sehr selten Vorteile. Nachteilig verändert sehen die nach Karlsruhe Zugezogenen insbesondere die Umweltsituation (verschlechtert 39,4 %), den Weg zu Freunden, Bekannten und Verwandten (verschlechtert 26,3 %) sowie das Wohnumfeld (verschlechtert 19,8 %) und die Spielmöglichkeiten für Kinder (verschlechtert 18,1 %). Vor allem hinsichtlich der Aspekte Umweltsituation und Wohnumfeld nennen die ins Umland abgewanderten Haushalte die größten Verbesserungen (74,7 % bzw. 71,7 %). Zusammenfassend ergeben die Befragungsergebnisse einen ersten neuen Trend zurück in die Stadt. Seit Jahrzehnten war die Bevölkerungsentwicklung in Karlsruhe und der Region vor allem dadurch geprägt, dass ein großer Teil der in Karlsruhe Arbeitenden mit ihrer Fami- lie Wohnsitze im Umland gesucht haben. Mit der Idealisierung des freistehenden Einfamili- enhauses „im Grünen“ als bevorzugte und anzustrebende Wohnform hat sich dieser Subur- banisierungsprozess in der Stadtregion Karlsruhe bis in die 90er Jahre nahezu ungebrochen Ergänzende Erläuterungen Seite 6 fortgesetzt. Im Laufe dieser Entwicklung verloren alle innerstädtischen Wohnbereiche an Wertschätzung, weil sie einerseits subjektiv nicht dem gängigen Wohnleitbild entsprachen und andererseits die objektiven Wohnverhältnisse nicht mit den Qualitäten des Vorstadt- wohnens konkurrieren konnten. Durch Sanierungsprogramme, Wohnumfeldverbesserung und Verkehrsberuhigung im Zuge von Stadtteilentwicklungsprozessen, die die Bürgerschaft aktiv mit eingebunden haben, konnten die innerstädtischen Wohnquartiere wieder mehr At- traktivität gewinnen. Die Bevölkerungsentwicklung konnte stabilisiert und die fortschreitende soziale Erosion wesentlich eingedämmt werden. Von dieser Entwicklung profitieren die city- nahen Stadtteile in besonderer Weise: Nach Jahrzehnten der Schrumpfung verläuft in Karls- ruhe erstmals die Bevölkerungsentwicklung in diesen Stadtteilen seit dem Jahr 2000 positiv. Alle Kernstadtteile gewinnen durch Zuzug von außerhalb Einwohner hinzu und weisen häu- fig sogar Geburtenüberschüsse auf. Zur Zunahme der Zahl der Bevölkerung mit Haupt- wohnsitz Karlsruhe hat darüber hinaus die Erstwohnsitzkampagne der Stadt unter den Stu- denten beigetragen. Doch nicht nur in quantitativer Hinsicht gilt es, das Wohnungsangebot in Karlsruhe für die Zukunft zielgerichtet zu verbessern und nachhaltige Handlungsansätze zu entwickeln. Auch qualitativ deuten sich Veränderungen der Nachfragestrukturen an, die bereits heute nach Lösungen verlangen. Stichworte, wie der Wandel der Wohnleitbilder und der einsetzende Trend zurück in die Innenstädte, beschreiben die bevorstehenden Herausforderungen an- schaulich. Aus der Diversifizierung der Lebensstile entsteht eine Vielzahl verschiedener Nachfragergruppen mit ganz spezifischen Bedürfnissen. Insgesamt zeigt sich, dass die Zuwanderung in die Stadt Karlsruhe jüngere, in hohem Maß erwerbstätige, einkommensstärkere und gut ausgebildete Bevölkerung zuführt. Vor allem die modernen Milieus und die Gruppe der Hochqualifizierten sind für die Zukunft Karlsruhes auf Grund der vorherrschenden Wirtschaftsstruktur von besonderer Bedeutung. Um künftig im Wettbewerb der Kommunen um diese hochmobilen Gruppen bestehen zu können, erscheint es dringend geboten, das Wohnungsangebot Karlsruhes stärker auch auf deren Anforde- rungen hin auszurichten. Konventionelle Standardlösungen der Vergangenheit werden nicht ausreichen. Singles, Paare, Familien mit Kindern und Best-Ager setzen vermehrt auf ökolo- gisch nachhaltige, architektonisch-städtebaulich niveauvolle Innenstadt-Quartiere, die ihnen Leben und Arbeiten in räumlicher Nachbarschaft sowie auch Eigentumsbildung ermöglichen und ein urbanes Lebensgefühl vermitteln. Aber auch die Generation der künftigen Senioren wird andere Anforderungen an ihre Wohn- und Lebensumwelt stellen, als wir es von den heutigen Älteren gewohnt sind. Neben den klassischen Angeboten werden alternative Wohn- und Betreuungsformen in innerstädtischer Lage künftig an Bedeutung gewinnen. Dafür müssen konkrete und umsetzbare Strategien und Lösungen erarbeitet werden. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung eröffnet der vorwiegend arbeitsplatzbedingte Zuzug in die Stadt jedoch generell einen der wichtigsten stadtentwicklungspolitischen Handlungsspielräume für Karlsruhe. Wenn es ge- lingt, einen möglichst hohen Teil der Zuwanderer durch entsprechende Ausgestaltung des Wohnungsangebots, der Lebensverhältnisse und des Wohnumfeldes in Karlsruhe zu halten und zugleich den großteils unfreiwillig in die Region abwandernden gutsituierten Haushalten entsprechende Miet- und Kaufangebote zu machen, dann wird sich dies zu einem wirksa- men Instrument bei der Steuerung der demografischen Veränderungen der nächsten 10 – 15 Jahre entwickeln. Ergänzende Erläuterungen Seite 7 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt den Bericht „Zurück in die Stadt – Motive der Zu- und Fortziehen- den 2010“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, die gewonnenen Erkenntnisse in die Ausgestaltung der künftigen Wohnungs- und Siedlungspolitik einfließen zu lassen. Hauptamt - Ratsangelegenheiten 12. Mai 2011

  • Anlage Zurück in die Stadt
    Extrahierter Text

    KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 1 Zurück in die Stadt – Motive der Zu- und Fortziehenden 2010 Stadt Karlsruhe - Amt für Stadtentwicklung 04/2011 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 2 Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Amt für Stadtentwicklung Leiterin: Dr. Wiegelmann-Uhlig Bereich: Stadtentwicklung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Maria Martens Nadia Kasper-Snouci Datenaufbereitung/Grafik: Ilona Forro Umschlaggestaltung: Stefanie Groß DTP: Marlis Arz E-Mail: afsta@karlsruhe.de Internet: http://www.karlsruhe.de/Stadtentwicklung Telefon: 0721 133-1220 Fax: 0721 133-1209 Auflage 250 Stück Karlsruhe, April 2011 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 3 Vorbemerkung Großstädte wie Karlsruhe werden mehr denn je dadurch geprägt, dass ihre Bevölkerung sich durch Zuzüge und Wegzüge ständig in ihrer Struktur verändert. Pro Jahr kommen zwischen 21.000 und 23.000 Menschen neu nach Karlsruhe und 19.000 bis 22.000 verlassen die Stadt wieder. Die Wanderungsbilanz ist seit Jahren positiv und liegt bei einem Plus von rund 1.600 Personen pro Jahr. Dies hat weitreichende Folgen sowohl für die Stadtgesellschaft als auch für alle Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge. So kann Karlsruhe durch das Wanderungsgeschehen mit dem Zuzug vieler junger Erwachsener beispielsweise sehr gut den Folgen des demografi schen Wandels begegnen. Die Untersuchung zeigt, dass von den Wohn- und Arbeitsverhältnissen in dieser Stadt starke Impulse auf die Motive des Zuzugs- und Fortzugsgeschehen ausgehen. Einerseits zieht die Karls- ruher Hochschullandschaft und der attraktive Karlsruher Arbeitsmarkt junge Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik und darüber hinaus in die Fächerstadt. Auch gewinnt das städtische Leben in den letzten Jahren eine immer stärker zuzugsmotivierende Eigendynamik. Das Leben in der Stadt wird für viele (wieder) zum Wert an sich. Andererseits ist nicht zu übersehen, dass Karlsruhe mit seinen hohen Miet- und Immobilienpreisen letztlich am eigenen Erfolg „leidet“ und diese Engpassfaktoren des Wohnungsmarkts wiederum als Wegzugsmotive in die Region nicht zu übersehen sind. Das Amt für Stadtentwicklung hat in der vorliegenden Untersuchung die Motive der 2008 und 2009 nach Karlsruhe Zugezogenen einerseits und der im gleichen Zeitraum in die Region Wegge- zogenen eingehend analysiert. Damit können die Einfl ussfaktoren auf den Karlsruher Wohnungs- markt mit großer Genauigkeit offengelegt werden. Wolfram Jäger Bürgermeister KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 5 Inhalt Seite 1. Einführung und Zusammenfassung 7 1.1 Zusammenfassung 8 1.2 Methodische Grundlagen 12 2. Struktur der fortgezogenen und zugezogenen Haushalte im Vergleich 13 3. Bevorzugte Ziele der Fortziehenden und der Zuziehenden 19 4. Motive für den Fortzug aus Karlsruhe in die Region 31 5. Zuzugsmotive nach Karlsruhe und beabsichtigte Wohndauer 39 6. Veränderung der Wohn- und Lebenssituation nach dem Umzug 47 6.1 Veränderung der Wohnsituation 47 6.2 Veränderung der Wohnkosten 56 6.3 Vor- und Nachteile der neuen Wohnsituation aus Sicht der Befragten 57 6.4 Wohn- und Lebensqualität insgesamt 61 7. Die Attraktivität Karlsruhes für ausgewählte Zuzugsgruppen 65 Anhang: Tabellenanhang 71 Fragebogen 96 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 7 Das Thema Suburbanisierung beschäftigt Groß- städte schon seit Jahrzehnten. Seit einigen Jahren ist jedoch von einem gegenläufi gen Trend – einer „neuen Attraktivität der Städte“, der „Rückkehr in die Stadt“ oder sogar einer „Reur banisierung“, mindestens aber von einem rückläufi gen Suburba- nisierungsprozess – die Rede. Karlsruhe hat im Zeitraum seit 2000 mit rund 54.000 Zu- und 59.000 Fortzügen insgesamt 5.000 Personen an die Region verloren. Das ent- spricht einer durchschnittlichen jährlichen Netto- Abwanderung von 500 bis 600 Personen pro Jahr. Die jährliche Entwicklung der regionalen Wande- rung Karlsruhes seit 2000 lässt erste Tendenzen eines leichten Rückgangs der Suburbanisierung in der Region Karlsruhe erkennen. Während die jährlichen Fortzüge anfangs noch bei rund 6.400 Personen pro Jahr lagen, ging die Zahl der Karlsru- her, die der Stadt in Richtung Region den Rücken kehrten, bis 2009 auf 5.600 bzw. um -13 % zu- rück. Das Ziel war dabei sehr häufi g der engere Verfl echtungsbereich. Erfreulich ist, dass sich ins- besondere die Fortzüge in das unmittelbare Um- land sogar um -15 % spürbar reduzierten. Die Stadt Karlsruhe erfährt seit rund 10 Jahren ei- nen quantitativen und qualitativen Trend zurück in urbane Wohnquartiere. Zeitgleich konnte der Trend zur Suburbanisierung durch die Ausweisung neuer Baugebiete spürbar abgemildert werden. Die Ausweisung neuer Baugebiete lässt sich je- doch nicht beliebig fortsetzen. Die aus Karlsruhe in das Umland Fortziehenden tun dies zu 60 % unfreiwillig und würden bei entsprechendem An- gebot in der Stadt bleiben. Für die strategische Stadtentwicklung ist in Karls- ruhe somit von zentraler Bedeutung, zu untersu- chen, welche verschiedenen Segmente des Woh- nungsmarktes nachgefragt werden und welche Wohnformen jetzt und in den nächsten 25 Jah- ren besonders gefragt sind, insbesondere vor dem Hintergrund des demografi schen Wandels und der Diversifi zierung bzw. Heterogenisierung von Lebensstilen. Die zukünftigen Bedürfnisse und An- sprüche der stadtaffi nen Nachfragegruppen wer- den neue Wohn- und Lebensformen ausprägen. Wie sich diese in urbanem Umfeld realisieren las- sen, trotz der hohen Bodenpreise in Karlsruhe, wie in den anderen süddeutschen Großstädten auch, wird eine der Herausforderungen in Zukunft sein. Karlsruhe ist auch als Wohnort sehr attraktiv. Das zeigt sich nicht nur in den guten Umfragewerten unter den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zur Wohnsituation und Wohnzufriedenheit, sondern auch in der großen Zahl an Zuzügen in die Fächer- stadt. Allein durch Zuwanderung konnte die Stadt in den vergangenen zehn Jahren rund 21.000 Ein- wohner hinzugewinnen. Vor allem die erstklassige Forschungs- und Ausbildungslandschaft Karlsru- hes mit dem KIT an der Spitze und die große Zahl an innovativen, gut vernetzten Technologie- und IT-Unternehmen führen der Stadt jedes Jahr eine Vielzahl an jungen Studenten, Auszubildenden und Berufsanfängern zu, die in Karlsruhe studie- ren, arbeiten und auch wohnen. Diese Attraktivi- tät der Stadt macht Karlsruhe auch bei Anlegern zu einem interessanten Immobilienstandort, was nicht zuletzt die zügige Vermarktung der Objekte in den beiden großen, derzeit in der Vermarktung stehenden Konversionsgebieten zeigt. Insgesamt verändern sich die Anforderungen an den Wohnstandort Karlsruhe. Das städtische Woh- nen mit kurzen Wegen zur Arbeit und zum Ein- kaufen, leicht erreichbaren Kultur- und Freizeitan- geboten und einem städtischen Flair gewinnt an Bedeutung. Das Forschungsinteresse auf nationaler und kom- munaler Ebene ist daher weiterhin hoch. Fragte man vor zehn Jahren noch nach den Gründen für die Abwanderung ins suburbane Umland (vgl. Be- richt zu den Motiven der Stadt-Umland-Wande- 1. Einführung und Zusammenfassung 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 8 rung in der Region Karlsruhe 1998 1 ), so interessie- ren heute die Gründe für die Zuwanderung in die Stadt gleichermaßen. Hintergrund und Anlass des neu aufgelegten vor- liegenden Berichtes ist ein Forschungsprojekt zur neuen Attraktivität der Städte, initiiert vom Bun- desinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im vorherigen Jahr. Karlsruhe wurde bei diesem Forschungsprojekt aufgrund seiner posi- tiven Bevölkerungsentwicklung als eine von zehn Modellstädten bundesweit ausgewählt. Im Rah- men dieses Forschungsprojekts wurde im Sommer 2010 eine umfassende Wanderungsmotivbefra- gung unter den Zugezogenen der vorangegan- genen zwei Jahre sowie der in die Region Karlsru- he Fortgezogenen durchgeführt. Der Bericht gibt Aufschluss über die Strukturen der zuziehenden und fortziehenden Haushalte, über bevorzugte Ziele bei der Wahl des neuen Wohnstandorts, Zu- zugs- und Wegzugsmotive, über mit dem Umzug einhergehende Veränderungen der Wohn- und Le- benssituation sowie Vor- und Nachteile des neuen Wohnstandortes. 1.1 Zusammenfassung Wanderungsgeschehen insbesondere von jün geren Haushalten geprägt Obwohl nur Haushaltsvorstände ab 25 Jahre in die Umfrage einbezogen wurden und damit ein erheblicher Anteil an jungen, ausbildungsorien- tierten Wanderungen unberücksichtigt bleibt, handelt es sich dennoch sowohl bei den zugezo- genen als auch bei den fortgezogenen Haushalten um überdurchschnittlich junge Haushalte. Etwa ein Viertel aller Haushalte sind zwischen 25 und 30 Jahre alt. Etwa 45 von 100 Haushalten entfallen auf die Altersklasse 30 bis unter 45 Jahre. So errei- chen die Haushalte unter 45 Jahren im Vergleich zur gesamtstädtischen Altersstruktur der Haupt- verdiener 2 insgesamt weit überdurchschnittliche Anteile. Mit zunehmendem Alter ab 45 Jahren nimmt die Mobilität und Wanderungsbereitschaft hingegen ab. Kein Unterschied zwischen der Alters- struktur der zugezogenen und fortgezo- genen Haushalte In der Altersstruktur der zugezogenen und fort- gezogenen Haushalte sind kaum Unterschiede er- kennbar. Die Annahme, jüngere Haushalte sowie die Haushalte über 60 Jahre ziehe es in die Stadt, während Haushalte mittleren Alters in die Region abwanderten, kann somit nicht bestätigt werden. Karlsruhe genießt Ruf als attraktiver Wohnstandort Für die zugezogenen wie auch für die fortgezo- genen Haushalte steht die Stadt Karlsruhe auf der Liste der Wunschwohnorte an erster Stel- le – 91,3 % der zugezogenen Haushalte nann- ten die Stadt Karlsruhe bereits vor dem Umzug als Wunschziel. Auch 59,9 % der fortgezogenen Haushalte wären gerne in Karlsruhe wohnen ge- blieben. Dies trifft insbesondere auf Familien mit Kindern zu. Ettlingen ist attraktivste Gemeinde im Umland Mit einem Anteil von 19,3 % und deutlichem Ab- stand führt die Stadt Ettlingen unter den aus Karls- ruhe in die Region Weggezogenen die Rangfolge der am stärksten favorisierten Gemeinden an. So- mit bildet Ettlingen die wichtigste Wohn-Alterna- tive zur Fächerstadt. _________________________ 1 Stadt Karlsruhe (Hrg.): Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karlsruhe. Ergebnisse einer Befragung zu den Wande-Stadt Karlsruhe (Hrg.): Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karlsruhe. Ergebnisse einer Befragung zu den Wande- rungsmotiven der Fortgezogenen von Karlsruhe in die Region. Beiträge zur Stadtentwicklung, Heft 6. 1998 2 Vergleichsgrundlage ist die Bürgerumfrage aus dem Jahr 2008. 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 9 Umland besonders attraktiv für Familien mit Kindern unter 18 Jahren Die Abwanderung wird maßgeblich von Haus- halten mit Kindern unter 18 Jahren (37,5 %) bestimmt sowie von Paaren und Wohngemein- schaften zwischen 18 und 45 Jahren mit erwach- senen oder ohne Kinder (29,2 %). Weniger attrak- tiv ist das Umland hingegen für Single-Haushalte. Noch geringer fallen die Anteile der Paare und Wohngemeinschaften im Alter von 45 bis 60 Jahre (11,0 %) sowie der Seniorenhaushalte ab 60 Jahre (9,6 %) unter den abwandernden Haushalten aus. Stadt Karlsruhe für unterschiedliche Haus- haltstypen attraktiv Die Zuwanderung wird gleichermaßen von ver- schiedenen Haushaltstypen geprägt: Den größten Anteil machen mit 27,9 % Paare und Wohnge- meinschaften unter 45 Jahre mit erwachsenen oder ohne Kinder aus – dicht gefolgt von Single- haushalten unter 60 Jahren (26,6 %) sowie von Familien mit Kindern unter 18 Jahren (26,0 %). Geringere Anteile entfallen auf Seniorenhaushalte (11,7 %) sowie Paare und Wohngemeinschaften ab 45 Jahren (7,8 %). Karlsruhe gewinnt durch Zuwanderung per Saldo insbesondere Single- und in geringem Umfang Seniorenhaushalte hinzu und verliert durch Abwanderung ins Umland Familien mit Kindern sowie Paare und Wohngemeinschaften Diese Feststellung ergibt sich aus der Darstellung der fortgezogenen im Vergleich zur zugezogenen Bevölkerung nach Haushaltstypen. Während der Anteil der ins Umland wandernden Familien weit über dem Anteil der in die Stadt zuziehenden Fami- lien liegt und auch die Anteile der abwandernden Paare und Wohngemeinschaften den Anteil der Zuwandernden übertrifft, liegen umgekehrt die Anteile der zuwandernden Senioren etwas und der Singles deutlich über denen der abwandernden. Daraus kann weiter abgeleitet werden: Kleinere Haushalte (Singles und Senioren) mit weniger Wohnfl ächenanspruch zieht es tendenziell in die Stadt. Größere Haushalte mit insgesamt höheren Wohnfl ächenansprüchen orientieren sich im Umland. Dies wird noch deutlicher bei Betrachtung der Haushaltsgröße: Während Ein- personenhaushalte anteilig häufi ger in die Stadt ziehen als von dort ins Umland, verhält sich das Bild bei Haushalte ab zwei Personen umgekehrt. Kleinere Wohnungen in der Stadt, große auf dem Land Im Vergleich der durchschnittlichen Wohnfl äche der nach Karlsruhe Zugezogenen (Mittelwerte: ca. 85 qm) mit der durchschnittlichen Wohn fl äche der Abgewanderten im Umland (Mittelwert ca. 111 qm), wird bereits deutlich, dass die bezoge- nen Wohnungen in der Stadt wesentlich kleiner sind als auf dem Land. Dies ist auch anhand der durchschnittlichen Anzahl der Wohnräume je Wohnung erkennbar: Während neu bezogene Karlsruher Wohnungen im Schnitt knapp 3 Zim- mer aufweisen, verfügen Wohnungen im Umland über durchschnittlich knapp 4 Zimmer. Interessant ist auch die mit dem Umzug ins Umland einher- gehende Vergrößerung der Gesamtwohnfl äche der Wohnung. Mit dem Umzug in die Fächerstadt hat sich die Gesamtwohnfl äche der Wohnung hingegen kaum verändert. Dies kann wiederum ein Hinweis auf eine mit dem Umzug ins Umland einhergehende Vergrößerung und eine mit dem Umzug in die Fächerstadt einhergehende Verklei- nerung des Haushalts sein. Pro-Kopf-Wohnfl äche nimmt mit dem Um- zug zu Dem allgemeinen Trend folgend, nimmt die Pro- Kopf-Wohnfl äche mit einem Wohnungswechsel weiter zu. Mit dem Umzug in die Fächerstadt steigt die Pro-Kopf-Wohnfl äche von 43,2 Quadrat- meter auf 45,9 Quadratmeter (+2,7 qm pro Kopf) an. Mit dem Umzug ins Umland ist eine Zunahme der Pro-Kopf-Wohnfl äche von mehr als zehn Qua- dratmeter verbunden. Die Wohnfl äche steigt unter den Wegziehenden von 38,4 Quadratmetern auf 48,9 Quadratmetern nach dem Umzug an. 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 10 Einfamilienhaus, Doppelhaus oder Rei- henhaus sind populärste Wohnform im Umland. In Karlsruhe überwiegt das Mehrfamilienhaus mit mehr als sechs Wohneinheiten Das Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus bil- det nach wie vor die häufigste Wohnform der Wegzügler im Umland. Knapp die Hälfte aller ins Umland gezogenen Haushalte (46,9 %) gibt an, in einem solchen Gebäude zu wohnen. Anders fallen die Verhältnisse in Karlsruhe aus: Mehr als die Hälfte aller nach Karlsruhe zugezogenen Haus- halte (52,1 %) bezog ein Mehrfamilienhaus mit mehr als sechs Wohneinheiten. Kaum Einkommensunterschiede zwischen zugezogenen und fortgezogenen Haus- halten Das gewichtete monatliche Pro-Kopf-Netto-Ein- kommen hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Zu- oder Fortzugsverhalten. Haushalte mit einem monatlich zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegen- den Pro-Kopf-Einkommen machen sowohl unter den Zuziehenden (51,1 %) als auch unter den Fortziehenden (48,4 %) die größte Gruppe aus. Die Spitzenverdiener mit einem gewichteten Pro- Kopf-Einkommen von monatlich 3.000 Euro und mehr zieht es etwas häufiger ins Umland (16,0 %) als von außen in die Stadt (13,8 %). Haushalte mit hohem Bildungsabschluss bevorzugen Stadt als Wohnstandort Während Personen mit niedrigerer Schulbildung (Volks-/Hauptschulabschluss oder niedriger) etwas häufiger ins Umland ziehen (Wegzügler 19,3 %; Zuzügler 14,3 %) bevorzugen umgekehrt Per- sonen mit hoher Schulbildung (Abitur, Hochschul- oder Fachhochschulreife) das Stadtleben (Zuzügler 64,8 %; Wegzügler 57,5 %). Das hohe Zuzugsver- halten der hoch gebildeten Haushalte spiegelt sich auch in der Betrachtung der beruflichen Struktur wider: Während Akademikerinnen und Akademi- ker häufiger in die Stadt ziehen (Zuzug 55,9 %; Wegzug 40,9 %), wandern Personen mit Berufs- fachschulausbildung oder niedrigerem Berufsab- schluss eher ins Umland ab. Klassische Wegzugsmotive als wichtigste Gründe für den Umzug in die Region genannt Am häufigsten als Motiv für den erfolgten Weg- zug aus Karlsruhe genannt wurde die Vergrö- ßerung des Haushaltes (52,7 %), z.B. durch das Zusammenziehen mit dem Partner oder Familien- zuwachs. Der Wunsch nach einer Verbesserung hinsichtlich der Wohnung/-ausstattung war für 46,1 % der ins Umland gezogenen Haushalte Anlass für den Wohnungswechsel. Ein häufig ge- nanntes Motiv stellen auch der Wunsch nach ei- ner besseren Wohn umgebung (38,5 %) sowie der Wunsch nach einer ruhigeren Wohnung (37,9 %) dar. Für rund ein Drittel der ins Umland abgewan- derten Haushalte (32,3 %) war der Erwerb von Wohneigentum der Beweggrund für den Umzug. Insgesamt betrachtet ist eine Vielzahl verschie- dener Beweggründe für Abwanderung verant- wortlich. Vor allem bei den beiden erstgenannten Umzugsgründen sowie beim Eigentumserwerb handelt es sich jedoch um Motive, die nicht zwangsläufig eine Abwanderung zur Folge haben müssten. Wohnungs-, Ausstattungs- und Größen- kriterien sind Eigenschaften, die der Karlsruher Wohnungsmarkt ebenso bedienen können sollte. Günstiger Miet- und Kaufpreis ist zen- trales Entscheidungskriterium für den Wohnstandort im Umland Bei der Frage nach den ausschlaggebenden Gründen für die Wahl des Wohnstandortesin ei- ner Gemeinde der Region entfällt auf das Argu- ment günstiger Miet- bzw. Kaufpreis (32,9 %) der höchste Befragtenanteil. Mit verhältnis- mäßig geringem Abstand folgen die Motive Wohnungsgröße/-qualität/-ausstattung (25,0 %) sowie schöne Lage, Grün, Natur (22,1 %). An vierter Stelle steht der Wunsch nach einem ruhi gen Wohnumfeld (19,5 %). Darüber hinaus wurde eine Vielzahl weiterer Grün- de für die Wahl des Wohnstandortes aufgeführt – so z.B. der Erwerb von Wohneigentum, der hier zwar nur ein Anteil von 13,8 % ausmacht aber doch ein entscheidendes Kriterium darstellt. Dies zeigt die Veränderung des Wohnstatus vor und 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 11 nach dem Umzug ins Umland auf. Lag der Anteil der Eigentümer unter den Weggezogenen vor dem Umzug noch bei 11,7 % liegt er nach dem Umzug bei 44,3 %. Der Zuzug nach Karlsruhe erfolgt primär beruflich bedingt Berufliche und ausbildungsbedingte Gründe stel- len mit einem Befragtenanteil von 66,7 % den mit Abstand bedeutendsten Umzugsgrund der zugezogenen Haushalte dar. Die Vergrößerung des Haushaltes war für 29,6 % der Befragten An- lass zum Wohnungswechsel. Dicht gefolgt vom Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt (28,2 %). Auch bei der Frage nach dem ausschlaggebenden Grund für die Wohnstandortentscheidung über- wiegen mit 53,0 % Befragtenanteil deutlich die beruflichen und ausbildungsbedingten Gründe. Neben weiteren Motiven wird häufig jedoch auch das Stadtleben und urbane Umfeld als wichtiger Zuzugsgrund genannt. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt als Umzugsmotiv für Single- haushalte bis 60 Jahre (32,7 %) und stellt den zweitwichtigsten Umzugsgrund für diese Haus- haltsgruppe dar. Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren nennen diesen Grund seltener (23,8 %). Zuzügler und Wegzügler in die Region ha- ben unterschiedliche Umzugsmotive Die Umzugsgründe der nach Karlsruhe zugezo- genen und aus Karlsruhe fortgezogenen Haus- halte unterscheiden sich hinsichtlich mehrerer As- pekte: Während die zugezogenen Haushalte ihren Umzug an erster Stelle beruflich begründen, spielt bei den in die Region fortgezogenen Haushalten die Vergrößerung des Haushalts die entscheidende Rolle. Dies ist zwar auch für zugezogene Haushalte ein relevantes Motiv, jedoch nicht in dem Ausmaß. Für die ins Umland Abgewanderten erlangt da- neben die Verbesserung der Wohnungsausstat- tung hohe Bedeutung. An dritter Stelle der am häufigsten aufgeführten Umzugsgründe rangiert bei den zugezogenen Haushalten der Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt – bei den fortge- zogenen Haushalten hingegen der Wunsch nach einer besseren Wohnungsumgebung, gefolgt von dem Wunsch nach einer ruhigeren Wohnung. Auch der Erwerb von Wohn eigentum ist häufig Anlass für den Wegzug aus Karlsruhe in eine Re- gionsgemeinde. Karlsruhe punktet mit den zentralört- lichen Leistungen Bei der Frage nach den Vor- und Nachteilen der neuen Wohnsituation punktet Karlsruhe klar mit typischen Angeboten eines Oberzentrums. Al- len voran verbessert sich mit dem Umzug in die Stadt für die Neuankömmlinge die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (verbessert: 69,3 %). Auch hinsichtlich der Standortfaktoren Erreichbar- keit des Arbeitsplatzes/Ausbildungsplatzes (ver- bessert: 64,6 %), Einkaufsmöglichkeiten (verbes- sert: 55,9 %), Freizeitmöglichkeiten (verbessert: 54,4 %), Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder (verbessert: 52,6 %) sowie der ärztlichen Versorgung (verbessert: 43,9 %) werden deutliche Verbesserungen wahrgenommen. Fortzügler em- pfinden bei diesen Themen hingegen häufig Nach- teile und nur sehr selten Vorteile. Umweltsituation und Wohnumfeld werden in Karlsruhe am ehesten als Schwachpunkte gesehen Nachteilig verändert sehen die Zugezogenen in Karlsruhe insbesondere die Umweltsituation (ver- schlechtert: 39,4 %), den Weg zu Freunden, Be- kannten und Verwandten (verschlechtert: 26,3 %) sowie das Wohnumfeld (verschlechtert: 19,8 %) und die Spielmöglichkeiten für Kinder (verschlech- tert: 18,1 %). Vor allem hinsichtlich der Aspekte Umweltsituation und Wohnumfeld zeigen sich im Gegenzug unter den ins Umland abgewanderten Haushalten die größten Verbesserungen (74,7 % bzw. 71,7 %). Auch die Spielmöglichkeiten für Kinder werden von 63,7 % der ins Umland abge- wanderten Haushalte positiver beurteilt als noch vor dem Wegzug aus Karlsruhe. 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 12 Zugezogene beabsichtigen mehrheitlich langfristig in Karlsruhe wohnen zu blei- ben Über die Hälfte (52,6 %) der zugezogenen Haus- halte beabsichtigt, langfristig in Karlsruhe woh- nen zu bleiben – darunter 30,9 % für immer. Nur für einen befristeten Zeitraum wollen hingegen 21,8 % der zugezogenen Haushalte bleiben. Lebensqualität im Umland etwas besser bewertet als in Karlsruhe Anhand einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) beurteilten die nach Karlsruhe zuge- zogenen Haushalte die Wohn- und Lebensqua- lität in Karlsruhe durchschnittlich mit 7,7 Skalen- punkten. Eine geringfügig bessere Bewertung erfährt die Wohn- und Lebensqualität im Umland (durchschnittlich 8,0 Skalenpunkte) durch die fortgezogenen Haushalte. Auch wurde der alte Wohnstandort „Karlsruhe“ mit durchschnittlich 6,5 Skalenpunkten etwas schlechter bewertet als der alte Wohnstandort der nach Karlsruhe zuge- zogenen Haushalte (durchschnittlich 6,7 Skalen- punkte). Somit ergibt sich für die aus Karlsruhe fortgezogenen Haushalte insgesamt eine größere Verbesserung. 1.2 Methodische Grundlagen 1997 hatte die Stadt erstmalig eine Wanderungs- motivbefragung der ins Umland abwandernden Haushalte durchgeführt. Im Sommer 2010 fand die zweite Wanderungsmotivbefragung statt – ergänzt um den Kreis zugewanderter Haushalte. Auch der Fragenkatalog wurde überarbeitet und verändert und die räumliche Abgrenzung des Um- lands neu definiert. Ein Vergleich aus der Umfrage 2010 mit der Umfrage von 1997 ist auch vor dem Hintergrund veränderter Methodik und Stichpro- ben daher nur bedingt möglich. Ziel der zweiten Wanderungsmotivbefragung war es, insgesamt 1.200 repräsentativ ausgewähl- te Haushalte, die in den Jahren 2008 oder 2009 in die Stadt Karlsruhe zugezogen oder im selben Zeitraum aus der Stadt in die Region 3 fortgezogen sind, telefonisch nach ihren Umzugsgründen zu befragen. Mit der Umfrage beauftragt wurde das Marktforschungsinstitut FMM – Forum für empi- rische Markt- und Meinungsforschung GmbH. Die Befragung erfolgte nach vorgegebenen Quoten (400 repräsentativ ausgewählte Zuzugshaushalte und 800 Fortzugshaushalte) zur Nationalität und Altersklasse des Haushaltsvorstands. Bei den Weg- zügen wurden die Quotenvorgaben außerdem um regionale Teilräume 4 ergänzt. Um die Ergebnisse nicht übermäßig durch den hohen Anteil ausbil- dungsorientierter Umzüge zu beeinflussen, wur- den ausschließlich Haushaltsvorstände ab 25 Jah- ren befragt. Aufgrund der geringen Anzahl zur Verfügung stehender aktueller Telefonnummern konnte die vorgegebene Stichprobengröße von 800 Fortzugs- haushalten im ersten Anlauf nicht erfüllt werden. In Ergänzung zur telefonischen Umfrage wurden daher 2.000 entsprechend der Quotierung zufällig ausgewählte Fortzugshaushalte schriftlich befragt. Die Rücklaufquote der ergänzenden schriftlichen Umfrage betrug ca. 17 %. Insgesamt konnten so- mit 401 zugezogene Haushalte und 637 fortgezo- gene Haushalte zu ihren Umzugsmotiven befragte werden. Auf die Übereinstimmung der vorgegebenen Quo- ten hatte man bei der ergänzenden schriftlichen Umfrage keinen Einfluss. Daher wurden durch anschließende Gewichtung Verzerrungen in der Stichprobe ausgeglichen und die Grundgesamt- heit repräsentativ abgebildet. _________________________ 3 Die Stadtregion Karlsruhe umfasst die Region Mittlerer Oberrhein sowie in Rheinland-Pfalz die Landkreise Germersheim (Germersheim Stadt, Wörth am Rhein, VG Bellheim, VG Hagenbach, VG Jockgrim, VG Kandel, VG Lingenfeld, VG Rülzheim), Landkreis Südliche Wein- straße (VG Annweiler a. Trifels, VG Bad Bergzabern, VG Edenkoben, VG Herxheim, VG Landau-Land, VG Maikammer, VG Offenbach a.d. Queich) sowie die kreisfreie Stadt Landau. 4 Die Quotenvorgaben nach nationalen Teilräumen beziehen sich auf die Südpfalz, den Landkreis Karlsruhe inkl. Königsbach-Stein und Remchingen sowie den Landkreis Raststatt inkl. Badenen-Baden, Bad Herrenalb und Dobel. 