Energieeinsparprojekte an Karlsruher Schulen
| Vorlage: | 27041 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 28.04.2011 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | _Fachbereich Datenübernahme |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Extrahierter Text
Gremium: Bauausschuss BESCHLUSSVORLAGE STADT KARLSRUHE Der Oberbürgermeister Termin: Vorlage Nr.: TOP: Verantwortlich: 06.05.2011 93 3 öffentlich Dez. 6 Energieeinsparprojekte an Karlsruher Schulen Beratungsfolge dieser Vorlage am TOP ö nö Ergebnis Bauausschuss Antrag an den Gemeinderat / Ausschuss Information des Bürgermeisteramtes zu den (sich finanziell im wesentlichen selbst- tragenden) „Energieeinspar-Beteiligungsprojekten“ an Karlsruher Schulen, die das Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft mit Unterstützung der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH initiieren soll. Finanzielle Auswirkungen nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: Kostenstelle: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Karlsruhe Masterplan 2015 - relevant nein ja Handlungsfeld: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Im vom Gemeinderat verabschiedeten „Klimaschutzkonzept Karlsruhe 2009“ werden Handlungsfelder aufgezeigt, um den Klimaschutzbemühungen Rechnung zu tragen. Eine der genannten Maßnahmen ist die „Ausweitung der Energieeinsparprojekte an Schulen“. Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft hat mit der Erstellung einer Projektkonzeption im Jahr 2010 und den mittlerweile angelaufenen Vorarbeiten das zunächst auf drei Jahre geplante Projekt begonnen: Schulen sind unter den öffentlichen Gebäuden in der Regel die größten Energie- verbraucher und werden von zahlreichen Personen genutzt. Sie eignen sich daher nicht nur aus technischen Gründen als Ort für Energiesparmaßnahmen, sondern erhalten auch bei der Aktivierung des Nutzerverhaltens Vorbildcharakter. Um mög- lichst viele Schulen für das auf freiwilliger Basis beruhenden Einsparprojekt zu ge- winnen, wird den beteiligten Schulen angeboten, dass ihnen für die Dauer von 3 Jahren die Hälfte der eingesparten Energiekosten direkt zugute kommt. Ein Anteil von 10 % wird für die Finanzierung von Anschlussprojekten und die Refinanzierung von Projektpartnern verwendet. Wie bereits durchgeführte Einsparprojekte ergaben, kann allein durch die Änderung des Nutzerverhaltens (als sogenannte nichtinvestive Maßnahme) eine Reduzierung des Energieverbrauches und somit auch der Kosten um 10-15 % erreicht werden. Für das Projekt wurde eine mit Bundesmitteln geförderte Klimaschutzmanagerin zum 01.04.2011 auf drei Jahre eingestellt und die Klimaschutz- und Energieagentur Ba- den-Württemberg (KEA) als Projektpartnerin gewonnen. Nach den derzeitigen Präsentationen und Werbungen für das Projekt bei den Rekto- renkonferenzen werden nach der Auftaktveranstaltung am 09.05.2011 mit den inter- essierten Schulen schriftliche Vereinbarungen getroffen und den Projektpartnern vor Ort (schulischer Energiebeauftragter, SMV, Hausmeister, usw.) der Projektstart für Herbst 2011 vorbereitet. Durch kontinuierliche Begleitung und Unterstützung sowohl pädagogischer Maßnahmen als auch Energieaktionen an der Schule soll neben den kurzfristigen Einspareffekten die Nachhaltigkeit erreicht und eine sich selbst tragen- de Fortführung des Projektes anvisiert werden. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Beschluss: I. Antrag an den Bauausschuss Der Bauausschuss nimmt von der Information zu Energieeinspar-Beteiligungs- projekten des Amtes für Hochbau und Gebäudewirtschaft Kenntnis