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 13 In den Jahren 2008 und 2009 sind insgesamt 46.088 Personen in die Stadt Karlsruhe gezogen. Zur gleichen Zeit haben 43.451 Bürgerinnen und Bürger Karlsruhe den Rücken gekehrt. Dies ent- spricht in Summe einer positiven Wanderungs- bilanz von + 2.637 Personen. Bereits seit mehreren Jahren sind in Karlsruhe mehr Zuzüge als Fortzüge zu verzeichnen. Dies resultiert jedoch ausschließ- lich aus der überregionalen Zuwanderung aus dem Ausland und dem Bundesgebiet ohne Baden- Württemberg. Im Verhältnis zur Region verliert Karlsruhe jedoch seit langen Jahren Einwohner: Zwischen 1999 und 2008 verlegten 5.637 Einwohner mehr ihren Wohnsitz von der Fächerstadt in eine Gemeinde der Region Karlsruhe als von dort zuzogen. In den Jahren 2008 und 2009 – dem Zeitraum dieser Un- tersuchung – zogen insgesamt 8.005 Personen aus der Region nach Karlsruhe. Im selben Zeitab- schnitt wanderten 8.947 Bürgerinnen und Bürger aus Karlsruhe in die Region ab. Der für die Stadt negative Saldo dieses Wanderungsgeschehens wird allerdings seit einigen Jahren geringer. Da das Wanderungsgeschehen in der Regel nicht von einzelnen Personen sondern von Haushalts- verbänden getragen wird, werden in diesem Be- richt Haushalte betrachtet. Welche Merkmale wei- sen die Haushalte auf, die den noch immer (wenn auch in abgeschwächter Form) anhaltenden Sub- urbanisierungsprozess tragen? Und umgekehrt, welche Haushalte sind es, die sich für ein Leben in der Stadt entscheiden? Sind grundlegende Unter- schiede in den Strukturen der Haushalte festzustel- len? Das nachfolgende Kapitel gibt auf Grundlage eines Vergleichs zu der Karlsruher Bestandsbevöl- kerung Aufschluss über die Besonderheiten der fortgezogenen und zugezogenen Haushalte. Altersstruktur Studien- und ausbildungsbedingte Wanderungen von Personen unter 25 Jahren beeinfl ussen das Zu- zugsgeschehen erheblich. Deshalb wurden – um diese Schiefe in den Ergebnissen zu vermeiden – nur Personen ab 25 Jahren in die Umfrage ein- bezogen. Trotz des Ausschlusses der 18- bis unter 25-Jährigen handelt es sich sowohl bei den zuge- zogenen als auch bei den fortgezogenen Haushal- ten nach wie vor um überdurchschnittlich junge Haushalte. Zwischen den in die Region fortgezogenen und den zugezogenen Haushalten ist hinsichtlich der Alterstruktur nahezu eine Gleichverteilung der Anteile festzustellen. Im Durchschnitt liegt das Al- ter sowohl bei den zugezogenen als auch bei den fortgezogenen Haushaltsvorständen bei etwa 40 Jahren. Es ergeben sich keine nennenswerten Un- terschiede. Etwa die Hälfte der nach Karlsruhe zugezogenen oder in die Region abgewanderten Haushaltsvor- stände ist 30 bis 45 Jahre, ein weiteres Viertel so- gar nur 25 bis unter 30 Jahre alt. Im Vergleich zur Altersstruktur der Hauptverdiener 1 in Karlsruhe erreichen die Haushalte zwischen 25 und 45 Jah- ren allerdings weit überdurchschnittliche Anteile – wie ABBILDUNG 2.01 zu entnehmen ist. Erst ab einer Altersgrenze von 45 Jahren weist dann die Bestandsbevölkerung in Karlsruhe höhere Anteile dieser Altersgruppen auf als die Wandernden. Dies zeigt, dass insbesondere jüngere Haushalte das Wanderungsgeschehen prägen. Haushalte aus höheren Altersgruppen sind dagegen weniger am Wanderungsgeschehen beteiligt und zeigen eine höhere Sesshaftigkeit. _________________________ 1 Vergleichsgrundlage ist die Bürgerumfrage aus dem Jahr 2008. 2. Struktur der fortgezogenen und zugezogenen Haushalte im Vergleich 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 14 Haushaltstyp und Haushaltsgröße Deutliche Unterschiede zwischen zugezogenen und in die Region fortgezogenen Haushalten er- geben sich jedoch hinsichtlich der Haushaltstypen und der Haushaltsgröße: Die Gruppe der in die Re- gion Fortgezogenen wird maßgeblich von Haus- halten mit Kindern unter 18 Jahren (37,5 %) ge- prägt sowie von Paaren und Wohngemeinschaften zwischen 18 und 45 Jahren mit erwachsenen Kin- dern oder ohne Kinder (29,2 %). Die letztere Haus- haltsgruppe prägt zwar den Zuzug nach Karlsruhe (27,9 %) am deutlichsten, die Fächerstadt ist da- rüber hinaus aber auch für Sing les (26,6 %) und Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren (26,0 %) interessant. Die Anzahl der Kinder unter 18 Jah- ren hat keinen gravierenden Einfl uss auf das Zu- oder Fortzugsverhalten der Familien. Dennoch neigen Familien mit einem Kind erkennbar eher dazu, in die Stadt zu ziehen (Zuzug 59,9 %; Fort- zug 54,0 %). Umgekehrt ziehen Familien mit zwei Kindern – und damit vergrößertem Haushalt – et- was häufi ger ins Umland (Fortzug 37,3 %; Zuzug 30,9 %). ABBILDUNG 2.02 zeigt die Anteile der Zugezogenen und in die Region Fortgezogenen nach Haushaltstypen und stellt sie den auf Basis einer Hochrechnung den Karlsruher Haushalten aus dem Jahr 2008 gegenüber. Der Vergleich mit den aus der Hochrechnung gewonnenen Verteilung der Karlsruher Haus- haltstypen ist nur eingeschränkt möglich, da in der jetzigen Umfrage lediglich Personen ab 25 Jahren erfasst wurden. In die Hochrechnung gin- gen jedoch auch Personen ab 18 Jahren ein. Da- von betroffen sind die Familien, die Singles sowie die Paare unter 45 Jahren. Vor allem die Ergeb- nisse der Singlehaushalte erwecken den Eindruck, Singlehaushalte seien unterdurchschnittlich mo- bil, was so de facto natürlich nicht zutrifft. Umso deutlicher geht aus ABBILDUNG 2.02 die über- dur chschnittlich hohe Mobilität von Familien mit Kindern unter 18 Jahren sowie von Paaren und Wohngemeinschaften im Alter von 18 bis unter 45 Jahren hervor. Hinsichtlich der Seniorenhaushalte ist ohne weiteres ein direkter Vergleich zwischen 60 Jahre und älter 29,9% 60 Jahre und älter 11,9% 60 Jahre und älter 10,1% 45 bis unter 60 26,2% 45 bis unter 60 17,8% 45 bis unter 60 17,9% 30 bis unter 45 30,8% 30 bis unter 45 46,4% 30 bis unter 45 45,5% 25 bis unter 30 13,1% 25 bis unter 30 23,9% 25 bis unter 30 26,4% 0% 20% 40% 60% 80% 100% Zuzügler nach Karlsruhe insg.Wegzügler in die RegionKarlsruher Haushalte 1) Basis: 404 / 637 / 1.868 Befragte mit Antwort 1) auf Basis Bürgerumfrage 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Abb. 2.01 Altersstruktur der in den letzten zwei Jahren zu- bzw. in die Region fortgezogenen Abb. 2.01 Haushalte nach Alter des Hauptverdieners 2008/2009 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 15 den Bestands- sowie den Zu- und Fortzugshaushal- ten möglich. Die Anteile der zu- und in die Region fortziehenden Seniorenhaushalte fallen deutlich geringer aus als die Anteile der entsprechenden in Karlsruhe ansässigen Haushalte. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Stadt Karlsruhe durch Zuwanderung insbeson- dere Single- und Seniorenhaushalte hinzugewinnt, gleichzeitig jedoch durch Fortzug in die Region so- wohl Familien mit Kindern, aber auch Paare und Wohngemeinschaften ans Umland verliert. Daraus kann abgeleitet werden, dass kleinere Haushalte (Singles und Senioren) mit weniger Wohnfl ächen- anspruch mit den Wohnverhältnissen in der Stadt zurechtkommen, während sich wachsende Haus- halte oder solche mit einer größeren Personenan- zahl und insgesamt höheren Wohnfl ächenansprü- chen eher im Umland orientieren. Dies wird auch aus der Betrachtung der Haushaltsgröße in ABBIL- DUNG 2.03 deutlich: Die verstärkte Fortzugsnei- gung der größer en Mehrpersonenhaushalte in die Region ist unübersehbar. Auch die Untersuchung aus dem Jahr 1998 zeigte bereits, dass Haushalte, die sich für einen Wohnstandort im Umland ent- scheiden, meist Familien mit Kindern sind. Einkommensverhältnisse Das gewichtete monatliche Pro-Kopf-Netto-Ein- kommen hat nur wenig Einfl uss auf die Zuzüge oder die Fortzüge in die Region. ABBILDUNG 2.04 zeigt die Einkommensverteilung der nach Karlsru- he zugezogenen und ins Umland fortgezogenen Haushalte im Vergleich und stellt sie der Karlsruher Bestandsbevölkerung gegenüber. Haushalte mit einem monatlich zwischen 1.000 und 2.000 Euro liegenden Pro-Kopf-Einkommen machen sowohl unter den Zuziehenden (51,1 %) als auch unter den Fortziehenden (48,4 %) die größte Gruppe aus. Als überdurchschnittlich mobil erweisen sich jedoch Haushalte mit einem gewichteten monatli- chen Pro-Kopf-Netto-Einkommen von 2.000 Euro und mehr. Die Spitzenverdiener mit einem gewich- teten Pro-Kopf-Einkommen von monatlich 3.000 Euro und mehr sind unter den Wegziehenden in die Region (16,0 %) etwas stärker vertreten als un- ter den Zuziehenden in die Stadt (13,8 %). 11,7% 29,2% 11,0% 31,6% 26,0% 27,9% 26,6% 7,8% 37,5% 9,6% 12,7% 10,8% 18,4% 8,8% 30,4% 0%10%20%30%40%50% Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren (Familien und Alleinerziehende) Single-Haushalte 25 bis unter 60 Jahre Paare (18 bis unter 45 J.), Wohngemeinschaften, Paare mit erw. Kindern Paare (45 bis unter 60 J.), Wohngemeinschaften, Paare mit erw. Kindern Senioren-Haushalte (60 J. und älter) Zuzügler Wegzügler Karlsruher Haushalte 1) Abb. 2.02 Anteile verschiedener Haushaltstypen an den zugezogenen bzw. in die Region Abb. 2.02 fortgezogenen Haushalten im Vergleich zu den Karlsruher Haushalten Abb. 2.02 2008/2009 1) Hochrechnung auf Basis der Bürgerumfrage 2008; unter Einschluss der unter 25-Jährigen Basis: 402 / 625 / 2.000 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 1) 1) 1) 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 16 31,9% 38,2% 17,7% 12,2% 20,4% 19,5% 45,7% 28,6% 13,3% 12,4% 43,4% 16,6% 0%10%20%30%40%50% Einpersonenhaushalt Zweipersonenhaushalt Dreipersonenhaushalt Vier- und Mehrpersonenhaushalt Zuzügler Wegzügler Karlsruher Haushalte 1) Abb. 2.03 Anteile unterschiedlicher Haushaltsgrößen an den zugezogenen bzw. in die Abb. 2.03 Region fortgezogenen Haushalten im Vergleich zu den Karlsruher Haushalten Abb. 2.03 2008/2009 Basis: 402 / 624 / 2000 Befragte mit Antwort 1) Hochrechnung auf Basis Bürgerumfrage 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 20,0% 51,1% 15,2% 13,8% 15,1% 16,0% 11,0% 20,5% 48,4% 18,4% 57,5% 13,1% 0%10%20%30%40%50%60% unter 1.000 Euro/Kopf 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 3.000 Euro/Kopf und mehr Zuzügler Wegzügler Karlsruher Haushalte 1) Abb. 2.04 Gewichtetes Pro-Kopf-Nettoeinkommen unter den zugezogenen bzw. in die Abb. 2.04 Region fortgezogenen Haushalten im Vergleich zu den Karlsruher Haushalten Abb. 2.04 2008/2009 Basis: 258 / 482 / 1.685 Befragte mit Antwort 1) auf Basis Bürgerumfrage 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 17 (Aus)Bildungsniveau Das Bildungsniveau der Zugezogenen und der in die Region Fortgezogenen ist generell überdurch- schnittlich hoch: Weit über die Hälfte der Haus- haltsvorstände (64,8 % bzw. 57,5 %) haben Abi- tur oder Fachhochschulreife absolviert. Nach dem höchsten allgemeinen Schulabschlusses unter- scheiden sich Zu- und in die Region Fortgezogene: Der Anteil von Befragten mit hoher Schulbildung (Abitur, Hochschul- oder Fachhochschulreife) fällt unter den in die Stadt Gezogenen höher aus als unter den Abwandernden in die Region (Zuzügler 64,8 %; Wegzügler 57,5 %). Umgekehrt liegt der Anteil von Personen niedrigeren Bildungsgrades (Volks-/Hauptschulabschluss oder niedriger) unter den ins Umland Ziehenden höher als unter den nach Karlsruhe Zuziehenden (Wegzug 19,3 %; Zuzug 14,3 %). ABBILDUNG 2.05 zeigt die Anteile unter den Zuzüglern und Fortzüglern in die Region und im Vergleich mit der Karlsruher Bevölkerung. Auch bei Betrachtung der berufl ichen Ausbil- dungsverhältnisse in ABBILDUNG 2.06 kommt die überdurchschnittlich hohe Zuzugsneigung der Per- sonen mit höherem Bildungsabschluss zum Aus- druck. Während Personen mit Berufsfachschulaus- bildung bzw. Berufsakademie häufi ger ins Umland abwandern (Wegzug 13,5 %; Zuzug 5,6 %), zie- hen Akademikerinnen und Akademiker häufi ger in die Stadt (Zuzug 55,9 %; Wegzug 40,9 %). Per- sonen, die sich noch in der Ausbildung befi nden, zieht es etwas stärker ins Umland (Zuzug 3,7 %, Wegzug 6,8 %). Insgesamt wird die Haushaltsstruktur der Fort- ziehenden und Zuziehenden von folgenden Fak- toren geprägt: Bei beiden handelt es sich im Ver- gleich zu der Karlsruher Bestandsbevölkerung um überdurchschnittlich junge und gut ausgebildete Haushalte. Auch das Einkommensniveau der fort- ziehenden und zuziehenden Haushalte liegt über dem Karlsruher Durchschnitt. Während der Fortzug in die Region maßgeblich von Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren be- stimmt wird, ist die Stadt Karlsruhe insbesondere für zuziehende Paare und Wohngemeinschaften unter 45 Jahren sowie für Singles interessant. Haushalte mit niedrigem Bildungsgrad zieht es et- was häufi ger ins Umland, während Haushalte mit höherem Bildungsgrad in der Struktur der Zuzie- henden dominieren. Unter den in die Region Ab- wandernden sind Spitzenverdiener anteilig etwas stärker vertreten (16 %). 14,3% 20,9% 64,8% 57,5% 26,2% 19,3% 23,1% 20,3% 53,5% 0%10%20%30%40%50%60%70% Volks-/Haupt-/Sonderschule, kein Abschluss Realschulabschluss/Mittlere Reife Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife Zuzügler Wegzügler Karlsruher Haushalte 1) Abb. 2.05 Schulabschluss des Hauptverdieners unter den zugezogenen bzw. in die Region Abb. 2.05 fortgezogenen Haushalten im Vergleich zu den Karlsruher Haushalten Abb. 2.05 2008/2009 Basis: 385 / 608 / 1.851 Befragte mit Antwort 1) auf Basis Bürgerumfrage 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 2. STRUKTUR DER FORTGEZOGENEN UND ZUGEZOGENEN HAUSHALTE IM VERGLEICH 18 3,7% 3,9% 5,6% 55,9% 34,9% 13,5% 5,8% 31,0% 6,8% 40,9% 3,9% 45,3% 3,6% 5,2% 40,2% 0%10%20%30%40%50%60% noch in der Berufsausbildung/ Schüler/Student kein beruflicher Abschluss angelernt mit Abschluss/ Lehre mit Abschluss Berufsfachschulausbildung/ Berufsakademie Fachhochschul-/ Hochschulabschluss Zuzügler Wegzügler Karlsruher Haushalte 1) Abb. 2.06 Berufliche Ausbildung des Hauptverdieners unter den zugezogenen bzw. in die Abb. 2.05Region fortgezogenen Haushalten im Vergleich zu den Karlsruher Haushalten Abb. 2.05 2008/2009 Basis: 380 / 589 / 1.796 Befragte mit Antwort 1) auf Basis Bürgerumfrage 2008 Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 19 Das nachfolgende Kapitel gibt Aufschluss über die gewünschten bzw. in Betracht gezogenen Wohn- orte einerseits sowie die tatsächlich realisierten Zielorte andererseits. Die befragten Bürgerinnen und Bürger wurden zu- nächst gebeten, ihren Wunschwohnort zu nennen, ohne Rücksicht auf bestehende Hindernisse wie Finanzierbarkeit oder Verfügbarkeit. Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wo hnung/Haus/Grundstück gefun- den, wenn Sie frei hätten entschei- den können? Für die nach Karlsruhe zugezogenen wie auch für die in die Region fortgezogenen Haushalte steht die Stadt Karlsruhe auf der Liste der Wunschwohn- orte an erster Stelle. Sehr prägnant zeigt sich diese Tatsache im Fall der nach Karlsruhe Zugezogenen – 91,3 % von ihnen nannten die Stadt Karlsruhe bereits vor dem Umzug als Wunschziel. Lediglich ein geringer Prozentsatz der zugezogenen Haus- halte sagte aus, sie hätten sich bei freier Wohnort- wahl auch in einer Gemeinde des Nachbarschafts- verbands Karlsruhe 1 (6,2 %), in Orten außerhalb der befragten Region (3,3 %) oder in der Pfalz (0,8 %) niedergelassen. Auch deutlich mehr als die Hälfte der ins Umland abgewanderten Haushalte (59,9 %) bestätigen Karlsruhe als eigentlichen Wunsch-Wohnstandort. Dies wird in ABBILDUNG 3.01 deutlich. Hätten diese Haushalte hinsichtlich des Umzugs frei ent- scheiden können, hätten sie erneut eine Wohnung bzw. ein Haus im Stadtgebiet bezogen. Rund ein Viertel (24,1 %) wäre vorzugsweise auf die Ge- meinden des Nachbarschaftsverbands ausgewi- chen. Weitaus geringere Befragtenanteile entfal- len auf den übrigen Landkreis Karlsruhe 2 (4,2 %), die Pfalz (3,9 %), Orte außerhalb der befragten Region (3,7 %) sowie auf den Landkreis Rastatt, Baden-Baden, Bad Herrenalb und Dobel (3,5 %). Obwohl Mehrfachnennungen möglich waren, wurden in den meisten Fällen nur ein oder zwei konkrete Orte genannt – was auf sehr konkrete Vorstellungen hinsichtlich des Wunschortes hin- weist. Die Summe der Befragtenanteile liegt daher nur leicht über 100 %. Die Präferenz für die Stadt Karlsruhe ist unter den nach Karlsruhe Zugezogenen insbesondere bei Single-Haushalten unter 60 Jahren und Paaren zwischen 18 und unter 45 Jahren besonders stark ausgeprägt (über 90 %). Dagegen sind es unter den Fortzüglerhaushalten in die Region vor allem Familien mit Kindern und ältere Paare zum Teil mit erwachsenen Kindern, die gerne in Karlsruhe woh- nen geblieben wären. Die ANHANGTABELLEN 3.01 und 3.02 veranschaulichen diese Sachverhalte. Die Teilgruppe der Befragten, die die Fächerstadt als Wunschziel genannt hatten, wurde im Fol- genden gebeten, eine Präferenz hinsichtlich der Karlsruher Stadtteile abzugeben. Die Ergebnisse sind in ABBILDUNG 3.02 aufgezeigt. Der beliebteste Stadtteil – bei freier Wohnstandort- wahl – in der Teilgruppe der jüngst nach Karlsru- he gezogenen Haushalte ist Durlach (18,0 %). Die folgenden Ränge werden von den zentral ge- legenen Stadtteilen belegt, die zusammen über 50 % der Wunschwohnstandorte ausmachen: Rund ein Sechstel der Teilgruppe (16,0 %) äußerte den Wunsch in der Weststadt zu leben, etwa _________________________ 1 Den Nachbarschaftsverband Karlsruhe bilden (neben der Stadt Karlsruhe) die Kommunen Ettlingen, Eggenstein-Leopoldshafen, Karls- bad, Linkenheim-Hochstetten, Marxzell, Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Waldbronn und Weingarten. 2 Diese sind: Bad Schönborn, Bretten, Bruchsal, Dettenheim, Forst, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Kronau, Kürnbach, Malsch, Oberderdingen, Oberhausen-Rheinhausen, Östringen, Philippsburg, Sulzfeld, Ubstadt-Weiher, Waghäusel, Walzbachtal, Zaisenhausen. 3. Bevorzugte Ziele der Fortziehenden und Zuziehenden 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 20 jede(r) Siebte (14,5 %) favorisierte eine Wohnung in der Innenstadt. Die Südweststadt wurde von 11,9 % der zugezogenen Teilgruppe als Wunsch- ziel genannt, gefolgt von der Oststadt mit 8,9 %. Seltener genannt wurden die Südstadt (6,4 %), die Waldstadt (6,1 %) und Rüppurr (5,4 %). Im Mittelfeld des Rankings bewegen sich die Stadt- teile Neureut (4,8 %), Mühlburg (2,9 %), Grün- winkel und Daxlanden (je 2,3 %). Befragtenan- teile von weniger als zwei Prozent entfallen auf die Nordweststadt (1,7 %), Grötzingen, Hagsfeld, Beiertheim-Bulach, Knielingen (je 1,4 %), Weiher- feld-Dammerstock und den jüngsten Karlsruher Stadtteil, die Nordstadt (beide 1,1 %). Mit weni- ger als einem Prozent Befragtenanteil belegen die Höhenstadtteile (Palmbach, Stupferich, Grünwet- tersbach und Hohenwettersbach), Wolfartsweier, Rintheim und Oberreut die letzten Plätze. Keine konkrete Aussage bezüglich eines bestimmten Stadtteils machten 3,4 % der zugezogenen Teil- gruppe. Sie nannten die Stadt Karlsruhe allgemein als Wunschwohnort. Ein etwas anderes Bild der Wunschwohnstandorte innerhalb Karlsruhes zeigt sich unter den in die Region Fortgezogenen, bei denen eine genauere Ortskenntnis der Wohnlagen in der Stadt vorliegt. Der potentiell mit Abstand populärste Stadtteil unter den Fortzüglerhaushalten in die Region ist Durlach (22,5 %). Ein Zehntel der ins Umland verzo genen mit Präferenz Karlsruhe nannte an zweiter Stelle die Weststadt (10,5 %) als favo- risiertes Wohnquartier, während die übrigen in- nenstadtnahen Stadtteile von den Fortgezogenen nicht präferiert wurden (zusammen 12 %) – im Gegensatz zu den nach Karlsruhe Zuziehenden. Danach folgen bereits Außenstadtteile mit hohem Wohnwert. Bei uneingeschränkter Wohnortwahl wären 9,8 % dieser Teilgruppe gerne nach Rüp- purr gezogen. Einen vorderen Platz in der Liste belegen zudem die Stadtteile Neureut (7,8 %), Grötzingen (6,1 %) und die Waldstadt (5,6 %). In ihrer Beliebtheit nahezu gleichauf liegen Knie- lingen (4,1 %), die Innenstadt (4,0 %) und die Nordweststadt (3,9 %). Wesentlich weniger be- 5,7% 3,5% 4,2% 3,9% 3,7% 24,1% 59,9% 0,8% 3,3% 6,2% 91,3% 0,3% 0%20%40%60%80%100% egal, keine Präferenzen Landkreis Rastatt, Baden-Baden, Bad Herrenalb, Dobel übriger Landkreis Karlsruhe Pfalz Orte außerhalb der befragten Region Gemeinden des Nachbarschaftsverbands Karlsruhe Karlsruhe Zuzügler Wegzügler Abb. 3.01 Wunschorte bei der Wohnungssuche - Zuzügler nach Karlsruhe und Wegzügler in Abb. 3.01 die Region 1) 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 340 / 587 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung/Haus/Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 21 0,5% 3,4% 1,4% 1,4% 1,4% 2,3% 2,9% 5,4% 6,1% 4,1% 4,0% 22,5% 10,5% 3,5% 2,2% 2,0% 5,6% 2,9% 2,1% 1,5% 0,7% 0,2% 0,2% 3,9% 1,7% 9,8% 7,8% 6,1% 1,8% 1,8% 2,7% 3,1% 0,4% 12,9% 1,4% 14,5% 4,8% 8,9% 18,0% 16,0% 2,3% 11,9% 6,4% 1,4% 1,7% 1,1% 1,1% 0,9% 0,8% 0,6% 0,3% 0,3% 0%5%10%15%20%25% Karlsruhe allgemein Hohenwettersbach Grünwettersbach Stupferich Palmbach Oberreut Rintheim Wolfartsweier Nordstadt Weiherfeld-Dammerstock Knielingen Beiertheim-Bulach Hagsfeld Grötzingen Nordweststadt Daxlanden Grünwinkel Mühlburg Neureut Rüppurr Waldstadt Südstadt Oststadt Südweststadt Innenstadt Weststadt Durlach Zuzügler Wegzügler Abb. 3.02 Wunschorte in Karlsruhe - beliebteste Stadtteile - Zuzügler nach Karlsruhe und Abb. 3.02 Wegzügler in die Region 1) - Teilgruppe - Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung/Haus/Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 311 / 353 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 22 liebt als im Falle der Zuzügler ist die Südweststadt (3,5 %), ebenso die Ost- und Südstadt (2,2 % bzw. 2,0 %). Auf den mittleren Rängen finden sich die Nordstadt (3,1 %), Mühlburg (2,9 %) und Wei- herfeld-Dammerstock (2,7 %) wieder. Mit einem Befragtenanteil von weniger als einem Prozent stellen die Höhenstadtteile und Rintheim erneut die Schlusslichter des Rankings dar. Ein Achtel der befragten Teilgruppe (12,9 %, d.h. anteilsmäßig Rang 2) machte keine konkreten Aussagen und nannten die Stadt Karlsruhe allgemein als eigent- lich präferierten Wohnort. Zusammenfassend ist festzustellen, dass Durlach und die Weststadt zu den beliebtesten Stadtteilen in Karlsruhe zählen, während die Höhenstadtteile die unteren Rangplätze belegen. Auffällig ist auch, dass für die zugezogenen Haushalte die zentralen Stadtteile besonders attraktiv sind, wohingegen die ins Umland abgewanderten Haushalte mit Präferenz Karlsruhe häufig angaben, bevorzugt in den äußeren oder zumindest weiter vom Zentrum entfernten Stadtteilen wohnen zu wollen. Diese Stadtteile kommen in ihrer Struktur den Gemein- den im Umland deutlich näher als die zentralen Stadtteile. Eine gewisse Tendenz zur Peripherie ist also bereits im Vorfeld zu erkennen gewesen. Die Antworten auf die hypothetische Frage nach dem „Lieblingswohnort“ bestätigen die Stadt Karlsruhe in ihrem Ruf als attraktiver und familien- freundlicher Wohnort. Die Ergebnisse unterstrei- chen, dass die Stadtteile Durlach, Weststadt und Rüppurr die gefragtesten Karlsruher Wohnlagen sind. ABBILDUNG 3.01 zeigte jedoch, dass nicht alle in die Region fortgezogenen Befragten aus- schließlich die Fächerstadt als favorisierten Wohn- standort nannten. Bei den ins Umland verzogenen Haushalten war der Wunsch nach dem Wohnen in einer Gemeinde des Nachbarschaftsverbandes besonders unter Single- und Seniorenhaushalten verbreitet. Das geht aus ANHANGTABELLE 3.02 hervor. Da insbesondere in der Gruppe der ins Umland abgewanderten Haushalte Wunschziele außerhalb der Stadt einen nicht unerheblichen Anteil ausmachen, werden für diese Gruppe im Folgenden die favorisierten Gemeinden außerhalb Karlsruhes näher betrachtet. In ABBILDUNG 3.03 sind die von den ins Um- land abgewanderten Haushalten genannten Fa- voriten außerhalb Karlsruhes mit den jeweiligen Befragtenanteilen dargestellt. Hierzu wurden die in ABBILDUNG 3.01 zu „Gemeinden des Nachbar- schaftsverbands Karlsruhe“ zusammengefassten Kommunen aufgeschlüsselt, soweit ausreichende Nennungen vorlagen. Detaillierte Angaben zu den drei am häufigsten genannten Wunschorten außerhalb Karlsruhes sind Anhangtabelle 3.03 zu entnehmen. Begründet durch die Nähe zu und die hervor- ragende Verkehrsanbindung an Karlsruhe, gekop- pelt mit der Infrastruktur eines Mittelzentrums, welche die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs ausreichend befriedigt, bildet Ettlingen die wich- tigste Alternative zur Fächerstadt hinsichtlich der Beliebtheit als Wohnstandort. Mit einem Anteil von 19,3 % und deutlichem Abstand führt die Stadt Ettlingen die Rangfolge der am stärksten favorisierten Gemeinden außerhalb Karlsruhes an. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch für Haus- halte mit einem monatlichen Einkommen von über 3.000 Euro pro Person. Für Deutsche ist Ettlingen außerdem wesentlich attraktiver als für auslän- dische Staatsangehörige. Der übrige Landkreis Karlsruhe 3 wurde von 9,4 % der befragten Wegzüglerhaushalten mit Präferenz außerhalb Karlsruhes favorisiert. Am liebsten in die Pfalz gezogen wären 8,8 % der Teilgruppe. Über- durchschnittlich groß war der Wunsch nach einem Wohnort in der Pfalz bei denjenigen Befragten, die nach dem Umzug in der eigenen Immobilie leben, d.h. großteils mit der Motivation ein Eigenheim zu erwerben umgezogen sind. Ein Zusammen- hang besteht auch hinsichtlich des (Aus)Bildungs- abschlusses – je höher der Bildungsabschluss ist, desto ausgeprägter ist der Wunsch in der Pfalz zu leben. _________________________ 1 Diese sind: Bad Schönborn, Bretten, Bruchsal, Dettenheim, Forst, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Kronau, Kürnbach, Malsch, Oberderdingen, Oberhausen-Rheinhausen, Östringen, Philippsburg, Sulzfeld, Ubstadt-Weiher, Waghäusel, Walzbachtal, Zaisenhausen 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 23 Beinahe ebenso viele aus Karlsruhe in die Region verzogene Haushalte mit Wohnstandortpräferenz außerhalb Karlsruhes hätten sich bei uneinge- schränkter Entscheidungsfreiheit gerne an einem Ort außerhalb der befragten Region niedergelas- sen (8,2 %). Weitere 8,1 % der Teilgruppe spra- chen eine Präferenz für die Gemeinde Stutensee aus. Die südlich an den Landkreis Karlsruhe an- grenzenden Gebiete und Kommunen (Landkreis Rastatt, Baden-Baden, Bad Herrenalb, Dobel) stellten für 7,7 % der Haushalte der Teilgruppe das Wunschziel des Umzugs dar. Eggenstein-Leo- poldshafen wurde von 6,5 %, Pfinztal von 6,1 % der Teilhaushalte als „Lieblingswohnort“ genannt. Ein Anteil von weniger als fünf Prozent entfällt auf die Gemeinden Rheinstetten (4,3 %), Karlsbad (3,7 %), Weingarten (3,3 %), Waldbronn (3,1 %) und Linkenheim-Hochstetten (2,2 %). Ein Achtel der Haushalte (12,6 %), die angegeben hatten, gerne in einem Ort außerhalb Karlsruhes zu woh- nen, legten sich auf keinen konkreten Zielort fest. Zusammengenommen entfällt auf die direkten Nachbargemeinden Karlsruhes ein Anteil von ins- gesamt 47,6 %. Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage zugelassen. Alle diese Gemeinden sind durch Stadtbahnlinien direkt mit Karlsruhe verbunden. In der nachfolgenden Frage wird der realen Wohn- standortentscheidung nachgegangen. Alle be- fragten nach Karlsruhe zugezogenen und in die Region fortgezogenen Haushalte wurden gebe- ten, vor dem Hintergrund der realen Bedingungen Auskunft über die tatsächliche Wohnortsuche bzw. -entscheidung zu geben. Wünsche, wie sie in den vorangegangenen Ausführungen beschrieben wurden, haben bei den folgenden Aussagen somit keine vorrangige Bedeutung mehr. 9,4% 8,8% 8,2% 8,1% 7,7% 6,5% 6,1% 4,3% 3,7% 3,3% 3,1% 2,2% 12,6% 19,3% 0%5%10%15%20% Ettlingen übriger Landkreis Karlsruhe Pfalz Orte außerhalb der befragten Region Stutensee Landkreis Rastatt, Baden-Baden, Bad Herrenalb, Dobel Eggenstein-Leopoldshafen Pfinztal Rheinstetten Karlsbad Weingarten Waldbronn Linkenheim-Hochstetten egal, keine Präferenzen Abb. 3.03 Wunschorte außerhalb Karlsruhes - Wegzügler in die Region 1) - Teilgruppe - 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 265 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung/Haus/Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 24 Denken Sie bitte einmal an den Be- ginn Ihrer Suche nach einer neuen Wohnung, einem Haus oder einem Grundstück zurück. Welche der fol- genden Gegenden kamen für Sie bei der Suche grundsätzlich in Betracht? Aus ABBILDUNG 3.04 geht hervor, dass neun von zehn der nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte (92,7 %) sich von Beginn der Suche an im We- sentlichen auf Karlsruhe konzentrierten. Rund ein Viertel (27,3 %) zog bei der Suche nach dem neu- en Wohnstandort die unmittelbaren Nachbarge- meinden in Betracht – obwohl diese Orte nur von 6,2 % der Zugezogenen als Wunschziel bezeich- net wurden (vgl. Abb. 3.01). Das weitere Umland nördlich, südlich und östlich von Karlsruhe nann- ten 12,2 % der befragten zugezogenen Haushalte als Option. Wesentlich seltener bei der Suche in Betracht gezogen wurden die Pfalz (4,4 %), das Elsass (1,9 %) und sonstige Gegenden (3,3 %). Die Befragtenanteile fallen für alle Gegenden hö- her aus als bei der Frage nach den Wunschorten. Dies liegt darin begründet, dass in der Regel nur ein bis zwei Wunschorte genannt wurden, bei der realen Suche letztlich aber mehrere Standorte in Betracht gezogen wurden. Die hohe Präferenz für Karlsruhe zieht sich durch alle Befragtengruppen. Haushalte, die auf der Suche nach einem Ein- oder Zweifamilienhaus waren bzw. in ein solches einge- zogen sind, gaben hingegen überdurchschnittlich häufig an, auch in den unmittelbaren Nachbarge- meinden oder im weiteren Umland von Karlsruhe gesucht zu haben. Dies geht aus ANHANGTABEL- LE 3.04 hervor. Ein anderes Bild ergibt sich für die aus dem Karls- ruher Stadtgebiet in die Region weggezogenen Haushalte. Wie ABBILDUNG 3.04 zeigt, gaben nahezu drei Viertel (71,2 %) der befragten Fort- züglerinnen und Fortzügler an, die unmittelbaren Nachbargemeinden der Stadt Karlsruhe in die Suche miteinbezogen zu haben, obwohl entspre- chender Anteil bei der Frage nach dem Wunsch- 27,3% 12,2% 4,4% 3,3% 58,9% 71,2% 42,0% 13,5% 1,7% 6,8% 1,9% 92,7% 0%20%40%60%80%100% Karlsruhe unmittelbare Nachbargemeinden weiteres Umland Pfalz Elsass sonstige Gegenden Zuzügler Wegzügler Abb. 3.04 Bei der Suche nach dem neuen Wohnstandort in Betracht gezogene Gegend - Abb. 3.04 Zuzügler nach Karlsruhe und Wegzügler in die Region 1) 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 393 / 629 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche der folgenden Gegenden kamen für Sie bei der Suche grundsätzlich in Betracht? 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 25 ziel mit 24,1 % deutlich geringer war (vgl. Abb. 3.01). Nichtsdestotrotz bezog mehr als jeder zwei- te Haushalt (58,9 %) die Stadt Karlsruhe in seine Wohnstandortsuche mit ein. Dieser hohe Anteil an Befragten, die durchaus gerne an ihrem alten Wohnort geblieben wären, unterstreicht die Eng- pässe des Karlsruher Wohnungsmarkts. Durch die- se Tatsache mitbegründet ist der relativ hohe An- teil an Befragten, die das weitere Umland nördlich, südlich und östlich von Karlsruhe (42,0 %) sowie die Pfalz (13,5 %) bei der Suche berücksichtigten. Bei der Frage nach den Wunschwohnorten lagen diese Anteile um ein Vielfaches niedriger. Das Elsass spielte nur bei 1,7 % der ins Umland ab- gewanderten Haushalte bei der Suche noch eine Rolle. Sonstige Gegenden berücksichtigten 6,8 % von ihnen. In ANHANGTABELLE 3.05 sind die re- alen Suchräume der Wegzügler auch nach einzel- nen Befragtengruppen dargestellt. Sowohl aus ABBILDUNG 3.01 und 3.04 ist der Wunsch der in die Region abwandernden Haus- halte nach einem neuen Wohnstandort möglichst in der Nähe von Karlsruhe ablesbar. Auch die Un- tersuchung zu den Motiven der Stadt-Umland- Wanderung aus dem Jahr 1998 hat dies bereits gezeigt. Die Befragtenanteile für die unmittel- baren Nachbargemeinden fielen 1998 wie auch in der aktuellen Untersuchung am höchsten aus – gefolgt von Karlsruhe und dem weiteren Umland. Der vorangegangene Ausschnitt legt signifikante Unterschiede zwischen gewünschtem und bei der Suche tatsächlich ins Auge gefasstem Wohnort dar. Vor diesem Hintergrund ist es ebenso von In- teresse, diese Unterschiede für die einzelnen Karls- ruher Stadtteile herauszuarbeiten. Daher wurden alle zugezogenen sowie jene fortgezogenen Haus- halte, die angegeben hatten, nach einer Wohnung in Karlsruhe gesucht zu haben, gebeten, die in die Suche einbezogenen Stadtteile zu benennen. In welchen Karlsruher Stadtteilen ha- ben Sie bevorzugt gesucht? Nach Karlsruhe Zugezogene Jeder vierte zugezogene Haushalt (24,0 %) gab an, in der Weststadt nach einer neuen Wohnung gesucht zu haben, ein Fünftel der Haushalte (19,5 %) nannte die Innenstadt. Durlach schlos- sen 17,9 % der befragten zugezogenen Haus- halte in ihre Suche ein. Nahezu gleichauf in ihren Befragtenanteilen liegen die zentralen Stadtteile Südweststadt (16,1 %), Oststadt (15,9 %) und Südstadt (15,6 %). Mit größerem Abstand folgen die weniger zentralen Ortsteile Rüppurr (8,0 %), Neureut und Waldstadt (je 6,4 %). Anhand der bisherigen Aufzählung, veranschaulicht in AB- BILDUNG 3.05, zeigt sich, dass keine gravieren- den Unterschiede zwischen der Rangfolge der „erträum ten“ und der tatsächlich in die Suche einbezogenen Stadtteile bestehen (vgl. Abb. 3.02) – lediglich die Anteile fallen bei den in die Suche eingeschlossenen Stadtteilen insgesamt hö- her aus – was damit zusammenhängt, dass bei der Frage nach dem Wunschstadtteil im Schnitt 1,1 Stadtteile genannt wurden, wohingegen in die tatsächliche Suche durchschnittlich 1,7 Stadtteile einbezogen wurden. Weggezogene in die Region Auch unter den fortgezogenen Haushalten stim- men die „erträumten“ und tatsächlich in die Su- che eingeschlossenen Stadtteile – wie der Ver- gleich zwischen den ABBILDUNGEN 3.05 und 3.02 zeigt – in hohem Maße überein. Von den Haushalten, die angegeben hatten, auch in der Fä- cherstadt nach einer Wohnung gesucht zu haben, bezog jeder Vierte (25,7 %) Durlach in die Wohn- ortsuche ein. Die Weststadt stellte für rund ein Fünftel der Befragten (18,2 %) eine Option dar. Es folgen die Stadtteile Neureut (14,0 %), Rüppurr (13,7 %), Waldstadt (10,4 %), die Nordweststadt (9,0 %) und die rheinnahen Ortsteile Knielingen und Daxlanden (je 8,7 %). Insgesamt wird in AB- BILDUNG 3.05 deutlich, dass die Wegzügler einen Suchlauf vor allem in den zentrumsnäheren Au- ßenstadtteilen hinter sich haben, während die Hö- henstadtteile und auch Oberreut nur eine geringe Rolle gespielt hatten. Nachdem die hypothetischen Wunschziele der be- fragten Haushalte einerseits, die in die Suche mit einbezogenen Wohnortoptionen andererseits in den vorangegangenen Ausführungen thematisiert und untersucht wurden, bleibt die Frage nach den tatsächlich realisierten Zielorten der Zu- und Fort- 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 26 6,6% 2,4% 5,8% 9,0% 8,7% 5,6% 7,6% 7,5% 5,3% 7,7% 14,0% 13,7% 1,3% 1,8% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 3,5% 6,4% 8,0% 2,5% 1,2% 1,2% 3,7% 1,3% 6,8% 10,4% 18,2% 1,2% 5,7% 5,1% 8,6% 4,4% 25,7% 8,7% 15,6% 15,9% 16,1% 19,5% 24,0% 2,5% 0,6% 1,1% 2,1% 0,3% 0,6% 4,0% 4,7% 4,9% 0,3% 6,4% 17,9% 0%5%10%15%20%25%30% Karlsruhe allgemein Hohenwettersbach Grünwettersbach Palmbach Stupferich Rintheim Wolfartsweier Oberreut Weiherfeld-Dammerstock Nordweststadt Knielingen Daxlanden Grünwinkel Beiertheim-Bulach Grötzingen Hagsfeld Mühlburg Nordstadt Waldstadt Neureut Rüppurr Südstadt Oststadt Südweststadt Durlach Innenstadt Weststadt Zuzügler Wegzügler Abb. 3.05 In Betracht gezogene Stadtteile bei der Suche nach dem neuen Wohnstandort - Abb. 3.05 Zuzügler nach Karlsruhe und Wegzügler in die Region 1) - Teilgruppe - Wenn die Stadt Karlsruhe für Sie in Betracht kam, in welchen Stadtteilen haben Sie bevorzugt gesucht? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 282 / 326 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 27 gezogenen. Alle Befragten wurden gebeten, ihren aktuellen Wohnort im Umland bzw. den Karlsru- her Stadtteil zu benennen. Ihr aktueller Wohnort? Nach Karlsruhe Zugezogene Im Großen und Ganzen entspricht das Stadtteil- ranking der Zuzugsstadtteile der Rangfolge der beliebtesten Stadtteile – wie ABBILDUNG 3.06 zeigt. Die meisten nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte entschieden sich für eine Wohnung in der Südweststadt (11,3 %). In den beiden be- liebtesten Stadtteilen, der Weststadt und Durlach, bezogen 9,6 % bzw. 8,7 % der Zuzüglerinnen und Zuzügler ein neues Zuhause. Geringfügig we- niger Befragte entfallen auf die Südstadt und die Innenstadt (8,3 % bzw. 7,5 %). In der Rangfolge der präferierten Stadtteile nahm Mühlburg einen Platz im Mittelfeld ein, auf der Liste der realisierten Zielorte schiebt sich der Stadtteil mit 6,6 % aller befragten Zuzüglerhaushalte noch vor die deut- lich beliebtere Waldstadt (5,1 %). Ähnliches gilt für Hagsfeld (4,0 %). Umgekehrt verhält es sich mit der Oststadt, die eine hohe Popularität unter den Befragten besitzt, in die allerdings nur 4,0 % der zugezogenen Bürgerinnen und Bürger ihren Wohnsitz verlegten. Viele zugezogene Haushalte konnten somit tat- sächlich eine Wohnung in dem von ihnen favo- risierten Stadtteil finden. Verwirklichen ließ sich der Wunsch vor allem in den weniger beliebten Stadtteilen, die am unteren Ende der Rangfolge in ABBILDUNG 3.06 zu finden sind – hier liegen die Anteile der realisierten Stadtteile konsequent über denen der Wunschorte. Umgekehrt verhält es sich hinsichtlich der beliebteren Stadtteile wie beispielsweise Durlach, Weststadt, Innenstadt. Hier sind die Abweichungen zwischen Wunsch- und Wirklichkeit auffällig hoch. Da es sich bei den favorisierten Stadtteilen im Unterschied zum rea- lisierten Wohnort jedoch um Mehrfachantworten handelt, sind die Abweichungen lediglich als rela- tive Defizite zu verstehen. Weggezogene in die Region Der überwiegende Teil der befragten Fortzüg- lerhaushalte (73,4 %) verlegte mit dem Umzug seinen Wohnsitz aus der Stadt in den Landkreis Karlsruhe, nach Königsbach-Stein oder nach Rem- chingen. Weitere 13,8 % entschieden sich für Orte in der Südpfalz – häufig für Wörth und Jo- ckgrim. Jeder achte befragte Wegzüglerhaushalt (12,8 %) fand eine neue Wohnung im Gebiet süd- lich von Karlsruhe – dem Landkreis Rastatt, Baden- Baden, Bad Herrenalb und Dobel. Dies geht aus ABBILDUNG 3.07 hervor. Die Aufschlüsselung der Ergebnisse nach Gemeinden des Landkreises er- laubt darüber hinaus detailliertere Aussagen. Je- der zehnte befragte Fortzüglerhaushalt (10,7 %) realisierte seine Wohnortwünsche in der Stadt Ettlingen. Obwohl die Stadt Stutensee wesentlich seltener als favorisierter Wohnort genannt wur- de, haben sich hier nahezu ebenso viele Wegzüg- lerinnen und Wegzügler niedergelassen (10,2 %). Ähnliches gilt für Rheinstetten, wo weitere 8,2 % der aus Karlsruhe verzogenen Haushalte ein neues Zuhause gefunden haben. Eggenstein-Leopolds- hafen und Pfinztal wurden für 7,1 % bzw. 6,1 % der fortgezogenen Befragten zum Zielort. Jeweils weniger als fünf Prozent der verzogenen Haus- halte fanden ihr Zuhause in den Gemeinden Wein- garten (4,3 %), Linkenheim-Hochstetten (3,5 %), Karlsbad (2,8 %), Malsch (2,7 %), Bretten (2,4 %), Waldbronn (2,3 %) und Bruchsal (2,2 %). Betrachtet man die drei einzelnen Städte bzw. Ge- meinden (Ettlingen, Stutensee, Rheinstetten), in die die meisten Haushalte abgewandert sind, nach Personengruppen, entsteht ein wesentlich hete- rogeneres Bild, als die Gesamtanteile vermuten lassen würden. So zogen anteilig beispielsweise doppelt so viele Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren nach Stutensee als nach Ettlingen (12,4 % zu 6,1 %; siehe ANHANGTABELLE 3.06). Umge- kehrt verhält es sich mit den Single-Haushalten: Während nahezu ein Fünftel (17,9 %) dieser Haushalte sich für Ettlingen als neuen Wohnort entschied, beläuft sich entsprechender Anteil für die Gemeinde Stutensee auf lediglich 3,7 %. Zu- dem kann Ettlingen die meisten aus Karlsruhe ver- zogenen Senioren-Haushalte verbuchen (23,2 %). Vertiefte Auswertungen ergeben, dass ein be- achtlicher Teil der Seniorenhaushalte sich auch für 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 28 5,4% 8,9% 6,1% 16,0% 11,9% 0,6% 0,8% 1,3% 1,5% 1,8% 2,1% 2,2% 2,4% 2,4% 2,6% 2,8% 3,0% 3,1% 3,7% 3,9% 5,1% 7,5% 8,3% 11,3% 1,7% 0,3% 0,3% 0,9% 1,1% 0,8% 1,4% 2,3% 1,1% 0,6% 1,4% 1,4% 2,9% 6,4% 4,8% 14,5% 2,3% 18,0% 3,4% 1,4% 4,0% 6,6% 9,6% 8,7% 4,0% 0,2% 0,4% 0%5%10%15%20% Karlsruhe allgemein Hohenwettersbach Grünwettersbach Palmbach Stupferich Wolfartsweier Nordstadt Rintheim Beiertheim-Bulach Daxlanden Grünwinkel Weiherfeld-Dammerstock Nordweststadt Oberreut Knielingen Rüppurr Neureut Grötzingen Hagsfeld Oststadt Waldstadt Mühlburg Innenstadt Südstadt Durlach Weststadt Südweststadt Zuzugsstadtteil Wunschstadtteil Abb. 3.06 Wunschort und realisierte Stadtteile - Zuzügler nach Karlsruhe Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung/Haus/Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? Sie sind nach ............ (Stadtteil) gezogen. 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 311 / 404 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 1) 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 29 2,5% 9,0% 2,3% 2,6% 11,1% 2,2% 2,3% 2,4% 2,7% 2,8% 3,5% 4,3% 6,1% 7,1% 8,2% 10,2% 10,7% 10,3% 0%5%10%15% übriger Landkreis Rastatt, Baden-Baden, Bad Herrenalb, Dobel Durmersheim übriger Raum Süd-Pfalz Jockgrim Wörth am Rhein übriger Landkreis Karlsruhe, Remchingen, Königsbach-Stein Bruchsal Waldbronn Bretten Malsch Karlsbad Linkenheim-Hochstetten Weingarten Pfinztal Eggenstein-Leopoldshafen Rheinstetten Stutensee Ettlingen Abb. 3.07 Realisierte Orte - aktueller Wohnort der Wegzügler in die Region Basis: 635 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 In welchen Ort sind Sie gezogen? LK Karlsruhe: 73,4% Südpfalz: 13,8% LK Rastatt: 12,8% 3. BEVORZUGTE ZIELE DER FORTZIEHENDEN UND ZUZIEHENDEN 30 Wohnstandorte im Landkreis Rastatt, in Baden- Baden, Bad Herrenalb und Dobel entschieden hat (16,1 %) Zusammengenommen zeigen die Ergebnisse, dass die überwiegende Mehrheit aller Befragten der Fä- cherstadt eine hohe Attraktivität als Wohnstandort beimisst. Dies gilt nicht nur für die zugezogenen sondern in hohem Maße auch für die weggezo- genen Haushalte. Die Mehrheit der aus Karlsruhe fortgezogenen Haushalte wäre durchaus gerne innerhalb des Stadtgebietes geblieben und be- zog die Stadt deshalb aktiv in den Suchprozess mit ein. Aus diesem Umstand heraus ergibt sich die Frage nach den Gründen, aus welchen heraus der Wunsch nach dem Wohnen in der Fächerstadt nicht umsetzbar war. Darauf wird in den folgenden Kapiteln vertieft eingegangen. 4. MOTIVE FÜR DEN FORTZUG AUS KARLSRUHE IN DIE REGION 31 Im folgenden Kapitel wird untersucht, welche Mo- tive die Bürgerinnen und Bürger zu einem Umzug in die Region veranlassen. Vor allem stellt sich die Frage nach den Gründen für die Wahl des neu- en Wohnstandortes außerhalb Karlsruhes. Die Er- gebnisse des vorherigen Kapitels 3 haben gezeigt, dass es zahlreiche Haushalte gibt, die gerne in Karlsruhe geblieben wären und sich dennoch aus verschiedenen Gründen für einen Umzug ins Um- land entschieden haben. Welches diese Gründe sind, wird nachfolgend analysiert. Haushalte, die innerhalb der letzten zwei Jahre aus Karlsruhe in die Region gezogen sind, wurden zu- nächst gebeten, Auskunft über ihre Umzugsgrün- de zu geben: Im Folgenden sind einige Gründe ge- nannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug aus Karlsruhe in Ihre jetzige Wohnung wichtig? Am häufigsten wurde als Umzugsgrund die Ver- größerung des Haushalts genannt (52,7 %) – viel- fach bedingt durch Familienzuwachs, dem Zusam- menziehen mit einem Partner oder auch mit den Eltern. Auch der Wunsch nach einer Verbesserung hinsichtlich der Wohnung oder der Wohnungsaus- stattung (46,1 %) sowie der Wunsch nach einer besseren Wohnumgebung (38,5%) wurde häufig als Motiv für den erfolgten Umzug genannt. 1998 stellten sich dieselben drei Gründe als für den Um- zug am wichtigsten heraus. Ein immer wieder genanntes Motiv stellt in der aktuellen Umfrage auch der Wunsch nach einer ruhigeren Wohnung (37,9 %) dar. Für rund ein Drittel der fortgezogenen Haushalte war der Er- werb von Wohneigentum (32,3 %) der Beweg- grund für den Umzug ins Umland. Berufliche und ausbildungsbedingte Gründe stellen für ein Fünftel (21,6 %) ebenfalls ein Umzugsmotiv dar. Die Miethöhe in der alten Wohnung wurde von 17,7 % der befragten Haushalte als Ursache für den Auszug aus dieser angeführt, weitere 16,2 % nannten die Verkleinerung des Haushaltes aus diversen Gründen als Umzugsmotiv. Die Rückkehr an den Heimatort bewegte in etwa jeden zehn- ten aus Karlsruhe verzogenen Haushalt (10,8 %) zum Umzug ins Umland. Ähnlich bedeutend ist mit einem Befragtenanteil von 10,5 % der Grund der Optimierung des Wohnstandorts bei zwei Er- werbstätigen im Haushalt. Als weitere Motive, die angesichts eines Befragtenanteils von weniger als zehn Prozent einen vergleichsweise geringen Stellenwert besitzen, wurden die Suche nach ei- ner barrierefreien Wohnung bzw. gesundheitliche Gründe (5 %) genannt aber auch die Kündigung durch den Vermieter (4,1 %). Im wesentlichen ent- sprechen damit die genannten Umzugsgründe so- wie deren Gewichtung denen von 1998. In ABBILDUNG 4.01 sind die genannten Motive mit den jeweiligen Befragtenanteilen dargestellt. Da Mehrfachantworten möglich waren, übersteigt die Gesamtsumme 100 %. Der Umzugsauslöser Vergrößerung des Haus- haltes steht in hohem Maße in Abhängigkeit zum Haushaltstyp. Aus ABBILDUNG 4.02 geht deut- lich hervor, dass dieser Aspekt für über zwei Drit- tel (68,3 %) der Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren das am häufigsten genannte Umzugsmotiv überhaupt darstellt. Von erheblicher Bedeutung ist dieses Motiv auch für Paare und Wohngemein- schaften im Alter von 18 bis 45 Jahren ohne bzw. mit erwachsenen Kindern (66,7 %), während es für Wohngemeinschaften im Alter von über 45 Jahren sowie für Single- und Senioren-Haushalte kaum eine Rolle spielt. Eine Relation zum Haus- haltseinkommen ist insofern festzustellen, als dass die „Vergrößerung des Haushalts“ von Befragten, deren durchschnittliches Haushaltseinkommen bei über 1.000 Euro pro Person und Monat liegt, deut- lich häufiger als Umzugsgrund angegeben wurde, 4. Motive für den Fortzug aus Karlsruhe in die Region 4. MOTIVE FÜR DEN FORTZUG AUS KARLSRUHE IN DIE REGION 32 als von Befragten, die weniger zur Verfügung ha- ben. Die Betrachtung der drei am häufi gsten ge- nannten Fortzugsmotive nach Haushaltstypen ist in ABBILDUNG 4.02 dargestellt. Anhangtabelle 4.01 gibt Aufschluss über weitere haushaltsbezo- gene Merkmale der drei am häufi gsten genannten Umzugsgründe. Der Wunsch nach einer Verbesserung hinsicht- lich von Wohnung oder Ausstattung geht mit dem Alter zurück. Vor allem für Familien mit Kin- dern, Paare und Wohngemeinschaften im Alter zwischen 18 und 45 Jahren ohne oder mit erwach- senen Kindern bildet die Wohnungs ausstattung ein zentrales Umzugsmotiv. Von den Senioren- Haushalten zog nur jede(r) Fünfte (19,4 %) mo- tiviert durch eine Verbesserung der Wohnung/- ausstattung um. Den Wunsch nach einer besseren Wohnumge- bung als Anlass für einen Umzug in die Region nannte nahezu jeder zweite Single-Haushalt im Alter zwischen 18 und 60 Jahren (49,0 %). Für Single-Haushalte ist dies der am häufi gsten ge- 46,1% 38,5% 16,2% 10,8% 10,5% 5,0% 4,1% 0,8% 4,1% 17,7% 21,6% 32,3% 37,9% 52,7% 0%20%40%60% Vergrößerung des Haushalts (Kinder, zusammenziehen mit Partner, mit Eltern) Verbesserung hinsichtlich der Wohnung/-ausstattung Wunsch nach besserer Wohnumgebung Wunsch nach ruhigerer Wohnung Erwerb von Wohneigentum berufliche Gründe, Ausbildung Miethöhe in der alten Wohnung Verkleinerung des Haushalts (Trennung, Tod, Auszug aus Elternhaus) Rückkehr in den Heimatort Optimierter Wohnstandort bei zwei Erwerbstätigen Alter, Krankheit, Barrierefreiheit Kündigung durch den Vermieter (Probleme mit Eigentümer) Nähe zu Freunden und Verwandten Sonstiges Abb. 4.01 Umzugsmotive 1) - Wegzügler in die Region 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 630 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug aus Karlsruhe in Ihre jetzige Wohnun g wichtig? 4. MOTIVE FÜR DEN FORTZUG AUS KARLSRUHE IN DIE REGION 33 nannten Umzugsgrund überhaupt. Auch unter den Familien mit Kindern wiegt dieses Umzugs- motiv mit einem Anteil von 42,2 % schwer. Auch unter Seniorenhaushalten stellt das Streben nach einer besseren Wohnumgebung einen wichtigen Umzugsgrund (24,9 %) dar. Wichtigster Um- zugsgrund in dieser Altersgruppe ist jedoch die Verkleinerung des Haushalts (41,6 %). Deutlich ausgeprägt ist der Wunsch nach einer besseren Wohnumgebung auch bei in die Region umgezo- genen Haushalten, die ein durchschnittliches Mo- natseinkommen von weniger als 1.000 Euro pro Person haben (47,0 %). Die Betrachtung der Gründe, die Anlass zum Um- zug sind, machen deutlich, dass es nicht einen ein- zigen zentralen Beweggrund, sondern eine Viel- zahl verschiedener Beweggründe für einen Umzug gibt. Im Durchschnitt nannte jede(r) Befragte drei verschiedene Gründe, die ihn oder sie zum Umzug veranlassten. Dies zeugt von einem relativ komple- xen Ursachengefüge, welches letztlich den Woh- nungswechsel bewirkt. Im Nachfolgenden wird der Frage nachgegangen, welche Gründe für die Wahl des neuen Wohn- standortes im Umland von Karlsruhe ausschlag- gebend waren. Dies unterscheidet sich von der vorangegangenen Fragestellung insofern, als dass es nicht um den Anlass des Umzugs an sich geht, sondern um die konkrete Wohnstandortwahl – also den Grund der Entscheidung, Karlsruhe den Rücken zu kehren. 55,8% 22,2% 43,9% 49,0% 66,7% 49,1% 35,1% 29,5% 29,6% 11,2% 19,4% 24,9% 42,2% 68,3% 36,1% 0%20%40%60%80% Vergrößerung des Haushalts (Kinder, zusammenziehen mit Partner, mit Eltern) Verbesserung hinsichtlich der Wohnung/-ausstattung Wunsch nach besserer Wohnumgebung Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Single-Haushalte unter 60 Jahre Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter) Abb. 4.02 Die drei wichtigsten Umzugsmotive nach Haushaltstypen 1) - Wegzügler in die Region 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% * Wohngemeinschaften Basis: 630 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug aus Karlsruhe in Ihre jetzige Wohnung wichtig? 4. MOTIVE FÜR DEN FORTZUG AUS KARLSRUHE IN DIE REGION 34 Die befragten Haushalte wurden gebeten, die drei wichtigsten Gründe für die Wahl des aktuellen Standorts zu formulieren. Welche Gründe waren ausschlag- gebend für die W ahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe: In ABBILDUNG 4.03 sind die ausschlaggebenden Gründe für die konkr ete Wohnortwahl in der Region dargestellt. Da es sich hierbei um Mehr- fachantworten handelt, übersteigen die Be- fragtenanteile die Gesamtsumme von 100%. Die meisten Befragten nennen das Argument gün- stiger Miet- bzw. Kaufpreis (32,9 %). Mit verhält- nismäßig geringem Abstand folgen die Motive Wohnungsgröße/-qualität/-ausstattung (25,0 %) sowie schöne Lage, Grün, Natur (22,1 %). An vierter Stelle steht als Grund ein ruhiges Wohn- umfeld (19,5 %), gefolgt von berufl ichen und ausbildungsbedingten Gründen (17,9 %). Wei- tere Faktoren sind die Vergrößerung des Haus- halts (15,4 %), der Erwerb von Wohneigentum 25,0% 22,1% 19,5% 17,9% 15,4% 13,8% 13,0% 9,1% 7,1% 5,4% 4,7% 4,5% 4,1% 3,8% 3,3% 3,1% 2,9% 2,7% 2,7% 1,4% 1,0% 32,9% 0%10%20%30%40% günstiger Miet- bzw. Kaufpreis Wohnungsgröße/-qualität/-ausstattung schöne Lage, Grün, Natur ruhiges Wohnumfeld berufliche Gründe, Ausbildung Vergrößerung des Haushalts (Kinder, Zusammenziehen mit Partner/in, mit Eltern) Erwerb von Wohneigentum Nähe zu Verwandten/Freunden gute Nachbarschaft, soziales Umfeld gute Verkehrsanbindung (ÖPNV, Auto) Garten am Haus, Tierhaltung möglich Luftqualität/Sauberkeit/Umweltsituation bessere Umgebung, mehr Platz für Kinder, kinderfreundlich zentrale Lage, Nähe zu Karlsruhe Verkleinerung des Haushalts (Trennung, Tod, Auszug aus Elternhaus) Kinderbetreuung/Schulen in der Nähe Rückkehr in den Heimatort aus persönlichen Gründen sofort die Wohnung gefunden, Dringlichkeit gute Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten Alters- und Krankheitsgründe/betreutes Wohnen Sonstiges Abb. 4.03 Ausschlaggebende Gründe für die Wohnstandortwahl 1) - Wegzügler in die Region 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 623 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. 4. MOTIVE FÜR DEN FORTZUG AUS KARLSRUHE IN DIE REGION 35 (13,8 %) und die Nähe zu Verwandten und Freun- den (13,0 %). Nachrangige Gründe sind dagegen gute Nachbarschaft/soziales Umfeld (9,1 %), gute Verkehrsanbindung (7,1 %) und Garten am Haus, Tierhaltung möglich (5,4 %). Weitere Gründe ent- hält die ABBILDUNG 4.03. Dieser Überblick erlaubt einen guten Gesamtein- druck über die gegebenen Antworten, nicht aber über die gewichteten Prioritäten der Erst-, Zweit- und Drittnennung. Dies wird anhand der zehn am häufi gsten genannten Gründe in ABBILDUNG 4.04 veranschaulicht. Die nach wichtigsten, zweitwichtigsten und dritt- wichtigsten Entscheidungsmotiven gegliederte ABBILDUNG 4.04 macht deutlich, dass die den Wegzug bestimmenden „wichtigsten“ Gründe sich auf wenige Sachverhalte konzentrieren und andere Gründe aus zweiter und dritter Priorität verstärkend einwirken. So folgt nach der Nen- nung „günstiger Miet- bzw. Kaufpreis“ (20,3 %) als wichtigster Grund die „Vergrößerung des Haushalts“ (12,2 %). Auch die Wohnungsgröße/- qualität/-ausstattung (11,6 %), „berufl iche Grün- de“ (10,5 %) sowie der „Erwerb von Wohn- eigentum“ (9,3 %) erhalten in der Betrachtung des erstgenannten, wichtigsten Grundes hohe Be- deutung. Bei all diesen Nennungen handelt es sich also um „harte“ Umzugsfaktoren, die häufi g ein Hauptkriterium (Erstnennung) seltener jedoch ein Nebenkriterium (Zweit- und Drittnennung) für die Entscheidung des Wohnstandortes bilden. Als Mit- oder Nebenentscheidungskriterium (zweitwichtigster Grund) wurde hingegen am häu- fi gsten die „Wohnungsgröße/-qualität/-ausstat- tung“ (11,0 %) genannt, sowie der Aspekt „schö- 11,6% 5,5% 2,0% 8,0% 11,0% 10,1% 8,1% 3,1% 4,3% 4,6% 3,4% 4,7% 2,4% 6,0% 5,0% 3,5% 3,2% 2,5% 2,1%1,6% 20,3% 6,4% 10,5% 12,2% 9,3% 6,0% 3,9% 1,9% 1,2% 1,4% 7,1% 9,1% 13,0% 13,8% 15,4% 17,9% 19,5% 22,1% 25,0% 0%10%20%30%40% günstiger Miet- bzw. Kaufpreis Wohnungsgröße/-qualität/-ausstattung schöne Lage, Grün, Natur ruhiges Wohnumfeld berufliche Gründe, Ausbildung Vergrößerung des Haushalts (Kinder, Zusammenziehen mit Partner/in, Eltern) Erwerb von Wohneigentum Nähe zu Verwandten/Freunden gute Nachbarschaft, soziales Umfeld gute Verkehrsanbindung (ÖPNV, Auto) ...als ausschlaggebend genannt ...als zweitwichtigster Grund genannt ...als drittwichtigster Grund genannt Abb. 4.04 Die zehn häufigsten ausschlaggebenden Gründe für die Wohnstandortwahl Abb. 4.04 nach dem wichtigsten, zweitwichtigsten und drittwichtigsten Grund 1) Abb. 4.04 - Wegzügler in die Region 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 623 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. 32,9% 4. MOTIVE FÜR DEN FORTZUG AUS KARLSRUHE IN DIE REGION 36 ne Lage/Grün/Natur“ (10,1 %). Lediglich 6,0 % der befragten Haushalte gaben letztgenannten Grund als Hauptbeweggrund für ihre Entschei- dung zugunsten des aktuellen Wohnorts an, was anteilsmäßig Platz 7 bedeutet. In der zusammen- fassenden Darstellung taucht er allerdings bereits an dritter Stelle auf, was sich durch den hohen Anteil an Zweit- und Drittnennungen (10,1 % und 6,0 %) begründet. Ähnliches gilt für das Kriterium ruhiges Wohnumfeld. Als ausschlaggebendes Mo- tiv (wichtigster Grund) wurde das ruhige Wohn- umfeld nur von 6,4 % der Befragten für die Wahl des Wohnortes genannt. Als Nebenkriterium (zweit- und drittwichtigster Grund) erhält dieser Aspekt hingegen eine höhere Bedeutung (8,1 % und 5,0 %). Diese Beobachtung erlaubt den Schluss, dass „weiche“ Umzugsfaktoren wie „schöne Lage“ und „ruhiges Wohnen“ in der Regel nicht den aus- schlaggebenden Grund für einen Wohnortwech- sel bzw. die Wohnortwahl darstellen, dennoch für zahlreiche Umzugswillige eine hohe Bedeutung haben und in hohem Maß in die Entscheidungs- fi ndung einfl ießen. Im Folgenden werden die drei meistgenannten Gründe für die Wohnortwahl nach Spezifi ka inner- halb verschiedener Befragtengruppen betrachtet und durch ABBILDUNG 4.05 veranschaulicht. Ein günstiger Miet- bzw. Kaufpreis hat für die Auswahl des Wohnstandortes mit zunehmendem Alter bis 60 Jahren wachsende Bedeutung – wie 31,9% 43,2% 21,8% 27,0% 37,0% 23,9% 29,9% 16,7% 24,4% 29,9% 29,4% 15,7% 12,3% 11,7% 18,9% 0%10%20%30%40%50% günstiger Miet- bzw. Kaufpreis Wohnungsgröße/-qualität/- ausstattung schöne Lage, Grün, Natur Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Single-Haushalte unter 60 Jahre Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Senioren-Haushalte (60 J. und älter) Abb. 4.05 Die drei häufigsten ausschlaggebenden Gründe für die Wohnstandortswahl Abb. 4.02 nach Haushaltstypen 1) - Wegzügler in die Region 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% * Wohngemeinschaften Basis: 623 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. 4. MOTIVE FÜR DEN FORTZUG AUS KARLSRUHE IN DIE REGION 37 ANHANGTABELLE 4.02 zeigt. Dies spiegelt sich auch in den Haushaltstypen wider: Für Paare und Wohngemeinschaften im Alter zwischen 18 und 45 Jahren ohne bzw. mit erwachsenen Kindern (29,9 %) nimmt dieses Motiv einen geringeren Stellenwert ein als für vergleichbare Haushalte im Alter zwischen 45 und 60 Jahren (43,2 %). Mit dem Eintritt ins Seniorenalter sinkt die Bedeutung des Kriteriums erheblich. Bei der Analyse dieses Beweggrundes in Relation zum Haushaltsein- kommen zeigt sich, dass ein günstiger Miet- bzw. Kaufpreis sowohl im Falle der Haushalte mit relativ geringem monatlichem Einkommen (unter 1.000 Euro/Kopf), als auch für jene mit hohem Einkom- men (3.000 Euro/Kopf und mehr) besondere Be- deutung erlangt. In Bezug auf die Größe, Qualität und Ausstat- tung der Wohnung lassen sich keine alters-, einkommens- oder berufsbedingten Tendenzen ableiten. Auch in Bezug auf die verschiedenen Haushaltstypen zeigen sich die Befragtenanteile relativ ausgeglichen, was davon zeugt, dass dieses Kriterium für nahezu alle Personengruppen einen ähnlich hohen Stellenwert einnimmt. Überdurch- schnittlich viel Wert auf dieses Krite rium legen insbesondere Singlehaushalte unter 60 Jahren (29,9 %), während Größe, Qualität und Ausstat- tung der Wohnung für Paare und Wohngemein- schaften im Alter zwischen 45 und 60 Jahren ohne (minderjährige) Kinder (15,7 %) eine geringere Rolle spielt. Hinsichtlich des Motivs schöne Lage, Grün, Na- tur werden größere Unterschiede zwischen den verschiedenen Befragtengruppen deutlich. Je älter ein Haushalt ist, umso nachrangiger wirkt der Fak- tor „schöne Wohnlage“ auf die Entscheidungs- fi ndung. Aus ANHANGTABELLE 4.02 geht weiter hervor, dass die „Lage“ mit steigendem Bildungs- abschluss und höherem Pro-Kopf-Einkommen für die Wohnstandortwahl an Bedeutung gewinnt. Hinsichtlich der Haushaltstypen legen vor allem Paare unter 45 Jahren ohne Kinder (29,4 %) Wert auf eine „schöne Lage/Grün/Natur“ – gefolgt von Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren (23,9 %). Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Gründe für die Wahl des neuen Wohnstandortes im Umland von Karlsruhe vielfach mit den allge- meinen Umzugsgründen überlagern. Dies zeigt, dass weniger der konkrete Wunsch nach dem Wohnen im Umland, als vielmehr die Notwendig- keit, verschiedene Kriterien zu vereinbaren, zur Umlandentscheidung führt. So wurden ein gün- stiger Miet- bzw. Kaufpreis, Größe, Qualität und Ausstattung der Wohnung sowie schöne Lage, Grün, Natur als häufi gste Motive für die Wahl des neuen Wohnstandortes genannt – Kriterien also, die innerhalb der Stadtgrenzen von Karlsruhe nur sehr schwer befriedigt werden können. Auch die Ansprüche und Wünsche der Bevölkerung hin- sichtlich der Wohnungsausstattung können in- nerhalb Karlsruhes in vielen Fällen nicht erfüllt werden. Sie sind nur für einen begrenzten Teil der Bevölkerung fi nanziell realisierbar. Dasselbe gilt hinsichtlich der gegebenen Möglichkeiten, Eigen- tum zu bilden. Die Vielfalt der genannten Motive zeigt jedoch auch, dass es in Karlsruhe kein grundlegendes Pro- blem gibt, das die hiesige Bevölkerung zu einem Fortzug bewegt. Vielmehr ist es eine Kumulation verschiedener Faktoren, die einen Umzug in Ge- meinden der Region begüns tigen. 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 39 Nachdem in Kapitel 4 die Gründe für den Weg- zug aus Karlsruhe dargestellt wurden, gibt das nachfolgende Kapitel einen Überblick über die häufigsten Gründe für den Umzug in die Stadt Karlsruhe. Haushalte, die innerhalb der letzten zwei Jahre nach Karlsruhe gezogen sind, wurden zunächst gebeten, Auskunft über ihre Umzugs- gründe zu geben: Im Folgenden sind einige Gründe ge- nannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug von Ihrem letzten Wohnort nach Karlsruhe wichtig? Zwei Drittel der Befragten (66,7 %) nennen beruf- liche und ausbildungsbedingte Gründe für ihren Umzug nach Karlsruhe. Von diesem Motiv geht die mit Abstand bedeutendste Schubkraft für ei- nen Wohnungswechsel in die Fächerstadt aus. Die Vergrößerung des Haushaltes war für 29,6 % der Befragten Anlass, eine Wohnung in Karlsruhe zu nehmen, dicht gefolgt vom Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt (28,2 %). Von gleichrangiger Bedeutung sind die Gründe „Wunsch nach einer besseren Wohnumgebung“ sowie „Verkleinerung des Haushalts“ (jeweils 17,6 %). Auch eine Ver- besserung hinsichtlich der Wohnung/-ausstattung stellt für 16,9 % der Haushalte einen wichtigen Umzugsgrund dar. Die Rückkehr in den Heimatort – vielfach auch verwandtschaftlich bedingt – war für 13,7 % der Haushalte Anlass, nach Karlsruhe zu ziehen. Mehr als jeder zehnte Haushalt (11,8 %) nannte als wichtigen Grund für den Umzug den Wunsch nach einer ruhigeren Wohnung. Weniger bedeutend sind der Erwerb von Wohneigentum (6,3 %), Alter, Krankheit und Suche nach barrie- refreiem Wohnen (5,7 %), die Miethöhe in der al- ten Wohnung (5,2 %), die Nähe zu Freunden und Verwandten (3,5 %) sowie die Kündigung durch den Vermieter (2,4 %). Weitere Gründe nannten 2,4 % der Befragten. ABBILDUNG 5.01 zeigt die Umzugsmotive in ihrer Wichtigkeit. Aufgrund von Mehrfachnennungen übersteigt die Gesamtsum- me insgesamt 100 %. Betrachtet man die drei am häufigsten genann- ten Zuzugsmotive nach Personengruppen in AN- HANGTABELLE 5.01, so zeigt sich, dass berufliche Gründe für Männer und Frauen nahezu gleicher- maßen von Bedeutung sind. Je älter der Haus- haltsvorstand ist, desto eher verliert dieses Motiv an Einfluss. Dies kommt auch bei Betrachtung der einzelnen Haushaltstypen zum Ausdruck. Wäh- rend von Familien, Singles und Paaren unter 45 Jahren 70 % oder mehr berufliche Gründe anfüh- ren, spielt dieser Grund für Paare jenseits eines Le- bensalters von 45 Jahren eine geringere (46,9 %) und für Seniorenhaushalte kaum mehr eine Rolle (16,7 %). ABBILDUNG 5.02 zeigt die drei häu- figsten Umzugsgründe nach Haushaltstypen auf. Je höher der Bildungsabschluss des Haushaltsvor- standes ist, desto eher haben berufliche Grün- de Einfluss auf die Umzugsmotivation (Abitur: 80,0 %; Volksschul- oder Hauptschulabschluss: 35,8 %). Auch stellt der Beruf bei Haushalten mit hohem monatlichen Pro-Kopf-Einkommen (über 2.000 Euro) eher einen Umzugsgrund dar als bei Haushalten mit mittlerem oder niedrigem Einkom- men (unter 2.000 Euro). Die Vergrößerung des Haushalts stellt – der Lo- gik des Lebenszyklus folgend – für jüngere Haus- halte eher einen Umzugsgrund dar als für ältere. So nennen vor allem Paare und Wohngemein- schaften unter 45 Jahren ohne Kinder oder mit erwachsenen Kindern die Vergrößerung des Haus- halts (45,7 %) als zentrales Umzugsmotiv. Auch jeder dritte Haushalt mit Kindern unter 18 Jahren (35,9 %) sieht darin eines seiner Hauptmotive. Das Einkommen spielt nur eine begrenzte Rolle: Für Haushalte mit einem gewichteten monatlichen Pro-Kopf-Einkommen von unter 1.000 Euro ist 5. Zuzugsmotive nach Karlsruhe und beabsichtigte Wohndauer 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 40 29,6% 28,2% 11,8% 5,7% 5,2% 3,5% 2,4% 2,4% 66,7% 17,6% 17,6% 16,9% 13,7% 6,3% 0%20%40%60%80% Berufliche Gründe, Ausbildung Vergrößerung des Haushalts (Kinder, zusammenziehen mit Partner, mit Eltern) Wunsch nach Wohnen in der Stadt Wunsch nach besserer Wohnumgebung Verkleinerung des Haushalts (Trennung, Tod, Auszug aus Elternhaus) Verbesserung hinsichtlich der Wohnung/-ausstattung Rückkehr in den Heimatort Wunsch nach ruhigerer Wohnung Erwerb von Wohneigentum Alter, Krankheit, Barrierefreiheit Miethöhe in der alten Wohnung Nähe zu Freunden und Verwandten Kündigung durch den Vermieter (Probleme mit Eigentümer) Sonstiges Abb. 5.01 Umzugsmotive 1) - Zugzügler nach Karlsruhe 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 402 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug von Ihrem letzten Wohnort nach Karlsruhe wichtig? 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 41 das Umzugsmotiv „Vergrößerung des Haushalts“ (41,4 %) das zweitwichtigste Umzugsmotiv und wird von ihnen häufiger genannt als von höheren Einkommensklassen (vgl. ANHANGTABELLE 5.01). Aus ABBILDUNG 5.02 geht hervor, dass der Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt als Um- zugsmotiv unter allen Haushaltstypen ähnlich starke Bedeutung besitzt: Besonders ausgeprägt ist dieser Umzugsgrund jedoch für Singlehaushalte bis 60 Jahre (32,7 %) und stellt den zweitwich- tigsten Umzugsgrund für diese Haushaltsgruppe dar. Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren nen- nen diesen Grund seltener (23,8 %). Bereits aus dieser Antwort geht hervor, dass das Wohnen in der Stadt für nahezu alle Personengruppen at- traktiv ist. Lediglich für ausländische Haushalte (17,7 %) erlangt das Leben in der Stadt keinen besonderen Reiz. Drei Viertel (74,2 %) von ihnen sind aus beruflichen Gründen nach Karlsruhe ge- zogen. Im Nachfolgenden wurden die befragten Haus- halte gebeten, die drei wichtigsten Gründe für die Wahl ihres jetzigen Wohnstandortes zu nen- nen. Im Unterschied zu der vorangegangenen Frage handelt es sich nachfolgend also nicht um den auslösenden Grund des Umzugs, sondern um die Argumente für die Wahl des Wohnstandortes. Beide Fragen hängen miteinander zusammen, so dass eine gewisse Überschneidung der Antwort- nennungen nicht zu vermeiden ist. 35,9% 73,9% 12,6% 32,7% 82,8% 45,7% 46,9% 28,3% 23,8% 70,4% 28,0% 28,3% 28,4% 17,0% 16,7% 0%20%40%60%80%100% Berufliche Gründe, Ausbildung Vergrößerung des Haushalts Wunsch nach Wohnen in der Stadt Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Single-Haushalte unter 60 Jahre Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter) Abb. 5.02 Die drei wichtigsten Umzugsmotive nach Haushaltstypen 1) - Zugzügler nach Karlsruhe Abb. 5.02 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100% * Wohngemeinschaften Basis: 402 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug von Ihrem letzten Wohnort nach Karlsruhe wichtig? 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 42 Welche Gründe waren ausschlag- gebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe: Um zunächst einen Gesamteindruck der Gründe für die Wahl des Wohnstandorts in Karlsruhe zu bekommen, wurden die drei wichtigsten Gründe als Mehrfachantworten (Summe größer 100 %) zusammengefasst. In dieser zusammenfassenden Betrachtung – dargestellt in ABBILDUNG 5.03 – wird deutlich, dass bei der Wahl des jetzigen Wohnstandortes vor allem berufliche und ausbil- dungsbedingte Gründe (53,0 %) ausschlaggebend sind. An zweiter Stelle der wichtigsten drei Grün- de für die Wohnstandortwahl folgt die Nähe zu Verwandten und Freunden (26,6 %). Die Motive Stadtleben, urbanes Umfeld sowie Wohnungsgrö- ße-, qualität und -ausstattung werden mit jeweils 23,8 % von den Befragten gleichrangig gewertet. Eine gute Verkehrsanbindung (14,6 %), ein ru- higes Wohnumfeld (12,6 %), ein günstiger Miet- bzw. Kaufpreis (10,7 %) und schöne Lage, Grün, Natur (10,4 %) spielten bei der Wahl des jetzigen Wohnstandortes in Karlsruhe außerdem eine be- deutende Rolle. Seltener werden Gründe wie Vergrößerung eines Haushalts (7,5 %) und gute Nachbarschaft, soziales Umfeld (5,1 %) genannt. Befragtenanteile von unter fünf Prozentpunkten entfallen auf Gründe wie Kinderbetreuung, Schu- len in der Nähe (4,2 %), Rückkehr in den Heimat- ort (3,1 %), Alters- und Krankheitsgründe/be- treutes Wohnen (2,9 %), Haushaltsverkleinerung (2,6 %) sowie gute Einkaufs- und Freizeitmög- lichkeiten (2,4 %). Alle für die Wahl des jetzigen Wohnstandortes ausschlaggebenden Gründe kön- nen ABBILDUNG 5.03 entnommen werden. Sowohl in der separaten Betrachtung des wich- tigsten Grundes als auch in der zusammenfas- senden Betrachtung der drei wichtigsten Gründe stellen berufliche und ausbildungsbedingte Grün- de das entscheidende Motiv für die Wahl des jet- zigen Wohnstandortes dar. In der separaten Be- trachtung des zweitwichtigsten Grundes erlangt die Nähe zu Verwandten und Freunden (11,2 %) die höchste Bedeutung, dicht gefolgt vom „Stadt- leben/urbanes Umfeld“ (10,8 %). Dieser Grund wird von den Befragten auch am häufigsten als dritter Grund (6,8 %) angegeben. Vor diesem Hin- tergrund erhält das „Stadtleben/urbane Umfeld“ also ebenfalls eine besondere Bedeutung, obschon es selten als Hauptkriterium (6,2 %), sondern viel- mehr als Nebenkriterium in die Entscheidungsfin- dung einfließt. ABBILDUNG 5.04 zeigt die Anteile der am häufigsten genannten Gründe in ihrer Ge- wichtung nach wichtigsten, zweitwichtigsten und drittwichtigsten Gründen auf. Die vier am häufigsten als ausschlaggebend ge- nannten Gründe für den Zuzug nach Karlsruhe werden im Folgenden näher analysiert. ABBIL- DUNG 5.05 zeigt die Anteile nach Haushaltstypen auf, während ANHANGTABELLE 5.02 die Be- fragtenanteile für alle Personengruppen darstellt. Berufliche und ausbildungsbedingte Gründe sind für Männer (57,6 %) eher Anlass zum Wohn- ortwechsel als für Frauen (47,8 %). Auch ist die Bereitschaft zum beruflich bedingten Wohnort- wechsel bei jüngeren Haushalten größer als bei älteren. Insbesondere für Single-Haushalte sind diese Gründe (64,2 %) ausschlaggebend für die Wahl des Wohnstandortes Karlsruhe. Je höher der Bildungsabschluss bzw. Berufsabschluss, desto eher ist der Zuzug nach Karlsruhe beruflich be- dingt (Volks-/Hauptschulabschluss: 28,8 %; Abi- tur: 64,1 %). Die Nähe zu Verwandten und Freunden ist für Frauen (30,6 %) bedeutender als für Männer (23,0 %). Die Bedeutung nimmt mit dem Lebens- alter zu, was sich auch in den Haushaltstypen nie- der schlägt. So wird die Nähe zu Verwandten und Freunden unter Seniorenhaushalten bei der Wahl des jetzigen Wohnstandortes zum Hauptgrund (46,3 %). Haushalte mit hohem Bildungsniveau lassen sich durch die Nähe von Verwandten und Freunden kaum in ihrer Wohnstandortwahl beein- flussen. Das Stadtleben und das urbane Umfeld nimmt für die meisten Haushaltstypen einen annä- hernd gleich hohen Stellenwert in der Wahl des Wohnstandortes ein (ausschlaggebender Grund 23,8 %). Besondere Bedeutung erlangt das Stadt- leben und das urbane Umfeld jedoch für Single- haushalte (33,1 %). Haushalte mit einem monat- 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 43 26,6% 23,8% 23,8% 14,6% 12,6% 10,7% 10,4% 7,5% 5,1% 4,2% 3,1% 2,9% 2,6% 2,4% 2,0% 1,6% 1,1% 0,7% 2,0% 53,0% 0%10%20%30%40%50%60% berufliche Gründe, Ausbildung Nähe zu Verwandten/Freunden Stadtleben, urbanes Umfeld Wohnungsgröße/ -qualität/ -ausstattung gute Verkehrsanbindung (ÖPNV, Auto) ruhiges Wohnumfeld günstiger Miet- bzw. Kaufpreis schöne Lage, Grün, Natur Vergrößerung des Haushalts (Kinder, Zusammenziehen mit Partner/in, mit Eltern) gute Nachbarschaft, soziales Umfeld Kinderbetreuung/Schulen in der Nähe Rückkehr in den Heimatort Alters- und Krankheitsgründe, betreutes Wohnen Verkleinerung des Haushalts (Trennung, Tod, Auszug aus Elternhaus) gute Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten sofort die Wohnung gefunden, Dringlichkeit aus persönlichen Gründen Luftqualität/Sauberkeit/Umweltsituation Erwerb von Wohneigentum Sonstiges Abb. 5.03 Ausschlaggebende Gründe für die Wohnstandortwahl 1) - Zugzügler nach Karlsruhe 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100%. Basis: 397 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 44 lichen Pro-Kopf-Einkommen von über 2.000 Euro nennen häufiger das Stadtleben und urbane Um- feld als ausschlaggebend für die Wahl Karlsruhes als Wohnort. Die Wohnungsgröße, -qualität und -ausstattung war vor allem für Haushalte mit minderjährigen Kindern (30,4 %) ein zentrales Kriterium bei der Wahl eines Wohnstandortes in Karlsruhe. Insge- samt sind Wohnungsgröße, -qualität und -ausstat- tung Frauen (27,1 %) etwas wichtiger als Män- nern (20,8 %). Die nachfolgende Frage gibt Aufschluss über die beabsichtigte Wohndauer in Karlsruhe und damit indirekt auch über die Attraktivität der Stadt Karls- ruhe als Wohnstandort für die einzelnen Bevölke- rungsgruppen. Wie lange haben Sie vor, in Karlsruhe wohnen zu bleiben? Über die Hälfte (52,6 %) der befragten zugezo- genen Haushalte beabsichtigt, langfristig in Karls- ruhe wohnen zu bleiben – darunter 30,9 % für immer und 21,7 % möglichst lange. Nur für einen befristeten Zeitraum wollen hingegen 21,8 % der zugezogenen Haushalte bleiben: So gehen ledig- lich 17,3 % der Befragten davon aus, nach ein paar Jahren Karlsruhe wieder zu verlassen. Wei- tere 4,5 % beabsichtigen, lediglich für die Dauer der Ausbildung in Karlsruhe wohnen zu bleiben. Von der Arbeitsstelle abhängig ist die Wohndau- er in Karlsruhe für 15,8 % der Befragten. Knapp jeder Zehnte (9,8 %) ist sich in dieser Frage noch unsicher und weiß keine Antwort. 13,8% 4,4% 6,4% 11,2% 10,8% 8,5% 4,6% 6,8% 6,4% 6,3% 4,0% 2,1% 42,9% 8,9% 3,3% 3,0% 3,7% 6,2% 4,3% 2,4% 5,0% 6,9% 1,5% 1,8% 3,6% 2,6% 2,4% 5,1% 7,5% 10,4% 10,7% 12,6% 14,6% 23,8% 23,8% 26,6% 0%15%30%45% berufliche Gründe, Ausbildung Nähe zu Verwandten/Freunden Stadtleben, urbanes Umfeld Wohnungsgröße/ -qualität/ - ausstattung gute Verkehrsanbindung (ÖPNV, Auto) ruhiges Wohnumfeld günstiger Miet- bzw. Kaufpreis schöne Lage, Grün, Natur Vergrößerung des Haushalts (Kinder, Zusammenziehen mit Partner/in, mit Eltern) gute Nachbarschaft, soziales Umfeld ...als ausschlaggebend genannt ...als zweitwichtigster Grund genannt ...als drittwichtigster Grund genannt Abb. 5.04 Die zehn häufigsten ausschlaggebenden Gründe für die Wohnstandortwahl nach dem wichtigsten, zweitwichtigsten und drittwichtigsten Grund 1) - Zugzügler nach Karlsruhe 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 397 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. 53,0% 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 45 ABBILDUNG 5.06 gibt einen Überblick über die beabsichtigte Wohndauer der Zugezogenen in Karlsruhe. Die Antworten verdeutlichen, dass die Entscheidung über einen Wohnort auch von äuße- ren Einflüssen und Abhängigkeiten bestimmt wird und nicht ausschließlich auf die Attraktivität der Stadt zurückzuführen ist. Insbesondere ist die Ent- scheidung häufig eng mit dem Arbeitsplatz bzw. der Ausbildung verknüpft. Insgesamt nimmt der Wunsch, für immer in Karls- ruhe wohnen zu bleiben, mit dem Lebensalter zu – dies zeigt ANHANGTABELLE 5.03. So beabsich- tigen vor allem zugezogene Seniorenhaushalte (60,2 %) dauerhaft in Karlsruhe wohnen zu blei- ben. Auch bei Paaren über 45 Jahren (39,0 %) sowie bei Familien mit Kindern unter 18 Jahren (36,9 %) ist dieser Wunsch stark ausgeprägt. Je jünger und je besser ausgebildet die Haushaltsvor- stände sind, desto eher sehen sie Karlsruhe nur als Zwischenstation innerhalb ihres Lebenszyklus. Gut ausgebildete und hoch qualifizierte Haushalte machen ihre Entscheidung häufig vom Arbeitge- ber abhängig (22,8 %). Auch die Wohndauer der Single-Haushalte wird vielfach durch den Arbeit- geber bestimmt (26,7 %). 23,3% 30,4% 64,2% 23,8% 27,8% 26,2% 20,4% 50,0% 20,2% 33,1% 21,8% 20,9% 63,9% 25,6% 48,2% 17,5% 11,6% 21,2% 46,3% 11,2% 0%20%40%60%80% Berufliche Gründe, Ausbildung Nähe zu Verwandten/Freunden Stadtleben, urbanes Umfeld Wohnungsgröße/ -qualität/ -ausstattung Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Single-Haushalte unter 60 Jahre Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter) Abb. 5.05 Die vier häufigsten ausschlaggebenden Gründe für die Wohnstandortwahl Abb. 5.05 in Karlsruhe nach Haushaltstypen 1) - Zugzügler nach Karlsruhe 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen größer als 100%. * Wohngemeinschaften Basis: 397 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. 5. ZUZUGSMOTIVE NACH KARLSRUHE UND BEABSICHTIGTE WOHNDAUER 46 für immer für ein paar Jahremöglichst lange hängt vom Arbeitgeber ab für die Dauer des Studiums/der Ausbildung weiß nicht/ keine Angabe 30,9% 21,7% 17,3% 15,8% 4,5% Basis: 404 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Abb. 5.06 Beabsichtigte Wohndauer der zugezogenen Haushalte in Karlsruhe Wie lange haben Sie vor, in Karlsruhe wohnen zu bleiben? 9,8% 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 47 Die Umstände des Wohnens verändern sich durch den Umzug – sei es Zuzug nach oder Fortzug aus Karlsruhe. Fragen nach Ausstattung, Umfeld, Le- bensqualität usw. ermöglichen einen Vergleich zwischen den vorherigen und aktuellen Wohnver- hältnissen und zeigen nachfragespezifische Ent- wicklungstendenzen auf. Darüber hinaus erlaubt die Auswertung der Fragen Rückschlüsse auf die Zufriedenheit sowie den Wandel der Wohn- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. 6.1 Veränderung der Wohnsituation Die befragten Haushalte wurden gebeten, die vorherige mit der aktuellen Wohnung hinsichtlich verschiedener Kriterien wie Wohnfläche, Anzahl der Zimmer, Wohnstatus, Wohnform usw. zu ver- gleichen. Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ih- rem alten Wohnort. Wohnfläche Der direkte Vergleich der Größe von alter mit neu- er Wohnung zeigt, dass sich die durchschnittliche Gesamtwohnfläche vor und nach dem Zuzug in die Fächerstadt kaum verändert hat (Mittelwert: ca. 85 qm). Betrachtet man die durchschnittliche Wohnfläche in Quadratmetern pro Person, so ist, dem allgemeinen Trend folgend, mit dem Umzug nach Karlsruhe ein leichter Anstieg der Pro-Kopf- Wohnfläche von 43,2 Quadratmeter auf 45,9 Quadratmeter verbunden. ABBILDUNG 6.01 zeigt die Anteile unterschiedlicher Pro-Kopf-Wohnflä- chen in der alten und der neuen Wohnung im Vergleich. Obwohl der Prozentsatz der Befragten, die weniger als 35 qm pro Person zur Verfügung haben, mit dem Umzug in die Fächerstadt deutlich sinkt – von 42,1 % in der alten auf 36,9 % in der 6. Veränderung der Wohn- und Lebenssituation nach dem Umzug 34,6% 18,0% 10,8% 31,4% 17,8% 8,7% 36,6% 42,1% 0%10%20%30%40%50% unter 35 qm/Person 35 bis unter 55 qm/Person 55 bis unter 75 qm/Person 75 qm/Person und mehr jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.01 Wohnfläche in der alten und jetzigen Wohnung in Quadratmetern pro Person Abb. 6.01 - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 391 / 375 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 48 neuen Wohnung – bleibt dieser Anteil weiterhin der höchste in der Gesamtbetrachtung. Parallel hierzu ist der Teil derjenigen, die zwischen 35 und 55 Quadratmetern Wohnfläche pro Person besit- zen, von 31,4 % auf 34,6 % gestiegen. Eine etwas geringere Zunahme von 2,1 Prozentpunkten ver- zeichneten die Wohnungen mit mehr als 75 Qua- dratmetern Wohnfläche pro Person (Anstieg von 8,7 % auf 10,8 %). Nahezu unverändert ist der Anteil derjenigen, die 55 bis 75 Quadratmeter pro Person zur Verfügung haben. Die zusammenfas- sende Betrachtung zeigt einmal, dass die Wohn- fläche pro Kopf mit dem Umzug in der Regel an- steigt, zum anderen, dass mehr als ein Viertel aller befragten Haushalte (28,8 %) in ihrer Karlsruher Wohnung mehr als 55 Quadratmeter pro Person zur Verfügung haben. Ein noch markanterer Anstieg der Wohnflächen- ausstattung lässt sich für die aus Karlsruhe weg- gezogenen Haushalte feststellen. So hat sich mit dem Umzug ins Umland nicht nur die Wohnung im Durchschnitt deutlich vergrößert (von 81,8 qm auf 110,8 qm), sondern auch die Wohnfläche pro Person ist im Durchschnitt um über 10 Quadrat- meter angestiegen (von 38,4 qm auf 48,9 qm). Aus ABBILDUNG 6.02 geht hervor, dass annähernd die Hälfte (49,6 %) der befragten Fortzüglerinnen und Fortzügler in ihrer Karlsruher Wohnung weni- ger als 35 Quadratmeter pro Person zur Verfügung hatten. Nach dem Umzug sinkt dieser Anteil auf nur noch rund ein Viertel (26,0 %). Die relative Mehrheit der ins Umland gezogenen Haushalte (42,0 %) verfügt am neuen Wohnort über eine Wohnfläche von 35 bis 55 Quadratmetern pro Person gegenüber 31,3 % in der alten Karlsruher Wohnung. Knapp ein Drittel der Wegzüglerinnen und Wegzügler (31,9 %) haben an ihrem neuen Wohnort über 55 qm pro Person zur Verfügung. Vor dem Umzug lag dieser Anteil nur bei 19,0 %. Die beschriebenen Ergebnisse machen deutlich, dass mit einem Umzug in die Region für die mei- sten Beteiligten eine deutliche Vergrößerung der durchschnittlichen Gesamt- sowie Pro-Kopf- Wohnfläche einhergeht. Dies gilt für die in die Fächerstadt zugezogenen Haushalte nur in ver- gleichsweise bescheidenem Umfang. Anzahl der Zimmer Mit dem Umzug gehen auch Veränderungen in der Anzahl der Wohnräume einher: ABBILDUNG 6.03 zeigt für die nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte die Anzahl der Wohnräume vor und nach dem Umzug in der Gegenüberstellung. Ins- gesamt ist der Anteil der Haushalte, die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen bewohnen, nach dem 42,0% 20,1% 11,8% 31,3% 13,1% 5,9% 26,0% 49,6% 0%10%20%30%40%50%60% unter 35 qm/Person 35 bis unter 55 qm/Person 55 bis unter 75 qm/Person 75 qm/Person und mehr jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.02 Wohnfläche in der alten und jetzigen Wohnung in Quadratmetern pro Person Abb. 6.01 - Wegzügler in die Region Basis: 609 / 596 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 49 Umzug deutlich höher als noch zuvor (Anstieg von 69,4 % auf 83,9 %). Die Bewohneranteile in Wohnungen mit nur einem Zimmer oder mit mehr als vier Zimmern nehmen hingegen ab, was nicht per se ein verändertes Nachfrageverhalten abbildet, sondern auch der Verfügbarkeit des ent- sprechenden Wohnraumes am Markt geschuldet sein kann. So geht der Anteil an Haushalten, die in einer Wohnung mit fünf oder mehr Zimmern le- ben, mit dem Umzug nach Karlsruhe um die Hälfte von 15,7 % auf 8,3 % zurück. Ähnlich stark zeigt sich mit dem Umzug der Rückgang an bewohnten Einzimmerwohnungen (vor dem Umzug 14,9 %; nach dem Umzug 7,7 %). Der größte Anteil der Zugezogenen lebt wie zuvor in Dreizimmerwoh- nungen (35,7 %), gefolgt von Zwei- und Vierzim- merwohnungen (29,5 % bzw. 18,7 %). Die Betrachtungen zur Wohnfläche haben bereits deutlich gemacht, dass die Größe der Wohnung mit dem Umzug in eine Regionsgemeinde in der Regel zunimmt. Dieses Ergebnis spiegelt sich auch in der Entwicklung der Zimmerzahl wieder. ABBIL- DUNG 6.04 zeigt, dass Wohnungen, die 3 oder weniger Zimmer haben, mit dem Umzug ins Um- land anteilsmäßig stark abnehmen (von 74,4% auf 49,9 %). Dementsprechend ist für Woh- nungen mit 4 und mehr Zimmern die gegenteilige Entwicklung zu beobachten. Jeder Fünfte befragte Haushalt (20,0 %) lebt am neuen Wohnort in ei- ner Vierzimmerwohnung (zuvor 16,8 %). 30,1 % der befragten Bürgerinnen und Bürger haben 5 oder mehr Räume zur Verfügung (zuvor 8,7 %). Nach wie vor lebt jedoch ein großer Teil der Haus- halte nach dem Wegzug in die Region wieder in einer Dreizimmerwohnung (Rückgang von 38,1 % auf 29,5 %). Ausstattung mit Balkon, Terrasse oder Garten Die Ausstattung mit Balkon, Terrasse oder Garten ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl einer neuen Wohnung. Vor dem Umzug nach Karlsru- he hatten bereits 76,0 % aller befragten Zuzüg- ler Balkon, Terrasse oder Garten zur Verfügung. Nach dem Wohnungswechsel beträgt dieser An- teil 79,7 %. Die Ergebnisse sind ANHANGTABEL- LE 6.01 zu entnehmen. Am wichtigsten scheint dieses Kriterium für Familien oder ältere Paare zu sein. So verfügen 92,5 % aller Familien mit Kin- dern und sogar 97,1 % der Paare und Wohnge- meinschaften zwischen 45 und 60 Jahren über eine Wohnung oder ein Haus mit Balkon, Terrasse 29,5% 35,7% 18,7% 8,3% 26,6% 28,0% 14,8% 15,7% 7,7% 14,9% 0%10%20%30%40%50% 1 Zimmer 2 Zimmer 3 Zimmer 4 Zimmer 5 und mehr Zimmer jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.03 Anzahl der Zimmer (ohne Küche und Bad/WC) in der alten und jetzigen Wohnung Abb. 6.03 - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 400 / 389 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 50 oder Garten. Für Singlehaushalte scheint dieses Kriterium eher nachrangig zu sein: Hier sinkt der Anteil mit dem Umzug nach Karlsruhe von 68,4 % auf 63,6 %. Ähnliches gilt für die aus Karlsruhe fortgezogenen Haushalte. Wie aus ANHANGTABELLE 6.02 hervor- geht, verfügten 72,2 % der befragten Wegzügler vorher in ihrer Karlsruher Wohnung über Terrasse, Balkon oder Garten. Mit dem Umzug steigt dieser ohnehin hohe Anteil nochmals um 20,8 Prozent- punkte an, so dass 93 von 100 Befragten ange- ben, am neuen Wohnort in der Region mit Balkon, Terrasse und/oder Garten ausgestattet zu sein. Er- neut legen Familien mit Kindern hohen Wert auf dieses Ausstattungskriterium. Es zeigt sich auch im Falle der Wegzügler, dass von allen Haushaltstypen Singles am wenigsten Wert auf die Ausstattung mit Balkon, Terrasse oder Garten legen. Haushaltsgröße Bezogen auf die Gesamtheit aller befragten Haus- halte ändert sich die Anzahl der im Haus bzw. der Wohnung lebenden Personen mit dem Umzug nur geringfügig. Die errechneten Mittelwerte zeigen, dass mit dem Umzug in die Stadt eine Verkleine- rung des Haushalts von durchschnittlich 2,3 Per- sonen auf 2,1 Personen einhergeht. Noch geringer fallen die Veränderungen mit dem Umzug ins Um- land aus – hier nimmt die Größe der Haushalte ge- ringfügig zu – von durchschnittlich 2,4 auf durch- schnittlich 2,5 Personen. In ABBILDUNG 6.05 sind die Haushaltgrößen der zugezogenen Befragten vor und nach dem Umzug gegenüber gestellt. Während der Anteil der Haushalte mit vier und mehr Personen leicht zurückgeht (von 17,3 % auf 12,2 %), steigen jene mit zwei- und drei Personen etwas an (von 50,4 % auf 55,9 %). Die Anteile der Singlehaushalte bleiben nahezu unverändert. Bei den fortgezogenen Haushalten nimmt der An- teil der Einpersonenhaushalte infolge des Umzugs von 22,1 % auf 16,6 % ab – wie ABBILDUNG 6.06 zeigt. Alle anderen Haushaltsgrößen verzeichnen dagegen einen (leichten) Anstieg, allen voran Haushalte mit vier und mehr Personen (Anstieg von 15,4 % auf 19,5 %). Diese Zahlen machen deutlich, dass die mit dem Umzug in die Umlandgemeinde verbundene Ver- größerung des Wohnraums, zumindest zum Teil im Zusammenhang mit einer Vergrößerung des Haushalts steht. 15,6% 29,5% 20,0% 30,1% 24,8% 38,1% 16,8% 4,8% 8,7% 11,5% 0%10%20%30%40%50% 1 Zimmer 2 Zimmer 3 Zimmer 4 Zimmer 5 und mehr Zimmer jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.04 Anzahl der Zimmer (ohne Küche und Bad/WC) in der alten und jetzigen Wohnung Abb. 6.04 - Wegzügler in die Region Basis: 599 / 600 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 51 38,2% 17,7% 12,2% 32,7% 17,7% 17,3% 31,9% 32,4% 0%10%20%30%40%50% Einpersonenhaushalt Zweipersonenhaushalt Dreipersonenhaushalt Vier- und Mehrpersonenhaushalt jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.05 Haushaltsgröße in der alten und jetzigen Wohnung - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 402 / 396 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 43,4% 20,4% 19,5% 42,5% 20,0% 15,4% 16,6% 22,1% 0%10%20%30%40%50% Einpersonenhaushalt Zweipersonenhaushalt Dreipersonenhaushalt Vier- und Mehrpersonenhaushalt jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.06 Haushaltsgröße in der alten und jetzigen Wohnung - Wegzügler in die Region Basis: 624 / 614 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 52 Wohnstatus Während mehr als ein Fünftel (21,3 %) der zuge- zogenen Haushalte an ihrem vorherigen Wohnort im Eigentum lebte, sind es nach dem Umzug nur noch 15,5 % – dies zeigt ABBILDUNG 6.07. Die mit dem Zuzug in die Stadt Karlsruhe einherge- hende Verringerung der Eigentümerquote hat nicht zwangsläufig zu bedeuten, dass das Eigen- tum als Zielvorstellung aufgegeben wurde. Viel- mehr könnte es ein Hinweis darauf sein, dass der Wunsch, ein Haus oder eine Wohnung zu erwer- ben, in Karlsruhe nur schwer zu realisieren ist. Umgekehrt verhält es sich hinsichtlich der aus Karlsruhe in die Region fortgezogenen Haus- halte – wie ABBILDUNG 6.08 zeigt: Während nur 11,7 % der Befragten angaben, in Karlsruhe vor dem Wegzug im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung gewohnt zu haben, ändert sich dieses Bild nach dem Umzug grundlegend. Am neuen Wohnort außerhalb Karlsruhes lebt beinahe die Hälfte der befragten Haushalte (44,3 %) in den eigenen vier Wänden. Die Auswertung nach ein- zelnen Haushaltstypen in ANHANGTABELLE 6.03 zeigt, dass vor allem bei Familien mit Kindern mit dem Umzug in eine Regionsgemeinde der Eigen- tumserwerb einhergeht. So leben 55,7 % der Fa- milien nach ihrem Umzug ins Umland von Karls- ruhe im Eigentum. Dies trifft auch auf 46,7 % der Paare (z.T. mit erwachsenen Kindern) zwischen 45 und 60 Jahren zu. Auch diese Ergebnisse weisen auf den angespannten Wohnungsmarkt und die hohen Immobilienpreise in der Stadt Karlsruhe hin. Wohnform Die Ergebnisse auf die Frage nach der alten und jetzigen Wohnform fallen recht eindeutig aus. AB- BILDUNG 6.09 zeigt, dass mehr als die Hälfte aller nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte (52,1 %) nach dem Wohnortwechsel in einem Mehrfami- lienhaus mit mehr als sechs Wohneinheiten lebt. Am alten Wohnort lag dieser Anteil bei 32,6 %. Die anderen Wohnformen haben nach dem Zu- 21,3% 84,5% 78,7% 15,5% 0% 20% 40% 60% 80% 100% MieteEigentum alte Wohnung jetzige Wohnung Abb. 6.07 Wohnstatus in der alten und jetzigen Abb. 0.07 Wohnung - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 399 / 402 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Wohnten Sie zur Miete oder im Eigentum? 11,7% 55,7% 88,3% 44,3% 0% 20% 40% 60% 80% 100% MieteEigentum alte Wohnung jetzige Wohnung Abb. 6.08 Wohnstatus in der alten und jetzigen Abb. 0.07 Wohnung - Wegzügler in die Region Basis: 626 / 622 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Wohnten Sie zur Miete oder im Eigentum? 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 53 zug nach Karlsruhe anteilsmäßig abgenommen, allen voran das Einfamilienhaus bzw. das Doppel- oder Reihenhaus (von 30,0 % vor dem Umzug auf 12,0 % nach dem Umzug). Obwohl darin auch Antworten junger Erwachsener im Alter von 25 – unter 30 Jahren stecken, die erstmals das Eltern- haus verlassen haben, um in Karlsruhe zu arbeiten bzw. zu studieren, kommt in dieser Entwicklung auch zum Ausdruck, dass das Wohnleitbild des „Häuschens im Grünen“ und somit der Fortlauf des Suburbanisierungsprozesses im Wandel be- griffen ist. ANHANGTABELLE 6.04 veranschau- licht, dass nahezu alle Haushaltstypen nach ihrem Umzug nach Karlsruhe überwiegend in Mehrfa- milienhäusern mit mehr als sechs Wohneinheiten wohnen – am stärksten trifft dies auf Senioren- haushalte zu (62,1 %). Einfamilienhäuser bzw. Doppel- oder Reihenhäuser bewohnen hingegen überdurchschnittlich häufig Familien (19,2 %) Gegenteiliges ist im Fall der Wegzügler zu beo- bachten. Aus ABBILDUNG 6.10 geht hervor, dass 35,9% 52,1% 37,4% 32,6% 12,0% 30,0% 0%20%40%60% Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.09 Wohnform in der alten und jetzigen Wohnung - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 402 / 397 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 32,7% 20,4% 40,3% 46,6% 46,9% 13,1% 0%20%40%60% Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.10 Wohnform in der alten und jetzigen Wohnung - Wegzügler in die Region Basis: 627 / 622 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 54 das Einfamilienhaus bzw. die Doppelhaushälfte oder das Reihenhaus die populärste Wohnform für die ins Umland gezogenen Haushalte darstellt. Lediglich 13,1 % der befragten Haushalte gaben an, vorher in Karlsruhe in einem solchen Gebäude gewohnt zu haben. Nach dem Umzug ins Umland steigt dieser Anteil auf 46,9 %. Dementsprechend weniger Haushalte bewohnen nach dem Umzug Mehrfamilienhäuser. In solchen mit mehr als 6 Wohnungen – vor dem Wegzug mit 46,6 % noch die am häufigsten genannte Wohnform – lebt nach dem Wohnortwechsel in die Region noch rund ein Fünftel der befragten Bürgerinnen und Bürger (20,4 %). ANHANGTABELLE 6.05 zeigt, dass vor allem Familien mit Kindern nach dem Wegzug in einem Ein- oder Zweifamilienhaus oder Reihenhaus leben (64,1 %). Auch für Paare und Wohngemeinschaften zwischen 45 und 60 Jah- re ohne Kinder oder mit erwachsenen Kindern scheint diese Wohnform attraktiv zu sein: 57,8 % diesen Haushaltstyps gibt an, in einem Einfamilien- haus, Doppel- oder Reihenhaus zu wohnen. Baujahr ABBILDUNG 6.11 und ABBILDUNG 6.12 veran- schaulichen den Vergleich der vorherigen und ak- tuellen Wohnungen bezüglich des Baualters – ein- mal für die Zugezogenen und zum anderen für die aus Karlsruhe Fortgezogenen. Für die nach Karlsru- he Zugezogenen unterscheiden sich alte und neue Wohnungen im Durchschnitt kaum in ihrem Alter (durchschnittliches Baujahr Anfang der 1960er Jahre). Beinahe ein Drittel der Zugezogenen (32,7 %) lebt in Karlsruhe in einem Gebäude, das vor 1950 erbaut wurde. Ältere Gebäude gehören sicherlich auch zu den präferierten Wohnstätten der Zugezogenen – vor allem der zugezogenen Familien sowie der gut ausgebildeten und gut ver- dienenden Haushalte. Zum Ausdruck kommt hier aber auch die Grundstruktur des Karlsruher Woh- nungsbestandes. Auffällig ist dennoch der Anteil der Neubaubezieher von 14,1 %. Senioren leben nach dem Umzug häufiger in Neubauten. Dies geht aus ANHANGTABELLE 6.06 und 6.07 hervor. 10,1% 14,1% 17,2% 18,6% 10,4% 11,1% 14,6% 11,2% 7,8% 9,5% 32,7% 9,1% 7,1% 26,5% 0%10%20%30%40% vor 1950 1950 bis unter 1960 1960 bis unter 1970 1970 bis unter 1980 1980 bis unter 1990 1990 bis unter 2000 ab 2000 jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.11 Baujahr des Hauses in der alten und jetzigen Wohnung - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 352 / 320 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 55 Mit dem Wegzug aus Karlsruhe geht ein eindeu- tiger Trend hin zu einem jüngeren Gebäudebe- stand. Knapp jeder dritte befragte Fortzugshaus- halt (31,0 %) lebte vor dem Umzug in einem vor 1950 errichteten Gebäude. Nach dem Fortzug sinkt dieser Anteil auf 10,9 %. Parallel hierzu steigt der Anteil jener Fortzugshaushalte, die einen Neubau bewohnen, von 3,9 % am Standort Karls- ruhe auf 26,7 % in der Region. ANHANGTABELLE 6.09 zeigt, dass insbesondere Familien mit Kindern und Seniorenhaushalte Gebäude jüngeren Baual- ters bewohnen, während Single-Haushalte über- durchschnittlich häufig in Wohnungen leben, die noch vor 1950 erbaut wurden. Der hohe Anteil von Familien mit minderjährigen Kindern in Ge- bäuden jüngeren Baualters gibt einen Hinweis auf den noch immer anhaltenden Einfamilienhausbau im Umland von Karlsruhe. 6,2% 11,6% 17,0% 12,0% 15,7% 26,7% 15,0% 17,2% 12,1% 11,5% 10,9% 3,9% 9,4% 31,0% 0%10%20%30%40% vor 1950 1950 bis unter 1960 1960 bis unter 1970 1970 bis unter 1980 1980 bis unter 1990 1990 bis unter 2000 ab 2000 jetzige Wohnung alte Wohnung Abb. 6.12 Baujahr des Hauses in der alten und jetzigen Wohnung - Wegzügler in die Region Basis: 492 / 446 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen an Ihrem alten Wohnort: 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 56 6.2 Veränderung der Wohnkosten Mit einem Umzug einher geht in der Regel eine Veränderung der Wohnkosten. Diese setzen sich zusammen aus der Kaltmiete bzw. der Höhe der monatlichen Darlehensbelastung und den anfal- lenden Nebenkosten. Im Folgenden wurden die befragten Bürgerinnen und Bürger gebeten, Aus- kunft darüber zu geben, wie sich die monatlichen Kosten nach ihrem Zuzug nach bzw. Fortzug aus Karlsruhe verändert haben. Liegen Ihre monatlichen Wohnkosten höher oder niedriger als vor dem Um- zug? Mit Wohnkosten ist Ihre monatliche Miet- bzw. Darlehensbelastung inkl. Nebenkosten gemeint. Unter den in Kapitel 5 analysierten Gründen für einen Zuzug nach Karlsruhe spielen Kostengründe (Miethöhe in der alten Wohnung) mit 5,2 % Be- fragtenanteil eine relativ nachrangige Rolle. Von größerer Bedeutung ist dieses Kriterium hingegen bei den Haushalten, die aus Karlsruhe fortgezo- gen sind – 17,7 % von ihnen geben an, dass die Miethöhe in der alten Wohnung ein wichtiges Mo- tiv für den Umzug darstellte (vgl. Kapitel 4). Diese Tatsache spiegelt sich auch in der Veränderung der Wohnkosten für die nach Karlsruhe Zugezogenen und für die aus Karlsruhe Fortgezogenen wider. Diese sind in ABBILDUNG 6.13 und ABBILDUNG 6.14 dargestellt. Für fast zwei Drittel der nach Karlsruhe zugezo- genen Haushalte (61,8 %) fallen in Karlsruhe höhere monatliche Kosten an als am vorherigen Wohnort. Lediglich 18,7 % der Zugezogenen ge- ben nach dem Umzug nach Karlsruhe weniger Geld für das Wohnen aus. Die Antworten zeigen, dass trotz gleich bleibender oder nur geringfügig größerer Wohnfläche die Wohnkosten in Karlsruhe in der Regel höher ausfallen als am Herkunftsort. Ebenso deutlich wird jedoch auch, dass die höhere finanzielle Belastung kein Hindernis für den Zuzug in die Stadt darstellt. ANHANGTABELLE 6.10 zeigt, dass alle Haushaltstypen von höheren Wohnko- sten betroffen sind, was belegt, dass alle Haus- haltstypen dazu bereit sind, mit dem Umzug in die Stadt höhere Mietkosten in Kauf zu nehmen. Et- was seltener von Mietpreissteigerungen betroffen sind jedoch Senioren-Haushalte und Paare bzw. Wohngemeinschaften im Alter zwischen 45 und 60 Jahren ohne (minderjährige) Kinder (40,6 % und 43,6 %). Mehr als jeder dritte Haushalt inner- halb der beiden genannten Typen (36,3 % bzw. 34,3 %) hat durch den Umzug sogar finanzielle Vorteile in Hinblick auf die Mietkosten. Obwohl für 17,7 % der der befragten Wegzüg- lerinnen und Wegzügler „Kostengründe“ ein wichtiges Umzugsmotiv darstellten und knapp 18,7% 19,4% 61,8% 0%20%40%60%80% höher als vor dem Umzug niedriger als vor dem Umzug etwa gleich hoch Abb. 6.13 Monatliche Wohnkosten nach dem Abb. 6.15 Umzug - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 392 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Liegen Ihre monatlichen Wohnkosten höher oder niedriger als vor dem Umzug? 27,5% 16,1% 56,4% 0%20%40%60%80% höher als vor dem Umzug niedriger als vor dem Umzug etwa gleich hoch Abb. 6.14 Monatliche Wohnkosten nach dem Abb. 6.15 Umzug - Wegzügler in die Region Basis: 612 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Liegen Ihre monatlichen Wohnkosten höher oder niedriger als vor dem Umzug? 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 57 ein Drittel aller ins Umland gezogenen Haushalte (32,9 %) angab, sich aus Kostengründen für den jetzigen Wohnstandort im Umland entschieden zu haben (vgl. Kapitel 4), liegt der Anteil derer, die nach dem Umzug tatsächlich geringere Wohn- kosten zu entrichten haben, nur bei 27,5 %. Für 16,1 % der Haushalte hat sich die finanzielle Situ- ation hinsichtlich der monatlichen Miet- bzw. Dar- lehensbelastung nicht oder nur geringfügig verän- dert. Somit liegen die Wohnkosten für mehr als die Hälfte der ins Umland gezogenen Haushalte (56,4 %) höher als am Karlsruher Wohnort. Dieses vermeintliche Paradoxon löst sich auf, betrachtet man die Frage nicht isoliert sondern im Kontext der zuvor gegebenen Antworten. Ein Zusam- menhang ist insbesondere mit dem veränderten Wohnstatus und dem Anstieg der Wohnungsgrö- ße gegeben. So betrifft der mit dem Umzug ein- hergehende Anstieg der Wohnkosten insbesonde- re Familien (67,8 %) – wie aus ANHANGTABELLE 6.11 hervorgeht. Familien leben nach dem Umzug aus Karlsruhe überdurchschnittlich häufig im Ein- familienhaus, in einer Doppelhaushälfte oder im Reihenhaus. Auch ist bei Familien mit dem Umzug in der Regel ein deutlicher Anstieg der Wohnfläche verbunden sowie häufig der Eigentumserwerb. 6.3 Vor- und Nachteile der neuen Wohnsituation aus Sicht der Be- fragten Die befragten Haushalte wurden auch gebeten, Veränderungen bezüglich verschiedener Aspekte wie Wohnumfeld, Erreichbarkeit oder Kinder- freundlichkeit am neuen Wohnort in Relation zu ihrem vorherigen Zuhause zu bewerten. Diese sub- jektive Wahrnehmung von Verbesserungen bzw. Verschlechterungen der Wohnsituation am neuen Wohnort ermöglicht es, planerische und entwick- lerische Maßnahmen an die Bedürfnisse der Bevöl- kerung anzupassen. Ein Umzug kann viele Veränderungen mit sich bringen. Inwieweit haben sich folgende Punkte durch Ihren Um- zug verändert? Betrachtet man ABBILDUNG 6.15, wird auf den ersten Blick deutlich, dass sich die Wohn- und Le- bensverhältnisse für die überwiegende Mehrheit der zugezogenen Haushalte nach eigener Auffas- sung verbessert haben. Gleiches gilt für die ins Um- land gezogenen Haushalte – wie aus ABBILDUNG 6.16 hervor geht. Prinzipiell überrascht dieses Er- gebnis nicht, denn in den meisten Fällen zielt ein Umzug auf eine Verbesserung der Lebensverhält- nisse und des Wohnumfeldes ab. Trotzdem gibt es bei jedem der zwölf Teilaspekte auch Haushalte, die ihre Ansprüche im Vergleich zur alten Woh- nung herabsetzen mussten. Im Folgenden werden die einzelnen Gesichtspunkte genauer betrachtet. Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel Ein für die Stadt Karlsruhe sehr positives Ergebnis geht aus der Frage nach der Anbindung an öf- fentliche Verkehrsmittel hervor. Die überwiegende Mehrheit der zugezogenen Haushalte (69,3 %) gibt an, in Karlsruhe einen besseren Zugang zu Straßenbahn und Bus zu haben als am vorherigen Wohnort. Für lediglich 4,9 % der befragten Per- sonen ging mit dem Umzug eine Verschlechterung hinsichtlich der Anbindung an den ÖPNV einher. Unter den weggezogenen Haushalten ist die Tendenz genau umgekehrt: Während sich ledig- lich 13,7 % der ehemaligen Karlsruherinnen und Karlsruher am neuen Wohnort positiv über die An- bindung an den ÖPNV äußern, gibt der größte Teil der Befragten (45,0 %) an, der Umzug hätte sich diesbezüglich nachteilig ausgewirkt. Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes/Ausbil- dungsortes Die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes gehört zu den wichtigsten Umzugsmotiven der nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte, wie aus den Ergebnissen in Kapitel 5 hervorgeht. Dies wird auch anhand der folgenden Teilfrage deutlich: Beinahe zwei Drittel aller zugezogenen Haushalte (64,6 %) profitieren nach ihrem Umzug von einer besseren Erreichbar- keit des Arbeitsplatzes. 14,1 % der Zugezogenen sind am neuen Wohnort diesbezüglich schlechter situiert. 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 58 Für weite Teile der ehemaligen Karlsruherinnen und Karlsruher verschlechtert sich dagegen die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes. Zwar gibt mehr als ein Viertel der verzogenen Haushalte an, nach dem Umzug von einer besseren Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes zu profitieren (26,4 %), doch be- urteilen 42,9 % der Befragten dieses Kriterium schlechter als noch am Karlsruher Wohnort. Einkaufsmöglichkeiten Ähnliches wie bereits für die Anbindung an den ÖPNV gilt für die Einkaufsmöglichkeiten. Eine Ver- schlechterung der Einkaufssituation ergibt sich für nur 11,9 % der nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte. Mehr als die Hälfte (55,9 %) gibt da- gegen an, nach dem Umzug besser einkaufen zu können. Im Fall der aus Karlsruhe fortgezogenen Bürger- innen und Bürger fällt diese Einschätzung grund- legend anders aus: Lediglich 23,6 % der Befragten empfinden die Einkaufssituation am neuen Wohn- ort besser als am alten. Ein Drittel (33,3 %) sieht hingegen nach dem Umzug eine Verschlechterung der Einkaufsmöglichkeiten. 69,3% 64,6% 55,9% 54,4% 52,6% 50,5% 44,7% 43,9% 41,6% 41,0% 36,1% 24,7% 4,9% 14,1% 11,9% 6,2% 10,6% 18,1% 13,9% 4,9% 19,8% 26,3% 16,3% 39,4% -80%-60%-40%-20%0%20%40%60%80% schlechterbesser Abb. 6.15 Vor- und Nachteile (besser, schlechter) der neuen Wohnung/Umgebung Abb. 6.17 im Vergleich mit der früheren Wohnsituation - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 393 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Inwieweit haben sich folgende Punkte durch Ihren Umzug verändert? Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes / Ausbildungsortes Einkaufsmöglichkeiten Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder Spielmöglichkeiten für Kinder Ausstattung der Wohnung Ärztliche Versorgung Wohnumfeld (Bebauung, Grün ...) Weg zu Freunden, Bekannten, Verwandten (län ger bzw. kürzer) Nachbarschaft und soziales Umfeld Umweltsituation (Luft, Lärm, Sauberkeit) Freizeitmöglichkeiten 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 59 Freizeitmöglichkeiten Die Bewertung der Freizeitmöglichkeiten am neu- en Wohnort folgt der Beurteilung der Einkaufs- möglichkeiten: Deutlich mehr als die Hälfte der zugezogenen Haushalte (54,4 %) nehmen eine Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten wahr. Le- diglich 6,2 % der befragten Haushalte beurteilt die Freizeitmöglichkeiten am alten Wohnort posi- tiver als am Karlsruher Standort. Jeder fünfte fortgezogene Haushalt (19,8 %) em- pfindet das Freizeitangebot am früheren Wohnort Karlsruhe positiver als in der Region. 29,1 % der Befragten sind der Ansicht, die Freizeitmöglich- keiten hätten sich mit dem Umzug verbessert. Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder Mehr als die Hälfte der zugezogenen Haushalte (52,6 %) beurteilt die Bildungs- und Betreuungs- angebote für Kinder in Karlsruhe besser als noch am alten Wohnort. Lediglich 10,6 % der Bürger- innen und Bürger empfinden eine Verschlechte- rung dieses Angebotes im Vergleich zum vorhe- rigen Wohnort. 74,7% 71,7% 69,6% 63,7% 53,6% 29,1% 28,1% 26,4% 23,6% 19,8% 14,1% 13,7% 45,0% 24,6% 38,1% 33,3% 42,9% 16,2% 19,8% 9,0% 8,2% 5,3% 4,9% 2,3% -80%-60%-40%-20%0%20%40%60%80% schlechterbesser Abb. 6.16 Vor- und Nachteile (besser, schlechter) der neuen Wohnung/Umgebung Abb. 6.18 im Vergleich mit der früheren Wohnsituation - Wegzügler in die Region Basis: 631 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Inwieweit haben sich folgende Punkte durch Ihren Umzug verändert? Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes / Ausbildungsortes Einkaufsmöglichkeiten Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder Spielmöglichkeiten für Kinder Ausstattung der Wohnung Ärztliche Versorgung Wohnumfeld (Bebauung, Grün ...) Weg zu Freunden, Bekannten, Verwandten (länger bzw. kürzer) Nachbarschaft und soziales Umfeld Umweltsituation (Luft, Lärm, Sauberkeit) Freizeitmöglichkeiten 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 60 Unter den aus Karlsruhe fortgezogenen Haus- halten schätzen 16,2 % das vorgefundene Bil- dungs- und Betreuungsangebot am neuen Wohn- ort schlechter ein als noch in Karlsruhe. Auch die Zahl jener, die die Ausstattung ihrer Regionsge- meinde mit Krippen, Kindergärten, Schulen usw. als besser empfindet, liegt mit 28,1 % wesentlich niedriger als im Fall der nach Karlsruhe zugezo- genen Haushalte. Spielmöglichkeiten für Kinder Mehr als die Hälfte der zugezogenen Haushalte (50,5 %) nehmen nach dem Umzug nach Karls- ruhe eine Verbesserung der Spielmöglichkeiten für Kinder wahr. In einer schlechteren Lage als am früheren Wohnort sehen 18,1 % der Zuge- zogenen ihren Nachwuchs bezüglich der Spiel- möglichkeiten. Unter den aus Karlsruhe Weggezogenen wer- den die Spielmöglichkeiten für Kinder am neu- en Wohnort in der Region besser beurteilt: Eine verbesserte Situation nehmen mit dem Umzug ins Umland 63,7 % der fortgezogenen Haushalte wahr. Nur jeder zwölfte Haushalt (8,2 %) sieht eine Verschlechterung der Spielmöglichkeiten für Kinder mit dem Wegzug aus Karlsruhe. Ausstattung der Wohnung Die Ausstattung der neuen Wohnung hat sich für 44,7 % der befragten Haushalte mit dem Zuzug nach Karlsruhe verbessert. Eine Verschlechterung der Wohnungsausstattung empfinden 13,9 % der zugezogenen Bürgerinnen und Bürger. Besser beurteilt wird der Wandel in der Aus- stattung der Wohnung nach dem Fortzug aus Karls ruhe: Mehr als zwei Drittel (69,6 %) der ins Umland gezogenen Haushalte empfindet die Aus- stattung der neuen Wohnung besser als die der alten. Lediglich 5,3 % der Befragten sehen sich nach dem Umzug in die Region in einer schlech- teren Situation. Ärztliche Versorgung Die ärztliche Versorgung nimmt vor allem für die ältere Bevölkerung einen hohen Stellenwert ein und wird hinsichtlich der demographischen Ent- wicklung künftig weiter an Bedeutung zunehmen. Für 43,9 % der nach Karlsruhe zugezogenen Be- fragten hat sich die gesundheitliche Versorgung mit dem Umzug in die Stadt Karlsruhe verbes- sert. Lediglich jeder zwanzigste Haushalt (4,9 %) be urteilt hingegen die ärztliche Versorgung in der Fächerstadt als schlechter als am vorherigen Wohnort. Mit dem Fortzug aus der Stadt Karlsruhe wird von 24,6 % der weggezogenen Haushalte eine Ver- schlechterung der ärztlichen Versorgung wahrge- nommen. Nur 14,1 % der verzogenen Haushalte empfinden die neue Situation in Bezug auf die ärztliche Versorgung besser als noch in Karlsruhe. Wohnumfeld Nach Aussage der meisten zugezogenen Haushalte hat sich das Wohnumfeld mit dem Zuzug nach Karlsruhe verbessert (41,6 %). Knapp ein Fünftel (19,8 %) ist mit der Wohnsituation nach dem Um- zug hingegen weniger zufrieden als vorher. Deutlich positiver fallen die Bewertungen der in die Region fortgezogenen Haushalte an ihrem neuen Wohnort aus: Eine Verbesserung des neuen Wohnumfeldes im Vergleich zum alten Karlsruher Wohnstandort empfinden 71,7 % der Befragten. Schlechter als am alten Wohnort wird das Umfeld, d.h. die umgebende Bebauung, Grünflächen etc. am neuen Standort von 4,9 % der ins Umland ge- zogenen Haushalte beurteilt. Weg zu Freunden, Bekannten und Ver- wandten Der Weg zu Freunden, Bekannten und Verwand- ten ist für 41,0 % der nach Karlsruhe Zugezo- genen kürzer, jedoch gibt mehr als ein Viertel aller Haushalte (26,3 %) an, mit dem Umzug weitere Wege in Kauf nehmen zu müssen. 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 61 Etwas anders fallen die Befragungsergebnisse der aus Karlsruhe fortgezogenen Haushalte aus: Eine verschlechterte Erreichbarkeit von Freunden, Be- kannten und Verwandten empfinden 38,1 %. Für jeden fünften befragten Haushalt (19,8 %) hat der Umzug ins Umland eine Verbesserung in der Er- reichbarkeit der Freunde, Bekannte und Verwand- te mit sich gebracht. Nachbarschaft und soziales Umfeld Mehr als ein Drittel (36,1 %) der Zugezoge nen empfindet die Nachbarschaft und das soziale Umfeld am neuen Wohnort angenehmer, ledig- lich 16,3 % nehmen mit dem Zuzug nach Karls- ruhe eine Verschlechterung ihres sozialen Um felds wahr. Positiver werden Nachbarschaft und soziales Um- feld nach dem Umzug in die Umlandgemeinde gewertet: Die überwiegende Mehrheit (53,6 %) empfindet eine Verbesserung hinsichtlich des nachbarschaftlichen Miteinanders und der Sozial- struktur. Nach Einschätzung von 9,0 % der Fort- züglerinnen und Fortzügler habe sich die Situation mit dem Umzug ins Umland verschlechtert. Umweltsituation Gegensätzlich wird die Umweltsituation in Karls- ruhe und im Umland bewertet: Während die nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte unter allen ab- gefragten Aspekten hinsichtlich der Umweltsitu- ation am häufigsten Verschlechterungen im Vergleich zum vorherigen Wohnort feststellen, nehmen die ins Umland gezogenen Haushalte diesbezüglich am häufigsten Verbesserungen wahr. So hat sich für 39,4 % der zugezogenen Haushalte dieser Aspekt mit dem Umzug negativ verändert. Dagegen empfindet rund ein Viertel der Zugezogenen (24,7 %) die Umweltsituation am jetzigen Wohnort im Vergleich zum vorherigen als besser. Die große Mehrheit der aus der Fächerstadt ver- zogenen Haushalte (74,7 %) gibt dagegen an, am neuen Wohnort eine bessere Umweltsituation vorzufinden als in Karlsruhe. Lediglich 2,3 % der Befragten vertreten in diesem Punkt die gegentei- lige Ansicht. In der Gesamtbetrachtung ergeben sich für Karls- ruhe unter den Zugezogenen hinsichtlich der An- bindung an den öffentlichen Personennahverkehr, der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes sowie hin- sichtlich der Einkaufsmöglichkeiten deutlich wahr- genommene Vorteile gegenüber dem früheren Wohnstandort. Empfundene Defizite weist die Stadt Karlsruhe insbesondere hinsichtlich der Um- weltsituation und dem Wohnumfeld auf. Auch die Nachbarschaft und das soziale Umfeld wird in Karlsruhe häufiger negativ beurteilt, was sicher auch auf die vorherrschende großstädtische Ano- nymität zurückzuführen ist. 6.4 Wohn- und Lebensqualität insge- samt Im vorangegangenen Abschnitt wurden verschie- dene Gesichtspunkte zwischen neuem und altem Wohnort verglichen. Um einen Gesamteindruck über die Zufriedenheit der Haushalte an ihrem neuen Wohnort zu erhalten, wurden die befragten Haushalte gebeten, die Wohn- und Lebensqualität anhand von Punkten zu bewerten. Bitte bewerten Sie die Wohn- und Lebensqualität insgesamt an Ihrem letzten Wohnstandort und an Ihrem aktuellen Wohnstandort anhand ei- ner Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut). Die nach Karlsruhe zugezogenen Haushalte be- urteilen die Wohn- und Lebensqualität in Karlsru- he durchschnittlich mit 7,7 Skalenpunkten. Eine geringfügig bessere Bewertung durch die fort- gezogenen Haushalte erfährt die Wohn- und Le- bensqualität im Umland mit durchschnittlich 8,0 Skalenpunkten. Der alte Wohnort wird sowohl von den nach Karlsruhe Zugezogenen als auch aus Karlsruhe Fortgezogenen schlechter beurteilt als der neue Wohnstandort. 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 62 Bei der Auswertung und Darstellung der Ant- worten in ABBILDUNG 6.17 wurden jeweils zwei Skalenpunkte zusammengefasst, d.h. die Aussage sehr schlecht definiert sich über die Bewertungen 1 und 2 der Punkteskala, schlecht ist die Kombi- nation der Punkte 3 und 4 usw. Das Ergebnis, das sich daraus ergibt, fällt für die Stadt Karlsruhe sehr positiv aus: Mehr als vier Fünftel der befragten zugezogenen Haushalte (81,1 %) zeigen sich mit den neuen Wohnumständen zufrieden und bewer- tet die Lebensqualität insgesamt als gut (54,5 %) oder sehr gut (26,6 %). Im Vergleich hierzu: Am alten Wohnort lag diese Quote bei zusammen 59,7 %. Stark abgenommen hat mit dem Umzug nach Karlsruhe auch die Zahl jener, die die Situ- ation als sehr schlecht oder schlecht empfanden. Zugunsten der positiven Bewertungen hat sich der Anteil derjenigen Haushalte, die die Wohn- und Lebensqualität als mittelmäßig erachten, mit dem Zuzug nach Karlsruhe beinahe halbiert (Rück- gang von 29,9 % am alten auf 15,6 % am neuen Wohnstandort). Die Ergebnisse bestätigen somit die mit dem Umzug in die Fächerstadt einher- gehenden und in Kapitel 6.3 deutlich gewordenen positiven Veränderungen in der Wohnsituation der Haushalte. In der Beurteilung der Wohn- und Lebensqua- lität am aktuellen Wohnstandort Karlsruhe er- geben sich keine gravierenden Unterschiede in der Zufriedenheit der einzelnen Haushaltstypen. Dennoch wird deutlich, dass Paare und Wohnge- meinschaften zwischen 45 und 60 Jahren mit der Wohn- und Lebensqualität in Karlsruhe besonders zufrieden sind – dies geht aus ANHANGTABELLE 6.12 hervor. Die Ergebnisse für die aus Karlsruhe fortgezo- genen Haushalte sind in ABBILDUNG 6.18 darge- stellt. Es überrascht nicht, dass die Bewertungen des neuen bzw. aktuellen Wohnstandorts in der Region deutlich besser ausfallen als die Bewertung des alten. Eine sehr große Mehrheit der Befragten (86,7 %) bewertet die Gesamtheit der Wohn- und Lebensumstände am neuen Wohnstandort positiv (gut 46,0 %; sehr gut 40,7 %) – am alten Wohn- standort in Karlsruhe waren es lediglich 57,4 % (gut 45,1 %; sehr gut 12,3 %). Lediglich 4,8 % der ins Umland gezogenen Haushalte äußern sich negativ über die Situation nach dem Umzug (je 2,4 % für schlecht bzw. sehr schlecht). Vor dem Umzug waren es 14,6 %. Wie auch bei den nach Karlsruhe zugezogenen Haushalten sind auch bei den fortgezogenen Haushalten keine gravierenden Unterschiede in der Beurteilung der Wohn- und Lebensqualität des aktuellen Wohnstandortes durch einzelne Haus- haltstypen festzustellen. Am positivsten bewerten jedoch Familien mit Kindern sowie Paare unter 45 Jahren die Wohn- und Lebensqualität. Dies geht aus ANHANGTABELLE 6.13 hervor. Trotz der geringfügig positiveren Bewertung der Wohn- und Lebensqualität in der Region, zeigen die Ergebnisse dennoch, dass Karlsruhe als attrak- tiver Wohnort, sowohl von der hier neu wohn- haften als auch seitens der ins Umland gezogenen Bevölkerung wahrgenommen wird. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich für die Haushalte nach dem Umzug in der Regel eine Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation eingestellt hat. Dies äußert sich beispielsweise in einem Anstieg der durchschnittlichen Pro-Kopf- Wohnfläche sowie in einem Anstieg der Anteile der Wohnungen mit Balkon, Garten oder Terrasse. Im Falle der Wegzügler ist eine deutliche Verbes- serung der Wohn- und Lebenssituation mit der Zunahme der Eigentümerquote zu beobachten. Deutlich wird die Verbesserung der Situation aber auch im Hinblick auf die subjektive Beurteilung verschiedener Kriterien durch die befragten Haus- halte: So werden mit dem Zuzug nach Karlsruhe sämtliche Kriterien positiver bewertet als noch am vorherigen Wohnort – einzige Ausnahme bildet der Aspekt „Umweltsituation“. Auch mit dem Umzug in eine Regionsgemeinde ergeben sich hinsichtlich vieler Kriterien Verbesserungen. Verschlechtert ha- ben sich jedoch nach Aussagen vieler Befragter die „Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel“, die „Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes“, der „Weg zu Freunden, Bekannten und Verwandten“ sowie die „Einkaufsmöglichkeiten“. Auch die ärztliche Ver- sorgung hat sich mit dem Umzug in die Gemeinde eher verschlechtert als verbessert. 6. VERÄNDERUNG DER WOHN- UND LEBENSSITUATION NACH DEM UMZUG 63 10,3% 27,9% 45,1% 12,3% 2,4% 8,5% 46,0% 40,7% 4,3% 2,4% 0%20%40%60%80% sehr schlecht (Skala 1-2) schlecht (Skala 3-4) mittelmäßig (Skala 5-6) gut (Skala 7-8) sehr gut (Skala 9-10) jetzige Wohnung in der Region (Mittelwert: 7,9) alte Wohnung in Karlsruhe (Mittelwert: 6,5) Abb. 6.18 Wohn- und Lebensqualität insgesamt am letzten Wohnstandort in Karlsruhe Abb. 6.18 und am aktuellen Wohnstandort - Wegzügler in die Region Basis: 632 / 634 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte bewerten Sie die Wohn- und Lebensqualität insgesamt an Ihrem letzten Wohnstandort in Karlsruhe und an Ihrem aktuellen Wohnstandort anhand einer Skala von 1= sehr schlecht bis 10= sehr gut. 8,7% 29,9% 47,5% 12,2% 2,6% 15,6% 54,5% 26,6% 1,8% 0,7% 0%20%40%60%80% sehr schlecht (Skala 1-2) schlecht (Skala 3-4) mittelmäßig (Skala 5-6) gut (Skala 7-8) sehr gut (Skala 9-10) jetzige Wohnung in Karlsruhe (Mittelwert: 7,6) alte Wohnung außerhalb Karlsruhe (Mittelwert: 6,6) Abb. 6.17 Wohn- und Lebensqualität insgesamt am letzten Wohnstandort und am Abb. 6.19 aktuellen Wohnstandort in Karlsruhe - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 395 / 395 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte bewerten Sie die Wohn- und Lebensqualität insgesamt an Ihrem letzten Wohnstandort und an Ihrem aktuellen Wohnstandort in Karlsruhe anhand einer Skala von 1= sehr schlecht bis 10= sehr gut. 7. DIE ATTRAKTIVITÄT KARLSRUHES FÜR AUSGEWÄHLTE ZUZUGSGRUPPEN 65 Immobilien- und Wohnungsmärkte unterliegen einem ständigen Wandel. Reduktion des Flächen- verbrauchs, fortschreitende Suburbanisierung und parallel verlaufende Reurbanisierungstendenzen, demographischer Wandel, wachsende Einkom- mensunterschiede und steigende Mietkosten sind nur einige Stichworte, die in diesem Kontext von Bedeutung sind und die Veränderungsprozesse auf den Wohnungsmärkten anstoßen und vorantrei- ben. Veränderungen des qualitativen und quanti- tativen Nachfrageverhaltens stellen auch die Stadt Karlsruhe vor neue Herausforderungen. Zusammengenommen legen diese Tendenzen nahe, ein besonderes Augenmerk vor allem auf drei Haushaltstypen zu richten: • Seniorenhaushalte, die in Zukunft anteilig stark zunehmen und eine wachsende Nachfragegrup- pe auf dem Wohnungsmarkt bilden werden, • Singlehaushalte, die im Zuge der sich vollzie- henden Singularisierung ebenfalls anteilig weiter zunehmen und an Bedeutung gewinnen werden und • Familien bzw. Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren. Ihnen kommt sowohl demo- graphisch, ökonomisch und nicht zuletzt auch gesellschaftlich eine hohe Bedeutung für die Stadtgesellschaft zu. Welche Attraktivität die Stadt Karlsruhe auf diese Zielgruppen ausübt, soll anhand der von den Zu- züglerhaushalten gemachten Aussagen aufgezeigt werden. Hierzu werden nachfolgend die Ergeb- nisse der zugezogenen Haushalte betrachtet. Singlehaushalte machen ein Viertel (26,6 %) aller befragten Zuzugshaushalte aus. Familien und Al- leinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren bilden mit 26,0 % einen nahezu ebenso starken Anteil an den Zugezogenen. Der entsprechende Anteil der Seniorenhaushalte liegt bei 11,7 %. Nach Karls- ruhe zugezogene Familien und Seniorenhaushalte gaben in über 90 % der Fälle an, von Beginn an nach einer Wohnung im Karlsruher Stadtgebiet gesucht zu haben. Für zugezogene Singles und Haushalte mit Kindern waren auch die unmittel- baren Nachbargemeinden sowie das weitere Umland als neuer Wohnstandort durchaus inte- ressant (zusammen jeweils insgesamt über 40 % Befragtenanteil). Deutlich geringeres Interesse hinsichtlich der unmittelbaren Nachbargemeinden und des weiteren Umlands entwickelten zugezo- gene Seniorenhaushalte (zusammen insgesamt 15,9 %). Dafür gab jeder zehnte (10,2 %) Senio- renhaushalt an, dass bei der Wohnungssuche auch sonstige Gegenden in Frage kamen. Diese Ergeb- nisse sind in ABBILDUNG 7.01 veranschaulicht. Aus ABBILDUNG 7.02 geht hervor, dass unter den nach Karlsruhe zugezogenen Singles vor allem die Weststadt (26,2 %) und die Südstadt (24,5 %), aber auch Durlach (23,8 %) beliebt sind. Familien mit Kindern, die sich für Karlsruhe als Wohnstand- ort entschieden haben, bevorzugen ebenfalls an erster Stelle die Weststadt (28,3 %) – gefolgt von der Südweststadt (16,1 %) und Rüppurr (14,1 %). Die zugezogenen Seniorenhaushalte zogen da- gegen in erster Linie Durlach (18,2 %) und Rüp- purr (15,2 %) in die Wohnstandortsuche in Karls- ruhe ein. Die tatsächlich verwirklichten Stadtteile decken sich nur teilweise mit den bevorzugten Stadttei- len – wie aus dem Vergleich der ABBILDUNGEN 7.02 und 7.03 hervor geht. So sind Singles vor allem in die Südstadt (14,4 %) und Südweststadt (10,5 %) gezogen. Auch Familien mit Kindern sind vor allem in der Südweststadt (17,7 %) fündig ge- worden – häufig aber auch in Durlach (11,2 %). Nach Durlach (13,3 %) sind auch die meisten Se- niorenhaushalte gezogen – gefolgt von der West- stadt (9,5 %). Signifikant sind die Abweichungen zwischen Wunsch und Wirklichkeit hinsichtlich der Singles und der Familien mit Kindern für die Weststadt und hinsichtlich der Seniorenhaushalte für Rüppurr. 7. Die Attraktivität Karlsruhes für ausgewählte Zuzugsgruppen 7. DIE ATTRAKTIVITÄT KARLSRUHES FÜR AUSGEWÄHLTE ZUZUGSGRUPPEN 66 32,6% 11,8% 0,9% 2,4% 13,8% 7,3% 5,6% 13,9% 10,2% 94,1% 0,9% 26,5% 3,9% 88,9% 2,0% 4,1% 90,2% 2,0% 0%20%40%60%80%100% Karlsruhe unmittelbare Nachbargemeinden der Stadt Karlsruhe weiteres Umland nördl./ südl./östl. von Karlsruhe Pfalz Elsass sonstige Gegenden Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren Single-Haushalte unter 60 Jahre Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter) Abb. 7.01 Bei der Suche nach dem neuen Wohnstandort in Betracht gezogene Gegend nach ausgewählten Haushaltstypen - Zuzügler nach Karlsruhe 1 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 393 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Welche der folgenden Gegenden kamen für Sie bei der Suche grundsätzlich in Betracht? 26,2% 24,5% 23,8% 0%10%20%30%40% Single-Haushalte unter 60 Jahre Abb. 7.02 Die beliebtesten Stadtteile der jeweiligen Haushaltstypen Abb. 7.02 - Zuzügler nach Karlsruhe 1) Weststadt Südstadt Durlach In welchen Karlsruher Stadtteilen haben Sie bevorzugt gesucht? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 282 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 16,1% 14,1% 28,3% Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Weststadt Südweststadt Rüppurr 18,2% 15,2% Senioren-Haushalte (60 J. und älter) Durlach Rüppurr 7. DIE ATTRAKTIVITÄT KARLSRUHES FÜR AUSGEWÄHLTE ZUZUGSGRUPPEN 67 Als Gründe für den Umzug nach Karlsruhe nann- ten Singles sowie Familien mit Kindern allen vor- an berufl iche Motive (73,9 % bzw. 70,4 %). Der Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt wurde von jedem dritten nach Karlsruhe zugezogenen Single (32,7 %) als Grund für den Umzug ange- geben. Die Verkleinerung des Haushaltes war für 28,1 % der Singles Anlass nach Karlsruhe zu zie- hen. Nach Karlsruhe zugezogene Familien mit Kin- dern gaben mit 35,9 % am zweithäufi gsten die Vergrößerung des Haushalts als Umzugsgrund an. An dritter Stelle folgte mit einem Befragtenanteil von 23,8 % der Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt. Teilweise andere Motivationen hatten die zugezogenen Seniorenhaushalte. Sie gaben als Grund für den Umzug vor allem Alter, Krankheit, Barrierefreiheit (32,2 %) an, gefolgt von der Ver- kleinerung des Haushalts (30,3 %). Auch die bei- den Gründe „Wunsch nach dem Wohnen in der Stadt“ sowie „Rückkehr in den Heimatort, Erbe“ (jeweils 28,4 %) wurden von den zugezogenen Seniorenhaushalten häufi g genannt. ABBILDUNG 7.04 zeigt die Umzugsgründe für die einzelnen zugezogenen Haushaltstypen auf. Betrachtet man im Vergleich hierzu die drei wichtigsten ausschlag- gebenden Gründe für die Wahl des Wohnstand- ortes (vgl. ABBILDUNG 5.05 auf Seite 45), so wird deutlich, dass für Seniorenhaushalte auch die Nähe zu Verwandten und Freunden (46,3 %) eine herausragende Bedeutung hat. Familien mit Kin- dern sowie Singlehaushalte legen darauf deutlich weniger Wert (22,3 % bzw. 20,2 %). Wie zufrieden sind die zugezogenen Haushalte an bzw. mit ihrem neuen Wohnort? Aus ABBIL- DUNGEN 7.05 geht hervor, dass sich Familien mit Kindern äußerst zufrieden mit der aktuellen Wohn- situation zeigen – insgesamt 85,2 % von ihnen bewerten die gegenwärtige Gesamtsituation mit „gut“ oder „sehr gut“. Zwar liegt entsprechender Anteil bei den Single- und Senioren-Haushalten mit 75,8 % rund zehn Prozentpunkte niedriger, jedoch empfi nden darunter sehr viel mehr Senio- rinnen und Senioren als Familien mit Kindern die Situation als „sehr gut“ (Senioren: 37,7 %; Fami- lien: 27,4 %; Singles: 22,6 %). Verbessert hat sich mit dem Umzug nach Karlsru- he für Singles sowie für alle anderen ausgewähl- ten Zuzugsgruppen an aller erster Stelle die An- bindung an den öffentlichen Personennahverkehr (jeweils über 70 % Befragtenanteil). Singles beur- teilen darüber hinaus vor allem auch die Erreich- barkeit des Arbeitsplatzes (66,5 %) sowie die Ein- kaufsmöglichkeiten (57,3 %) in Karlsruhe positiver als am alten Wohnstandort. Aus Sicht der Familien hat sich neben der Anbindung an öffentliche Ver- kehrsmittel (73,6 %) vor allem die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes (62,7 %) verbessert – darü- 14,4% 10,5% 0%10%20% Single-Haushalte unter 60 Jahre Abb. 7.03 Am häufigsten realisierten Stadtteile der jeweiligen Haushaltstypen Abb. 7.03 - Zuzügler nach Karlsruhe Südstadt Südweststadt Sie sind nach ............ (Stadtteil) gezogen. Basis: 404 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 17,7% 11,2% Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren Südweststadt Durlach 13,3% 9,5% Senioren-Haushalte (60 J. und älter) Durlach Weststadt 7. DIE ATTRAKTIVITÄT KARLSRUHES FÜR AUSGEWÄHLTE ZUZUGSGRUPPEN 68 73,9% 32,7% 28,1% 0%20%40%60%80% Single-Haushalte unter 60 Jahre Abb. 7.04 Die drei wichtigsten Umzugsmotive der jeweiligen Haushaltstypen Abb. 7.04 - Zuzügler nach Karlsruhe 1) berufliche Gründe, Ausbildung Wunsch nach Wohnen in der Stadt Verkleinerung des Haushalts Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug von Ihrem letzten Wohnort nach Karlsruhe wichtig? 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe größer als 100% Basis: 402 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 70,4% 35,9% 23,8% Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren berufliche Gründe, Ausbildung Vergrößerung des Haushalts Wohnen in der Stadt 32,2% 30,3% 28,4% 28,4% Senioren-Haushalte (60 J. und älter) Verkleinerung des Haushalts Wohnen in der Stadt Alter, Krankheit, Barrierefreiheit Rückkehr in den Heimatort 22,6% 27,4% 37,7%37,2% 10,7% 2,3% 4,2% 57,8% 53,2% 21,1% 18,8% 4,1% 2,1% 0,8% 0%20%40%60%80%100% Single-Haushalte unter 60 Jahre Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter) sehr gutgutmittelmäßigschlechtsehr schlecht Abb. 7.05 Wohn- und Lebensqualität in Karlsruhe nach ausgewählten Haushaltstypen - Zuzügler nach Karlsruhe Basis: 395 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Bitte bewerten Sie die Wohn- und Lebensqualität insgesamt an Ihrem letzten Wohnstandort und an Ihrem aktuellen Wohnstandort anhand einer Skala von 1= sehr schlecht bis 10= sehr gut. 7. DIE ATTRAKTIVITÄT KARLSRUHES FÜR AUSGEWÄHLTE ZUZUGSGRUPPEN 69 ber hinaus jedoch auch die Freizeitmöglichkeiten (61,7 %). Auch die Seniorenhaushalte sehen in der Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel die deutlichste Verbesserung – gefolgt von den Ein- kaufsmöglichkeiten (73,4 %) und einem kürzeren Weg zu Freunden, Bekannten und Verwandten (65,5 %). ABBILDUNG 7.06 veranschaulicht die Ergebnisse. Familien mit Kindern bewerten ne- ben der Einkaufssituation auch die Spielmöglich- keiten sowie Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder mehrheitlich positiv. Für viele Senioren- haushalte hat sich mit dem Umzug nach Karlsruhe neben weiteren Kriterien auch die ärztliche Versor- gung verbessert (52,1 %). Die beschriebenen Attraktivitätsmerkmale der Stadt Karlsruhe werden auch durch die aus der Fächerstadt weggezogenen Haushalte belegt (vgl. Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren Senioren-Haushalte (60 J. und älter) Single-Haushalte 25 bis unter 60 Jahre 24,1% 37,7% 40,5% 42,0% 43,3% 47,1% 48,7% 50,2% 57,3% 66,5% 70,3% 41,7% 0%20%40%60%80% Umweltsituation (Luft, Lärm, Sauberkeit) Nachbarschaft und soziales Umfeld Wohnumfeld (Bebauung, Grün ...) Weg zu Freunden, Bekannten, Verwandten Ausstattung der Wohnung Ärztliche Versorgung Spielmöglichkeiten für Kinder Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder Freizeitmöglichkeiten Einkaufsmöglichkeiten Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes/Ausbildungsortes Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel Inwieweit haben sich folgende Punkte durch Ihren Umzug verändert? Abb. 7.06 Verbesserungen der neuen Wohnung/Umgebung im Vergleich mit der Abb. 7.06 früheren Wohnsituation nach ausgewählten Haushaltstypen Abb. 7.06 - Zuzügler nach Karlsruhe 26,4% 33,8% 41,0% 41,0% 44,6% 57,6% 51,6% 61,7% 52,4% 62,7% 39,8% 73,6% 0%20%40%60%80% 16,1% 34,3% 39,8% 32,8% 52,1% 52,6% 53,8% 58,4% 73,4% 60,7% 75,4% 65,6% 0%20%40%60%80% Basis: 404 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 7. DIE ATTRAKTIVITÄT KARLSRUHES FÜR AUSGEWÄHLTE ZUZUGSGRUPPEN 70 ABBILDUNG 6.16 auf Seite 59). Im Hinblick auf die Kriterien Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes, Anbin- dung an den ÖPNV, Einkaufsmöglichkeiten und den Weg zu Freunden, Bekannten und Verwand- ten mussten die meisten Befragten mit dem Fort- zug eine Verschlechterung hinnehmen. Während 88,6 % der Seniorenhaushalte beab- sichtigen, möglichst lange oder sogar für immer in Karlsruhe wohnen zu bleiben, so trifft dies auch auf 61,7 % der Familien und Alleinerziehenden mit Kindern zu sowie auf 38,7 % der Singles. Sin- gles machen die Wohndauer in Karlsruhe vor allem vom Arbeitsgeber abhängig (26,7 %). ABBILDUNG 7.07 zeigt die Anteile für die drei ausgewählten Zielgruppen auf. 22,1% 36,9% 60,2%28,4% 18,7% 26,7% 5,8% 24,8% 16,6% 15,6% 3,8% 1,9% 10,7% 5,3% 3,1% 13,6% 5,7% 0%20%40%60%80%100% Single-Haushalte unter 60 Jahre Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter) für immermöglichst lange für ein paar Jahrehängt vom Arbeitgeber ab für die Dauer des Studiums/der Ausbildungweiß nicht/ keine Angabe Abb. 7.07 Beabsichtigte Wohndauer der zugezogenen Haushalte in Karlsruhe nach ausgewählten Haushaltstypen Basis: 404 Befragte mit Antwort Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung - Zu- und Fortzugsmotivbefragung 2010 Wie lange haben Sie vor, in Karlsruhe wohnen zu bleiben? ANHNAG 71 Anhang ANHANG 72 Tabelle 3.01 Wunschorte bei der Wohnungssuche - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge91,3%6,2%3,3%0,8%0,3%340 Geschlecht männlich92,9%5,2%3,4%0,5%0,5%180 weiblich89,5%7,2%3,3%1,1%--- 160 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre93,7%6,3%--- --- --- 94 30 bis unter 45 Jahre91,7%6,2%3,8%--- --- 158 45 bis unter 60 Jahre89,9%8,6%4,3%2,9%--- 62 60 Jahre und älter83,3%--- 10,0%3,3%3,3%27 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt94,0%2,6%5,1%0,9%--- 104 Zweipersonenhaushalt89,6%6,3%4,1%1,4%0,7%125 Dreipersonenhaushalt94,5%6,9%--- --- --- 64 Vier- und Mehrpersonenhaushalt85,2%12,9%1,9%--- --- 47 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 89,0%11,0%0,9%--- --- 95 Single-Haushalte unter 60 Jahre96,1%2,9%3,9%--- --- 91 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 93,9%4,4%3,5%0,9%--- 97 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 80,3%13,2%3,3%3,3%--- 27 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)85,3%--- 8,8%2,9%2,9%30 Staatsangehörigkeit deutsch90,6%6,7%3,7%1,0%0,3%265 ausländisch93,6%4,3%2,1%--- --- 75 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss86,8%7,5%1,9%3,8%--- 47 Realschulabschluss/Mittlere Reife86,4%10,8%4,2%--- --- 64 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife93,6%4,9%3,2%0,4%0,4%216 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student2)11 kein beruflicher Abschluss2)10 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss87,9%8,6%3,5%0,9%--- 101 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie2)16 Fachhochschul-/Hochschulabschluss93,5%5,2%3,3%0,5%0,5%185 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 92,1%5,8%2,1%--- --- 43 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 90,9%7,5%0,8%0,8%--- 116 2.000 bis unter 3.000 Euro/Ko pf 97,1%5,8%2,9%--- --- 31 3.000 Euro/Kopf und mehr 100,0%2,8%--- --- --- 32 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus86,6%13,4%3,8%--- --- 46 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen93,5%2,9%5,0%0,7%--- 121 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen90,9%6,5%2,1%1,0%0,5%172 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in92,6%5,8%2,8%0,3%0,3%284 Eigentümer/in84,4%7,9%6,0%3,2%--- 56 Größe der Wohnung 1 Zimmer 96,5%--- --- 3,5%--- 26 2 Zimmer 94,0%1,0%5,0%1,0%1,0%88 3 Zimmer 90,2%8,4%3,6%0,7%--- 125 4 Zimmer 89,7%7,9%2,4%--- --- 67 5 Zimmer und mehr 86,7%13,3%2,8%--- --- 32 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100% 2) keine Angaben möglich, da Datenbasis zu gering Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung/Haus/ Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? Anteile an den Befragten 1) KarlsruheGemeinden des Nachbarschafts- verbands Karlsruhe Orte außerhalb der befragten Region Pfalzegal, keine Präferenzen Wunschort nach Regionen ANHNAG 73 Tabelle 3.02 Wunschorte bei der Wohnungssuche - Wegzügler in die Region insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge59,9%24,1%4,2% 3,9%3,7%3,5%5,7%587 Geschlecht männlich61,4%19,9%6,2%3,8%2,6%2,3%7,5%271 weiblich58,8%27,6%2,6%4,1%4,6%4,5%4,2%316 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre55,3%22,2%3,8%3,8%8,9%3,9%6,8%148 30 bis unter 45 Jahre63,4%26,0%4,8%4,5%1,8%2,1%3,0%263 45 bis unter 60 Jahre61,5%21,0%4,6%3,7%3,6%0,9%9,3%106 60 Jahre und älter54,3%25,9%2,3%2,3%--- 11,7%8,2%70 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt45,4%30,4%6,0%1,5%3,9%5,2%11,7%93 Zweipersonenhaushalt59,4%24,1%4,2%6,5%5,6%3,8%2,3%247 Dreipersonenhaushalt63,7%27,0%2,1%1,3%2,0%3,2%6,6%118 Vier- und Mehrpersonenhaushalt68,3%16,4%4,7%3,5%1,6%1,3%7,7%119 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 65,6%24,1%3,6%2,2%2,0%2,4%5,2%222 Single-Haushalte unter 60 Jahre49,1%32,5%6,9%2,0%5,2%--- 9,8%70 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 60,2%22,3%4,1%7,8%5,3%3,1%2,6%168 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 64,1%13,7%4,6%3,2%7,9%1,5%8,0%62 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)44,3%30,9%2,9%2,9%--- 14,7%10,3%56 Staatsangehörigkeit deutsch60,4%25,9%4,5%3,7%2,3%3,6%5,5%484 ausländisch57,6%15,9%3,2%5,1%10,2%2,9%6,8%103 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss64,3%26,1%4,0%1,6%1,8%3,9%3,2%108 Realschulabschluss/Mittlere Reife56,3%27,6%4,4%2,8%2,5%4,9%7,9%126 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife59,5%22,3%4,3%5,4%4,6%2,8%5,9%328 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student59,8%22,9%8,0%--- 8,0%--- 13,6%37 kein beruflicher Abschluss70,4%26,2%--- --- --- 7,4%3,7%22 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss58,9%27,1%4,7%2,8%3,7%3,8%4,2%189 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie51,2%25,3%2,1%6,2%5,4%2,1%10,6%75 Fachhochschul-/Hochschulabschluss62,3%21,3%3,9%5,6%3,1%3,8%4,9%222 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 61,3%19,8%2,6%0,9%7,6%1,8%10,5%91 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 62,2%22,5%4,5%4,7%2,8%4,0%5,9%214 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 61,2%20,3%10,6%3,6%2,4%2,1%4,8%66 3.000 Euro/Kopf und mehr 60,6%32,7%--- 6,5%--- 2,2%3,8%71 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus65,1%18,8%3,6%4,7%3,3%1,8%7,5%268 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen51,2%33,9%5,0%4,4%2,4%6,1%4,0%189 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen62,1%19,4%4,1%1,9%7,0%3,4%4,8%120 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in57,2%26,5%4,3%2,4%6,6%4,8%4,2%320 Eigentümer/in63,2%21,4%4,0%6,1%0,3%2,0%7,3%254 Größe der Wohnung 1 Zimmer 40,3%24,6%3,5%5,2%10,9%--- 20,7%27 2 Zimmer 53,9%19,3%6,8%1,7%6,1%5,5%6,7%85 3 Zimmer 58,0%26,8%5,6%4,3%3,2%3,5%4,9%163 4 Zimmer 63,7%26,4%--- 4,4%5,5%5,5%4,8%108 5 Zimmer und mehr 65,7%22,3%3,7%3,9%1,5%2,0%4,2%169 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100% Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung/Haus/ Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? Karlsruheübriger Landkreis Karlsruhe Pfalzegal keine Präferen- zen Wunschort nach Region Anteile an den Befragten 1) Landkreis Rastatt, Baden- Baden, Bad Herrenalb, Dobel Gemeinden des Nachbar- schaftsver- bands Karlsruhe Befragte mit Antwort Orte außerhalb der befragten Region ANHANG 74 Tabelle 3.03 Die drei am häufigsten genannten Wunschorte außerhalb Karlsruhes - Wegzügler Tabelle 3.03 - Wegzügler in die Region - Teilgruppe - Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge19,3%9,4%8,8%265 Geschlecht männlich17,7%14,6%8,9%114 weiblich20,6%5,4%8,7%149 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre7,8%7,8%7,8%73 30 bis unter 45 Jahre25,7%11,5%10,8%110 45 bis unter 60 Jahre21,1%10,6%8,6%46 60 Jahre und älter20,9%4,6%4,6%35 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt18,9%10,2%2,6%55 Zweipersonenhaushalt17,4%9,1%14,0%114 Dreipersonenhaushalt31,9%5,1%3,1%50 Vier- und Mehrpersonenhaushalt11,7%13,2%10,0%42 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 21,1%9,0%5,7%87 Single-Haushalte unter 60 Jahre22,3%12,2%3,6%39 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 15,5%9,1%17,5%75 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 19,8%11,9%8,3%24 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)21,4%4,8%4,8%34 Staatsangehörigkeit deutsch21,8%9,8%8,2%219 ausländisch7,2%7,2%11,6%46 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss19,9%9,9%4,0%44 Realschulabschluss/Mittlere Reife15,3%8,9%5,6%63 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife22,0%9,5%12,1%148 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student24,4%15,3%--- 20 kein beruflicher Abschluss2)8 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss13,3%10,2%6,1%88 Beru fsfachschulabschluss/Berufsakademie10,8%4,1%12,1%39 Fachhochschul-/Hochschulabschluss30,6%9,3%13,2%94 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 17,6%6,1%2,0%39 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 15,1%10,1%10,6%95 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 19,8%24,2%8,2%29 3.000 Euro/Kopf und mehr 34,6%--- 14,7%31 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus17,1%9,1%12,0%106 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen21,8%9,0%7,8%105 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen20,3%10,1%4,6%49 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in18,9%8,9%4,9%156 Eigentümer/in20,7%9,8%15,0%104 Größe der Wohnung 1 Zimmer 2)18 2 Zimmer 10,1%14,8%3,6%39 3 Zimmer 20,9%11,6%9,0%79 4 Zimmer 19,8%--- 9,6%50 5 Zimmer und mehr 22,2%9,9%10,3%64 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen möglich 2) keine Angaben möglich, da Datenbasis zu gering Wunschorte außerhalb Karlsruhes Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung/Haus/ Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? Anteile an den Befragten 1) Ettlingenübriger Landkreis Karlsruhe Pfalz ANHNAG 75 Tabelle 3.04 Bei der Suche nach dem neuen Wohnstandort in Betracht gezogene Gegend - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge92,7%27,3%12,2%4,4%1,9%3,3%393 Geschlecht männlich91,9%24,5%12,9%6,1%2,8%2,9%210 weiblich93,5%30,5%11,5%2,4%1,0%3,7%183 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre91,4%30,4%16,2%4,9%3,2%1,5%105 30 bis unter 45 Jahre94,5%27,5%10,2%2,8%1,0%2,2%184 45 bis unter 60 Jahre88,2%30,7%16,9%7,8%2,4%5,4%66 60 Jahre und älter95,2%11,9%2,4%4,8%2,4%9,5%37 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt88,8%24,7%11,5%6,7%3,2%6,0%127 Zweipersonenhaushalt94,8%26,5%13,8%5,3%1,8%1,2%148 Dreipersonenhaushalt94,8%29,3%9,1%--- 1,3%1,3%69 Vier- und Mehrpersonenhaushalt93,1%33,6%13,7%1,8%--- 5,1%49 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 94,1%32,6%11,8%0,9%0,9%2,4%102 Single-Haushalte unter 60 Jahre88,9%26,5%13,8%7,3%3,9%5,6%105 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 95,4%27,7%12,8%3,8%1,6%--- 112 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 94,6%30,0%20,4%9,0%--- --- 30 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)90,2%13,9%2,0%4,1%2,0%10,2%43 Staatsangehörigkeit deutsch94,6%29,8%10,8%4,2%1,5%2,7%295 ausländisch86,9%19,7%16,4%4,9%3,3%4,9%97 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss90,7%25,8%4,8%3,2%3,2%9,3%55 Realschulabschluss/Mittlere Reife94,1%25,8%5,9%1,2%--- 1,2%76 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife92,8%27,1%16,3%5,6%2,4%2,7%246 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Beru fsausbildung/Schüler/Student2)14 kein beruflicher Abschluss2)15 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss90,3%26,2%8,8%1,5%0,8%2,3%115 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie95,6%17,5%13,2%4,4%--- --- 20 Fachhochschul-/Hochschulabschluss95,1%27,0%15,2%5,7%2,8%3,2%209 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 95,1%25,3%15,1%4,9%1,8%1,8%51 1.000 bis unter 2.000 Euro/Ko pf 92,3%28,9%12,3%2,7%0,7%4,5%131 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 95,3%23,2%14,2%9,5%2,4%2,4%38 3.000 Euro/Kopf und mehr 95,3%18,3%7,3%2,6%2,6%--- 34 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus84,8%40,2%28,1%9,4%5,5%--- 46 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen96,3%27,6%9,3%2,4%--- 1,9%140 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen91,9%24,3%10,7%4,6%2,5%4,9%207 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in92,1%26,9%12,1%4,4%2,3%3,6%332 Eigentümer/in95,6%29,4%12,9%4,4%--- 1,5%60 Größe der Wohnung 1 Zimmer 84,5%31,1%18,9%5,8%--- 5,2%31 2 Zimmer 92,6%26,4%13,5%6,7%4,3%3,9%115 3 Zimmer 91,9%26,6%8,6%3,7%1,3%2,4%139 4 Zimmer 97,8%29,7%16,5%2,4%1,2%2,2%73 5 Zimmer und mehr 94,6%26,9%8,1%2,7%--- 2,7%33 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100% 2) keine Angaben möglich, da Datenbasis zu gering Bevorzugte Ziele nach Regionen Denken Sie bitte einmal an den Beginn Ihrer Suche nach einer neuen Wohnung, einem Haus oder einem Grundstück zurück. Welche der folgenden Gegenden kamen für Sie bei der Suche grundsätzlich in Betracht? Anteile an den Befragten 1) Karlsruheunmittelbare Nachbar- gemeinden der Stadt Karlsruhe weiteres Umland nördl./ südl./östl. von Karlsruhe PfalzElsasssonstige Gegenden ANHANG 76 Tabelle 3.05 Bei der Suche nach dem neuen Wohnstandort in Betracht gezogene Gegend - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge71,2%58,9%42,0%13,5%1,7%6,8%629 Geschlecht männlich72,6%57,8%45,7%16,1%2,3%7,1%291 weiblich69,9%59,5%38,9%11,1%1,2%6,5%335 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre67,1%54,8%37,7%8,4%--- 8,6%152 30 bis unter 45 Jahre74,0%61,9%44,3%13,8%2,5%6,5%292 45 bis unter 60 Jahre73,0%63,5%47,0%18,3%1,7%3,5%112 60 Jahre und älter66,2%48,4%34,7%15,7%2,2%9,1%73 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt79,0%59,8%47,0%7,7%0,8%6,8%101 Zweipersonenhaushalt63,7%55,2%39,9%16,8%1,6%8,6%268 Dreipersonenhaushalt74,6%57,2%43,1%11,9%1,3%6,7%127 Vier- und Mehrpersonenhaushalt79,8%67,0%41,8%12,7%3,3%3,3%121 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 77,6%62,2%41,6%12,1%2,5%5,4%232 Single-Haushalte unter 60 Jahre82,1%67,5%46,6%6,9%1,0%4,7%78 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 62,3%53,0%42,4%15,5%0,4%8,5%182 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 63,3%65,6%40,5%18,2%4,0%9,9%69 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)72,9%43,0%38,5%15,7%1,4%7,1%57 Staatsangehörigkeit deutsch71,7%58,9%43,3%14,5%1,1%6,0%522 ausländisch69,0%58,6%35,9%8,4%4,6%10,2%107 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss74,2%50,8%33,1%12,3%1,4%4,3%116 Realschulabschluss/Mittlere Reife74,6%57,9%36,0%14,5%1,3%5,4%140 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife69,2%61,7%47,5%13,9%1,7%8,7%345 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Beru fsausbildung/Schüler/Student65,2%55,9%42,2%10,9%--- 16,8%40 kein beruflicher Abschluss52,4%61,9%28,2%11,4%7,2%10,7%23 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss74,0%57,3%36,2%10,9%1,3%6,1%202 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie75,5%53,8%46,1%19,6%5,1%1,0%79 Fac hhochschul-/Hochschulabschluss70,0%61,8%48,2%15,5%1,1%8,1%238 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 64,6%72,8%32,0%12,0%1,7%11,7%98 1.000 bis unter 2.000 Euro/Ko pf 79,6%59,5%41,5%13,9%1,1%5,2%231 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 66,9%65,9%48,7%17,8%1,1%2,2%72 3.000 Euro/Kopf und mehr 62,9%59,7%50,8%21,6%3,5%3,1%77 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus71,3%61,9%43,2%17,4%2,9%4,8%290 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen71,5%52,1%45,6%12,8%0,4%7,1%203 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen70,9%61,5%33,9%5,4%1,2%11,1%127 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in69,9%58,0%36,9%11,0%0,9%9,2%343 Eigentümer/in73,8%59,7%48,4%16,4%2,8%4,0%272 Größe der Wohnung 1 Zimmer 63,2%57,7%35,0%5,1%--- 20,7%28 2 Zimmer 74,2%60,0%42,2%4,3%0,9%6,5%89 3 Zimmer 68,5%52,8%35,6%12,2%0,9%9,3%175 4 Zimmer 72,9%58,2%44,8%15,7%3,4%5,9%120 5 Zimmer und mehr 70,8%61,5%48,5%18,7%2,4%3,6%180 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100% Bevorzugte Ziele nach Regionen Denken Sie bitte einmal an den Beginn Ihrer Suche nach einer neuen Wohnung, einem Haus oder einem Grundstück zurück. Welche der folgenden Gegenden kamen für Sie bei der Suche grundsätzlich in Betracht? Anteile an den Befragten 1) unmittelbare Nachbar- gemeinden der Stadt Karlsruhe Karlsruheweiteres Umland nördl./ südl./östl. von Karlsruhe PfalzElsasssonstige Gegenden ANHNAG 77 Tabelle 3.06 Die drei am häufigsten realisierten Orte - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge10,7%10,2%8,2%635 Geschlecht männlich11,2%9,5%8,4%292 weiblich10,3%10,9%7,7%341 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre11,3%12,5%5,7%151 30 bis unter 45 Jahre9,6%9,1%11,0%295 45 bis unter 60 Jahre5,9%10,3%6,8%114 60 Jahre und älter20,6%9,7%4,3%76 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt19,2%6,0%6,4%102 Zweipersonenhaushalt12,8%8,9%9,7%271 Dreipersonenhaushalt5,5%11,7%9,6%127 Vier- und Mehrpersonenhaushalt5,3%14,0%5,9%122 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 6,1%12,4%8,6%233 Single-Haushalte unter 60 Jahre17,9%3,7%8,4%78 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 11,5%9,4%11,0%183 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 6,6%12,2%2,8%69 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)23,2%9,6%5,5%60 Staatsangehörigkeit deutsch12,2%8,9%7,8%528 ausländisch3,1%16,7%10,4%107 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss11,3%12,9%6,9%118 Realschulabschluss/Mittlere Reife10,8%5,3%11,2%141 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife11,0%10,4%7,6%348 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student7,4%10,9%1,9%40 kein beruflicher Abschluss7,2%11,4%21,9%23 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss11,0%9,6%8,4%205 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie10,1%5,9%8,0%78 Fachhochschul-/Hochschulabschluss12,5%10,8%7,4%240 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 8,9%12,0%9,3%99 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 12,0%9,9%10,1%233 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 12,3%11,3%3,3%73 3.000 Euro/Kopf und mehr 9,4%6,9%14,8%77 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus6,6%10,2%6,2%294 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen12,7%9,5%9,5%204 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen16,5%12,0%11,2%128 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in12,6%8,9%10,1%346 Eigentümer/in8,3%12,3%6,2%276 Größe der Wohnung 1 Zimmer 18,4%9,0%--- 29 2 Zimmer 10,8%4,5%9,4%93 3 Zimmer 15,0%12,5%10,3%176 4 Zimmer 8,1%9,5%7,8%120 5 Zimmer und mehr 6,4%12,2%6,5%180 ___ * Wohngemeinschaften Sie sind nach ...... gezogen. Anteile an den Befragten EttlingenStutenseeRheinstetten Orte ANHANG 78 Tabelle 4.01 Die drei wichtigsten Umzugsmotive - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge52,7%46,1%38,5%630 Geschlecht männlich53,5%47,0%41,2%288 weiblich52,1%45,8%36,5%340 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre56,3%52,5%38,8%148 30 bis unter 45 Jahre67,0%51,9%39,9%295 45 bis unter 60 Jahre35,2%39,6%45,7%113 60 Jahre und älter15,4%20,8%21,9%75 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt19,4%36,7%42,3%99 Zweipersonenhaushalt52,7%41,1%31,4%270 Dreipersonenhaushalt68,6%53,1%45,3%126 Vier- und Mehrpersonenhaushalt62,3%57,3%45,1%122 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 68,3%55,8%42,2%233 Single-Haushalte unter 60 Jahre22,2%43,9%49,0%76 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 66,7%49,1%35,1%181 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 29,5%29,6%36,1%69 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)11,2%19,4%24,9%59 Staatsangehörigkeit deutsch54,3%45,8%38,2%526 ausländisch44,4%47,9%40,1%104 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss31,3%35,4%38,3%117 Realschulabschluss/Mittlere Reife56,1%47,9%43,7%140 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife58,8%48,6%36,9%345 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student51,8%48,7%35,2%40 kein beruflicher Abschluss43,3%44,8%21,2%23 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss46,4%44,4%42,1%205 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie56,8%45,2%48,3%79 Fachhochschul-/Hochschulabschluss59,4%48,7%34,3%238 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 36,1%46,1%47,0%96 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 58,1%48,1%38,6%232 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 59,5%42,0%31,7%73 3.000 Euro/Ko pf und mehr 58,9%53,6%34,2%75 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus58,0%47,7%42,1%292 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen54,8%47,7%40,5%202 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen38,0%43,1%29,3%126 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in50,1%43,5%36,2%342 Eigentümer/in56,7%50,7%42,7%273 Größe der Wohnung 1 Zimmer 11,6%17,4%27,1%27 2 Zimmer 31,1%31,1%35,4%90 3 Zimmer 50,2%44,4%37,6%176 4 Zimmer 61,7%55,4%47,2%120 5 Zimmer und mehr 68,4%56,2%38,2%178 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen möglich Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug aus Karlsruhe in Ihre jetzige Wohnung wichtig? Anteile an den Befragten 1) Vergrößerung des Haushalts (Kinder, zusammenziehen mit Partner, Eltern) Verbesserung hinsichtlich der Wohnung/ -ausstattung Wunsch nach besserer Wohnungsumgebung Umzugsmotive ANHNAG 79 Tabelle 4.02 Die drei häufigsten ausschlaggebenden Gründe für die Wohnstandortwahl Tabelle 4.02 - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge32,9%25,0%22,1%623 Geschlecht männlich36,7%25,2%21,2%285 weiblich29,2%24,9%23,1%336 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre29,6%22,0%23,8%151 30 bis unter 45 Jahre33,1%29,2%23,3%288 45 bis unter 60 Jahre44,4%18,2%21,7%112 60 Jahre und älter21,6%25,1%14,9%72 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt28,9%25,6%15,4%96 Zweipersonenhaushalt30,1%23,8%24,8%267 Dreipersonenhaushalt38,8%20,3%21,9%127 Vier- und Mehrpersonenhaushalt38,4%31,2%22,3%121 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 37,0%27,0%23,9%233 Single-Haushalte unter 60 Jahre31,9%29,9%16,7%74 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 29,9%24,4%29,4%180 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 43,2%15,7%12,3%68 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)18,9%21,8%11,7%57 Staatsangehörigkeit deutsch31,6%24,5%21,6%520 ausländisch40,0%27,8%24,9%103 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss30,2%16,7%15,6%114 Realschulabschluss/Mittlere Reife35,1%27,7%22,0%136 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife32,9%27,3%24,5%344 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student33,4%34,0%22,6%40 kein beruflicher Abschluss40,8%17,7%10,9%23 an gelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss33,3%20,8%19,1%200 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie36,0%29,9%27,0%78 Fachhochschul-/Hochschulabschluss31,2%25,4%25,9%235 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf37,8%29,9%19,1%94 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 35,2%23,6%21,5%230 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 25,1%27,5%22,0%72 3.000 Euro/Ko pf und mehr 40,2%28,6%39,6%76 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus38,5%22,5%22,4%291 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen28,0%22,8%23,8%197 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen28,1%35,3%20,5%127 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in27,5%26,3%22,2%335 Eigentümer/in39,4%24,5%23,3%274 Größe der Wohnung 1 Zimmer 22,9%14,9%8,6%28 2 Zimmer 27,9%18,9%17,4%89 3 Zimmer 25,8%22,0%25,2%175 4 Zimmer 30,1%34,8%21,2%118 5 Zimmer und mehr 43,8%26,5%24,3%179 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen möglich Gründe Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. Anteile an den Befragten 1) günstiger Miet- bzw. Kaufpreis Wohnungsgröße/- qualität/-ausstattung schöne Lage, Grün, Natur ANHANG 80 Tabelle 5.01 Die drei wichtigste Umzugsmotive - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge66,7%29,6%28,2%402 Geschlecht männlich68,7%27,9%26,7%216 weiblich64,3%31,7%30,0%187 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre79,9%41,4%35,1%105 30 bis unter 45 Jahre75,7%29,4%23,3%184 45 bis unter 60 Jahre53,7%20,2%30,8%72 60 Jahre und älter15,2%17,4%28,3%41 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt63,7%14,0%32,1%128 Zweipersonenhaushalt68,0%37,3%27,6%154 Dreipersonenhaushalt64,7%40,7%24,3%71 Vier- und Mehrpersonenhaushalt72,9%30,7%26,0%49 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 70,4%35,9%23,8%105 Single-Haushalte unter 60 Jahre73,9%12,6%32,7%107 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 82,8%45,7%28,0%112 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 46,9%28,3%28,3%31 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)16,7%17,0%28,4%47 Staatsangehörigkeit deutsch64,2%26,7%31,7%303 ausländisch74,2%38,7%17,7%99 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss35,8%29,7%25,5%55 Realschulabschluss/Mittlere Reife50,0%29,2%38,5%80 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife80,0%29,8%26,5%249 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student2)14 kein beruflicher Abschluss2)15 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss51,4%31,5%32,8%118 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie58,0%16,8%33,6%21 Fachhochschul-/Hochschulabschluss79,7%29,1%26,2%212 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 64,8%41,4%31,7%52 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 64,6%29,8%30,3%132 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 86,4%26,7%31,2%39 3.000 Euro/Ko pf und mehr 80,0%34,0%27,5%36 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus61,2%32,1%21,8%48 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen68,7%35,1%27,4%144 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen66,5%25,3%30,3%210 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in71,9%31,0%28,6%340 Eigentümer/in38,3%22,3%26,6%62 Größe der Wohnung 1 Zimmer 60,9%13,8%19,5%31 2 Zimmer 66,7%25,3%33,4%118 3 Zimmer 71,2%36,7%24,7%143 4 Zimmer 66,5%32,1%26,6%75 5 Zimmer und mehr 58,1%26,3%33,9%33 ___ * Wohngemeinschaften 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100% 2) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug von Ihrem letzten Wohnort nach Karlsruhe wichtig? Anteile an den Befragten 1) berufliche Gründe, Ausbildung Vergrößerung des Haushalts (Kinder, zusammenziehen mit Partner, -mit Eltern) Wunsch nach Wohnen in der Stadt Wichtigste Umzugsmotive sind... ANHNAG 81 Tabelle 5.02 Die vier häufigsten ausschlaggebenden Gründe für die Wohnstandortwahl - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge53,0%26,6%23,8%23,8%397 Geschlecht männlich57,6%23,0%22,8%20,8%212 weiblich47,8%30,6%24,9%27,1%186 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre67,4%25,0%26,0%25,5%105 30 bis unter 45 Jahre57,2%24,2%22,9%26,6%181 45 bis unter 60 Jahre47,1%24,9%23,5%22,2%71 60 Jahre und älter6,7%44,4%22,2%8,9%40 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt54,1%25,2%33,1%21,9%127 Zweipersonenhaushalt56,4%29,5%18,0%22,7%150 Dreipersonenhaushalt45,7%28,0%19,0%31,5%71 Vier- und Mehrpersonenhaushalt50,2%19,1%24,2%20,6%49 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 50,0%23,3%20,4%30,4%105 Single-Haushalte unter 60 Jahre64,2%20,2%33,1%23,8%105 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 63,9%27,8%20,9%21,8%111 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 48,2%25,6%17,5%26,2%31 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)11,2%46,3%21,2%11,6%46 Staatsangehörigkeit deutsch51,3%26,5%23,9%23,9%302 ausländisch58,3%26,7%23,3%23,3%96 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss28,8%34,1%16,1%29,2%54 Realschulabschluss/Mittlere Reife39,3%31,5%23,7%26,9%78 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife64,1%22,8%25,4%22,3%248 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student2)14 kein beruflicher Abschluss2)15 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss38,9%32,3%21,0%23,8%116 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie45,5%36,4%27,3%27,3%20 Fachhochschul-/Hochschulabschluss66,4%21,2%26,3%25,7%211 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 49,6%38,3%21,7%16,9%52 1.000 bis unter 2.000 Euro/Ko pf 53,2%26,6%20,6%28,4%131 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 70,4%16,2%35,6%21,7%38 3.000 Euro/Kopf und mehr 53,0%19,5%27,5%29,0%36 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus55,7%28,8%11,1%24,0%48 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen51,1%26,1%21,9%25,9%143 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen53,7%26,4%28,0%22,2%207 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in56,8%26,0%24,0%23,0%335 Eigentümer/in32,9%29,7%22,3%28,0%62 Größe der Wohnung 1 Zimmer 49,4%35,0%19,5%19,5%31 2 Zimmer 56,6%25,2%28,8%16,2%117 3 Zimmer 53,5%27,2%20,6%28,6%139 4 Zimmer 54,9%29,9%19,7%22,3%75 5 Zimmer und mehr 41,9%12,9%28,5%36,5%33 ___ * Wohngemeinschaften 2) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Stadtleben, urbanes Umfeld Wohnungsgröße/ Wohnungsqualität/ Wohnungsausstattung Wichtigste Gründe für Wohnstandortwahl sind... 1) Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100% Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie mir die drei wichtigsten Gründe. Anteile an den Befragten 1) berufliche Gründe, Ausbildung Nähe zu Verwandten/ Freunden ANHANG 82 Tabelle 5.03 Beabsichtigte Wohndauer der zugezogenen Haushalte in Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge30,9%21,7%17,3%15,8%4,5%9,8%404 Geschlecht männlich26,8%20,2%15,8%20,1%6,5%10,6%217 weiblich35,6%23,4%19,0%10,8%2,3%8,9%187 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre19,8%13,0%24,6%22,5%8,6%11,5%107 30 bis unter 45 Jahre29,9%24,3%18,9%16,0%2,7%8,2%184 45 bis unter 60 Jahre34,0%23,2%9,6%13,0%5,7%14,5%72 60 Jahre und älter58,7%30,4%4,3%2,2%--- 4,3%41 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt30,1%18,7%13,7%22,3%3,2%12,0%128 Zweipersonenhaushalt27,7%21,9%20,7%14,0%5,6%10,2%154 Dreipersonenhaushalt31,8%27,5%12,3%15,5%4,5%8,5%71 Vier- und Mehrpersonenhaushalt42,6%21,3%23,8%5,4%5,1%1,8%49 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 36,9%24,8%18,7%10,7%3,1%5,8%105 Single-Haushalte unter 60 Jahre22,1%16,6%15,6%26,7%5,3%13,6%107 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 19,4%19,5%26,7%16,8%8,4%9,2%112 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 39,0%27,7%5,7%13,5%--- 14,1%31 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)60,2%28,4%3,8%1,9%--- 5,7%47 Staatsangehörigkeit deutsch31,1%25,2%16,7%15,2%2,3%9,4%303 ausländisch30,2%11,1%19,0%17,5%11,1%11,1%101 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss52,3%27,4%7,7%3,2%--- 9,3%55 Realschulabschluss/Mittlere Reife38,3%28,1%12,8%6,6%--- 14,2%80 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife23,1%18,0%21,8%22,8%6,7%7,6%249 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student2)14 kein beruflicher Abschluss2)15 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss46,8%23,3%12,2%8,8%--- 8,9%118 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie25,2%21,0%8,4%16,8%4,2%24,3%21 Fachhochschul-/Hochschulabschluss22,8%19,5%22,4%21,0%5,4%8,9%212 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 34,8%20,4%8,3%13,8%16,2%6,5%52 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 34,2%23,3%17,7%18,3%0,7%5,8%132 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 15,8%24,4%24,4%19,9%--- 15,4%39 3.000 Euro/Ko pf und mehr 32,0%20,0%17,0%16,5%4,5%10,0%36 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus36,5%25,8%16,2%10,7%--- 10,7%48 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen33,2%21,9%18,0%13,8%4,7%8,4%144 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen28,1%20,8%17,2%18,5%5,5%9,9%210 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in26,2%21,1%19,0%18,0%5,1%10,7%340 Eigentümer/in57,1%25,7%8,6%4,3%1,4%2,9%62 Größe der Wohnung 1 Zimmer 44,2%14,4%2,9%19,5%13,2%5,8%31 2 Zimmer 24,2%18,8%22,6%19,0%4,4%11,0%118 3 Zimmer 28,3%23,0%20,1%13,8%3,5%11,3%143 4 Zimmer 35,1%23,5%15,9%15,0%3,3%7,1%75 5 Zimmer und mehr 41,9%29,0%5,4%13,5%4,8%5,4%33 ___ * Wohngemeinschaften Wie lange haben Sie vor, in Karlsruhe wohnen zu bleiben? Anteile an den Befragten für immermöglichst lange für ein paar Jahre hängt vom Arbeitgeber ab für die Dauer des Studiums/der Ausbildung weiß nicht/ keine Angabe 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering ANHNAG 83 Tabelle 6.01 Wohnungsausstattung mit Balkon... alte und neue Wohnung im Vergleich - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge76,0%79,7%401 Geschlecht männ lich70,1%77,1%214 wei blich82,8%82,8%186 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre69,6%62,7%105 30 bis unter 45 Jahre73,9%84,6%183 45 bis unter 60 Jahre87,0%88,9%72 60 Ja hre und älter82,6%84,8%41 Haushaltsgröße Einpersonen haushalt70,8%68,1%127 Zweipersonen haushalt77,4%81,3%153 Dreipersonen haushalt86,5%89,3%71 Vier- un d Mehrpersonenhaushalt69,7%91,3%49 Haushaltstypen Fami lien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 83,0%92,5%105 Sing le-Haushalte unter 60 Jahre68,4%63,6%106 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 73,3%76,3%112 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 80,2%97,1%31 Senioren-Haus halte(60 Jahre und älter)81,1%84,8%47 Staatsangehörigkeit deutsch78,8%79,4%303 aus ländisch67,2%80,6%98 Schulabschluss Hauptverdiener/in Vo lks-/Haupt-/Sonderschulabschluss,kein Abschluss73,2%71,6%55 Rea lschulabschluss/Mittlere Reife85,0%78,3%80 A bitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife73,3%82,2%247 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noc h in der Berufsausbildung/Schüler/Student1)14 keinberuflicher Abschluss1)15 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss77,0%76,1%118 Beru fsfachschulabschluss/Berufsakademie79,9%84,1%21 Fac hhochschul-/Hochschulabschluss75,6%81,2%210 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 73,5%63,8%51 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 79,4%79,7%132 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 75,6%82,4%39 3.000 Euro/Ko pf und mehr 78,0%85,5%36 Wohnform jetzige Wohnung--- Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus86,0%92,6%48 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen74,2%74,1%144 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen74,9%80,6%209 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in73,6%76,5%338 Eigentümer/in88,9%97,1%62 Größe der Wohnung 1 Zimmer 61,5%60,9%31 2 Zimmer 69,0%69,3%117 3 Zimmer 80,1%82,6%142 4 Zimmer 81,7%91,9%75 5 Zimmer und mehr 89,8%92,5%33 ___ * Wohngemeinschaften 1) keine Angaben möglich, da Datenbasis zu gering Balkon, Terrasse oder Garten Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen in Karlsruhe: Verfügt(e) die Wohnung über einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten? Anteile an den Befragten alte Wohnungjetzige Wohnung ANHANG 84 Tabelle 6.02 Wohnungsausstattung mit Balkon... alte und neue Wohnung im Vergleich Tabelle 6.02 - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge72,2%93,0%626 Geschlecht männlich71,4%92,8%289 weiblich72,8%93,1%335 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre63,5%87,2%147 30 bis unter 45 Jahre70,1%95,1%294 45 bis unter 60 Jahre85,2%94,7%113 60 Jahre und älter77,7%93,1%73 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt68,3%81,6%97 Zweipersonenhaushalt71,1%92,3%269 Dreipersonenhaushalt72,6%97,2%127 Vier- und Mehrpersonenhaushalt77,9%98,6%122 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 76,7%98,1%234 Single-Haushalte unter 60 Jahre63,7%81,7%74 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 63,5%90,4%181 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 82,2%94,7%68 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)81,6%91,4%58 Staatsangehörigkeit deutsch75,8%94,4%521 ausländisch54,1%85,8%105 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss75,3%89,0%115 Realschulabschluss/Mittlere Reife72,3%91,1%139 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife70,7%94,8%344 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student61,1%89,1%40 kein beruflicher Abschluss79,8%82,8%22 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss74,0%90,8%198 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie75,4%96,7%78 Fachhochschul-/Hochschulabschluss69,0%95,3%241 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 66,7%89,7%96 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 69,0%93,8%228 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 66,7%97,8%73 3.000 Euro/Ko pf und mehr 85,8%97,0%77 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus75,3%97,2%293 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen76,2%90,7%204 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen57,6%86,8%126 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in66,8%88,0%345 Eigentümer/in78,6%99,7%275 Größe der Wohnung 1 Zimmer 41,3%61,0%28 2 Zimmer 68,0%86,6%92 3 Zimmer 70,5%89,8%176 4 Zimmer 75,9%97,5%120 5 Zimmer und mehr 77,3%100,0%180 ___ * Wohngemeinschaften Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen in Karlsruhe: Verfügt(e) die Wohnung über einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten? Anteile an den Befragten alte Wohnungjetzige Wohnung Balkon, Terrasse oder Garten ANHNAG 85 Tabelle 6.03 Wohnstatus in der alten und in der jetzigen Wohnung - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort alte Wohnungjetzige Wohnungalte Wohnungjetzige Wohnung insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge88,3%55,7%11,7%44,3%624 Geschlecht männ lich88,8%55,2%11,2%44,8%288 wei blich87,8%55,8%12,2%44,2%334 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre96,1%72,8%3,9%27,2%145 30 bis unter 45 Jahre91,1%47,9%8,9%52,1%294 45 bis unter 60 Jahre80,9%50,5%19,1%49,5%112 60 Ja hre und älter72,6%61,4%27,4%38,6%73 Haushaltsgröße Einpersonen haushalt84,8%78,2%15,2%21,8%97 Zweipersonen haushalt89,1%59,0%10,9%41,0%269 Dreipersonen haushalt91,0%48,3%9,0%51,7%127 Vier- un d Mehrpersonenhaushalt86,4%36,5%13,6%63,5%121 Haushaltstypen Fami lien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 88,8%44,3%11,2%55,7%233 Sing le-Haushalte unter 60 Jahre89,8%81,4%10,2%18,6%74 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 94,0%57,9%6,0%42,1%181 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 86,2%53,3%13,8%46,7%68 Senioren-Haus halte(60 Jahre und älter)69,5%61,9%30,5%38,1%59 Staatsangehörigkeit deutsch86,9%54,9%13,1%45,1%519 aus ländisch95,0%59,4%5,0%40,6%105 Schulabschluss Hauptverdiener/in Vo lks-/Haupt-/Sonderschulabschluss,kein Abschluss82,7%64,4%17,3%35,6%116 Rea lschulabschluss/Mittlere Reife88,0%59,2%12,0%40,8%140 A bitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife90,9%50,5%9,1%49,5%342 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noc h in der Berufsausbildung/Schüler/Student92,2%51,9%7,8%48,1%40 keinberuflicher Abschluss92,8%66,3%7,2%33,7%22 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss84,8%63,0%15,2%37,0%198 Beru fsfachschulabschluss/Berufsakademie87,3%43,3%12,7%56,7%78 Fac hhochschul-/Hochschulabschluss90,7%51,7%9,3%48,3%240 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 89,2%74,3%10,8%25,7%96 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 89,5%56,5%10,5%43,5%228 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 90,2%49,5%9,8%50,5%73 3.000 Euro/Ko pf und mehr 85,3%30,0%14,7%70,0%77 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus84,6%32,1%15,4%67,9%292 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen92,2%76,7%7,8%23,3%205 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen90,3%75,5%9,7%24,5%126 Größe der Wohnung 1 Zimmer 100,0%87,7% ---12,3%27 2 Zimmer 89,2%79,3%10,8%20,7%92 3 Zimmer 89,7%71,6%10,3%28,4%176 4 Zimmer 85,5%61,7%14,5%38,3%119 5 Zimmer und mehr 86,8%20,8%13,2%79,2%180 ___ * Wohngemeinschaften Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen in Karlsruhe: Wohnen / Wohnten Sie zur Miete oder Eigentum? Wohnstatus MieteEigentum Anteile an den Befragten ANHANG 86 Tabelle 6.04 Wohnform in der alten und in der jetzigen Wohnung - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort altejetzige altejetzige altejetzige insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge30,0%12,0%37,4%35,9%32,6%52,1%400 Geschlecht männ lich33,5%13,4%33,3%36,1%33,2%50,5%214 wei blich26,0%10,4%42,1%35,6%31,9%54,0%186 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre25,7%8,3%36,6%35,3%37,6%56,4%105 30 bis unter 45 Jahre28,1%13,8%35,6%35,1%36,3%51,1%183 45 bis unter 60 Jahre36,2%17,0%41,1%41,9%22,7%41,1%72 60 Ja hre und älter38,6%4,3%40,9%30,4%20,5%65,2%40 Haushaltsgröße Einpersonen haushalt33,5%9,6%34,4%31,4%32,1%59,0%127 Zweipersonen haushalt21,5%8,0%39,9%40,0%38,5%52,0%153 Dreipersonen haushalt33,5%18,8%42,8%32,8%23,7%48,5%71 Vier- un d Mehrpersonenhaushalt42,5%20,9%29,1%39,0%28,4%40,1%48 Haushaltstypen Fami lien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 34,5%19,2%37,3%33,7%28,1%47,1%104 Sing le-Haushalte unter 60 Jahre31,3%10,6%35,5%32,6%33,2%56,8%107 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 22,6%7,8%37,8%41,1%39,6%51,1%112 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 23,3%14,1%45,3%44,1%31,4%41,8%31 Senioren-Haus halte(60 Jahre und älter)39,4%7,6%35,4%30,3%25,2%62,1%46 Staatsangehörigkeit deutsch29,1%13,8%41,5%35,5%29,4%50,7%302 aus ländisch32,8%6,5%24,6%37,1%42,6%56,5%98 Schulabschluss Hauptverdiener/in Vo lks-/Haupt-/Sonderschulabschluss,kein Abschluss38,7%12,6%37,0%33,2%24,3%54,2%55 Rea lschulabschluss/Mittlere Reife27,0%13,3%35,0%29,7%38,1%57,1%80 A bitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife28,1%11,6%38,5%38,6%33,4%49,8%247 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noc h in der Berufsausbildung/Schüler/Student1)14 keinberuflicher Abschluss1)15 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss29,9%11,8%34,5%31,9%35,7%56,3%117 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie37,8%12,6%37,8%25,2%24,3%62,2%21 Fachhochschul-/Hochschulabschluss27,5%12,0%39,0%40,5%33,4%47,5%210 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 37,2%13,5%27,4%33,1%35,4%53,5%51 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 28,3%13,3%39,2%31,1%32,5%55,5%131 2.000 bis unter 3.000 Euro/Ko pf 26,2%4,5%31,2%35,3%42,5%60,2%39 3.000 Euro/Ko pf und mehr 31,5%10,0%41,5%55,5%27,0%34,5%36 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in26,8%8,7%38,4%37,1%34,9%54,2%338 Eigentümer/in47,8%30,0%32,0%29,1%20,2%40,9%61 Größe der Wohnung 1 Zimmer 28,8%5,8%50,0%29,9%21,2%64,4%31 2 Zimmer 22,7%6,6%34,4%27,4%43,0%66,0%117 3 Zimmer 29,4%8,6%33,8%38,2%36,9%53,2%143 4 Zimmer 32,8%17,3%44,9%43,7%22,3%39,0%74 5 Zimmer und mehr 54,8%40,4%31,7%44,1%13,5%15,6%33 ___ * Wohngemeinschaften Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus Wohnung Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen Anteile an den Befragten Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen in Karlsruhe: Wohnform ANHNAG 87 Tabelle 6.05 Wohnform in der alten und in der jetzigen Wohnung - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort altejetzige altejetzige altejetzige insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge13,1%46,9%40,3%32,7%46,6%20,4%625 Geschlecht männ lich12,8%45,5%38,5%34,1%48,8%20,4%291 wei blich13,2%48,5%42,1%31,5%44,6%20,0%332 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre10,7%32,3%36,4%43,0%52,9%24,8%147 30 bis unter 45 Jahre10,0%56,3%42,8%28,1%47,2%15,6%294 45 bis unter 60 Jahre18,8%53,8%42,9%28,1%38,4%18,1%110 60 Ja hre und älter21,9%27,7%34,0%37,8%44,1%34,5%74 Haushaltsgröße Einpersonen haushalt14,6%21,9%32,8%46,5%52,6%31,6%97 Zweipersonen haushalt14,3%38,0%40,3%37,8%45,4%24,2%269 Dreipersonen haushalt11,6%55,0%44,8%31,5%43,6%13,5%126 Vier- un d Mehrpersonenhaushalt9,5%79,6%43,8%11,6%46,7%8,8%121 Haushaltstypen Fami lien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 10,2%64,1%45,8%24,4%44,0%11,5%233 Sing le-Haushalte unter 60 Jahre12,7%23,2%32,2%45,5%55,1%31,4%74 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 10,7%39,0%41,1%38,8%48,2%22,2%181 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 18,8%57,8%34,9%21,1%46,4%21,1%67 Senioren-Haus halte(60 Jahre und älter)23,6%22,5%37,5%45,2%38,9%32,3%59 Staatsangehörigkeit deutsch14,3%49,8%40,1%31,9%45,6%18,3%520 aus ländisch7,1%32,7%41,0%36,6%51,9%30,6%105 Schulabschluss Hauptverdiener/in Vo lks-/Haupt-/Sonderschulabschluss,kein Abschluss26,1%40,9%24,8%32,5%49,2%26,7%115 Rea lschulabschluss/Mittlere Reife11,3%39,1%43,8%40,5%44,9%20,4%140 A bitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife8,1%52,0%45,6%30,6%46,3%17,4%342 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noc h in der Berufsausbildung/Schüler/Student11,2%57,1%47,3%31,7%41,5%11,3%40 keinberuflicher Abschluss18,5%33,9%19,2%43,3%62,3%22,8%22 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss13,7%40,1%34,8%37,5%51,4%22,4%198 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie13,6%53,7%44,1%27,5%42,4%18,8%78 Fachhochschul-/Hochschulabschluss11,1%50,6%45,7%30,1%43,2%19,3%239 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 18,8%43,5%31,6%34,7%49,7%21,8%95 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 13,0%42,5%39,2%37,1%47,8%20,4%228 2.000 bis unter 3.000 Euro/Ko pf 8,0%58,4%40,0%28,1%52,0%13,5%72 3.000 Euro/Ko pf und mehr 6,3%59,4%58,1%22,8%35,6%17,8%77 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in13,9%26,9%36,4%45,5%49,7%27,6%345 Eigentümer/in12,5%71,4%45,3%17,3%42,2%11,2%274 Größe der Wohnung 1 Zimmer 11,0%32,9%37,5%28,6%51,5%38,5%29 2 Zimmer 20,5%21,2%29,0%40,3%50,5%38,5%92 3 Zimmer 14,8%16,6%32,2%53,1%53,1%30,3%176 4 Zimmer 12,0%49,5%47,2%35,6%40,8%14,9%120 5 Zimmer und mehr 9,4%89,6%50,4%7,3%40,1%3,2%180 ___ * Wohngemeinschaften Wohnung Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen Anteile an den Befragten Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen in Karlsruhe: Wohnform Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen ANHANG 88 Tabelle 6.06 Baujahr des Hauses der alten Wohnung - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge26,5%9,1%17,2%18,6%10,4%11,1%7,1%320 Geschlecht männlich23,1%8,1%18,8%17,3%11,1%13,9%7,6%173 weiblich30,5%10,1%15,3%20,0%9,5%7,9%6,5%147 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre20,8%14,3%20,6%18,3%10,7%8,7%6,5%79 30 bis unter 45 Jahre29,1%7,7%20,3%14,6%8,3%12,2%7,7%147 45 bis unter 60 Jahre27,4%7,4%7,4%25,3%11,8%13,3%7,4%60 60 Jahre und älter27,0%5,4%13,5%24,3%16,2%8,1%5,4%33 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt27,3%12,0%16,4%12,9%12,2%11,3%7,8%102 Zweipersonenhaushalt24,4%9,9%15,0%25,3%11,9%9,0%4,4%116 Dreipersonenhaushalt32,4%6,1%13,8%17,9%3,2%15,4%11,2%55 Vier- und Mehrpersonenhaushalt22,9%3,9%29,1%14,7%11,2%10,8%7,4%46 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 30,2%4,0%21,6%14,4%5,8%15,2%8,8%89 Single-Haushalte unter 60 Jahre27,8%12,0%15,0%13,8%11,2%11,2%9,1%88 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 23,9%13,4%16,4%24,1%10,1%8,2%4,0%85 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 27,1%7,8%11,6%18,6%19,4%11,6%3,9%23 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)20,0%5,0%17,5%27,5%15,0%7,5%7,5%36 Staatsangehörigkeit deutsch26,0%10,5%15,9%17,0%11,6%11,2%7,9%247 ausländisch28,3%4,3%21,7%23,9%6,5%10,9%4,3%73 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss25,5%16,6%14,0%17,0%6,4%12,3%8,1%42 Realschulabschluss/Mittlere Reife17,6%8,8%20,5%21,4%8,5%14,4%8,8%61 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife28,4%8,1%17,5%18,3%11,9%10,5%5,2%206 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student1)11 keinberuflicher Abschluss1)10 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss21,6%11,2%18,3%19,3%6,0%14,3%9,1%86 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie1)18 Fachhochschul-/Hochschulabschluss26,3%8,8%16,5%19,0%12,1%12,4%4,9%181 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 29,4%14,7%16,7%12,2%7,1%14,7%5,1%35 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 24,3%8,6%26,2%14,9%8,8%10,9%6,4%111 2.000 bis unter 3.000 Euro/Ko pf 17,3%15,3%14,8%23,0%12,2%12,2%5,1%35 3.000 Euro/Kopf und mehr 19,2%8,5%8,5%27,1%19,8%11,3%5,7%31 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus10,6%4,2%16,5%26,2%10,6%14,8%17,0%42 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen32,4%9,6%14,8%14,8%8,3%13,1%6,9%116 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen26,4%9,9%19,1%19,3%11,9%8,7%4,7%162 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in28,9%10,6%15,9%17,4%9,5%10,8%6,9%265 Eigentümer/in14,7%1,6%23,8%24,2%14,7%12,7%8,2%54 Größe der Wohnung 1 Zimmer 19,7%11,5%20,5%8,2%12,3%16,4%11,5%22 2 Zimmer 29,8%10,9%15,7%19,2%13,5%5,0%6,0%90 3 Zimmer 25,3%8,8%13,8%23,2%11,1%12,4%5,4%112 4 Zimmer 30,1%9,4%23,1%17,1%4,1%8,0%8,3%65 5 Zimmer und mehr 17,6%--- 20,5%11,1%11,1%28,1%11,7%30 ___ * Wohngemeinschaften Baujahr des Hauses der alten Wohnung 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Anteile an den Befragten vor 19501950 bis unter 1960 1960 bis unter 1970 1970 bis unter 1980 1980 bis unter 1990 ab 20001990 bis unter 2000 ANHNAG 89 Tabelle 6.07 Baujahr des Hauses der neuen Wohnung - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge32,7%10,1%14,6%11,2%7,8%9,5%14,1%352 Geschlecht männlich32,7%8,2%16,4%8,8%8,7%10,7%14,5%196 weiblich32,7%12,4%12,4%14,3%6,8%7,9%13,6%155 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre38,8%11,2%11,6%9,3%8,0%10,8%10,3%82 30 bis unter 45 Jahre34,2%7,9%16,9%11,3%8,9%8,8%12,0%165 45 bis unter 60 Jahre31,5%12,4%18,4%7,3%7,6%11,4%11,4%70 60 Jahre und älter13,2%13,2%2,6%23,7%2,6%5,3%39,5%34 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt31,3%8,0%14,4%12,8%8,9%9,8%14,8%109 Zweipersonenhaushalt30,1%12,0%15,0%13,3%5,8%11,8%12,0%131 Dreipersonenhaushalt38,5%10,2%16,1%3,9%12,2%6,9%12,2%64 Vier- und Mehrpersonenhaushalt35,3%9,2%12,1%11,7%5,1%5,5%21,0%48 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 40,4%7,2%15,8%9,6%6,4%6,4%14,2%97 Single-Haushalte unter 60 Jahre34,2%6,8%15,1%14,2%11,3%9,7%8,7%92 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 34,0%12,6%14,3%8,1%8,8%12,6%9,8%95 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 24,0%14,4%20,4%8,4%3,0%12,0%18,0%30 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)13,7%15,5%6,9%18,3%4,6%6,9%34,3%39 Staatsangehörigkeit deutsch33,1%9,9%13,0%10,2%7,5%10,9%15,4%261 ausländisch31,6%10,5%19,3%14,0%8,8%5,3%10,5%91 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss23,7%13,8%21,1%10,9%7,3%5,5%17,8%49 Realschulabschluss/Mittlere Reife29,2%15,1%14,1%12,8%6,5%9,1%13,1%68 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife37,2%6,7%13,4%10,7%8,1%10,2%13,6%222 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student1)10 keinberuflicher Abschluss1)14 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss26,2%11,8%18,2%14,1%9,6%8,9%11,2%100 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie1)18 Fachhochschul-/Hochschulabschluss38,2%5,5%13,7%10,5%7,1%9,4%15,7%194 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 34,6%15,8%17,9%10,0%7,9%3,7%10,0%43 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 31,2%11,9%12,6%9,0%10,4%13,6%11,2%116 2.000 bis unter 3.000 Euro/Ko pf 33,9%--- 20,3%9,9%2,6%10,4%22,9%34 3.000 Euro/Kopf und mehr 38,4%10,5%22,6%4,7%10,5%2,6%10,5%34 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus21,5%12,0%17,5%5,6%11,5%10,0%21,9%45 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen44,7%9,1%11,8%11,5%6,7%9,4%6,9%131 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen26,7%10,3%16,0%12,4%7,8%9,4%17,5%176 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in34,6%10,9%15,2%11,1%8,0%9,6%10,7%292 Eigentümer/in23,3%6,0%11,6%11,9%7,2%9,0%31,1%60 Größe der Wohnung 1 Zimmer 26,7%3,4%10,3%32,2%3,4%10,3%13,7%26 2 Zimmer 36,6%8,6%13,0%6,3%9,5%14,8%11,2%100 3 Zimmer 28,5%12,2%16,3%12,9%8,5%7,2%14,3%121 4 Zimmer 34,8%11,0%19,2%8,4%6,4%3,8%16,4%70 5 Zimmer und mehr 36,5%10,8%8,1%7,5%7,5%13,5%16,1%33 ___ * Wohngemeinschaften 1960 bis unter 1970 1970 bis unter 1980 1980 bis unter 1990 ab 20001990 bis unter 2000 Baujahr des Hauses der neuen Wohnung 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Anteile an den Befragten vor 19501950 bis unter 1960 ANHANG 90 Tabelle 6.08 Baujahr des Hauses der alten Wohnung - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge31,0%15,0%17,2%12,1%9,4%11,5%3,9%446 Geschlecht männlich27,7%14,8%16,8%14,9%11,2%10,1%4,5%210 weiblich33,8%15,1%17,5%9,7%7,7%12,7%3,4%236 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre34,9%16,0%8,6%13,0%11,5%13,0%2,9%99 30 bis unter 45 Jahre31,8%13,8%20,7%9,9%6,9%11,5%5,4%205 45 bis unter 60 Jahre27,5%13,3%19,7%14,2%9,8%12,1%3,3%88 60 Jahre und älter26,1%20,0%15,4%15,4%14,0%7,7%1,5%53 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt29,6%15,7%12,3%11,9%14,6%10,2%5,7%62 Zweipersonenhaushalt24,7%17,8%17,7%12,7%8,8%14,5%3,7%188 Dreipersonenhaushalt34,2%15,6%19,5%13,1%5,8%8,5%3,4%95 Vier- und Mehrpersonenhaushalt39,2%8,9%17,7%9,9%11,1%9,9%3,3%96 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 36,0%10,6%17,6%11,9%10,4%9,4%4,2%188 Single-Haushalte unter 60 Jahre30,6%13,9%14,7%10,6%12,4%11,9%5,9%46 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 29,1%18,7%15,1%9,8%7,2%16,2%3,9%112 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 18,0%21,8%27,2%16,3%3,5%11,4%1,9%52 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)26,4%18,8%13,2%15,1%15,2%9,4%1,9%43 Staatsangehörigkeit deutsch30,0%13,3%18,7%13,1%9,4%11,4%4,1%391 ausländisch37,7%27,0%5,9%5,4%9,0%12,0%3,0%55 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss31,9%23,8%11,4%11,9%8,5%9,3%3,1%71 Realschulabschluss/Mittlere Reife23,9%13,7%20,9%15,3%9,9%13,2%3,1%102 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife34,0%12,9%17,5%11,3%9,0%11,0%4,4%258 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student31,9%10,1%3,4%21,2%10,9%6,1%16,3%23 keinberuflicher Abschluss1)12 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss31,0%15,0%16,4%15,0%8,2%11,6%2,8%142 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie22,6%28,7%21,7%12,3%4,3%7,8%2,5%63 Fachhochschul-/Hochschulabschluss35,1%11,8%18,9%9,2%10,1%10,8%4,1%183 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 32,4%10,7%17,7%7,9%18,0%8,4%4,8%62 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 27,2%18,2%18,5%12,6%10,6%10,0%2,8%173 2.000 bis unter 3.000 Euro/Ko pf 32,1%14,4%14,6%13,6%5,9%15,3%4,1%54 3.000 Euro/Kopf und mehr 34,5%8,7%19,1%14,6%2,5%16,0%4,4%61 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus34,7%12,7%18,6%10,4%8,8%11,5%3,4%229 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen24,9%18,1%14,8%14,0%11,5%10,8%5,8%129 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen30,1%16,2%17,0%13,8%7,5%12,6%2,7%87 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in31,3%15,8%13,3%12,2%12,2%10,9%4,4%227 Eigentümer/in30,5%14,4%21,0%11,6%6,5%12,4%3,5%215 Größe der Wohnung 1 Zimmer 1)13 2 Zimmer 23,4%22,7%13,8%11,5%17,1%9,1%2,4%59 3 Zimmer 25,7%17,8%16,2%11,5%10,9%14,7%3,1%127 4 Zimmer 36,2%12,7%13,3%18,4%2,8%12,9%3,7%91 5 Zimmer und mehr 35,8%11,1%20,4%9,0%10,5%8,7%4,5%145 ___ * Wohngemeinschaften 1960 bis unter 1970 1970 bis unter 1980 1980 bis unter 1990 ab 20001990 bis unter 2000 Baujahr des Hauses der alten Wohnung 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Anteile an den Befragten vor 19501950 bis unter 1960 ANHNAG 91 Tabelle 6.09 Baujahr des Hauses der neuen Wohnung - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge10,9%6,2%11,6%17,0%12,0%15,7%26,7%492 Geschlecht männlich7,4%6,8%11,4%17,7%14,8%17,4%24,5%234 weiblich14,1%5,7%11,7%16,3%9,4%14,1%28,7%258 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre12,3%6,0%15,7%18,5%10,9%22,0%14,6%118 30 bis unter 45 Jahre9,5%6,6%9,8%13,0%10,9%14,4%35,7%224 45 bis unter 60 Jahre15,9%3,2%11,7%20,2%14,9%13,8%20,3%91 60 Jahre und älter5,5%9,7%9,7%23,7%13,9%11,1%26,4%59 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt17,9%4,5%11,3%19,6%15,4%20,9%10,4%66 Zweipersonenhaushalt8,2%7,4%14,4%21,1%11,7%13,8%23,2%211 Dreipersonenhaushalt8,9%4,0%8,0%11,7%9,8%23,3%34,4%104 Vier- und Mehrpersonenhaushalt12,0%7,4%9,3%13,0%13,1%8,2%36,9%106 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 11,7%5,9%9,0%13,7%10,5%12,1%37,2%201 Single-Haushalte unter 60 Jahre20,5%6,0%11,7%16,2%13,8%24,4%7,3%50 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 9,6%6,0%14,6%18,4%11,7%18,6%21,2%136 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 5,0%5,0%12,4%22,3%15,4%18,0%21,9%55 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)5,3%10,7%12,5%23,2%14,3%8,9%25,1%46 Staatsangehörigkeit deutsch10,0%7,2%12,2%14,5%12,7%16,0%27,4%424 ausländisch16,3%--- 7,7%32,2%7,7%13,9%22,2%69 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss12,9%7,9%10,5%12,0%17,6%16,3%22,7%78 Realschulabschluss/Mittlere Reife14,9%10,5%10,9%12,9%12,6%18,2%19,8%113 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife8,7%4,4%11,3%20,0%10,7%14,4%30,6%288 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student11,3%2,2%15,3%25,6%10,8%8,5%26,3%35 keinberuflicher Abschluss1)11 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss14,2%8,4%9,6%12,7%16,5%17,8%20,8%155 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie15,6%6,2%8,6%15,9%11,5%23,1%19,1%66 Fachhochschul-/Hochschulabschluss6,1%5,5%11,9%20,6%9,6%14,0%32,4%201 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 20,5%12,0%15,3%17,7%10,8%17,0%6,7%71 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 10,5%8,2%9,7%18,3%13,9%14,3%25,1%182 2.000 bis unter 3.000 Euro/Ko pf 5,9%4,3%11,5%15,3%10,3%20,2%32,5%59 3.000 Euro/Kopf und mehr 7,1%1,2%7,3%17,9%9,5%12,8%44,2%66 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus11,1%7,4%11,4%10,8%12,5%10,9%36,0%252 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen14,5%7,6%12,3%18,0%10,4%16,9%20,3%148 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen4,7%0,8%11,0%32,0%13,1%26,8%11,6%92 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in13,0%6,9%13,2%20,0%13,4%18,2%15,4%245 Eigentümer/in8,5%5,7%10,1%14,2%9,6%13,4%38,5%244 Größe der Wohnung 1 Zimmer 1)19 2 Zimmer 12,1%4,8%5,7%32,9%15,5%20,8%8,2%67 3 Zimmer 9,3%6,7%14,6%19,4%11,0%23,0%15,9%126 4 Zimmer 14,1%6,1%17,0%11,1%10,1%13,8%27,8%101 5 Zimmer und mehr 8,6%5,3%8,4%11,6%11,9%10,4%43,7%166 ___ * Wohngemeinschaften Baujahr des Hauses der neuen Wohnung 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Anteile an den Befragten vor 19501950 bis unter 1960 1960 bis unter 1970 1970 bis unter 1980 1980 bis unter 1990 ab 20001990 bis unter 2000 ANHANG 92 Tabelle 6.10 Monatliche Wohnkosten nach dem Umzug - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge61,8%18,7%19,4%392 Geschlecht männlich59,9%19,5%20,6%210 weiblich64,1%17,9%18,0%182 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre78,0%9,3%12,6%103 30 bis unter 45 Jahre60,9%17,8%21,4%182 45 bis unter 60 Jahre49,4%26,7%23,9%71 60 Jahre und älter45,0%35,0%20,0%36 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt63,6%22,0%14,3%127 Zweipersonenhaushalt62,2%13,3%24,5%147 Dreipersonenhaushalt56,7%27,2%16,2%69 Vier- und Mehrpersonenhaushalt63,5%14,5%22,0%49 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 59,9%20,3%19,9%103 Single-Haushalte unter 60 Jahre66,8%21,1%12,1%107 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 72,0%4,0%23,9%110 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 43,6%34,3%22,1%31 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)40,6%36,3%23,1%42 Staatsangehörigkeit deutsch62,2%21,1%16,6%295 ausländisch60,7%11,5%27,9%97 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss44,7%28,3%27,0%53 Realschulabschluss/Mittlere Reife54,7%25,0%20,4%78 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife68,5%14,8%16,7%245 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student1)14 kein beruflicher Abschluss1)15 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss51,3%24,8%23,9%114 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie60,5%17,5%21,9%20 Fachhochschul-/Hochschulabschluss68,9%15,6%15,4%209 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 45,6%27,4%27,0%51 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 69,4%16,1%14,5%130 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 74,5%13,9%11,6%38 3.000 Euro/Ko pf und mehr 71,5%12,0%16,5%36 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus44,4%31,6%24,1%47 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen61,8%16,8%21,4%142 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen66,0%17,1%16,9%203 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in64,2%16,1%19,6%334 Eigentümer/in48,0%33,9%18,2%58 Größe der Wohnung 1 Zimmer 62,2%18,3%19,5%29 2 Zimmer 57,7%20,6%21,7%115 3 Zimmer 66,3%14,2%19,6%142 4 Zimmer 59,1%24,8%16,0%73 5 Zimmer und mehr 60,8%19,9%19,3%31 ___ * Wohngemeinschaften etwa gleich hoch wie vor dem Umzug monatliche Wohnkosten liegen 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Liegen Ihre monatlichen Wohnkosten höher oder niedriger als vor dem Umzug? Mit Wohnkosten ist Ihre monatliche Miet- bzw. Darlehensbelastung inkl. Nebenkosten gemeint. Anteile an den Befragten höher als vor dem Umzug niedriger als vor dem Umzug ANHNAG 93 Tabelle 6.11 Monatliche Wohnkosten nach dem Umzug - Wegzügler in die Region Befragte mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzügler56,4%27,5%16,1%612 Geschlecht männlich54,9%31,0%14,0%280 weiblich57,8%24,2%18,0%330 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre61,1%23,0%15,9%144 30 bis unter 45 Jahre64,1%21,7%14,3%288 45 bis unter 60 Jahre46,4%36,5%17,2%107 60 Jahre und älter31,6%46,0%22,4%73 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt42,8%40,6%16,6%96 Zweipersonenhaushalt53,5%28,7%17,8%261 Dreipersonenhaushalt62,7%24,9%12,3%126 Vier- und Mehrpersonenhaushalt66,6%17,9%15,4%119 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 67,8%18,3%13,9%230 Single-Haushalte unter 60 Jahre46,7%39,5%13,8%74 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 59,2%24,7%16,0%176 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 44,9%39,3%15,8%65 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)25,8%47,1%27,1%57 Staatsangehörigkeit deutsch56,9%26,3%16,8%510 ausländisch54,0%33,5%12,6%102 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss47,8%36,7%15,5%112 Realschulabschluss/Mittlere Reife54,2%30,2%15,6%136 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife60,5%23,5%16,0%337 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student48,6%36,1%15,2%40 kein beruflicher Abschluss29,1%41,8%29,1%23 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss56,0%29,5%14,5%192 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie52,9%28,0%19,1%76 Fachhochschul-/Hochschulabschluss64,3%21,4%14,3%234 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Ko pf 44,0%45,3%10,7%97 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 58,0%26,5%15,5%227 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 63,0%17,7%19,2%71 3.000 Euro/Ko pf und mehr 73,8%14,1%12,1%73 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus62,9%22,1%15,0%283 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen46,3%34,8%18,9%202 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen56,8%28,5%14,7%123 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in52,8%31,7%15,6%346 Eigentümer/in61,2%22,0%16,8%259 Größe der Wohnung 1 Zimmer 37,5%43,9%18,6%29 2 Zimmer 41,3%43,0%15,7%88 3 Zimmer 47,4%34,9%17,7%172 4 Zimmer 59,0%26,3%14,7%118 5 Zimmer und mehr 73,1%11,6%15,3%175 ___ * Wohngemeinschaften monatliche Wohnkosten liegen Liegen Ihre monatlichen Wohnkosten höher oder niedriger als vor dem Umzug? Mit Wohnkosten ist Ihre monatliche Miet- bzw. Darlehensbelastung inkl. Nebenkosten gemeint. Anteile an den Befragten höher als vor dem Umzug niedriger als vor dem Umzug etwa gleich hoch wie vor dem Umzug ANHANG 94 Tabelle 6.12 Wohn- und Lebensqualität insgesamt am aktuellen Wohnstandort in Karlsruhe Tabelle 6.11 - Zuzügler nach Karlsruhe Befragte Mittelwert mit Antwort insg. 404 Haushaltsbefragung 2010 - Zuzüge26,6%54,5%15,6%2,6%0,7%7,7395 Geschlecht männlich21,4%57,9%17,3%2,4%0,8%7,5210 weiblich32,5%50,5%13,7%2,8%0,5%7,8184 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre21,3%60,8%13,8%4,1%--- 7,6104 30 bis unter 45 Jahre26,9%55,9%16,2%1,0%--- 7,8182 45 bis unter 60 Jahre25,0%55,0%13,9%3,5%2,5%7,470 60 Jahre und älter42,9%28,6%21,4%4,8%2,4%7,737 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt24,9%49,5%20,8%3,4%1,4%7,4126 Zweipersonenhaushalt28,6%54,4%14,6%1,8%0,6%7,8148 Dreipersonenhaushalt25,8%56,2%13,2%4,7%--- 7,671 Vier- und Mehrpersonenhaushalt26,0%65,0%9,0%--- --- 8,049 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 27,4%57,8%10,7%4,1%--- 7,8105 Single-Haushalte unter 60 Jahre22,6%53,2%21,1%2,3%0,8%7,4107 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 22,3%62,1%13,2%1,6%0,8%7,7111 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 38,3%43,7%18,0%--- --- 7,930 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)37,7%37,2%18,8%4,2%2,1%7,743 Staatsangehörigkeit deutsch27,2%53,0%16,5%2,4%0,9%7,6297 ausländisch24,6%59,0%13,1%3,3%--- 7,897 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss37,0%44,9%16,4%1,6%--- 7,954 Realschulabschluss/Mittlere Reife25,3%54,8%13,4%6,5%--- 7,680 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife24,7%57,4%15,8%1,4%0,7%7,6245 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student1)14 keinberuflicher Abschluss1)14 angelernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss29,9%52,5%13,7%3,1%0,8%7,8116 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie33,6%53,8%12,6%--- --- 8,021 Fachhochschul-/Hochschulabschluss24,0%58,1%15,4%2,0%0,4%7,6209 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 22,5%61,8%15,7%--- --- 7,850 1.000 bis unter 2.000 Euro/Kopf 25,5%56,6%12,7%4,6%0,7%7,6132 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 19,9%62,0%18,1%--- --- 7,739 3.000 Euro/Kopf und mehr 35,4%54,9%9,7%--- --- 8,035 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus33,2%45,0%11,1%8,8%1,8%7,748 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen26,1%59,0%13,7%0,6%0,6%7,7142 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen25,4%53,6%18,1%2,5%0,4%7,6205 Wohnstatus jetzige Wohnung Mieter/in23,8%55,1%17,2%3,1%0,8%7,6333 Eigentümer/in41,7%51,0%7,2%--- --- 8,361 Größe der Wohnung 1 Zimmer 35,6%33,9%27,6%--- 2,9%7,431 2 Zimmer 25,0%50,8%19,7%3,7%0,8%7,5115 3 Zimmer 25,9%53,7%16,1%3,7%0,6%7,6140 4 Zimmer 19,5%72,0%8,5%--- --- 7,973 5 Zimmer und mehr 44,6%47,3%5,4%2,7%--- 8,433 ___ * Wohngemeinschaften gutmittelmäßigschlechtsehr schlecht Wohn- und Lebensqualität 1) keine Angaben möglich; Datenbasis zu gering Bitte bewerten Sie die Wohn- und Lebensqualität insgesamt an Ihrem aktuellen Wohnstandort in Karlsruhe anhand einer Skala von 1= sehr schlecht bis 10= sehr gut. Anteile an den Befragten sehr gut ANHNAG 95 Tabelle 6.13 Wohn- und Lebensqualität insgesamt am aktuellen Wohnstandort - Wegzügler in die Region Befragte Mittelwert mit Antwort insg. 637 Haushaltsbefragung 2010 - Wegzüge40,7%46,0%8,5%2,4%2,4%8,0634 Geschlecht männlich35,0%49,9%9,0%3,2%3,0%7,8291 weiblich45,9%42,3%8,2%1,8%1,9%8,1341 Altersgruppen 25 bis unter 30 Jahre42,4%45,2%7,6%2,8%1,9%8,0152 30 bis unter 45 Jahre39,9%49,6%6,5%1,9%2,1%8,0294 45 bis unter 60 Jahre40,1%43,6%12,0%3,5%0,8%7,9114 60 Jahre und älter41,0%36,7%13,3%2,2%6,7%7,774 Haushaltsgröße Einpersonenhaushalt41,0%37,1%15,3%2,2%4,5%7,7103 Zweipersonenhaushalt41,9%45,6%6,6%3,8%2,1%8,0270 Dreipersonenhaushalt30,3%57,7%10,2%0,6%1,2%7,8127 Vier- und Mehrpersonenhaushalt49,7%41,7%6,2%1,8%0,6%8,3122 Haushaltstypen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unt. 18 Jahren 40,3%49,7%7,7%1,0%1,3%8,1233 Single-Haushalte unter 60 Jahre39,9%39,9%14,7%1,8%3,7%7,779 Paare (18 - unter 45 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 43,7%46,4%6,2%2,4%1,3%8,1183 Paare (45 - unter 60 J.), WG*, Paare mit erw. Kindern 34,4%47,9%7,0%9,3%1,4%7,669 Senioren-Haushalte (60 Jahre und älter)43,6%35,4%14,0%1,4%5,6%7,958 Staatsangehörigkeit deutsch41,8%45,6%8,4%2,2%2,0%8,0527 ausländisch35,0%48,0%9,3%3,4%4,4%7,6107 Schulabschluss Hauptverdiener/in Volks-/Haupt-/Sonderschulabschluss, kein Abschluss47,0%34,8%9,8%5,7%2,8%7,9117 Realschulabschluss/Mittlere Reife35,5%47,1%12,4%2,1%2,9%7,7141 Abitur/Hochschulreife/Fachhochschulreife41,8%48,6%6,4%1,6%1,5%8,1348 Berufliche Ausbildung Hauptverdiener/in noch in der Berufsausbildung/Schüler/Student50,2%39,9%5,6%--- 4,3%8,140 kein beruflicher Abschluss30,0%43,7%22,7%--- 3,6%7,623 ange lernt mit Abschluss/Lehre mit Abschluss42,9%42,2%8,9%4,1%1,9%7,9205 Berufsfachschulabschluss/Berufsakademie45,0%40,3%11,9%1,8%1,0%8,179 Fachhochschul-/Hochschulabschluss38,2%53,2%6,4%1,5%0,7%8,1240 Gewichtetes-Pro-Kopf-Haushaltsnetto-EK/Monat unter 1.000 Euro/Kopf 43,8%36,0%13,3%3,1%3,8%7,998 1.000 bis unter 2.000 Euro/Ko pf 36,4%48,6%10,5%2,1%2,4%7,8232 2.000 bis unter 3.000 Euro/Kopf 52,5%43,8%1,3%1,3%1,1%8,573 3.000 Euro/Kopf und mehr 45,8%48,0%2,9%1,0%2,3%8,277 Wohnform jetzige Wohnung Ein- oder Zweifamilienhaus, Reihenhaus44,6%46,1%5,3%2,3%1,7%8,2294 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen38,6%47,4%9,2%1,4%3,4%7,9203 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen32,8%46,2%14,6%4,5%2,0%7,6128 Wohnstatus jetzige Wohnung0,0 Mieter/in32,4%50,6%11,5%3,3%2,3%7,7344 Eigentümer/in49,8%42,6%4,3%1,5%1,8%8,3276 Größe der Wohnung 1 Zimmer 23,0%49,5%18,8%--- 8,8%7,029 2 Zimmer 28,0%43,6%16,4%7,9%4,1%7,292 3 Zimmer 38,0%50,0%6,9%3,7%1,4%8,0176 4 Zimmer 42,0%46,0%10,0%--- 2,0%8,1119 5 Zimmer und mehr 49,3%44,4%3,2%0,9%2,3%8,3180 ___ * Wohngemeinschaften Wohn- und Lebensqualität Bitte bewerten Sie die Wohn- und Lebensqualität insgesamt an Ihrem aktuellen Wohnstandort anhand einer Skala von 1= sehr schlecht bis 10= sehr gut. Anteile an den Befragten sehr gutgutmittelmäßigschlechtsehr schlecht ANHANG 96 1 Sehr geehrte Damen und Herren, die Stadt Karlsruhe versucht, das Wohnen in der Stadt so attraktiv wie möglich zu gestalten. Dies ist beim derzeit angespannten Wohnungsmarkt in Karlsruhe nicht ganz einfach. Deshalb möchten wir Sie bitten, aus Ihrer Sicht die Beweggründe zu nennen, die zu Ihrem Wegzug aus Karlsruhe geführt haben. Das Aus- füllen des Fragebogens erfordert ungefähr 10 Minuten Zeitaufwand. Für die (anonyme) Rücksendung liegt ein Freiumschlag bei, so dass Ihnen keine Kosten entstehen. Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebo- genbis zum 31. August 2010 mit dem adressierten Freiumschlag zurück an die Stadt Karlsruhe. Bitte beachten Sie, dass der Fragebogen vier Seiten umfasst – er konnte aus Versandgründen nicht ge- heftet werden. Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig. Ihre Angaben sind Teil einer 800 Haushalte umfassenden Stichprobe und gehen anonym in die Auswertung ein. Rückschlüsse auf Ihre Person sind nicht möglich. Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung ____________________________________________________________________________________ 1 Sie sind im Jahr 2008 oder 2009 aus der Stadt Karlsruhe in eine Gemeinde in der Region gezogen. Bitte geben Sie an, in welchem Karlsruher Stadtteil Sie zuletzt gewohnt haben und in welcher Gemeinde Sie heute wohnen. Stadtteil der letzten Wohnadresse in Karlsruhe: ______________________________ Stadtteil Aktueller Wohnort in ________ ________________________ PLZ Gemeinde ____________________________________________________________________________________ 2 Denken Sie bitte einmal an den Beginn Ihrer Suche nach einer neuen Wohnung, einem Haus oder einem Grundstück zurück. Welche der folgenden Gegenden kamen für Sie bei der Suche grundsätzlich in Betracht? Bitte ankreuzen, Mehrfachnennungen möglich ! Die Stadt Karlsruhe 1 Die unmittelbaren Nachbargemeinden der Stadt Karlsruhe 2 Das weitere Umland nördlich, südlich oder östlich von Karlsruhe 3 Die Pfalz 4 Das Elsass 5 Sonstige Gegenden 6 ____________________________________________________________________________________ 2a Wenn die Stadt Karlsruhe für Sie in Betracht kam, in welchen Stadtteilen haben Sie bevorzugt gesucht? _____________________________________________________________________ ____________________________________________________________________________________ 3 Wo hätten Sie am liebsten Ihre neue Wohnung / Haus / Grundstück gefunden, wenn Sie frei hätten entscheiden können? Gemeinde __________________________________ Stadtteil __________________________________ Umfrage Wohnen 2010 Umfrage unter Haushalten, die im Jahr 2008 oder 2009 aus der Stadt Karlsruhe in eine Gemeinde in der Region gezogen sind. ANHNAG 97 2 4 Im Folgenden sind einige Gründe genannt, warum Menschen umziehen. Welche der Gründe waren für Ihren Umzug aus Karlsruhe in Ihre jetzige Wohnung wichtig? Mehrfachnennungen möglich - bitte alle zutreffenden Gründe ankreuzen ! Miethöhe in der alten Wohnung 1 Verbesserung hinsichtlich der Wohnung/Wohnungsausstattung 2 Wunsch nach besserer Wohnumgebung 3 Wunsch nach ruhigerer Wohnung 4 Berufliche / schulische Gründe (Arbeits-, Ausbildungsort) 5 Zusammenziehen mit dem/r Partner/in 6 Optimierung des Wohnstandorts bei zwei Erwerbstätigen 7 Vergrößerung des Haushalts 8 Verkleinerung des Haushalts 9 Kündigung durch den Vermieter 10 Erwerb von Wohneigentum 11 Auszug bei den Eltern 12 Scheidung / Trennung 13 Rückkehr in den Heimatort 14 Suche nach barrierefreier Wohnung 15 Etwas anderes, und zwar: ________________________________________________ 16 ____________________________________________________________________________________ 5 Bitte vergleichen Sie Ihre jetzige Wohnung mit der vorherigen in Karlsruhe: Bitte tragen Sie Zahlen ein oder kreuzen Sie an ! alte Wohnung jetzige Wohnung Wohnfläche m² m² Anzahl der Zimmer ohne Küche und Bad/WC Ja{1 {2 Verfügt(e) die Wohnung über einen Balkon, eine Terrasse oder einen Gar- ten? Nein{ 1 {2 Anzahl der im Haushalt lebenden Personen Miete { 1 {2 Wohnen / Wohnten Sie zur Miete oder im Eigentum? Eigentum { 1 {2 Wohnform Freistehendes Einfamilienhaus { 1 {2 Doppel-/Reihenhaus { 1 {2 Mehrfamilienhaus mit bis zu 6 Wohnungen { 1 {2 Mehrfamilienhaus mit mehr als 6 Wohnungen { 1 {2 Andere Wohnform und zwar: ________________________________________ { 1 {2 Baujahr des Hauses (Altbauten vor 1950 = 1949) ANHANG 98 3 6 Liegen Ihre monatlichen Wohnkosten höher oder niedriger als vor dem Umzug? Mit Wohnkosten ist Ihre monatliche Miet- bzw. Darlehensbelastung inkl. Nebenkosten gemeint. Bitte ankreuzen ! monatliche Wohnkosten liegen höher als vor dem Umzug 1 monatliche Wohnkosten liegen niedriger als vor dem Umzug 2 monatliche Wohnkosten liegen etwa gleich hoch wie vor dem Umzug 3 nicht bekannt 4 ____________________________________________________________________________________ 7 Ein Umzug kann viele Veränderungen mit sich bringen. Inwieweit haben sich folgende Punkte durch Ihren Umzug verändert? Bitte ankreuzen ! besserschlechterähnlich Ausstattung der Wohnung {1 {2 {3 Wohnumfeld (Bebauung, Grün ...) {1 {2 {3 Nachbarschaft und soziales Umfeld {1 {2 {3 Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes / Ausbildungsortes {1 {2 {3 Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel {1 {2 {3 Einkaufsmöglichkeiten {1 {2 {3 Weg zu Freunden, Bekannten, Verwandten {1 {2 {3 Umweltsituation (Luft, Lärm, Sauberkeit) {1 {2 {3 Spielmöglichkeiten für Kinder {1 {2 {3 Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder {1 {2 {3 Freizeitmöglichkeiten {1 {2 {3 Ärztliche Versorgung {1 {2 {3 ____________________________________________________________________________________ 8 Welche Gründe waren a usschlaggebend für die Wahl Ihres jetzigen Wohnstandortes? Bitte nennen Sie die drei wichtigsten Gründe: wichtigster Grund zweitwichtigster Grund drittwichtigster Grund keine Antwort ____________________________________________________________________________________ 9 Bitte bewerten Sie die Wohn- und Lebensqualität insgesamt an Ihrem letzten Wohnstandort in Karlsruhe und an Ihrem aktuellen Wohnstandort anhand einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut). Wohn- und Lebensqualität am vorherigenWohnstandort in Karlsruhe: _______ Wohn- und Lebensqualität am aktuellen Wohnstandort: _______ ____________________________________________________________________________________ Demografie Abschließend noch einige Angaben für die Statistik S1Geschlecht der/des Befragten S2Wie alt ist der Hauptverdiener / die Hauptverdienerin in Ihrem Haushalt? (Hauptverdiener/-in ist die Person, die den größten finanziellen Beitrag zum Haushaltseinkommen leistet.) Alter in Jahren: ____________ männlich{ 1weiblich{2 Bitte Ziffer eintragen ! ANHNAG 99 4 S3 Wie viele Personen und in welchem Alter leben in Ihrem Haushalt – Sie selbst mit einge- schlossen? - Kinder 0 – u. 3 Jahre 1 - Kinder 3 – u. 6 Jahre 2 - Kinder 6 – u. 18 Jahre 3 - Erwachsene 18 – u. 30 Jahre 4 - Erwachsene 30 – u. 45 Jahre 5 - Erwachsene 45 – u. 60 Jahre 6 - Erwachsene 60 Jahre und älter 7 - GESAMTANZAHL Personen im Haushalt ____________________________________________________________________________________ S4 Welche Staatsangehörigkeit hat der Hauptverdiener/die Hauptverdienerin? - deutsch 1 - andere Nationalität 2 - keine Antwort 2 ____________________________________________________________________________________ S5Welchen Schulabschluss hat der Hauptverdiener/die Hauptverdienerin des Haushalts? (oder vergleichbarer Schulabschluss der neuen Bundesländer) Bitte ankreuzen - nur eine Nennung ! - ohne Abschluss/ Sonderschulabschluss 1 - Volksschule/Hauptschulabschluss 2 - Realschulabschluss/Mittlere Reife 3 - Fachhochschulreife/Abitur/Hochschulreife 4 - keine Antwort 99 ____________________________________________________________________________________ S6Welcheb erufliche Ausbildung/ welchen letzten Abschluss hat der Hauptverdiener/die Hauptverdienerin des Haushalts absolviert? Bitte nur höchsten erreichten Abschluss ankreuzen! - noch in der Berufsausbildung 1 - noch Schüler/Student 2 - Studium nach vorangegangener Berufstätigkeit 3 - kein beruflicher Ausbildungsabschluss 4 - angelernt mit Abschluss 5 - Lehre mit Abschluss 6 - Berufsfachschulabschluss 7 - Berufsakademie 8 - Fachhochschulabschluss 9 - Hochschulabschluss 10 - sonstiger Abschluss 11 - keine Antwort 99 S7Wenn Sie einmal alles zusammenrechnen, was der Haushalt an Einkommen hat, wie hoch ist dann das Nettoeinkommen (nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung), über das der Haushalt insgesamt monatlich verfügt? Bitte ankreuzen ! bis 750 € 1 750 € bis unter1.500 € 2 1.500 € bis unter 2.250 € 3 2.250 € bis unter 3.000 € 4 3.000 € bis unter 4.000 € 5 4.000 € und mehr 6 Wir haben keine weiteren Fragen mehr und danken Ihnen für Ihre freundliche Mitarbeit! Anzahl Personen mit deutscher und einer weiteren Staatsangehörigkeit sind „deutsch“! 100 Karlsruher Beiträge zur Stadtentwicklung: Heft 5 - 1997 Regional-Monitoring '97 Ergebnisse der Imagebefragung zu Karlsruhe in den Gemeinden der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 5a - 1997 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger Ergebnisbericht der Umfrage zur Stadtentwicklung 1996 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 6 - 1998 Motive der Stadt-Umland-Wanderung in der Region Karlsruhe 1997 Ergebnisse einer Befragung zu den Wanderungsmotiven der Fortgezogenen von Karlsruhe in die Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 7 - 1999 Das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung in Karlsruhe Karlsruhe und seine Stadtteile im Überblick Bearbeitung: Dipl.Geograph Otto Mansdörfer, Amt für Stadtentwicklung, Statistik und Stadtforschung Franz Raab, Polizeipräsidium Karlsruhe Heft 8 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 - Teil 1 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 9 - 2000 Karlsruhe im Urteil seiner Bürgerinnen und Bürger 1999 Repräsentative Bürgerumfrage zur Stadtentwicklung 1999 - Teil 2 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 10 - 2001 Regionalmonitoring 2000 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Gemeinden der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 11 - 2002 Die Wahlbeteiligung bei der Gemeinderatswahl 1999 in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Wahlverhalten Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 12 - 2003 Nachfrage nach Freizeit- und Sportangeboten in Karlsruhe Ergebnisse einer Umfrage zum Sport- und Freizeitverhalten Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 13 - 2003 Bürgerumfrage 2001 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 101 Heft 14 - 2003 Integrierte Bevölkerungsvorausrechnung für die Stadt Karlsruhe 2003 - 2015 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 15 - 2003 Regionalmonitoring 2003 Ergebnisse der Imagebefragung über die Stadt Karlsruhe in den Gemeinden der Region Bearbeitung: Dr. E. Wiegelmann-Uhlig Heft 16 - 2004 Cityprofile 2003 Ergebnisse einer Passantenbefragung in der Karlsruher Innenstadt Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Markus Winkelmann Heft 17 - 2004 Bürgerumfrage 2002 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 18 - 2005 Bürgerumfrage 2003 Ergebnisbericht Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 19 - 2005 Demografischer Wandel in Karlsruhe 1 - Die Lebenssituation der älteren Menschen 2005 Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Heft 20 - 2006 Wohnen im Zentrum 2006 Rückkehr in die zentralen Stadtteile Bearbeitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer/Tanja Kronenwett Heft 21 - 2006 Demografischer Wandel in Karlsruhe 2 - Erste Ergebnisse der kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 - 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 22 - 2007 Demografischer Wandel in Karlsruhe 3 - Kleinräumige Bevölkerungsvorausrechnung der Stadt Kalsruhe 2005 bis 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung / Daniel Götz Mai 2007 Zukunftsfähige Innenstadt Entwicklung der Karlsruher City In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer / Sigrun Hüger (StPlA) Heft 23 - 2007 Einkaufen und Nahversorgung in Karlsruhe 2007 Aktuelle Trends und Gestaltungsmöglichkeiten In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung Bearbeitung: Christian Fulda / Andreas Mangold (Wifö) 102 Heft 24 - 2008 Demografischer Wandel in Karlsruhe 4 - Lebensverhältnisse der Jugendlichen in Karlsruhe 2008 Ergebnisse der Jugendumfrage In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde Stadtjugendausschuss e.V. Gartenbauamt Polizeipräsidium Karlsruhe Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 25 - 2008 Wohnen und Bauen in der Stadt 7. Sachstandsbericht 2008 In Zusammenarbeit mit: Gutacherausschuss Liegenschaftsamt Sozial- und Jugendbehörde Stadtplanungsamt Volkswohnung GmbH Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 26 - 2009 Demografischer Wandel in Karlsruhe 5 - Zu- und Fortzüge über die Stadtgrenzen 1999 - 2008 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 27 - 2010 Das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung in Karlsruhe 2009 2. Sachstandsbericht zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Heft 28 - 2010 Die Nutzung kultureller Einrichtungen in Karlsruhe 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Christian Fulda Daniel Götz Heft 29 - 2010 Image von Karlsruhe aus Sicht der Region 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Andrea Hammer Heft 30 - 2011 Betriebsumfrage Wifö 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 31 - 2011 Demografischer Wandel in Karlsruhe 6 - Zurück in die Stadt - Motive der Zu- und Fortziehenden 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Maria Mertens Nadia Kasper-Snouci 103 Beiträge zur Stadtteilentwicklung: 1 - 2002 Stadtteilentwicklung Südstadt Vorbereitung des Stadtteilentwicklungsverfahrens - Bestandsaufnahme und Zielvorstellungen Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Anja Gefken 2 - 2003 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Erster Zwischenbericht Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda 3 - 2004 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Zweiter Zwischenbericht Januar - Dezember 2003 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 4 - 2005 Stadtteilentwicklung Südstadt Beteiligungsprozess Südstadt - Abschlussbericht 2002 - 2004 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Büro GRiPS Ute Kinn 1 - 2005 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Zwischenbericht 2004 / 2005 Projektleitung: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 2 - 2006 Stadtteilentwicklung Innenstadt-West Abschlussbericht 2006 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda In Zusammenarbeit mit: Arbeitsgemeinschaft Ortsnetz / PLANzeit Edith Koschwitz / Axel Fricke 1-2008 Bürgerbeteiligung im Sanierungsgebiet City-West Abschlussbericht 2008 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Arbeitsgemeinschaft PLANzeit / transurbau Thomas Sippel Michael Kunert Redaktion: Christian Fulda 1-2009 Stadtteilentwicklung Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 104 6-2010 Ressortforschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR (Bonn) „Zurück in die Stadt? Gibt es eine neue Attraktivität der Städte“ Zwischenbericht zum 31. Mai 2010 der Stadt Karlsruhe Projektleitung: Frau Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig 04-2009 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburh Zwischenbericht 2007 bis 2009 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 11-2010 Sanierungsgebiet „Die Soziale Stadt“ Mühlburg Dokumentation der Bürgerbeteiligung Oktober 2007 bis Dezember 2010 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda Berichte zu Wahlen 12-1994 Ergebnisse der Europawahl am 12. Juni 1994 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 12-1999 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 1999 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 07-2004 Ergebnisse der Europawahl am 13. Juni 2004 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 08-2009 Europawahl am 7. Juni 2009 in Karlsruhe Ergebnisbericht Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 10-1994 Ergebnisse der Bundestagswahl am 16. Oktober 1994 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 10-1998 Ergebnisse der Bundestagswahl am 27. September 1998 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 09-2002 Ergebnisse der Bundestagswahl am 22. September 2002 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 09-2005 Ergebnisse der Bundestagswahl am 18. September 2005 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 10-2009 Bundestagswahl in Karlsruhe am 27. September 2009 Ergebnisbericht Projektleitung: Pedro Keller Sylvia Spranck 105 03-1996 Die Landtagswahl am 24. März 1996 in Karlsruhe Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 03-2001 Die Landtagswahl am 25. März 2001 in Karlsruhe Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 04-2006 Die Landtagswahl am 26. März 2006 in Karlsruhe Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 01-1995 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 12. Juni 1994 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda 02-2000 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 24. Oktober 1999 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 07-2004 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 13. Juni 2004 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 09-2009 Ergebnisse der Wahl des Gemeinderates und der Ortschaftsräte am 7. Juni 2009 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 11-1994 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 17. April 1994 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 07-1998 Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl am 17. April 1994 Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer 07-2006 Oberbürgermeisterwahl am 2. Juli 2006 in Karlsruhe Projektleitung: Dipl.Geograph O. Mansdörfer